Selbstbau eines E-Bike Akkus

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Ewi2435

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Fuer 700W ist das riesig und viel zu schwer. Von den Ladeverlusten die einer Heizung gleichen mal ganz abgesehen.

Die 1500W gelten auserdem bei 60V eingangsspannung. Also 25A.
Bei 12V waeren das schlappe 300W.
 
FranzAnton

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Ja, damit würde man schon auch zur Erderwärmung beitragen :) Tja wo du Recht hast hast du Recht, abe ich will halt irgendwie mein schnuckeliges 700W 12V Netzteil in Stellung bringen, das ist net viel größer als der Satiator.... Da muss man doch was machen können mit, verdammt :)
 
FranzAnton

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Mal echt blöde Frage: Es gibt ja recht günstige und auch kleine Schweißinverter
Stamos Germany Elektrodenschweißgerät MMA Schweißgerät tragbar Mini (kompaktes E-Hand-Schweißgerät, 200 A, 230 V, IGBT Inverter, 80% Arbeitszyklus, HOT START): Amazon.de: Baumarkt

Der hätte sicher noch Leistungsreserven, aber 600 Watt dürfte der schon mit ED100% haben, oder?
Natürlich müsste man da was am Ausgangstrafo machen. Strombegrenzung einstellbar frei Haus und man frickelt noch eine Spannungsüberwachung dazu und die schaltet die Hütte dann ab.
Nu was sachste?
Ich glaube man könnte da sicher noch Systemgewicht einsparen, weil die fetten schweren Messing Buchsen brauchst j nicht. Stromshunt müsste man auch noch manipulieren, damit man im Bereich zw. 8-15A einstellen kann
Gut, wirkungsgrad kommt nicht an den Satiator ran seh ich grad :)

Was meinst du? ....gehör ich in die Anstalt? :)
 
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nimm den Pulsar 3+ als Ladegerät, da 1-4 Servernetzteile davor und du kannst 14s bis 2,5 KW laden bei bis zu 2 A Balancerstrom
 
FranzAnton

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nimm den Pulsar 3+ als Ladegerät, da 1-4 Servernetzteile davor und du kannst 14s bis 2,5 KW laden bei bis zu 2 A Balancerstrom
Ja, aber der Pulsar (so gut er ist) ist mir zu teuer und die "Schweißgerät" Variante hätte rein finanziell -so sie überhaupt möglich ist- schon was, oder.
Ich hätte ja gerne etwas Input über die Machbarkeit. Oder jemand bringt einen Hinweis warum das technisch nicht geht.

Der Pulsar ist so genial, dass ich viele seiner Funktionen für meinen einen Akkutyp ja gar nicht brauche, sie aber zahlen muss.
Ich werde nicht NichelCadmium oder Metalhydrid oder Blei laden (vermutlich auch nie LiFePo4)

@Tommi müssen ja nicht 1000W sein, soll halt so viel sein wie der Akku noch thermisch verträgt, aber ich sag mal ein halbwegs neuer 9P kann mit 700Watt geladen werden (ich geh mal von VTC5 aus und keine Mimosen Zellen) ohne dass der zu warm wird.
 
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na ging halt um schnell laden, schmunzel
aber wie auch immer spielt ja der Preis wieder eine Rolle und da dürften die meisten wieder schlucken.
Hatte mir das Teil vor einem Jahr zugelegt und seit dem staubt es rum.
Man braucht eben manchmal Sachen, die man doch nicht braucht ;)
 
FranzAnton

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na ging halt um schnell laden, schmunzel
aber wie auch immer spielt ja der Preis wieder eine Rolle und da dürften die meisten wieder schlucken.
Hatte mir das Teil vor einem Jahr zugelegt und seit dem staubt es rum.
Man braucht eben manchmal Sachen, die man doch nicht braucht ;)
Glaub mir ich hatte den auch schon in der Hand weil halt doch die Benchmark unter den Ladern.... aber wie du sagst er ist einfach zu universell.
Und ich hab damit halt noch zusätzlich das Thema Schaltnetzteile vorne dranpappen zu müssen. Sicher haben die einen besseren Wirkungsgrad als
mein Schweißgerät mit IGBT's , aber dafür hab ich da praktisch schon alles was ich brauche und muss nicht 2x wandeln.

Ich bin ja leider einer mit gefährlichem Halbwissen, aber ein Schweißinverter ist ja als Ladegerät missbraucht von der Kennlinie schon sehr nahe an dem
was man braucht. Der von mir genannte Inverter hat eine Leerlaufspannung von 50V laut DB. da fehlt ja wirklich nicht mehr viel zu den 54,6 was ich für den Akku benötige. Einzig die Stromregelung zu verschieben von 20-200A auf sagen wir 5-20A wird sicher anspruchsvoller.
Man müsste die 80-130€ was so ein günstiger Inverter kostet wirklich mal investieren um zu schauen ob das machbar ist.

Ich sehe als Knackpunkt die Stromregelung und den Ausgangstrafo an ob da noch die eine oder andere Windung raufgeht, dass der z.b. 60V Leerlauf kann. Die fetten schweren Gleichrichterdioden am Ausgang könnte man dann auch durch kleinere ersetzten und so Gewicht sparen.
Um 10€ gibt es Prints wo ich eine Spannung zw. 6-60V einstellen kann wo dann bei eingestellter Spannung ein Schaltkontakt betätigt wird und die CV Phase beendet. Aber schnellladen tust vermutlich eh nur bis 80% und gut ist.
 
FranzAnton

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Hier gibt es das Teil um 119€ expondo.de
Hotstartfunktion ist vermutlich auch kein Vorteil beim Laden :) ---hm--- kann man sicher auch was machen wenn man weiß wie das schaltungstechnisch gelöst ist... Wenn es nur ein Elko am Ausgang sein sollte wäre ja wieder alles in Butter

Aber ich seh schon, schnellladen ist nicht so das Thema, oder die Meanwell Teile sind für alle so fein, dass ich da niemand hinterm Ofen hervorholen kann.
Und ja der Lüfter schreckt auch schon mal einige ab, obwohl es doch möglich sein müsste wenn ich einen 3,5kVA Inverter bei sagen wir 600-700W Dauer betreibe der Lüfter vielleicht seeehr klein werden könnte und ich auch noch eine bessere thermische Ankoppelung ans Gehäuse schaffe, dass natürlich auch noch mehr Alu braucht.... OK geb zu das riecht nach viel Arbeit und wenig Radfahren :)
 
onemintyulep

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Ich benutze eine Variante dieses Step-Up Wandlers sogar zum Fahren. Die Effizienz ist da sehr gut.
Man sollte aber auf die neueste Version achten (QS-4884CCCV ). Die wird gerne als "1800W" verkauft. Wichtig ist die Effizienzangabe "98.1%" (das ist der eigentliche Unterschied zur Vorgängerversion). Natürlich gibt es bei 12V keine 98.1%...
 
FranzAnton

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Ja, das Teil hat was ... und der Preis!
Aber ich häng gedanklich noch bei meinem Schweißinverter Ladegerät. Hab eines mit 62V Leerlauf gefunden, da müsste ich eigentlich nur mehr die Stromeinstellung modifizieren. Also noch bin ich begeistert wie klein das hinzubekommen ist.
Preis un die 100€. Mal schauen ob da noch ein Stolperstein auftaucht.
Wesentlich dürfte auch die Kennlinie sein, sozusagen auf welche Spannung bricht das Teil bei z.B. 15A Belastung ein. Oder anders gesagt, kann ich bei einem 13S Akku der jetzt auf 39V herunten ist überhaupt 15A treiben.
Dazu muss man sich das Teil halt kaufen und messen und wenn's nicht klappt dann hat man ein Schweißgerät (das man nicht braucht)
Sollte die Spannung zu sehr einbrechen, dann hätte ich wenig Ideen was man da modifizieren könnte um die Kennlinie zu ändern. Vorallem ohne Schaltplan.... wie schreibt ihr immer so schön? Versuch macht kluch oder so ähnlich :)
 
onemintyulep

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Schweißinverter Ladegerät.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass das funktioniert. Beim Schweissen ist es ja egal was für eine Spannung da grade so genau anliegt, und welcher Strom grade fliesst... darauf wird die Konstruktion ausgerichtet sein.
Bei dem Preis kann man da aber auch mal reinschauen... :)
Bei der andern Lösung wäre für mich die Frage ob so ein "700W" PC-Netzteil dauerhaft 700W liefert :unsure:
 
FranzAnton

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Also die guten PC Netzteile liefern schon ziemlich das auf Dauer was draufsteht. Wenn ich mir den Stromverbrauch von manchen Gamer Kisten anschaue... und die spielen nicht nur 10 min und machen dann Pause.
Also beim Schweißen -haste recht- da stellt sich eine Spannung gemäß der Lichtbogenlänge ein. Der Strom wird aber konstant gehalten!
Der ist schon wichtig, weil wenn der auch irgendwo ist, dann wird schweißen "anstrengend". Wie "genau" jetzt diese Stromregelung ist sei dahingestellt, aber wenn ich einen 1000Wh Akku schnelllade, dann is mir egal ob der Strom jetzt zw. 10 und 15A schawankt, weil das sollte der ja aushalten. Aber ich glaube das die Stromregelung da schon besser funktioniert. Die Inverter, die so bei Youtube zerlegt werden, hatten alle entweder einen Shunt drinnen oder einen Stromtransformator auf der Primärseite des Ausgangstrafos. Die besseren hatten sogar beides. Also auf die relativ gute Konstanz des eingestellten Stromes würde ich schon mal vertrauen.

Die Frage ist vielmehr, was die Spannung macht in Abhängigkeit der Last. Da spielt die Streuinduktivität des Ausgangstrafosnatürlich eine große Rolle. Aber das -fürchte ich- kann man eh nur ausmessen am Inverter selber. Bevor ich den kaufe versuche ich noch zu recherchieren was ich im Notfall überhaupt für Eingriffsmöglichkeiten habe, sollte die Strom/Spannungskurve nicht zum Laden geeignet sein....

Die sicher wesentlich teurere Lösung ist sicher die Netzteil/Modellbaulader, aber natürlich für die interessant die ohnehin Maodellbauer sind.
Mir schwebt aber ein Lader mit möglichst hoher Energiedichte vor. Das Teil solll auch möglichst klein und leicht sein, weil schnellladen tu ich eher unterwegs wo und nicht zu Hause.
 
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Ich hab hier nur die letzten paar Seiten gelesen, bin aber auch ein wenig verdutzt. Es soll also ein ultraschnell ladender 13s 500Wh Akku gebaut werden?

Dann nimm Lipos. Die sind zwar gefährlicher als Stahlbecher, können dafür aber mit wahnsinnigen (Ent)ladeströmen beaufschlagt werden.

Als Netzteil könnte man 48V Netzteile von Meanwell oder aus Servern verwenden. Die haben meist eine sehr hohe Leistungsdichte und sehr guten Wirkunsgrad. Entgegen der Aussage von @Akkufritze gibt es Servernetzteile mit 48V, die haben sogar noch einen besseren Wirkungsgrad als die 12V Dinger.
Das ganze muss dann an einen Laderegler. Möglich wären DPS5015, der oben erwähnte Pulsar, oder, wenn das Netzteil ein Spannungsregelpoti besitzt, eine kleine Strombegrenzerplatine.

Experimente mit Schweißinvertern würde ich tunlichst lassen. Das ist absurd. Auch PC-Netzteile sind ungeeignet. Selbst wenn man viele in Reihe schaltet (schalten könnte) oder die Spannung massiv hochboostet wird das nicht sinnvoll.
 
FranzAnton

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@1N4001 Danke für deine Tips! Ich möcht gern bei den "Stahlbechern" bleiben und verzichte auf "echte" Schnellladung, aber so mit 1C sollte schon mal gehen.
Was findest du an der Inverter Idee (Lösung) absurd? Kannst du mi da einen technischen Grund nennen.
Vielleicht nochmals kurz wiederholt falls du das beim lesen übersehen hast. Ich würde schon eine eigene Abschaltelektronik zusätzlich verwenden wenn die Ladeschlussspannug erreicht ist.
Den Inverter würde ich hauptsächlich für die CC Ladephase verwenden und da sehe ich prinzipielle kein Problem beim Inverter, da der ja eine schöne Stromquelle darstellt.... Ich lass mich aber gerne belehren was du da als problematisch ansiehst?
Mich sprang zusätzlich eigentlich der Formfaktor und der Preis an.
 
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Entgegen der Aussage von @Akkufritze gibt es Servernetzteile mit 48V, die haben sogar noch einen besseren Wirkungsgrad als die 12V Dinger.
Ich habe nie behauptet, das es keine 48V Netzteile gibt. Es stand im Raum, das bereits ein 12V Netzteil vorhanden war und ich selber habe hier eine ganze Kiste davon. Desweiteren kann man den Pulsar 3+ auch mit 12V betreiben, wenn man nicht die volle Ladeleistung benötigt, was sicher wiederum Gewicht spart.
 
FranzAnton

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Was findest du an der Inverter Idee (Lösung) absurd?
So ein Inverter ist nicht zur Stromversorgung gedacht. Weißt du denn, ob er die nötige Spannung auch unter Last liefert? Die Regelung ist ungenau und die Komponenten sind nicht auf Dauerbelastung ausgelegt. Außerdem fehlen typische Sicherheitsmechanismen (UVP, OVP, OCP, OPP, etc.).

Desweiteren kann man den Pulsar 3+ auch mit 12V betreiben, wenn man nicht die volle Ladeleistung benötigt
Hat er einen Boost-Konverter eingebaut? Wenn ja, ginge dies. Wenn nein, reicht die Spannung nicht zum Laden von 13s.
 
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Der pulsar wandelt hoch wie runter und schluckt alles von 12V bis 54V (13S)
 
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Hat er einen Boost-Konverter eingebaut? Wenn ja, ginge dies. Wenn nein, reicht die Spannung nicht zum Laden von 13s.
kann ich nicht sagen, in der Beschreibung wird aber nur auf eine geringere Ladeleistung hingewiesen, wenn dadurch die Ladespannung auch reduziert wäre, hätte man das sicher beschrieben.
 
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