Shimano Steps System Defekt? Absoluter Ausnahmefall? (Santa Cruz Heckler)

Diskutiere Shimano Steps System Defekt? Absoluter Ausnahmefall? (Santa Cruz Heckler) im Shimano Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo zusammen, aus reiner Verzweiflung wollte ich hier mal meine Situation schildern und um Rat fragen. Seit einem Monat bin ich Besitzer eines...
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BN_Nik

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Hallo zusammen,

aus reiner Verzweiflung wollte ich hier mal meine Situation schildern und um Rat fragen.

Seit einem Monat bin ich Besitzer eines 2020er Santa Cruz Heckler mit Shimano e8000. Am Anfang lief alles wie erwartet. Akku ließ sich laden, An- Ausschalten ging reibungslos. Auch die Verbindung mit der App und das Updaten der Komponenten, alles in Ordnung. Aber bereits die erste Ausfahrt war von großer Enttäuschung gekennzeichnet. Ich bin den nächst gelegenen Hügel, der keine 200 Meter vom Wohnort entfernt ist, runtergerollt. In dem Moment als ich wieder hochfahren wollte ging das System einfach aus. Allerdings wurde es nicht ordnungsgemäß heruntergefahren. Es war kein "Shimano Steps"-Logo zu sehen. Im Gegenteil, die Farbe vom Unterstützungsmodus habe ich noch so 2-5 Sekunden ausblenden gesehen.

Zuhause dann folgendes Prozedere:
- Dachte erst, vielleicht ist der Akku leer? (War eigentlich voll geladen) Habe dann das Ladegerät angeschlossen --> Fehlermeldung (orangenes Blinken)
- Dann habe ich den Akku (BT-E8035) rausgenommen und wollte die Kapazität mit dem Knopf auf dem Akku prüfen --> keine Reaktion
- Alle Steckverbindungen geprüft --> alles in Ordnung
- Wollte Prüfen ob das System nicht vielleicht eigentlich angeht, aber das Display defekt ist. Also e-Tube App geöffnet und nach meinem Bike gesucht und parallel den An-Knopf am Bike betätigt
--> Tatsächlich wird das Bike gefunden aber noch beim Verbindungsaufbau bricht der Prozess ab, System scheint also in der Tat nicht ordnungsgemäß zu starten
- Dann ist mir aufgefallen: Wenn ich versuche das System zu starten (was nicht funktioniert) und unmittelbar danach den Akku rausnehme, kann ich genau einmal auf den Knopf auf dem Akku selber drücken und es kommt eine Reaktion. In dem Fall blinkt die LED 3 mal --> Sollte also genügent Kapazität zum Systemstart vorhanden sein
- Drücke ich dann nochmal auf den Knopf passiert garnichts, egal wie lange ich zwischen den "Drückversuchen" warte
- Wiederhole ich das Prozedere (Akku rein, An-Knopf (am Bike) drücken, System startet nicht, Akku raus) dann kann ich wieder genau einmal Drücken und bringe die grüne LED zum blinken.

Was ich noch versucht habe ist, den Knopf auf dem Akku zu betätigen, während der Akku eingebaut ist. Habe ein Paar Foreneinträge gefunden, wo wohl der Button (EW-SW300) das Problem ist. An ein paar Commencal Modellen gibt es wohl am Oberrohr extra eine möglichkeit den Akku-Button des eingebauten Akkus mit einem Inbus zu betätigen. Bei mir wars dann eine Konstruktion aus Kabelbindern und Tape. Hat funktioniert, aber nichts gebracht.

Parallel hatte ich mich schon bei meinem Händler gemeldet (der nicht direkt um die Ecke ist; fast 400 km). Der hat dann netterweise Angeboten, dass ich den Akku zur Kontrolle einschicken lassen kann. Gesagt getan, Ladegerät habe ich gleich mitgeschickt. Nach ein paar Tagen dann die Nachricht --> Akku Defekt, Ladegerät funktioniert. Neuer Akku wieder auf dem Weg zu mir.

Als mein Paket mit Akku dann kam war ich natürlich froh, denn es hat alles funktioniert. Zumindest für 2 Touren.

Letzte Woche wollte ich dann wieder zur insgesamt vierten Runde antreten und nach 50 Metern wieder das gleiche Problem. Die Unterstützung fiel abrupt aus, mit Blick auf den Display sah ich die Farben verblassen und zuhause nach meiner "Inspektion" musste ich feststellen: Alle oben beschriebenen Symptome sind wieder aufgetreten.

Ich habe mir natürlich im Internet die Finger wund gesucht aber zu meiner Überrachsung habe ich fast nichts in diese Richtung gefunden. Was auf der einen Seite natürlich ein gutes Zeichen ist, wenn solche Fälle extrem selten auftreten. Auf der anderen Seite bin ich maßlos enttäuscht und ratlos.

Natürlich ist er richtige Weg über den Händler. Aber bei aller Liebe, die machen mir nicht den kompetentesten Eindruck. Und für mich ist das natürlich auch eine Herausforderung. Alleine das Bike dort hinbringen und wieder abholen (wenn ich davon ausgehe, dass ich nicht zufälliger Weise direkt ein neues ausgehändigt bekomme) sind über 1500 km. Ganz davon abgesehen, dass ich mir dafür mindestens zwei Tage Urlaub nehmen muss, da die Werkstatt aufgrund der aktuellen Situation nicht am Wochenende geöffnet hat. Versand ist natürlich ebenfalls schwierig und Kostenintensiv.

Ich freue mich also über jeden Hinweis, der zur Lösung dieser Misere beitragen kann bzw. anderen mit ähnlichen Problemen geholfen wird.

Beste Grüße,
BN_Nik
 
mango

mango

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hast du mal kontakt zu einem shimano pedelechändler in deiner nähe aufgenommen?

alternativ würde ich das radl per spedition zurück zum verkaufenden händler schicken.
 
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10tausender

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Frag doch mal @PeterMayer, ob ein fehlerhafter Motor (oder Ladegerät) den Akku (das BMS) schrotten kann. Ich hätte eigentlich gedacht, dass der Akku über einen Selbstschutz gegen Überlastung etc . verfügt.
Ansonsten fallen mir nur knackige Minustemperaturen (um die -20°C ) ein, auf die Akku durchgekühlt war, dann würde er keine Leistung mehr bringen und müsste "aufgetaut" werden.
 
PeterMayer

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Hallo zusammen. Die Sache hört sich irgendwie gar nicht gut und bisher absolut unbekannt an. Was mich arg stutzig macht ist ein quasi "verbleichendes", also langsam ausgehendes Display...
Ich habe das schon richtig verstanden? Das Display wird langsam dunkel?
So etwas ist uns bisher nicht bekannt, aber dies deutet eigentlich auf einen radikal schnellen Spannungsabfall im Akku hin, welcher sogar die Systemspannung des Shimano STePS Busses (ca. 6V) in die Knie zwingt, also letztendlich einen "nahezu Kurzschluss" im System.
Gibt es irgendetwas was diesen beiden Fatal - Szenarien vorausgegangen ist und evtl. bemerkenswert wäre (bspw. Seatpost nach unten gestellt, hartes Eintauchen des Hecks, extreme Lenkbewegungen)? Hat irgendetwas seltsam (verschmort) gerochen oder wurden Komponenten (Motor, Akku) extrem heiß?
Rein aus dem Bauch raus würde ich sagen es gibt einen temporär niederohmigen "Akkukiller" im System und dieser kann eigentlich nur entweder der DUE8000 Motor selbst, das Hauptverbindungskabel vom Akku zum Motor oder die Steckverbindung am Akku sein. Falls möglich genau diese Komponenten mal ganz genau anschauen, besonders die Verlegung des Hauptkabels (siehe hier auf Seite 3-4). Dazu die linke Motorabdeckung mit den 3 Kreuzschlitzschrauben abnehmen und bei entnommenem Akku so gut wie möglich dem Verlauf dieses Kabels folgen.
Evtl. könnte die Möglichkeit bestehen dass dieses Kabel (evtl. durch den Dämpfer oder die Federungskinematik oder gar durch eine voll eingetauchte Sattelstütze) gequetscht wird und dann einen temporären Kurzschluss verursacht. Oder es hat sich durch Feuchtigkeit eine Kriechstromstecke gebildet welche sich dann immer stärker auswirkt. Bitte alle Komponenten an diesem Kabelstrang von Akku zum Motor mit guter Beleuchtung ganz genau und in Ruhe inspizieren. Falls dort irgendwo ein großer Strom geflossen ist, so sollte dies bei genauer Betrachtung erkennbar sein.
Bitte auch mal vorsichtig den Stecker des Hauptkabels am Motor abziehen und das Innenleben von diesem Stecker und dem Gegenstück am DU-E8000 Motor kontrollieren. Vorsicht - bitte hierfür die relativ fragile Außenhülle des Steckers nur mit den Fingern nach oben ziehen - bitte keine Zange oder ähnliches Werkzeug verwenden, die dünne Außenhülle dieses fetten Steckers ist ziemlich empfindlich und kann brechen.
Bitte die 3 Schrauben beim Anbringen der Motorabdeckung wieder vorsichtig zudrehen, da ansonsten schnell das zugehörige Außengewinde aus dem Aluminium - Motorgehäuse gedreht wird.

PS.: Bzgl. Akku hört es sich die beschriebene Situation für mich trotzdem noch irgendwie schlüssig an: Die Akkuzellen wurden durch eine extreme Last komplett in den "Keller gezogen" und sind sehr wahrscheinlich nun auch beim neuen Akku hinüber - wenn man in einer solchen Situation lange genug wartet, dann erholen sich die Zellen wieder minimal und können auch vielleicht nochmals einmalig 3x blinken, aber das war es dann auch. Da es sich wohl beim zweiten Akku nun um anscheinend dieselbe Situation handelt scheint das Problem wohl eher nicht am Akku, sondern eben am Stecker, Kabel oder Motor zu liegen. Es wundert mich jedoch schon etwas dass der BT-E8035 sich anscheinend durch sein BMS nicht selbst besser schützen kann...
 
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BN_Nik

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Vielen Dank schonmal für die Antworten.

@mango Habe noch keinen Kontakt zu einem Shimano Händler in der Nähe aufgenommen. Da es sich aber scheinbar um kein "einfaches" Problem handelt erwarte ich dort Kosten die jene für eine Spedition überschreiten würden.

@10tausender Den Akku habe ich immer in Wohnräumen (min. 15°C+) gelagert und auch nicht bei < 0°C geladen. Bei der angestrebten Tour, bei dem das zweite mal der Defekt aufgetreten ist, waren es draußen ca. -2°C. Also laut Betriebsanleitung stets im grünen Bereich.
 
Chaos

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Sollte ja ein Garantiefall sein und sich vorher abklären lassen, mit dem lokalen Händler ob er dies als Garantieleistung über den Hersteller macht ( mehr Chancen vllt wenn er auch Partner des Radherstellers ist und nicht nur shimano).
Fragen kann man ja mal.
 
PeterMayer

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Ich stimme allen vorherigen Beiträgen zu und dies ist letztendlich ganz klar ein Garantiefall und betrifft somit Händler, Hersteller, Shimano, Service...
Nur haben wir in den vergangenen Jahren durch sehr viele ähnlich gelagerte Beispiele gelernt (bspw. Feuchtigkeit im STePS System, ab Werk falsch montierter Geschwindigkeitssensor, außer Toleranz geratener Drehmomentsensor, fehlerhafte Speicherchips, ...) dass in solchen Fällen eine zerstörungsfreie Eigenanalyse den Besitzer des Fahrrads vor einer ewigen Odyssee von planlosen zeit-, energie- und geldfressenden und extrem frustrierenden Austauschaktionen bewahren kann.
In all den zuvor genannten Fällen waren im ersten Schritt Shimano und die Fahrradhersteller aus Eigeninitiative nicht in der Lage den Fehler nachzustellen oder zu analysieren. Erst nachdem das Problem vom Fahrradbesitzer, Forum, oder uns eingegrenzt wurde, hat sich dann tatsächlich etwas bewegt.
Wenn der Grund für das eigentliche Übel erst mal gefunden ist, dann ist es natürlich an der Zeit mit den entsprechenden offiziellen Instanzen (Fahrradhändler, Fahrradhersteller, Shimano) zu kommunizieren und gemeinsam eine konstruktive Lösung zu finden, aber das Bike einfach "abgeben" und hoffen dass die Sache irgendwie schon geregelt wird, führt meist nur zu Frust. Recherche und Eigeninitiative sind hier aus unserer Sicht als erster Schritt sehr sinnvoll. Just my 5 cents...
 
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@PeterMayer Vielen Dank für den qualifizierten Beitrag und @mango für die Verlinkung.

In der Tat ist es so, dass es unmittelbar mit aussetzen der Unterstützung das Display verblasst. Insbesondere der gelben Farbe vom Unterstützungsmodus Boost (ist ein SC-E8000) konnte man tatsächlich wenige Sekunden beim verschwinden (wurd dann immer dunkler) zusehen.

Es gibt keine Szenarien die weiter nennenswert sind. Das Fahrrad ist brandneu (hatte bei Übergabe 3km als Gesamtdistanz im Menü) und optisch in einem markellosen Zustand. Ich habe einen groben Fahrstiel aber ich hatte noch überhaupt keine Gelegenheit das Heckler zu prügeln. Es gab demnach keine Durchschläge o.ä. die Kabelstränge hätten quetschen können. Die Abdeckung auf der Nichtantriebsseite hatte ich schon abgenommen, als ich die Steckverbindungen überprüft habe. Dabei habe ich auch die Stromverbindung getrennt und neu Verbunden (saß aber vorher schon fest). Allerdings kann ich so den Zustand von dem Kabel zwischen Aufnahme des Akkus bis zu dem Stück was ich sehen kann nicht kontrollieren.

Es hat auch noch nie etwas verschmort gerochen, das hätte ich erwähnt. Bei der ersten und letzten (insgesamt 4.) "Tour" ist der defekt jeweils nach weniger als 200 Meter ohne Anstieg aufgetreten. Von einer Belastung kann also in keinster Weise eine Rede sein. Demnach gab es auch keine übermäßige Erhitzung der Komponenten.

Die einzige Tour bei der ich einigermaßen Höhenmeter gemacht hatte, waren es ca. 800 hm in < 2 Stunden. Dabei habe ich ca. 60-70% der Akkukapazität verbraucht. Aber das war zu dem Zeitunkt als der Akku schon getauscht wurde und alles hat wunderbar funktioniert und nichts wurde übermäßig heiß oder hat einen merkwürdigen Geruch entwickelt.

Dass die Sattelstütze oder der Hinterbau aufgrund seiner Kinematik für Quetschungen des Kabelstrangs verantwortlich sein kann, würde ich (meiner laienhaftigen) Einschätzung zur Folge aufgrund der Bauform des Heckler ausschließen.
 
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BN_Nik

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Ich stimme allen vorherigen Beiträgen zu und dies ist letztendlich ganz klar ein Garantiefall und betrifft somit Händler, Hersteller, Shimano, Service...
Nur haben wir in den vergangenen Jahren durch sehr viele ähnlich gelagerte Beispiele gelernt (bspw. Feuchtigkeit im STePS System, ab Werk falsch montierter Geschwindigkeitssensor, außer Toleranz geratener Drehmomentsensor, fehlerhafte Speicherchips, ...) dass in solchen Fällen eine zerstörungsfreie Eigenanalyse den Besitzer des Fahrrads vor einer ewigen Odyssee von planlosen zeit-, energie- und geldfressenden und extrem frustrierenden Austauschaktionen bewahren kann.
In all den zuvor genannten Fällen waren im ersten Schritt Shimano und die Fahrradhersteller aus Eigeninitiative nicht in der Lage den Fehler nachzustellen oder zu analysieren. Erst nachdem das Problem vom Fahrradbesitzer, Forum, oder uns eingegrenzt wurde, hat sich dann tatsächlich etwas bewegt.
Wenn der Grund für das eigentliche Übel erst mal gefunden ist, dann ist es natürlich an der Zeit mit den entsprechenden offiziellen Instanzen (Fahrradhändler, Fahrradhersteller, Shimano) zu kommunizieren und gemeinsam eine konstruktive Lösung zu finden, aber das Bike einfach "abgeben" und hoffen dass die Sache irgendwie schon geregelt wird, führt meist nur zu Frust. Recherche und Eigeninitiative sind hier aus unserer Sicht als erster Schritt sehr sinnvoll. Just my 5 cents...
Das ist auch genau der Grund warum ich mich hier nach Meinungen umhöre. Ich hatte ja Eingangs in meinem Post schon erwähnt, dass das natürlich ein Fall der Gewährleistung ist, aber insbesondere wenn das so ein seltenes Problem ist, stellt das die Werkstatt eines "herkömmlichen" Fahrradhändlers ebenfalls vor große Herausforderungen.

Die Tatsache, dass bei der ersten Begutachtung die Diagnose "Hatten wir eigentlich noch nie das Problem. Der Akku ist definitiv defekt und wir schicken dir einen neuen zu" lautete, zeigt ja bereits was Sache ist. Daran will ich auch nichts aussetzten, aber ich bezweifle nun sehr stark, dass der Akku die Ursache des Problems ist.
 
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Die Tatsache, dass bei der ersten Begutachtung die Diagnose "Hatten wir eigentlich noch nie das Problem. Der Akku ist definitiv defekt und wir schicken dir einen neuen zu" lautete, zeigt ja bereits was Sache ist. Daran will ich auch nichts aussetzten, aber ich bezweifle nun sehr stark, dass der Akku die Ursache des Problems ist.
Das sehe ich ganz genauso - auch ich mache Shimano und den Fahrradherstellern keinen direkten Vorwurf & es ist äußerst schwierig solch einen sehr seltsamen und sporadischen Fehlerfall einzugrenzen und oft kommt man einfach nur mit extrem viel Geduld, Ausdauer, Recherche und Gedankenaustausch über Foren etc. der Sache selbst auf die Spur. Dies ist natürlich ganz besonders bei einem neuen Fahrrad sehr tragisch und bedauerlich und kein Fahrradbesitzer wünscht sich freiwillig solch eine Situation.

Nochmals zum Verständnis: Der aktuelle, zweite BT-E8035 Akku scheint inzwischen ebenfalls wieder "hinüber" zu sein, korrekt?
Er lässt sich also nicht mehr korrekt laden und bei Druck auf den Knopf am Akku selbst gibt er nur noch wenig von sich (ein paar LED - Blinkzeichen, aber das war es dann...)?
Es ist jedoch wie beim ersten Akku möglich das Fahrradsystem damit kurzzeitig zu speisen (das Display bleibt dunkel) aber SC-E8000 reagiert noch kurzzeitig über Bluetooth und kann von einem benachbarten Smartphone als "SC-E8000" über Bluetooth erkannt werden, korrekt?

Dies würde ganz klar darauf hindeuten dass die Akkuspannung sehr schnell zusammenbricht oder einfach der Akku restlos entleer ist.
Wurde der neue, zweite Akku über das Ladegerät (mehrfach) korrekt vollgeladen oder könnte es sein dass die beiden Touren mit dem neuen Akku einfach aufgrund der bei der Lieferung vorhandenen Ladung im Akku zustande kamen und evtl. das Ladegerät nicht korrekt funktioniert oder ein Problem an der Ladebuchse am Fahrrad oder in deren Umfeld aufgetreten ist? Wir hatten tatsächlich einen Fall bei dem die Leitung zur Ladebuchse durch fehlerhaften Einbau des Motors zwischen Rahmen und Motor eingequetscht wurde. Bitte ggfs. hier nochmals alles überprüfen und evtl. sogar den Motor nach vorne absenken. Dazu die hinteren beiden Motorbolzen nur leicht lösen und die 4 vorderen Bolzen komplett entfernen. Dadurch kann der Motor meist nach vorne abgekippt werden. Dann alle Kabel über dem Motor genau überprüfen und vor allem beim Hochheben des Motors darauf achten dass alle Kabel und ggfs. über dem Motor geführte Bremsleitungen sauber verlaufen und nicht gequetscht werden. Manche Rahmenkonstruktionen sind hier definitiv nicht sonderlich "kabelorientiert" ausgelegt.

Was natürlich in diesem Fall von Vorteil wäre ist der Zugriff auf einen Windows Computer und ein PCE - Interface von Shimano. Damit könnte versucht werden das STePS Gesamtsystem oder auch die einzelnen STePS Komponenten zu überprüfen.
Frage am Rande: Woher kommst du? Falls Augsburg im Bereich des Möglichen liegen würde, dann kannst du gerne bei uns auf Kaffee und/oder Cola vorbeikommen und wir schauen uns die Sache mal an - würde uns selbst interessieren.
 
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BN_Nik

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Genau, der (aktuelle) zweite BT-E8035 ist seit dem letzten Versuch das Bike zu bewegen ebenfalls "hinüber". Zumindest genau so hinüber wie es der erste gewesen ist, welcher ja eindeutig von dem Händler als Defekt diagnostiziert und daraufhin ausgetauscht wurde.

Diesen hatte ich mindestens drei mal vollgeladen, Ladebuchse scheint also zu funktionieren. Vor der letzten "Ausfahrt" bei der es wieder zum Ausfall kam, war er ebenfalls vollgeladen.

Ich versuche nochmal die aktuellen Situation des Akkus zu schildern:

Im ausgebauten Zustand:
- Wenn ich den Knopf auf dem Akku betätige passiert nichts, die LED leutchtet weder durchgängig noch blinkt sie.

Im eingebauten Zustand:
- Wenn ich den An-Knopf des Bikes (EW-SW300) drücke, blinkt dieser kurz grün auf
- Das Display am Lenker bleibt absolut regungslos
- Der Motor gibt beim Druck aufs Pedal keine Unterstützung

-- Wenn ich den An-Knopf am Bike drücke, während ich mit der e-tube App nach meinem Bike suche, finde ich mein Bike als "online" (das System scheint also starten zu wollen) aber der Verbindungsvorgang kann nicht abgeschlossen werden --> nach Abbruch wird mein Bike nicht mehr gelistet

Und nun das kuriose:
Hole ich den Akku aus dem Bike raus, nachdem ich erfolglos versucht habe das Bike über den An-Knopf anzuschalten, reagiert der Knopf auf dem ausgebauten Akku --> blinkt 3 mal (laut Anleitung sind also noch 41 - 60 % Kapazität vorhanden)

Allerdings nur ein einiges mal, danach nicht mehr. Drücke ich Ihn ein zweites bis n'tes mal passiert nichts.

Wiederhole ich den Vorgang: Akku rein, An-Knopf des Bikes (EW-SW300) betätigen, System startet nicht, Akku raus --> dann geht der Knopf auf dem Akku wieder genau einmal.

Laden lässt sich der Akku nicht mehr (zumindest im Bike, besitzte den Adapter nicht). Allerdings ging das bis vor dem Ausfall über die Ladebuchse am Bike problemlos. Nun blinkt die orangene LED am Ladegerät (lt. Anleitung Ladefehler).

Die Bolzen vom Motor könnte ich natürlich mal rausnehmen / lösen um die verborgenen Verbindungen zu kontrollieren. Das sollte ja etwaige Gewährleistungsansprüche nicht tangieren, oder?

Bzgl. Diagnosegerät: Da ich eigentlich technisch (mechanisch und digital) recht fit bin (obwohl neu im Thema E-MTB) habe ich mir das schon mal grob angesehen. Allerdings ist es mit einem einfachen Kabel (und damit einer günstigen Lösung) anscheinend nicht getan, wenn ich das richtig vestanden habe ist das Diagnosegerät ebenfalls erforderlich? Aber da frage ich mich dann schon wieder: Mache ich mir hier nicht die Arbeit des Verkäufers zu eigen?

Vielen herzlichen Dank für das Angebot in Augsburg vorbeizuschauen, aber aus Bonn ist das so ungefähr genau die Strecke, die ich zum Händler zurücklegen muss ;-)
 
Callamon

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Vielen herzlichen Dank für das Angebot in Augsburg vorbeizuschauen, aber aus Bonn ist das so ungefähr genau die Strecke, die ich zum Händler zurücklegen muss ;-)
Ich würde Deinen Händler mal anrufen und ihn bitten, beim Hersteller des Bikes oder bei Shimano anzurufen und mit diesen eine Möglichkeit für Dich zu finden, das Bike bei einer anderen Werkstatt in der Nähe prüfen und reparieren zu lassen. In beiden Fällen sollte ein Ticket eröffnet werden und jede Werkstatt sollte bei Nennung der Ticketnummer darüber mit dem Hersteller oder Shimano abrechnen können. In der Form hat es mal ein Motorradhändler für mich gemacht als ich mit einer neu gekauften Maschine im Urlaub Probleme hatte, klappte perfekt.
 
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Die Bolzen vom Motor könnte ich natürlich mal rausnehmen / lösen um die verborgenen Verbindungen zu kontrollieren. Das sollte ja etwaige Gewährleistungsansprüche nicht tangieren, oder?
Ich denke diese Aktion sollte die Gewährleistung nicht tangieren, wenn alle Bolzen wieder mit dem korrekten Drehmoment angezogen werden und dabei keine Leitung gequetscht wird, kann aber keine 100% Aussage darüber abgeben.

Bzgl. Diagnosegerät: Da ich eigentlich technisch (mechanisch und digital) recht fit bin (obwohl neu im Thema E-MTB) habe ich mir das schon mal grob angesehen. Allerdings ist es mit einem einfachen Kabel (und damit einer günstigen Lösung) anscheinend nicht getan, wenn ich das richtig vestanden habe ist das Diagnosegerät ebenfalls erforderlich? Aber da frage ich mich dann schon wieder: Mache ich mir hier nicht die Arbeit des Verkäufers zu eigen?
Das ist schon richtig, dies sollte eigentlich die Aufgabe und Arbeit von anderen Instanzen (Händler, Santa Cruz & Shimano) sein und ich möchte definitiv nicht darauf drängen sich ein PCE02 Interface für 150€ oder mehr zu besorgen, "nur" um ein nagelneues Fahrrad welches nicht läuft selbst zu diagnostizieren, aber falls
evtl. die Möglichkeit besteht, sich solch ein Gerät auszuleihen (bspw. von einem Radhändler am Wochenende) dann wäre dies den Versuch wahrscheinlich wert sich selbst etwas näher mit diesem STePS System zu beschäftigen.
Ich sehe halt einfach immer wieder und wieder (und wir haben wirklich durch unsere eMax - Produkte für Shimano STePS Systeme extrem viele Rückmeldungen von STePS Fahrern) dass einfach die allermeisten Werkstätten mit einem komplexen E-Bike leider hoffnungslos und komplett überfordert sind. Die meisten Radmechaniker kennen sich nach wie vor einfach super gut mit Inbus - und Drehmomentschlüsseln aus, aber nicht mit einem PCE Interface, welches selten überhaupt vorhanden ist und wenn, dann meist in der Schublade des Radmechanikers ein Trauerdasein fristet.
 
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BN_Nik

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und wir haben wirklich durch unsere eMax - Produkte für Shimano STePS Systeme extrem viele Rückmeldungen von STePS Fahrern
Vielen Dank an der Stelle, dass du die Bereitschaft hast und dir die Mühe machst diese Erfahrungen hier zu teilen, das war wirklich sehr Hilfreich.

In jedem Fall hat sich nun mein Bild bestätigt, dass ich wohl einer von ganz, ganz wenigen bin, die solch ein Problem mit einem e8000 haben.

In meinem Bekanntenkreis habe ich noch recht wenige E-Biker also fehlt mir da ein Netzwerk zu Händlern und anderen Kontakten um an ein PCE02 Interface zu kommen. Es gibt zwar Werkstätten in meiner Umgebung, die als E-MTB Händler auf der Shimano Steps Website gelistet sind, aber zu denen habe ich auch keine Kontakte, da ich (bis jetzt) 100% aller Arbeiten an meinen Bikes selber erledigen konnte.

Ich hoffe das mein Händler (wie auch immer es nun weiter geht) sich diese Tatsache zu Herzen nimmt und nicht gleich der nächste Akku leiden muss, sondern ein bisschen tiefgründiger nach dem Problemherd gesucht wird.

Ich versuche euch auf dem laufenden zu halten.
 
PeterMayer

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Noch eine kleine Zusatzinformation zum aktuellen Thema:
Der sog. Satellitenschalter EW-SW300 welcher relativ häufig zusammen mit den Shimano - InTube Akkus BT-E8016, BT-E8035 (-L) und BT-E8036 in günstiger Position im Fahrradrahmen verbaut wird und zum Ein- und Ausschalten des STePS System dient, ist eine "aktive" Komponente!
D.h. dieser Schalter hat einen kleinen integrierten Akku und ist damit in der Lage aktiv auf ein ausgeschaltetes STePS System zuzugreifen und dieses "aufzuwecken", so dass daraufhin der Hauptakku die Speisung des Gesamtsystems übernimmt.
Somit ist auch erklärbar dass bspw. die LED dieses Satellitenschalters kurz blinken kann obwohl sich gar kein Haupt - Fahrradakku im Rahmen befindet.
Dies könnte evtl. auch erklären weshalb der problematische (wahrscheinlich inzwischen ebenso defekte) Hauptakku nach Entnahme aus dem Fahrradrahmen noch kurzzeitig ein Eigenleben zeigte als auf dessen Taste gedrückt wurde.
Ggfs. konnte nämlich die Elektronik dieses Haupt - Fahrradakku durch ein zuvor vom Satellitenschalter kurzzeitig aktiviertes STePS Bussystem und dadurch aufgeladenen Kondensator in der Elektronik des BT-E8035 noch einmalig ein gewisses Eigenleben zeigen.
Es besteht evtl. sogar die Möglichkeit dass durch Drücken des ÉW-SW300 Schalters (sogar bei entnommenem Hauptakku) kurzzeitig das SC-E8000 Display eine gewisse Bluetooth - Aktivität (ohne Displayanzeige) zeigen könnte, wie zuvor beschrieben. Leider haben wir gerade keinen EW-SW300 Schalter zum Testen vorrätig, sonst würden wir dieses Szenario gleich mal testen.

Das SC-E6100 Display und der frühere Satellitenschalter EW-SW100 sind ebenfalls solche "aktiven" Komponenten mit integrierten Akku, welcher im normalen Fahrbetrieb vom Haupt - Fahrradakku des STePS Systems geladen wird. Aus diesem Grunde holen wir auch bspw. unser schönes Test - SC-E6100 Display regelmäßig aus der Schublade und hängen dieses für ein paar Stunden an ein eingeschaltetes STePS Bike, denn ansonsten entleert sich der im SC-E6100 integrierte Akku relativ zügig & vollständig...

Hier übrigens noch ein Link zu weiteren STePS - Problemfällen, manchmal ist ja "geteiltes Leid, halbes Leid". Oft hilft auch einfach das Lesen anderer solcher Beiträge irgendwie weiter die Lösung des Problems zu finden.
 
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BN_Nik

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Also, dass der An-Schalter EW-SW300 auch ohne eingesetzten Hauptakku bei Betätigung blinkt, kann ich bestätigen. Darüber ist im Netz auch einiges zu finden. Insbesondere eben über Störfälle, wenn der integrierte Akku des EW-SW300 leer ist. Abhilfe soll wohl die Betätigung des Akku-Knopf bei installiertem Akku schaffen, wie in einem anderen Forenbeitrag berichtet wird:
1574772551313-png.22160


Das würde ich als Fehlerquelle aber mal ausschließen, da 1) der EW-SW300 auch ohne eingesetzten Hauptakku blinkt (integrierter Akku kann kaum leer sein) 2) das Betätigen des Schalters auf dem BT-E8035 bei installiertem Zustand das System ebenfalls nicht hochfährt.

Ich könnte noch mal versuchen, ob ich ohne den Hauptakku trotzdem das Bike in der e-Tube App finde wenn ich den EW-SW300 betätige.

kurzzeitig das SC-E8000 Display eine gewisse Bluetooth - Aktivität (ohne Displayanzeige) zeigen könnte, wie zuvor beschrieben
Das Bluetooth-Modul sitzt also im Display, richtig?
 
PeterMayer

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Das Bluetooth-Modul sitzt also im Display, richtig?
Ja, genau, dein SC-E8000 Display ist die Bluetooth fähige Einheit im STePS System deines Fahrrads.
Allerdings gehe ich davon aus dass der EW-SW300 Satellitenschalter ohne vorhandenen und funktionierenden Hauptakku das gesamte Shimano STePS System nicht so lange speisen kann dass dadurch eine längere, stabile Bluetooth - Verbindung zum Smartphone möglich ist.
Die Aufgabe dieses Satellitenschalters ist es lediglich das ausgeschaltete STePS Bus - System über ein kurzes Bus-Kommando aufzuwecken welches dann von der Elektronik des Hauptakkus empfangen wird und dieser dann die nachfolgende Energieversorgung des Systems übernimmt (und dabei dann auch den kleinen Akku des EW-SW300 wieder auflädt).
Aber ich könnte mir eben vorstellen dass die kurzzeitige Spannungsversorgung des STePS Bussystems durch den EW-SW300 dazu führt dass dein Bluetooth fähiges SC-E8000 Display ebenfalls kurz aufwacht und somit vielleicht kurzzeitig auf deinem Smartphone erkennbar ist. Dies würde also den von dir beschriebenen Umstand dass du das Display kurz im Smartphone erkannt hast erklären.

Im Gegensatz zu den Systemen aller Fremdhersteller von Akkus für das STePS System (bspw. PON, Simplo, Darfon, etc.) hängt dieser EW-SW300 Satellitenschalter direkt im STePS Bus System (und kann somit auch bspw. mit einer neuen Firmware aktualisiert werden).
Die zwar oft ähnlich aussehenden (passiven und relativ "dummen") Ein- / Ausschalter aller Fremdherstellerakkus (welche also nicht direkt aus dem Hause Shimano kommen) funktionieren komplett anders, kommunizieren nicht über das Shimano STePS Bussystem und sind meist direkt per eigenständiger Kabelverbindung mit dem Akku verbunden und benötigen somit auch keinen eigenen kleinen Akku um das gesamte STePS System aufzuwecken, da sie ja direkt mit dem Akku verbunden sind und diesen direkt Akku einschalten.

Mit dieser an sich sehr schönen Technik den Akku "ferngesteuert" über das Bussystem einzuschalten hat sich Shimano in meinen Augen eine Menge möglicher Problemsituationen eingefangen. Dass der Akku des Satellitenschalters bei längerer Nichtbenutzung irgendwann leer wird ist ganz klar und wenn dann noch der eigentliche (Not-) Einschaltknopf am Akku nicht zugänglich ist wenn der Akku korrekt Rahmen eingelegt ist, dann ist es sehr schwierig das System zu starten (wie oben auf dem von dir gezeigten Schaubild zu sehen). Ich frage mich ob es Zufall war dass die Bohrung vom Flaschenhalter gerade über dem Einschaltknopf des Akkus sitzt oder vom Rahmendesigner so vorbildlich mitdenkend geplant war. Bei aller Liebe zu diesem EW-SW300 Schalter/Taster mit interner Buskommunikation sind mir meine an allen Bikes befindlichen "hart zum Hauptakku verdrahteten und deutlich weniger intelligenten" Ein- Ausschalter ohne Zusatzakku und Buskommunikation wesentlich lieber und sicherer;-) Aber das ist aktuell nur meine persönliche Meinung und eigentlich OT hier (musste aber irgendwie raus)... ;)
Hoffe natürlich trotzdem dass die Sache an deinem Bike ein gutes Ende nimmt und bin relativ sicher dass es nichts mit dem EW-SW300 zu tun hat.
Halte uns bitte auf dem Laufenden und bleib optimistisch. Ich drücke auf alle Fälle beide Daumen. (y) (y)
Auch wenn die ganze Nummer sehr frustrierend erscheint, so hat dies zumindest einen kleinen Vorteil -> du lernst bei dieser Sache eine Menge über das STePS System und dein Bike und dies kann sicherlich nie schaden...
 
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BN_Nik

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Auch wenn die ganze Nummer sehr frustrierend erscheint, so hat dies zumindest einen kleinen Vorteil -> du lernst bei dieser Sache eine Menge über das STePS System und dein Bike und dies kann sicherlich nie schaden...
Ja, ich versuche optimistisch zu sein 🥲

Allerdings gibt es dazu auch guten Grund. Immerhin ist der Händler auf mich zugekommen und hat die Abholung des Bikes via Spedition proaktiv angeboten (y) Am Montag gehts dann dorthin zurück und kommt hoffentlich vor Saisonende wieder zurück 😅

Sich mit der Materie auseinandersetzen und dazulernen kann ja nie schaden, aber ich muss erstmal meine Skepsis loswerden. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit 50%iger Fehlerquote habe ich keinen Grund zum Vertrauen...

Ich halte euch auf dem laufenden!
 
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