Tempo 30 in den Städten und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Umwelt und Lebensqualität

Diskutiere Tempo 30 in den Städten und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Umwelt und Lebensqualität im Plauderecke Forum im Bereich Community; Diese "1 spurigen Gassen" sind in Berlin fast immer 3 spurige sehr breite Straßen mit Parkplätzen auf beiden Seiten. Da wäre extrem viel Platz...
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schmadde

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Bedingt, Mit Anwohnerstraßen sind meist kleine, 1 Spurige Gassen gemeint, meist bestehend aus Kopfsteinpflaster oder anderweitig nicht für Durchgangsverkehr geeignet.
Diese "1 spurigen Gassen" sind in Berlin fast immer 3 spurige sehr breite Straßen mit Parkplätzen auf beiden Seiten. Da wäre extrem viel Platz.

Durch Regeltempo 30 werden diese Straßen aber bevorzugt, da dann nicht mehr der SCHNELLSTE Weg relevant ist, sondern der KÜRZESTE.
Nein würden sie nicht, da ja auf den "gelben Straßen" weiterhin Tempo 50 wäre.
 
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Delphis1982

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Diese "1 spurigen Gassen" sind in Berlin fast immer 3 spurige sehr breite Straßen mit Parkplätzen auf beiden Seiten. Da wäre extrem viel Platz.
Stimmt, aber ich meinte schon die richtigen Wohnstraßen, die in Berlin selten als Sackgasse ausgeführt sind (Ostberlin mal ausgenommen).
Wenn dort die Parkflächen verschwinden, wohin mit den Autos ohne alternative Stellfläche?
Nicht jeder hat ein Eigenheim oder kann sich 1000,-€ Miete leisten, wo eine Garage inklusive ist und nicht überall ist das auch MÖGLICH.

Nein würden sie nicht, da ja auf den "gelben Straßen" weiterhin Tempo 50 wäre.
Sicher?
B96 als Paradebeispiel, immer mehr T30, nur noch kurze Abschnitte sind dort T50, dürften aber auch bald verschwinden,
dann ist die Geschwindigkeitsdifferenz zu den Ministraßen entgültig flöten. Dann geht es um die LÄNGE der Straße.
Und wenn dagegen NICHTS getan wird, haben wir bald ganz schnell neue "Hauptstraßen", die besser KEINE sein sollten.
 
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schmadde

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Stimmt, aber ich meinte schon die richtigen Wohnstraßen, die in Berlin selten als Sackgasse ausgeführt sind (Ostberlin mal ausgenommen).
Die meinte ich auch. Mir fällt keine einzige ein, bei der nicht auf beiden Seiten Parkplätze wären.
Wenn dort die Parkflächen verschwinden, wohin mit den Autos ohne alternative Stellfläche?
Das ist ein Problem das gelöst werden muss. Aber ganz ehrlich: das ist dann am Ende das Problem der Autobesitzer. Wer meint, ein Auto zu brauchen, muss auch für einen (eigenen, selbst bezahlten) Platz sorgen. Auf der Straße ist kein Platz dafür. Bei Bedarf entstehen dann schon Lösungen, da wird der Autobesitzer dann halt für die realen Kosten auch aufkommen müssen. Es wäre natürlich gut, wenn die Möglichkeiten vor den Verboten da wären. Aber Vogel-Strauß-Taktik führt hier nicht zum Ziel.

B96 als Paradebeispiel, immer mehr T30, nur noch kurze Abschnitte sind dort T50, dürften aber auch bald verschwinden,
Wo denn da?
 
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Delphis1982

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Die meinte ich auch. Mir fällt keine einzige ein, bei der nicht auf beiden Seiten Parkplätze wären.
Rothariweg, Forddamm, Kaiserin-Augusta-Str., Im roten Dudel, Horstwalter Straße, Hanielweg, Friedrichrodaer Straße,... ich kenne jetzt im großen und ganzen eher Südberlin,
aber das dürfte im großen Rest nicht anders aussehen.
Das sind zum Teil 1 Spurige Straßen mit Parkmöglichkeiten, die allerdings auf dem Bürgersteig angelegt sind und nicht nur eine "ehemalige" Spur gewesen sind.
Auf dieser EINEN Spur passen vereinzelt mal 2 Autos nebeneinander, aber auch nur mit ach und krach.
Man kommt aneinander vorbei, indem einer von beiden in einer Einfahrt ausweicht und Platz macht.
Gerade der Hanielweg wird gerne als Abkürzung genommen, wenn die Großbeerenstraße wiedermal proppevoll ist,
weil die Ampeln an der Kreuzung zur Malteserstr. einfach mal grottenschlecht ist, fast schon als Sabotage bezeichnet werden darf.
Auch die Fußgängerampel kurz vor dieser Kreuzung ist peinlich:
Wenn ich als Fußgänger drücke, springen die Ampeln der Autofahrer sofort auf Rot.
Beide Fußgängerampeln werden grün, man geht rüber.
Jetzt springt die Fußgängerampel richtung Großbeerenstr. auf Rot (nach 60 Sekunden) und die Autofahrer bekommen Grün.
Die Fußgängerampel richtung Malteserstr. dagegen bleibt grün und die Autos stehen sich die Räder in den Kasten.
Grundlos, da es schon längst keine Fußgänger mehr geben KANN.
Das Spiel dauert dann weitere 90 Sekunden ZUSÄTZLICH zu den 60 Sekunden der ersten Ampel. Dann springt die Ampel um.
Drückt innerhalb der Zeitspanne zwischen 60 und 150 Sekunden wieder ein Fußgänger die Ampel, geht das Spiel von vorne los.
Im schlimmsten Fall muss der Autoverkehr richtung Malteserstr. quasi 1 Runde aussetzen und geschlagene 3-4 Minuten warten.
Nach diversen Beschwerden der Anwohner ist bis heute nichts geändert worden.

Das ist ein Problem das gelöst werden muss. Aber ganz ehrlich: das ist dann am Ende das Problem der Autobesitzer. Wer meint, ein Auto zu brauchen, muss auch für einen (eigenen, selbst bezahlten) Platz sorgen. Auf der Straße ist kein Platz dafür. Bei Bedarf entstehen dann schon Lösungen, da wird der Autobesitzer dann halt für die realen Kosten auch aufkommen müssen. Es wäre natürlich gut, wenn die Möglichkeiten vor den Verboten da wären. Aber Vogel-Strauß-Taktik führt hier nicht zum Ziel.
Völlig richtig, die Autofahrer sollten den Platz bezahlen, aber es muss auch bezahlbar SEIN, vor allem sollte er erst mal DA sein.
Innerhalb der Stadt bleibe ich zwar dabei, dass ein Auto unsinnig ist.
Wer in Berlin wohnt und in Berlin arbeitet, sollte die Öffis nehmen, die müssten aber ausgebaut werden, vor allem außerhalb des Rings.
Eventuell eine Expressringbahn an der Grenze zum C-Bereich.
So muss man nicht mit der einen Bahn in die Innenstadt fahren, um dann mit einer anderen Bahn in die entgegengesetzte wieder raus,
nur weil es kaum Querverbindungen gibt. Knotenpunkt ist meist die Friedrichstraße, selbst wenn ich von Mahlow zum BER will. Unnötig.
Damit wären schon Unmengen an Autos überflüssig.
Jetzt hätte der Pendelverkehr von WEITER Außerhalb weniger Stop and Go und würde nur noch kurzzeitig kleinere Staus bilden.

Zwischen Alt-Tempelhod und Ordensmeisterstraße, zwischen Westphalweg und Alt-Mariendorf,... das ist jetzt nur die B96.
Das gilt auch für andere Hauptstraßen, soviel dazu, dass Hauptstraßen weiterhin T50 behalten sollen.
Das Politbüro in Berlin reagiert doch größtenteils eher auf die hysterischen Schreihälse, die ohne jeglichen Sachverstand T30 überall fordern
und jegliche andere Stimme diesbezüglich laut niederbrüllen. Quasi ein Affenhaus, wo die Affen Krawatte tragen.
 
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MultiBen

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Wer meint, ein Auto zu brauchen, muss auch für einen (eigenen, selbst bezahlten) Platz sorgen. Auf der Straße ist kein Platz dafür. Bei Bedarf entstehen dann schon Lösungen, da wird der Autobesitzer dann halt für die realen Kosten auch aufkommen müssen.
Momentan ist es ja extrem. Flächen in der Stadt sind rar und teuer. Wenn ich mir aber einen Anwohner-Parkausweis hole, bekomme ich den Quadratmeter für 2,50€ im Monat.
 
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Delphis1982

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Momentan ist es ja extrem. Flächen in der Stadt sind rar und teuer. Wenn ich mir aber einen Anwohner-Parkausweis hole, bekomme ich den Quadratmeter für 2,50€ im Monat.
Das ist ja auch definitiv zu wenig, wer ein Auto hat, darf ruhig 20,-€/Monat zahlen, aber er muss dafür auch einen Platz HABEN können.
 
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Morsi65

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Zählt parken denn zum "Verkehr"?
Absolut aus meiner Sicht. Nennt es sich nicht auch ruhender Verkehr?
Man muss erst Alternativen aufzeigen, ermöglichen und attraktiv machen,
Es geht aber eben nicht immer in dieser Reihenfolge und nicht ausschließlich. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.

Auf meinem Arbeitsweg liegt die Alleestraße. Vier Spuren, keine Parkstreifen, Bürgersteig, direkt durchgängig Häuser, kein Radweg. Es ist die direkte Hauptverbindung nach Wattenscheid. Es gibt keine gescheiten Alternativen. Ist auch bei uns vor Ort Thema. Wenn ich da den Weg für Radfahrer attraktiver gestalten möchte muss ich dem IV einen Teil Verkehrsfläche wegnehmen, ihn also ein Stück weit einschränken. Sonst kann ich keinen Radweg bauen.

Beim ÖPNV kann ich sicherlich zunächst ohne Einschränkungen des IV für mehr Attraktivität sorgen. Bessere Taktung, Anbindungen, Fahrzeuge mit funktionierenden Klimaanlagen, deutlich einfacheres Tarifsystem etc. pp. Und Kostenehrlichkeit. Der Bahn Co2 Steuer aufbürden, Kerosin aber mit Steuervorteilen versehen.

Es hängt also von der Situation vor Ort und dem Verkehrsträger ab. Natürlich kann ich auch Parkraum verknappen. Hilft mir nur oft auf Hauptverkehrsachsen nichts wenn ich im Wohngebiet nebenan den Parkraum verknappe. Zumindest nicht direkt. Eher indirekt.

Letztlich kommt es auf eine durchdachte Mixtur an Maßnahmen an.

Übrigens soll die Alleestraße nun nach langem hin und her umgebaut werden.
 
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Noah

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Und wenn hier gefordert wird Anwohner Straßen komplett für den Autoverkehr zu sperren, dann ist das nix anderes als dass, was man der Autolobby vorwirft. Nämlich rücksichtsloses handeln, nur diesmal in die andere Richtung.

Nebenbei gesagt was sind Anwohner Straßen? In Berlin wird in fast allen Straßen gewohnt.

Und an die Rad Pendler hier mal die Anmerkung. Nicht jeder pendelt ein paar KM zur Arbeit. Manch einer muss richtige Strecken am Tag zurück legen. Ich zB. habe Termine in allen Ecken von Berlin und auch im Umland. Das geht nun mal mit dem Rad nicht.
Anwohnerstrassen sind Strassen die für Anwohner sind. Und ja dort haben andere nicht verloren nur weil es eine Abkürzung ist.
 
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schmadde

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Überall genau so wie ich beschrieben habe: auf beiden Straßenseiten parkende Autos, also ohne wär da massig Platz. Die anderen Straßen hab ich mir nicht angeschaut, denke aber da ist es genauso


Völlig richtig, die Autofahrer sollten den Platz bezahlen, aber es muss auch bezahlbar SEIN, vor allem sollte er erst mal DA sein.
Das wäre wünschenswert, aber irgendwann muss man mal anfangen und ich befürchte die Parkplätze werden nicht einfach so ohne Bedarf entstehen. Und ob er bezahlbar sein muss: da stellt sich die Frage für wen und warum. Autofahren ist im Moment tatsächlich viel zu billig und die Kosten tragen auch viele Nicht-Autofahrer (vor allem in den Großstädten). Wenn das dann zu teuer wird, werden ggfs Alternativen interessanter. Es sollte denen die es brauchen ermöglicht werden, aber zu sagen das muss so billig sein wie jetzt ist IMO nicht der Weg.

Du erwähntest im anderen Posting 20€ im Monat für einen Parkplatz. Das ist In meinem Augen deutlich zu niedrig gegriffen. In Großstädten ist +/- 100€ pro Monat ein realistischer Preis - soviel kostet ein (Tief)Garagenplatz heute schon, ohne Knappheit.

Zwischen Alt-Tempelhod und Ordensmeisterstraße, zwischen Westphalweg und Alt-Mariendorf,... das ist jetzt nur die B96.
Der Tempelhofer Damm war schon immer ein großes Problem und wenn da abschnittsweise auch mal Tempo 30 rauskommt - dann ist das sicher sinnvoll. Bedeutet aber nicht, dass das für den Großteil der Hauptverkehrsstraßen so sein muss.


Das Politbüro in Berlin reagiert doch größtenteils eher auf die hysterischen Schreihälse, die ohne jeglichen Sachverstand T30 überall fordern
und jegliche andere Stimme diesbezüglich laut niederbrüllen. Quasi ein Affenhaus, wo die Affen Krawatte tragen.
Meine Wahrnehmung ist genau umgekehrt. Den Schreihälsen, die mit dem Auto noch aufs Klo fahren müssen und das in möglichst hoher Geschwindigkeit wird der Hintern noch gepampert, während für die Radfahrer (die der Gesellschaft nützen anstatt schaden) nichts mehr übrigbleibt. Bezeichnend z.B. in der Linienstraße: großmächtig als "Fahrradstraße" (lange zeit die einzige in B) ausgerufen wurde ich dort ständig bedrängt durch Taxler und andere eilige Autofahrer, die keinen Bock hatten auf der Torstraße (6-spurig!) zwischen den 2. Reihe Parkern Slalom zu fahren. Keiner interessiert sich dafür. Als aber eine Baustelle dort die Fahrbahn verengte wurde über >1/2 Jahr eine Einbahnregelung (ohne Rad-Freigabe in Gegenrichtung) eingerichtet, weil bei Autoverkehr ja keine Begegnung möglich war. Das ist krank! Fahrräder hätten dort allen Platz der Welt gehabt im Begegnungsverkehr und ganz explizit für die wurde die Straße auch gewidmet. Für KFZ wären etliche Lösungen denkbar gewesen ohne die Radfahrer einzuschränken.

Also aus meiner Sicht ist gerade in Berlin genau das Gegenteil von dem der Fall was Du beschreibts. Autofahrer werden extrem einseitig bevorzugt und Radfahrer konsequent der Stinkefinger gezeigt.
 
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schmadde

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Das ist ja auch definitiv zu wenig, wer ein Auto hat, darf ruhig 20,-€/Monat zahlen, aber er muss dafür auch einen Platz HABEN können.
Ich habe grade nochmal nachgerechnet: ein Auto verbraucht ca 14qm Fläche also bei 2,50€/qm wären das 35€/Monat. Wie kannst du dann sagen das wäre zuwenig und 20€ fordern?
 
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Delphis1982

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Preis kann steigen, sollte er irgendwann auch. Aber doch nicht sofort volle Kanone.
Du kannst doch nicht gleich mit dem Baseballschläger aufräumen. :ROFLMAO:
 
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Weil er den m² übersehen hat.
 
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Du kannst doch nicht gleich mit dem Baseballschläger aufräumen. :ROFLMAO:
Warum nicht?
Autos töten Menschen.
Durch Unfälle, Blödheit, Ignoranz, Umweltverpestung.

Wer in der Stadt wohnt, braucht kein Auto.
Falls doch: Carsharing.

Parkverbote in Städten außer in Parkhäusern.
Der Rest ist dann frei für die Menschen und für Grünanlagen.

Hatte ich ja schon gepostet:
in Frankfurt werden im Bahnhofsviertel > 50% Parkplätze abgebaut, der Rest ist für Anwohner (maximal teuer hoffentlich) und Lieferverkehr.

UPS in Frankfurt:
UPS_Pedelecs.jpg

Die Einfallsstraßen sollen zu Park&Ride plätzen umgebaut werden, der ÖPNV ausgebaut werden.
Der Radverkehr wird nach Jahrzehnten des Autoirrsinns bevorzugt.

Es wird laut über eine Citymaut nachgedacht.

Folge: eine lebenswerte Stadt.

Es geht mir am Allerwertesten vorbei, ob Autofahrer sich dadurch angepißt fühlen.

Von mir aus auch Erhöhung der KFz Steuer um die realen Kosten, macht ca. 4000 € mehr pro Karre.

Spritkostenerhöhung um das Fünffache.
Pendlerpauschale nur noch für jene, die Bedarf nachweisen können und dafür in ordentlicher Höhe.

Komplettverbot von Verbrennungsmotoren in Städten.

Mir fallen bestimmt noch ein paar Aufreger ein :)
Liebe Trolle, nun mal los, ich ignoriere euch ohnehin.
Der Rest dann bald vielleicht auch.
 
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Delphis1982

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@Chrisol
Nein, keine Sorge, habe ich nicht übersehen, aber 35,-€/Monat gleich von Anfang an sind doch etwas zuviel verlangt.
Nun gehe ich aber von MIR aus mit meinem 1200,-€ Netto. Bin aber ganz gewiss kein Einzelfall.

PS.:
Citymaut gefällt mir auch SEHR gut. Im besten Fall an das Einkomen gekoppelt, und zwar nicht staffelweise, sondern schlicht mit einem Prozentsatz für ALLE.
Nix Steuer. Steuern sind Scheiße, da sie nicht zweckgebunden sein dürfen. Die wandern also in einen großen Topf und füttern damit die Diäten.


Ruuuuuuhig, Brauner. Nicht rüpeln. :)
Aber im Großen und Ganzen stimme ich absolut zu.
 
Chrisol

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Es entfallen 8,4 Prozent der Gesundheitsausgaben in den OECD-Ländern auf die Behandlung von Krankheiten, die mit Adipositas in Zusammenhang stehen. Deutschland liegt mit 10,7 Prozent der Gesundheitsausgaben noch weit darüber und gibt am meisten für die Behandlung der Folgen von Adipositas aus.
Kosten der Adipositas in Deutschland – Adipositas Gesellschaft

Die jährlichen Gesundheitskosten aufgrund der Umweltverschmutzung durch Kraftfahrzeuge belaufen sich auf 60 Milliarden Euro

Allein der letzte Punkt macht 1000€/Auto.
 
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Delphis1982

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Wenn wir SO rechnen, kann man das Auto abschaffen, genauso aber sämtliche anderen Maschinen, weil sie die menschliche Faulheit unterstützen.
Aufzüge müsste man ebenfalls verbieten,
nur noch mit Genehmigung.
ich freue mich schon auf eine autofreie Innenstadt,
aber bitte ERST die Alternativen anbieten (bezahlbar).
Sonst haben wir ganz schnell Stau vor den Jobcentern.
in der Hinsicht bin ich ja schon vorbereitet und elektrisch mobil,
aber meine Frau eher nicht, wird sie auch nie sein (Morbus Crohn).
Elektroauto gerne, aber Lademöglichkeiten sind nicht vorhanden und die Verwaltung sträubt sich gegen Wallboxen.
 
Chrisol

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Aufzüge müsste man ebenfalls verbieten,
Gute Idee.
Unsere Geschäftsführung ist im 12. Stock, Meetings oft im 32. 🤣
Krankheit ist sicher ein Grund, Gehbehinderung auch.
Lieferverkehr dann wie auf dem Bild oben oder ebenfalls teuer.
DHL will Pakete mit Straßenbahnen in die Stadt bringen, warum nicht?

Das Beispiel von Frankfurt ist real.
Da pendelten in 2020 täglich mit dem Auto 387.500 in die Stadt.
Kompletter Irrsinn.

Ist keine Kunst, kann also weg ;)
 
Seemann

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Du erwähntest im anderen Posting 20€ im Monat für einen Parkplatz. Das ist In meinem Augen deutlich zu niedrig gegriffen. In Großstädten ist +/- 100€ pro Monat ein realistischer Preis - soviel kostet ein (Tief)Garagenplatz heute schon, ohne Knappheit.
In Köln Innenstadt bezahlt man für einen privaten Außenstellplatz 120,- EUR/ Monat. Mit Anwohnerparkausweis bezahlt man 30,-EUR/Jahr also 2,50 EUR/ Monat.
Also fern ab vom Marktpreis Für ein Bedürfnis (Autofahren), welches nicht einmal per Grundgesetz geschützt ist.

Im gleichen Atemzug, auf der gleichen Internetseite, werden von der Stadt Köln Baugrundstücke für Einfamilienhäuser oder andere städtische Immobilien zur Selbstnutzung zu einem vollkommen üblichen Marktpreis angeboten. Und das für das Grundgesetz geschützte Wohnen, wo gerade nicht so solvente Familien erheblichen Bedarf haben.

Dieses Beispiel (als eines von Vielen) zeigt doch eindeutig, dass hier der Besitz eines Autos massiv gefördert wird, auf dem Rücken Aller.
 
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