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Steps-Akku BT-E8010 "504Wh", extern (Reichweite, Probleme, Fragen)

Dieses Thema im Forum "Shimano" wurde erstellt von paulek, 17.10.17.

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  1. criscross

    criscross

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    ich würde ja gerne mal hier mit den Höhen/ Reichweiten Weltmeistern eine meiner Enduro Touren fahren....
    allerdings fairerweise auch in meiner Gewichtsklasse ( ca. 95 kg ) :)
    ich glaube nämlich, das sich die Ergebnisse dann sehr schnell relativieren werden....oder es wird ne Schneckentour mit Bio Geschwindigkeit....
     
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  2. Genius710

    Genius710

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    Was ist denn genau dein Problem ? Wieso fühlst du dich betroffen ? Der Titel dieses Forum lautet (Reichweite, Probleme, Fragen). Jeder ist eingeladen hier seine Erfahrungen mit dem Shimano Motor bzw. Akku zu posten. Es ist sehr interessant zu sehen wer unter welchen Voraussetzungen wie weit/hoch kommt. Natürlich ist alles zu relativeren, weil ja der Krafteinsatz bei jedem individuell ist. Darum erscheint mir bei Übermittlung der Daten wie unter anderem der gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit auch wichtig. Da kann man ungefähr abschätzen wie gestrampelt wurde. Es ist doch klar wenn ich die gleiche Route viel schneller fahre ist auch der Akku eher schlapp. Um dies zu erreichen hätte ich in meinem Fall den Trail Modus wählen müssen. Ich habe im ECO Modus also den in etwa gleichen Krafteinsatz gewählt wie ich jeweils beim Biobiken inne hatte. Ich fuhr in den Aufstiegen jeweils gleichbleibend mit 10/11 km/h. Mit dem Biobike fuhr ich dort 6/7 km/h. Ich fahre also die anspruchsvollen Strecken mit gleichem Kraftaufwand und Trainingseffekt jedoch einiges schneller. Ich benötige weniger Zeitaufwand und der Fahrspass ist um einiges Höher. Das e-Bike hat geilere Federkomponenten, bietet viel mehr Sicherheit bei den Downhills, mehr Komfort durch die breiteren Reifen welche mit weniger Luftdruck gefahren werden können etc. als mein vorheriges Biobike. Diese ergonomische Fahrweise ist der eine Punkt. Sie ermöglicht die tollen Ergebnisse bezüglich Reichweite bzw. vor allem der Höhenmeter. Mit meinem Systemgewicht finde ich die erreichten Resultate top. Da hat aber jeder seine persönlichen Ziele und Einstellung dazu. Nun fährt man ja aber nicht jeden Tag 3 stündige Routen mit soviel Höhenmetern. Ich fahre vor allem Strecken zwischen 400-1000 Hm und Fahrzeiten zwischen 40 Min. bis 2 Stunden. Da wird dann je nach Strecke gebolzt. Da wird auch mal die ganze Strecke mit Turbo Boost geheizt. Ist dann ein bisschen so wie früher wo ich mit der Benziner KTM durch den Wald gebolzt bin. Nur kann man sich dies in der heutigen Zeit nicht mehr erlauben. Bei den kürzeren Fahrten fahre ich dann natürlich weit höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten. Aber um auf die Härteteststrecke zurück zu kommen. Mit den knapp 18 km/h Durchschnitt, wäre ich dir wohl auf deiner Enduro Strecke auch gefolgt. Ich bezweifle jedoch dass diese Strecke 1450 Höhenmeter aufweist. Die Höhenmeter saugen nun mal den Akku. Also würde ich dir falls erforderlich halt im Trail Modus folgen. Was willst du damit sagen (fairerweise in deiner Gewichtsklasse) ? Um was geht es dir ? Wieso soll es unfair sein, wenn ich in meinem Beispiel 10 Kg weniger auf die Waage bringe. Ein anderer 25 Kg etc. ? Hat doch absolut nichts mit Fairness oder dergleichen zu tun. Jeder hat nun mal Naturgegeben andere Voraussetzungen. Ist doch Schnurzpiepegal. Es ist einfach wichtig sämtliche Faktoren (Gewicht, Fahrmodus, Höhenmeter, Streckenlänge, Fahrzeit etc.) aufzuführen. Dann kann sich jeder in etwa ein Bild machen, welche Fahrleistungen mit dem Shimano Akku möglich sind. Wäre ich 65 kg würde ich wohl auch 2000 Hm hinkriegen. Ich habe nun meine Werte und Möglichkeiten ausgelotet und bin top zufrieden mit der Akku/Bike Leistung. Ich weiss nun was möglich ist und wie ich es erreichen kann. Wäre doch blöd man liesse sich an einer Rampe zu einem Duell mit einem anderen Biker hinreissen und bleibt dann mit leeren Akku vor dem zu Hause stehen. Dann wird's dann echt Mühsam, das Teil ohne Motorunterstützung heimzubringen. Also nochmals für dich, es geht hier nicht um Wettbewerb sondern um Erfahrungsaustausch. Man kann sich Ideen holen, aus Testergebnissen von anderen e-Bikern Informationen für sich selbst gewinnen etc. Falls du glaubst es geht hier um 'meiner ist der längste' hast du nichts begriffen. Falls ich dir mit diesen Zeilen zu nahe getreten bin.....sorry. Aber wer austeilt muss auch einstecken können.
    Und noch was ich fühle mich zwar nicht angesprochen als Reichweiten Weltmeister. Aber habe trotzdem gespürt dass auch ich von dir gemeint war, deshalb meine Antwort. Also einfach das ganze hier als das nehmen was es sein sollte. Eine Sammlung von Erfahrungsberichten bezüglich dem Thema Akku Reichweiten..... Kein Wettkampf
    Und natürlich darfst auch du mich gerne auch auf meiner Tour begleiten wenn du Lust hast. Aber ohne Stoppuhr nur der Freude am e-Biken willens.
     
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  3. paulek

    paulek

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    Bei allen Faktoren, die die Reichweite betreffen, die du aufzählst, vergisst du immer diejenigen, die meines Erachtens neben dem Gewicht die wichtigsten sind, die Feinheiten der Topographie und die Beschaffenheit des Untergrundes.
    Als ich noch aktiver Triathlet war und die 40 Km auf dem Rennrad in einer knappen Stunde bewältigen konnte, war ich trotzdem froh, wenn ich auf meinen Mountainbike Runden einen zweistelligen Schnitt erreicht hatte. Ein Schnitt von knapp 20 Km/h auf dem E-Bike spricht für mich also eher für eine a sich recht einfache, für Mensch und Maschine wenig anspruchsvolle Tour, die dementsprechend schnell gefahren werden kann.
    Wie groß der Unterschied ist, den verschiedene Untergründe bewirken, konnten wir erst gestern wieder erleben. Der erste Teil des Anstiegs war ungefähr so glatt und locker fahrbar wie der Anstieg von Scharnitz zum Karwendelhaus, eine Kaffeefahrt halt. Hier wurde offenbar der gesamte Anstieg zu einem bescheidenen Anwesen komplett erneuert. Dann wurde der Anstieg typisch für den Luberon, grobschottrig, mit kleinen Felsstufen, mehr Kurven, viel ruppiger und anstrengender zu fahren. Der zweite Abschnitt war kürzer, hatte weniger Höhenmeter, wir waren wesentlich langsamer unterwegs und dennoch haben wir auf diesem Abschnitt deutlich mehr Körner und deutlich mehr Akku gelassen. Wir mussten hier wesentlich mehr leisten als auf dem Abschnitt zuvor, auch wenn die reinen Zahlen, deiner Betrachtung folgend, das genaue Gegenteil zu besagen scheinen.
    Diese Komplexität ist es halt, die diese Reichweitenthreads so müßig machen. Das ist meine Erkenntnis aus dem knappen Jahr E-Mtb.
     
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  4. Martin609

    Martin609

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    Natürlich ist das Thema komplex, aber müßig finde ich die Diskussion nicht, es kommen doch immer wieder interessante Anregungen. Danke z.B. für den Tipp den Akku nochmal kurz vor Tour nachzuladen.
    Werde ich demnächst ausprobieren, denn meiner liegt zwischen Auf- und Entladen doch momentan länger herum und die Reichweiten sind zur Zeit etwas enttäuschend.
    Ich bin die ersten 3/4 meines E-MTB-Lebens mit Rotwild/Brose gefahren, ein Bike das eher wenig Power lieferte (aber mehr als genug). Es kamen dann die stärkeren Motoren auf, der "Schwächling" fiel in den Tests durch und man setzte auf stärkere Motoren, die dann entsprechend Akku gezogen haben. Für mich ein gravierender Einschnitt in der Reichweite von bis zu 1900 Hm pro Akkuladung auf 1200 Hm beim Merida/Shimanosystem. Auch durch zurückfahren der Leistung in der Software ergibt sich kein grosser Gewinn.
    Für mich wäre ein Zurückdrehen des Zeitgeists auf Reichweiten- statt auf Motorstärkenorientierung durchaus wünschenswert.
    Frage an alle: arbeitet ihr mit dem Anzeigebalken, eigentlich müsste der doch den Verbrauch spiegeln?
    Mein Eindruck ist, daß bei ungefähr doppelter Bergaufgeschwindigkeit als einst mit Biobike, gute Reichweiten erzielt werden, die so im Durchschnitt der anderen im Forum liegen.
    Geht mir der Gaul durch (und das macht er gern - weil's Spass macht) und ich fahre die ca dreifache Geschwindigkeit, dann steigt der Verbrauch enorm, die Anzeige ist aber dann auch meist auf Anschlag.
    Was mir auffällt beim Betrachten der Anzeige: entgegen der Lehrmeinung, daß eine hohe Trittfrequenz akkuschonend sei, bewegt er sich die Balkenanzeige am wenigsten bei niedrigerer Trittfrequenz (ca 70-75 upm)
    und kleinerer Geschwindigkeit.
    Was lernen wir daraus?
     
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  5. Mege66

    Mege66

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    Vollgeladen sollten die Akkus nie länger herumliegen, dass lässt jede litiumbasierte Akkutechnologie vorzeitig altern. Optimal ist bei ca 2/3 der Kapazität lagern, dann kurz vor Nutzung volladen.

    Das kann man jetzt ja beim Shimano Steps mit der freeMax Software problemlos selber einstellen. Die zu verrichtende Höhenmeter-Arbeit bleibt zwar Arbeit, egal wie schonend man sie verrichtet, aber der Eigenanteil bei niedriger Leistung ist hat einfach prozentual höher und entsprechend weiter und höher reicht der Akku. Stell mal 'spasseshalber' per freeMax den Eigenleistungsanteil bei allen Stufen (Eco, Trail, und Boobst) auf den gleichen Prozentsatz ein: Plötzlich spielt die genutzte Stufe keine Rolle mehr bei der Reich- und Höhenweite...

    Mein Spezi und ich fahren auf unseren Radwanderungen gleich schnell die Rampen hoch wie früher, geniessen aber dass dies dank der Unterstutzung weniger Rückenschmerzen und Wadenzwicken verursacht. Wir fahren mit der gleichen Anstrengung wieder deutlich weiter und höher als vor der e-Bike Zeit und können beim Hochradeln wieder miteinander reden. Mopedfahren tun wir sehr selten.
    --- Beitrag zusammengeführt, 16.04.18 um 18:29 Uhr ---
    Ach ja, noch ein Tipp zu freeMax:
    Man kann damit den Boost (wer braucht schon so was... :)) zu einem "Super-Eco" disqualifizieren. Habs gestern probiert: Eco, Trail und SuperEco (vormals Boost) mit ca 60% der Unterstützung von Eco. Das reicht in den meisten Steigungen aus um locker hochzufahren und spart deutlich Saft. Schade ist nur die falsche Reihenfolge der Stufen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.18 um 18:29 Uhr
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  6. Genius710

    Genius710

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    Paulek du hast mit deiner Aussage natürlich absolut recht. Meine Ausführungen waren ja nicht abschliessend
    (Gewicht, Fahrmodus, Höhenmeter, Streckenlänge, Fahrzeit etc.)
    Deshalb das etc. Ich habe mich darauf beschränkt anzugeben wieviel Prozent Strasse und Wald- Naturwege gefahren wurde. Man kann ja nicht jede Geröllpassage etc. beschreiben. Aber man kann das Spiel natürlich ins Endlose weiterführen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, trocken/nass, Windverhältnisse etc. etc. Ich habe auch bewusst die Trittfrequenz nicht erwähnt. Man muss irgendwo einen Schnitt machen und sich aufs Wesentliche beschränken sonst läuft es ins Uferlose und damit ist niemandem geholfen. Aber wie gesagt deine Aussagen kann ich absolut unterschreiben. Danke, das ist es ja was ich meine. Jeder kann hier von den guten Inputs aller profitieren. Einfach für sich die passenden rausnehmen. Also der Frühling ist ja jetzt endlich da und ein sehr wichtiger Faktor für gute Reichweiten/Höhenmeter ist nun gegeben. WARME UMGEBUNGSTEMPERATUREN :) denn das liebt jeder Akku. In der Tierwelt wäre ein Akku eindeutig ein Warmblüter.o_O
    Ich wünsche allen, tolle und unfallfreie Ausfahrten. Es lebe die warme Jahreszeit :cool:
     
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  7. sixtyseven

    sixtyseven

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    Volltreffer, genau so isses! Wie beim Auto;)
     
  8. Trektrialer

    Trektrialer

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    Ja, Du hast natürlich recht.
    Bin nicht schneller als vor 15 Jahren mit meinem 7 kg Vollhardteil( Steinbach Starrgabel).
    Die Hochgernrunde mit 1330Hm (Von Bergen aus mit Abstecher Dandlalm)

    http://www.tourdb.info/tourdb/detail/mtb/124/rund-um-den-hochgern.html
    https://www.bergwelten.com/map/3d/t/m/13783

    hatte ich damals in 2,5h geschafft.
    Damals hatte ich noch Freude am Quälen - 160er Puls? Da geht noch was...
    Die 2,5Std. brauch ich jetzt mit Merida E-One Sixty mit Eco Unterstützung auch.
    Mit höherer Unterstützung ist die Strecke auch nicht mit Shimano Akku zu schaffen,
    was ein Mitfahrer mal schmerzlich feststellen mußte.
    Hab ihn mehrfach gewarnt,
    er hat aber geglaubt die 2 letzten Balken reichen für 600hm...:rolleyes:
    Als er dann mit hochrotem Kopf 40 Minuten später auf der Jochbergalm eintraf,
    war ich schon bei der Nachspeise - Kirsch-Streusel mmhm...

    Meine Erwartungen wurden jedenfalls mehr als erfüllt.
    Der Durchschnittspuls ist deutlich niedriger,
    der Fahrspaß auf den vielen Trails der Strecke
    aber um Welten größer.
    Der Gripp, die Federung und die Bremsen.....
    Was hat es mir damals die Handgelenke hergeschunden
    und die Finger wurden von den nachlassenden Cantileverbremsen taub - ja Warmduscher *grins*
    Eingentlich bin ich zu dieser Zeit lieber rauf als runter gefahren.
    Schneller fahren war nie mein Ziel beim E-Bike Kauf.
    Die 6km Anfahrt mit dem E-Bike ohne Unterstützung im Wiegetritt
    bin ich jetzt sogar 8 Minuten langsamer - kpl. wurscht:)
    Freu mich, dass ich es überhaupt im 130/40er Pulsbereich hinkrieg.
    Wenn mich dabei wirklich ein paar fitte,
    motivierte Bio-Biker überholen,
    grins ich innerlich und freu mich mit Ihnen.
    Die wissen ja nicht, dass ich noch ohne Antrieb fahr...;)
    und haben abends sicher was zu erzählen.
    Sehr angenehm ist die Tatsache, dass für leichte Tuningteile
    kein Wunsch mehr aufkommt.
    Das Teil fährt sich im Eco Modus eh leichter als ein 4kg Hardteil im Uphill.
    Wenn jemand die Unterstützung nutzt um andere Herzubrennen,
    oder einfach nur doppelt oder 3x so schnell die Anstiege schaffen will,
    ist das für mich auch OK.
    Jeder versucht sein Glück zu finden...

    Lieber Gruß
    Trektrialer
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.18 um 22:59 Uhr
  9. Johannes7

    Johannes7

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    Klingt gut wäre gerne mal dabei :)
     
  10. Alex1111

    Alex1111

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    Wie rum fährt man denn besser die hochgern Runde? Im oder gegen den Uhrzeigersinn? Die steht bei mir nämlich auch bald an :)
     
  11. Trektrialer

    Trektrialer

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    Hallo Alex,

    Ganz klar gegen den Uhrzeiger.
    Idealer Startplatz Bergen am Hochfelln.
    Dann nicht den Kaugummi über die Baiereralm,
    sondern über Kohlstatt die kurze, 500m lange Rampe
    zur Vorderalm....
    Sehr angenehm ist die Rückfahrt,
    da es von der Jochbergalm über 10km praktisch
    nur noch bergab nach Bergen geht.

    Die 2000hm Tour von meinem Beitrag 180 habe ich
    nochmal rausgekramt. Schande über mein Haupt,
    mit den 95km habe ich wohl übertrieben...:whistle:

    Aber die Höhenmeter:
    upload_2018-4-17_8-13-19.png

    Die Tour ist landschaftlich besonders schön,
    egal ob mit 1 oder 2 oder 3 Akku's:)
    Auch linksrum.
    Fahrzeit mit 1 Akku war knapp 5Std.
    Paulek: Überwiegend gut rollender Untergrund.

    Sorry für die Abschweifung,
    aber die Km wollte ich richtigstellen.

    Lieber Gruß
    Trektrialer
     
  12. criscross

    criscross

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    ja prima !
    Wenn du nach Bielefeld kommst, machen wir das.
    Es sind natürlich auch noch andere Fahrer gerne eingeladen.
     
  13. RALLE

    RALLE

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    Motor: Shimano E8000, Akku: Shimano E8010 500Wh
    Ich auch?
    Obwohl mein Akku wohl wieder nicht reicht... :sick:
    --- Beitrag zusammengeführt, 17.04.18 um 14:44 Uhr ---
    Wir müssen hier auch dem Thema keine Raketenwissenschaft machen.
    Natürlich gibt es 14.123.877 Faktoren, die die Reichweite/-höhe beeinflussen:
    Das fängt beim passenden Klogang vor dem Start an (je mehr desto besser...) und endet in der Anzahl der überfahrenen, bremsenden Käfer und Ameisen auf den Trails (je weniger desto besser)...

    Aaber: Wenn zwei Leute ähnlichen Gewichts und Fahrstil mit gleichem bike und Akku auf der selben Tour fahren, dann ist das ja ein halbwegs vergleichbares Szenario.
    Wenn dem einen dann schon 5 km vorher der Saft ausgeht, obwohl er nur Eco und Trail low benutzt hat, dann ist das 'ne Aussage...
    Und wenn dann andere mit anderen Akkus (zB Bosch) noch zwei Balken haben, erst Recht...

    Ich finde, 40-45 km und 1000-1100 hm sollten grundsätzlich drin sein, selbst mit gelegentlicher Trail- und Boost-Unterstützung.
    Das ist eigtl. meine Erwartung an ein eBike, was über 4000 Ocken kostet.
    Schließlich fahre ich ja auch E, um mal berghoch zu spielen und Gas zu geben.
    Wenn ich nur Eco mit viel Eigenleistung fahren darf und permanent auf's Display schielen muss, weil ich Angst habe, die Tour nicht zu schaffen, dann kann ich gleich bio fahren.
    Das ist 8-10 kg leichter, wendiger und meine Anstrengung ähnlich...
     
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  14. Mege66

    Mege66

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    Zwei vergleichbare Fahrzeuge verrichten die gleiche Arbeit (Gewicht in die Höhe heben). Eines davon benötigt 100% von 500 Wh, das andere 60% von 500 Wh (2 Balken übrig)

    Das lässt zwei Schlüsse zu:
    Entweder ist der Bosch Antrieb um Welten effizienter (glaube ich aber schlicht und einfach nicht)
    Oder die Angaben stimmen nicht...
     
  15. RubbrDug

    RubbrDug

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    Und wo wäre dann die restliche Energie? Wärme?

    Ich habe eine elektronische Last, mit der ich die Kapazität meines E-BT 8010 theoretisch messen könnte. Praktisch bekomme ich ihn leider nicht dazu, einfach so Strom abzugeben.
     
  16. criscross

    criscross

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    so sieht es zur Zeit für mich jedenfalls aus, besonderes bei etwas schwereren Fahrern ...
    --- Beitrag zusammengeführt, 17.04.18 um 18:10 Uhr ---
    klar....der @RALLE darf natürlich immer mit :)
     
  17. paulek

    paulek

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    Heute haben wir im Revier der Touren- und Rennradler gewildert und reichlich Frühlingsdüfte inhaliert, herrlich. 420 Hm und 22 Km mit Eco 40 30 bis der erste Balken erlosch, 18 Km und 350 weitere Hm bis der zweite Balken das Zeitliche segnete. Ab morgen wird es ernst, den Reserveakku laden und schnell noch ein, zwei Gläschen Rotwein trinken damit wir morgen fit genug sind. Seit heute ist hier so richtig Sommer.
     
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  18. Mege66

    Mege66

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    Ne, die wurde schlicht und einfach via User vom Motor abgerufen.

    Nochmals, ich glaube nicht daran dass irgendein Bikeantrieb für die gleiche Arbeit nur 300Wh benötigt wofür andere 500Wh brauchen. So lausige Antriebe kann man ja kaum wirklich konzipieren. Wenn einer kommt und sagt wir haben 450Wh bei A und 420Wh bei B gemessen, dann ist das etwas anderes. Letztlich wird nur ein richtiger Prüfstand mit einem sinnvollen Testprogramm brauchbare Vergleichsangaben liefern. Das gemeinsame Hochradeln und 'ich hab bloss noch zwei Striche und du noch drei' ist nicht wirklich tauglich um Vergleiche anzustellen. Die Unterschiede selbst bei gleich schweren Fahrern sind dazu meiner Erfahrung nach zu gross. Es reicht schon dass einer auf lockerem Kiesgrund fährt und der andere daneben auf härterem Grund.

    Das E-MTB Magazin hat doch in einer der Printausgaben von letztem Jahr mal Höhenreichweite-Messwerte auf dem Prüfstand ermittelt. Die haben keine riesigen Unterschiede aufgezeigt.
     
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  19. paulek

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    Heute wieder artgerecht unterwegs. Der 1. Balken war nach 11 Km und 380 Hm weg, beim Verschwinden des 2. zeigte der Edge 28 Km und 715 Hm an. Zu 95 % Eco 60 40.
    Und was sagen diese Werte jetzt aus? Wenn man ehrlich ist, wenig bis nichts.
    Ich habe die Akkus heute Morgen gedopt, sie noch einmal für eine halbe Stunde an den Strom gehängt. Hat es was gebracht? Keine Ahnung.
    Ich habe auch Trittfrequenzen um die 70 probiert. Mein Akku ist damit ruckzuck leer und die Beine schwer wie Blei. Oder lag das am gestrigen Rotwein und der heutigen Hitze?
    Bis auf die Mysterien bezüglich der Reichweite liefert der Shimi doch eine überzeugende Leistung ab und das Meri macht von Straße bis Singletrail eine gute Figur. Das Runtermessern auf den kurvigen, kleinen, einsamen Sträßchen hat kaum weniger Spaß gemacht als die heutigen Naturtrails oder die gebauten vorgestern.
     
  20. Mege66

    Mege66

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    Hallo paulek
    Respekt, 100Wh für die ersten 380Hm wären für mich ein Traumziel, da brauche ich etwas mehr Saft (ist nur wegen dem schweren Rucksack..:whistle:)

    Genau. Kurz und auf den Punkt gebracht.

    Ja, genau das ist es worauf es ankommt. Spass durch qualfreies Hochfahren (ja mittlwerweile geniesse ich gewisse Anstiege sogar) und dann genussvoll runterfahren. Nächsten Sonntag geht es auf die nächste Tour..(y)