Sind (E-)Autos überflüssig?

Diskutiere Sind (E-)Autos überflüssig? im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Ja, genau das werde ich tun. Langsam bin ich aber ungeduldig. Ich finde es halt schade: Als ich mir 2009 den teuersten Wagen (Peugeot 207, 1 Jahr...
cubernaut

cubernaut

Dabei seit
28.12.2014
Beiträge
2.067
Ort
HHer Umland
Details E-Antrieb
Performance Line 25 km/h
Einfach mal die Zeit abwarten
Ja, genau das werde ich tun. Langsam bin ich aber ungeduldig.
Ich finde es halt schade: Als ich mir 2009 den teuersten Wagen (Peugeot 207, 1 Jahr alt, 10500 EUR) meines Lebens kaufte, meinte ich damals zu meiner Freundin (jetzt Frau): Der nächste Wagen wird ein E-Auto. Tja ...

Eines muss ich allerdings zugeben: So pragmatisch ich an Autos herangehe, es bleibt auch schon der haben-Wollen-Faktor. Ein DACIA ist hässlich, aber solide und günstig. Am ehesten finde ich ja auch den Zoe gut. Aber: 1. Batteriemiete und 2. Irgendwie spricht er mich nicht an. Mal sehen ...!

Ich freue mich natürlich über die Preisentwicklung, aber da es jetzt erst richtig beginnt, werden in der Tat in vier Jahren günstige, aber e-technisch völlig veraltete Autos rumstehen.
 
S

schmadde

Dabei seit
21.04.2013
Beiträge
4.965
Ort
Lkr. München
Details E-Antrieb
MTB BionX 25 , Dail-E Grinder S, Bosch Lastenrad
Die Überschrift ist ja schön und gut: Präsentiert werden dann aber lauter Autos jenseits der 20 000 EURO.
Dass es aktuell 9.000€ Förderung gibt hat du mitbekommen?
Am ehesten finde ich ja auch den Zoe gut. Aber: 1. Batteriemiete
Ich dachte Renault verabschiedet sich grade von der Batteriemiete?

Es wird in den nächsten Jahren mehr gebrauchte E-Autos geben aber wahrscheinlich nichts was deine Anforderungen erfüllt.
 
Idefix314

Idefix314

Dabei seit
03.03.2018
Beiträge
566
Ort
Bremerhaven
Details E-Antrieb
Bosch Performance
Sehe ich aktuell als Riesenproblem an bei der E-Technik, in 4 Jahren bekommst du günstigere Fahrzeuge die deutlich mehr können
und dein teuer bezahlter Ofen ist dann umso weniger Wert.
Das sehe ich genau so. (y)
Eigentlich möchte ich in nächster Zeit meinen 12 Jahre alten Benziner gegen einen PHEV oder Vollstromer tauschen. Doch was ist in 8 bis 10 Jahren? Bei der z. zt. rasanten technischen Entwicklung in der E-Motorisierung kann ich dann den Wagen wahrscheinlich nur verschenken. :(
Dagegen ist mein jetziger 12 Jahre alter Verbrenner technisch immer noch ziemlich auf der Höhe der Zeit: Er ist komfortabel, hat viele sicherheitsrelevante Assistenzsysteme, braucht wenig Kraftstoff, selten Reparaturen...
Ich glaube, dass es für mich noch zu früh ist, jetzt auf E umzusteigen.
 
holsteiner

holsteiner

Dabei seit
05.02.2017
Beiträge
1.234
Details E-Antrieb
Cube Stereo Hybrid 140 Pro 500 , Bosch CX
Das geht bei heutigen Verbrennern dank CAN-Bus, ABS und diverser Steuergeräte und Sensoren auch nicht mehr. Ich behaupte mal, dass die Anzahl an defektanfälligen Teilen beim Verbrenner deutlich höher liegt als beim e-Auto.
 
U

Ullerich

Dabei seit
25.05.2019
Beiträge
796
Ich behaupte zusätzlich, dass kein Enkel mehr heute einen Käfer als tägliches Hauptfahrzeug fahren möchte, Oldtimertreffen etc. mal ausgenommen. Denn ABS, Heizung, Klima, Radio, diverse Airbags und Servolenkung sind schon wichtig geworden. Wer beim Käfer mal einen halbwegs harmlosen Unfall hatte, weiß um die Lenksäule, die sich wie ein olympischer Speer verhält. Von einer Fahrgastzelle, die die Insassen schützt, möchte ich erst gar nicht anfangen.
Oder möchte wirklich noch jemand die alten Biobike mit Nabendynamo und einer einfachen Felgenbremse aus der Zeit des Käfers fahren? Dieser Drops ist doch wirklich schon lange genug gelutscht. Eine nostalgisch-verklärte Rückschau ist wirklich nicht hilfreich.

Ich behaupte mal, dass die Anzahl an defektanfälligen Teilen beim Verbrenner deutlich höher liegt als beim e-Auto.
Passt! Ich kann dir leider nur eine Zahl aus 2015 bieten: Elektronik: Das unterschätzte Übergewicht der Premiumautos - WELT Summa summarum bei den Premium Modellen 100 Steuergeräte.

Oder hier: Elektronik und Software beherrschen Innovationen im Auto
In etwa gleiche Anzahl und bis zu 8 Kilometer Kabel...

Kurz: ziemlich reichlich viel.

Für die Stromer: Elektromobilität: VW ID 3 bis zu 40 Prozent effizienter in der Produktion als ein Golf
VW ID: Weniger Teile als Verbrenner

Volkswagen setzt bei der Produktion seiner kommenden Elektroauto-Produktion massiv auf Effizienz, berichtet das Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche. Ein Teilaspekt bestehe dabei allein schon aus der Tatsache, dass Elektroautos weit weniger Bauteile benötigen: So besteht ein Verbrennungsmotor aus mehr als 1.200 Teilen, die montiert werden müssen, bei einem Elektromotor sind es nur noch 200.

Darüber hinaus wird Volkswagen auch die Anzahl der Steuergeräte bei der neuen Elektronikplattform, die erstmals im ID Neo zum Einsatz kommt, massiv reduzieren: „Bislang gibt es bis zu 100 Steuergeräte, kleine Computer in einem Auto“, erklärte VW-Elektronikchef Rolf Zöller der Wiwo, „die neue Plattform hat nur noch drei bis fünf zentrale Rechner.“
(Unterstreichung von mir)

Wer bessere Zahlen hat, bitte immer her damit.
 
R

Rollerfahrer

Dabei seit
08.12.2017
Beiträge
3.229
Ich behaupte mal, dass die Anzahl an defektanfälligen Teilen beim Verbrenner deutlich höher liegt als beim e-Auto.
Ja, leider werden auch beim Verbrenner immer mehr unnötige Spielereien verbaut.

Trotzdem hat man bei 10 jähriger Nutzung nicht das Problem des Akkus der von Jahr zu Jahr immer schwächer wird.

Gerne wird auch das schnell laden bis 80% beworben.
Das sind dann bei einem alten Akku auch nur noch 80% von 80%.
😜
 
U

Ullerich

Dabei seit
25.05.2019
Beiträge
796
Ja, leider werden auch beim Verbrenner immer mehr unnötige Spielereien verbaut.
Welche wären das deiner Meinung nach?

Trotzdem hat man bei 10 jähriger Nutzung nicht das Problem des Akkus der von Jahr zu Jahr immer schwächer wird.
Kennen wir vom Pedelec auch.

Gerne wird auch das schnell laden bis 80% beworben.
Wirst du denn dazu gezwungen?
 
R

Rollerfahrer

Dabei seit
08.12.2017
Beiträge
3.229
Mit unnötigen Spielereien meine ich zB. Assistent Systeme.

Ein Pedelec Akku ist nun mal preiswerter zu ersetzen als ein PKW Akku.

Klar man kann auch langsam laden, aber wenn man die Zeit nicht hat, ist auch das ein Problem. Und 80% laden ist eben bei einem alten Akku der eh nur noch 80% Leistung bei Voll Ladung hat, dann sehr wenig.
 
Ewi2435

Ewi2435

Dabei seit
08.06.2015
Beiträge
8.044
Ort
Emstek
Details E-Antrieb
Incoming: Ozon-Pinion 1.12 + MAC 50,4V 28Ah S-Ped.
Mit unnötigen Spielereien meine ich zB. Assistent Systeme.

Ein Pedelec Akku ist nun mal preiswerter zu ersetzen als ein PKW Akku.

Klar man kann auch langsam laden, aber wenn man die Zeit nicht hat, ist auch das ein Problem. Und 80% laden ist eben bei einem alten Akku der eh nur noch 80% Leistung bei Voll Ladung hat, dann sehr wenig.
Nach aktuellem Stand und dem Fakt das die Lebensdauer der Zellen stetig wächst sind die Akkus dein kleinstes Problem. Da kannste die 10 jahre als Minimum ansehen. Einige Ioniq sind mit >120.000km immer noch bei nahezu 100% Batteriegesundheit. Das trotz der extrem mikrigen Batterie von nur 28kWh. Bei 200km/ Ladung haste 600 Vollzyklen ohne Nennenswerten Rückgang. Also nach dem Theater mit der ZKD letztens und der gleichzeitig defekten Lichtmaschine (die zweite), nehme ich lieber etwas weniger Reichweite in Kauf. Wenn der Wagen dann nach 10-15 Jahren ausgelutscht ist, wird er als Zweitwagen weiter verwendet.

Tesla will nach aktuellem Stand 12.000€ für einen 75kWh Akku, Tendenz stark fallend.
Es gibt einen Tesla der bereits 800.000km mit EINEM! Akku runter hat(der Wagen hat nun 1.200.000 km (1.2 Mio km). Erster Akku bei 400.000km auf Garantie neu. Seitdem ohne Probleme. Vermutlich wars das bekannte Connector Problem, nicht die Zellen.

 
J

juergen007

Dabei seit
22.09.2020
Beiträge
21
Das sehe ich genau so. (y)
Eigentlich möchte ich in nächster Zeit meinen 12 Jahre alten Benziner gegen einen PHEV oder Vollstromer tauschen. Doch was ist in 8 bis 10 Jahren? Bei der z. zt. rasanten technischen Entwicklung in der E-Motorisierung kann ich dann den Wagen wahrscheinlich nur verschenken. :(
Dagegen ist mein jetziger 12 Jahre alter Verbrenner technisch immer noch ziemlich auf der Höhe der Zeit: Er ist komfortabel, hat viele sicherheitsrelevante Assistenzsysteme, braucht wenig Kraftstoff, selten Reparaturen...
Ich glaube, dass es für mich noch zu früh ist, jetzt auf E umzusteigen.
Man kann aber die Frage auch umkehren: welcher Wertverlust ist bei einem Verbrennungsmotor in 8-10 Jahren zu erwarten, wenn ab 2030 tatsächlich keine Otto oder Dieselmotoren zugelassen werden?

Es gibt ja schon Länder, die das Ende der Zulassungsfähigkeit von Neufahrzeugen ( Verbrenner ) festgelegt haben. Das wird dann auch Konsequenzen auf den Gebrauchtmarkt haben.

Da die Lage auf dem Markt momentan für alle Beteiligten eher unübersichtlich ist, würde ich auch als Privathaushalt einen reinen E nur leasen und zwar ausschließlich auf Abrechnung Kilometer.

Damit liegt nämlich das Restwertrisiko beim Hersteller/Leasinggeber.

Es bleibt dann aber trotzdem das Ungemach einer nicht optimalen Ladeinfrastruktur, vor allem dann, wenn man zu Hause nicht laden kann.

Das sollte man bei einem reinen "E" nicht unterschätzen - der Faktor Kälte und Temparaturen hat nach wie vor einen erheblichen Einfluss auf die Reichweite.
 
J

jodi2

Dabei seit
29.07.2010
Beiträge
1.589
Ort
Dieburg/Frankfurt
Details E-Antrieb
i3s,CruiserHS,ST1X,DailEGrinder,CreoCompEvo
Eigentlich möchte ich in nächster Zeit meinen 12 Jahre alten Benziner gegen einen PHEV oder Vollstromer tauschen. Doch was ist in 8 bis 10 Jahren? Bei der z. zt. rasanten technischen Entwicklung in der E-Motorisierung kann ich dann den Wagen wahrscheinlich nur verschenken. :(
Wie schon gesagt wurde, kann es Dir mit einem heute gekauften Vebrenner in 10 Jahren evtl. noch viel schlechter ergehen.
Vor allem aber: Dass sich bei Antrieb und Verbrenner die letzten Jahrzehnte(!) so wenig getan hat bei Verbrauch bzw. Effizienz und die Technik heute noch so "gut" wie damals scheint, ist doch viel eher der Beweis dafür, wie rückständig und nicht mehr verbesserbar diese Technologie ist und umgekehrt wieviel mehr Potential und Verbesserungsmöglichkeiten E-Antriebe haben, die heute schon so viel effizienter sind und erträgliche Reichweiten bieten, so dass man nochmal deutlich Schübe in 10 oder 20 jahren erwarten kann, wo wir beim Verbrenner weiterhin etwa beim heutigen Stand sein werden. Dass der damit verbunden Preisverfall für den Käufer evtl. mit höherem Wertverlust verbunden ist, ist ein anderes Thema.
Hat ein bißchen Parallelen zu Smartphones, da möchten sicher die wenigsten zurück zu einfachen Tasten-Handies die nur Telefon+SMS können.
Dagegen ist mein jetziger 12 Jahre alter Verbrenner technisch immer noch ziemlich auf der Höhe der Zeit: Er ist komfortabel, hat viele sicherheitsrelevante Assistenzsysteme, braucht wenig Kraftstoff, selten Reparaturen...
Was haben die Assistenzsysteme mit dem Antrieb zu tun bzw. altern die beim E-Antrieb schneller? Bezüglich Komfort kommt einem Verbrenner nach einer Weile E sehr umkomfortabel bzw. steinzeitlich vor. Weniger Reparaturen braucht systembedingt eher ein E-Auto. Wenig Krafstoff ist relativ, je nachdem wie stark ein Land eben Kraftstoff subventioniert bzw. Folgekosten nicht in den Preis reinrechnet. Energetisch sind Verbrenner ein Witz, werden unsere Enkel vermutlich schon im allerersten Jahr Physikunterricht als Beispiel für besonders ineffiziente Systeme besprechen.
 
S

super-michi

Dabei seit
29.08.2016
Beiträge
235
Ort
Celle
Details E-Antrieb
Bionx, Bosch und Smart electric cabrio
Das hier einige das E Autofahren so positiv darstellen ist echt Mist. Dann noch die 9000€ Förderung, dadurch werden ja immer mehr E Autos verkauft. Seit einem halben Jahr sind die kostenlosen Lader, und damit verbundenen kostenlosen innenstadtnahen Parkplätze, wo ich oft rangefahren bin dauernd besetzt.
So und jetzt Ironie aus:
Unser 6 Jahre alter Smarti mit fast 80000km hat noch 94% Restkapa. Bis jetzt hat er einen neuen Satz Allwetterreifen bekommen, einmal Pollenfilter, 2 Fahrlichtbirnen, 3 oder 4 Wischerblattsätze. Und sonst nix da ich keine "Wartungen" machen lasse. Steuerfrei ist er auch noch und TÜV kostet die Hälfte.
Seit 2 Monaten haben wir dazu einen Citigo e dazu und sind Verbrennerfrei.

2 interessante Geschichten aus meinem Umfeld: Kollege hat sich einen Volvo XC90 gekauft und mir erzählt das der Verkäufer klar von der Hybridversion abgeraten hat. Er meinte sowas würde er nicht mehr gebraucht ankaufen da er ja nie weiß wie es um den Akku steht.
Aha! Batteriekapa kann man eigentlich klar messen nur wie macht der Verkäufer das mit dem innermotorischen Verschleiß?

Den Fall mit dem Verschleiß hatte leider ein Freund mit 4 Jahre alten Golf für die Frau gekauft im Autohaus. Nach ein paar Wochen fing er an zu klappern. Diagnose Hydrostößel defekt, 600€ Reparatur, keine Garantie da Verschleißteil.
 
J

jodi2

Dabei seit
29.07.2010
Beiträge
1.589
Ort
Dieburg/Frankfurt
Details E-Antrieb
i3s,CruiserHS,ST1X,DailEGrinder,CreoCompEvo
2 interessante Geschichten aus meinem Umfeld: Kollege hat sich einen Volvo XC90 gekauft und mir erzählt das der Verkäufer klar von der Hybridversion abgeraten hat. Er meinte sowas würde er nicht mehr gebraucht ankaufen da er ja nie weiß wie es um den Akku steht.
Aha! Batteriekapa kann man eigentlich klar messen nur wie macht der Verkäufer das mit dem innermotorischen Verschleiß?
Ich kann den Verkäufer da sogar verstehen, ein Freund hatte bei seinem Hybrid nach drei Jahren und nur 19.000 E-km nur noch rund 80% Akkukapazität. Die viel zu kleinen Pups-Akkus in den Hybriden sind zum frühen Sterben verdammt, aber statt das Hybriden als Nachteil anzukreiden und deren Anschaffung Förderung mal zu überdenken, werden viele das 1:1 auf große Akkus reiner Stromer übertragen "Wenn der dann nach 19.000km schon 20% Verlust hat..." anstatt "Oh, der Hersteller garantiert schon freiwillig 160.000 oder 200.000km, das ist ja 10x so viel wie bei diesem ollen Hybrid und real wird es noch mehr sein...".
In einem Autoforum meinte jemand zu diesem Punkt sinngemäß "Ja und? Deswegen sind Hybride doch nicht schlecht, ist doch ideal für Leasing! Kaufen würde ich mir so ein Ding natürlich nie".
Und nach 3 Jahren ab in die Tonne? Super...

p.s. Wir sind seit drei Wochen "verbrennerfrei", nur noch der i3 für uns zwei. Ist schon eine kleine Herausforderung, weniger wegen Reichweite als wegen Platz, Samstag damit bei Ikea war schon spannend...
 
Ewi2435

Ewi2435

Dabei seit
08.06.2015
Beiträge
8.044
Ort
Emstek
Details E-Antrieb
Incoming: Ozon-Pinion 1.12 + MAC 50,4V 28Ah S-Ped.
Ich kann den Verkäufer da sogar verstehen, ein Freund hatte bei seinem Hybrid nach drei Jahren und nur 19.000 E-km nur noch rund 80% Akkukapazität. Die viel zu kleinen Pups-Akkus in den Hybriden sind zum frühen Sterben verdammt, aber statt das Hybriden als Nachteil anzukreiden und deren Anschaffung Förderung mal zu überdenken, werden viele das 1:1 auf große Akkus reiner Stromer übertragen "Wenn der dann nach 19.000km schon 20% Verlust hat..." anstatt "Oh, der Hersteller garantiert schon freiwillig 160.000 oder 200.000km, das ist ja 10x so viel wie bei diesem ollen Hybrid und real wird es noch mehr sein...".
In einem Autoforum meinte jemand zu diesem Punkt sinngemäß "Ja und? Deswegen sind Hybride doch nicht schlecht, ist doch ideal für Leasing! Kaufen würde ich mir so ein Ding natürlich nie".
Und nach 3 Jahren ab in die Tonne? Super...

p.s. Wir sind seit drei Wochen "verbrennerfrei", nur noch der i3 für uns zwei. Ist schon eine kleine Herausforderung, weniger wegen Reichweite als wegen Platz, Samstag damit bei Ikea war schon spannend...
Welcher Wagen war das? Klingt nach Mitsubishi Outlander. Die haben da massiv Probleme (gehabt?).

Bei meinem Volvo V60 Hybrid ist die Reichweite nach 180.000km wie neu. Akku wird aber auch nur zu 60% vom System genutzt. Ich vermute das System gibt zwischendurch immer ein bisschen mehr frei und kompensiert das auf die Lebensdauer. Leute in der FB Gruppe haben an die 300.000km runter. Kein Rückgang feststellbar für den Laien. Vermutlich nur wenn man die geladene Energie vergleicht.
Kommt hier stark auf die verwendeten Zellen und noch mehr auf die Kühlung/Heizung an. So kanns halt auch sein, extrem haltbares System.
 
Ü

Üps

Dabei seit
25.04.2012
Beiträge
21.960
Ort
Stuttgart Riedenberg
Details E-Antrieb
TSD100F/Q100, BBS01
Na ja, das Problem ist doch, dass man schon ziemlich reich sein muss, um sich ein Elektroauto leisten zu können.
Wer da eher wenig Geld in der Tasche und dementsprechend wenig Zeit hat, weil er morgens unterschiedlich weit zum nächsten Parkplatz laufen und dann weit pendeln muss und abends spät heim kommt, der sich auch nur einen billigen gebrauchten Verbrenner leisten kann, der hat halt die A-Karte gezogen. Ihm fehlt das Geld für die Anschaffung, ihm fehlt der Solarstrom, die eigene Garage und die eigene Steckdose zum Laden, ihm fehlt die Zeit, um 5 Stunden an der Stromtankstelle im Auto oder nächsten Restaurant zu sitzen, ihm fehlt das Geld für die Anschaffung und er hat zu große Strecken zu fahren.
 
J

jodi2

Dabei seit
29.07.2010
Beiträge
1.589
Ort
Dieburg/Frankfurt
Details E-Antrieb
i3s,CruiserHS,ST1X,DailEGrinder,CreoCompEvo
Welcher Wagen war das? Klingt nach Mitsubishi Outlander. Die haben da massiv Probleme (gehabt?).

Bei meinem Volvo V60 Hybrid ist die Reichweite nach 180.000km wie neu. Akku wird aber auch nur zu 60% vom System genutzt. Ich vermute das System gibt zwischendurch immer ein bisschen mehr frei und kompensiert das auf die Lebensdauer. Leute in der FB Gruppe haben an die 300.000km runter. Kein Rückgang feststellbar für den Laien. Vermutlich nur wenn man die geladene Energie vergleicht.
Kommt hier stark auf die verwendeten Zellen und noch mehr auf die Kühlung/Heizung an. So kanns halt auch sein, extrem haltbares System.
BMW 2er/Active Tourer 225xe mit ich glaube ca. 10kWh.
180/300.000 km problemlos bzw. mit noch brauchbarer Restreichweite mit einem PHEV ist super, hätte ich nicht gedacht, da hat der Hersteller was besser oder BMW was schlechter gemacht...
 
Ewi2435

Ewi2435

Dabei seit
08.06.2015
Beiträge
8.044
Ort
Emstek
Details E-Antrieb
Incoming: Ozon-Pinion 1.12 + MAC 50,4V 28Ah S-Ped.
Na ja, das Problem ist doch, dass man schon ziemlich reich sein muss, um sich ein Elektroauto leisten zu können.
Wer da eher wenig Geld in der Tasche und dementsprechend wenig Zeit hat, weil er morgens unterschiedlich weit zum nächsten Parkplatz laufen und dann weit pendeln muss und abends spät heim kommt, der sich auch nur einen billigen gebrauchten Verbrenner leisten kann, der hat halt die A-Karte gezogen. Ihm fehlt das Geld für die Anschaffung, ihm fehlt der Solarstrom, die eigene Garage und die eigene Steckdose zum Laden, ihm fehlt die Zeit, um 5 Stunden an der Stromtankstelle im Auto oder nächsten Restaurant zu sitzen, ihm fehlt das Geld für die Anschaffung und er hat zu große Strecken zu fahren.
VW Eup gibts weit unter 20.000€ nach Förderung.

Wer sich nur ein Auto für 4000€ leisten kann bleibt natürlich außen vor. Aber das ist ganz klar und war schon immer so. Man kann halt nicht erwarten das hier relativ Junge Fahrzeuge auch schon spottbillig sind. Angebot und Nachfrage halt. Warum sollte ein Wagen billig verkauft werden wenn man keine Angst haben muss das was damit sein wird. Beim verbrennungsmotor kaufste fast immer die Katze im Sack. Letzte Woche wieder: Fürn Kumpel einen Wagen gekauft, 4500€ hingelegt, super Zustand. 250km auf der Heimfahrt verreckt die Lichtmaschine und haut Spannungsspitzen ins System die einem alle Steuergeräte abstürzen lassen. Noch nach Hause geschafft mit viel Einsatz und schlauem Denken. Ein Ahnungsloser hätte sich abschleppen lassen müssen. Kann keiner vorher wissen. Und so kann einem noch viel mehr verrecken. Lima, Anlasser, ventile, Einspritzdüsen undundund.

beim Eauto hingegen. Batterie auslesen - Gut
Probefahrt = Motor keine Geräusche (Lager?) - Gut.
Alles weitere wie Gelenke oder Radlager sind nicht teuer und verkraftbar, bei niedrigem KM Stand aber unkritisch. Das ergibt im Gesamten viel mehr Sicherheit.
 
Ewi2435

Ewi2435

Dabei seit
08.06.2015
Beiträge
8.044
Ort
Emstek
Details E-Antrieb
Incoming: Ozon-Pinion 1.12 + MAC 50,4V 28Ah S-Ped.
BMW 2er/Active Tourer 225xe mit ich glaube ca. 10kWh.
180/300.000 km problemlos bzw. mit noch brauchbarer Restreichweite mit einem PHEV ist super, hätte ich nicht gedacht, da hat der Hersteller was besser oder BMW was schlechter gemacht...
Das ist auch nicht die Ausnahme. Es gibt ein paar Akkudefekte aber diese sind sehr selten und wohl auf Zufall zurückzuführen. Also ich bin sehr zufrieden, der Wagen hat Probleme eher an anderer Stelle wie dem Klimakompressor welche wegen damals falschen Öl/Kältemittel ausfallen (Feuchtigkeit zieht rein und bildet Säure welche die Wicklungen des Emotors vom Klimakompresspr anfresse = Kurzschluss). Ohne Klimakompressor startet bei dem Wagen das Batteriesystem aber nicht (Schütze schalten nicht zu) denn die Isolationsmessung meldet einen Fehler. -> Somit wird das 12V System nicht geladen und der Wagen fährt wenn dann noch kurz bzw fährt gar nicht erst weil der Bordcomputer das System gar nicht erst hochfährt. Aber hier hat Volvo bis heute (7 Jahre alte Fahrzeuge die Klimakompressoren auf Garantie getauscht (zumindest in Holland). Ansonsten ist das ein 2000€ Schaden.
 
Thema:

Sind (E-)Autos überflüssig?

Sind (E-)Autos überflüssig? - Ähnliche Themen

  • ,,Einige meinen, die Straße sei nur für Autos da''

    ,,Einige meinen, die Straße sei nur für Autos da'': Guter und aktueller Artikel: Radfahren: "Einige meinen, die Straße sei nur für Autos da" Leider auch meine Erfahrung. Wenn dir auf einer...
  • Automatikschaltung bei Autos, faehrt los ohne Gasgeben!

    Automatikschaltung bei Autos, faehrt los ohne Gasgeben!: das ist ja hier die Plauderecke, darum darf man doch auch mal was ohne Pedelec Thema schreiben, oder? ich bin gestern zum ersten mal ein Automatik...
  • E-Autos: Reichweiten von 1600km durch Keramik-Akkus möglich

    E-Autos: Reichweiten von 1600km durch Keramik-Akkus möglich: Mal wieder was Neues zum e-Auto https://efahrer.chip.de/news/e-autos-reichweite-von-1600km-durch-keramik-akkus_10500 Ich bin mal gespannt wann...
  • Ultraleicht E-Autos. Arcimoto, Toyota I-Road - cooler als der twizy?

    Ultraleicht E-Autos. Arcimoto, Toyota I-Road - cooler als der twizy?: Wie hier des öfteren zu lesen ist, wieso braucht man 2 Tonnen stahl um 0,1 Tonne Mensch zu transportieren? Klar, Sicherheit, Wetterschutz und...
  • Ähnliche Themen
  • ,,Einige meinen, die Straße sei nur für Autos da''

    ,,Einige meinen, die Straße sei nur für Autos da'': Guter und aktueller Artikel: Radfahren: "Einige meinen, die Straße sei nur für Autos da" Leider auch meine Erfahrung. Wenn dir auf einer...
  • Automatikschaltung bei Autos, faehrt los ohne Gasgeben!

    Automatikschaltung bei Autos, faehrt los ohne Gasgeben!: das ist ja hier die Plauderecke, darum darf man doch auch mal was ohne Pedelec Thema schreiben, oder? ich bin gestern zum ersten mal ein Automatik...
  • E-Autos: Reichweiten von 1600km durch Keramik-Akkus möglich

    E-Autos: Reichweiten von 1600km durch Keramik-Akkus möglich: Mal wieder was Neues zum e-Auto https://efahrer.chip.de/news/e-autos-reichweite-von-1600km-durch-keramik-akkus_10500 Ich bin mal gespannt wann...
  • Ultraleicht E-Autos. Arcimoto, Toyota I-Road - cooler als der twizy?

    Ultraleicht E-Autos. Arcimoto, Toyota I-Road - cooler als der twizy?: Wie hier des öfteren zu lesen ist, wieso braucht man 2 Tonnen stahl um 0,1 Tonne Mensch zu transportieren? Klar, Sicherheit, Wetterschutz und...
  • Oben