Specialized Turbo Creo

Diskutiere Specialized Turbo Creo im Weitere Mittelmotoren Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Reifen sind ziemlich gut. Hab nun die ersten 60 km damit gemacht. Strava Segmente sehen sehr ähnlich aus, wie vorher mit dem GP 5000 TL . So dass...

Soliris

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Reifen sind ziemlich gut.

Hab nun die ersten 60 km damit gemacht. Strava Segmente sehen sehr ähnlich aus, wie vorher mit dem GP 5000 TL . So dass die Tagesverhältnisse (Wind, Verkehr, rote Ampeln) und die Tagesform mehr ausmachen als ob man nun einen Strassenreifen oder den Terra Speed fährt.

Geht immer noch sehr easy aus der Unterstützung herauszufahren.
 

-JP-

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jodi2

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35mm natürlich, damit sie zur 21 mm maulweite von den clx50 passen. Ist auch von Conti so frei gegeben.
Hab strikt danach ausgesucht, weil ich keine Erfahrung mit Gravel hab:
CX/Gravel Bike Tires Test Results | Bicycle Rolling Resistance
Mancher Hersteller bietet (keineswegs billige) Gravelbikes serienmäßig mit 38-40mm Reifen und Straßenräder mit 17mm Maulweite an, dass ist schon fast kriminell. 21mm oder die 20mm wie beim Creo E5 und Comp mit den beim EVO serienmäßigen 38mm geht langsam, nur für härtere Einsätzen und/oder schwerere Fahrer aber schon recht weich/schwammig. 35mm mit 21mm sollte gut passen und mit 35mm und etwas Profil kann man im Gelände schon eine ganze Menge "reißen" bzw. fahren. Ich hab nach 35mm G-One Allorund (dürften ähnlich dem Terra Speed sein) auf dem Bio-Gravel auf dem Creo jetzt 43mm Gravelking SK, toller Reifen mit nochmal spürbar mehr Grip für noch schwierige und steilere Passagen und dafür auf Asphalt immer noch erstaunlich erträglich, aber natürlich etwas hinter Terra/G-One Allround. Aber noch viel mehr Grip/Profil macht dann meiner Meinung nach am Gravel wenig Sinn, für noch Schwierigeres braucht es dann erstmal Federung, größere Bremsscheiben (oder leichteren Fahrer, hüstel...) und deutlich breiter Reifen (und die absenkbare Sattlestütze sollte wieder an mein Creo...).
 

jodi2

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Ich muss mich mal mit fremden Federn schmücken, aus einem englischen/amerikanischen Forum, wo jemand mit dem Creo auf den Philippinen unterwegs ist (lebt?). Bild ist kein Fake, er hat sich in Sekunden in diesem Lehm festgefahren und kam nur mit einheimischer Hilfe wieder raus:
1605551226492.png1605551271997.png

Auch wenn ich die letzten Wochen etwas weniger mit dem Creo unterwegs war, wenn war es netter denn je. Ich fahre jetzt immer öfter immer länger mal Strecken ganz Unterstützung, z.B. Hinweg mit Motor, Rückweg ganz ohne und bin nicht nur noch sondern sogar immer mehr begeistert, wie mühelos das geht, wie unmerklich das "E" dabei ist, wie normal wie ein Rad ohne E-Antrieb es sich fährt. In der Ebene merke ich so praktisch keinen Unterschied zu ohne Motor und auch nicht zum Bio-Rad, leicht bergauf ist es geringfügig langsamer, erst stark oder länger bergauf wird es zäh und zeigt mir meine eigenen Schwächen, wo ich noch was tun kann. Es ist aber weder frustrierend, dass ich mich hoffnungslos schwach und abhängig vom Motor fühle, noch wie mit einem stärken Pedelec oder gar S, dass ich es so eilig habe oder das Rad ohne Unterstützung so übel fährt, dass man immer mit hoher Unterstützung fährt.
Klar könnte man sagen, warum dann nicht gleich konsequent ohne Motor, aber den Motor für den Fall der Fälle immer dabei zu haben und die Option auf längere/bergigere/sportlichere Touren (und mit einem Rad wie dem Creo sind sie eben auch trotz Motor noch wirklich sportlich), ist toll und hat eben bei Rädern wie dem Creo im Vergleich zu schweren Standard-Pedelecs kaum Nachteile (außer dem dicken Loch in der Brieftasche...).
 

jodi2

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Immer diesen langweiligen Hochglanz-Prospektfotos... ;-)
Ich hab Sonntag einen neuen Weg erkundet und trotz Stufe 3 und extra griffiger Reifen (Panaracer Gravelking SK) war bergauf irgendwann Schluß für das HR und ich bin gaaaaanz langsam umgekippt und hab geschoben. Nach 10m war nichts mehr mit Schieben und ich konnte das Rad nur noch tragen.
Also ich oben war, hatte ich geschätzt 3kg Lehm an den Schuhen und 5kg am Creo und hab beides am nächsten asphaltieren Weg 10min fluchend geputzt.
Wäre sicher ein tolles Foto drin gewesen, aber ich war zu sauer, um daran zu denken, ich bitte um Verzeihung und gelobe Besserung!
 

Soliris

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Ich hab jetzt ein normales Gravelbike und rüste das Creo für das Frühjahr auf Straße zurück 😇
 

-JP-

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Gravel am Creo ist ok aber im Moment fast unmöglich. Bei mir hier lasse ich selbst das MTB stehen weil es nach dem Dauerregen einfach zu matschig ist. Macht mir dann keinen Spaß mehr.
Gestern auf Strasse zwar auch alles nass und dreckig aber mit den 28er Pirelli Cinturato war's ein gutes Gefühl :)
 

Soliris

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Hanmerschönes Tarmac 😍

Ich wollte auch eins war aber zu langsam... jetzt warte ich mal die neue Dura Ace ab.
 

DasETrek-Wild

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Pirelli fahr ich auch 🤗 Tarmac hatte ich auch im Visier ... wurde dann die Diva 😅 sorry für den nicht Thread Beitrag 🤪
 

jodi2

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Schluss jetzt mit diesen gestellten Hochglanzfotos!
Mal was aus dem wahren (aktuellen) Leben, heute hab ich mal an Fotos gedacht.
Ist derzeit wirklich eklig, bin heute bewusst gute Wege (nicht wie auf dem Foto, meist ausgeschilderte Radwege, pfui...) gefahren und trotzdem sahen Rad und ich noch übel aus.
WhatsApp Image 2020-12-22 at 19.35.55(1).jpeg
WhatsApp Image 2020-12-22 at 19.35.55.jpeg

Heute kam ich erstmals auch mit den neuen breiteren extragriffigen Panaracer Gravelking SK extrem schnell ans Ende. Sowohl bergauf rutschte das Hinterrad auf nassem Laub wie Matsch schon bei Steigungen weg, die sogar ich Dickie meist noch ohne Motor fahre und bergab kam ich mir vor wie ein ängstliches Schlulmädchen auf dem Hollandrad, bin gute breite Waldwege mit max. 5% Gefälle im Fußgängertempo runtergeschliddert, hätte nie gedacht das selbst diese Reifen da am Ende sind.

Mit den Schutzblechen steh ich noch auf Kriegsfuss und ich bin hin und her gerissen, hab damit bei Gravel noch keine Erfahrung. Zum einen halten sie nicht so recht/rutschen schon bei mittelschlechter Strecke rel. schnell nach unten und schleifen dann nervig am Reifen. Zum anderen dass sich bei richtig Schlamm wie vorletzten Sonntag selbiger so drunter festsetzt, dass gar nichts mehr geht, vorletzten Sonntag wäre es ohne Schutzbleche vielleicht weiter gegangen. Dafür hätte ich vermutlich ausgesehen, dass mich meine Frau nachher nicht reingelassen hätte ich wenn, hätte ich sicher drei Tage lang beim Essen Erde geknabbert. Aber ich probiers mal, schaumerma...
 
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jodi2

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Seit heute kann ich die Schutzblechfrage für Graveleinsatz klar mit "Weg damit!" beantworten. Hab Sie abgemacht und bin zunächst wieder gezielt gute Weg gefahren, dann einmal runter vom geteerten Feldweg und dann nahm das Abenteuer seinen Lauf/wurde es immer abenteuerlicher mit vielen Laufpassagen, wo man selbst auf seine Schuhe aufpassen musste... Im Endeffekt alles dabei und richtig nass, kaum weniger Sauerei als beim Crossrennen. Ergebnis: Statt nur die Schienbeine wurden auch die Oberschenkel dreckig, vorne spritzte es statt bis ans Steuerrohr jetzt gerade so bis an die Vorderseite vom Lenker, aber Oberkörper und vor allem Gesicht sauber. Hinten hielt die Satteltasche den Hintern sauber, nur der Rücken war ziemlich eingesaut. Dem Antriebsstrang mit Motor, Kettenblatt und Kette würde ich gerne etwas weniger Dreck zukommen lassen, aber der war ohne Schutzblech genauso eingesaut wie mit, da unten helfen die meist eher einfachen kurzen "Sportschutzbleche" kaum.
Generell hält das fette Unterrohr beim Creo wohl viel ab.
Und ganz üble Passagen wie auf dem Foto ist man mit dem Gravelbike eh im Schneckentempo unterwegs, wenn nicht sogar laufend, da brauchts keine Schutzbleche. Dafür setzt sich gerade da und auch sonst nichts mit Schlamm zu, einmal hab ich beim Schieben ein wenig mehr Schlamm an Gabel bzw. Sattelstreben gesehen und schleifen gehört, einmal kurz das Rad aus ein paar cm Höhe aufgedozt und weiter gings.
Also Nutzen der Schutzbleche beim Creo beim gravel nur etwas, Schaden/Nachteile definitiv mehr.
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jodi2

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