Sunkko Punktschweißgeräte sind besser ................................................... als ihr Ruf.

Diskutiere Sunkko Punktschweißgeräte sind besser ................................................... als ihr Ruf. im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Guter Ansatz, die Querschnittserhöhung bringt die hohe Leistung bis in die Spitze. Ihhbäh: "Wolfram kupfer Legierung Stab W70Cu30 Rundstange...

EPO2012

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besser 3 in die Hebel rein. 4facher Querschnitt. 1/4 Widerstand
Guter Ansatz, die Querschnittserhöhung bringt die hohe Leistung bis in die Spitze.

Ihhbäh:
"Wolfram kupfer Legierung Stab W70Cu30 Rundstange Wolframkupfer Rundstab Ø1~10mm"
Oder:
"Doppel Kopf Kupfer Punkt Schweiß StäBe Elektroden für Punkt Schweiß GeräT, Q1Y2"
Material: Aluminiumoxid Kupfer
Oder:
"10pcs Spot Welding Pin Solder Needlein For Sunkko 709A D 788H 737G + Spot Welder"
Material: Aluminiumoxid Kupfer?
Oder:
"10PCS Aluminiumoxid Kupfer Fleck Schweißen Pin für SUNKKO HB-71A Spot Lötstift"
Material: Aluminiumoxid Kupfer
Oder:
"CW106C CuCr1Zr – 2.1293 Rundmaterial Kupfer CuCrZr Rund" ab 6mm

Was haltet ihr von der Verwendung von 2,4mm Wolfram Elektroden wie im WIG Schweißgerät?
Querschnitt wäre immer noch voll ausreichend, wie steht es mit der Leitfähigkeit?
 

uli12us

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Hatte ich auch erst überlegt, aber der Widerstand ist doch deutlich höher, in dem ewig langen Fred zum selbstbau hat das jemand ausprobiert und der sagte, das hat sich gar nicht bewährt. Wolframkupfer 50/50 erscheint mir da viel besser, ich habs so gelesen, da werden Pulver Hip gepresst, so wie hartmetall, anschliessend gesintert, da kriegt man dann quasi nen Schwamm und dieses Teil wird dann in flüssiges Kupfer getaucht und saugt sich damit komplett voll. So wie wenn du deinen Badeschwamm in Wasser tauchst. Ich kanns mir aber technisch nicht vorstellen, wie das gemacht wird, Kupfer schmilzt ja erst bei 1360°, dann muss mans wahrscheinlich deutlich überhitzen, damits flüssig genug wird, anschliessend muss das ganze unter Schutzgas oder im Vakuum ablaufen, damit nix oxidiert und sämtliche verwendeten Werkzeuge müssen wohl aus Wolfram oder ähnlichen hochschmelzenden Stoffen bestehen. Beim Schweissgerät sind die Ströme doch noch recht gemässigt, da gehts mal um 50-80A, unsere 500-1000 sind doch noch ne andere Hausnummer.
 

Raketenbändiger

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War neugierig....
Mein SUNKKO 737G+ sieht innen so aus:
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Liefert an der Handelektrode im Kurzschluß satte 940A!! (mit der kleinen Trafo Sekundärwicklung, die große geht zu den federbelasteten Elektroden und liefert bestimmt mehr)
Anhang anzeigen 348018Anhang anzeigen 348019Anhang anzeigen 348022
Anhang anzeigen 348024
Das letzte Bild zeigt den Schwachpunkt der Handelektrode, da werde ich noch aufrüsten.
Gute Fotos, da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Ich glaub was mir an den Chinesen gefällt ist der Eindruck dass die einfach machen. Und weiter geht's.
Das 709AD mit 3200 Watt wird wohl keine so hohen Ströme produzieren, aber ausreichend hohe.
Die Handelektrode, da gibt es sicher auch eine saubere Lösung, gefedert, Männer, ran an den Speck!
Dieses Zangen-Teil mit dem man den Höchststrom messen kann, wie heißt das denn? Und wie geht das? Kann ich googlen, okay, aber die Bezeichnung brauch ich trotzdem.
Das Schöne am Diletantismus ist dass ich mich über Kleinigkeit (Winzigkeiten) freue wie Sau. Ein Spannungsteiler, vor meinem Pedelec wußte ich nicht dass es sowas gibt. Oder Hallsensoren. Dabei, so ein Kugellager ist ja auch ein Wunder. Unsere Welt ist so aufregend neugierig, Wahnsinn. Aber eins ist klar: Auf den Mond würde ich nie nie nie fliegen, das sind für mich echt kranke Gehirne die sowas machen. Ohne Bremse und Rückwärtsgang geht bei mir nix .....:)
Anscheinend gibt es viele verschiedene Akku-Verbinder!
 

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EPO2012

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Zur Messung von Anlaufströmen soll es eine "Inrush" Funktion besitzen
 

Raketenbändiger

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Anhang anzeigen 348024
Das letzte Bild zeigt den Schwachpunkt der Handelektrode, da werde ich noch aufrüsten.
[/QUOTE]
Hab ich gerade gefunden:
 

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uli12us

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Die Handelektrode ist ja gefedert, aber ganz einfach zu dünn und lt Datenblatt aus Alu, so dass sich das Teil doch nach einiger Zeit sehr unschön aufheizt.
Dieses angeblich 16² Kabel genauso.
Und die Kühlung wird wohl eher wenig bringen, um effektiv was wegzuschaffen, müsste das Teil schon wassergekühlt sein. Da die Spannung lächerlich ist kann man das einfach von einem in den anderen Halter laufen lassen. Das Teil immer wieder mal abzustecken und in nen Kübel Wasser zu schmeissen, seh ich jetzt nicht als Option, auch wenns funktionieren würde.
Mir schwebt da ne andere Methode vor, man nehme z.B. 2 oder 3* eine 16² feindrähtige Litze, ans eine Ende kommt eine massive Kupferelektrode mit z.B. 12Durchmesser, darf auch stärker sein. die andere Seite klemmt man einfach mit ner Schlauchschelle um die Hebel. Klar kann mans dann nur mit dem
Fusstaster starten, aber verglichen mit allem anderen, dürfte das die wenigsten Unannehmlichkeiten verursachen.
Dieses 737G+ soll aber ne Überwachungsfunktion haben, das schaut dauernd in die Anschlussleitung, ob da ein Kurzschluss ansteht und startet nach einer einstellbaren Zeit bis 2 Sekunden oder so den Trafo. Wer so ein Teil hat kann ja mal schauen, wie das realisiert wird, dass die Elektronik davon nicht gegrillt wird, eine Spule baut ja, wenn sie abgeschaltet wird, einen Impuls der ein mehrfaches der fliessenden Spannung ausmacht mit umgekehrter Polarität auf.
 
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EPO2012

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Die Hitze entsteht bei meinem Schweißstift an den 1,5mm Kontakten (die nutzen die geringste Chance zum glühen) , da werde ich mal ansetzen, 3mm Durchmesser mit angeschliffener Spitze schaffen da vielleicht schon Abhilfe.
Es liegen ja bereits welche bei, Material unbekannt.
3mm 70/30 Zirkonkupfer ist unterwegs vom Chinamann.
Eine Einstellbarkeit der Schweißverzögerung (derzeit ca. 1-2s) habe ich nicht, jedenfalls nicht außerhalb des Gehäuses.
Wärmeleitfähigkeit Kupfer/Aluminium = 5/3, das sollte bei dem Querschnitt der Handelektrode passen.
Wichtig ist mir, dass ich mit einer Hand beide Schweißpunkte setzen kann und die andere zur Positionierung Schweißband/Akku frei habe.
Der Schweißstrom entsteht doch beim Ausschalten des Trafos (Gegeninduktion), oder sehe ich das falsch?
Ein Kurzschluß wird im Hochstrom-/Niederspannungskreis detektiert.
Im Hochstrom Kreis haben wir doch nur geringe Spannung, mehr als 10Volt werden das nicht sein, sollte für die Abschalt-Elektronik der Primärspule kein Problem sein.
Aber sicher bin ich mir da nicht.
 

eingemaischt

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WIR BRAUCHEN EINEN NEUEN TIMMY!

Ne, im Ernst Leute, was hier im Thread alles für ein Unfug steht - da läuft es mir kalt den Rücken herunter. Inklusive der Vorschläge, das Punktschweißgerät statt an 230V einfach ein zwei Phasen des Herdes anzuklemmen, einfach einen "3kW Kondensator" (an AC?) oder Kabeltrommeln und Verlängerungskabel als Einschaltstrombegrenzer zu nutzen.....

An alle die das so still mitlesen: Bitte lasst einen Elektriker das Einschätzen und eventuell die Schutzschalter tauschen. Das kostet inklusive Anfahrt und Material 50-70€ und sollte euch die Sache wert sein.

Grundsätzlich gilt nämlich: Die schützen die Leitung, die wurden für die Leitung und Betriebsmittel dimensioniert und müssen auslösen. Ein Austausch darf nur im Rahmen der Norm erfolgen, wenn es die Anlage, Leitungen und Betriebsmittel zulassen.

Alles Andere fällt sonst bei einem Brand (der auch später, eventuell durch einen Nachbesitzer oder Nachmieter auftritt) in die Kategorie Fahrlässigkeit und sorgt dafür, dass ihr selbst haftet. (Und euch keine Versicherung raus boxt).
 

uli12us

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eingemaischt; Das Thema ist doch schon lange erledigt, das wurde demjenigen doch ausreichend erklärt, dass das nicht geht. Es geht bei den Teilen doch lediglich darum, dass der Einschaltstrom nicht die Sicherung schmeisst. Dafür reicht eine trägere Sicherung, noch träger wären die alten Schraubsicherungen,die hat aber wohl kaum mehr einer. Der Strom darf nicht geändert werden, höchstens nach unten.

EPO2012;
Kommt auf die Ausführung an, nur das 737G+ Modell kann soll das können, kein anderes.
Und nein, der Schweisstrom entsteht solange der Trafo eingeschaltet ist, Gegeninduktion ist dann dieser Peak beim ausschalten, siehe Zündspule vom Auto. Bei ner Relaisspule hat man halt ne Diode, die das schluckt.
Wobei ich jetzt nicht weiss, ob das beim Wechselstrom überhaupt passiert. Mir wurde jedenfalls erzählt, dass das passieren kann. Keine Ahnung obs stimmt. Mit Trafos kenn ich mich nicht wirklich aus, ich weiss bloss das, was wir in der Schule gelernt haben dass das Verhältnis der Spannungen, dem der Wicklungen entspricht, bei den Strömen ist grade umgekehrt. Das was an Leistung reingeht kommt abgesehen von einigen Prozent Verlust auf der anderen Seite wieder raus.
 

EPO2012

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Denke auch, dass das Tema Leitungsschutz genau betrachtet werden muss. Alte Sicherungsautomaten lassen teilweise höhere Ströme bis zur thermischen Auslösung zu als neue, siehe die K Charakteristik im Vergleich zur alten L oder H.
Entscheidend ist, welche Leitungen verlegt sind, das muß vor Ort ermittelt werden.
Anhaltspunkte für alternative Sicherungsautomaten geben die verwendeten Sicherungen und deren Spezifikation.

Zum Thema Trafo lasse ich mich gerne aufklären - da habe ich noch keinen Plan.
Gerne würde ich erfahren, was genau beim Einschalten des Gerätes und auch beim Schweißvorgang selbst passiert.
Auch wie die bis zu 18 Pulse innerhalb von Zehntelsekunden erzeugt werden.
 

uli12us

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Da wird gar nix erzeugt, der schaltet ein und zählt die Perioden, mehr ist das nicht, und dann wird halt in Abhängigkeit der Perioden bei xy Prozent ausgeschaltet, also angenommen 10P * 45% = 4.5 Perioden. Es wird da wohl auch keine Erkennung geben, wann das Teil den Peak erreicht.
Das würde man hören, wenn der Pulse im 1/100 Sekundenbereich erzeugen würde. Vermutlich sind das einfach unterschiedliche Kondensatoren die zum Regelpoti eines Timers geschaltet werden.
 

goofy1968

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Dafür reicht eine trägere Sicherung, noch träger wären die alten Schraubsicherungen,die hat aber wohl kaum mehr einer.
Bei mir geht es zwar um "normales Schweißen " , aber genau so habe ich es gemacht.
Die Zuleitung zum Außen Strom im Schuppen würde auf eine Schraubsicherung geändert.
Danach ist Ruhe gewesen.
Ist allerdings Arbeit für einen Elektriker , hat aber nicht die Welt gekostet.
 

Raketenbändiger

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Gerne würde ich erfahren, was genau beim Einschalten des Gerätes und auch beim Schweißvorgang selbst passiert.
Auch wie die bis zu 18 Pulse innerhalb von Zehntelsekunden erzeugt werden.
Ich auch, nämlich was bitte soll der Hinweis eine Anlaufstrombegrenzung wäre zwecklos? Wenn man das Gerät einschaltet zieht der Trafo zwecks Magnetisierung des Eisenkerns Strom wie blöd (Wenn ich das richtig verstanden habe). Läuft der Trafo aber mal dann doch nicht mehr, dann verbraucht er höchstens die angegeben Leistung im Betrieb, beim Schweißen. Reduziere ich die Einschaltleistung auf Sicherungsniveau dann passt's doch?
TSR Automat
TSR, Trafo Schalt Relais (hilft immer, wenn Einschaltstrombegrenzer an Ihre Grenzen kommen)
Das TSR ist ein elektronischer Einschaltstrombegrenzer, der den Einschaltstrom von Transformatoren nicht nur begrenzt sondern ganz vermeidet. Damit können Trafos auf der Primärseite mit dem Nennstrom flink abgesichert werden. Eine Wartezeit zwischen den Schaltvorgängen ist nicht nötig. Ein Trafo oder auch eine Parallel- oder Serienschaltung von Trafos wird durch das TSR ca. 0,2 sek. lang vormagnetisiert und dann belastungsunabhängig ohne Einschaltstromstoß eingeschaltet. Das TSR ist bei richtiger Absicherung mit einem bis 16 A B Automat kurzschlussfest. Ein Steuereingang erlaubt die Ansteuerung durch eine SPS usw. Es entstehen keine Durchschaltverluste. Auch häufiges Schalten ist möglich. Sogar schnelles Takten ist mit Varianten möglich. Es sind Ein- und Dreiphasen TSR lieferbar. Bitte fragen Sie an (PDF-Datenblatt).
Zweite Frage: Ich kann die Stromstärke (Nicht die Spannung) doch durch den großen Regelknopf einstellen, je nach Dicke des verwendeten Materials. Nehme ich 0,1 mm-Streifen brauche ich weniger Strom, also nicht die vollen 3200 Watt beim 709AD, dann bleibt mir auch die 16er-Sicherung drin. Hat schon mal jemand probiert, welche Sicherung bei welcher Einstellung noch drinbleibt?
Letzte Frage: Wieso wird die Rückinduktion sekundär auf primär nicht einfach abgeblockt?
Ja, nur wer fragt kriegt auch Antwort!
 

eingemaischt

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eingemaischt; Dafür reicht eine trägere Sicherung, noch träger wären die alten Schraubsicherungen,die hat aber wohl kaum mehr einer. Der Strom darf nicht geändert werden, höchstens nach unten.

Das ist genau der Punkt. Die Charakteristik eines LSS definiert sich nicht (nur) über die Auslösegeschwindigkeit, sondern in erster Linie über den zulässigen Kurzschlussstrom.

Wenn als jemand eine Gartenhütte hat, die typisch als "Lichtstromkreis" mit 1,5 mm² abgesichert ist, und nun seinen LSS mit Char. B (löst im Kurzschlussfall ab 50-80A aus) gegen einen LSS der Char K aus, beträgt der nötige Kurzschlussstrom ca 130-220A. Schon bei 90m Leitungslänge - also 45m Stromkabellänge (hin und zurück) könntest du die Leitung in der Gartenhütte kurz schließen, ohne dass der Schutzschalter sofort auslösen würde.

Das ist ein Extrem-Beispiel, aber ich kenne wenigstens eine Gartenhütte, die deswegen abgefackelt ist (Wackel-Kurzschluss im 3-er-Stecker, der LSS löste bei den kurzen Belastungen nicht aus, für einen Brand reichte es aber wohl).


Wenn das Problem also nicht ist, dass das Gerät beim Schweißen an sich auslöst, sondern wirklich nur beim Einschalten/Einstöpseln, liegt das wohl an der billigen Technik, die keinen Einschaltstrombegrenzer hat und einfach mal mit "Vollgas" die Kondensatoren oder so lädt. Besorgt euch einen Einschaltstrombegrenzer - die gibt es bei Amazon und co ab 30-40€. Damit seid ihr dann auch mit eurem Schweißgerät mobil, wenn ihr es mal verleihen oder wo anders betreiben wollt und auf der sicheren Seite.
 

uli12us

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Wir reden hier nicht von der Villa irgendeines Fussballstars oder Politikers mit 5 Hektar Garten sondern von ner normalen Wohnung, Haus mit Leitungslängen ab der SIcherung von vielleicht mal 20m. Ausserdem, wer eine weiter entfernte Gartenhütte nicht separat vor Ort absichert, ist eh nicht ganz gesund. Und auch wenn ein Kurzschluss vorliegt, bei mehr als dem Bemessungsstrom schaltet die Sicherung ab, aber halt dann nicht innerhalb ner Sekunde, sondern das dauert etwas, bis der Bimetallschalter seine Abschaltposition erreicht. Ausserdem, dein Beispiel hinkt gewaltig, der hohe Strom tritt bei den Teilen mal für wenige Zehntelsekunden auf. Dies deshalb, weil keine Steuerung des Einschaltzeitpunkts vorhanden ist. Ich muss mir die Schaltung mal ausknobeln, eventuell könnte man ne Diode, Diac und nen kleinen Poti, wie in nem Fasenanschnittdimmer vorsehen, der nur den richtigen Einschaltzeitpunkt abpasst. Wie das danach abläuft weiss ich nicht, möglicherweise läuft der Timer auch ohne Dauersignal bis zum Ende ab.

Raketenbändiger; Ein Einschaltstrombegrenzer hilft dir dabei gar nix, weil der Strom ja für den Schweissvorgang gebraucht wird, da ist eine Stromreduzierung wenig zielführend. Gut, eventuell könnte man den Timer so verlängern, dass man auch mit Strombegrenzung schweissen kann, da weiss ich schlicht nicht, über welchen Zeitraum wir reden. 18x 1/50 ist etwas mehr wie ne Drittel Sekunde. Das müsste um die Dauer der Strombegrenzung verlängert werden. Da gehts wohl eher um ne Sekunde aufwärts, was bei ner Kreischsäge oder ähnlichem völlig belanglos ist. Beim PunktSchweissen sind das aber Welten.

Nein, der Drehknopf bestimmt lediglich die Einschaltdauer im Verhältnis zu den Pulstasten. Da fliesst immer der volle Strom aber halt z.B 8/50 x 0.45 sek. Es könnten auch 1/100 Sekunden sein. Das muss ich mal nachmessen. Bei mir läuft zusätzlich noch ein dünner Draht vom Trafo in die Steuerung, vermutlich damit er das Signal als Timer verwenden kann. Was ich über die Trafos gelesen hab, ists besonders schlimm, wenn die Dinger im Nulldurchgang einschalten, je näher man dem Peak kommt umso weniger wird die Leitung belastet. Drum bräuchte man ganz einfach eine Überwachung, die immer bei nem bestimmten Pegel des Sinus einschaltet. Bei E_Schweissgeräten Bauart Bootsanker wird der Strom wohl über einen Streukern der zwischen Primär und Sekundär eingeschoben wird eingestellt.
 

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Wenn das Problem also nicht ist, dass das Gerät beim Schweißen an sich auslöst, sondern wirklich nur beim Einschalten/Einstöpseln,
Es ist nicht nur das einmalige Einschalten, sondern auch das Schweißen selbst.
Also wenn das Einschalten erfolgreich war, führte das nachfolgende Punktschweißen zum Auslösen des TypC Sicherungsautomaten.
 

uli12us

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Nach dem Einschaltstrom will das Teil zwar 3,2kW, da eine übliche 1,5er Leitung aber normalerweise mit 16A 3680VA abgesichert ist, hält die das locker aus, nachdem der Einschaltstromstoss durch ist. Selbst wenn jetzt da mal über die 1/3 Sekunde 20A fliessen ist das kein Problem.
Diese von Raketenbändiger genannten Trafoeinschaltrelais scheinen eine gute Sache zu sein. Die Dinger magnetisieren den Kern gezielt vor und schalten dann am Maximum ein. Das soll selbst mit ner L-B Sicherung keinen hohen Einschaltstrom geben. Das kann man wohl nur per Versuch und Irrtum rausfinden, ob das wirklich was bringt. Ich hätte jetzt gesagt, lade ich nen kleinen Elko auf, verbinde den nach dem EInschalten und jedem Impuls mal kurz mitm Trafo und schalte die Steuerung nur kurz vor dem Maximum scharf. Das ist im Prinzip auch das, was diese fertige Schaltung macht, aber halt ohne jegliche Eingriffe in die Chinaplatine. Jetzt mal davon abgesehen, dass ich damit vielleicht mal 30-50€ durch Selbstbau einsparen könnte, wärs bestimmt ein übles Gebastel, das auch noch viele Stunden Arbeit nötig macht. letztlich bastelt man dann auch noch mit 230V rum, was potentiell lebensgefährlich sein kann.
 

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Wir reden hier nicht von der Villa irgendeines Fussballstars oder Politikers mit 5 Hektar Garten sondern von ner normalen Wohnung, Haus mit Leitungslängen ab der SIcherung von vielleicht mal 20m.

Bei einigen Charakteristiken, die weiter oben vorgeschlagen wurden, wären die 20m noch zu lang (wenn du dann noch ein paar Klemmen dazu rechnest sowieso) - weiter oben wurde ja sogar beschrieben, dass ein Verlängerungskabel reiche die Strom hinreichend zu begrenzen.

Ich möchte darüber auch nicht diskutieren - ich weiß nicht welche Wohnungen ihr habt und ihr wisst nicht, welche Begebenheiten andere haben. Daher kann ich nicht sagen "darf man nicht" - wer die Entscheidung treffen könnte wäre ein Elektriker vor Ort, der auch gleich einen LSS mit der richtigen Charakteristik mitbringen könnte. ;-)

Wer einen ersten Eindruck gewinnen möchte, kann auch hier in der Tabelle nachlesen, was der aktuelle Stand der Technik ist https://library.e.abb.com/public/edc51e83d85231d8c1257845002a4a8f/2CDC400027D0101.pdf Dort auf Seite 12 findet ihr die maximalen Leitungslängen der jeweiligen Charakteristiken. Aber auch das ist kein Freibrief, sondern dient nur zur Info, ob ihr da eventuell noch ein anderes Kabel verlegen müsstet.

Und ich bin raus.
 
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