SUCHE: Punktschweißer im Raum Frankfurt/Wiesbaden/Bergstraße/Limburg. Fragen zur Konfiguration eines Zombieakkus. (Overvolting, Reichweitenerhöhung)

Diskutiere SUCHE: Punktschweißer im Raum Frankfurt/Wiesbaden/Bergstraße/Limburg. Fragen zur Konfiguration eines Zombieakkus. (Overvolting, Reichweitenerhöhung) im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Ich habe für 20Euro 65 gebrauchte 18650 Zellen, in exzellentem Zustand erworben und möchte nun ein "Zombiezellen" eBike Akkupack aus diesen...
Callitoh

Callitoh

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Ich habe für 20Euro 65 gebrauchte 18650 Zellen, in exzellentem Zustand erworben und möchte nun ein "Zombiezellen" eBike Akkupack aus diesen machen.
(57 der Zellen haben sich 90Tage nach Vollladen nur von 4,2Volt auf 4,10-4,15 Volt Selbstentladen. Die anderen Acht liegen zwischen 4-4,09 Volt.
Ich denke daher, 57 Zellen sind in exzellentem Zustand. Ich bin mir unsicher, ob die Acht anderen Zellen noch verwendet werden sollten.)
Ich bin noch nicht sicher in welcher Konfiguration der Akku angeordnet wird, da es unterschiedliche Zellen sind deren Leistungsdaten sich demnach auch unterscheiden.
Hier meine erste Frage: Ein Akkupack aus verschiedenen Zellen begrenzt sich an den jeweilig schwächsten Zellen, oder?
D.h. der Akku begrenzt sich an der maximalen Lade-/Entladekapazität der im Akkupack verbauten leistungsschwächsten Zellen.
Meine Überlegung sieht so aus, dass ich nur Zellen mit ähnlichen Lade und Entladekapazitäten in einem Akkupack verwenden möchte.



Die Faktoren Lade und Entladestrom, nehmen für mich eine unwichtigere Rolle ein, da ich die Packs im Betrieb nur Parallel zu den bereits verbauten Akkus verwenden möchte, nämlich entweder als Reichweiten Erweiterung, oder auch als Overvolting Akkus.
Im Betrieb als Overvolting Akku spielt der maximale Entladestrom dann doch wieder eine wichtige Rolle, oder?
Ich möchte vielleicht einen 13s Akku aus den Zellen bauen: Für den Betrieb meines 36Volt Systems mit Überspannung , da dieses gerade bei niedrigem Akkustand (<36Volt) deutlich an Leistung verliert. Der Overvolting Akku soll dieses Problem lösen und die Möglichkeit der Maximalgeschwindigkeit auch kurzzeitig erhöhen können.
Hierbei auch die Frage: Wie sollte der Akku parallel mit dem restlichen System verbunden werden: Muss dann nicht eine Diode verwendet werden, die den 48Volt Akku davor schützt den 36Volt Akku zu laden?
Ich werde solche Plastik Spacer von eBay verwenden um die Zellen zum Akku zu formen: 100 Stücke 18650 Batterie Halter Spacer Shell Bracket Lagerung Halter Halterung | eBay

Ich suche jemand im oben genannten Umkreis, der mir die Akkus verschweißen kann.
Falls jemand einen Nutzer kennt, der im Besitz eines Eigenbau Punktschweißgeräts ist, wäre ich wirklich dankbar über eine Nachricht :)

Was sagt ihr: Lieber einen 10s 36Volt Akku konfigurieren, oder einen 13s 48Volt Akku? (ein passenden Ladegerät für 48/54,6Volt habe ich auch nicht.)
Wie hoch sollte der maximale Spannungsunterschied beim Verschweißen/Löten von 18650 Akkuzellen sein?
Sind die acht Zellen mit ihrer höheren Selbstentladung noch für die Verwendung als eBike Akku geeignet, oder sollte man eher eine Powerbank aus diesen machen?
Kennt sich jemand mit Overvolting aus? Gibt es vielleicht auch schon gute Threads darüber?
Ist es vielleicht besser, wenn ich die Zellen mit einem dünnen Draht miteinander verbinde, als mit Nickelband?
Welches Nickelband/Draht (Durchmesser/Breite) ist zu empfehlen?


Ich habe außerdem meinen Fuhrpark um ein 24Volt Ruhrwerk eBike erweitert, bei dem ich mit dem Gedanken spiele mal einen 36Volt Akku anzuschließen.
Wenn das Ruhrwerk mit 36Volt problemlos Arbeitet, werde ich vermutlich ein 36Volt Akkupack bauen.

Ich hoffe hier sind User, die sich für meine Probleme interessieren und Antworten für mich haben. Ich freue mich schon auf eure Beiträge.

Grüße Callitoh
 
Ewi2435

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Ich hab das jetzt nur ueberflogen. Aber wenn ich hoere das es eine Selbstentladung gibt sind die Zellen schrott, egal wie langsam

Zudem du mit 50Zellen keinerlei stromfestigkeit erreichst bei den defekten teilen
 
Ewi2435

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Zum Thema, 48V an 36V , wenn du glueck hast uebersteht der controller das. Extender ist das dann aber nicht. Der 48V akku muss die Arbeit alleine machen. Da er eine hoehere Spannung hat.
 
Callitoh

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Ich hab das jetzt nur ueberflogen. Aber wenn ich hoere das es eine Selbstentladung gibt sind die Zellen schrott, egal wie langsam

Zudem du mit 50Zellen keinerlei stromfestigkeit erreichst bei den defekten teilen
Wikipedia schreibt ca 4% pro Monat sei die übliche Selbstentladung bei Lithium-Ionen-Zellen.
Selbstentladung – Wikipedia
Ich habe den Verkäufer der Zellen jetzt nochmal angeschrieben, damit dieser mir mitteilt wie lange die Zellen bei Ihm lagerten.
Was meinst du mit der Stromfestigkeit? Spannungseinbrüche oder ähnliches?

Danke für die Antworten.
 
Ewi2435

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Korrekt wenn die Zellen gebrauchte Zellen sind die eine Selbstentladung aufweisen duerfte der Innenwiderstand mist sein.

4 prozent ist eher unueblich.
Ich hatte Zellen die neu bei 3,5V eingelagert wurden. 4Jahre Später exakt die gleiche Spannung noch.
 
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flachlandbiker

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Was bei Wikipedia steht, ist auf (aktuelle 18650-Zellen bezogen) absoluter Unfug. 4% Selbstentladung pro Monat!!!!! würde bedeuten, dass nach einem Jahr nur noch 61,3% der Ladung zur Verfügung stünde. Intakte Li-Ion-Zellen haben praktisch keine Selbstentladung. Die Spannung sinkt nach dem Laden zunächst eventuell ein wenig ab, dann ändern sich aber über lange Zeiträume (Jahre!) nahezu nichts an der Spannung.

Im Übrigen lässt die Spannungsmessung auch keine Aussage über die "Qualität" oder den Zustand der Zellen zu. Höchstens umgekehrt: Wenn die Zellen in 90 Tagen 0,1V verloren haben und das auch so weiter geht, sind sie Schrott. Wenn die Spannung sich nicht ändert, müssen sie keinesfalls"gut" sein. Verringerte Kapazität und erhöhter Innenwiderstand können sie unbrauchbar machen.

Mir ist auch unklar, was Du eigentlich vor hast. Du kannst auf jeden Fall keinen "Overvolting"-Akku parallel zu einem Akku mit anderer Spannung betreiben. Wenn Du die Akkus mit Dioden entkoppelst, geht das theoretisch, ist aber trotzdem Quatsch. Dann muss der Akku mit der höheren Spannung den ganzen Motorstrom liefern könnnen, weil sich der Akku mit der niedrigeren Spannung überhaupt nicht mehr beteiligt.

Wenn Du ein System, welches für 36 V ausgelegt ist, mit höherer Spannung betreibst, geht das in (unklaren) Grenzen. Die Controller können meistens eine etwas höhere Spannung ab. Der Strom steigt dabei aber auch (falls der Controller noch nicht begrenzt). Das Rad "zieht" dann unterhalb der Maximalgeschwindigkeit etwas besser (falls der Akku den Strom auch liefert, ohne stark mit der Spannung einzubrechen). Ob es auch eine höhere Maximalgeschwindigkeit gibt, hängt vom Controller ab.

Wenn jemand 65 Zellen für 20 Euro verkauft, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit die Entsorgung von Schrott. Geeignet für LED-Lämpchen oder so. Ich bezweifle, dass sich auch nur ein Euro lohnt, um daraus einen Fahrrad-Akku schweißen zu lassen.
Sind es vielleicht unterschiedliche Zelltypen aus Laptops? Dann lohnt sich kein weiterer Gedanke an einen Fahrrad-Akku.
 
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