Tempo 30 in den Städten und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Umwelt und Lebensqualität

Diskutiere Tempo 30 in den Städten und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Umwelt und Lebensqualität im Plauderecke Forum im Bereich Community; Wenn ich an der roten Ampel stehe und so ein 1-Personen-Panzer kommt angerollt, geht nach knapp 2-3 Sekunden der Motor aus. So eine Konstruktion...
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Delphis1982

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Nur so als Mitteilung: Wenn man mehrere Minuten an ei er Ampel steht 1-10... muss man zumindest in der Schweiz den Motor abstellen und dann macht es auch Sinn. Das es für 5 Sekunden nicht wirklich Sinn macht sollte wohl klar sein.
Wenn ich an der roten Ampel stehe und so ein 1-Personen-Panzer kommt angerollt,
geht nach knapp 2-3 Sekunden der Motor aus.
So eine Konstruktion schreit ja geradezu nach Verschleiß.
 
jm1374

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So eine Konstruktion schreit ja geradezu nach Verschleiß.

Und so eine Aussage zeugt von wenig Sachverstand. Autos mit Start/Stopp Automatik haben meist einen Startergenerator. Was soll da verschleissen? Der läuft eh immer mit. Klassische Anlasser sind robust gebaut und für zigtausende Anlassvorgänge konstruiert. Es gibt keinen Grund die zu unterfordern.
Aber es geht doch nichts über Vorurteile damit man sein Verhalten nicht ändern muss. Wenn man den Motor bei jeder notwendigen Gelegenheit abstellt, bedeutet das keinen höheren Verschleiss. Nur geringere Energiekosten. Selbst wenige Sekunden bringen einen Vorteil.
 
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Delphis1982

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Und so eine Aussage zeugt von wenig Sachverstand. Autos mit Start/Stopp Automatik haben meist einen Startergenerator. Was soll da verschleissen? Der läuft eh immer mit. Klassische Anlasser sind robust gebaut und für zigtausende Anlassvorgänge konstruiert. Es gibt keinen Grund die zu unterfordern.
Aber es geht doch nichts über Vorurteile damit man sein Verhalten nicht ändern muss. Wenn man den Motor bei jeder notwendigen Gelegenheit abstellt, bedeutet das keinen höheren Verschleiss. Nur geringere Energiekosten. Selbst wenige Sekunden bringen einen Vorteil.
Das soll bitte kein Vorurteil sein, ich weiß lediglich aus MEINER Erfahrung, dass ein Auto beim Start minimal mehr Benzin braucht als im Betrieb.
Wenn der Motor daher nicht lange genug AUS ist, habe ich ein Minusgeschäft gemacht.
Dem Anlasser ist das wurscht, ich rede von der Batterie.
Klar der Anlasser eines FIAT126 ist anders gebaut, als der eines neuen Hybriden.
Meiner hat noch Kohlebürsten, neuere arbeiten bürstenlos.
Es widerstrebt mir einfach, sowas als sinnvoll zu empfinden.
Das soll bitte keine Verallgemeinerung sein, sondern nur MEIN Empfinden.
Ich weiß durchaus, wie ein Anlasser läuft, wie eine Lichtmaschine funktioniert, usw...
Im übrigen muss der Generator durchgehend mitversorgt werden mit mechanischer Energie.
Aber wie gesagt, kann sein, dass ich da noch alte Denkweise habe, bin aber belehrbar bei sowas,
auch wenn ich es selber nicht fahren würde.

Wieso fahren die Autos nicht dieselelektrisch wie bei Lokomotiven z.B.?
Der Motor springt nur an, um eine fast leere Batterie aufzuladen und geht dann wieder aus.
Damit wären die An-Aus-Zyklen doch viel weiter in die Länge gezogen (Ist jetzt ein ernst gemeinter Gedanke).
 
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lusi22

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Wieso fahren die Autos nicht dieselelektrisch wie bei Lokomotiven z.B.?
Der Motor springt nur an, um eine fast leere Batterie aufzuladen und geht dann wieder aus.
Damit wären die An-Aus-Zyklen doch viel weiter in die Länge gezogen (Ist jetzt ein ernst gemeinter Gedanke).

In die Richtung würde mein Denken auch gehen.
Nur, ich würde die Fahrzeuge klein, leicht und mit kleinem Akku ausliefern, so dass sie ihre Alltagsfahrten vollelektrisch überstehen. Steht eine weite Tour an wird ein Rangeextender in der Art eines Notstromaggregates in den genormten Kofferraumhalter geschoben und per genormtem Stecker mit dem Fahrzeug verbunden. Oder bei mehr Platzbedarf für die Reise halt zum kleinen Tarif ein grosser PKW geliehen. Im Idealfall wäre der Verleih im Kaufpreis des Elektrischen enthalten und es würden nur Spritkosten anfallen.
 
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Delphis1982

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Super Gedanke, finde ich eigentlich klasse. Dem steht leider die Profit- und Geldgier von Firmen entgegen, sowas bezahlbar anzubieten.
Hätte auch den Vorteil, dass die Dinger nicht mehr abgewürgt werden können.
Muss ja Gründe haben, warum große Maschinen nicht DIREKT angetrieben werden.
Und in dem Fall würde ich dann auch eher Diesel statt Benzin bevorzugen.
Das Stickstoffmonooxid aus dem Diesel reduziert nämlich das Ozon zu Sauerstoff und wird selber zu Stickstoffdioxid.
Ist zwar alles nicht besonders gesund, aber in der Auswahl ist Ozon in Atemluftreichweite gesundheitsschädlicher als NO².
 
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Noah

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In die Richtung würde mein Denken auch gehen.
Nur, ich würde die Fahrzeuge klein, leicht und mit kleinem Akku ausliefern, so dass sie ihre Alltagsfahrten vollelektrisch überstehen. Steht eine weite Tour an wird ein Rangeextender in der Art eines Notstromaggregates in den genormten Kofferraumhalter geschoben und per genormtem Stecker mit dem Fahrzeug verbunden. Oder bei mehr Platzbedarf für die Reise halt zum kleinen Tarif ein grosser PKW geliehen. Im Idealfall wäre der Verleih im Kaufpreis des Elektrischen enthalten und es würden nur Spritkosten anfallen.
Ist im Grunde ein verbesserter Plug-in Hybrid. Einfach mit Elekteotechnik und 2 Motoren und nicht wie im Moment mit Benzin/Dieseltechnik(Getriebe..) und Elektromotor.
 
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Rollerfahrer

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Wenn man den ersten Minimotor
vom Smart in ein Fahrzeug wie den Renault Twisy eingebaut hätte.
Dann hätte man ein kleines Fahrzeug mit Reichweite und kaum Verbrauch gehabt.
Wenig Verbrauch bringt auch wenig Ausstoß.
Dazu noch eine geschlossene Karosserie und Heizung.

Von mir aus auch als Hybrid, aber dann wird es wieder viel teurer.

Nun lässt man die Kleinwagen mit Reichweite aussterben und der Kunde hat die Wahl zwischen:

a. E Kleinwagen ohne Reichweite
oder
b. man verstopft mit riesen Karossen die Stadt.

die meisten werden b. wählen.
 
lusi22

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Wenn man den ersten Minimotor
vom Smart in ein Fahrzeug wie den Renault Twisy eingebaut hätte.
Dann hätte man ein kleines Fahrzeug mit Reichweite und kaum Verbrauch gehabt.
Wenig Verbrauch bringt auch wenig Ausstoß.
Dazu noch eine geschlossene Karosserie und Heizung.

Das heisst im Umkehrschluss, smart hat damals Alles richtig gemacht und war nah am Optimum. Ein Grund weshalb bei mir Heute noch 2 smart der Anfangsjahre Dienst tun. Einer als sparsamer kleiner Sportwagen und Einer als normaler CDI. Leider ist Zweiterer nicht mehr der sparsame 3L, sondern schon mit moderner Abgasreinigung und drehzahlhungriger, kurzer Übersetzung. Mag zwar messtechnisch besser sein, hat aber den Verbrauch gegenüber der 3L Version um 2l in die Höhe getrieben.
Aber um wieder zum Thema zu kommen, 30km/h ist für Beide absolut ungeeignet und da eh in der Stadt selten noch schneller gefahren wird, stehen sie fast nur noch in der Garage und es wird Rad gefahren.
 
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Rollerfahrer

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Der neue Smart macht die 30 im ersten Gang.
😛

Aber es ist sowieso unverständlich warum neue Modelle immer auch gleich größer und stärker werden müssen.

Fiat 500, Mini Cooper, VW Polo,
das waren ursprünglich alles mal
Modelle die heute in die überfüllten
Städte passen würden.

Aber nein jetzt werden unter alten Namen viel zu große und schwere Wagen gebaut und gekauft um dann mit 30 zu fahren.

Der Isetta Nachfolger ist in der E Variante da ein echter Lichtblick.
Aber da muss man erst mal sehen was der taugt und wie weit er unter Normalbedingungen reicht.

Für die in Städten anvisierten 30 allemal dann ausreichend.
 
H

hansmeier2018

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Ich bin dagegen.
Das schränkt einfach unnötig die Mobilität ein.

Meinetwegen könnten auch an einigen mehr Stellen 60 oder 70 sein.

Bin eh dafür Tempolimits anzuheben.

Dazu sollten die Klassen auch hoch.
25er Pedelecs auf 32 bis 35kmh
45er Klasse auf 55 bis 60kmh
125er auf 150kmh

Landstraße auf 120kmh


Kann doch kein Fortschritt sein, dass man für eine Strecke immer länger braucht.

Es kommt ja auch keiner auf die Idee bei den Zügen zu fordern, dass die alle nur noch 50 kmh fahren.
Das würde auch Lärm und Verbrauch verringern. Außerdem noch Leben schützen.
 
Fatbiker Steve

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Sind wir hier in einem Radforum und seid Ihr auch alle Radfahrer?:unsure: Manchmal denke ich das es nicht so ist. Ich lasse mein Fahrzeug an der Ampel schon aus dem Grund aus, damit Radfahrer nicht hinter mir meine Abgase einatmen müssen.
Alleine schon aus dem Grund müsste die Abschaltung von Start- Stopp für alle hier Tabu sein.
Oder sind hier so viele Egoisten unterwegs?
 
flavor82

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jm1374

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Das soll bitte kein Vorurteil sein, ich weiß lediglich aus MEINER Erfahrung, dass ein Auto beim Start minimal mehr Benzin braucht als im Betrieb.
Wenn der Motor daher nicht lange genug AUS ist, habe ich ein Minusgeschäft gemacht.

Das ist ein Vorurteil aus Vergaserzeiten. Man macht nie ein „Minusgeschäft“, auch wenn der Motor nur ein paar Sekunden nicht läuft. Das Motor abschalten sollte in Fleisch und Blut übergehen. Das sollte man in einem Radfahrerforum nicht extra erwähnen müssen. Wir Radfahrer profitieren doch davon wenn wir nicht im Gestank an der Ampel stehen müssen. Man fährt doch meist die gleichen Strecken und kennt die Ampelschaltungen. Weiss also wie viel Zeit man davor steht und wann es lohnt den Motor wieder zu starten.


Kann doch kein Fortschritt sein, dass man für eine Strecke immer länger braucht.

Der Fortschritt ist, dass die Strecken die gefahren werden immer länger werden wenn die Geschwindigkeit erhöht wird. Wenn wir Verkehr reduzieren wollen, müssen wir diese Schraube zurück drehen.
 
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helmut-on-the-road

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Bin eh dafür Tempolimits anzuheben.

Dazu sollten die Klassen auch hoch.
25er Pedelecs auf 32 bis 35kmh
45er Klasse auf 55 bis 60kmh
125er auf 150kmh

Landstraße auf 120kmh
Seh' ich auch so; Fahrradfahrer, die nicht mindestens 30 km/h ohne Motorunterstützung erreichen, sollten von den Straßen verschwinden.
 
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Rollerfahrer

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Meinetwegen könnten auch an einigen mehr Stellen 60 oder 70 sein.
Genau so!

Als das Tempo 50 eingeführt wurde galt das für alle Straßen in Ortschaften. Als dann die Tempo 30 Zonen für Nebenstraßen eingeführt wurden, hätte man die Hauptstraßen
aus 60 setzen können.
 
diba

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do, wo d'Goissa em Sommr drfriara
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Das erkläre bitte erstmal denen, die meinen, 100 sei Mindestgeschwindigkeit und 20 km/h schneller Standard. Dazu muss möglichst nah aufgefahren werden, um Platz zu sparen. Das vorzugsweise von Poserkarren und 4 Nullen auf dem Kühlergrill. 120 heisst, die Assis fahren auf Landstrassen 140 und glauben, dass sie auf dem Hockenheimring unterwegs sind und es einen Preis gibt, wenn man möglichst viele andere Verkehrsteilnehmer maximal bedrängt, anblinkt um dann an der nächsten Kreuzung eine Wagenlänge weiter vorn zu sein.
 
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