Sind (E-)Autos überflüssig?

Diskutiere Sind (E-)Autos überflüssig? im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; ... wir bleiben wach bis die Wolken wieder lila sind ... Vermutlich meinst Du: 50% der reichen E-Autokäufer können zu Hause laden. :cool...
seifenchef

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... wir bleiben wach bis die Wolken wieder lila sind ...


Ist doch bereits für die Hälfte vorhanden.
Wer zuhause laden kann (grob geschätze 50% der Haushalte)
braucht im Normalfall nicht mehr als eine Steckdose. Ist meist schon vorhanden.
Vermutlich meinst Du:

50% der reichen E-Autokäufer können zu Hause laden. :cool:
Anderenfalls schnall ich nicht wie Du auf 50% kommst. ... 5% ist da wohl näher dran ...

Wohnungsbewohner (egal ob Miete oder Eigentum) werden wohl in der Regel keine Möglichkeit haben.
Ich hab zwar einen Tiefgaragenplatz, und die TiFi hat sogar elektrisches Licht :p , und vor 2 Jahren ist sie komplett saniert worden (Bauindustrie braucht ja schließlich Profite, wie sagte doch Hans Werner von Sinn: Das Kapital flieht ins Betongold) aber Steckdosen: absolut Zero!

Selbst bei Reihenhäusern wird es nicht jedem gelingen eine eigene Lademöglichkeit zu schaffen ...


gruß seifenchef
 
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Ullerich

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Wenn man (im Schnitt/Normalfall) 100 km am Tag gefahren ist, braucht man auch nur das wieder aufladen.
Der bundesdeutsche Autofahrer fährt pro Tag knapp 40 Kilometer. Auch die jährlichen Fahrleistungen sind nicht so hoch, wie man meinen möchte: Jährliche Fahrleistung des PKW in Deutschland 2019 | Statista
Kurz: die wirklich benötigte Ladeleistung ist durchaus machbar, wie du gesagt hast.

Wohnungsbewohner (egal ob Miete oder Eigentum) werden wohl in der Regel keine Möglichkeit haben.
Ja, dem ist so. Aber in dicht besiedelten Gebieten ist nicht das Laden das eigentliche Problem, sondern der Individualverkehr, ob Stromer oder Verbrenner.

50% der reichen E-Autokäufer können zu Hause laden.
Klingt da ein wenig Sozialneid durch, denn als ein solcher Käufer muss man nicht reich sein: Kleine, günstige Elektroautos: Diese E-Autos gibt's schon ab 10.000 Euro
 
Raptora

Raptora

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50% der reichen E-Autokäufer können zu Hause laden. :cool:
Reich ist immer relativ :cool:

Und typisch Deutsch ist leider auch die Angewohnheit nach oben zu neiden und nach unten zu treten 😁

Grundsätzlich sollte man immer mit seinem Leben im reinen sein und versuchen einen gewissen Grad an Zufriedenheit zu erlangen.

Ich kann meine E-Autos auch zuhause laden und halte mich nicht für besonders reich :unsure:

Das E-Autos noch nicht optimal sind für Leute die im 5. Stock wohnen und keinerlei Lademöglichkeiten haben,
darüber kann man diskutieren aber irgendwann muss man halt mal anfangen.

Denke mal zu den Anfangszeiten der Benzinkutschen hatte auch nicht jeder ne Tankstelle um die Ecke,
die Infrastruktur muss halt mit der neuen Mobilität wachsen.

Aktuell sind eher viel mehr Lademöglichkeiten als E-Autos vorhanden, mein Sohn fährt fast jede Woche mit dem Zoe
nach Norddeutschland und wenn er mir Bilder schickt sehe ich tolle Ladevorrichtungen aber meist nur 1-2 Autos laden.

Problem sehe ich eher wenn die Leute kaufen wie verrückt und die Ladesäulen nicht in dem Maße mitwachsen.
Schlangestehen an der Ladesäule wäre echt ein Horrorszenario :oops:
 
seifenchef

seifenchef

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Man soll nie 'nie' sagen ...

Hi,

Reich ist immer relativ :cool:
Richtig.

Und typisch Deutsch ist leider auch die Angewohnheit nach oben zu neiden und nach unten zu treten 😁
Grundsätzlich sollte man immer mit seinem Leben im reinen sein und versuchen einen gewissen Grad an Zufriedenheit zu erlangen.
Was hat das alles mit Deiner kompletten Fehleinschätzung zu tun, das 50% der Haushalte in D. ihr E-Auto an der heimischen Steckdose laden könnten?


Ich kann meine E-Autos auch zuhause laden und halte mich nicht für besonders reich :unsure:
Niemand hat da was dagegen, nur von Dir und Deinen speziellen Gegebenheiten auf 50% schließen war und ist komplett falsch.
In der Großstadt kann das so gut wie niemand, und dort wohnt die Masse der Menschen.
Tendenz prozentual steigend. Und zwar nicht erst seit heute, sondern seit hunderten von Jahren.

Und wie ich versucht habe an meinem Beispiel zu erklären, sind ja nichtmal dort Lademöglichkeiten wo welche sein könnten, Tiefgaragen und fest zugeteilte Parkstellen in Wohngebieten.

Weil man eben, wie Du richtig sagst, noch gar nicht damit anfängt.
Unsere TiFi und der oben drüber befindliche (festzugeteilte) Parkplatz ist vor 2 Jahren komplett saniert worden, da war das Thema auch schon aktuell, und hat exakt 0 - in Worten: Null, Ladestellen erhalten!

Und fest steht:

Solange ich nicht für den täglichen Gebrauch (Fernreisen ausgenommen) eine solche Lademöglichkeit ( und seien es nur 20 kWh pro Nacht oder so ...) zu Hause selbst zur Verfügung habe, käme bei mir ein E-Auto NIE ins Haus.

fest steht also weiterhin:

das E-Auto wird noch lange ein Spielzeug für Reiche bleiben, die entweder Eigenheimbesitzer sind, oder die alles über die Firma bezahlen ... o.s.ä.
(ich hab in Magdeburg bei bekannten jahrelang beobachten können, wie diese letzteren von irgendwoher weit aus der Stadt oder von sonstwo angefahren kamen, um die zwei kostenlosen Ladeplätze vorm Allee-Center zu nutzen ...)

... als ob das Sinn eines Autos wäre: ich brauch ein Auto um damit zum Tanken fahren zu können ... :unsure:



Das E-Autos noch nicht optimal sind für Leute die im 5. Stock wohnen und keinerlei Lademöglichkeiten haben,
darüber kann man diskutieren ...
Ja, denn bis zum 4.Stock kann man ja die Kabel aus dem Fenster baumeln lassen ( hab ich früher manchmal an Drehorten gemacht um Scheinwerfer zu versorgen...), und die ab 5. Stock verlassen eben in Zukunft ihre Wohnung sowieso nicht mehr ... guter Beitrag auch zur Pandemiebekämpfung ... SCNR :cool:

liebe Grüße seifenchef
 
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lusi22

lusi22

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Na mal nicht ganz so pessimistisch @seifenchef.
Das mit dem Laden in Tiefgaragen und Hinterhöfen wird schon noch kommen und gleichzeitig auch Solar statt Ziegel auf den Dächern.
Diese Massen an parkenden Blechkisten auf den Strassen in den Wohngebieten können schliesslich auch nicht die Endlösung sein, denn der Platz liese sich deutlich sinnvoller nutzen und sei es nur für Grün und Sitzgelegenheiten.
 
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Pöhlmann

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Ich hab zwar einen Tiefgaragenplatz, und die TiFi hat sogar elektrisches Licht :p , und vor 2 Jahren ist sie komplett saniert worden [...] aber Steckdosen: absolut Zero!
Bislang hat die Gesetzeslage vielfach verhindert, dass bei Sanierungen Steckdosenplätze nachgerüstet werden.
Inzwischen ist eine Änderung des WEG auf den Weg gebracht worden - der rechtliche Anspruch auf Ladestationen in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern kommt. Und sollte dank intelligenter Ladestationen auch praktikabel realisierbar sein. Otto Normalverbraucher muss über Nacht im Schnitt Strom für irgendwas um 50km nachladen, was weniger als 10 Kilowattstunden entspricht. Das stellt auch die Elektroversorger nicht vor sonderlich große Probleme.
 
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schmadde

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Vermutlich meinst Du:

50% der reichen E-Autokäufer können zu Hause laden. :cool:
Anderenfalls schnall ich nicht wie Du auf 50% kommst. ... 5% ist da wohl näher dran ...
Es war hier irgendwo mal eine Studie einer Bundesbehörde verlinkt, wo Lademöglichkeiten untersucht wurden. Es kam heraus, dass 60% der Haushalte in Deutschland mindestens einen eigenen/privaten Stellplatz haben.

Da ein popeliges Stromkabel hinzulegen sollte keine Raketenwissenschaft sein. Seit der letzten Gesetzesnovelle kann man sich gegenüber eine unwilligen Eigentümergemeinschaft durchsetzen und sogar als Mieter eine Lademöglichkeit schaffen ohne das man daran gehindert werden darf. Ich vermute daher dass die Hälfte eine recht realistische Größe ist. Die andere hälfte braucht entweder öffentliche Ladestationen oder ein beim Arbeitgeber. Der Aldi bei uns im Ort bietet noch immer kostenloses Laden von E-Fahrzeugen an und ich sehe selten ein Auto dort laden - obwohl es hier durchaus eine wachsende Menge von E-Auto-Fahrern gibt.

"Reich" ist relativ, für einen Inder sind wir alle reich. Wenn es sich finanziell lohnt das eigene Auto mit selbstproduziertem Strom zu laden wird das gemacht werden. Drum hat die Preisschraube für Strom eine natürliche Obergrenze.
 
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jodi2

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Vielleicht einigen wir uns irgendwo in der Mitte und werden nicht so emotional und persönlich. Stand heute ist es für die autofahrende Mehrheit in D sicher schwierig/noch nicht möglich zu Hause zu laden. Technisch ist zumindest eine Schukodose nachzurüsten kein Problem und rechtlich tut sich da gerade viel, z.B. für Mieter. Aber heute/kurzfristig hilft das halt noch nicht viel/schreckt das noch viele ab, ich kann jeden verstehen, der sagt, er hat keine Lust sich deswegen mit seinem Vermieter oder seiner WEG zu kloppen und was einzuklagen, um dann einen vierstelligen Betrag aus eigener Tasche für die E-Installation nur für das 230V Schnarchladen zu zahlen und fährt daher erstmal weiter seinen Verbrenner. Im Endeffekt sind heute die meisten BEV Käufer immer noch Überzeugungstäter, selbst wenn sie wirklich mittelfristig nicht zu Hause laden können und auch wenn die Ladeinfrastruktur bisher noch ihre Mängel hat. Dass es aber auch ganz schnell gehen kann wenn alle wollen und an einem Strang ziehen und E-Autos und Ladeinfrstruktur richtig gefördert werden, zeigt Norwegen.
Bei einem Neuwagen sollte man sich die nächsten Jahre aber definitiv gut überlegen, ob das wirklich nochmal ein Verbrenner sein soll.

seifenchef: Wenn Du das SCHREIEN in fast jedem Deiner Beiträge lassen könntest, würde man Deine oft richtigen Anmerkungen viel ernster nehmen, so denkt man oft "Oh, ein Rechthaber, brauch ich gar nicht erst weiter zu lesen...". Und wenn Du mal im thread schaust macht das praktisch keiner außer Dir.
 
Raptora

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Was hat das alles mit Deiner kompletten Fehleinschätzung zu tun, das 50% der Haushalte in D. ihr E-Auto an der heimischen Steckdose laden könnten?
Könntest du mal zitieren wo ich so was geschrieben haben soll ?

Kann ich mich zumindest nicht dran erinnern.
 
Raptora

Raptora

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Otto Normalverbraucher muss über Nacht im Schnitt Strom für irgendwas um 50km nachladen, was weniger als 10 Kilowattstunden entspricht. Das stellt auch die Elektroversorger nicht vor sonderlich große Probleme.
Das ist oft das Problem bei Diskussionen, jeder meinst das alle E-Autos zur selben Zeit am besten noch mit 22kw zuhause geladen werden.

In der Regel reicht oft ne kleine Zuladung über Nacht mit der normalen Haushaltssteckdose vollkommen aus.
Unsere Zoe lädt so über Nacht knapp 20% zu und das reicht in der Regel für ne Strecke von 60-70km.

Viel mehr als wir an normalen Tagen mit der Zoe fahren.

Wird wohl viele Haushalte geben die mit ner vollgeladenen Zoe die ganze Woche ohne laden fahren können.
 
Pede Lexle

Pede Lexle

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BROSEfreies Speiseeis und ein ganz starkes:)
Tja das sind die Märchen die die Autoindustrie bisher gerne streute.

Die EnBW hat bei uns ein ganzes Stadteil repräsentativ auf E-Mobilität umgestellt in einem Feldversuch. Ursprünglich wollten die Atom und Kohleverstromer damit erreichen genau diese Bild nachzustellen, Stomnetze Versagen etc. Blabla und der Staat soll dick Förderungen und Subventionen für sie ausspucken.. Und siehe da Pustekuchen. Mussten zugeben, das es in der Praxis noch nicht wirklich ein Problem gibt für eine absolute vorsorgliche Maximalspitze einen Zwischenspeicher eingebaut der finanziell im Rauschen untergeht.. das wars..

Alles Automobilmafia Lobby- wandelt sich ja jetzt ad hoc wie man bei VW sieht..
Ich wollte das noch mal erwähnen..

Wie gesagt solche Feldversuche sind bereits belaufen und wissenschaftlich dokumentiert.. Alle Panik ist damit der Automobilindustrie zuzuordnen. Wobei sich diese im Rekordtempo bereits gewendet hat. man sollte nun einfach die Ollen Fake News beerdigen.
 
HerrMüller

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Continental Q210 65kW, 43kW Lader, 21kWh netto
Bei einer Jahresarbeitszahl von 4
Wir kommen sogar auf 5. Und hab mich vertan, es waren doch "nur" 88% weniger Energie :LOL:
Dafür hat das Haus 180qm Fliesenfläche/164qm DIN Wohnfläche, die Wohnung hatte 64qm. Also pro Quadratmeter siehts noch mal besser aus.
Dabei haben wir "nur" KfW55. Die Mehrkosten vom KfW40 hätten sich erst nach >100 Jahren gerechnet.

Wenn ich 4 oder 4,5 Ltr. verbrauche, und Du willst auf 20% runter, darfst Du nur 8 oder 9 kWh auf 100 verbrauchen ...
Das kommt auf die Basis an, die hast Du ja sehr gering angesetzt. Mein Corsa lag zB bei 5,2l Diesel im Mittel. Wenn man einen sehr sparsamen Verbrenner nimmt und ein nicht so sparsames E-Auto, ist es auch mal nur Faktor 2,5 (-60%).
Auf jeden Fall aber wesentlich weniger.

Was brauche ich denn für E-Autos ?.....richtig...Ladeinfrastruktur. Wo soll die denn herkommen ? Momentan mag das noch funktionieren, weil der Anteil E-Autos verschwindend gering ist. Letztendlich reden wir hier aber über Kapazitäten im Stromnetz die geschaffen werden müssen, die kein Energieversorger so hat.
Das sind die alten Mythen... ich sehe schon, dass die Renitenz der Menschen noch mal ein ganz eigenes Problem wird, auch wenn die Technik komplett steht. Fugen-Ferdi hat auch noch behauptet, dass E-Autos technisch bedingt nur 150km schaffen könnten als es schon längst das Model S gab. Gut, dass der Mann Geschichte ist und VW einen anderen Kurs eingeschlagen hat.

Ich zeige doch aber nicht mit dem Finger auf JEDEN SUV und verurteile damit diese Menschen.
Dass diese Mode einen erheblicen Umweltschaden erzeugt, kann man aber ja mal ganz sachlich feststellen. Manche werden sicherlich auch plausible Gründe haben, für die Masse ist es aber wohl doch eine Mode.

50% der reichen E-Autokäufer können zu Hause laden. :cool:
Anderenfalls schnall ich nicht wie Du auf 50% kommst. ... 5% ist da wohl näher dran ...
In einer Hand voll Jahren ist Elektro günstiger.

Wohnungsbewohner (egal ob Miete oder Eigentum) werden wohl in der Regel keine Möglichkeit haben.
Ich konnte als Mieter in der Großstadt problemlos eine Steckdose zu meinem Parkplatz legen, der Vermieter hat da zugestimmt.
Inzwischen stehen 50m vom Eingang 2 öffentliche 22kW Säulen, da könnte man sich mit einem aktuellen Zoe dann von Zeit zu Zeit mal dran hängen. Ich kam früher mit dem 22kWh Akku ja schon oft ne Woche hin, beim aktuelle Zoe dann alle 1-3 Wochen mal laden.
Allerdings kann ich das inzwischen auch bei der Arbeit. Und an einigen Supermärkten. Das müsste eigentlich auch funktionieren wenn man bei seinen Erledigungen in der Stadt in der Zeit den Akku lädt.

Klingt da ein wenig Sozialneid durch, denn als ein solcher Käufer muss man nicht reich sein: Kleine, günstige Elektroautos: Diese E-Autos gibt's schon ab 10.000 Euro
Jaaaa.... aber man sollte das auch nicht schönreden. Ein Pendant zu meinem Focus Kombi (Listenpreis mit guter Austattung knapp 30.000, als Jahreswage nen Tick über der Häfte davon) gibt es noch überhaupt nicht. Immerhin kann man jetzt SUV bestellen, die die Funktion auch bestellen - ab er wenn ich einen Skoda Enyaq 80 konfiguriere, lande ich preislich auch nach Förderung ganz woanders.
Bei den kleinen Flitzern sieht es schon besser aus.

wie sagte doch Hans Werner von Sinn
Der ja übrigens durch Quatschreden auch längst seinen Ruf weg hat und oft Un-Sinn gennant wird.

Was hat das alles mit Deiner kompletten Fehleinschätzung zu tun, das 50% der Haushalte in D. ihr E-Auto an der heimischen Steckdose laden könnten?
Hä? Also in meiner Straße kann das jeder. Ganz normales Wohngenbiet mit Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften.
 
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Ullerich

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Wir kommen sogar auf 5.
Dass eine Sole WP immer besser ist, ist das kein Thema. Nur hat unser Haus 92 qm Wohnfläche und dazu passend eine WP zu finden, die ausreichend nach unten die Leistung modulieren kann, war zumindest damals kaum möglich. Eine überdimensionierte WP verkehrt sich dann ins Gegenteil, sie taktet, was Strom und Lebensdauer kostet.
Die 4 sind für uns ausreichend. Die WP selber gab es für sehr schmales Geld, sie wird hier in D nicht so richtig vermarktet. Und kleinere Häuser haben einen geometrischen Nachteil, die Außenfläche und das zu beheizende Volumen stehen in einem ungünstigen Verhältnis.

Dabei haben wir "nur" KfW55. Die Mehrkosten vom KfW40 hätten sich erst nach >100 Jahren gerechnet.
Da unser Haus aus dem Stand KfW 40 war, haben wir die 10 Riesen von der KfW gerne genommen. Wir brauchten wirklich nicht ausgiebig rechnen. ;) In anderen Konstellationen sieht das völlig anders aus, keine Frage.

aber man sollte das auch nicht schönreden.
Nein, so sollte meine Anmerkung bitte auch nicht verstanden werden. Bei den aktuellen Stückzahlen der Stromer ist das kein betriebswirtschaftliches Geheimnis, dass sie teurer sein müssen.

Pendant zu meinem Focus Kombi
An der Stelle herrscht wirklich noch gähnende Leere. Aber irgendwo muss man anfangen.

Noch vergessen, daher [edit]:
Wird wohl viele Haushalte geben die mit ner vollgeladenen Zoe die ganze Woche ohne laden fahren können.
Wir müssen pro Woche 400 km fahren (Pendler), das recht dann nicht ganz für die Zoe, aber fast.
 
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Vito

Vito

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Hä? Also in meiner Straße kann das jeder. Ganz normales Wohngenbiet mit Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften.

Naja.
Ich wohne am Berliner Stadtrand. Das ganze Wohngebiet ist so aufgebaut, dass die Wohnungen, also auch Lademöglichkeiten 50-200m von der Straße entfernt liegen. Hier kann keiner laden. Die Garagen haben keinen Stromanschluss. Ach doch, durch Lückenbebauung gibt es hier jetzt Reihenhäuser direkt an der Straße... Kosten 1,1 Mio...

Berlin-Kladow: Neubau-DHH - 4 Zimmer - 2 Süd-West-Terrassen - Stellplatz - mit 360 Grad-Tour Einfamilienhaus Berlin (2XQ7M42)
 
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schmadde

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Wir kommen sogar auf 5.
Freunde von uns die in der Nähe wohnen haben für einen fast sechsstelligen Betrag aufwändigst ihr Haus wärmegedämmt und kommen mit ach und krach auf eine JAZ von 2. Aber erst nachdem sie dem Heizungsbauer mit Klage gedroht haben, vorher war die deutlich unter 2.

Wärmepumpe geht nicht immer und überall.
 
cubernaut

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Klingt da ein wenig Sozialneid durch, denn als ein solcher Käufer muss man nicht reich sein: Kleine, günstige Elektroautos: Diese E-Autos gibt's schon ab 10.000 Euro
Die Überschrift ist ja schön und gut: Präsentiert werden dann aber lauter Autos jenseits der 20 000 EURO.
Und gerade für Wenigfahrer lohnt es nicht: Ich habe mir vorgestern gebrauchte Renault Zoe angeschaut, die gibt es tatsächlich für unter 10 000 EUR: Bei 3 Jahren und 40 000 km um die 8000 EUR. Das ist aber Augenwischerei, da die Batteriemiete dazukommt. Die ist allein schon deutlich höher als meine monatlichen Treibstoffkosten. Was soll ich also damit? Dann fahre ich eben weiter 99 Prozent meines Alltags mit meinen Fahrrädern und die 2, 3 Male, die ich im Monat Auto fahre, mit meinem alten Fabia Kombi.

Ich habe gestern einmal "spaßeshalber" den neuen ID3 als Familienversion mit sinnvollen Extras (also nicht Sitzheizung oder son Quark) konfiguriert: 41000 EURO - und trotzdem zu klein. Denn ich nutze ein Auto in der Regel nur, wenn alle mit wollen oder zu viel Gepäck für mein Lastenrad zusammenkommt und/oder die Strecke zu lang für ein (S-)Pedelec ist. Die Überlegung morgens in der Woche lautet so gut wie nie: Fahre ich heute mit dem Fahrrad?

Ich finde das schade, denn ich hätte auch einfach Bock auf elektrisches fahren. Ich habe allerdings noch nie in meinem Autofahrerleben Geld verbrannt (sprich: Neuwagen gekauft) und möchte damit jetzt nicht anfangen. Und nein, ich werde nicht leasen. Wenn, dann Ratenzahlung bei meiner Bank und bar kaufen oder Ratenzahlung beim Autohändler.

Ich werde ein E-Auto kaufen, wenn es unter 10 000 kostet, nicht kleiner als ein Skoda Fabia ist und keine Batteriemeite beinhaltet. Ich warte also auf einen gebrauchten DACIA als E-Auto, den es irgendwann sicher geben wird, oder?
Wohlgemerkt: Ich habe einen Zweitwagen vor 7 Jahren abgeschafft. Als Zweitwagen wäre ein ForFour oder so interessant, aber doch nicht mit 100 km Reichweite!
 
Raptora

Raptora

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Als Zweitwagen wäre ein ForFour oder so interessant, aber doch nicht mit 100 km Reichweite!
Einfach mal die Zeit abwarten, an der Zoe sieht man wie schnell die Entwicklung vorangeht.

Der Renault "Forfour" (Twingo) soll ja schon nen 20-22 kwh Akku haben
und der Nachfolger vom Smart vielleicht 25-30 ?

Dann sind auch Kleinwagen brauchbar.

Die Zoe sehe ich auch vermehrt relativ günstig rumstehen, die Fördergelder und deutlicher Mehrwert bei den neuen Modellen
machen es natürlich nicht leicht stabile Preise bei Alteisen zu erzielen.

Sehe ich aktuell als Riesenproblem an bei der E-Technik, in 4 Jahren bekommst du günstigere Fahrzeuge die deutlich mehr können
und dein teuer bezahlter Ofen ist dann umso weniger Wert.
 
Thema:

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