Sind sie zu stark, bist Du zu alt (oder zu jung)?

Diskutiere Sind sie zu stark, bist Du zu alt (oder zu jung)? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ah...da gabs auch ne Statistik, weiss aber die Zahlen nicht mehr. Ich weiss aber, dass ab einer bestimmten Altersgrenze "alte" Fahrer schlechtere...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nutzer

Nutzer

Dabei seit
27.03.2021
Beiträge
417
Punkte Reaktionen
284
Danke aber was ich meinte, ist der direkte Vergleich, zB. Ü25 und Ü65 .
Welche Altersgruppe ist häufiger die Verursachende?
Ah...da gabs auch ne Statistik, weiss aber die Zahlen nicht mehr.

Ich weiss aber, dass ab einer bestimmten Altersgrenze "alte" Fahrer schlechtere Unfallstatistiken haben als "junge" Fahranfänger.

Ich weiss nur nicht mehr aus dem Kopf, welcher Altersschwellenwert das war.

Fun Fact:
In Hamburg gibts ne Einkaufsstraße, wo mittlerweile 24 mal(!) Senioren in Geschäfte mit dem Auto gebrettert sind.
Quelle:
https://m.focus.de/regional/hamburg...shuttle-zur-waitzstrasse-ein_id_12675336.html
 
Cyberbike

Cyberbike

Dabei seit
08.12.2017
Beiträge
5.130
Punkte Reaktionen
3.354
In Wirklichkeit ist's mehrheitlich schlicht Trägheit.
Das ist beim Pedelec nix anderes, wie die Weiterentwicklung des Schraubendrehers zum Akkuschrauber.

Und in genau so vielen Fälle wo auch ein normaler Schraubenzieher es tun würde, wird jetzt eben das Fahrrad ersetzt.
 
P

Pöhlmann

Dabei seit
08.06.2012
Beiträge
4.917
Punkte Reaktionen
3.814
Details E-Antrieb
Panasonic 26V (250W NUA028D, 300W NUA021AL)
Welche Altersgruppe ist häufiger die Verursachende?
Das ist nur ein Teil der Miete. Der zweite Teil ist die wie auch immer definierte Schadenshöhe. Speziell bei überhöhter Geschwindigkeit sind die Schäden hoch, aber Senioren fahren eher langsamer.

Solange nicht z.B. jährliche medizinische Checks zur Verkehrstauglichkeit Ü70 Pflicht werden, wird es noch häufig genug dazu kommen, dass Angehörige Senioren mehr oder weniger sanft dazu überreden, den Führerschein abzugeben. Meinem Vater haben wir diesbezüglich gut zugeredet, nachdem er bei unsicherer Fahrweise beinahe in den Gegenverkehr gesteuert hatte. Und sein Bruder hat erst etliche Gartenzäune in der Nachbarschaft beim Einparken demoliert, bevor er ins Gebet genommen wurde.
 
Andre5

Andre5

Dabei seit
27.07.2021
Beiträge
1.116
Punkte Reaktionen
914
Ort
Salzgitter
Details E-Antrieb
Bosch cx
Oh je.
Das ist ja echt ein ganz hartes Thema.
Bleiben wir besser bei unserer Pedelec- Problematik.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hochsitzcola

Hochsitzcola

Dabei seit
04.09.2009
Beiträge
4.456
Punkte Reaktionen
4.371
Details E-Antrieb
Gazelle mit BionX IGH3 + OpenSource Firmware
Womit ich, mit schwerer Herzerkrankung, draußen wäre.
Ich finde den Vorschlag von @Geierlamm gar nicht so doof, bis auf das Aufheben der 25 km/h, die müssen bleiben. Für ein Pedelec. Das ist nun mal ein Fahrrad mit Hilfsmotor und kein Kraftfahrzeug. Wer mehr Unterstützung braucht, warum auch immer, kann gern ein Rad mit höherer Leistung fahren, gern auch auf dem Fahrradweg, soll dann aber bitte sein Fahrzeug, das deutlich mehr Leistung abgeben kann, als es jemals ein noch so trainierter Mensch können wird, versichern. Geht doch bei den E-Scootern auch. Die haben eine kleine Versicherungsplakette die keine 50€ im Jahr kostet, fahren ohne Eigenleistung max 20 km/h und dürfen ohne Helm auf den Fahrradweg. Da regt sich keiner drüber auf.
Im Falle eines Falles eine Fahrzeughaftpflicht zu haben, ist doch für alle Beteiligten eine gute Sache...

Gruß
hochsitzcola
 
Zuletzt bearbeitet:
Sack84

Sack84

Dabei seit
22.12.2015
Beiträge
1.961
Punkte Reaktionen
1.498
Ort
55425 Waldalgesheim
Details E-Antrieb
Bosch CX Gen 4 500Wh
Doch, der immer wiederkehrende Vorschlag eines ehemaligen Sportlers, für halb Deutschland die Verkehrswende durch Pedelecs zurückzunehmen, ist komplett "gaga", sorry.
Jedes Pedelec ersetzt im besten Fall ein Auto, dass uns Radfahrer weit mehr gefährdet.
 
J

jup

Dabei seit
14.07.2020
Beiträge
1.010
Punkte Reaktionen
1.403
Ort
NRW zwischen Rheinland und Ruhrpott
Ich finde den Vorschlag von @Geierlamm gar nicht so doof, bis auf das Aufheben der 25 km/h, die müssen bleiben. Für ein Pedelec. Das ist nun mal ein Fahrrad mit Hilfsmotor und kein Kraftfahrzeug. Wer mehr Unterstützung braucht, warum auch immer, kann gern ein Rad mit höherer Leistung fahren, gern auch auf dem Fahrradweg, soll dann aber bitte sein Fahrzeug, das deutlich mehr Leistung abgeben kann, als es jemals ein noch so trainierter Mensch können wird, versichern. Geht doch bei den E-Scootern auch. Die haben eine kleine Versicherungsplakette die keine 50€ im Jahr kostet, fahren ohne Eigenleistung max 20 km/h und dürfen ohne Helm auf den Fahrradweg. Da regt sich keiner drüber auf.
Im Falle eines Falles eine Fahrzeughaftpflicht zu haben, ist doch für alle Beteiligten eine gute Sache...

Gruß
hochsitzcola

Sowas könnte man ja jetzt schon haben als "Elektrisches Leichtmofa" oder wie die Klasse heißt. Da gibt es nur nichts Fahrradartiges, soweit ich weiß.

Aber den ganzen Pedelecboom gab es eigentlich nur, weil Pedelecs in jeder Hinsicht dem Fahrrad gleichgestellt sind und dafür passen die aktuellen Begrenzungen eigentlich ganz gut. Ich weiß nicht wirklich, warum man daran etwas ändern müsste. Die Unfallzahlen sind nicht so massiv höher und ob das sie senken würde? Gegen eine Heraufsetzung spricht sicher einiges, aber für mehr Begrenzung nicht wirklich viel.

Wenn man diesen Vorschlag (maximal 100% der selbst getretenen Leistung als Unterstützung) umsetzen würde, würde es nur noch Pedelecs mit Drehmomentsensor geben (denn sonst kann man ja nicht laufend die Leistung des Fahrers messen), an Steigungen verhungert man, wenn man nicht fit ist (ich komme auf "Tour", also mit 100% Unterstützung, dank massiv eingeschränkter Atemkapazität lange nicht jede Steigung rauf, schon gar nicht mit einem 25 kg Rad und womöglich noch Gepäck oder sonstiger Beladung) und billiger würden die Dinger auch nicht werden.

Vor allem sehe ich da absolut keine möglichen politischen Mehrheiten in die eine oder andere Richtung. Außer S-Pedelec-Fahrern will kaum jemand S-Pedelecs oder ähnliche Fahrzeuge auf Radwegen etc. sehen und kaum jemand sieht einen Grund, Pedelecs weiter einzuschränken. Schon gar nicht die Pedelec-Fahrer und das sind nunmal viel mehr als S-Pedelec-Fahrer. Beides wäre nur ein todsicheres Mittel, sich politisch zu blamieren.

Eine Pflichtversicherung für Pedelecs wäre sicherlich denkbar und zusammen mit einem Kennzeichen vielleicht sogar durchsetzbar, denn damit wären die Fahrer (oder Halter) wenigstens identifizierbar. Und diese winzigen Kennzeichen/Aufkleber wie bei E-Scootern stören ja auch nicht weiter. Wäre halt nur eine klare Abwendung von der (bis auf die Leistungs- und Geschwindigkeitsgrenzen) bisher fast völlig fehlenden Regulierung analog zu Fahrrädern und würde einen Rattenschwanz an Folgen nach sich ziehen (wie versichert man Eigenbauten, welche Umbauten sind dann noch erlaubt, was macht man mit all dem Bestand an Pedelecs...).

Ich glaube, eigentlich sind wir gar nicht so schlecht bedient mit der derzeitigen Regelung und letztlich stört sich außerhalb von Foren wie hier ja auch keiner dran.
 
J

jup

Dabei seit
14.07.2020
Beiträge
1.010
Punkte Reaktionen
1.403
Ort
NRW zwischen Rheinland und Ruhrpott
Beim Pedelec reicht genau wie beim Fahrrad die Privathaftpflicht.
Vielleicht sollte man diese zur Pflicht machen. Ist ja bei der Krankenversicherung nicht anders.

In der Tat ist eine Privathaftpflicht (neben der Krankenversicherung) eine der sehr wenigen Versicherungen, die man wirklich braucht, weil sie einen im Fall des Schadeneintritts vor dem völligen wirtschaftlichen Ruin bewahren kann. Eine Privathaftpflicht braucht man zwar nur selten, aber wenn man sie braucht, braucht man sie wirklich.
 
Delphis1982

Delphis1982

Dabei seit
25.02.2021
Beiträge
1.353
Punkte Reaktionen
1.792
Ort
Blankenfelde-Mahlow
Details E-Antrieb
Ghost ASX 5500 Model 2014, BBSHD, 52V, 30A, 20Ah.
Bitte nochmal meinen Vorschlag , der übrigens nicht von mir stammt, überdenken:
Die Spedelecregelung könnte wegfallen, wer fit ist dem reichen 100% Unterstützung mit dem geeigneten Rad locker.
Als Verkehrsmittel gewönne das so definierte Fahrrad ganz erheblich.
Wer tatsächlich so wenig Kraft aufbringt , dass ihm nicht mal 100% reichen, braucht dann einfach einen stärkeren Motor und demnach eine Kfz Zulassung. Dies wäre für ein Fahrzeug welches überwiegend vom Motor angetrieben wird, nicht mehr als korrekt.
Die jetzige Heuchelei fände ein Ende.
Zum Nachteil gereichte es höchstens den Emtb "Sportlern" deren Trainingszustand nichtmal mit 100 % Unterstützung reicht, bergauf zu radeln.

Gruss

Geierlamm
Das wird nicht besser mit deiner Einlassung.
Wenn ich also zu schwach bin, um x Watt zu treten, bekomme ich also ein Pedelec mit starkem Motor, welches dann als KFZ zugelassen werden soll.
Also darf ich damit nicht mehr auf Radwegen fahren, sondern muss auf die Straße, trotz meiner Behinderung und Minderleistung, und DAS soll den Verkehr sicherer machen?
Echt jetzt?

Zum Nachteil gereicht es fast JEDEN.
Das ist Darwinismus qua Gesetz.
Ich bin ja durchaus für natürliche Auslese, aber dann bitte OHNE gesetzliche Verstärkung.

PS.:
Ich bin NICHT in irgendeiner Form eingeschränkt, aber mein Blick geht weit über meinen Tellerrand hinaus.
 
H

Habberdash

Dabei seit
09.12.2013
Beiträge
4.198
Punkte Reaktionen
2.599
Ort
St. Niklaus
Details E-Antrieb
Bosch Classic mit NuVinci Harmony
geben die vielen Alleinunfälle zu denken.
Viele Alleinunfälle werden aber gerade durch die schlechte Radinfrastruktur herbeigeführt.

Ein neuer Markt tut sich auf (Pflicht zu Fahrkursen, Helme, Schutzkleidung, Versicherungen, ...), man muss nur noch eine entsprechende Gesetzgebung durchdrücken, und dies möglichst bevor das Radnetz verbessert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
E

Elmo

Themenstarter
Dabei seit
28.07.2021
Beiträge
1.982
Punkte Reaktionen
1.934
Viele Alleinunfälle werden aber gerade durch die schlechte Radinfrastruktur herbeigeführt.
Wahrscheinlicher, meinetwegen. Herbeigeführt ist eine unbelegte Behauptung. Ich sehe täglich Personen, die motorisch, sensorisch und geistig ihrem Rad nicht gewachsen sind.

Als wir meinem Schwiegervater mit 78 ein Pedelec gekauft haben, haben wir ihm deshalb eingebläut, nur in Eco zu fahren. Alles schneller als 15 kmh hielten wir für unverantwortlich. Am Anfang sind wir mit dem Biorad mitgefahren. Wie bei einem Kleinkind, Tipps gegeben zur Übersetzung etc. bis wir dachten, jetzt kann man ihn allein damit lassen. Der Mann war sein ganzes Leben mit dem Fahrrad unterweg, nur halt seeeeehr langsam.

Er hatte 6 schöne Jahre damit. Auf Turbo hätte es ihn schon am ersten Tag geschmissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Habberdash

Dabei seit
09.12.2013
Beiträge
4.198
Punkte Reaktionen
2.599
Ort
St. Niklaus
Details E-Antrieb
Bosch Classic mit NuVinci Harmony
Als wir meinem Schwiegervater mit 78 ein Pedelec gekauft haben haben wir ihm deshalb eingebleut, nur in Eco zu fahren. Alles schneller als 15 kmh hielten wir für unverantwortlich.
Ein unverantwortbares Geschenk oder ein Versuch, den Schwiegervater loszuwerden? ;)
 
E

Elmo

Themenstarter
Dabei seit
28.07.2021
Beiträge
1.982
Punkte Reaktionen
1.934
unverantwortbares Geschenk
Eine Dauerleihgabe. Er wäre zu geizig gewesen und hätte sich nix gekauft oder irgendeinen Schrott aufschwätzen lassen. So hatte er ein RuM direkt vom Messestand. Wir wollten nur sichergehen, dass es ihn damit nicht zerbröselt. Hat mich einiges an Nerven gekostet, der Pedeleclehrgang mit ihm. Wir sind vorher etwa 200km mit dem Rad gefahren, um es wirklich zu kennen. Hatten bis dahin ja keine Ahnung von motorisierten Fahrrädern.

Mit 84 hat er sich dann nicht mehr getraut. Besser gesagt, die Nachbarn haben es ihm ausgeredet. Seitdem ist das Rad bei uns. Meine Eingewöhnungsphase war die der Entschleunigung. 25km/h? Inzwischen haben wir seit ein paar Wochen sogar ein zweites (Tinker) für Nahbereich und Womoreisen.;)
Mit 85 kommt nun immer mal wieder ne Bemerkung, als ob er dem Rad doch noch nachtrauere. Inzwischen halte ich es aber auch für besser, dass er nicht mehr fährt sondern nur noch wandert.
 
Zuletzt bearbeitet:
J

jup

Dabei seit
14.07.2020
Beiträge
1.010
Punkte Reaktionen
1.403
Ort
NRW zwischen Rheinland und Ruhrpott
Sei froh, dass dein Vater immerhin sein Leben lang Rad gefahren ist, wenn auch noch so langsam. Meine Mutter ist nie Rad gefahren und hat das dann im Alter bitter bereut, weil das ihren Aktionsradius im Alltag erheblich erweitert hätte, aber da war es zu spät, um noch damit anzufangen.
 
C

cephalotus

Dabei seit
23.11.2008
Beiträge
13.035
Punkte Reaktionen
11.308
Details E-Antrieb
elfKW+mmc3 / Cute 85 / BionX 25kmh / BionX 45kmh
Bitte nochmal meinen Vorschlag , der übrigens nicht von mir stammt, überdenken:
Die Spedelecregelung könnte wegfallen, wer fit ist dem reichen 100% Unterstützung mit dem geeigneten Rad locker.
Hätte man das ganz von Anfang an so gemacht fänden das heute alle Leute geradezu genial und toll. Eine Verdopplung der eigenen Kraft durch den Motor, absolut krass und dann auch noch völlig legal als Fahrad ohne irgendwelche weiteren technischen Regeln.

Aber heute geht das nicht mehr, weil sich die Leute eben ans mühelose Pedelecfahren gewohnt haben und es eben selbstverständlich geworden ist, auch Bergpässe anstrengungsarm und ohne jedes Training hochfahren zu können. Dann noch die Sonderfälle von behinderten Menschen, Lastenrädern und was weiß ich noch alles.

Heute nimmt Du den meisten Leuten mit dem Vorschlag deshalb nur was weg und deshalb ist der auch völlig chancenlos und trifft auf massiven Widerstand.
Du siehst doch auch wo der Markt zu 95% hingegangen ist, Nicht zu leicht und effizient oder leise, sondern zu mehr Motorpower.
Die Leute kaufen Pedelecs exakt genauso wie Autos. Die Werbung wirbt mit dem Drehmoment an allererster Stelle.

Ich fand immer die alte australische Regelung gut, zusätzlich(!) zur EU Regel noch solche Pedelecs zu erlauben, die maximal echte 200W liefern, aber ohne Geschwindigkeitslimit.

Ist auch technisch sehr einfach umsetzbar über die elektrische Leistungsbegrenzung des Controllers, die nicht höher sein darf als 200W / maximalen Wirkungsgrad des Antriebs.

Das wäre halt gerade für Rennräder, Velomobile und Sportler schon sehr cool (gewesen).
Ansatzweise kann man das heute mit s-Pedelecs kompensieren, das Bedürnfis eine Unterstützung auch über die 45km/h hinaus zu haben, habe ich bei meinen Fahrzeugen nicht regelmäßig.

Vielleicht sehen das Rennradler nochmal anders.

MfG
 
C

cephalotus

Dabei seit
23.11.2008
Beiträge
13.035
Punkte Reaktionen
11.308
Details E-Antrieb
elfKW+mmc3 / Cute 85 / BionX 25kmh / BionX 45kmh
Sei froh, dass dein Vater immerhin sein Leben lang Rad gefahren ist, wenn auch noch so langsam. Meine Mutter ist nie Rad gefahren und hat das dann im Alter bitter bereut, weil das ihren Aktionsradius im Alltag erheblich erweitert hätte, aber da war es zu spät, um noch damit anzufangen.

Versteh ich nicht. Zur Not könnte sie auch ein Dreirad fahren. Oder war ihr der Straßenverkehr an sich zu unbeherrschbar?
 
Geierlamm

Geierlamm

Dabei seit
28.12.2020
Beiträge
2.777
Punkte Reaktionen
3.272
Doch, der immer wiederkehrende Vorschlag eines ehemaligen Sportlers, für halb Deutschland die Verkehrswende durch Pedelecs zurückzunehmen, ist komplett "gaga", sorry.
Jedes Pedelec ersetzt im besten Fall ein Auto, dass uns Radfahrer weit mehr gefährdet.
Wenn es so wäre , das wäre ja schön.
Ist es aber nicht.
Mit emtb werden überhaupt keine Autofahrten ersetzt, im Gegenteil. Die Mehrheit ihrer Kilometer verbringen die Dinger am oder im Auto auf der Anfahrt und dieser Trend nimmt zu, eben weil es so mühelos auch längere und steilere Anstiege zu bewältigen.
Watt statt Wade!
Im Allgäu , wo ich wohne , gut zu beobachten!
Für Pendler sind die gewöhnlichen Pedelecs zu schwer und zu lahm, denen bleiben die Minimalunterstützten , wobei sie dann nahezu genauso gut ohne Motor fahren könnten, wegen dieser hinderlichen 25 km/h Regelung und die überregulierten Spedelecs.
Mindestens zwei Dritteln der üblichen Rentnercombos ( Zitat : meine Frau) ,die wir treffen , würde eine geringere Unterstützung gut tun. Sie beherrschen ihr Rad nämlich nicht.
Das ist bei diesen Panzern ( Zitat : @Oldman) auch kein Wunder.
Keine Kraft mehr , aber maximales Gewicht und deswegen ( Zitat: wieviel Nm braucht man?) maximale Motorleistung.
Und was soll der Quatsch , ich plädiere für mehr Regeln?
Ich will weniger Regeln und mehr Fahrrad!

Gruss

Geierlamm
 
EMS

EMS

Dabei seit
16.03.2019
Beiträge
1.533
Punkte Reaktionen
2.698
Ort
Zollern-Alb-Kreis
Details E-Antrieb
Bionx 45km/h; GSD Pinion 45km/h, Klever X Pinion45
Mit emtb werden überhaupt keine Autofahrten ersetzt, im Gegenteil. Die Mehrheit ihrer Kilometer verbringen die Dinger am oder im Auto und dieser Trend nimmt zu, eben weil es so mühelos auch längere und steilere Anstiege zu bewältigen.
Schon mal dran gedacht, dass die Tourismus Werbung des Allgäus genau diese "emtb" gezielt anlockt und dadurch diese "emtb" auch gehäuft anzutreffen ist? Also das Allgäu oder z.bsp. Albstadt mit seiner Weltcup MB Strecke oder auch andere MTB Reviere sind da sicher nicht repräsentativ. ->Da sind wir wieder bei deinem Tellerrand!

Für Pendler sind die gewöhnlichen Pedelecs zu schwer und zu lahm, denen bleiben die Minimalunterstützten , wobei sie dann nahezu genauso gut ohne Motor fahren könnten, wegen dieser hinderlichen 25 km/h Regelung
Schon mal dran gedacht, dass ein Pendler das Pedelec kauft, um z.bsp. ohne zu schwitzen auf die Arbeit kommen möchte? Schon mal beobachtet, dass es genügend Pendler gibt, die mit diesen 25 km/h sehr gut zurecht kommen?

Mindestens zwei Dritteln der üblichen Rentnercombos ( Zitat : meine Frau) ,die wir treffen , würde eine geringere Unterstützung gut tun. Sie beherrschen ihr Rad nämlich nicht.
Hast du eine Umfrage unter den "Rentnercombos" gemacht" oder woher beziehst du diese "zwei Drittel"? An was machst du es fest, dass angeblich zwei Drittel ihr Rad nicht beherrschen? Ist das ein Allgäu spezifischer Wert?
Weißt du eigentlich schon, dass man mit so einem Pedelec auch mit geringerer Unterstützung fahren kann? Das ist doch toll, so kann jeder nach seinen Fähigkeiten das vom Pedelec abfordern, was er benötigt bzw. was er beherrscht.

Ist doch toll, wenn die fehlende Kraft durch etwas Motor Unterstützung kompensiert werden kann. Also ich freu mich für alle, die durch etwas Motor Unterstützung wieder rauskommen und Spaß an einer Radtour haben.

Ich will weniger Regeln und mehr Fahrrad!
Weshalb wetterst du dann unablässig und vehement gegen eine gewisse "Gruppe" von Radlern? Diese "Gruppe" hat doch im wesentlichen dazu beigetragen, dass das Radfahren so einen starken Boom erlebt.
 
Hochsitzcola

Hochsitzcola

Dabei seit
04.09.2009
Beiträge
4.456
Punkte Reaktionen
4.371
Details E-Antrieb
Gazelle mit BionX IGH3 + OpenSource Firmware
wegen dieser hinderlichen 25 km/h Regelung
Ich finde diese 25 km/h Regel vollkommen i.O. Ich selber habe derzeit 14km einfache Strecke zum Pendeln und liege damit wahrscheinlich im oberen Drittel der Pendelsstrecken, die per Fahrrad (Pedelec) bewältigt werden. Der Zeitvorteil, der mir auf dieser Strecke durch mehr Höchstgeschwindigkeit möglich wäre, liegt wahrscheinlich unter 5 min. Diese 5 min investiere ich gern und bin dafür entspannt unterwegs. Im Freizeitbereich macht eine höhere Geschwindigkeit erst recht keinen Sinn. Da bin ich doch aus Lust und Freude an der frischen Luft unterwegs, nicht um möglichst schnell irgendwo anzukommen. Hohe Motorleistung brauche ich, um Berge hochzukommen, die ich als Bio-Radler hochschieben müsste. Wenn ich das Freizeitfahren als Sport betreiben möchte, brauch ich keinen Motor....

Gruß
hochsitzcola
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Sind sie zu stark, bist Du zu alt (oder zu jung)?

Oben