Suche Hilfe beim Umstieg von Liegerad auf normales Pedelec

Diskutiere Suche Hilfe beim Umstieg von Liegerad auf normales Pedelec im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hi, meine Situation ist die folgende: Ich fahre derzeit ein Liegerad der Firma Azub bei dem ich mir nachträglich von E-Bike Solutions einen Motor...
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tigaente

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Hi,

meine Situation ist die folgende:
Ich fahre derzeit ein Liegerad der Firma Azub bei dem ich mir nachträglich von E-Bike Solutions einen Motor habe einbauen lassen. Nach langer und reiflicher Überlegung bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass ich das Liegerad abgeben und wieder auf ein normales Upright-Fahrrad umsteigen will.

Ich habe jetzt mehrere Tage damit verbracht diverse Hersteller-Seiten durchzugehen und habe viele schöne Räder gesehen, die mir gefallen würden, aber auch einiges gelesen, das mir nicht so zugesagt hat. Jetzt bin ich irgendwie in einem Sumpf versunken und wäre dankbar für etwas richtungsweisende Hilfe :)

Folgende Anforderungen hätte ich:
  • Das Fahrrad ist mein Auto-Ersatz. Ich möchte kurz- bis mittelfristig mein Auto abgeben.
  • Ungefähre Fahrleistung pro Jahr rund 7500km.
  • Ich fahre weitgehend auf Radwegen, breiten Wald- und Wirtschaftswegen. Off-Road/Single-Trail fahre ich nicht. Nennenswerte Steigungen gibt es bei uns eigentlich nicht.
  • Es muss dennoch ein Pedelec sein (25 km/h).
  • Es soll möglichst wartungsarm sein. Es ist wie gesagt als Autoersatz gedacht, d.h. aufsteigen und fahren und fertig ohne jedes Wochenende irgendwas schrauben zu müssen. Für mich heißt das hydraulische Scheibenbremsen, Pinion- oder Rohloff-Schaltung, Beltdrive
  • Gepäckträger hinten, Lichtanlage und Schutzbleche sind ein muss
  • Vorder- und Hinterradfederung wäre schön.

Was wäre denn aus eurer Sicht zu empfehlen, das diesen Anforderungen genügt? Ich werde das Rad als Jobrad ordern. Der Preis soll daher an der Stelle jetzt erstmal sekundär sein (< 10000€). Außerdem bin ich als Liegeradfahrer gewohnt, etwas tiefer in die Tasche greifen zu müssen :)

Angeschaut hab ich mir Modelle der Firmen Diamant, Riese und Müller, Tout Terrain, Rennstahl/Falkenjagd, Simplon, Idworx, Contoura und Möve. Am ehesten zugesagt hat mir bisher das Riese und Müller Delite. Das hat Full-Suspension, Rohloff und den Beltdrive und der Akku ist sauber im Rahmen "versteckt". Der Gepäckträger schaut komisch aus, aber das ist zweitrangig.

Leider habe ich jetzt gerade zu Riese und Müller viele Berichte gelesen, dass es mit dem Kundensupport nicht so dolle läuft und dass die Qualität der Räder nicht dem Preis entspricht. Das hält mich ingesamt davon ab, bei denen ein Rad zu kaufen. Kundensupport ist mir sehr wichtig. Ich brauche mein Fahrrad und kann nicht mehrere Wochen drauf verzichten. Zumal es im Gegensatz zu Autos in aller Regel keine Miet-Räder gibt, die man Ersatzweise fahren kann bis das eigene Rad wieder flott gemacht ist.

Bei den anderen Herstellern hat mir immer irgendwas gefehlt. Meistens war es die fehlende Hinterradfederung, aber da würde ich zur Not drauf verzichten.

Für Tipps, Meinungen, Empfehlungen und Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Andi
 
bielefeld-michi

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Hi,

meine Situation ist die folgende:
Ich fahre derzeit ein Liegerad der Firma Azub bei dem ich mir nachträglich von E-Bike Solutions einen Motor habe einbauen lassen. Nach langer und reiflicher Überlegung bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass ich das Liegerad abgeben und wieder auf ein normales Upright-Fahrrad umsteigen will.

Ich habe jetzt mehrere Tage damit verbracht diverse Hersteller-Seiten durchzugehen und habe viele schöne Räder gesehen, die mir gefallen würden, aber auch einiges gelesen, das mir nicht so zugesagt hat. Jetzt bin ich irgendwie in einem Sumpf versunken und wäre dankbar für etwas richtungsweisende Hilfe :)

Folgende Anforderungen hätte ich:
  • Das Fahrrad ist mein Auto-Ersatz. Ich möchte kurz- bis mittelfristig mein Auto abgeben.
  • Ungefähre Fahrleistung pro Jahr rund 7500km.
  • Ich fahre weitgehend auf Radwegen, breiten Wald- und Wirtschaftswegen. Off-Road/Single-Trail fahre ich nicht. Nennenswerte Steigungen gibt es bei uns eigentlich nicht.
  • Es muss dennoch ein Pedelec sein (25 km/h).
  • Es soll möglichst wartungsarm sein. Es ist wie gesagt als Autoersatz gedacht, d.h. aufsteigen und fahren und fertig ohne jedes Wochenende irgendwas schrauben zu müssen. Für mich heißt das hydraulische Scheibenbremsen, Pinion- oder Rohloff-Schaltung, Beltdrive
  • Gepäckträger hinten, Lichtanlage und Schutzbleche sind ein muss
  • Vorder- und Hinterradfederung wäre schön.

Was wäre denn aus eurer Sicht zu empfehlen, das diesen Anforderungen genügt? Ich werde das Rad als Jobrad ordern. Der Preis soll daher an der Stelle jetzt erstmal sekundär sein (< 10000€). Außerdem bin ich als Liegeradfahrer gewohnt, etwas tiefer in die Tasche greifen zu müssen :)

Angeschaut hab ich mir Modelle der Firmen Diamant, Riese und Müller, Tout Terrain, Rennstahl/Falkenjagd, Simplon, Idworx, Contoura und Möve. Am ehesten zugesagt hat mir bisher das Riese und Müller Delite. Das hat Full-Suspension, Rohloff und den Beltdrive und der Akku ist sauber im Rahmen "versteckt". Der Gepäckträger schaut komisch aus, aber das ist zweitrangig.

Leider habe ich jetzt gerade zu Riese und Müller viele Berichte gelesen, dass es mit dem Kundensupport nicht so dolle läuft und dass die Qualität der Räder nicht dem Preis entspricht. Das hält mich ingesamt davon ab, bei denen ein Rad zu kaufen. Kundensupport ist mir sehr wichtig. Ich brauche mein Fahrrad und kann nicht mehrere Wochen drauf verzichten. Zumal es im Gegensatz zu Autos in aller Regel keine Miet-Räder gibt, die man Ersatzweise fahren kann bis das eigene Rad wieder flott gemacht ist.

Bei den anderen Herstellern hat mir immer irgendwas gefehlt. Meistens war es die fehlende Hinterradfederung, aber da würde ich zur Not drauf verzichten.

Für Tipps, Meinungen, Empfehlungen und Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Andi
Vielleicht gibt's ja was passendes von Patria? Hochwertig verarbeitet sind die jedenfalls ...
 
KielerSprotte

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Mit Pinion, aber ohne Federung hinten gibt's noch das Gudereit Et13 und das Möve GT, letzteres mit dicken Reifen und größerem Akku...
Wir haben jetzt das zweite R&M bestellt, im Bekanntenkreis fahren mehrere, alle ohne nennenswerte Mängel, in Foren findet meist die mit Problemen, die zufriedenen posten eher selten.
Preis- Leistungsverhältnis stimmt bei allen Herstellern nicht mehr, durch den Boom können die Firmen beliebig ihre Preise hoch schieben, ohne die Qualität der Produkte weiter anzupassen....
Das Delite gibt's auch mit Bügeln für Packtaschen statt dem Träger, langt vielleicht für die Arbeitstasche und sieht wesentlich besser aus, erhöht aber die ungefederte Masse an der Hinterradschwinge, nichts für wildes querfeldein geheize....
 
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tigaente

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Das Gudereit ET-13 Pinion sieht in der Tat recht interessant aus. Leider ist das der einzige Hersteller bei dem es keinen Konfigurator oder Preise auf der Webseite gibt. Weiß jemand was das ET-13 so kosten soll und welche Optionen es gibt?
 
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joercch

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Rose hat auch was in der gewünschten Richtung, allerdings hinten ungefedert
 
vilmoskörte

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Als ich das Thema "Suche Hilfe beim Umstieg von Liegerad auf normales Pedelec" las, dachte ich: Wie, kommt er nicht mehr hoch von seinem Liegerad?" ;)
 
Singing-Bard

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@tigaente was willst Du mit dem Umstieg auf das neue Rad erreichen? Was stört dich Liegerad?
 
KielerSprotte

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Das Gudereit ET-13 Pinion sieht in der Tat recht interessant aus. Leider ist das der einzige Hersteller bei dem es keinen Konfigurator oder Preise auf der Webseite gibt. Weiß jemand was das ET-13 so kosten soll und welche Optionen es gibt?
2020 war 4699,-€ , 21 glaube ich 4899,-€ ,außer Größe und Rahmenfarbe gibt's da nichts zu konfigurieren...
 
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tigaente

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@tigaente was willst Du mit dem Umstieg auf das neue Rad erreichen? Was stört dich Liegerad?
Hi,
ich hatte mir das Liegerad ursprünglich gekauft um vor allem am Wochenende (für mich) lange Touren (80-100km) ohne die typischen Aufrechtrad-Probleme zu fahren, wie Schmerzen am Popo, in den Schultern/Ellbogen oder im Genick beim ständigen Hochschauen. Da hat es auch sehr viel Spaß gemacht und seinen Zweck erfüllt.
Aktuell nutze ich das Fahrrad aber mehr und mehr als Autoersatz, also auch vor allem auf kurzen Strecken, in der Stadt und (nach dem Lockdown) wieder für den Weg zur Arbeit (einfach ca. 20km). Tourenfahren kommt seitdem der Nachwuchs da ist quasi gar nicht mehr vor und das wird sich in der nächsten Zeit wohl auch nicht ändern.
Aktuell stoße ich daher mit dem Liegerad immer wieder an Grenzen, z.B. Umlaufsperren für die ein Liegetrike zu sperrig ist um durchzukommen, Fahrradständer passen nicht, Kurven sind stellenweise zu eng für den riesigen Wendekreis, etc. Dazu kommt, dass man sich mit einem MItfahrer auf einem normalen Rad quasi nicht unterhalten kann, weil man halt weiter unten fährt.
Die Werkstattsituation ist furchtbar. Die meisten Radläden bei mir in der Nähe reparieren keine Liegeräder, weil sie "die nicht im Programm haben", "das passende Werkzeug fehlt", "das nicht auf den Montageständer passt" und was ich noch so für Ausreden gehört hab. D.h. ich muss das DIng immer mühsam zusammenfalten und ins Auto verfrachten wenn was ist um zu einer Werkstatt zu fahren, die auch Liegeräder repariert. Sehr nervig. Ich merke halt aber auch, dass ich mehr und mehr auf eine Werkstatt angewiesen bin, wenn das Rad produktiv als Autoersatz herhalten muss. Ich selbst habe nicht die Zeit und in vielen Dingen auch nicht das Know-How alles selber zu reparieren wenn was kaputt ist.
Ich habe mehrere Monate über das Thema nachgedacht und alle möglichen Punkte hin- und hergewälzt. Am Ende komme ich aber zum Schluss, dass mein Liegerad seine Vorteile in meinem aktuellen und absehbaren Nutzungssituation nicht ausspielen kann und die Nachteile überwiegen. Der letzte Sargnagel war dann, dass ich in letzter Zeit lieber mit dem KTM-Trekkingrad meiner Frau gefahren bin und das Liegerad hab stehen lassen.

Ok.. das war jetzt etwas mehr als ich ursprünglich schreiben wollte :)

Im Prinzip sollte das neue Rad folgende Eigenschaften haben:
  • Hochwertige Komponenten, die robust sind und täglichen Einsatz aushalten ohne schnell kaputt zu gehen. Möglichst wartungsfrei ist hier mein Motto.
  • Bequeme Sitzposition. Ein City-Rad ist mir deutlich zu aufrecht und ein Rennrad deutlich zu sportlich. So ein Mittelding in RIchtung aufrecht wäre wohl das passende. Reiseradgeometrie scheint das ganz gut zu erfüllen.
  • Da ich mit dem Rad auch einkaufen gehe mit dem Rad muss auch etwas Gewicht damit transportiert werden können. Ich selbst habe ich Leergewicht von 95kg. Das spricht wohl wieder eher für ein Reiserad.
  • Plus halt die Dinge, die ich im ersten Post geschrieben hab.
Liebe Grüße,
Andi
 
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Mörtel

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Ich werfe noch Mi-Tech und Cycletech in die Runde. Haben beide was mit Pinion im Angebot, Mi-Tech bietet auch fast freie Konfiguration.
Grüße von Miriam
 
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Jaap

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Ich bin seit 30 Jahren ein Freund von Liegerädern und Reiserädern kleiner Hersteller.
Beim E-Bike besteht aber die Problematik daß viele dieser Räder mit einem exotischen Motor ausgestattet sind.
Und die letzten Jahre haben gezeigt daß exotische und problematische Motoren oft vom Markt verschwinden Und dann die Ersatzteilversorgung schlecht wird. (Impulse, Bionx, GoSwissDrive, Continental etc)
Deshalb würde ich für einen Pendler eher einen Motor von Bosch empfehlen.
Da diese Recht Kulant sind und auch schnell einen Ersatzmotor liefern.

Der andere Vorschlag ist genau das Gegenteil. Man rüstet ein normales Trekkingrad mit 8 Gang Nabe mit Frontmotor um und verbaut einen geschlossenen Kettenkasten.

Vorteil
Viel billiger.
Ersatzteile (Laufrad und Controller) kann man sich in Keller legen und bei Defekt selber tauschen ohne auf Werkstatt angewiesen zu sein.
 
KielerSprotte

KielerSprotte

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Frontmotor muss aber auch mögen, am Besten wirklich alles mal Probefahren, ich mag Front gar nicht, Mitte ist ok, Heck macht mir am meisten Spaß, erinnert ans Motorradfahren...
 
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Gallifrey

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Hi,
Velotraum könnte was haben (die reagieren auch schnell und freundlich auf Anfragen per Mail), Patria wurde genannt und ansonsten fällt mir noch MTB Cycletech ein.

Schau ansonsten mal auf der Pinion-Webseite: die haben eine Übersicht, wer die Schaltungen aktuell einbaut.

Viel Erfolg!
 
L

LZ_

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Das "Problem" das du bei R+M angesprochen hast ist weniger der Hersteller als der Händler....
Sprich: wenn dein Händler überhaupt keine Lust hat oder schlicht unfähig ist, mit den ausgeklügelten Prozessen welche R+M für z.Bsp. den Supportfall vorsieht dann bist du als Endkunde der Gelackmeierte.
Ich kann versichern dass die "Probleme" welche im aftersale aufkommen in den allermeisten Fällen beim Händler die Ursache haben.
Die Unterstützung welche R+M dem Händler zur Verfügung stellt endet nicht beim auch für den Endkunden ersichtlichen Konfigurator.
Beispielweise ist es Usus in der Händlerschaft stumpf einen Supportfall - "idealerweise auch noch per Fernsprecher" - zu eröffnen, wenn es raschere Möglichkeiten gibt: z.B. der Boschsupport bei Antriebsproblemen! Solcherart strukturierten Händlern ausgeliefert zu sein kann schon mal zu Einträgen im Forum führen ;-)
 
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tigaente

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Das "Problem" das du bei R+M angesprochen hast ist weniger der Hersteller als der Händler....
Sprich: wenn dein Händler überhaupt keine Lust hat oder schlicht unfähig ist, mit den ausgeklügelten Prozessen welche R+M für z.Bsp. den Supportfall vorsieht dann bist du als Endkunde der Gelackmeierte.
Ich kann versichern dass die "Probleme" welche im aftersale aufkommen in den allermeisten Fällen beim Händler die Ursache haben.
Die Unterstützung welche R+M dem Händler zur Verfügung stellt endet nicht beim auch für den Endkunden ersichtlichen Konfigurator.
Beispielweise ist es Usus in der Händlerschaft stumpf einen Supportfall - "idealerweise auch noch per Fernsprecher" - zu eröffnen, wenn es raschere Möglichkeiten gibt: z.B. der Boschsupport bei Antriebsproblemen! Solcherart strukturierten Händlern ausgeliefert zu sein kann schon mal zu Einträgen im Forum führen ;-)
Ja, das mag so sein.. Der Händler in meiner Nähe, der Riese und Müller im Programm hat, heißt E-Motion Bikes. Soweit ich das beurteilen kann ist das ein Franchise-Unternehmen. Wie gut die sind, kann ich leider nicht sagen. Bei Google haben sie 5 Sterne, aber inwiefern das vertrauenswürdig ist, steht auf einem anderen Blatt. Kennt die jemand hier?

Wichtig ist mir halt ein Partner, der sich kümmert und mich im Supportfall nicht im Regen stehen lässt. Wie gesagt, es ist ein Autoersatz. Entsprechend gut muss auch die Werkstatt sein. Ich habe in einigen Videos zu dem Thema den Tipp mitgenommen, einen Händler zu suchen, der im Supportfall Leihräder rausgibt. Das nehme ich auf der Händlersuche mal als Kriterium auf.

Aktuell habe ich zwei Modelle weiter im Blick, die ich mir gerne näher anschauen will. Primär hab ich die ausgesucht, weil es zwei passende Händler in meiner Nähe gibt:
  • Riese und Müller Delite. Das ist mein Favorit, weil als einziges mit Full Suspension und ordentlicher Federgabel von Fox plus saubere Bremsanlage. Die Berichte über das Supportverhalten verpassen mir da leider ein ungutes Bauchgefühl. Auch der Preis ist enorm und entspricht wohl nicht dem was man bekommt.
  • Gudereit ET-13 Pinion. Sieht super aus und ein kleiner lokaler Radladen bei mir ist da der Partner. Der Preis scheint attraktiv, allerdings wären mir drei Upgrades wichtig: Bessere Federgabel, die Pinion P1.18 und eine ordentliche Bremsanlage. Die Shimano MT401 ist da am unteren Ende. Mal schauen, ob es das als Upgrade gibt.
 
Binsengelb

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Q100CST im 26" Canyon MTB, Q128 CST im 26" Lieger.
Hallo Andi,
wenn ich mir Deine Anforderungen vom ersten Post so anschaue, wundere ich mich schon ein wenig ob Deiner Upgradeforderungen bezüglich des Gudereit. Ich sehe da erstmal keine Notwendigkeit andere Komponenten zu verbauen.
1. Die verbaute Pinion hat eine Bandbreite von 600%. für das genannte Fahrprofil würden wohl locker auch 300% ausreichen.
2. Die MT401 ist an sich keine schlechte Bremse, hier würde ich evtl. die serienmäßigen Bremsgriffe gegen ergonomischere Deore Hebel tauschen lassen.
3. Die verbaute Suntour Federgabel kann zwar sicherlich nicht mit einer hochwertigen Fox mithalten, aber bei den genannten Wegen, täte es vermutlich sogar ne Stargabel. Am ehesten würde ich da (falls genügend Bauraum zur Verfügung steht) auf ne komfortable 2-Zoll Bereifung aufrüsten.

Grüße
Raimund
 
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tigaente

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Hallo Raimund,

danke für deine Antwort. Hier vielleicht noch ein mehr Infos, warum ich gerne diese Upgrades hätte:
  1. Die P1.18 Pinion ist zugegebenermaßen mehr so ein want-have als ein must-have. Andererseits schaffe ich mir dieses Rad für die nächsten Jahre an und will es gleich "gescheit" machen und ggf. auch auf zukünftige neue Anforderungen vorbereitet sein.
  2. Beim Thema Bremsen bin ich ein gebranntes Kind. An meinem Liegerad hatte ich diese furchtbar billigen Tektro-Bremsen, mit denen ich ständig in der Werkstatt wegen Undichtigkeit und Schleifgeräuschen war, bis ich sie letztenendes durch Shimano XT-Bremsen ersetzt habe. Seit dem ist ruhe. Wenn ich zusammenrechne, wieviel Geld ich in der Werkstatt gelassen habe bei den ständigen Reparturen, hätte ich auch gleich teurere Bremsen nehmen können. Das wär aufs Gleiche rausgekommen und ich gätte mir viel Zeit und Nerven gespart.
  3. Gleiches bei der Federgabel. An meinem Rad vor dem Liegerad (ein Dynamics vom Stadler) war auch eine Suntour verbaut, die insg. dreimal getauscht wurde, weil sie einfach nie dicht war und ich ständig aufpumpen musste. Gleiches auch hier: Für die Werkstattkosten hätte ich auch gleiche eine teurere, vermeintliche bessere Gabel nehmen können.
Insgesamt ist mir das Thema mit der Federung sehr wichtig. Mein Liegerad hat aktuell nur hinten eine Federung und die beiden Vorderräder sind starr. Bei der Qualität der Radwege hier bei mir ist das stellenweise zu ruppig und unangenehm zu fahren. Mit 2-Zoll Bereifung kenn ich mich nicht aus. Bringt das was?

Schöne Grüße,
Andi
 
Binsengelb

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Hallo Andi,
schön, dass du nochmal alle Punkte angesprochen und begründet hast, so kann ich deine Upgradegedanken doch etwas eher nachvollziehen☺
Trotzdem möchte ich zu den einzelnen Punkten nochmals meine Anmerkungen machen.
Zu 1. Pinion: Ich kenne mich zwar auch nicht zu gut aus, habe aber kurz nach der verbauten C1.12 geschaut. Von der Bandbreite her, ist hier zur 18 Gang kein nennenswerter Nachteil zu erwarten. Der eigentliche Vorteil der P1.18 besteht in den feineren Gangsprüngen, jedoch stellt sich für mich hier die Frage, ob dass in Verbindung mit deiner Hauptanforderung überhaupt Sinnvoll ist. Da du ja bei so nen schweren Rad, sinnvollerweise mit Motorunterstützung unterwegs bist, könnte ich mir gut vorstellen, dass hier die feine Abstufung gar nicht nötig, bzw. sogar etwas mehr nerven könnte, da öfters Gänge übersprungen werden müssen.
Vermutlich wird wohl aber die P1.18 gar nicht zum Rahmen passen, da die C-Serie etwas kompakter baut.

Zu 2.. Ich kenne jetzt zwar explizit die MT401 von Shimano nicht, kenne aber verschiedene Räder im Bekanntenkreis, die sogar noch Modelle unter dieser Gruppe ohne Probleme fahren und bin daher recht zuversichtlich auf deren Zuverlässigkeit.

Zu3. Das kann ich gut nachvollziehen, wenn da nur Probleme damit hattest. Selber hatte ich auch mal ein Dynamics Rad mit einer Suntour, allerdings mit Stahlfeder/Elastomere und hatte nie irgendwelche Probleme damit.
Hier stellt sich für mich dann die Frage, ob es für das Gudereit, überhaupt eine passende Fox o.ä. hochwertige Gabel als Ersatz gibt. Soweit ich das aus den Bildern sehe, scheint es sich hier um eine 63mm Trekkinggabel zu handeln, da kenne ich bei Fox eigentlich gar nichts. Am ehesten würde ich dann zu einer Rockshox tendieren.
Ich hatte auch mal ein Trike Liegerad zur Probe. Das hatte 20" Räder. An sich ganz schön zu fahren, nur findet inbesondere bei schlechtem Terrain, immer eins der Räder ein Schlagloch
😣 Da ist das Fahren mit einem 28" Upright (auch ohne Federung) schon sehr viel entspannter😊 Vergleiche ich mein ehemaliges Dynamics Crossrad ( Federgabel und Federsattelstütze) mit 28x1,6er Bereifung zu meinem jetzigen Cube Hide (Alustarrgabel und Carbonsattelstütze) mit 28x2,0 Bereitung, so empfinde ich das Cube insgesamt als deutlich komfortabler. Gerade bei Schotter oder rauem Strassenbelag, bringen dickere Reifen einen deutlichen Komfortgewinn und auch mehr Sicherheitsgefühl.
Grüße
Raimund
 
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