Sind (E-)Autos überflüssig?

Diskutiere Sind (E-)Autos überflüssig? im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Jein. Psyche verstehen. Schopenhauer: 'Wir können nicht wollen was wir wollen.' Wenn Du Freuds Instanzenmodell verstehst, verstehst Du auch...
seifenchef

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Aus meiner Sicht:
Wenn wir alle wirklich wollten, dann könnten wir.
Jein. Psyche verstehen.

Schopenhauer:

'Wir können nicht wollen was wir wollen.'

Wenn Du Freuds Instanzenmodell verstehst, verstehst Du auch den Satz von Schopenhauer ...


gruß seifenchef
 
R

Rollerfahrer

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Der große Nachteil beim E Auto ist,
dass man schon beim Kauf entscheiden muss, wie weit man fahren möchte.

Nimmt man einen Wagen mit einer kleinen Batterie, hat man nie Reichweite.

Nimmt man eine große, teure Batterie,
fährt man die unnütz für die Kurzstrecken spazieren.
 
holsteiner

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Dazu kommt, dass die verfügbaren Autos mit größerer Batterie zumeist einen deutlich größeren Stromhunger haben als kleinere Fahrzeuge. Vieles lässt sich aber durch eine ausgefeilte Batteriekonditionierung herausholen, dass man für die seltenen Fälle der weiten Reise schneller laden kann als bei Fahrzeugen, wo die Batterien nicht konditioniert werden.
Vergleiche mal die beiden VW, einmal den e-Up mit 32kWh Akku und den ID.3 Pure mit 45kWh. Die tatsächlich erreichbaren Reichweiten unterscheiden sich nicht groß, der e-Up ist halt sehr effizient, aber der ID.3 lädt halt wesentlich schneller und ist so auch auf weiten Strecken gut einsetzbar. Der größere Akku für den ID.3 mit 58 oder gar 77kWh macht dann fast nur Sinn, wenn man täglich Strecken im Bereich der nutzbaren Reichweite fährt.
Wenn man im Monat nur 1000km fährt, wie die meisten Deutschen, genügt immer der kleine Akku. Oder sogar das kleinere Auto. Wer dann ab und zu mal ne weite Strecke fährt, kommt mit dem kleinen Akku aber ner schnellen Lademöglichkeit gut klar. Wer häufig oder gar täglich weiter fährt nimmt dann letzteren mit größerem Akku.
 
Ewi2435

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Das liegt am auto nicht am Akku.

Der Hyundai Kona mit 64kWh ist extrem sparsam. Trotz der großen Batterie. Auch das Model 3 verbraucht fuer seine Größe und das Platzangebot sehr wenig, hat dabei aber 75kWh.
 
seifenchef

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Tausend Milliarden

Hi,


Das Gedankenexperiment will ich gern erweitern.

Wenn es künstliches Fleisch ( also 'richtiges' Fleisch ohne Tierhaltung - gibt es schon ! <- die Entwicklung hat wohl Google bezahlt)
dann noch künstliches Getreide (also ohne Landwirtschaft - kommt vlt. als nächstes) gibt, und dann noch unendlich viel Meerwasser quasi Kubikkilometerweise entsalzt werden kann - mit Energie aus der Kernfusion, dann wird die Menschheit in kürzester Zeit auf 1000 Milliarden oder mehr anwachsen ... es wird der reine Mond/Mars sein, völlig kahl und überströmt von sprechenden Bakterien und ihren Ghettos aus abwechselnd Wellblechhütten und Wolkenkratzern ... o.s.ä. ...
Tja, vmtl. hört der da oben mit, nach den Fleischzellen die ohne Tierhaltung produziert werden können, kommt nun auch das 'Mehl' ohne Landwirtschaft.

Essen aus der Luft

Nun fehlt wirklich nur noch die Kernfusion und die Menschheit könnte 'unbeschwert' mit ihrem Wildwachstum, ihrer irrationalen Daseinsweise fortfahren, zumindest bis auf 1000 Milliarden oder so ähnlich.

(das Wachstum der letzten 200 Jahre zu Grunde gelegt würde dies nur etwas mehr als 400 Jahre dauern ... kosmologisch betrachtet eine Planckzeit ... )
(vermutlich befindet sich das Leben hier auf diesem Planet gerade im Endstadium, einer Art Supernova ... )


gruß seifenchef
 
HerrMüller

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Haben die denn schon wieder geöffnet?:oops:
Da soll es Hygienekonzepte geben. Maske und nur zu zweit. Alles easy, Masken hatten manche eh schon immer.

Vergleiche mal die beiden VW, einmal den e-Up mit 32kWh Akku und den ID.3 Pure mit 45kWh. Die tatsächlich erreichbaren Reichweiten unterscheiden sich nicht groß, der e-Up ist halt sehr effizient,
Der E-Up ist vor allem 2 Fahrzeugklassen drunter.

Der größere Akku für den ID.3 mit 58 oder gar 77kWh macht dann fast nur Sinn, wenn man täglich Strecken im Bereich der nutzbaren Reichweite fährt.
Die größeren Akkus laden mit mehr Leistung, kriegen weniger Zyklen und habe geringere C-Raten im Betrieb. Da würde ich über den größeren Akku auch bei mehren Langstrecken im Jahr schon nachdenken. Es wird einfach entspannter.

Wenn man im Monat nur 1000km fährt, wie die meisten Deutschen, genügt immer der kleine Akku. Oder sogar das kleinere Auto.
Das kleinere Auto hat ja nun nichts mit der Reichweite zu tun. Als Familie haben wir einen Kombi, da ist mir auch der ID.3 zu klein. Zumal VW keinen Jetbag zulässt. Mit dem hätte man sich ja sonst noch im Urlaub behelfen können.
 
seifenchef

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Das kleinere Auto hat ja nun nichts mit der Reichweite zu tun. Als Familie haben wir einen Kombi, da ist mir auch der ID.3 zu klein. Zumal VW keinen Jetbag zulässt. Mit dem hätte man sich ja sonst noch im Urlaub behelfen können.
Warum wird eigentlich bei der Fahrzeuggrösse immer mit dem Worstcase argumentiert? Auch in einen Kleinwagen passen meist 5 Leute und etwas Platz für den Einkauf bleibt dann immer noch. Steht mal eine Fernreise an, so lässt sich dafür günstig ein grosser Wagen mieten.
Für die Akkugrösse gilt ja selbiges, stehen mal mehr als die paar Kilometer Arbeits- u. Einkaufstour an, so nimmt man sich halt mal einen Diesel aus dem Regal der Vermieter.
Also ich hab damit gute Erfahrungen gemacht. Z.Bsp. in diesem Jahr Wochenendtrips nach Italien und Österreich zu Viert in einer E-Klasse, machte pro Person 75.-€. Zudem reist es sich sehr unbeschwert, dank Rundumsorglospaket im Falle von Defekt, Unfall oder Diebstahl.
 
holsteiner

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Das "Worstcase" Argument versuche ich mit den Worten: "Ich fahre jedes Jahr auf eine Nordseeinsel, deswegen muss mein Auto auch zwingend schwimmen können." zu entschärfen.
 
HerrMüller

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Warum wird eigentlich bei der Fahrzeuggrösse immer mit dem Worstcase argumentiert?
Wird es doch gar nicht. Nach worst case bräuchte ich nen Touareg, um mir den Minibagger, den ich dieses WE wieder habe, abzuholen (2,5t Anhängelast).
Ich hab nen Ford Focus Kombi 1.0 3-Zylinder. Das ist nun wirklich kein großes Auto und den Platz brauchen wir als Familie ständig. Aber auch als Bauherr. Für Urlaub sowieso und ich sehe es nun wirklich nicht ein, mir dafür noch was mieten zu müssen wo wir zwei Autos vor der Tür stehen haben. Das ist ja eben nicht nur einmal im Jahr. Dazu ist der ja auch nicht groß schwerer oder teurer als die Limousine, auch der Mehrverbrauch ist nicht die Rede wert.

Beim nächsten Erstwagen geht das auch elektrisch. Der Zweitwagen (fährt 2/3 unserer Haushaltskilometer) ist es seit 2015.
 
J

juergen007

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Das Dilemma der heutigen Verkehrssituation hat aus meiner Sicht folgende Gründe:

Schwerlastverkehr: in den 70iger Jahren begann die deutsche Bahn sein Güterschienennetz auszudünnen. Es blieb daher nur der Weg diese Güter auf den LKW umzusteuern.

Dass die EU Osterweiterung den Schwerlast- aber auch Individualverkehr extrem multipliziert hat, wissen wir alle.

Beim Individualverkehr muss man zwischen den ländlichen und urbanen Regionen unterscheiden.

Im urbanen Raum machen E Fahrzeuge absolut Sinn, schon alleine aus Gründen der Abgasemissionen. Warum aber die öffentliche Hand extrem zögerlich seine Busflotten auf alternative Antriebe umstellt, erschließt sich mir nicht.

Elektrische Antriebe haben ihre Schokoladenseite bei niedrigen Geschwindigkeiten ( noch ). Hier sind die Verbrauchswerte akzeptabel, aber sobald die Tachonadel die 100 km/h überschreitet "saufen" sie Strom. Da tun sich momentan alle Hersteller schwer.

Im ländlichen Raum ist die Versorgung mit Stromer Infrastruktur eine Katastrophe. Sie ist schlicht nicht vorhanden.

Und selbst in den Hotspots ist das Nachtanken mit Strom ( ausgenommen Tesla ) ein Buch mit 7 Siegeln. Hier wird Strom zu extrem hohen Preisen verkauft, Bedienung der Säulen und Abrechnung steckt noch in den Kinderschuhen.

Da kann ein Teslafahrer nur lächeln, weil die Infrastruktur dort funktioniert.

Damit ist auch der Preis für einen Tesla ( den ja Herr Musk für eigentlich zu hoch hält - ich auch ) nur deswegen gerechtfertigt, weil die anderen Hersteller von Stromfahrzeugen nicht ihre Hausaufgaben gemacht haben oder halt an der Infrastruktur ( fehlende Ladestationen ) scheitern.

Was nützt mir ein ID 3.0 wenn ich bei jeder Überlandfahrt ins Schwitzen komme, wenn der Akku sich dem Ende neigt?

Meine Frau und ich werden uns gerne einen "E" anschaffen, wenn wir bei der Nutzung des PKW ( den wir leider nach wie vor brauchen ) keine signifikanten Einschränkungen haben.
 
Murph

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Mahlzeit ihr Lieben,
ich habe jetzt nicht jeden einzelnen Beitrag gelesen. Es ist aber sehr interessant so ein Thema mal wieder nach einer Dekade hochzuholen.
E-Autos haben für mich nur bedingt Zukunft. Ich glaube da wird eher Wasserstoff das Rennen machen. Es ist momentan eine prestigeträchtige Alternative um den lauten Stimmen der Politik und Gesellschaft gerecht zu werden. Sieht aber hinter den Kulissen anders aus.
Ich arbeite seid 31 Jahren für einen Energieversorger....und natürlich haben wir eine E-Auto-Flotte. Ich nehme die Dinger echt gerne. Für die Stadt erfüllen die ihren Zweck. Da aber Co2 auch immer ein großes Thema ist, fängt dann dort die Augenwischerei an. Der Anteil des gesamten Co2-Ausstoßes in Europa wird lediglich zu 12,5% vom Autos/LKW verursacht. Ganz oben Kraftwerke und Industrie gefolgt von Flugzeugen.
Wenn ich eine Autobatterie auflade kann ich den Kalorischen Energieaufwand den mit Brennstoffen gleich setzen.....nimmt sich nämlich nicht viel. Und was bedeutet es wenn plötzlich 70 % der mobilen Bevölkerung auf E-Mobilität umsteigt ?.......ich muss im Stromnetz Kapazitäten schaffen, damit alle ihre Vehikel laden können. Und das hat so gut wie kein Energieversorger. Das Thema haben wir hier schon lange auf der Agenda. Und wenn dann der Strom noch von einem Braunkohlekraftwerk zum Laden kommt, ists mit Benzin oder den heutigen Diesel gesünder und sauberer.
Ich selber fahre einen Dodge RAM mit LPG. Hat den Grund, dass ich eben was ziehen können muss. Gibt keine elektrische Alternative und schon gar nicht bezahlbar....mal abgesehen davon steht der ehe sie meiste Zeit rum.
Es gab mal Zeiten da fuhr ich wirklich gerne Auto. Heute doch nicht mehr. Autobahnen sind Kriegsschauplätze, blinken ist out, usw. usw. Da nehme ich lieber mein Rad......aber das wäre jetzt eine gesellschaftliche Diskussion.
 
lusi22

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Der Anteil des gesamten Co2-Ausstoßes in Europa wird lediglich zu 12,5% vom Autos/LKW verursacht. Ganz oben Kraftwerke und Industrie gefolgt von Flugzeugen.
Wobei das Argument C02 meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle spielt, welche sich allerdings gut Medial verbreiten lässt und seine Auswirkungen leicht und verständlich darstellbar sind.
Direkter und störender finde ich am Verkehr eher den allgemeinen "Dreck" entlang von Hauptverkehrsstrassen. Und natürlich die stinkenden Abgase. Ganz ehrlich, niemand käme auf die Idee in seinem Wohnraum die Geräte mit einem Diesel/Benzin-Notstromer zu versorgen. Abgase und Lärm würden schon nach kurzer Zeit die Wohnung nicht mehr nutzbar hinterlassen. Draussen spielt das kurioser Weise keine Rolle?
 
Ewi2435

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Mahlzeit ihr Lieben,
ich habe jetzt nicht jeden einzelnen Beitrag gelesen. Es ist aber sehr interessant so ein Thema mal wieder nach einer Dekade hochzuholen.
E-Autos haben für mich nur bedingt Zukunft. Ich glaube da wird eher Wasserstoff das Rennen machen. Es ist momentan eine prestigeträchtige Alternative um den lauten Stimmen der Politik und Gesellschaft gerecht zu werden. Sieht aber hinter den Kulissen anders aus.
Du weißt aber das Brennstoffzellen Autos - Elektroautos mit kleiner Batterie sind? Oder denkst du die Brennstoffzelle treibt ohne Umwege direkt die Räder an ? :D
 
seifenchef

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Hi,

Das Dilemma der heutigen Verkehrssituation hat aus meiner Sicht folgende Gründe:

Schwerlastverkehr: in den 70iger Jahren begann die deutsche Bahn sein Güterschienennetz auszudünnen. Es blieb daher nur der Weg diese Güter auf den LKW umzusteuern.
Ich glaube das ist so nicht ganz richtig.
Die Ausdünnung des Schienennetzes ist die Folge, nicht die Ursache.

Zunächst war der LKW schneller.
Das ist wichtig, denn für jeden Tag den die Ware (das Gut) eher am Ziel ist, entfällt ein großer Kostenfaktor: die durch das Warengut zwangsläufig verursachte Kapitalbindung in Höhe des Warenwertes. (kann man glaube schon bei Marx nachlesen)

Zweitens hat der LKW den Transportpreis unterbunden, warum, das ist sicher komplex.
Zum einen weil sich ein kleines Transportunternehmen eher im Preis drücken lässt als so ein Gigant, zum anderen weil dem LKW bis auf die Steuern keine 'Schienenkosten' entstehen, ich würde mutmaßen dass hier ein Teil der Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt wird ...


gruß seifenchef
 
Murph

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Du weißt aber das Brennstoffzellen Autos - Elektroautos mit kleiner Batterie sind? Oder denkst du die Brennstoffzelle treibt ohne Umwege direkt die Räder an ? :D
Das ist mir schon klar. Nur hat man mit der Brennstoffzelle wieder eine "normale" Reichweite. Leider ist der Energiebedarf zur Herstellung von Wasserstoff momentan noch sehr hoch
 
S

schmadde

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Das ist mir schon klar. Nur hat man mit der Brennstoffzelle wieder eine "normale" Reichweite.
Du meinst, man kann wie bisher vorsintflutliche Dinosaurier wie einen "Dodge RAM" betreiben um <100kg Mensch zu transportieren, das Maximum an Verschwendung und Ineffizienz. Das ginge dann wahrscheinlich. Man könnte natürlich auch an der Effizienz feilen, da ist eine ganze Größenordnung im Vergleich zu heute drin.

Wir in der IT nennen das "Hardware aufs Problem werfen". Das hat aber glaube ich keine Zukunft - drum denke ich hat der Wasserstoff auch keine, ausser vielleicht bei Sonderanwendungen wie LKW oder vielleicht noch Baumaschinen.

Für Autos hat der E-Antrieb gezeigt, dass er Alltagstauglich ist und die üblichen Bedürfnisse befriedigen kann - das Thema kann man glaube ich als gegessen betrachten. Jetzt fehlt halt noch die Modellvielfalt, niedrigere Preise und ein wenig mehr Ladeinfrastruktur. Alles lösbare Themen die nur noch skalieren müssen.

Das größere Problem ist dann eher wie man die wegfallenden Steuern auffängt. Klar, Strom wird künstlich extrem teuer gemacht, aber wenn genügend Leute feststellen, dass man auch selbst Strom herstellen kann und das auch tun, dann könnte da schon was fehlen.
 
Thema:

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