Suche passendes Fahrrad fürs Pendeln und für Sport -> e-Gravel? Erfahrungen?

Diskutiere Suche passendes Fahrrad fürs Pendeln und für Sport -> e-Gravel? Erfahrungen? im Kaufberatung Forum im Bereich Diskussionen; Moin Zusammen, Hintergrund: Ich selber fahre (amüsanterweise) seit ich ihm Flachland lebe, sehr gerne Fahrrad. Die Berge hatten mich in meiner...
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Vajras

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Maximales Budget
5.000 €
Untergrund
  1. Asphalt
  2. Schotter
  3. Forstwege
Herausnehmbarer Akku
Ja
Handwerkliches Geschick
Ja
Reichweite
min. 50 km
Schrittlänge
81 cm
Alter
36 Jahre
Gewicht
84 kg
Verwendung
Sportgerät und Pendeln
Erfahrungen
Cube Trekking
Präferenzen
Entnehmbarer Akku, Schutzblech, möglichst unsichtbarer Gepäckträger, Diamantrahmen, möglichst vollständige Entkopplung
Moin Zusammen,

Hintergrund:
Ich selber fahre (amüsanterweise) seit ich ihm Flachland lebe, sehr gerne Fahrrad. Die Berge hatten mich in meiner Heimat immer davon abgehalten, da die Hürde eben etwas zu groß für mich war, mich Monate durchzubeißen. Vielleicht aber auch, da ich da genug andere Interessen hatte und so dem Fahrrad fahren nicht genug Zeit entgegenbringen wollte (ist halt schon auch ein zeitlicher Invest).

Mittlerweile also macht es mir Spaß - und was merke ich? Ich strenge mich gerne an. Ich fahre ungerne sehr langsam und gemütlich und versuche immer etwas, mein Limit zu pushen (welches ehrlicherweise echt noch gering ist
:D
- aber hey, es macht Spaß). Mein ursprünglich auf gemütliche Touren ausgelegtes, leichtes Trekkingrad mit Gatesriemen ist mir für das sportliche Fahren etwas zu klobig geworden (ich merke einfach, wie der Riemen immer wieder durchrutscht und es sich auch nicht so knackig fährt) und eher ein tolles Alltagsrad.

Ein sportlicheres Rad ist also gewünscht - aber kein einfaches Rennrad - dafür fahre ich zu gerne auf Schotterwegen und durch den Wald mit sehr angenehmen Wegen, und zu wenig auf der Straße. Gleichzeitig bin ich aber daran interessiert zu pendeln - ca 14-15 km auf einfacher Strecke (keine wirklichen Berge - aber die Steigung reicht schon locker für mich, um ins Schwitzen zu kommen). Meine Arbeit besitzt leider keine Dusche. Da ich bereits nach 5 km in der Ebene in luftiger Kleidung schwitze, überlege ich nun so ein schönes Hybridrad zu nehmen. Also ein E-Gravelbike mit einem Motor, der entfernbar ist (Fazua-System), sodass ich es sportlich und ohne Motor fahren kann, aber eben auch für das schwitzfreie Pendeln nutzen kann.

Folgende Räder habe ich bei meiner Recherche identifiziert und leider findet man nicht so viel (Erfahrungswerte) dazu, wie ich gerne würde (hier im Forum habe ich schon 2-3 entdeckt):

- Bergamont E-Grandurance RD Expert (hat schon die komplette Ausrüstung, was ich gut finde)
- Centurion Overdrive City Z1000 EQ bzw. Overdrive Gravel Z4000 GT (hat auch schon die komplette Ausrüstung)
- Focus Paralane² x.x (hier käme dann noch die ganze Alltagsmontur on top)

1. Hat da evtl. jemand von euch Erfahrungen mitbzw. Tipps?
2. Bin ich auf dem Holzweg mit dem e-Gravel EQ als sinnvollste Radkategorie und macht evtl. ein E-Trekkingrad mehr Sinn und ich hole mir ein Biobike für Sport?
3. Habt ihr evtl. weitere Ideen für Fahrräder (mit sinnvollen Unterschieden - gleiches Rad aber andere Marke habe ich mal bewusst wegfallen lassen)?

Ich hoffe ich habe alle relevanten Fragen abdecken können. Vielen Dank schon mal für die Unterstützung.

Viele Grüße
Vajras
 
Grainger

Grainger

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Bergamont E Grandurance RD Strassenfertig ausgerüstet ab Werk.
Sehr gutmütig, max 40er Reifen wg. Schutzblech, schönes Rad. Bleche etwas weniger stabil.


Focus Paralane max 35er Reifen Gepäckträger/Wingeeart kaum möglich

Oder Fuji E Jari (erlaubt mehr Reifenbreite, 45 er Reifen mit 52 Wingees möglichIMG_20220127_154118.jpg )


Ich hab mir letzteres gegönnt.
Muss man selber ergänzen, macht aber dafür mehr Spass. Wit Wingee W52 sehr dezent

IMG_20211104_105337.jpg
 
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Vajras

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Bergamont E Grandurance RD Strassenfertig ausgerüstet ab Werk.
Sehr gutmütig, max 40er Reifen wg. Schutzblech, schönes Rad. Bleche etwas weniger stabil.


Focus Paralane max 35er Reifen Gepäckträger/Wingeeart kaum möglich

Oder Fuji E Jari (erlaubt mehr Reifenbreite, 45 er Reifen mit 52 Wingees möglichAnhang anzeigen 446243 )


Ich hab mir letzteres gegönnt.
Muss man selber ergänzen, macht aber dafür mehr Spass. Wit Wingee W52 sehr dezent

Anhang anzeigen 446237
Was hat dich konkret zum Fuji E-Jari bewogen? Nur das mit den Reifen?
Was meinst du mit "gutmütig" beim E-Grandurance?
 
Grainger

Grainger

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Die 45er Reifen ( ohne Schutzblech ginge auch mehr) sind im groben Geläuf und auf sandigem Boden unbezahlbar und der Federungskomfort ist auch spürbar besser als mit meinem Gain und 37 er Schluffen.

Eigentlich passte das Bergamont besser von der Sitzposition/ Sattel ab Werk war alles perfekt,
das Jari hat mich optisch mehr angesprochen. hat mir dafür auch mehr Mühe mit der Anpassung bereitet. Jetzt mit Cambium C 17 und neuer Sattelstütze perfekt.
Jari hat hat auch keine werksseitigen Bohrungen für Kickstand. Ging nur über Orbea Vibe Adapter.... und noch so ein paar Nickeligkeiten. Aber mir gefiel der Rahmen besser.


Aber:
Das Grandurance ist definitiv mit dem neuen Ride 50 Akku ( hatte ich bei meinem Proberad nicht) und der Vollausstattung die einfachere Wahl.
Centurion ist auch Klasse kam ich im Herbst aber nicht mehr dran.

Die Akkus sind nur sehr klein. Auf gerader Strecke ohne viele Hm ist das egal, da ballert man 100km mit durch, weil man oft über 25 km/h fährt, aber im bergigen Gebiet... keine 40 km , wenn man viel Unterstützung abruft oder man muss den Motor sehr bewusst zu und weg schalten
 
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Vajras

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Danke dir für deine Antwort. Da ich auf knapp über 50 % Asphalt und Rest größtenteils fester Schotter bzw. Waldwege abziele, sollten die 40er Reifen beim E-Grandurance RD eigentlich ausreichen. Und da ich es via Jobrad holen will, ist es vermutlich einfacher, wenn ich ein Rad mit Vollausstattung ab Werk anstrebe.
Vom Look her gefällt mir beides gleich "ok". Da würde mir das Centurion z4000 GT fast besser gefallen.
 
Biking

Biking

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"sollten die 40er Reifen beim E-Grandurance RD eigentlich ausreichen"

Ich habe Pirelli Cinturato GRAVEL Mixed Terrain Faltreifen 40-622 nicht draufbekommen, ohne dass es schleift, trotz Optimierung des Schutzblechs.
Jetzt sind WTB Vulpine TCS Light Fast Rolling 36-622 drauf, die laufen m.E. besser als die Originalen von Schwalbe.
Fand ich erst schade, dass es nicht breiter geht, aber was solls, so freu ich mich halt über die Vorteile schmaler Reifen, zumindest bis zum Winter :whistle:
 
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didole

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Folgende Räder habe ich bei meiner Recherche identifiziert und leider findet man nicht so viel (Erfahrungswerte) dazu, wie ich gerne würde (hier im Forum habe ich schon 2-3 entdeckt):

- Bergamont E-Grandurance RD Expert (hat schon die komplette Ausrüstung, was ich gut finde)
- Centurion Overdrive City Z1000 EQ bzw. Overdrive Gravel Z4000 GT (hat auch schon die komplette Ausrüstung)
- Focus Paralane² x.x (hier käme dann noch die ganze Alltagsmontur on top)

1. Hat da evtl. jemand von euch Erfahrungen mitbzw. Tipps?
2. Bin ich auf dem Holzweg mit dem e-Gravel EQ als sinnvollste Radkategorie und macht evtl. ein E-Trekkingrad mehr Sinn und ich hole mir ein Biobike für Sport?
3. Habt ihr evtl. weitere Ideen für Fahrräder (mit sinnvollen Unterschieden - gleiches Rad aber andere Marke habe ich mal bewusst wegfallen lassen)?

Alos, ich habe das Centurion City EQ seit ca. 2 Jahren, und bin super zufrieden. Für das Pendeln zur Arbeit fahre ich es inzwischen ohne Motor, und es fährt sich dann halt echt wie ein Biobike. Bin totaler Fazua-Fan geworden.

Nachteil: Das Entfernen der Akku-Motor-Einheit ist ECHT ein Riesen-Sch… Da braucht es mehr Kraft, als beispielsweise meine Frau aufbringen könnte.
 
Grainger

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@didole
Eventuell ein Hilfe für den Fazua Akku


Für die Entfernung eines störrischen Evation/Ride 50 Akkus hilft bei mir nur Technik, keine Kraft.

Habe inzwischen für meine Flotte den Todesgriff entwickelt:

Rechte Hand unter den Akku, Daumenspitze ziemlich weit oben in die Lücke Akku/ Rahmen einpressen.
Mit linker Hand den Locker hoch und runterhebeln.
Dann löst sich der Akku minimal (aber meist erst nach Wiederholungen)

Beim runterhebeln und wieder hochhebeln immer versuchen, die rechte Daumenspitze weiter in den Spalt zu schieben und dabei zu hebeln/zu ziehen.

Man spürt bei der Lockerbewegung, wie der Akku sich rausruckt, dabei immer! mit dem Daumen nachhebeln und mit der rechten Hand nur leicht ziehen.


Nach 3-4 mal Hebeln ist das Ding raus.

Klappte bisher bei zwei Spezialfällen, wo die Besitzerinnen schon zur Werkstatt laufen wollten.

Mein E-Jari fand ich auch störrisch aber inzwischen löst sich das Teil bereits nach dem zweiten Nachhebeln.
Das E Grandurance klappte dagegen direkt super.

Canyon hatte für mich bisher den widerborstigsten Akku im Angebot.
 
Miguelitooo

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Ola zsm,

ich hatte ähnliche Ambitionen bei der suche meines neuen Sportgerät, bin die letzten zwei Pedelecs mit Riese&Müller als Hardtail/Fully gefahren, beide auch mit Carbon Gates Riemen, es hatte leider am Ende nicht mehr zu meinen "neuen" Anforderungen gepasst, es waren einfach zwei massive Panzer/SUV auf der Straße. Also @Vajras ich kann deinen Standpunkt verstehen ;)
Nun war ich auf der suche wie du, um schweiß frei zur Arbeit zu Pendeln und trotz alle dem abseits davon, auch mal Sportlich zur Feierabendrunde und am Wochenende gas geben zu können und dieses mal mit Rennradlenker und Kettenschaltung.

Es kam für mich persönlich nach all meiner Recherchen Online wie auch offline diverser Bike Magazine, Foren durchsuchen und sogar bis hin zur Werksbesichtigung zweier Bike Firmen mit Probefahrten, nur ein e-Gravel Bike in Frage, da es für mich persönlich den Spagat zu beiden Welten e-Bike + Sportlichkeit (bei abgeschalteten Motor o. überschreiten der 27km/h grenze) verbindet.

Letztendlich habe ich drei Modele ins Auge gefasst und mich dann am ende des Tages für mich, die beste Entscheidung, Preis-/ Leistungstechnisch von den Spec's (wollte unbedingt eine Gravel-Spezifische Mechanische Schaltgruppe am liebsten eine Shimano GRX RX-810 o. GRX RX-812 Schaltwerk) mein Preislimit war dieses mal bei 6K, wichtig auch Fahrverhalten und passend zu meinen Vorlieben wie Voll Carbon Rahmen sollte es schon sein und jedoch wie auch Optisch mich ansprechen (ist natürlich stets Geschmack-/Ansichtssache;))

Zu meiner Person, echt interessant @Vajras , wir haben fast exakt gleiche werte: Alter identisch bis auf's Gewicht da Pendel ich mich derzeit bei 83Kg ein. Meine Pendlerstrecke hin einfach um die 15km-17km, fahre gern auf dem Rückweg mit Absicht Umwege, macht Laune und manch andere kennt das doch auch;) Denke das könnte nämlich wichtig sein, um sich ein Bild zu machen, wie und weswegen ich mich für dieses Model entschieden habe und ob es für Dich in Frage käme.

Folgende drei Carbon e-Gravel Bike's waren in meiner engeren Auswahl, alles mit identisch/ähnlichen Spec's:

1. Specialized Turbo Creo SL Comp Carbon 2021 (Preisrange: ca. 6K)
Pro's:
+ Gewicht: 12,8kg
+ Sehr spritzig im Antritt und fährt sich smooth auf Asphalt wie auch Schotter
+ Simples und Intuitive Bedienkonzept typisch Specialized, kann auch ohne Display gefahren werden
+ Toller Lenkervorbau (Dämpfung durch das Future Shock-Systems) auch mit ausreichend Flair um stets Kontrolle bei steilen Gravel-Trail Abfahrten zu haben
+ Auskoppeln des Motors läuft sanft und natürlich ab

Contra:
- Stack- und Reach Geometrie hat mir leider n. zu gesagt
- Akku/Kapazität nur 320 Wh (optional 160 Wh durch Range-Extender möglich, jedoch für stolze 399€ und zerstört die komplette cleane Optik)
- Akku nicht entnehmbar
- Motorunterstützung sehr hörbar, jedoch nicht allzu störend
- Reifen und Felgenkombination bei dem hohen Preis n. angemessen
- Keine Anbringung von Schutzbleche möglich
- Keine Anschraub/Anbaumöglichkeiten für Packtaschen etc., (Müsste man auch auf Externe Marken und anbauteile zugreifen)
- Preislich hart an der grenze, viel wird eben für den Namen "Speci" drauf gezahlt, bei gleichen/ähnlichen Spec's der anderen Fahrradmarken. Muss man wollen.

2. Orbea GAIN M20 1X 2021 (Preisrange: ca. 4.999€) - (Leider bedingt durch Lieferengpässe keine Probefahrt möglich gewesen)
+/- Kann ich keine persönlichen Angaben machen, außer aus berichten aus YT-Videos + Forenberichten. Deswegen lasse ich diesen Teil mal aus.


3. Canyon Grail: ON (Preisrange: 5.299€) (Probefahrt direkt im HQ/Showroom in Koblenz, lag fast um die Ecke bei mir)
Pro's:
+ Gewicht: 16,7kg
+ Top Preis-/ Leistungsverhältnis für ein Voll Carbon Bike inkl., Motor
+ Sehr Antritt starker und spritziger Bosch CX 85NM Motor
+ Entkoppelt so easy, der Freilauf ist kaum spürbar für mich, fahre sogar meist ohne Motor und bin dabei ohne wirkliche Anstrengung bei 32km/h - 34km/h unterwegs.
+ Sportliche Geometrie, jedoch durch die Gravel spezifische Position und dem Doppeldecker Canyon Hover Bar Lenker ist eine leichte aufrechte Position möglich, angenehm für Langstrecken (von mir schon erprobt bei einem ca. 180km und 210km Gravel Tour)
+ Entnehmbarer Bosch Powertube Akku
+ Akkukapazität 500Wh bei Unterstützung ECO je nach Fahrweise und HM zeigt es mir sogar eine Distanz von round about +180km Unterstützung (Bitte n. zu sehr auf die Goldwaage legen) jedoch seine +100km schaffe ich so easy peasy mit Dauer Unterstützung vom Motor
+ Optik und Designe einfach nur ein Meisterwerk, ich schaue meinen Renner so gerne an und der kleine Zieht auch mächtige Blicke an, man bleibt im Gespräch;)
+ Eigens für's Canyon Grail entwickelte Schutzbleche, Optisch verschandeln die auch nicht das Bike (10min., für ein- uns Ausbau der festverschraubten Schutzbleche) und diese klappern auch nicht auf Trails, wenn man mal bei nassem Wetter imm Wald ist und die Schutzbleche dran lassen will.
+ Alltagstauglich (Super um Schweiß frei zu Pendeln, jedoch Sportlich genug um abseits der öffentlichen Wege, auf Schotter und sogar leichten Trails Vollgas zu geben)
+ Rundum gelungenes e-Gravel Bike Konzept- Bin kein Canyon Fanboy, mein nächstes wird auch eher ein Italiener ein Pinarello Grevil 🥵:love:mit Campagnolo Gruppe


Con's:
-
Wenige Anbau/Anschraub Möglichkeiten, wie für Packtaschen oder für Bikepacking Touren (Jedoch durch Tailfin Carbon Rack o. externe Anbauteile sogar speziell für Gravel-Bike's wie Topeak Frontgepäckträger erweiterbar und somit, als Randonneur Fahrrad für das Tägliche Pendeln Perfekt. Oder wie ich mit Packtaschen siehe Bilder)
- Bosch CX Motor könnte formschöner integriert sein
- Keine direkten Kabelführung, Cockpit schaut einfach n. so Clean aus wie ich es gerne hätte
-/+ für den einen ein Fluch für den anderen ein Segen, die von Canyons eigen entwickelte Doppeldecker Carbon Hover Bar ist recht umstritten. Ich hätte sie nicht gebraucht, stört mich jedoch n. und nutze sie ab und an auch bei ruppigen Schotter/Kopfstein Passagen
- Display wird nur ein Bosch Purion ausgeliefert, finde ich recht frech bei dem hohen Anschaffungspreis und nicht formschön Integriert (habe mir das Bosch Kiox Nachgerüstet und Mittig platziert, siehe Bilder)


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Kommt wie ich finde auch ohne „Schutzbleche“ ganz nice rüber. Finde ich sogar um einiges sportlich schöner und aggressiver.

Ich hoffe du konntest paar Impressionen und neue Anregungen dadurch für dich schaffen, waren ja auch e-Gravel Bikes die du evtl., nicht auf dem Schirm hattest. Viel spaß weiterhin und halt uns gerne auf dem laufenden wofür du dich entscheiden hast/wirst ;) Gruß Miguel
 
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benwilliam

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hier ist noch ein Fuji E-Jari fahrer :)
mittlerweile habe ich auch das Wingee Schutzblech mit den Fahrradtaschenhalter drauf.
Bin mit meinem allzweck Drahtesel sehr zufrieden.

Bin damals auch das Bergamont E-Grandurance RD Expert probe gefahren und hatte mich für das Fuji entschieden, hauptsächlich wegen der Carbon Gabel.

Stand heute würde ich mir noch die E-Gravels von Ribble anschauen, zumindest auf dem Papier wirken die auf mich als das beste P/L Angebot.
 
S

Singbike

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Hallo allerseits, ich habe ähnliche Anforderungen wie der Themenstarter Vajras. Dazu gibt es auch meinen Thread E-Gravel für Pendeln und Sport.

Ich will diesen Thread nicht stören oder in eine andere Richtung lenken. Letztlich würde mich nur interessieren, ob es auch ein vernünftiges E-Gravel für 3000-3500 € gibt, z.B. "Grade Amp"?!
 
Detonatione

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Das einzige E-Gravel bis 4000€ , welches wir Probefahren konnten und verfügbar war in Grossraum Rhein-Main, war das bergamonte E- Grandurance und das Orbea
Gravel Modell.
Da wir nicht mehr die Jüngsten sind und die E-Bikes vor Allem im Urlaub in Mittelgebirge und Bergen Offroad mit ein bisschen Fahrkomfort nutzen wollen, die die Entscheidung nach ausgiebigen Probefahrten auf Räder mit Mittelmotor und guten Dämpfungseigenschaften.
Bei mir auf das canyon: Grail:eek:n und bei meiner Frau auf das Specialized Creo comp E mit Gravelreifen 43mm und Canyon Sattelstütze nachgerüstet. Akku Klemmleuchten und am Specialized hinten den großartigen Ortlieb Quick Rack Gepäckträger mit Schutzblech.
Ich nutze mein Canyon ohne Schutzbleche mit Bikepacking Taschen auch häufig zum Pendeln. Da wir die teuren E-Bikes im Keller aufbewahren und tragen und ich beim Pendeln eine Teilstrecke mit dem Zug zurücklege, war das Gewicht und der Fahrkomfort bei uns das wichtigste Kaufkriterium.

Den ausführlichen Bericht von Miguel können wir jetzt nach 3Monaten und jeweils 1000 km voll bestätigen.
Ergonomisch sind die Gravellenker mit schöner Dämpfung auf langen Strecken für uns beide viel angenehmer, als die Tracking und MTB Lenker auf unseren Bio-bikes, die immer noch täglich im Einsatz sind.
Als Nachrüst Tip hier für Bikes ohne Dämpfung, der Redshift Lenkervorbau und die Canyon/Ergon Sattelstütze VCLS2.
(Gibt's asfaik nur in einer Größe , aber wahlweise mit & ohne Backflip)

Liebe Grüsse aus Rhein-Hessen
Ralf
 
Biking

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"sollten die 40er Reifen beim E-Grandurance RD eigentlich ausreichen"

Ich habe Pirelli Cinturato GRAVEL Mixed Terrain Faltreifen 40-622 nicht draufbekommen, ohne dass es schleift, trotz Optimierung des Schutzblechs.
Jetzt sind WTB Vulpine TCS Light Fast Rolling 36-622 drauf, die laufen m.E. besser als die Originalen von Schwalbe.
Fand ich erst schade, dass es nicht breiter geht, aber was solls, so freu ich mich halt über die Vorteile schmaler Reifen, zumindest bis zum Winter :whistle:

Jetzt hatte ich seit längerem mal wieder einen Platten (hinten) und festgestellt, dass der WTB Vulpine 36-622 fast schon wieder abgefahren war.
Schade eigentlich, weil der mir etwas besser gefallen hat als der Schwalbe, aber so deutlich schneller abnutzt, dass es mir zu teuer wird, weiter auf ihn zu setzen.

Deshalb hab ich jetzt einfach mal einen billigen Prophete mit Pannenstopp in 40-622 draufgezogen, und der passt auch für das Bergamont E-Grandurance RD Expert mit Fazua-Motor. Jetzt ist hinten schon der dritte Reifen drauf, vorn hält immer noch der erste von Schwalbe und hat ausreichend Profil.
 
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