Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive

Diskutiere Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive im Plauderecke Forum im Bereich Community; Achso, irgendwie habe ich das mit einem Haltestellenbereich assoziiert. Provisorisch eingerichtete Haltestellen sehen in DD nämlich so ähnlich...
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Da ist kein Haltebereich (Bushaltestelle), die Spur ist eine kombinierte Bus/Radspur.

Achso, irgendwie habe ich das mit einem Haltestellenbereich assoziiert. Provisorisch eingerichtete Haltestellen sehen in DD nämlich so ähnlich aus.

Was ich nicht verstehe ist dieser durchgezogene Bogen zu Beginn und am Ende der Spur. Ich dachte immer, durchgezogene Linien dürfen nicht überfahren werden, also weder von Bus noch von Radfahrern.

Diejenigen, denen die Benutzung der Spur nicht gestattet ist, sollten dies auch nicht. Die Spur ist für Räder etc. freigegeben. Also kannst du natürlich drüber fahren. Keine Sorge, drüber tragen musst du dein Rad nicht. ;)

Der Bogen am Ende könnte man wenigstens noch so interpretieren, dass der Verkehr auf der linken Spur erst ab dem Bogen auf die rechte Spur wechseln darf, z.B. zum Rechtsabbiegen.

Richtig.

Aber der zu Beginn, der macht ja gar kein Sinn.

Doch, er zeigt allen, die diese Spur nicht benutzen dürfen, den Beginn der verbotenen Spur an. Schilder werden gerne mal übersehen. Die gelbe Linie ist nicht zu übersehen (sollte man jedenfalls meinen, Zufußgehende werden ja manchmal von farbigem Untergrund magisch angezogen, siehe eines der Videos oben). Alle, für die die Spur freigegeben ist, dürfen natürlich weiterfahren.
 
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Das Münchner Umland alleine sind noch 11% und dort ist es teils schon ziemlich hügelig und steil. Die Zahlen dürften mit dem Rad Boom während der Pandemie nochmal deutlich gestiegen sein.

Da erscheinen mir selbst 6,3% extrem wenig. Wie kommt das?

Das Siegerland ist gekennzeichnet durch seine schmalen nutzbaren Tallagen, in denen dann die Unternehme angesiedelt sind, und Hanglage für fast jede Wohnbebauung. Häufig muss man den Taleinschnitt wechseln, also entweder lange Umwege fahren oder quer über den Hügelkamm. Steigungen sind hier i.d.R. steil, d.h. 8-10% werden als normal bezeichnet. Ergänzend ist zu sagen dass wir es hier mit 1057mm Jahresniederschlag überdurchschnittlich nass und mit 180 Niederschlagstagen auch 20% häufiger nass als der Bundesdurchschnitt haben,
Aus diesem Bedingungsmix hat sich herausgebildet dass der durchschnittliche Siegerländer das Radfahren spätestens nach dem 18. Geburtstag nur noch als Sport betreibt. Wenn woanders 30-50% der Schüler mit dem Rad zur Schule kommen sind es hier vielleicht 10%.

Deswegen empfinde ich die aktuell geschätzten 3,7% als realistisch und eine Steigerung auf 6,3% in den kommenden 8 Jahren trotz Pedelecboom als ambitioniert. Auf meinem morgendlichen Arbeitsweg von 16km auf der Haupt-Nord-Süd-Verbindung begegnen mir im besten aller Fälle max. 50 Radler in 45 Min., wenn es kalt oder gar regnerisch ist noch nicht einmal die Hälfte. Fahre ich die gleiche Strecke mit dem Auto begegnen mir ca. 500 Fahrzeuge in 15 Min, also hochgerechnet 1500 in 45 Min. Das sind also die ca. 3,7% die mit dem Rad zur Arbeit fahren.

Ich wundere mich immer über solche Quoten wie von dir für München genannt 18% Radler, oder gar für Freiburg von 34%. Wenn ich dann dort unterwegs bin sehe ich zwar viele Radler, aber auf jeden fünften, oder im Fall von Freiburg sogar jeden dritten, Verkehrsteilnehmer (inkl. ÖPNV und Fußgänger) komme ich da bei weitem nicht. Irgendwie will meine optische Erfahrung nicht mit den Zahlen korrespondieren. Ich weiß auch gar nicht wie diese erhoben werden/wurden und was die Zielsetzung war.
Eine Befragung wird ganz andere Ergebnisse ergeben als eine Messung. Und eine Fragestellung "Wieviel Streckenanteil wird mit welchem Verkehrsmittel zurückgelegt?" wird ganz andere Verteilungen ergeben als "Welchen Anteil (Anzahl) ihrer Strecken legen sie mit welchem Verkehrsmittel zurück?"
 
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Tag der Smombies (Smartphone-Zombies). Leider gibts kein Impfstoff.

Die hintere Dame überquert die Straße und hält dabei ihr Smartphone in Augenhöhe (Vollbildmodus). Erst kurz vor dem Radweg nimmt sie es runter, lässt aber immer noch nicht ihre Augen vom Smartphone. Überlebt sie wohl den Tag?





Die Dame merkt auch nichts mehr.




Aller Anfang ist schwer. Ich hätte drauf gewettet, dass der Rollerfahrer beim Anfahren den Radweg kreuzt. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder.




Noch ein Smombie (er driftet langsam auf den Radweg) und der Klassiker. Raus aus dem Geschäft, nix gucken und schnell rüber zur Bahn.




Running Gag (Wanderversion)

 
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Die Dame merkt auch nichts mehr.

Doch, sie bemerkt, dass es im Schatten angenehmer ist.
Schau dir deine Videos mal genau an. Die Fussgänger wollen im Schatten laufen. Blöd wenn dort nunmal der Radweg ist, aber ein bei dem Wetter verständliches Verhalten.

Sind Smombies wirklich ein Problem im Verkehr? Sie mäandern doch sehr langsam und vorhersagbar vor sich hin, so dass man sie problemlos umkurven kann. Wofür hat man denn sonst den Lenker in den Händen?


Das fasst es gut zusammen. Du hast Luxusprobleme, gerätst nie in Gefahr und könntest die Situationen einfach entschärfen. Benutze doch mal die Strasse. Dann wird es spannend. Wenn ein Bus/Lkw mit ein paar cm Abstand an dir vorbei fährt, wünschst du dir die harmlosen Smombies herbei.
 
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Doch, sie bemerkt, dass es im Schatten angenehmer ist.
Schau dir deine Videos mal genau an. Die Fussgänger wollen im Schatten laufen. Blöd wenn dort nunmal der Radweg ist, aber ein bei dem Wetter verständliches Verhalten.

Es gibt genug andere schattige Plätzchen dort. Muss nicht zwingend der Radweg sein. Edit: und der eigentliche Grund dürfte wohl auch eher darin liegen, dass der Bildschirm des Handys im Schatten besser zu erkennen ist.

Sind Smombies wirklich ein Problem im Verkehr? Sie mäandern doch sehr langsam und vorhersagbar vor sich hin, so dass man sie problemlos umkurven kann. Wofür hat man denn sonst den Lenker in den Händen?

Klar, ich hätte Slalom um den Laternenmast und die Litfasssäule fahren können und wäre wo gelandet? Auf dem Gehweg.

Das fasst es gut zusammen. Du hast Luxusprobleme, gerätst nie in Gefahr und könntest die Situationen einfach entschärfen. Benutze doch mal die Strasse. Dann wird es spannend. Wenn ein Bus/Lkw mit ein paar cm Abstand an dir vorbei fährt, wünschst du dir die harmlosen Smombies herbei.

Mach Videos und stell sie rein. Dafür habe ich den Thread eröffnet.
 
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perro

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Sind Smombies wirklich ein Problem im Verkehr?
Du scheinst ziemlich selten in Ortsgebieten unterwegs zu sein! Ich erlebe fast täglich, wie die urplötzlich irgendwas merken und panisch irgendwohin hüpfen - ohne erst zu schauen. Oder sie stolpern über Randsteine oder die eigenen Füße. Mit dem Rad kann man meist gut ausweichen, aber mit dem Auto reichen 2 m Abstand nicht! Da hilft bestenfalls hupen....
 
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Sind Smombies wirklich ein Problem im Verkehr?
Auf jeden Fall!

Sie mäandern doch sehr langsam und vorhersagbar vor sich hin, so dass man sie problemlos umkurven kann.
Also oft ist das nicht sehr vorhersagbar, sondern völlig erratisch wie sie sich durch die Gegend bewegen. Nicht selten ist auch gar kein Platz um sie zu "umkurven". Radfahrer die einem entgegenkommen, die ganze Wegesbreite beanspruchend und Blick starr aufs Smartphone gerichtet statt auf den Gegenverkehr sind noch die Steigerung davon. Also doch, ich hatte schon so einige brenzlige Situationen und auch wenn man nur ne Vollbremsung machen muss nervt das.

Das fasst es gut zusammen. Du hast Luxusprobleme, gerätst nie in Gefahr und könntest die Situationen einfach entschärfen. Benutze doch mal die Strasse. Dann wird es spannend. Wenn ein Bus/Lkw mit ein paar cm Abstand an dir vorbei fährt, wünschst du dir die harmlosen Smombies herbei.
Dafür allerdings gibts den Like, die verlinkten VIdeos hier im Thread waren IMHO mindestens zu Hälfte non-Probleme die vergleichsweise ungefährlich waren und ich schon nach 5 Sekunden vergessen hätte. War allerdings auch manches dabei über das sich lohnt aufzuregen.
 
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jup

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Tag der Smombies (Smartphone-Zombies). Leider gibts kein Impfstoff.

Die hintere Dame überquert die Straße und hält dabei ihr Smartphone in Augenhöhe (Vollbildmodus). Erst kurz vor dem Radweg nimmt sie es runter, lässt aber immer noch nicht ihre Augen vom Smartphone. Überlebt sie wohl den Tag?


Anhang anzeigen 454280


Die Dame merkt auch nichts mehr.

Anhang anzeigen 454281


Aller Anfang ist schwer. Ich hätte drauf gewettet, dass der Rollerfahrer beim Anfahren den Radweg kreuzt. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Anhang anzeigen 454282


Noch ein Swombie (er driftet langsam auf den Radweg) und der Klassiker. Raus aus dem Geschäft, nix gucken und schnell rüber zur Bahn.

Anhang anzeigen 454283


Running Gag (Wanderversion)

Anhang anzeigen 454284

Ich glaube, ich sollte mir auch mal eine Kamera dranklemmen... ich habe da auch so ein paar Stellen, an denen ich regelmäßig die Krätze kriege, weil da Fußgänger völlig unbedarft quer, längs oder diagonal über den Radweg laufen.

Ich meine da zwei Gründe zu sehen: Es gibt Leute, die das wirklich nicht wahrnehmen, da fahren keine Autos, also können sie da herlaufen. Die Markierungen auf dem Boden halten sie für Dekoration, wenn sie sie überhaupt sehen. Manche wissen offenbar überhaupt gar nicht erst, was ein "Radweg" ist bzw. es interessiert sie nicht, das ist für sie auch im Nachhinein einfach eine persönliche Auseinandersetzung darüber, wer wem Platz macht und sie tun es schonmal nicht. Manche werden sogar sofort aggressiv, wenn ich sie anspreche oder klingele, weil sie das selber als grundlose Aggression verstehen, die sie entsprechend erwidern.

Der zweite Grund ist eine oft anzutreffende völlig idiotische Verkehrsführung. Beispiel: Eine breite Fuhrt über insgesamt vier Fahrbahnen mit Straßenbahnschienen in der Mitte. Links der Radweg, rechts ein sehr breiter Bereich für die Fußgänger. Unmittelbar hinter der Fuhrt geht es links ab zum Eingang eines S-Bahnhofs. Was machen die Leute natürlich, die zur S-Bahn wollen bzw. dort her kommen? Sie laufen diagonal auf direktem Weg von rechts nach links und damit in beide Richtungen kreuz und quer über den Radweg. Manchmal lande ich da irre kichernd mit dem Rad hinter einem ganzen Pulk von Fußgängern, die an der roten Ampel direkt vor mir mitten auf dem Radweg stehen und gehen, um zwei Meter Weg abzukürzen. Gleichzeitig befindet sich der Radweg so gerade eben noch unter der Eisenbahnbrücke und ist damit regengeschützt, der Fußgängerbereich nicht. Wenn es auch nur tröpfelt, gehen und stehen zwei Drittel der Fußgänger eng gedrängt auf dem Radweg. Da nehme ich dann mit dem Rad ganz resigniert sofort den viel breiteren und völlig leeren Gehweg.

Irgendwie kann man sich da nicht täglich neu drüber aufregen. Wenn da jeden Tag immer neue Leute die selben Fehler machen, ist es sinnlos, zu versuchen, denen etwas beizubringen. Während man das tut, laufen schon wieder zwei andere den Radweg entlang. Da kann man sich nur irgendwie arrangieren, die Augen verdrehen und irgendwo durchfahren, wo gerade Platz ist, auch wenn das der Gehweg sein sollte. Da muss die Verkehrsführung so geändert werden, dass es für die Fußgänger dort einfach keinen Sinn macht, lang zu gehen, denn sie gehen IMMER die kürzeste, direkte Strecke, wenn da nicht eine Mauer, eine Absperrung oder sonstwas im Weg ist.

Oder man sollte so ehrlich sein und da auf getrennte Wege ganz verzichten und das als Shared Space gestalten, wo halt jeder dort läuft und fährt, wo gerade Platz ist.
 
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Dafür allerdings gibts den Like, die verlinkten VIdeos hier im Thread waren IMHO mindestens zu Hälfte non-Probleme die vergleichsweise ungefährlich waren und ich schon nach 5 Sekunden vergessen hätte. War allerdings auch manches dabei über das sich lohnt aufzuregen.

Sowas vergißt man nach 5 Sekunden, wenn man da einmal langfährt (oder das auf einem Video sieht). Wenn man an solchen Stellen täglich langfährt und immer dasselbe passiert, stellt sich das bald anders dar...

Ich habe es inzwischen aber auch fast aufgegeben, Fußgänger vom Radweg klingeln zu wollen, die reagieren dann oft völlig unberechenbar und oft genug muss man dann ja doch fast bis zum Stillstand abbremsen, weil sie entweder gar nicht reagieren (Kopfhörer...) oder erschrocken rumhüpfen. Einfach in einem relativ engen Bogen drumherumfahren (also ausscheren und direkt vor ihnen wieder auf den Radweg einscheren) ist da oft sicherer und dient ihnen vielleicht noch als Hinweis, dass ihnen da jemand ausweichen musste.
 
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Ich finde es interessant, wie es weitergegangen ist. Die Heckkamera zeigt:

Der Rollerfahrer hat hinter mir etwas unbehofen den Radweg überquert.

Der Smombie hat - man höre und staune - den Radweg überquert, vorher aber sein Handy in die Hosentasche verpackt und angehalten und nach links geschaut. (y)

Die auf dem Radweg wandernde Dame hat ihren Weg auf dem kleinen gepflasterten "Gossenstreifen" zwischen Radweg und überdachter Haltestelle fortgesetzt. "Kopfschüttel"

Eine Junge Dame, die den Radweg in Höhe der Straßeneinmündung von links strammen Schrittes überqueren wollte, hat einen kurzen Schritt eingelegt, sich nach rechts vergewissert, ob nach mir noch ein Radfahrer kommt und ist erst dann weiter gelaufen. (y)

Und der Herr (grünes T-Shirt) rechts neben der wandernden Dame hatte schon nach dem ersten Klingeln grimmig dreingeschaut und schaute mir lange grimmig hinterher.:)
 
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Du scheinst ziemlich selten in Ortsgebieten unterwegs zu sein!

Ja, meist fahre ich in den endlosen Weiten Sibiriens. :rolleyes:

Was glaubst du denn? Jeden Tag habe ich vielfachen Kontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern. Die einzigen mit Gefährdungspotenzial sind die mit Autofahrern. Einen Smombie zu Fuss/auf dem Rad kann ich akustisch auf mich aufmerksam machen. Ein Smombie im Auto ist eine potenzielle Gefahr, die ich im Zweifelsfall gar nicht erkenne und nicht beeinflussen kann.

Mach Videos und stell sie rein.

Ich habe festgestellt, dass man auf dem Video die reale existierende Gefahr gar nicht erkennt. Wenn ich mir die Videos selbst anschaue, frage ich mich warum mich das Fehlverhalten des Autofahrers gestört hat. Vielleicht erkenne ich deshalb bei deinen Videos auch keine Probleme. Abgesehen davon ist mir die Bearbeitung aus datenschutzrechtlichen Gründen zu aufwändig. Bei mir läuft die Kamera nur aus Beweisgründen und zur Deeskalation. Autofahrer reagieren weniger aggressiv nachdem ich ihnen erklärt habe, dass sie gerade gefilmt werden.
 
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Einen Smombie zu Fuss/auf dem Rad kann ich akustisch auf mich aufmerksam machen.
Aufpassen, da gibt es eine Unterart. Die mit den dicken Bluetooth-Kopfhörern auf der Birne.
Da sind welche dabei die würden... denkt euch selbst was aus... nicht hören.

Sind hier zum Glück rückläufig, aber die zu erschrecken, weil keine andere Möglichkeit der Kontaktaufnahme, war/ist, natürlich ungewollt, eine Spezialität von mir.

Natürlich ist ein Kraftfahrzeug ab Motorrad aufwärts immer gefährlicher, aber ich würde andere Radfahrer und auch Fußgänger als Gefahrenquelle nicht unterschätzen.
 
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Noch ein Smombie (er driftet langsam auf den Radweg) und der Klassiker. Raus aus dem Geschäft, nix gucken und schnell rüber zur Bahn.

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Ich will jetzt nicht die Leute verteidigen oder so, aber zwischen einer Strassenbahnhaltestelle? und Geschäften mit der schmalen Breite einen Radweg anzulegen ist jetzt auch nicht das gelbe vom Ei.
Und ich finde die farbliche Gestaltung des Radweges auch suboptimal. Das könnte auch einfach nur eine farbliche Auflockerung des Pflasters sein.
Auf den Strassen selber sind doch die Radwege oft in so einem kräftigen Rotbraun und Symbolen markiert. Das hätte man da auch machen sollen.
Ich weiß ja nicht wie hoch da der Publikumsverkehr ist, ob das stark frequentierte Geschäfte und Haltestellen sind, aber so eine örtliche Begebenheit gibt es in Karlsruhe auch (bzw. jetzt nicht mehr da die Strassenbahn unterirdisch fährt) und wenn ich mir vorstelle, daß da ein Radweg entlangführt, würde es mich wundern, wenn es da nicht täglich Unfälle geben würde.
Ich glaube ich wäre auch so verpeilt und würde den Fahrradwegstreifen nicht/schlecht registrieren.
 
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Und ich finde die farbliche Gestaltung des Radweges auch suboptimal. Das könnte auch einfach nur eine farbliche Auflockerung des Pflasters sein.
Genau. Denke, dass diese Gestaltung bewusst gewählt wurde. Ein "Weg da, ich komme" Radweg zwischen Haltestelle und Geschäften ist hier sicher auch nicht zielführend.
Nun gibt es zur Lösung des Problems nur zwei Möglichkeiten.
1. Langsam fahren und Rücksicht auf die Fußgänger nehmen, oder
2. Jetzt komme ich Mentalität zutage legen und sich beschweren.
Die Konsequenz von Beschwerden wird sein, dass hier ein Schild - "Fahrrad schieben" aufgestellt wird, denn mit Sicherheit wird hier keine Radautobahn mit knallroter Fahrbahn angebracht, da demzufolge Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit zwischen Haltestelle und Geschäften durchrasen würden.
 
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Bei uns in der Gegend sind, wenn es denn doch mal getrennte Rad/Fußwege gibt, was höchst selten ist, diese mit
großen weißen ziemlich eindeutigen Symbolen gekennzeichnet.
Ist das keine Pflicht?
 
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Du meinst Markierungen auf dem Boden? Nein, die sind meine Pflicht und stellen ausserdem ohne entsprechende Beschilderung nur nette Malereien auf dem Boden ohne jede rechtliche Verbindlichkeit dar.

In Verbindung mit Beschilderung sind sie Erinnerungshilfen, dass man sich auf einem entsprechenden Weg befindet. Pflicht sind sie aber nicht.
 
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Mich interessierte eure Meinung zu folgender Verkehrsinselsituation im Video (eine ähnliche Situation habe ich schon mal in einem der vorhergehenden Videos gezeigt):



Ich bin rechts an der Verkehrsinsel vorbeigefahren und dann mit Handzeichen nach links abgebogen. Kurz vor dem Abbiegen überholt mich ein Bulli, der links an der Verkehrsinsel vorbeigefahren ist.

Ich habe die Situation mit meinem Kollegen diskutiert. Bis gerade eben hätte ich - muss ich gestehen - auf den Bullifahrer geschimpft. Aber mein Kollege meint, dass dem Bullifahrer das Überholen links von der Verkehrsinsel erlaubt ist, da kein Verkehrszeichen 222 (weißer Pfeil nach rechts unten auf blauem Hintergrund) aufgestellt ist. Auch das absolute Halteverbotsschild auf der Verkehrsinsel spreche dafür. Für mich bestehe daher die Verpflichtung zu einem Blilck nach hinten vor dem Linksabbiegen.
 
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