Steps-Akku BT-E8010 "504Wh", extern (Reichweite, Probleme, Fragen)

Diskutiere Steps-Akku BT-E8010 "504Wh", extern (Reichweite, Probleme, Fragen) im Shimano Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo Hallo , als Neuling frage ich , wie ich an die Information oben, Bauteiinfo , Ladezustand des Akkus , verbleibende Kapazität komme ...
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Tobe1401

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Hallo
Ich bin mit meinem Akku zufrieden. Ich fahr keine flachen Touren über 100km, ca. 1200 HM reichen mir, da bin ich dann auf ca 1800M hohen Bergen (Tagestour), im Chiemgau reicht mir das.

Das Geniale am Shimano ist, dass ab 25km kein Widerstand vorhanden ist, da ich des öfteren auf der Graden darüber hinauskomme. Meiner Meinung ist der Shimano der ideale Antrieb für sportlich orientierte Fahrer.

Ich bin mir nicht sicher, ob der Shimano für die Fahrer, die schnell den Berg hoch wollen das Richtige ist. Bosch und Yamaha, haben hier im Vergleich mehr Power und Reichweite.


War letzte Woche am Trails fahren, knapp 1000HM (eco medium, Trail medium) und noch 47% Rest über eTube ausgelesen.
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Hallo , als Neuling frage ich , wie ich an die Information oben, Bauteiinfo , Ladezustand des Akkus , verbleibende Kapazität komme ?!

Und , wenn Ihr schreibt 40/70 oder 20/20 meint ihr dann Unterstützung in % und Nm ? So ganz ist mir das noch nicht klar und für Aufklärung bin ich dankbar.
Vielen Dank für die Antwort auf meine Fragen.

Was mir noch einfällt, wie wäre es mit einer Excel Tabelle, in der man eintragen kann , mit welchen Parametern man wie weit kommt ( zB Höhenmeter, Unterstützung , Gewicht des Fahrers usw usw ) . dann kann jeder doch besser probieren und vergleichen ??

Lieben Gruß
 
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Wissbadener

Wissbadener

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Alle Vergleiche werden scheitern, spätestens daran, dass es keine verlässliche und vergleichbare Höhenmessung gibt. Es sind einfach zuviele Parameter, die uns Biker und unsere Touren unterscheiden.
 
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Cujo

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Ich könnte höchstens noch Beispiele mit reiner Bergfahrt anbieten. Von Start und Endpunkten aus wo die Höhen Amtlich sind.
Aber erst wen ich wieder fit bin.
 
lusi22

lusi22

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Vergleicht doch endlich einfach mal die aufgenommene Energie beim Ladevorgang. Dies kann jeder halbwegs verlässlich mit einem im Baumarkt erhältlichen Energiemessgerät für die Steckdose durchführen.
Höhenmeter, Kilometer oder Balkenanzeigen sind viel zu ungenaue und persönliche Werte, als dass sie irgend etwas aussagen würden.
Bei einem gutem Akku und vernünftigem Akkumanagment, sollte die in den Akku zu ladende Energiemenge immer deutlich die Nennkapazität überschreiten, da ja etwa 10% Ladeverlust mitgemessen werden.
Schaltet der Akku beim Fahren zu früh ab, oder ist er eine Mogelpackung, so wird man dies durch Messung beim Ladevorgang hemmungslos entlarven.
 
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Kongo-Otto

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Bei einem gutem Akku und vernünftigem Akkumanagment, sollte die in den Akku zu ladende Energiemenge immer deutlich die Nennkapazität überschreiten, da ja etwa 10% Ladeverlust mitgemessen werden. Schaltet der Akku beim Fahren zu früh ab, oder ist er eine Mogelpackung, so wird man dies durch Messung beim Ladevorgang hemmungslos entlarven.
Die Rechnung haut aber doch nur hin, wenn man die Akkus komplett entladen kann, was der Hersteller nicht zwingend zulässt und auch nicht optimal für die Lebensdauer sein soll. Das haben doch schon zig Leute gemessen. Genauso haben schon Leute die Shimano-Akkus geöffnet und die Zellentypen identifiziert. Der Akku ist von den Zellen her keine Mogelpackung, aber anscheinend ist die Programmierung sehr konservativ gehalten und ein komplettes Leeren ist nicht gestattet.
 
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Cujo

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Die Rechnung haut aber doch nur hin, wenn man die Akkus komplett entladen kann, was der Hersteller nicht zwingend zulässt und auch nicht optimal für die Lebensdauer sein soll. Das haben doch schon zig Leute gemessen. Genauso haben schon Leute die Shimano-Akkus geöffnet und die Zellentypen identifiziert. Der Akku ist von den Zellen her keine Mogelpackung, aber anscheinend ist die Programmierung sehr konservativ gehalten und ein komplettes Leeren ist nicht gestattet.
Genauso sehe ich das auch.
 
lusi22

lusi22

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Die Rechnung haut aber doch nur hin, wenn man die Akkus komplett entladen kann, was der Hersteller nicht zwingend zulässt
Dann würde man sich aber selbst belügen, denn es geht ja eben genau darum, die vom Hersteller zur Nutzung frei gegebene Kapazität zu ermitteln und nicht das was die Anzahl der Einzelzellen rechnerisch maximal laut Datenblatt hergeben würden.
Entweder verbaut der Hersteller also Zellen, welche bei Entladung bis zu unschädlichen 3,0V halbwegs an 500Wh heran reichen, oder er verzichtet einfach drauf so ein Akkupack mit 500Wh zu bewerben.
Am Ende zählt für Reichhöhe/-weite nur das was an Kapazität nutzbar ist. Und wenn da nur 400Wh zu entnehmen sind, ist und bleibt es eine Mogelpackung, egal ob Software, Vorsicht, oder sonstige Gründe herstellerseitig dazu führen.
 
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Kongo-Otto

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Entweder verbaut der Hersteller also Zellen, welche bei Entladung bis zu unschädlichen 3,0V halbwegs an 500Wh heran reichen, oder er verzichtet einfach drauf so ein Akkupack mit 500Wh zu bewerben.
Ja, vermutlich ist das einzige Problem, die konkrete Kapazität anzugeben und nicht eine nach einem genormten Zyklus ermittelte "Fahrleistung". Soweit ist die Fahrradindustrie aber anscheinend noch nicht und bedingt durch die variable Eigenleistung dürfte das auch nicht so einfach sein.
 
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oanz111

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Das scheint mir je nach Voraussetzung ein normaler, üblicher Wert zu sein?

Der "erste Balken" (mit Garmin Edge %-genau verfolgt) ist gerade auch mein Thema.
Logischerweise immer möglichst ähnliche Testbedingungen, Hm barometrisch ermittelt und anhand eines Höhenmodells abgeglichen (alles andere macht keinen Sinn, speziell GPS Hm weichen bis zu 30% ab- meist zuviel)
Zwischenergebnis.
Unterschiede bei 30/20 über 25/25, 20/30, 30/30 zu 40/30 max. 5% (wobei berücksichtigt werden muss das halt irgendwo die pers. Grenze an "Fahrbarkeit" ist. Und man an einer Rampe evtl. mit 25/25 aus dem günstigen Drehmomentbereich kommt und evtl. deswegen mit 30/30 sogar weniger verbraucht?)
Unterschiede Software: 4.7.0, 4.5.1 max. 3% (ich fahre jetzt dauerhaft 4.5.1 weil die bei mir keine Microaussetzer produziert)
Verschiedene Streckenprofile, (Teilstücke an Teisenberg, Zinnkopf, Kampenwand, Hochgern, Hochries, Fellhorn.......) die aber "gefühlt" nicht sehr unterschiedlich waren- immer Forststraße (Trail bergauf lasse ich aufgrund der schlechten Vergleichbarkeit raus), ergeben extrem unterschiedliche Reichhöhen. Ich habe Werte zwischen 350 Hm und 500 Hm gemessen.
Dasselbe Teilstück ergibt wiederum vergleichbare, nachvollziehbare Werte- zB. Teisenberg (gemessen ab Autobahnbrücke über Schmuckei/ Achternhütte bergauf die "Standardstrecke") ergibt in verschiedensten Konstellationen immer zwischen ~450 Hm und ~500 Hm/ erste20Akku%. Also ca. 10% Abweichung. wenn ich meine unterschiedlichen Pulswerte (Wattmessung habe ich leider keine) berücksichtige veringert sich die Abweichung nochmal um geschätzt die Hälfte?

Somit wird für mich immer klarer, daß das Thema heisser diskutiert wird als es ist. Meiner Meinung nach resultieren die teils abenteuerlichen Aussagen in Falschmessung der Höhenmeter (wobei die nicht gemessen sondern aufgrund eines Höhenmodells errechnet werden, aber das ist ein anderes Thema) , unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Falschinterpretation.
Was mir zB. auffällt das ich selten über Temperatutren lese. ich halte zB. die Starttemperatur des Akkus und des Motors für einen Schlüsselfaktor.
150 Hm Unterschied/500er Akku kommen schnell mal zusammen wenn sich die natürlichen Toleranzen verschiedener Faktoren addieren.

Ich teste weiter und werde berichten.......
Erstmal finde ich es super, dass sich da jemand die Arbeit antut. Respekt!

Zu deinen Messungen kann ich nur folgendes anführen:
Ich habe meine Daten von meiner Teststrecke, sprich Hausberg, der sich jetzt nur marginal verändert ;).
Also es sind 9 km Fahrtstrecke und 860 hm. Alles Asphalt!

Nur einen Parameter möchte ich dabei herauskehren:

Mit 20/20 fahre ich über 700 hm mit dem ersten Balken, mit 40/30 zwischen 470 und 500 hm. Also deine 5 % kann ich nicht nachvollziehen.
20/20 ist die einzige Einstellung, die richtig was bringt. Aber auch eben anstrengend und man ist eigentlich wieder ein Bio Biker. Mich stört das gar nicht und ich fahre jetzt im Herbst mit genügend HM in den Beinen fast nur noch 20/20. Aber was dabei nicht zu unterschätzen ist, sind die zurückgelegten Kilometer. Dabei meine ich längere flache Anfahrten.
25/25 oder 30/30 bringen nichts, dann gleich 40/30 mit guter Unterstützung.

Das ganze hier wurde in alle Richtungen betrachtet, getestet, berechnet, ausgewertet usw. usw. Fazit: es gibt nichts Neues.
Jene, die gerne mit höherem Motoreinsatz fahren, kauft euch einen 2. Akku und alles ist gut.
Ich denke, dass sind die einzigen :unsure::cool:Erkenntnisse aus über 2.200 Postings
 
C

Cujo

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In einem älteren Beitrag von dir steht was von knapp 100kg Gewicht.
Deswegen finde ich meine 600hm mit 81kg realistisch.
Für mich als Wochenendsportler ist der Antrieb samt Akku bestens geeignet.
Das einzige was ich mir noch von Shimano wünschen würde, währen mehrere Ecostufen im Schnellwahlmodus.
 
fiesermöpp

fiesermöpp

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Dann würde man sich aber selbst belügen, denn es geht ja eben genau darum, die vom Hersteller zur Nutzung frei gegebene Kapazität zu ermitteln und nicht das was die Anzahl der Einzelzellen rechnerisch maximal laut Datenblatt hergeben würden.
Entweder verbaut der Hersteller also Zellen, welche bei Entladung bis zu unschädlichen 3,0V halbwegs an 500Wh heran reichen, oder er verzichtet einfach drauf so ein Akkupack mit 500Wh zu bewerben.
Am Ende zählt für Reichhöhe/-weite nur das was an Kapazität nutzbar ist. Und wenn da nur 400Wh zu entnehmen sind, ist und bleibt es eine Mogelpackung, egal ob Software, Vorsicht, oder sonstige Gründe herstellerseitig dazu führen.
Ich habe einen Bekannten (Shimano MA) mal damit konfontiert das soviele Leute unzufrieden sind mit dem Akku und der entnehmbaren Kapazität.

Er meinte, das grundsaätzlich 10% der Akkukapazität als Tiefentladeschutz dienen und weitere 10% als Lichtreserve. Man kann ihn dadurch bis zu 1 1/2 Jahre selbst komplett entladen liegenlassen ohne das er Schaden nimmt. Beides kann leider nicht in irgendeiner Form softwaretechnisch entfernt werden, ebenfalls dann nicht wenn man die Lichtreserve mit Emax komplett auf Null setzt.

Somit stehen zum Fahren von den 504 Wh nur 80% zur Verfügung, Shimano geht hier wohl den super sicheren Weg um eine möglichst lange Haltbarkeit
des Akkus zu gewährleisten um auch Leuten die sich nicht um den Akku scheren noch eine relative Konstsistenz zu geben.

Gruß
fm
 
criscross

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Ich habe einen Bekannten (Shimano MA) mal damit konfontiert das soviele Leute unzufrieden sind mit dem Akku und der entnehmbaren Kapazität.

Er meinte, das grundsaätzlich 10% der Akkukapazität als Tiefentladeschutz dienen und weitere 10% als Lichtreserve. Man kann ihn dadurch bis zu 1 1/2 Jahre selbst komplett entladen liegenlassen ohne das er Schaden nimmt. Beides kann leider nicht in irgendeiner Form softwaretechnisch entfernt werden, ebenfalls dann nicht wenn man die Lichtreserve mit Emax komplett auf Null setzt.

Somit stehen zum Fahren von den 504 Wh nur 80% zur Verfügung, Shimano geht hier wohl den super sicheren Weg um eine möglichst lange Haltbarkeit
des Akkus zu gewährleisten um auch Leuten die sich nicht um den Akku scheren noch eine relative Konstsistenz zu geben.

Gruß
fm
aber das ist aber doch Betrug am Kunden....wenn ich ein Bike mit 500er Akku bewerbe, dann sollte der Akku das auch leisten...
 
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Rossi46

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Vielleicht bewerben die ja die lange Haltbarkeit des Akkus,dann wäre alles richtig!
 
criscross

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dann sollten sie doch die Bikes lieber gleich mit " echten " 400er Akkus verkaufen...
und alle würden sich freuen, das man ca. 430 reinladen kann :)
 
fiesermöpp

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aber das ist aber doch Betrug am Kunden....wenn ich ein Bike mit 500er Akku bewerbe, dann sollte der Akku das auch leisten...
Nun ja, ich würde sagen kann man so oder so sehen, betrogen haben sie niemanden, denn die Gesamtkapazität stimmt ja. Sie ist eben nur nicht komplett nutzbar....:LOL:

Obwohl ich nicht weiß wie andere Akkus abschneiden wenn sie in die Jahre kommen. Ein anderer Punkt ist ja das jeder Hersteller auf die Versprechungen der Akkuzellenhersteller angewiesen ist und die Schummeln mit Sicherheit auch ganz gerne.
 
Martin609

Martin609

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Merida eONE SIXTY 900e
[..... und weitere 10% als Lichtreserve. ....
Das wäre ja eine komplette Verarsche für diejenigen die kein Licht dran haben (so wie ich)
Aber auch für die anderen, die dann zwar keine Unterstützung des Motors mehr haben aber eine Taschenlampe auf Rädern für den Rest der Nacht
 
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Kongo-Otto

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Die Reserve ist schon wichtig, nicht nur wegen des Lichts, es soll ja auch Leute mit Di2 geben. Am Ende soll jeder das Rad sicher nach Hause bewegen können und das geht halt notfalls auch ohne Unterstützung.
 
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Kongo-Otto

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Shimano E8000
Aber nicht in den genannten Dimensionen
Mir sind keine genauen Dimensionen bekannt, wo kann man die denn nachlesen?
Standard waren mal für das Licht 2h Restbetriebszeit (auf 40 Minuten änderbar), wobei der Lichtausgang 6V und bis zu 2A bereitstellt, das kann man also grob überschlagen, mehr aber auch irgendwie nicht.
 
Thema:

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