Suche nach geeignetem Extender für Bionx 48 v

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ulzo

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Es geht um den von mir vor gut 2 Jahren angeschafften Enerprof Softpack-Akku 48V 15Ah BMS 20A XLR-3 mit 50M QUADRAT
Artikel-Nr: 4813030201 - die Eingabe der Artikelnummer verweist heute auf folgenden Akku

https://enerprof.de/fahrradakkus/so...a-xlr-3-mit-50e-quadrat-7x6?number=4813030201

- bei dem nach ca. 6000 km problemloser Verwendung als Extender zuletzt ein Problem aufgetreten ist.


Gegenüber dem Hersteller schilderte ich das Problem wie folgt:

Ich nehme Bezug auf den oben erwähnten Akku, der mir vor gut 2 Jahren geliefert wurde.

Leider gibt es nun ein Problem.

Nachdem der Akku noch am letzten Sonntag beim Aufladen vor einer längeren Tour eine Spannung von 54,3 V erreichte, beendete das Ladegerät am gestrigen Tage den Ladevorgang bei einer Spannung von nur noch 51,2 V. Die LED des Ladegerätes zeigte dann grünes Licht als Zeichen der Beendigung des Ladevorgangs.

Nach unserer heutigen Radtour habe ich nochmals versucht, den Akku zu laden um zu sehen, ob das Problem immer noch besteht. Jetzt wird der Ladevorgang bereits bei 50,2 V beendet.

Am Ladegerät liegt es übrigens nicht, mein 2. Enerprof-Akku, der mir bei meinem S-Pedelec seit mehr als 25.000 km gute Dienste als Extender leistet, lädt das Ladegerät durchaus auch in höheren Spannungsbereichen.


Nach Überprüfung des eingesendeten Akkus antwortete der Kundendienst unter anderem folgendes:

wir haben Ihren Akku aus der Produktion zurück erhalten und es wurde uns mitgeteilt, dass aus Gewährleistungsgründen leider keine Reparatur möglich ist.

Da eine Akkuzelle aus V7 eingedrückt scheint, (evtl. durch einen Sturz) , verfällt die Garantie und kann keine Gewährleistung mehr übernommen werden.

Außerdem weist V1 (erste Zellreihe) niedrigere Spannung auf. Ursache dafür ist ein zu hoher Einschaltstrom des verwendeten Gerätes (Controller).

Bitte geben Sie uns kurz Bescheid, ob Sie trotzdem Ihren Akku zurück bekommen möchten.


Ich habe daraufhin den Kundendienst um Beantwortung weiterer Fragen gebeten, wobei ich die Antworten zur Grundlage meines weiteren Vorgehens machen wollte. Ich habe hier folgendes geschrieben:

Mir stellen sich jetzt zwei Fragen, um deren Beantwortung ich höflich bitte.

Ist eine Reparatur möglich, wenn ich vorher schriftlich auf Gewährleistungsrechte verzichte (eine Beschädigung des Akku durch Sturz mit dem Fahrrad kann ich ausschließen, weder hat es einen Sturz gegeben noch ist der Akku mir heruntergefallen). Wie teuer wäre ggfs. die Reparatur?

Falls eine Reparatur weiterhin nicht möglich oder wirtschaftlich sein sollte, käme für mich eine Neuanschaffung in Betracht. Ich verwende den Akku ausschließlich als Extender für mein Tandem-Pedelec mit 48 V- Bionx-System. Verstehe ich den Hinweis, dass der Einschaltstrom des verwendeten Gerätes zu hoch ist richtiggehend dahin, dass der Akku für diese Verwendung eigentlich nicht geeignet ist, obwohl er 2 Jahre einwandfrei und ohne nennenswerten Leistungsverlust gearbeitet hat?


Leider wurden meine Fragen – trotz Erinnerung – durch den Kundendienst nicht beantwortet. Für mich ist insbesondere die Antwort auf die Frage, ob der Akku für meinen Verwendungszweck generell ungeeignet ist, wichtig.

Für Eure Einschätzungen, Erfahrungen, Tipps und Hinweise bin ich dankbar. Ich möchte nämlich auch in Zukunft einen Extender-Akku nutzen, möchte mir aber auf keinen Fall (wieder?) einen ungeeigneten Extender anschaffen.
 
Axel_K.

Axel_K.

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https://enerprof.de/fahrradakkus/so...a-xlr-3-mit-50e-quadrat-7x6?number=4813030201

...

Für Eure Einschätzungen, Erfahrungen, Tipps und Hinweise bin ich dankbar. Ich möchte nämlich auch in Zukunft einen Extender-Akku nutzen, möchte mir aber auf keinen Fall (wieder?) einen ungeeigneten Extender anschaffen.
Wäre für einen BionX nicht vielleicht ein Akku mit einem Smart-BMS angebrachter als die zuletzt verwendete Version? Der Motor rekuperiert doch auch und ich denke dafür ist das BMS im bisher verwendeten nicht ausgelegt.

Bei ENERproof wäre das etwa der Akku mit der Artikel-Nr.: 11194.

Von Interesse wäre evtl. auch wie Du den eingeschleift hast.

Das keine Antwort von dort kommt verwundert schon, aber vielleicht liegt's an den Feiertagen?
 
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MarkusSi

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Nach unserer heutigen Radtour habe ich nochmals versucht, den Akku zu laden um zu sehen, ob das Problem immer noch besteht. Jetzt wird der Ladevorgang bereits bei 50,2V beendet.
Das deutet auf ein frühzeitiges Abschalten des BMS hin, weil eine Zellenbank einen abweichenden SOC aufweist. Eventuell hat eine Zelle in der Parallelschaltung keinen Kontakt und die Bank hat somit eine geringere Kapazität.

Wie hast du den nur mit 51,2V geladenen Extender beim parallel schalten zum Hauptsystem behandelt? Wenn das BionX System auf 53V aufgeladen war, fließt da ja ein deutlicher Ausgleichstrom.

Außerdem weist V1 (erste Zellreihe) niedrigere Spannung auf. Ursache dafür ist ein zu hoher Einschaltstrom des verwendeten Gerätes (Controller).
Wieso ein zu hoher Einschaltstrom für einen debalancierten Akku sorgt, verstehe ich nicht.
Vielleicht kann @Rutzki73 das erklären?
 
Rutzki73

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Hi,
ich habe nach der eMail gesucht und konnte diese in Spam-Ordner tatsächlich finden.

Meines Erachtens gibt es dafür tatsächlich 3 Möglichkeiten:

1. BMS ist defekt
2. Auseinanderdriften der Akkuzellen
3. Eine Serienschaltung ist aus (Schweißverbindung über die Nickel ist abgebrochen, oder gelöst?)

Es ist schwierig aus der Ferne eine Diagnose zu stellen. Ferner und wie Axel_K. es gutbeschrieben hat, eine Verwendung von einem Akku ohne Smart BMS in einem System mit Rekuperation ist in gewisser Weise ein Spiel mit der Roulette.
 
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ulzo

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Ich danke Euch sehr für Eure Antworten!

Von Interesse wäre evtl. auch wie Du den eingeschleift hast.
Über ein Y-Kabel am Motorstecker.

Wieso ein zu hoher Einschaltstrom für einen debalancierten Akku sorgt, verstehe ich nicht.
So geht es mir auch.
Die Äußerung "Außerdem weist V1 (erste Zellreihe) niedrigere Spannung auf. Ursache dafür ist ein zu hoher Einschaltstrom des verwendeten Gerätes (Controller)." ist ein Zitat des Kundendienstes, der den von mir eingesendeten Akku untersucht hat.
Insbesondere diese Feststellung hat mich dazu veranlasst, nach der generellen Eignung für mein Bionx-System nachzufragen.

Diese scheint nach aber nach Euren Ausführungen aus einem anderen Grund, nämlich der Rekuperationsfähigkeit des Motors - nicht gegeben zu sein.

Ferner und wie Axel_K. es gutbeschrieben hat, eine Verwendung von einem Akku ohne Smart BMS in einem System mit Rekuperation ist in gewisser Weise ein Spiel mit der Roulette.

Das erklärt vielleicht auch, warum der Akku ca. 6000 km unauffällig gearbeitet hat und dann von einem Tag auf den anderen unbrauchbar wurde.

Ich gehe daher davon aus, das ein Akku mit Smart BMS für mein System geeignet sein sollte und werde mir einen solchen bei Enerprof bestellen.

Vielleicht kann @Rutzki73 mir noch die bereits an den Kundendienst gestellte Frage zur Reparaturmöglichkeit (Ist eine Reparatur möglich, wenn ich vorher schriftlich auf Gewährleistungsrechte verzichte (eine Beschädigung des Akku durch Sturz mit dem Fahrrad kann ich ausschließen, weder hat es einen Sturz gegeben noch ist der Akku mir heruntergefallen). Wie teuer wäre ggfs. die Reparatur?) - gerne durch persönliche Nachricht - beantworten. Der Akku befindet sich bereits beim Kundendienst.

Falls eine Reparatur möglich und wirtschaftlich ist, könnte ich den Akku noch als Extender für mein S-Pedelec benutzen, andernfalls könnte eine Rücksendung unterbleiben.
 
Axel_K.

Axel_K.

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Wieso ein zu hoher Einschaltstrom für einen debalancierten Akku sorgt, verstehe ich nicht.
"Ein zu hoher Einschaltstrom" ließe sich durch das Rekuperieren des BionX-Motors erklären. Die Stromstärken die hierbei entstehen übersteigen die, die beim Laden über das Ladegerät anliegen teils um ein Vielfaches. Ohne ein dafür ausgelegtes BMS geht das irgendwann vermutlich schief...
 
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ulzo

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Ich sehe gerade, dass ich @MarkusSi noch eine Antwort schuldig bin.

Wie hast du den nur mit 51,2V geladenen Extender beim parallel schalten zum Hauptsystem behandelt? Wenn das BionX System auf 53V aufgeladen war, fließt da ja ein deutlicher Ausgleichstrom.

Eigentlich ganz einfach: Ich bin zunächst nur mit dem BionX-Akku gefahren und habe den Extender erst angeschlossen, als die Spannung des Bionx-Akkus entsprechend abgesunken war.

"Ein zu hoher Einschaltstrom" ließe sich durch das Rekuperieren des BionX-Motors erklären. Die Stromstärken die hierbei entstehen übersteigen die, die beim Laden über das Ladegerät anliegen teils um ein Vielfaches. Ohne ein dafür ausgelegtes BMS geht das irgendwann vermutlich schief...
Dass das dann ausgerechnet bei mir am Niederrhein passiert, wo mangels Bergen die Reku nur beim Benutzen der Bremshebel beim Zurollen auf eine Ampel oder Kreuzung erfolgt, ist dann schon überraschend. Zumal der Akku Urlaubseinsätze in den Bergen Österreichs und Sloweniens immer klaglos überstanden hatte. Wahrscheinlich habe ich dort dann einfach Glück gehabt.

Morgen schaue ich mir den Akku an und auch die Testergebnisse...
Vielen Dank!
 
Axel_K.

Axel_K.

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Dass das dann ausgerechnet bei mir am Niederrhein passiert, wo mangels Bergen die Reku nur beim Benutzen der Bremshebel beim Zurollen auf eine Ampel oder Kreuzung erfolgt, ist dann schon überraschend.
Dass hier dann die Reku Ursache für Deinen Schaden ist, erscheint eher unwahrscheinlich, es sei denn ein Bauteil im BMS war durch die vorangegangen Belastungen bereits vorgeschädigt.
Eigentlich ganz einfach: Ich bin zunächst nur mit dem BionX-Akku gefahren und habe den Extender erst angeschlossen, als die Spannung des Bionx-Akkus entsprechend abgesunken war.
Na ja, aber solch ein Zusammenschluss ist ja auch nicht unbedingt ganz ungefährlich. Hattest Du keine Kenntnisse darüber was das so nebenbei auch bewirkt? Alle Achtung, dass das das BionX-BMS offenbar ohne offenkundigen Schaden mitgemacht hat!
 
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Die Verwendungsweise ist eine Vollkatastrophe. Solche Sachen sind eine mögliche Erklärung dafür, dass manche Hersteller neben Verdongelung auch angefangen haben, die Stromsummen in Akku und System zu messen und gegeneinander zu prüfen.
 
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Na ja, aber solch ein Zusammenschluss ist ja auch nicht unbedingt ganz ungefährlich. Hattest Du keine Kenntnisse darüber was das so nebenbei auch bewirkt? Alle Achtung, dass das das BionX-BMS offenbar ohne offenkundigen Schaden mitgemacht hat!

@ulzo hat den Bionx Akku so lange allein genutzt, bis die Spannung, der des Extenders entsprach. Dann hat er die beiden Akkus verbunden.

Ich sehe gerade das Problem nicht.


Die Verwendungsweise ist eine Vollkatastrophe.

Kannst Du das näher erklären? Vielleicht kann ich daraus etwas lernen.
 
Axel_K.

Axel_K.

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@ulzo hat den Bionx Akku so lange allein genutzt, bis die Spannung, der des Extenders entsprach. Dann hat er die beiden Akkus verbunden.

Ich sehe gerade das Problem nicht.
O. k., dann hatte ich ihn falsch verstanden. - Aber macht das eigentlich Sinn, den Hauptakku erstmal soweit leer fahren bis dessen Spannung dem in etwa ebenso leeren Extenderakku entspricht :unsure:?
 
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MarkusSi

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O. k., dann hatte ich ihn falsch verstanden. - Aber macht das eigentlich Sinn, den Hauptakku erstmal soweit leer fahren bis dessen Spannung dem in etwa ebenso leeren Extenderakku entspricht :unsure:?
Ist (neben vollladen des Extenders, was hier wegen einer vollen Bank nicht ging) die sinnvollste Variante um Ausgleichsströme beim verbinden zu vermeiden.

Morgen schaue ich mir den Akku an und auch die Testergebnisse...
Gibt es zu dem Akku mittlerweile neue Erkenntnisse?
 
Axel_K.

Axel_K.

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Ist (neben vollladen des Extenders, was hier wegen einer vollen Bank nicht ging) die sinnvollste Variante um Ausgleichsströme beim verbinden zu vermeiden.
Klar, völlig korrekt, ich war gedanklich noch beim intakten Exenderakku. Danke noch mal für den Hinweis!
 
jm1374

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Die Verwendungsweise ist eine Vollkatastrophe.

Wieso das? Ich erkenne eine akkurate Verwendung. Wie man lesen kann, hat alles mehrere Jahre und viele Ladezyklen prima funktioniert.

Beim Extenderakku wird das BMS defekt sein oder es ist ein Kabel abgebrochen. Kann passieren und der Rekustrom könnte die Ursache sein. Die eine verformte Zelle passt nicht ins Bild.
Bin gespannt wie es weiter geht.

Wenn man in den Extenderakku rekuperieren möchte, sollte man nur einen elektrischen Anschluss am Akku haben. Normalerweise haben die Akkus zwei Ausgänge. Einen zum Laden und einen zum Entladen. Das Entladekabel umgeht meist das BMS und wenn dann über dieses Kabel mittels Rekuperation der Akku geladen wird, kann es zu Problemen kommen. Ein Smart BMS braucht es nicht unbedingt.
 
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Wieso das? Ich erkenne eine akkurate Verwendung. Wie man lesen kann, hat alles mehrere Jahre und viele Ladezyklen prima funktioniert.

Einen Akku ohne Kenntnis des BMS (2 Port oder 3 Port? Welcher Ladestrom ist zulässig?) einfach am Ausgang zusammen geknallt? Super!
Noch genialer, wenn man erst den einen Akku entsprechend leer fährt und dann den vollen dazu knallt.
Wenn es dir nicht um die Ohren geflogen ist: Gratulation.
Für mich ist das fahrlässiges Gefrickel. Egal ob man jetzt 1 Woche lang Glück gehabt hat oder 1 Jahr.
Jetzt ist es kaputt. Wohl aus gutem Grund.
 
Axel_K.

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Noch genialer, wenn man erst den einen Akku entsprechend leer fährt und dann den vollen dazu knallt.
Nee, das hat er ja nicht gemacht. Ich hatt's auch zuerst so verstanden.

Entsprechend leerfahren meint hier, er hat den Hauptakku auf die 51,2V des nicht mehr höher zu ladenden Extenderakkus runtergefahren und dann die beiden zusammen geschaltet.
 
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51,2V des nicht mehr höher zu ladenden Extenderakkus runtergefahren und dann die beiden zusammen geschaltet.
Pfusch. Du kannst so niemals garantieren, dass der Ausgleichsstrom niedrig bleibt. Und der kleinste Messfehler, nicht ausreichende Erholungsphase vor dem Messen, einmal unachtsam oder vertan und es knallt. Das ist ungefähr nach dem Motto: Ich brauche keinen Leitungsschutzschalter, wenn der Herd zuviel Strom braucht, ziehe ich schnell den Stecker.
Wobei das mit der Haushaltssicherung sehr viel länger gut gehen wird, als das mit den 2 heiß zusammen geknallten Fahrradakkus ohne jedes Wissen über das BMS.

Im Versicherungsfall würde ich das als grobe Fahrlässigkeit werten.
 
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@Üps wie passen deine Aussagen zu den Berechnungen von @didi28.


Die Frage kommt ja immer wieder, um das vielleicht mal anschaulicher darzustellen, hier ein bisschen Schulphysik (ja, ja, lang ists her :)) :

Wie viel Strom fließt von einem 36 V Akku in den anderen, wenn die Spannungen der einzelnen Akkus beim Zusammenstecken nicht genau gleich sind?

Ein 36 V Akku hat ganz grob einen Innenwiderstand von 0,3 Ohm. Bei einer Reihenschaltung ohmscher Widerstände addieren sich die Gesamtwiderstände, also haben wir bei einen ohmschen Gesamtwiderstand von 0,6 Ohm. (Lieben Dank @onemintyulep für den richtigstellenden Hinweis weiter unten, habe den Text jetzt geändert, beim Texten habe ich noch irgendwie falsch gedacht :), danach aber immerhin richtig gerechnet.)

Jetzt gibts das Ohmsche Gesetz mit der Formel: U = R x I, also I = U / R

Bei einer Spannungsdifferenz von z.B. 0,6 V beim Zusammenstecken fließen also 0,6 V / 0,6 Ohm = 1 A, geschenkt.

Bei einer Spannungsdifferenz von z.B. 1,2 V beim Zusammenstecken fließen also 1,2 V / 0,6 Ohm = 2 A, kein Problem.

Bei einer Spannungsdifferenz von z.B. 2,4 V beim Zusammenstecken fließen also 2,4 V / 0,6 Ohm = 4 A, das würde ich schon nicht mehr wollen.

Bei einer Spannungsdifferenz von z.B. 3 V beim Zusammenstecken fließen also 3 V / 0,6 V = 5 A, zumindest bei kleineren Akkus auf jeden Fall zu viel.

Bei einer Spannungsdifferenz von z.B. 6 V beim Zusammenstecken fließen also 6 V / 0,6 V = 10 A, ganz schlecht.
 
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