Haibike Sduro Trekking 6.0 (2x10er MT8000) mit hinten 10-46er M6000 Ritzel betreibbar ?

Diskutiere Sduro Trekking 6.0 (2x10er MT8000) mit hinten 10-46er M6000 Ritzel betreibbar ? im Yamaha Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo, hat irgendjemand mit Ritzeltausch an neueren SDuro Trekking´s Erfahrung ? ---- Laut zwei Händler Wekstatt Meistern ist es...

captain-picard

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Hallo,

hat irgendjemand mit Ritzeltausch an neueren SDuro Trekking´s Erfahrung ?

----

Laut zwei Händler Wekstatt Meistern ist es Fahrrad-herstellertechnisch problematisch vorne (am Motor) andere als die
verbauten Kassetten einzubauen (Einzelgenehmigung erforderlich, die meist versagt wird)

Hinten dagegen kann man quasi verbauen, WAS SHIMANO so bautechnisch ZULÄSST
(das ist ein erheblicher Unterschied) die Palette ist an sich da groß an Kombinationen)

Laut Shimano Homepage geht ein 11-46er hinten
(zb : Shimano Deore Kassette CS-M4100-10 10-fach)
nicht mit meinem vorhandenen Käfig
(Shimano XT Schaltwerk Shadow RD-T8000 10-fach)

Ein 42er HG500 hinten würde problemlos gehen....
Lohnt das dann am Berg aber überhaupt ? Bringt dann 0,85:1 statt 1:1 ??
Wäre nicht eine 46er HG500 auch noch machbar... der T8000er Käfig hinten bei mir ist doch schon ein langer....

Zumal viele E-Trekkingräder inzwischen 10-51er Kettenblätter hinten verbauen (llerdings als 1er Kurbel),
die laut Shimao Page mit ner T8000er aber gar nicht fkt. würden....:unsure: ?
Muss man da dann E Pedelecs nochmal Kurbeltechnisch von Bio Rädern unterscheiden ?

-->
Wer kann also aus persönlicher Erfahrung berichten, was für ein Haibike mit 2x fach vorne und 10-fach T8000 (o.ä.)
hinten als Maximum (Zähne) an Übersetzung einbaubar ist ?


(So schön das Haibike im flacheren Gelände wegen der guten Federung, dem stabilen Rahmen, der angenehmen Sitzposition,
den fetten MTB Reifen und der super Yamaha Reichweite + leichten Fahrweise ohne Motor auch ist....
...ich ärgere mich doch ein wenig, alternativ kein Cube Kathmandu EXC oder Winora IX12 mit geil niedriger 38/51er Übersetzung + 360% Bosch CX Unterstützung gekauft zu haben, was ja am Berg wohl echt doll sein muss....)

Aber gut, das perfekte Rad gibts wohl nicht...

P.
 

captain-picard

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Die Überschrift muss geändert lauten "11-46er" (kann ich aber nicht mehr ändern)
Das genaue Shimano Ritzel wäre prinzipiell nicht entscheidend, sofern es zur qualitativen Serie passt.
 

captain-picard

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So, Händler baut mangels angebotener Shimano Kasseten hinten ne kompatible SunRace 11-46er ein.
36 auf 46 = 0,78 Übersetzung...das passt :)
 

Totokatapi

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Laut zwei Händler Wekstatt Meistern ist es Fahrrad-herstellertechnisch problematisch vorne (am Motor) andere als die
verbauten Kassetten einzubauen (Einzelgenehmigung erforderlich, die meist versagt wird)
Was für eine Einzelgenehmigung soll das denn sein?
Das einzige Problem könnte der Umwerfer sein.
 

architom

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Was für eine Einzelgenehmigung soll das denn sein?

Das würde mich auch mal interessieren. Wer hat mir da denn etwas zu genehmigen?
Ansonsten finde ich das Thema auch spannend. Im Normalfall reicht mir die 1:1-Übersetzung. In den Bergen wünsche ich mir dann allerdings doch etwas mehr und habe auch schon mal nach alternativen Ritzeln und Kettenblättern geschaut.

Gruß Thomas
 

captain-picard

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Das sagte mir bislang JEDE Händler Werkstatt der "großen drei" (Stadler, B.O.C., E Motion) :

Alles was ANTRIEBSSEITIG (also auch Kurbeleinheit plus Kettenblatt) verbaut ist, ist CE-relevant (Typenzulassung)
...Änderungen daher nur, wenn die weitere Funktion nach Umbau durch den Hersteller quasi geprüft und genehmigt ist.
Ebenso bei Änderungen der BREMSE (Sicherheitsanforderungen bei 25 Km/h Pedelec laut Pedelec Zulassungs Rechtsnorm).
In der Regel machen die Hersteller das aber nicht !

Hintere Kassette besitzt dagegen keine CE Relevanz (kein "Antrieb dort") und kann deshalb gegen alles getauscht werden, was der
Schaltungs-Hersteller zuläßt.

Laut Werkstatt Meister wird bei E Bikes von den "Freaks" (z.B. hier im Forum) so viel selbst gebastelt wie früher an den Bio Bikes...
Die Leute vergessen aber, sagt er, dass es sich um ein neuartiges, bauartzugelassenes Fahrzeug handelt (Pedelec Norm)...
Das ist somit CE gemäß kein "normales Fahrrad".

Rechtlich bedeutet dies möglicherweise, dass der Hersteller bei sicherheitsrelevanten Umbauten aus der Haftungs -und Erklärungspflicht ist,
wenn durch Versagen eines verbauten "Nicht Serien" Teils irgendwie ein Schaden entsteht.

STVZO rechtlich ist das Pedelec aber einem Fahrrad gleichgestellt....
Ob somit im Falle eines Unfalls eine nicht serienmäßige Ausstattung zum Nachteil des Fahrradfahrers geahndet wird (als Täter und Opfer) ist wohl noch umstritten und höchstrichterliche Urteile fehlen dazu noch.
Ich halte das aber für sehr unwahrscheinlich.
Denn der STVZO ist es in der Regel in der Verordnung egal, welche Ritzel Du fährst und in welchem Zustand die sind...
Hauptsache Du hast Bremsen, Beleuchtung und Reflektoren etc. am Rad.

Ein pfiffiger, ruhmgeiler Anwalt kann aber vor Gericht aus nem A immer nen B machen !... ☝

P.
 
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captain-picard

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Das würde mich auch mal interessieren. Wer hat mir da denn etwas zu genehmigen?
Ansonsten finde ich das Thema auch spannend. Im Normalfall reicht mir die 1:1-Übersetzung. In den Bergen wünsche ich mir dann allerdings doch etwas mehr und habe auch schon mal nach alternativen Ritzeln und Kettenblättern geschaut.

Gruß Thomas

Ich bekomme demnächst durch die Händler Werkstatt hinten eine SunRace 11-46er Kassette verbaut ... macht 0,78:1 Übersetzung statt 1:1

P.
 

architom

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Die CE-Kennzeichnung ist nur für Hersteller und Händler relevant, da sie nur solche Produkte in den Handel bringen dürfen, die der CE-Kennzeichnung entsprechen.
Wenn ich als Verbraucher daran etwas ändere, verliert das Produkt zwar evtl. die CE-Zulassung und ich kann den Hersteller/Händler für Schäden, die das Produkt dann bei mir verursacht, nicht mehr haftbar machen.
Aber ehrlich gesagt, ist mir das egal. Ich habe nicht vor, andere für mein Handeln verantwortlich zu machen. Ich mache nichts Illegales und von daher lasse ich mich nicht von solchen Gedanken leiten wie "Was könnte denn alles passieren?"

Gruß Thomas
 

Slomotion Man

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Der Händler zitiert eine Richtlinie des Fahrradhändlerverbandes und der Hersteller. Das ist eine Sammlung von Verordnungen, an die sich alle halten sollen, damit z.B. keine Fremdanbieter günstige Ersatzteile verkaufen können und ein 95 Cent Teil, bestellt beim Radhersteller, verkauft vom Händler, 36 Euro kostet. Eine Marktzugangsbeschränkung für Dritte zur Gewinnmaximierung.
Gestelzt und mangels Rechtsgrundlage, haben sie, da es mit dem Pedelec zum KFZ machen ja leider nicht ging, zur Begründung die "Maschinenrichtlinie" herangezogen. Die vorher noch niemand beim Fahrrad kannte. So will man die wirklichen Absichten dahinter verschleiern. Um Sicherheit geht es da keinem, nicht einmal im aller geringsten. Schau mal "Haibike" und "Rahmenbruch". So lassen sich daraus keinerlei Plichten für den Hersteller ablesen. Wie praktisch. Liest nur keiner das Pamphlet. So muss selbst die Lampe am Rad freigegeben werden.
Nur zu menschlich, das Handwerker sich an ihre vermeintlichen Sonderrechte klammern, wenn es ihnen nutzt und Geld bringt.

Dieser "Vorschriftenkatalog" ist in keiner Weise bindend. Es ist keine Vorschrift und kein Gesetz. Jeder Händler legt ihn so aus wie er gerade mag und es ihm am besten passt. So wie er Dir plötzlich eine neue "illegale" Kassette, aber kein vorderes Rad einbauen will, damit er doch noch Geld verdient. Die Kassette kauft er für 6 Euro ein...

So darf nach der Verordnung z.B. keine Kette ohne Herstellerfreigabe eingebaut werden, auch das hintere Ritzel nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller geändert werden, z.B. von Shimano auf Sunrace oder in eine andere Übersetzung. Ganz übel verboten nach Richtlinie! Bitte frage Deinen Händler nach der schriftlichen Freigabe für Dein Bike (mit Seriennummer) für die Übersetzung und die Sunrace Kassette. Damit Du Deine Unterlagen komplett hast. Die muss er nämlich vorlegen und ablegen, nach Richtlinie. Das wird er sicher nicht tun.
Ganz einfach weil auch der Hersteller gar keine Abteilung hat, die die täglich tausend Anfragen, nach Prüfung der fraglichen Teile, positiv beantworten könnte. Darum wird jede Anfrage abgelehnt mit "wir senden Ihnen gerne eine Liste der von UNS lieferbaren Ersatzteile zu, dem Einbau anderer Teile können wir leider nicht zustimmen".

Die Hersteller, Verbände und Prüforganisationen versuchen genau das zu etablieren, was den Automobilherstellern durch die Gruppenfreistellungsverordnung der EU verboten wurde. Am Ende darf Dein Akku nur noch mit Eon Strom geladen werden, bei Yellow erlischt die Garantie.
 

captain-picard

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@captain-picard warum geht die 11-46 Sunrace, die 11-46 von Shimano aber nicht, liegt das nur an verfügbaren Kassetten?

Die Sunrace ist laut Sunrace Kompatibel Liste mit meiner T8000 (2er Blatt mit 36/48) kompatibel.
Die Shimano Kassette laut Shimano online "Kalkulator" hinten aber nur bis 11/42.

Es ist nix ungewöhnliches, dass Tuning Zulieferer mehr können als das Original.

----


Der Händler zitiert eine Richtlinie des Fahrradhändlerverbandes und der Hersteller. Das ist eine Sammlung von Verordnungen, an die sich alle halten sollen, damit z.B. keine Fremdanbieter günstige Ersatzteile verkaufen können und ein 95 Cent Teil, bestellt beim Radhersteller, verkauft vom Händler, 36 Euro kostet. Eine Marktzugangsbeschränkung für Dritte zur Gewinnmaximierung.
Gestelzt und mangels Rechtsgrundlage, haben sie, da es mit dem Pedelec zum KFZ machen ja leider nicht ging, zur Begründung die "Maschinenrichtlinie" herangezogen. Die vorher noch niemand beim Fahrrad kannte. So will man die wirklichen Absichten dahinter verschleiern. Um Sicherheit geht es da keinem, nicht einmal im aller geringsten. Schau mal "Haibike" und "Rahmenbruch". So lassen sich daraus keinerlei Plichten für den Hersteller ablesen. Wie praktisch. Liest nur keiner das Pamphlet. So muss selbst die Lampe am Rad freigegeben werden.
Nur zu menschlich, das Handwerker sich an ihre vermeintlichen Sonderrechte klammern, wenn es ihnen nutzt und Geld bringt.

Dieser "Vorschriftenkatalog" ist in keiner Weise bindend. Es ist keine Vorschrift und kein Gesetz. Jeder Händler legt ihn so aus wie er gerade mag und es ihm am besten passt. So wie er Dir plötzlich eine neue "illegale" Kassette, aber kein vorderes Rad einbauen will, damit er doch noch Geld verdient. Die Kassette kauft er für 6 Euro ein...

So darf nach der Verordnung z.B. keine Kette ohne Herstellerfreigabe eingebaut werden, auch das hintere Ritzel nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller geändert werden, z.B. von Shimano auf Sunrace oder in eine andere Übersetzung. Ganz übel verboten nach Richtlinie! Bitte frage Deinen Händler nach der schriftlichen Freigabe für Dein Bike (mit Seriennummer) für die Übersetzung und die Sunrace Kassette. Damit Du Deine Unterlagen komplett hast. Die muss er nämlich vorlegen und ablegen, nach Richtlinie. Das wird er sicher nicht tun.
Ganz einfach weil auch der Hersteller gar keine Abteilung hat, die die täglich tausend Anfragen, nach Prüfung der fraglichen Teile, positiv beantworten könnte. Darum wird jede Anfrage abgelehnt mit "wir senden Ihnen gerne eine Liste der von UNS lieferbaren Ersatzteile zu, dem Einbau anderer Teile können wir leider nicht zustimmen".

Die Hersteller, Verbände und Prüforganisationen versuchen genau das zu etablieren, was den Automobilherstellern durch die Gruppenfreistellungsverordnung der EU verboten wurde. Am Ende darf Dein Akku nur noch mit Eon Strom geladen werden, bei Yellow erlischt die Garantie.

Mein Händler zickt da nicht soooo...
Habe auch angefragt, ob ich mein Licht selbst machen darf ohne Gewährleistungs Verlust.
Werkstatt Meister sagte: Licht am Kabel abklemmen, neues mit kabel Verbinder und schrumpfschlauch dran.... Das machen 10.000de in D
erfolgreich zu Hause am Rad... Das ist keine Raumfahrt Technik.... Da sehen die das nicht so eng, wollen ja auch Kunden nicht vergraulen.
Kann ich also machen... Kann Ja auch keinen echten "Schaden" produzieren, ausser dass es dunkel bleibt.
Wovon er "zu Haus" abrät sind:
Unbauten am Antrieb (kurbel/Lager/Motor/ Vordere Ritzel nur wenn Bike Hersteller zustimmt)
und Bremsen umbauten (Beläge wechseln ok)

P.
 

Slomotion Man

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Genau das Lampe tauschen ist laut Richtlinie nicht zulässig, weil die EMV nicht mehr gegeben ist. Das Rad könnte zu einem Sender werden und wichtige Funkverbindungen stören. Z.B. den Flugfunk von Verkehrsmaschinen. Die spinnen wirklich komplett ab. Lies mal beim Zedler-Institut nach. Wie sich der Chef dieser Einrichtung so als Spinner und Büttel seiner Auftraggeber outen kann, ist super peinlich. Vor allem weil dort so getan wird als sei man "unabhängig".
 

captain-picard

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wenn die neue Lampe StVZO §67 zugelassen ist. Kann man diese bedenkenlos tauschen.
Genau dann tut sie sozusagen staatlich abgesegnet nix uneraubtes.
Dass fahrradlampen "Funken" ist wohl ins Reich der Märchen zu setzen.... Beim ansteuern von led entsteht so gut wie keine EM Strahlung ausserhalb des sichtbaren Lichts.
 

Flachlandtirole

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Dass fahrradlampen "Funken" ist wohl ins Reich der Märchen zu setzen.... Beim ansteuern von led entsteht so gut wie keine EM Strahlung ausserhalb des sichtbaren Lichts.

So pauschal kann man das nicht sagen.
Es kommt immer darauf an, wie die Elektronik, die die LEDs ansteuert, aufgebaut und umgesetzt ist.
Wenn die LED Lampe eine gültige CE Prüfung hat, dann kann man allerdings davon ausgehen, dass sie alle Anforderungen bzgl. EM Verträglichkeit erfüllt.
 

Slomotion Man

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Natürlich kann man aus den Bauteilen, die in praktisch jeder Elektronik vorhanden sind, theoretisch einen Sender bauen, bzw. deren Tätigkeit mit einem empfindlichen Empfänger, in direkter Nähe, also wenige cm entfernt, nachweisen. Elektromagnetische Strahlung ist überall.
Nur sollte man sich einmal überlegen, wie stark der werden müsste, um eine andere, z.B. mit 50 Watt sendende Einrichtung, zu stören.
Dazu ist eine wirklich leistungsfähige Elektronik nötig, die eine entsprechende Eingangsleistung verarbeiten kann.
Das "könnte so ein Teil theoretisch zum Sender werden", ist also mit ja zu beantworten. Die Frage "könnte so ein Sender einen anderen stören" ist eindeutig zu verneinen. Diese zweite, logische und letztendlich relevante Frage wird aber aus ganz selbstsüchtigen Interessen von Industrie und Prüfinstituten verboten. Etwas anderes ist es, wenn es darum geht im tausendstel Watt Bereich sendende Konsumartikel zu stören. Dort könnte z.B. ein fehlerhaft aufgebauter Audio Verstärker den Bluetooth Kopfhörer des Nachbarn stören. Fast jeder kennt das, wenn plötzlich das Pochen des Handys aus dem Radio kommt, weil man es direkt darauf gelegt hat. Mit 50cm Abstand ist der Spuk vorbei.
Also wichtigen Flug, Polizei oder Rettungsfunk zu stören, mit einer Fahrradlampe, gehört in McGyvers Fernsehmärchenkiste.

Wenn es nach diesen Prüfinstituten ginge, wäre der Betrieb der Sonne nie genehmigt worden und müsste sofort eingestellt werden.
 

captain-picard

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Meine Werkstatt hat mich gerade darüber informiert, dass mein Haubike Trekking 6.0 hinten nicht umbaubar ist auf
11-46er Kettenblatt. :cry::mad:

Sie haben drei verschiedene Käfige (u.a auch eine M6000er) versucht, aber alle stoßen beim Umwerfen irgendwie gegen den Kettenweg.
Offensichtlich ein Problem der Geometrie des Käfiganschlusses (Schaltauge) hinten bei dem Haibike Modell.

Tja, das ist sehr blöd....
Für Bergfahrten würde ich dem Trekking 6.0 nur noch Note "Ausreichend" geben...
Im Harz kam die "nur" 1:1 Übersetzung + "nur" 70NM Yamaha an Ihre (und meine) Grenzen.

Dumm, dass ich daran nicht früher vor dem Kauf gedacht habe , bzw. erst im Harz gemerkt habe, dass das Vorhandene nicht so recht genügt...

Da mein Modell zu neu ist, wird ja hier keiner sein, der da mal einen erfolgreichen Ritzelumbau vollzogen hat.
Die Werkstatt sagte, es gibt natürlich noch andere Käfige, aber man kann ja auch nicht alles vorher auf gut Glück bestellen und probieren...
der Aufwand wäre da zu hoch.

Ich überlege, ob ich das Trekking 6.0 jetzt komplett verkaufe und mir ein Trekking Rad mit definitiver 38/10-51er Kettenkombi zulege.
Z.B. das Raymon Tourray LTd 2.0 mit PW-XE Motor und SRAM 12G mit 38/11-51....
Auch wenn es Verlust bedeutet...ich fahre ungern mit etwas rum, dass mein jetzt feststehendes Portfolio nicht komplett abdeckt.

Oder es muss geschaut werden, ob vorne ne andere Kurbel Kombi + Unmwerfer gibt (26/36er zB)...

Bin da jetzt leider echt gefrustet wegen meiner eigenen Kaufwahldummheit...

P.
 
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captain-picard

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Nee, die Sizposition geradeaus, bedingt durch MTB Rahmen Design und die grosse Federung vorne wäre dann für meinen Rücken auf Dauer nicht Touren tauglich....
Muss somit ein trekking sein, aber das nächste wird ein Fully mit Berg Ritzeln und MtB Motor (PW XE oder besser)
Gibt einige... Aber nicht billig.... Ab 4000€ aufwärts.

Ich denke ich verkaufe meins im Frühjahr... Jetzt ist die Saison vorbei.
Es sei denn hier meldet sich einer, der meins für fairen Preis nimmt.

Wird so oder so ein Verlust Geschäft... Aber der captain will eben ein nahezu perfektes Raumschiff ;)
Nach der Harz Erfahrung stehen alle Parameter dafür fest.

P
 

captain-picard

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Wat(t) Japanisch(es) mit ST am Ende
Ich lasse das Nachdenken über Alternativen für diese Jahr..
Bin kein krösus und werde mich bis nächstes Jahr mit dem Haibike weiter ärgern (am Berg)
und es vielleicht im Februar/März als "Jahreswagen" verkaufen.

Und dann ein neues 2021er E-Bike mit EMTB Motor, min. 38/51er oder 32/46er Ritzel etc
Fully Federung,... aber StVZO + Gepäckträger.

Kann gar nicht schlafen aus Ärger über meine Ritzel Unkenntnis bei Haibike.
Geblendet von Design, Yamaha Reichweite und Probefahrten ohne Berge.

P.
 

Wolvieh

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Gibt es im Trekkingbereich Fullys? Bei einem Fully hast du beim Gepäckträger nicht viel Auswahl, da ja der Hinterbau beweglich ist, und sich der Gepäckträger beim einfedern mit bewegt. Es sei denn, du befestigst ihn am Sattelrohr, was bei einer verstellbaren Stütze ja nicht geht.
 
Thema:

Sduro Trekking 6.0 (2x10er MT8000) mit hinten 10-46er M6000 Ritzel betreibbar ?

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