Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive

Diskutiere Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive im Plauderecke Forum im Bereich Community; Wie das so ist, wenn man mal nen interessanten Moment ne laufende Kamera hätte, hat man se nicht mit. 2x an gleicher Stelle, hin und zurück...
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E-Strampler

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Hai sduro Trekking 4.0, TSDZ2
Wie das so ist, wenn man mal nen interessanten Moment ne laufende Kamera hätte, hat man se nicht mit. 2x an gleicher Stelle, hin und zurück, gleiche ca 20 Mann starke Radler-Trainingsgruppe in Zufahrt, bzw Abfahrt auf Hafenbrücke begegnet. Herrlich das Geschlängel in der S-Kurve, fast wie Moto-GP 😁 (da ist genug Platz und auch kein starker Rad- bzw Fußgängerverkehr.
Die Hafenbrücke ist generalsaniert worden und in voller Breite(, ursprünglich als Lkw-Zufahrt gedacht, nun nur noch für Rad-Fußgängerverkehr. Wobei Fußgänger sind dort äußerst selten, eher Jogger.
 
Trekker

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1. Ein Baustellenbereich, der zeigt, dass derjenige, der die Baustelle eingerichtet hat, nicht in der Lage war, von der Tapete bis zur Wand zu denken.

Ausgeschildert ist in meine Fahrtrichtung, dass der Weg für Zufußgehende nur bis Hausnummer 4 frei, darüber hinaus nur noch Radweg ist.

Mich stört nicht die "Breite" des Weges. Mich stören auch nicht die Arbeiter, die Pflastersteine stapeln. Mich stört auch nicht die Fußgängerin, die trotzdem auf dem Radweg wandert.

Was mich stört ist, dass der Hinweis auf einen reinen Radweg für in Gegenrichtung Zufußgehende nicht ausgeschildert ist. Ich habe jedenfalls bei Betrachtung der Videos kein Hinweisschild hinter der Baustelle in Gegenrichtung entdeckt.






<Ironie> Zufußgehende benutzen ja schließlich einen Gehweg immer nur in eine Richtung. </Ironie>

Zumindest kann man, sollte eine Auseinandersetzung mit einem Zufußgehenden länger dauern, an dieser Stelle zwischendurch auf die Toilette. :X3:


2. Running Gag.

Manche Zufußgehenden scheinen magisch von roter Farbe und Fahrradpiktogrammen angezogen zu werden. 🤣 Vielleicht sollte man es mal mit neongelb oder einer einfachen und durchgezogenen weißen Linie mit der Aufschrift "Sie stehen auf dem Strich" oder "Sie gehen auf den Strich" versuchen. Das will doch keiner.;)

 
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Tja, damit hast du sogar recht, und lustig ist anders. Der ICD 10 gibt das nur leider nicht her.
Da traut sich auch keiner ran, denn das würde ja bedeuten, ...
Das Beispiel mit den roten Ampeln in Rom ist auch klasse. Eine Minderheit sorgt dafür, daß alle anderen sich deren Fehlverhalten anpassen müssen. Das ist das blanke Gegenteil von Demokratie. Diese Menschheit kann nicht, sie muß aussterben, und zwar aus sich selbst heraus.
 
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Tja, damit hast du sogar recht, und lustig ist anders. Der ICD 10 gibt das nur leider nicht her.
Da traut sich auch keiner ran, denn das würde ja bedeuten, ...
Das Beispiel mit den roten Ampeln in Rom ist auch klasse. Eine Minderheit sorgt dafür, daß alle anderen sich ihrem Fehlverhalten anpassen müssen. Das ist das blanke Gegenteil von Demokratie. Diese Menschheit kann nicht, sie muß aussterben, und zwar aus sich selbst heraus.
Falls du betroffen bist, bitte ich um Entschuldigung. Ich wollte nicht respektlos sein. Psychische Erkrankungen sind sehr ernst zu nehmen und für Betroffene eine enorme Belastung, da hast du natürlich völlig recht. Ich hab die Passage oben gelöscht.
 
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Elektroflitzer

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Nun, das habe ich nicht gesagt. Ich kritisiere den ICD 10, die Schwellen für die Diagnose solcher Verhaltensstörungen sind viel zu hoch. Ich bin davon ausgegangen, daß die gemeinte Aussage aus meiner Formulierung hervorgeht...
Es ist doch offensichtlich, daß es in dieser Hinsicht so einiges aufzuräumen gibt. Aber das wird wohl eher nicht passieren, zumindest nicht so bald. Und Verhältnisse wie z.B. in Singapur möchte man ja schließlich auch nicht haben. Es wurde seit langer Zeit zuwenig durchgegriffen, das ist nun das Ergebnis.
 
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Nun, das habe ich nicht gesagt. Ich kritisiere den ICD 10, die Schwellen für die Diagnose solcher Verhaltensstörungen sind viel zu hoch. Ich bin davon ausgegangen, daß die gemeinte Aussage aus meiner Formulierung hervorgeht...
Es ist doch offensichtlich, daß es in dieser Hinsicht so einiges aufzuräumen gibt. Aber das wird wohl eher nicht passieren, zumindest nicht so bald. Und Verhältnisse wie z.B. in Singapur möchte man ja schließlich auch nicht haben. Es wurde seit langer Zeit zuwenig durchgegriffen, das ist nun das Ergebnis.
Lass uns hier keine Diskussion über den ICD10, andere Diagnosecodierungen im Gesundheitssystem oder den Umgang mit psychischen Erkrankungen führen. Dafür ist dieses Formum definitiv der falsche Platz.
 
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Elektroflitzer

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Dann belassen wir es bei meinem letzten Satz. Ich finde diese Videos allerdings sehr aussagekräftig, und die Häufigkeit der Verfehlungen erschreckend.
 
SethGecko

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Hach, ihr drückt euch aber auch gewählt aus... fühl mich gleich wohl hier! xD

Die Leute hätte ich definitiv angesprochen. Manche merkens erst wenn denen jemand was sagt.

@Trekker : bei sekunde 6 siehst du ein ungünstig platziertes Schild wo man sieht das Fußgänger & Radfahrer sich den Weg teilen müssen.
 
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Hach, ihr drückt euch aber auch gewählt aus... fühl mich gleich wohl hier! xD

Die Leute hätte ich definitiv angesprochen. Manche merkens erst wenn denen jemand was sagt.

@Trekker : bei sekunde 6 siehst du ein ungünstig platziertes Schild wo man sieht das Fußgänger & Radfahrer sich den Weg teilen müssen.
Meinst du das Zeichen 240 im ersten Video (ZufußgehendewaagerechterStrichRadfahrende, gemeinsamer Rad- und Fußweg)? Das Schild ist zur Seite gedreht, zeigt nicht in Fahrtrichtung und ist außer Kraft. Stattdessen gilt das mobil aufgestellte Zeichen 237 (Radweg, benutzungspflichtig)

Ich hab den Damen hinter der Haltestelle nur kurz "Radweg" zugerufen (weiß nicht, ob das noch auf dem Video zu hören ist). Als Reaktion kam ein Jaa oder Ja, ja, was nichts anderes bedeutet als LmaA.
 
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1. Ein Baustellenbereich, der zeigt, dass derjenige, der die Baustelle eingerichtet hat, nicht in der Lage war, von der Tapete bis zur Wand zu denken.

Ausgeschildert ist in meine Fahrtrichtung, dass der Weg für Zufußgehende nur bis Hausnummer 4 frei, darüber hinaus nur noch Radweg ist.
...
Ich bin ja jetzt auch kein Verkehrsplanungsingenieur o.ä. der für das Aufstellen von Verkehrsschildern zuständig ist, aber ich finde es höchst merkwürdig daß der Weg für Fußgänger gesperrt ist und nur für Fahrradfahrer freigegeben ist.
Auf den Hinweisschildern einige Meter vor der Baustelle steht ja daß der Gehweg nicht durchführend ist, aber wo sollen dann Fußgänger langgehen? Theoretisch müssten die doch auf die andere Strassenseite wechseln? Wäre ohne Ampelanlage etc. bei dem Verkehr und den erhöhten Strassenbahnschienen ganz toll.
Fragen über Fragen
 
Geierlamm

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Mal eine Frage an unseren vielgeliebten Anwalt @Trekker:
Welche der vielen herumgeisternden Annahmen zum Pedelec / Spedelec / Fahrradverkehr
- sind Gesetze
- sind Rechtsvorschriften auf Grund von Gesetzen
- sind Verwaltungsvorschriften

Gruss

Geierlamm
 
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Mal eine Frage an unseren vielgeliebten Anwalt @Trekker:
Welche der vielen herumgeisternden Annahmen zum Pedelec / Spedelec / Fahrradverkehr
- sind Gesetze
- sind Rechtsvorschriften auf Grund von Gesetzen
- sind Verwaltungsvorschriften

Gruss

Geierlamm
Ist das eine Examensfrage? ;)

Das StVG ist ein formelles (und materielles) Gesetz, also von der Legislative (dt. Bundestag, Landtag) im dafür vorgesehenen Gesetzgebungsverfahren beschlossen pp. Die StVO ist kein formelles, aber ein materielles Gesetz. Die StVO ist "nur" eine von der Exekutive erlassene Verordnung. Gleiches gilt für die StVZO. Die notwendige Ermächtigungsgrundlage durch ein formelles Gesetz, die die Exekutive (für StVO z.B. das BMDV) für eine Verordnung benötigt, findest du im StVG, z.B. § 6 StVG. Sowohl formelle Gesetze als auch Rechtsverordnungen sind "Rechtsvorschriften". Verwaltungsvorschriften, jedenfalls das, was ich darunter verstehe, dienen behördenintern der einheitlichen Rechtsanwendung und haben keine unmittelbare, allenfalls eine mittelbare Außenwirkung.

Mehr kann ich dir jetzt ad hoc auch erst mal nicht liefern.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Nun der Grund für die " Examensfrage" ist einfach:
Es geistern alle möglichen Annahmen herum.
Gesetze müssen vom Parlament beschlossen sein und sind in jedem Falle bindend im Geltungsbereich. Hat sich jetzt unser Parlament tatsächlich damit befasst , wie diese wissenschaftlich diffuse Chimäre
" Nenndauerleistung" zustande kommt?
Ist eine Vorschrift, welche die unterstützte Höchstgeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt eine bindende Rechtsvorschrift und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage wurde das publiziert?
Was sind davon einfache Verwaltungsakte, welche sich ja mit Aussicht auf Erfolg anfechten ließen, ohne gleich eine Parlamentsmehrheit zu suchen?
Mir ist das nicht so ganz klar!

Gruss

Geierlamm
 
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Nun der Grund für die " Examensfrage" ist einfach:
Es geistern alle möglichen Annahmen herum.
Gesetze müssen vom Parlament beschlossen sein und sind in jedem Falle bindend im Geltungsbereich. Hat sich jetzt unser Parlament tatsächlich damit befasst , wie diese wissenschaftlich diffuse Chimäre
" Nenndauerleistung" zustande kommt?
Ist eine Vorschrift, welche die unterstützte Höchstgeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt eine bindende Rechtsvorschrift und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage wurde das publiziert?
Was sind davon einfache Verwaltungsakte, welche sich ja mit Aussicht auf Erfolg anfechten ließen, ohne gleich eine Parlamentsmehrheit zu suchen?
Mir ist das nicht so ganz klar!

Gruss

Geierlamm

Nenndauerleistung ist keine "wissenschaftlich diffuse Chimäre", das ist einfach die Leistung, die ein Motor dauerhaft liefern kann, also ohne dass seine Temperatur immer weiter steigt, bis er in Rauch aufgeht. Das hat mit Pedelecs oder irgendwelchen Gesetzen überhaupt nichts zu tun. Elektromotoren können kurzzeitig auch sehr viel mehr Leistung abgeben als ihre Nenndauerleistung, wenn die Stromquelle das hergibt, produzieren dabei aber mehr Wärme als sie loswerden können, heizen sich also immer weiter auf, bis sie sich entweder abschalten oder halt abbrennen.
 
SethGecko

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Meinst du das Zeichen 240 im ersten Video (ZufußgehendewaagerechterStrichRadfahrende, gemeinsamer Rad- und Fußweg)? Das Schild ist zur Seite gedreht, zeigt nicht in Fahrtrichtung und ist außer Kraft. Stattdessen gilt das mobil aufgestellte Zeichen 237 (Radweg, benutzungspflichtig)

Ich hab den Damen hinter der Haltestelle nur kurz "Radweg" zugerufen (weiß nicht, ob das noch auf dem Video zu hören ist). Als Reaktion kam ein Jaa oder Ja, ja, was nichts anderes bedeutet als LmaA.
Ich glaube eher als die Bauarbeiter da die Straße aufgemacht haben haben sie dummerweise das falsche Schild als Ersatz aufgestellt und sich gedacht : "passt scho!".
 
Trekker

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Nun der Grund für die " Examensfrage" ist einfach:
Es geistern alle möglichen Annahmen herum.
Gesetze müssen vom Parlament beschlossen sein und sind in jedem Falle bindend im Geltungsbereich. Hat sich jetzt unser Parlament tatsächlich damit befasst , wie diese wissenschaftlich diffuse Chimäre
" Nenndauerleistung" zustande kommt?
Ist eine Vorschrift, welche die unterstützte Höchstgeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt eine bindende Rechtsvorschrift und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage wurde das publiziert?
Was sind davon einfache Verwaltungsakte, welche sich ja mit Aussicht auf Erfolg anfechten ließen, ohne gleich eine Parlamentsmehrheit zu suchen?
Mir ist das nicht so ganz klar!

Gruss

Geierlamm
Das StVG und seine Novellierungen wurden vom Dt. BT beschlossen, ist also ein Gesetz im formellen Sinne.

Als § 1 Abs. 3 StVG in 2013 neu in das StVG eingefügt wurde, hat die Regelung "Keine Kraftfahrzeuge im Sinne dieses Gesetzes sind Landfahrzeuge, die durch Muskelkraft fortbewegt werden und mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer Nenndauerleistung von höchstens 0,25 kW ausgestattet sind, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und 1. beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder früher, und 2. wenn der Fahrer im Treten einhält, unterbrochen wird." das im GG vorgesehene Gesetzgebungsverfahren durchlaufen. Dann wird sich das damalige BMV, in dem die Gesetzesvorlage erarbeitet wurde, auch mit den technischen Gegebenheiten beschäftigt und z.B. Fachverbände etc. angehört haben.

Warum man auf die "Nenndauerleistung" abgestellt hat, darfst du mich nicht fragen, sondern im Endergebnis den- oder diejenigen, die das damalige BMV bei der Erstellung der Gesetzesvorlage beraten haben bzw. deren Stellungnahmen das BMV hierzu eingeholt hat.

Ja natürlich ist ein Gesetz, das für die Differenzierung von Kfz und Nicht-Kfz u.a. auf eine unterstützte Höchstgeschwindigkeit von 25km/h abstellt, eine Gesetz mit bindender Außenwirkung. Warum sollte diese Regelung nicht bindend sein? Die Begrenzung auf eine unterstützte Höchstgeschwindigkeit von 25km/h (oder 30km/h oder was auch immer) ist letztlich eine politische Entscheidung, eine wissenschaftlichen Grundlage ist hierfür sicher nicht erforderlich.

Ein Verwaltungsakt ist eine Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalls trifft. Gesetze und Verordnungen treffen Regelungen für eine in der Regel nicht vorhersehbare Vielzahl von Fällen. Bsp: der an dich adressierte Bußgeldbescheid ist der Verwaltungsakt als Einzelfallregelung, der aufgrund eines Verstoßes gegen eine in der StVO normierten Verkehrsregel und der dies als Ordnungswidrigkeit ahnenden OWI-Regelung ergeht. Gegen diesen kannst du mit den zur Verfügung stehenden Rechtsbehelfen vorgehen, nicht gegen das StVG, die StVO etc., die eine Vielzahl von Fällen regeln.

Das alles ist jetzt aber schon arg Off-Topic.
 
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Elektroflitzer

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Ich glaube eher als die Bauarbeiter da die Straße aufgemacht haben haben sie dummerweise das falsche Schild als Ersatz aufgestellt und sich gedacht : "passt scho!".
Ach, daher kommt das, wenn von diesem "Schilda" die Rede ist.
 
Trekker

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Ich glaube eher als die Bauarbeiter da die Straße aufgemacht haben haben sie dummerweise das falsche Schild als Ersatz aufgestellt und sich gedacht : "passt scho!".
Das Zeichen 240 ist schon seit langer Zeit zur Seite gedreht, nachdem man dort einen getrennten Rad- und Gehweg schuf, siehe Zeichen 241 ganz am Anfang des Videos.

Wenn die Arbeiter ein paar Meter hinter dem ersten Zeichen 241 ein Schild aufstellen, dass für Zufußgehende der Zugang nur bis Hausnummer 4 möglich ist, wollte man offensichtlich danach nur noch Radfahrenden die Weiterfahrt ermöglichen. Nur gibt es zwei Zugänge zu Hausnummer 4, einmal die Haupttreppe und dann die ca. 35m dahinter liegende Nebentreppe mit barrierefreier Auffahrt (z.B. für Rollstuhlfahrer, dort residierte mal das Amtsgericht Dresden). Das mobil aufgestellte Zeichen 237 ist also so oder so Schwachsinn.

Da ist der Umstand, dass Zufußgehende in der Gegenrichtung nicht auf die Durchgangseinschränkung aufmerksam gemacht werden, schon fast nebensächlich.
 
jm1374

jm1374

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Stromer ST2S 26000km;Bulls E45;Haibike Xduro FS RS
Nun der Grund für die " Examensfrage" ist einfach:
Es geistern alle möglichen Annahmen herum.
…..
Mir ist das nicht so ganz klar!

Erstens bist du hier in diesem Thread mit deinen Fragen falsch und zweitens sprengen die den Rahmen des Forums. Selbst wenn du im BMVI deine Fragen stellst, wirst du keine für dich befriedigende Antwort bekommen.
 
Thema:

Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive

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