Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive

Diskutiere Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive im Plauderecke Forum im Bereich Community; Die Gegend in dem Video mit dem Roller zeigt doch, wie sehr der Radverkehr schon berücksichtigt wird. In anderen Städten wird diese Ecke bebaut...
etretera

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Und dies bei einem Platzangebot für Radfahrende, wovon Radfahrende in Städten wie Berlin und München vielleicht nur träumen können.

Die Gegend in dem Video mit dem Roller zeigt doch, wie sehr der Radverkehr schon berücksichtigt wird. In anderen Städten wird diese Ecke bebaut oder man macht einen Park da hin. Am Fritz-Förster-Platz (heißt der noch so?) im Video mit dem geparkten Roller sieht man meterweite Radwege in alle Richtungen, wo man sogar Geisterfahrer noch umfahren kann.

Mal ganz ohne Überziehung: Das ist doch optimal gelöst! Da kann der Trekker lang-pacen, wie er mag (gäbe es nicht die Dunkeltapse).

P.S.: Wobei ich imm noch nicht verstehe, warum der Trekker über diese Strecke fährt und keine "ruhigere" Nebenstrecke wählt. Außerdem wünsche ich mir von Trekker, dass er mal vom Wasaplatz die Caspar-David-Friedrich-Straße hoch und über die Südhöhe nach Löbtau fährt und uns auch noch schöne Bilder von Dresden präsentiert. (Anreiz: Du sparst Dir den Nürnberger Platz und das Generve am Ei.)
 
MisterFlyy

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Klever New B-Speed mit Biactron V2
Wenn sich niemand an rote Ampeln hält, passieren auch schwere Unfälle


Ich bin mit einem Taxi in Rom unterwegs. An der ersten Kreuzung zeigt die Ampel Rot, der Taxifahrer mit Vollgas drüber. Ich wundere mich, sage aber nichts, denn es ist ja nix passiert.

Wir kommen an die nächste Kreuzung und die Ampel ist Rot. Erneut fährt der Mann mit Vollgas über die Kreuzung und ich mache mir um meine Sicherheit sorgen.

An der dritten Ampel ist Grün, der Taxifahrer macht eine Vollbremsung. Ich frage ihn:
"Bei Rot fahren Sie über die Ampel und bei Grün bremsen Sie wie ein Wahnsinniger, warum?"

Er antwortete: "Bei Grün ist es sehr gefährlich zu fahren, denn die anderen haben ja Rot."





Somit entsteht eine neue Regelung.
Problem ist, wenn sich einige nicht an die Vorgaben halten.
 
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@etretera ich möchte mal ne Lanze für @Trekker brechen. Warum soll er sich über ne Steigung in "verkehrsruhigeres" Terrain begeben, wenn er so gut wie auf einer "Radautobahn" streßfrei vorwärts kommt. Ich bin diese Strecke jahrelang auch gefahren, Kesselsdorfer bis Wasaplatz (natürlich danach noch weiter bis nach Laubegast, da aber abweichend von Trekkers Route)
 
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schmadde

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Hier will man von 3,7% Radanteil auf 6,3% bis zum Jahr 2030 kommen.
Ich hab mal grade geguckt wie es in München ist bzw. ob es neue Zahlen gibt. Die jüngste Statistik die ich gefunden habe ist von 2017 und weist 24% Radverkehrsanteil für das Stadtgebiet aus (exakt gleich viel wie Autoverkehr und Fußgänger). Nimmt man das Umland mit dazu sind es noch 18%. Das Münchner Umland alleine sind noch 11% und dort ist es teils schon ziemlich hügelig und steil. Die Zahlen dürften mit dem Rad Boom während der Pandemie nochmal deutlich gestiegen sein.

Da erscheinen mir selbst 6,3% extrem wenig. Wie kommt das?
 
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Interessant sind solche Zahlen nur, wenn man die gefahrenen Kilometer vergleicht.
Bei den 24% in München wird jeder Student, der im Sommer bei schönem Wetter von der Ludwigsstraße in die Türkenstraße fährt, mitgezählt sein.
(Für nicht Ortskundige: sind ca. 400m)
München hat viele Einpendler und bei der chaotischen S-Bahn (vor allen auf den eingleisigen Strecken) fahren halt auch viele mit dem Auto - zumindest bis zu einem P+R Parkplatz an der U-Bahn

Interessante Studie, zwar schon von 2018, aber da sind auch mal Jahreszeiten und Kilometer aufgeführt:
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/A...fussverkehr-bilder.pdf?__blob=publicationFile

Es wird schon einen Grund haben, warum Stockfotos zur Radmobilität immer nur schönes Wetter und fröhlich grinsende Radfahrer zeigen.
Ich hab noch in keinem Bericht (TV, Print) Bilder von Radfahrern in strömendem Regen oder Schneefall gesehen.
 
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schmadde

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Interessant sind solche Zahlen nur, wenn man die gefahrenen Kilometer vergleicht.
Bei den 24% in München wird jeder Student, der im Sommer bei schönem Wetter von der Ludwigsstraße in die Türkenstraße fährt, mitgezählt sein.
(Für nicht Ortskundige: sind ca. 400m)
Und? Zählen die nicht? Ich bin übrigens in der Legende verrutscht, die 24% waren ÖPV Nutzer - Radler waren es "nur" 18% im Stadtgebiet und 13% im Landkreis. Dass der Radverkehr einen hohen Anteil hat sieht man ja schon wenn man sich umguckt. Es sind keine erfundenen oder geschönten Zahlen.

München hat viele Einpendler und bei der chaotischen S-Bahn (vor allen auf den eingleisigen Strecken) fahren halt auch viele mit dem Auto - zumindest bis zu einem P+R Parkplatz an der U-Bahn
Die S-Bahn Strecken sind fast alle eingleisig und die S-Bahnen waren vor Corona brechend voll. Ich wohne an so einem eingleisigen Abschnitt, also eher weiter draussen und hab schon da kaum einen Sitzplatz mehr bekommen, je näher man an die Stadt fährt desto voller wurde der Schweinetransporter. Spätestens ab dem Harras konnte man nicht mehr umfallen, denn dazu hätte man keinen Platz mehr gehabt. Ich hab dann irgendwann das S-Bahnfahren eingestellt, das war nix mehr für mich.

Dem Ausmaß an Autoverkehr setzt der Platzverbrauch dieser Fahrzeuge ein relativ niedriges Limit. Radfahrer verbrauchen deutlich weniger Platz, drum fällt gar nicht so auf wie viele das sind.
 
Trekker

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Ich bin heute mal eine andere Strecke gependelt.

1, Kurz hinterm großen Garten, Zufahrt auf das Deutsche Hygiene Museum. Der Autofahrer kann den von rechts kommenden Verkehr, dem er Vorfahrt gewähren muss, eigentlich recht früh sehen. Trotzdem fährt er dort "zügig" durch und nimmt mir die Vorfahrt.




2. Ich war der Auffassung, rechts von der kleinen Verkehrsinsel vorbeifahren zu müssen. Der hinter mir fahrende Pedeleckollege offenbar nicht. Hätte ich mich, obwohl ich von dort eigentlich nicht mit einem in meine Richtung fahrenden Verkehr rechnen muss, nicht instintiv umgeschaut, hätte es beim Linksabbiegen (vorher Handzeichen) gekracht.





3. Eine der Hauptverkehrskreuzungen in Dresden, um die rundherum Radwege und Schutzstreifen angelegt sind. Für Radfahrende existieren rundherum gesonderte Fahrradampeln. (Die gesonderte Fahrradampel sieht man auf dem Video nicht, daher Foto). Ist nach meinem Dafürhalten alles übersichtlich und verständlich geregelt. Sollte man vielleicht auch beachten und nicht bei grün für Fußgänger losfahren (Vollbildmodus). (Anmerkung: dieser Bereich war vor dem WWII dicht bebaut. Ist alles dem Bombenangriff zum Opfer gefallen und wurde zu DDR-Zeiten nicht wieder aufgebaut. Rechts lag mal Robotron, der IT-Vorzeige VEB der DDR. Legende: Japaner besuchten Robotron, um die Errungenschaften der DDR im Computerbereich zu bewundern. Nach dem Besuch bedankten sie sich höflich für die Museumsführung)



2022-06-22.jpg



4. War da nicht was mit Halte- und Parkverbot auf Radfahrstreifen (nicht Schutzstreifen)? Gilt meines Wissens nach auch für Touristenbusse. Dort ist als Höchstgeschwindigkeit 20km/h ausgeschildert. Musste ich mich auch erst dran gewöhnen. ;)





5. (Wasser auf die Mühen von @Geierlamm) Dieser Radweg verdient seinen Namen wirklich nicht. Außerdem ist die spätere Überquerung der Straße nach links lebensgefährlich. Gleiches gilt für die Einfahrt in den kleinen Tunnel. Der mir am Tunneleingang entgegenkommende Radfahrer (nicht der die Schienen bei Rot querende Rennradfahrer) kennt die Situation offensichtlich auch, er fährt einen ganz engen Bogen und ist kaum auf dem Video zu sehen.



 
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schmadde

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Ich wohne am anderen Ast Deiner Linie, und die Pünktlich- und Verläßlichkeit ist das letzte.
Die S7 ist fairerweise auch die schlimmste von allen. Und in der Unfall S-Bahn saß meine Tochter drin, ist zwei stationen früher ausgestiegen zum Glück
 
etretera

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bei der chaotischen S-Bahn (vor allen auf den eingleisigen Strecken)

Echt jetzt? Ich bin nach einem kurzen Intermezzo in der LH Minga (knapp 18 Jahre) weggezogen und hegte die Hoffnung, dass sich das doch noch ändert. Nun bin ich schon wieder 15 Jahre anderso und kann es kaum glauben, dass sich da nichts geändert hat.

rechts von der kleinen Verkehrsinsel vorbeifahren zu müssen

Da liegst Du richtig. Nur versteht das keiner. Mich hat dort neulich ein Auto überholt mit zackigen 50+ km/h. Zum Glück war ich noch nicht an der Barriere vorbei. (Geärgert habe ich mich dann alerdings über den schlechten Weg entlang der alten Robotron-Kantine (abgerissen) und so.) Aber des nächste mal fährste hinterm Hygienemuseum nach links, die Bürgerwiese entlang und dann übern Külzring. Da sparste Dir die nervige Wilsdruffer mit den Touristen.

Übrigens: Warum heißt die Wilsdruffer Straße Wilsdruffer Straße?
Und: Warum hieß die Augustusbrücke zwischenzeitlich Dimitroffbrücke?
 
Trekker

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fazua ride 50 evation
Übrigens: Warum heißt die Wilsdruffer Straße Wilsdruffer Straße?
Und: Warum hieß die Augustusbrücke zwischenzeitlich Dimitroffbrücke?
Ich weiß nur, dass die Kesselsdorfer Str. mal im 19. Jhd. Wilsdruffer Straße hieß.

Der Name Dimitroffbrücke hängt - glaube ich - mit einem bulgarischen Sozialisten gleichen Namens und einer Legende um August den Starken zusammen, der seinem Kutscher beim Anblick einer attraktiven Frau immer "Die mit droff" zugerufen haben soll. ;)
 
Callamon

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War da nicht was mit Halte- und Parkverbot auf Radfahrstreifen (nicht Schutzstreifen)?
Auf Schutzstreifen gilt ebenfalls Halte- und Parkverbot. Der einzige Unterschied zwischen Radstreifen und Schutzstreifen: Der Schutzstreifen darf in besonderen Situationen, z. B. um Gegenverkehr auszuweichen, kurzfristig befahren werden (nur, solange dabei keine Radfahrer behindert werden). Der Radstreifen hingegen darf unter keinen Umständen befahren werden.
 
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schmadde

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Der Name Dimitroffbrücke hängt - glaube ich - mit einem bulgarischen Sozialisten gleichen Namens und einer Legende um August den Starken zusammen, der seinem Kutscher beim Anblick einer attraktiven Frau immer "Die mit droff" zugerufen haben soll. ;)
Das erinnert mich an meine ersten Monate in Berlin. Da hatte ich einen Kommilitonen der in der Nähe der Dimitroffstraße wohnte und als ich das dritte mal hin wollte hab ich ihn einfach nicht mehr gefunden. Nach Konsultation eines Stuttgarter Mercedesfahrer der einen brandneuen Stadtplan im Kofferraum hatte habe ich herausgefunden, dass die Straße kürzlich in "Torstraße" umbenannt wurde.

Anfang/Mitte der 90er Jahre waren schrecklich im Ost-Teil von Berlin, da gefühlt die Hälfte der Straßen umbenannt wurden um die kommunistischen Namen aus dem Straßenbild zu tilgen. Man konnte eigentlich wöchentlich einen neuen Stadtplan kaufen um sich wieder zu orientieren.

So was wie Google Maps war damals Science Fiction, die modernste Technologie war der Falkplan mit der Patentfaltung.

Wie hiess nochmal der Webservice, der die Falkpläne digitalisiert hat und als erster Stadtpläne im Internet angeboten hatte? Irgendwas mit Box glaube ich.
 
etretera

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Ich weiß nur, dass die Kesselsdorfer Str. mal im 19. Jhd. Wilsdruffer Straße hieß.

Der Name Dimitroffbrücke hängt - glaube ich - mit einem bulgarischen Sozialisten gleichen Namens und einer Legende um August den Starken zusammen, der seinem Kutscher beim Anblick einer attraktiven Frau immer "Die mit droff" zugerufen haben soll. ;)
Nicht ganz rischdisch und rischdisch :)

Als August der Starke, der ja kein Kostverächter war, mit seiner Kutsche durch die Hauptstraße fuhr, standen da auch viele Nutten Kurtisanen und der König bot den Schönsten unter den Schönen an, mitzufahren und rief: "Willsd ruff? Willsd ruff?". Daher wurde die Straße als Wilsdruffer Straße benannt.

Das mit dem Brückennamen hast Du richtig erklärt.
 
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Das erinnert mich an meine ersten Monate in Berlin. Da hatte ich einen Kommilitonen der in der Nähe der Dimitroffstraße wohnte und als ich das dritte mal hin wollte hab ich ihn einfach nicht mehr gefunden. Nach Konsultation eines Stuttgarter Mercedesfahrer der einen brandneuen Stadtplan im Kofferraum hatte habe ich herausgefunden, dass die Straße kürzlich in "Torstraße" umbenannt wurde.

Anfang/Mitte der 90er Jahre waren schrecklich im Ost-Teil von Berlin, da gefühlt die Hälfte der Straßen umbenannt wurden um die kommunistischen Namen aus dem Straßenbild zu tilgen. Man konnte eigentlich wöchentlich einen neuen Stadtplan kaufen um sich wieder zu orientieren.
Kenne ich auch noch, ich lebe als Dortmunder seit 1994 in Dresden und habe 1993 einen Teil meiner Referendarzeit in Dresden verbracht.
 
Trekker

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Nicht ganz rischdisch und rischdisch :)

Als August der Starke, der ja kein Kostverächter war, mit seiner Kutsche durch die Hauptstraße fuhr, standen da auch viele Nutten Kurtisanen und der König bot den Schönsten unter den Schönen an, mitzufahren und rief: "Willsd ruff? Willsd ruff?". Daher wurde die Straße als Wilsdruffer Straße benannt.

Das mit dem Brückennamen hast Du richtig erklärt.
"Die mit droff" war aber auch nur eine Verballhornung durch die Dresdner als Folge der in der DDR üblichen Umbenennung nach prominenten Sozialisten, oder?
 
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Wees'schdor selbor. :-D

Die damalige Dresden Information hatte ja von der Stasi den Auftrag, mich aus ihren Diensten zu entlassen ("unter gleichzeitiger Sicherstellung, dass der L nicht bei Jugendtourist oder Elbetourist wieder eine Tätigkeit als Stadtbilderklärer aufnimmt"). Herauslösen hieß das. Und damit die Chefin von der Dresden Information was Handfestes als Entlassungsgrund anführen konnte, klammerte sie sich eben an solche Bemerkungen von mir wie "Das ist die Augustusbrücke, sie heißt derzeit Dimitroffbrücke" oder "das ist der Albertplatz, der jetzt Platz der Einheit heißt, was sich auf die Einheit der Sozialisten/sozialistischen Länder bezieht. Dort wo sie das Denkmal für den Sowjetsoldaten steht, stand früher das Gegenstück zu dem Brunnen, den Sie auf dieser Seite sehen." und so weiter. Irgendwie fanden sie das nicht so schick.
 
Trekker

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fazua ride 50 evation
Na ja, eigentlich eine schöne Radverkehrsanlage. Vor mir fährt ein schönes E-Fully von Orbea. Im Hintergrund rechts ist wabenförmige Fassade des frühren Centrum Warenhauses der Handelsorganisation HO der DDR zu sehen, nach der Wende Hertie und Karstadt und 2007 leider weitestgehend abgebrochen und heute die Centrumsgalerie. Die wabenförmige Fassade ist ein Original aus DDR-Zeiten. Ich finde diese 70er Jahre Architektur klasse.

 
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5. (Wasser auf die Mühen von @Geierlamm) Dieser Radweg verdient seinen Namen wirklich nicht. Außerdem ist die spätere Überquerung der Straße nach links lebensgefährlich. Gleiches gilt für die Einfahrt in den kleinen Tunnel. Der mir am Tunneleingang entgegenkommende Radfahrer (nicht der die Schienen bei Rot querende Rennradfahrer) kennt die Situation offensichtlich auch, er fährt einen ganz engen Bogen und ist kaum auf dem Video zu sehen.

Da habe ich mir angewöhnt zu klingeln. Wenn allerdings der Gegenverkehr einen Stöpsel im Ohr hat, nutzt das auch nichts.
 
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0lli

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Bosch Performance Line CX (Gen4) R&M Homage 2021
Na ja, eigentlich eine schöne Radverkehrsanlage. ...

<IRONIE>
Geht doch noch... waren doch erst maximal drei Sekunden zig rote Ampeln zu sehen! Da müsste man ja ne Vollbremsung hinlegen und gefährdet den rückwärtigen Verkehr.
</IRONIE>
 
Thema:

Straßenverkehr aus der Radfahrerperspektive

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