R&M Service-Erfahrungen mit dem Riese & Müller Supercharger2 GT rohloff

Diskutiere Service-Erfahrungen mit dem Riese & Müller Supercharger2 GT rohloff im Bosch Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Ende März wurde das Rad neu ausgeliefert. Aufgrund einer Erkrankung konnte ich erst Anfang Mai in die Pedale treten. Aktuell stehen 1.400 km auf...
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userTX2

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Ende März wurde das Rad neu ausgeliefert. Aufgrund einer Erkrankung konnte ich erst Anfang Mai in die Pedale treten. Aktuell stehen 1.400 km auf dem Tacho.

Drei Tage nach der 1. Inspektion ist ein Akku, Bosch PowerTube 500, ausgestiegen. Obwohl bekannt ist, daß Bosch eine defekte Charge ausgeliefert hat, dauerte es 1 Tag in der Werkstatt um festzustellen, daß es sich um einen defekten Akku handelt. Warum der Akku nicht während des Inspektionstermins anhand seiner Nummer erkannt und getauscht wurde ist mir schleierhaft. Warum gibt es keinen Rückruf? In der Automobilindustrie ist sowas selbstverständlich.

Denke mal nicht, daß der Händler Akkus vorrätig hat,oder Bosch, wie bei Autoersatzteilen üblich, per overnight versendet. Es dauerte zusätzliche 10 Tage bis ich einen neuen Akku bekam. Bosch versendete den neuen Akku natürlich nicht direkt an mich. Laut Händler möchte Bosch keinen Kontakt zum Endkunden. Also zum abholen wieder quer durch Berlin. Das sind je 30 km hin und zurück. Während dieser 10 Tage ist das Rad rein rechnerisch nur 50% einsatzfähig. Wen juckt's? Bosch nicht und der Händler versteckt sich hinter Bosch.

Nach 1.200 km knarzte das Tretlager wie bei einem alten Ostfahrrad. Bereits zehn Tage !!! später erhielt ich einen Werkstatttermin und den dringlichen Hinweis das Rad nicht zu bewegen. Obwohl ich das Rad wie vereinbart pünktlich um 10 Uhr in die Werkstatt brachte, dauerte die Reparatur 2 Tage. Bedeutet wieder 12 Tage Nutzungsausfall. Wen juckt's? Riese & Müller scheinbar nicht, der Händler versteckt sich wiederum hinter R&M.

Nach weiteren 200 km knarzt das Tretlager wieder wie vor der Reparatur. Der Händler sendet das Rad nun zu Riese & Müller zurück um aus der Garantie entlassen zu werden. Wie lange das Rad weg ist? Keine Ahnung. Riese & Müller juckt's wahrscheinlich am wenigsten. Hauptsache die Verkaufszahlen stimmen.

Es gibt null Service-Infrastruktur von R&M.

Wenn ich ein Auto in vergleichbar gehobener Preisklasse kaufe, das Rad kostete 7.990 €, erhalte ich in der Garantiezeit sofort einen Werkstatttermin und während der Ausfallzeit ein Ersatzfahrzeug.
 
dijobe

dijobe

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Da nützt auch der große Name nichts,auch R + M kocht nur mit Wasser !
Ich kann mir eine gewisse Hähme nicht verkneifen ,sorry .
 
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RundM

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@userTX2 ,
ich habe auch so meine Probleme mit Riese und Müller, genauso mit dem Händler, aber deine Stand Zeiten sind noch Human, mein Werkstatt Termin war 3 Monate später.
Aber, denke nicht, daß es bei Premium Autos besser ist, Audi für 55K ist nur ein Sozialamt Audi, da wird mit Garantie richtig geblockt...
 
juergen007

juergen007

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Es tut mir leid, dass der TS mit der Qualität unzufrieden ist.

Folgende Frage:

- hast Du den Händler gebeten Dir ein Ersatzfahrzeug bereitzustellen? Mein Kommentar: bei meinem Händler kein Thema!

Die Frage bezieht sich aber expliziet nur auf das reklamierte Tretlager, denn auch wenn ein Akku ausfällt, dass Ding hat ja 2, also kannst Du ja weiterfahren.

Im übrigen will Dein Händler nicht aus der Garantie entlassen werden, kann er auch nicht. Er bemüht sich um eine bestmögliche Lösung. Wenn ihm R&M sagt, er solle das Bike zurück senden, hat er mit Sicherheit Rü mit dem Hersteller gehalten.

Ansonsten gilt immer das Spiel: Händler ist der Anlaufpunkt für sämtliche Reklamationen, egal ob Bosch, R&B & Co.

Die Hersteller sind für die direkte Kommunikation nicht vorbereitet, außer vertikale wie Rose & Co., glaube mir aber, in der "konservativen" Struktur fährst Du deutlich besser, denn auch Rose muss, wenn es technisch komplex wird, sich mit seinen Lieferanten auseinandersetzen.

Nach meiner Erfahrung ist dies aber für den Endkunden auch der deutlich bequemere Weg.
 
W

wuzy

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Ich habe leider ähnliche Erfahrungen mit meinem Nevo 3 GT vario hinter mir (inkl. explodiertem Hinterrad nach 80 km Laufleistung aufgrund eines Montagefehlers im Werk. Das Rad stand insgesamt 3 Wochen beim Händler. Das von R&M zugeschickte Ersatz-Hinterrad war dann wieder verzogen). Ich habe in der Zwischenzeit auch mehrfach den Versuch unternommen, mit R&M direkt in Kontakt zu treten - schriftlich und telefonisch.

Doch das "Customer Care"-Center verdient seinen Namen nicht. Gefühlt ist es ein "Customer-an-Händler-Abwimmel-Center". Gespräche sind sehr zäh. Man bekommt dort nicht den Eindruck vermittelt, dass man als Kunde eines Fahrrads, das zwischen 5 und 6.000 Euro gekostet hat, mit seinen Problemen, die der Hersteller verbockt hat, ernstgenommen wird.

Was mich darüber hinaus an der "konservativen" Struktur deutlich nervt, ist, dass ich mich im Fall eines Mängels bei einem Bike dieses Preises ausschließlich an meinen Fachhändler wenden kann, aber nicht an einen anderen R&M-Fachhändler. Dass der Hersteller nicht willens ist, eine echte Garantie zu geben, die es mir ermöglicht, auch im Urlaub oder bei Unzufriedenheit mit meinem Händler problemlos und für mich kostenneutral an einen R&M-Fachhändler zu wenden und dabei zusätzlich mobil zu bleiben (mit einem Ersatzfahrzeug), ärgert mich einfach. Dazu kommt, dass ich als Kunde mangels Garantie aufgrund der Sachmängelhaftung bereits nach 6 Monaten (Beweislastumkehr!) beweisen muss, dass ein Mangel bereits zum Übergabezeitpunkt bestand. Hier ist man dann auf Kulanz des Händlers angewiesen, wenn sich der Mangel erst nach einem Jahr zeigt - oder darf alternativ das Portemonnaie öffnen. Da hilft mir auch der Verweis auf Marktbegleiter nicht weiter, die das ebenfalls so handhaben. Es ist definitiv nicht kundenfreundlich.

Kaufe ich mir einen Dacia für 9.000 Euro (immerhin bekäme ich da für einen Aufpreis von etwa 3.000 Euro gut 1.000 KG zusätzliches Blech und Elektronik), kann ich mich *europaweit* bei einem Defekt an jeden beliebigen Dacia-Händler wenden und bekomme eine kostenlose Mängelbeseitigung - für volle 36 Monate. Von einem angeblichen "Premium"-Fahrradhersteller darf ich erst recht ähnliches erwarten.
 
Eloya

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Was mich darüber hinaus an der "konservativen" Struktur deutlich nervt, ist, dass ich mich im Fall eines Mängels bei einem Bike dieses Preises ausschließlich an meinen Fachhändler wenden kann, aber nicht an einen anderen R&M-Fachhändler. Dass der Hersteller nicht willens ist, eine echte Garantie zu geben, die es mir ermöglicht, auch im Urlaub oder bei Unzufriedenheit mit meinem Händler problemlos und für mich kostenneutral an einen R&M-Fachhändler zu wenden und dabei zusätzlich mobil zu bleiben (mit einem Ersatzfahrzeug), ärgert mich einfach. Dazu kommt, dass ich als Kunde mangels Garantie aufgrund der Sachmängelhaftung bereits nach 6 Monaten (Beweislastumkehr!) beweisen muss, dass ein Mangel bereits zum Übergabezeitpunkt bestand. Hier ist man dann auf Kulanz des Händlers angewiesen, wenn sich der Mangel erst nach einem Jahr zeigt - oder darf alternativ das Portemonnaie öffnen. Da hilft mir auch der Verweis auf Marktbegleiter nicht weiter, die das ebenfalls so handhaben. Es ist definitiv nicht kundenfreundlich.
Hi,

dies ist einer der Gründe, die für mich ausschlaggebend waren, Räder über den Arbeitgeber (EL Leasing, Jobrad und wie das alles heißt) zu nehmen.
Dort hast du nämlich für drei Jahre Ruhe, wenn etwas nicht geht kümmert sich die Versicherung darum, und da es dort um deren Kohle geht sind sie normalerweise recht hartnäckig... Das mit der Beweislastumkehr durfte ich auch so schonmal erleben. Es macht keinen Spass, nach eigentlich schon sechs Monaten diskutieren zu müssen, warum ein Defekt aufgetreten ist - und auf das Wohlwollen anderer angewiesen zu sein. Erschwerend kommt bei unseren Pedelecs noch hinzu, dass hier noch die ganze Komplexität der Elektronik und deren Zulieferer (sei es Bosch, Yamaha was auch immer) dazukommt. Geht was nicht, steht der FH oft vor einem 'closed shop' und braucht den Hersteller. Das braucht dann auch wieder Zeit.

Mixt man zu der gestiegenen Komplexität (Fahrradläden suchen ja deswegen auch verstärkt nach Zweirad-Mechatronikern) noch die aktuelle Überlastung vieler Radläden hinzu kann man eigentlich nur hoffen, dass alles glatt geht - und man einen Plan B im Sinne eines weiteren Rades in der Hinterhand hat.

So wie es bisher läuft, sind Räder nur eingeschränkt als dauerhaufter Ersatz des PKW zu gebrauchen, wenn man nicht selbst für Ausweichmöglichkeiten sorgt.

Ab einem gewissen Kostenfaktor (den ich bei Simplon, R&M und anderen Premiummarken sehe) kann man sicherlich für den Aufpreis einen Service erwarten, der zu Haus-und-Hof Marken den Unterschied macht. Da der Service aber vom Fahrradladen erbracht wird ist es aus meiner Sicht wichtiger, einen starken Partner (Fahrradladen) an seiner Seite zu haben - und das Modell bzw. Hersteller des Rades wird dann fast schon zweitrangig.

LG,

Nico
 
nadennchen

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Was mich darüber hinaus an der "konservativen" Struktur deutlich nervt, ist, dass ich mich im Fall eines Mängels bei einem Bike dieses Preises ausschließlich an meinen Fachhändler wenden kann, aber nicht an einen anderen R&M-Fachhändler.
Das liegt ganz einfach daran, dass es bei Fahrrädern keine Vertragswerkstätten gibt wie bei Autos. Hier ist jeder ein einzelner Fachhändler, der zufällig oder absichtlich diese oder jene Marke verkauft. Da müsste man schon das ganze Konzept umstellen, um so etwas wie bei PKWs zu ermöglichen. Bei Fahrrädern gibt es ja auch keine Mobilitätsgarantie.
Und jetzt mal ehrlich: ein Konzern wie Merzedes oder VW mit Zigtausend Beschäftigten soll doch hier nicht wirklich mit einem Radhersteller mit vielleicht 400 Angestellten verglichen werden....
 
juergen007

juergen007

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Viele hier nutzen das Pedelec oder S Pedelec als PKW Ersatz und sind daher auch auf eine funktionierende Servicekette angewiesen.

Da die Situation so ist wie sie ist, sollte man vor Bestellung und Anzahlung mit dem lokalen Händler besprechen, was im Fall der Fälle passiert und der Kunde dann wenigstens "fahrend" gehalten wird.

So habe ich es mit meinem Händler vereinbart. Wenn ich auf eine Inspektion warten kann ok, wenn aber das Bike einige Tage oder mehrere Wochen überarbeitet werden muss, stellt er mir ein Ersatz Pedelec zur Verfügung, für eine geringe Aufwandsentschädigung.

Auch im PKW Bereich ist ein Ersatzfahrzeug nicht immer "in". Hyundai beispielsweise gewährt zwar 5 Jahre Garantie ohne KM Begrenzung, wenn man im Rahmen von Inspektionen, Werkstattterminen etc ein Ersatzfahrzeug benötigt, wird dies aber berechnet, außer man hat mit dem Händler vorher einen Deal gemacht.

Genau wie Nico geschrieben hat, ist für den Kunden die Marke eigentlich zweitrangig, viel wichtiger dass der lokale Händler ein starker Partner ist und sich dem Kunden gegenüber fair verhält.

Beispielhaft: an meinem Cube E MTB ist nach 1,5 Jahren die hintere Foxfederung verreckt. Garantieantrag gestellt, OK bekommen, nur muss das Federbein ausgebaut werden, zu Fox geschickt werden, damit sie es überarbeiten können.

Hätte bedeutet, dass ich 6 Wochen kein Bike gehabt hätte. Der Händler hat mir dann aus seinem Bestand ein gebrauchtes Federbein eingebaut und es nach Eintreffen der Retoure wieder getauscht.
 
nadennchen

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Der Händler hat mir dann aus seinem Bestand ein gebrauchtes Federbein eingebaut und es nach Eintreffen der Retoure wieder getauscht.
Das mag in Einzelfällen funktionieren, aber was, wenn zwei weitere Kunden mit dem gleichen Problem kommen? Wieviele Ersatzfahrzeuge, Federgabeln etc soll der Händler sich hinlegen. Und dazu kommt zur Zeit: Es ist unfassbar, wieviele Leute mit Problemen zum Händler kommen. Man könnte locker 4 Monteure zusätzlich beschäftigen (die es aber weit und breit nicht gibt) um den Andrang abzuarbeiten. In diesem Jahr schlicht nicht möglich....
 
Eloya

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Beispielhaft: an meinem Cube E MTB ist nach 1,5 Jahren die hintere Foxfederung verreckt. Garantieantrag gestellt, OK bekommen, nur muss das Federbein ausgebaut werden, zu Fox geschickt werden, damit sie es überarbeiten können.

Hätte bedeutet, dass ich 6 Wochen kein Bike gehabt hätte. Der Händler hat mir dann aus seinem Bestand ein gebrauchtes Federbein eingebaut und es nach Eintreffen der Retoure wieder getauscht.
Ich habe beispielsweise fünf Wochen darauf gewartet, dass bei Fahrrad XXL die Inspektion am Rad meiner Frau gemacht wurde - so lange ist sie dann halt mit dem Auto auf Arbeit - nicht schön, weder für die Umwelt noch den Geldbeutel und zahlen tut dir das auch keiner. Mein anderer Händler um die Ecke hat währendessen die Inspektion am gleichen Tag erledigt an meinem Kathmandu. Da sieht man gut den Unterschied zwischen 08/15 und guter Händler. Und die sind auch überlastet, bekommen das aber hin.

Das mag in Einzelfällen funktionieren, aber was, wenn zwei weitere Kunden mit dem gleichen Problem kommen? Wieviele Ersatzfahrzeuge, Federgabeln etc soll der Händler sich hinlegen. Und dazu kommt zur Zeit: Es ist unfassbar, wieviele Leute mit Problemen zum Händler kommen. Man könnte locker 4 Monteure zusätzlich beschäftigen (die es aber weit und breit nicht gibt) um den Andrang abzuarbeiten. In diesem Jahr schlicht nicht möglich....
Hi, das ist eine unbestreitbare Wirklichkeit. Genauso wie die Tatsache, dass es uns Kunden aber verständlicherweise wenig interessiert, was die Ursachen oder Hintergründe für die langen Wartezeiten im Service sind. Natürlich sind wir da auch empathisch, aber ehrlicherweise und verständlicherweise erwarten wir von euch als Radhändler, dass ihr für die Produkte, die ihr verkauft, auch einen angemessenen Service zu leisten im Stande seid. Und daran krankt es (zumindest bei mir) bei 50% der Händler, die ich kenne.

Das ist jetzt nicht böse gemeint, bitte nicht so lesen! Möchte nur die Themen aus meiner bescheiden Sicht beleuchten. Ihr macht einen klasse Job im Großen und Ganzen und viele von euch laufen auf dem Zahnfleisch. Versetzt euch aber mal in unsere Lage (der Endkunden): Support durch den Hersteller gibt es deFacto nicht. Die Händler sind alle überlastet, da sie (sicherlich wirtschaftlich verständlich) zu viele Aufträge angenommen haben. Das bedeutet lange Wartezeiten im Service, und das kann auch nicht durch den Hersteller gemindert werden, da alles über euch läuft.

Dazu kommt jetzt noch, dass quasi jeder Fahrradhändler fast jedes Jobrad Leasing anbietet. Und das wird echt kompliziert in der Abwicklung, da die Anbieter häufig Kostenvoranschläge für Reparaturfreigaben brauchen. Fahrrad XXL hat beispielsweise !9! Anbieter im Rennen, und kennt für mehrere die Abläufe nicht, da erst kürzlich ongeboarded oder aber der Kollege, der es schon mal abgewickelt hat, ist nicht da. Da läuft ja sehr viel noch über persönliches Wissen der einzelnen Angestellten.

Durch Jobrad wird das Volumen langfristig hoch bleiben. Was dann für die Händler bedeutet, dass sie entweder weniger Aufträge annehmen müssen oder aber skalieren müssen - vor allem im Service und der Abwicklung. Ihr kriegt jetzt über Jobrad nicht mehr nur die 'klassische' Fahrrad Klientel, die auch selbst schrauben kann, an den Tresen, sondern auch den A6 oder A8 whatever fahrenden Manager, der es gewohnt ist, dass die Dinge einfach geregelt werden. Und das verspricht dir ja auch quasi jedes Rad Leasing. Die Versprechen einlösen muss aber der Fahrradhändler.

Ich persönlich finde es wirklich echt stark, mit wie viel Einsatz viele der mir bekannten Händler aktuell am Rotieren sind. Aber auch nach Corona wird das das 'new normal', das neue Normal sein. Und ich wünsche uns allen, dass das Fahrrad auch dann positiv besetzt bleibt - und nicht als Servicewüste Fachhandel in die Geschichte eingeht, und den Trend auf Räder torpediert.

Sorry, ist etwas länger geworden.

LG,

Nico
 
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userTX2

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@dijobe
wieder ein völlig sinnfreier Post.

@userTX2
meines Wissens betrifft es eben nicht bestimmte Akku Nummern, sonst würden die nicht ausgeliefert.
Der Ausfall passiert oft erst beim Laden.
Ach so, alles klar. Ich danke Dir für den Hinweis. Mein Fachhändler wußte das nicht. Als ich fragte warum nicht beide Akkus getauscht werden da ja anzunehmen sei, daß beide Akkus aus einer Kiste/Lieferung kämen bekam ich als Antwort, daß die Akkus bei R&M in vielen Regalen lägen und die verbauten Akkus durchaus aus verschiedenen Regalen kommen können. :ROFLMAO:
 
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userTX2

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@userTX2 ,
ich habe auch so meine Probleme mit Riese und Müller, genauso mit dem Händler, aber deine Stand Zeiten sind noch Human, mein Werkstatt Termin war 3 Monate später.
Aber, denke nicht, daß es bei Premium Autos besser ist, Audi für 55K ist nur ein Sozialamt Audi, da wird mit Garantie richtig geblockt...
3 Monate? o_O
 
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userTX2

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Es tut mir leid, dass der TS mit der Qualität unzufrieden ist.

Folgende Frage:

- hast Du den Händler gebeten Dir ein Ersatzfahrzeug bereitzustellen? Mein Kommentar: bei meinem Händler kein Thema!

Die Frage bezieht sich aber expliziet nur auf das reklamierte Tretlager, denn auch wenn ein Akku ausfällt, dass Ding hat ja 2, also kannst Du ja weiterfahren.

Im übrigen will Dein Händler nicht aus der Garantie entlassen werden, kann er auch nicht. Er bemüht sich um eine bestmögliche Lösung. Wenn ihm R&M sagt, er solle das Bike zurück senden, hat er mit Sicherheit Rü mit dem Hersteller gehalten.

Ansonsten gilt immer das Spiel: Händler ist der Anlaufpunkt für sämtliche Reklamationen, egal ob Bosch, R&B & Co.

Die Hersteller sind für die direkte Kommunikation nicht vorbereitet, außer vertikale wie Rose & Co., glaube mir aber, in der "konservativen" Struktur fährst Du deutlich besser, denn auch Rose muss, wenn es technisch komplex wird, sich mit seinen Lieferanten auseinandersetzen.

Nach meiner Erfahrung ist dies aber für den Endkunden auch der deutlich bequemere Weg.
Natürlich bat ich um ein Ersatzbike. Bei meinem Händler gibt es das nicht.
Ich schrieb, daß mit einem defekten Akku das Bike rein rechnerisch nur 50% einsatzfähig sei. Ich schrieb nicht, daß ich nicht fahren kann.
Ich kann nur wiedergeben was mir der Händler sagte. Als ich ihm den wiederholten Tretlagerschaden telefonisch meldete erwiederte er sofort, daß er das Bike zu R&M zurücksendet um aus der Garantie rauszukommen. Er sprach auch über Rückabwicklung des Kaufes. Zu dem Zeitpunkt unseres Telefonats hat er bestimmt nicht über eine 2. Leitung mit R&M telefoniert und sich abgestimmt.
 
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Eloya

Eloya

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Natürlich bat ich um ein Ersatzbike. Bei meinem Händler gibt es das nicht.
Ich schrieb, daß mit einem defekten Akku das Bike rein rechnerisch nur 50% einsatzfähig sei. Ich schrieb nicht, daß ich nicht fahren kann.
Ich kann nur wiedergeben was mir der Händler sagte. Als ich ihm den wiederholten Tretlagerschaden telefonisch meldete erwiederte er sofort, daß er das Bike zu R&M zurücksendet um aus der Garantie rauszukommen. Er sprach auch über Rückabwicklung des Kaufes. Zu dem Zeitpunkt unseres Telefonats hat er bestimmt nicht über eine 2. Nummer mit R&M telefoniert und sich abgestimmt.
Perfekter Service #nicht.

Nicht nur wird dir nicht geholfen, du müsstest auch lange auf dein Rad verzichten, wenn es zum Hersteller zurück geht. Lass' dich bloß nicht mit einer Rückabwicklung abfinden, wo du vielleicht sogar noch ein Nutzungsentgelt zahlen müsstest.

So sollte es nicht laufen, vor allem nicht bei solch 'günstigen' Rädern.

LG,

Nico
 
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Dort hast du nämlich für drei Jahre Ruhe, wenn etwas nicht geht kümmert sich die Versicherung darum, und da es dort um deren Kohle geht sind sie normalerweise recht hartnäckig... Das mit der Beweislastumkehr durfte ich auch so schonmal erleben. Es macht keinen Spass, nach eigentlich schon sechs Monaten diskutieren zu müssen, warum ein Defekt aufgetreten ist - und auf das Wohlwollen anderer angewiesen zu sein. Erschwerend kommt bei unseren Pedelecs noch hinzu, dass hier noch die ganze Komplexität der Elektronik und deren Zulieferer (sei es Bosch, Yamaha was auch immer) dazukommt. Geht was nicht, steht der FH oft vor einem 'closed shop' und braucht den Hersteller. Das braucht dann auch wieder Zeit.

Mixt man zu der gestiegenen Komplexität (Fahrradläden suchen ja deswegen auch verstärkt nach Zweirad-Mechatronikern) noch die aktuelle Überlastung vieler Radläden hinzu kann man eigentlich nur hoffen, dass alles glatt geht - und man einen Plan B im Sinne eines weiteren Rades in der Hinterhand hat.

So wie es bisher läuft, sind Räder nur eingeschränkt als dauerhaufter Ersatz des PKW zu gebrauchen, wenn man nicht selbst für Ausweichmöglichkeiten sorgt.

Ab einem gewissen Kostenfaktor (den ich bei Simplon, R&M und anderen Premiummarken sehe) kann man sicherlich für den Aufpreis einen Service erwarten, der zu Haus-und-Hof Marken den Unterschied macht. Da der Service aber vom Fahrradladen erbracht wird ist es aus meiner Sicht wichtiger, einen starken Partner (Fahrradladen) an seiner Seite zu haben - und das Modell bzw. Hersteller des Rades wird dann fast schon zweitrangig.

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Ich bin voll Deiner Meinung, mein Fachhändler besitzt Deutschlandweit Niederlassungen und nennt sich "Deutschlands e-Bike Experten". Trotzdem gelingt es ihm nicht von R&M und anderen Herstellern einen Kundenfreundlichen Service zu bekommen.
 
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LZ_

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E-Motion ist ein franciseschuppen..... würdest du die Konditionen kennen hättest wahrscheinlich wo anders gekauft.
 
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Fahrrad XXL kommt mir eher wie ein Discounter vor. War schon mal jemand Samstags da? Da wird man ja regelrecht durch die Ausstellung gedrückt. Und gleichzeitig muss man aufpassen nicht überfahren zu werden. Die Auswahl ist gigantisch. Mein Fachgeschäft ist das eher nicht. Ist aber nur meine Meinung. Mich wundert es nicht, dass dort längere Wartezeiten anfallen.
 
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LZ_

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Kollege: Fahrrad XXL hat sicher keine R+M im Portfolio und in BE auch keine Filialen.....
 
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