Schnelles Pendelrad, Fragen zum optimalen Antriebskonzept

Diskutiere Schnelles Pendelrad, Fragen zum optimalen Antriebskonzept im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Kommt ja auf die Unterstützungsstufe an. Tendenziell kann man es doch erst mal so probieren und das Pack totfahren. Bezahlt ist es doch jetzt eh...
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Speci-Lorenz

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Kommt ja auf die Unterstützungsstufe an. Tendenziell kann man es doch erst mal so probieren und das Pack totfahren. Bezahlt ist es doch jetzt eh. Bei guten Zellen, sachgemäßer Handhabe und nicht permanenter Full force wäre ich nicht so pessimistisch.
 
stema16

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Ich habe akkumäßig noch gar nichts gekauft. Verwende aktuell 2x18V Akku mit 4A die sonst in meinen Akkumaschinen stecken.
Mit denen werde ich ein paar mal pendeln und schauen wie es sich mit der Kapazität verhällt, danach kaufe ich einen passenden Akku speziell für das Rad.
 
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miwe2011

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Mit denen werde ich ein paar mal pendeln und schauen wie es sich mit der Kapazität verhällt, danach kaufe ich einen passenden Akku speziell für das Rad.
Gute Entscheidung und schickes Rad. Und 13,1kg sind sehr schön. Das fährt sich bestimmt nett! Viel Spaß damit
Mirko
 
stema16

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Ja 144wh, hatte ich ja schon geschrieben.
Das Rad wird auf meine Pendelstrecke optimiert, die ist knapp 12 km mit 145 bzw 225hm. Mehr muss der Akku nicht leisten.
Ich fahre zur Zeit nen 500wh Akku durch die Gegend, der ist Abends nach 24 km noch mehr als halb voll. Das ist einfach nur unnötiges Gewicht welches mich bremst!
Für längere Touren hab ich andere Räder.
 
Geierlamm

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Ja 144wh, hatte ich ja schon geschrieben.
Das Rad wird auf meine Pendelstrecke optimiert, die ist knapp 12 km mit 145 bzw 225hm. Mehr muss der Akku nicht leisten.
Ich fahre zur Zeit nen 500wh Akku durch die Gegend, der ist Abends nach 24 km noch mehr als halb voll. Das ist einfach nur unnötiges Gewicht welches mich bremst!
Für längere Touren hab ich andere Räder.
Kann dich nur bestärken.
Meine Frau und ich fahren mit 365 bzw. 440 Wh auch auf Strecken jenseits der 100 km mit unseren Tourenrädern. Riesenakku sind eher Ballast, ungefähr so, wie wenn ein Gewichtheber zum Klettern geht: sehr viel hinderliche Muskelpakete.
Wichtig wären modulare Akkupakete.
Hätte ich eine elektrotechnische Ausbildung , hätte ich mir sowas gebaut.
An meinem Einkaufsrad mit Anhänger hängt ein 14s Akku mit 750 Wh , da hängen manchmal 40 bis 50 kg dran.
Dann ist das sinnvoll.

Gruss

Geierlamm
 
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Wichtig wären modulare Akkupakete.
Hätte ich eine elektrotechnische Ausbildung , hätte ich mir sowas gebaut.
Ich glaube der Aufwand mehrere kleinere Akkus abnehmbar zu bauen, ist größer als der Nutzen.

Ein großer Akku hat nicht nur mehr Reichweite, er lebt auch länger.
 
Geierlamm

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Ich glaube der Aufwand mehrere kleinere Akkus abnehmbar zu bauen, ist größer als der Nutzen.

Ein großer Akku hat nicht nur mehr Reichweite, er lebt auch länger.
Wie gesagt, ich bin kein Elektrotechniker.
Aber es sollte doch seltsam sein, wenn nicht mit entsprechendem Batteriemanagement nicht adäquate Lebensdauer zu erreichen wäre. Muss eben der Spannungsabfall oder wie der Stress für den Akku auch immer aussieht, technisch eingegrenzt werden.
Der Vorteil kleinerer und leichterer Module ist fürs rein unterstützende Radfahren ja unbestritten.
Wer mehr auf Motorkraft setzt, mags ja anders haben.

Gruss

Geierlamm
 
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Man braucht mehrere mechanische Verbindungen die zu einem leicht lösbar und zum anderen sicher fest sind.

Dann noch mehrere Elektrische sichere Verbinder die auch leicht lösbar sind.

Dann noch das Problem mit Spannungsdifferenzen der einzelnen Module.

Da finde ich Ladestecker rein und einfach fahren einfacher.

Ich habe mittlerweile 60x18650 und 20x21700 am Rad.
Alles fest und parallel verlötet und ohne Elektronik.
 
H

hansmeier2018

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Es ist durchaus sinnvoll den Akku genau für die eigenen Ansprüche zu dimensionieren. Sonst ist es unnötiges Gewicht.
Ich würde den Energieinhalt so wählen, dass ich stand jetzt (Winter) 70% des Akkus brauche. Dann hat man genug Reserve für Alterung und kann die ersten zwei Jahr nur bis 90% laden.

Der Vorteil von einem größerem Akku und dadurch geringere Abnutzung rechnet sich meistens nicht, da die Leute nicht genug fahren und darum der kalendarischecVerschleiß größer ist als der durch Auf und Entladung.
 
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Rollerfahrer

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Das ist eben ein allgemeines Akku Problem.

Ein Tesla hat ja auch unnötig viele Zellen an Board wenn es nur mal bis zum Bäcker geht.

Andersrum ist man mit einem kleinen Akku dauerhaft im Aktionsradius beschränkt.

Ein kleiner Akku am Rad reicht zum pendeln, aber nicht für die Wochenend Tour.

Und wenn man Reserve Packs im Keller lagert, altern die ja auch. Dann kann man die auch gleich spazieren fahren und die Einzelzelle durch Stromverteilung schonen.

(Meine Meinung)
 
stema16

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Heute hab ich ne pendel-probefahrt gemacht. Temperaturen um die 0 Grad, teilweise noch Raureif auf der Straße, deswegen bin ich recht verhalten gefahren.

Hinweg mit 2,5a (90wh) Akku.
Fahrtdauer für 11,5 km mit 145 hm 25:27. Durchschnittsgeschwindigkeit 26,7km/h.
Bin die ganze Zeit in der höchsten Stufe gefahren, der kleine Akku hat gereicht, hatte am Ende unter Last noch 32Volt. Akkuladeanzeige am Akku zeigte noch etwas Restkapazität an.
Regler, Akku und Motor waren nie mehr als Handwarm.

Rein von der Fahrzeit bin ich mit dem anderen Rad mit dem Boschmotor nicht schneller, allerdings merkt man am Berg einen deutlichen Unterschied. Der Q100 hat doch deutlich weniger kraft, da muss ich mehr Muskelkraft aufbringen. Es gehen aber alle Steigungen mit 20+ km/h, das passt. Die etwas schlechterePerformance am Berg wird jedoch durch das deutlich leichtere Treten bei 25+km/h und die damit höhere Geschwindigkeit (26km/h Bosch zu 32-35 km/h Q100) wett gemacht. Ich denke das ich die Fahrzeit mit dem Q100 noch etwas reduzieren kann.

Rückfahrt war wegen einer losen Kabelverbindung an der Kabelverlängerung vom Pas im Biobikemodus. Da merkt man dann den Tretwiederstand des Motors am Berg deutlich…

Mehr zum Rad in den nächsten Tagen
 
Geierlamm

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Heute hab ich ne pendel-probefahrt gemacht. Temperaturen um die 0 Grad, teilweise noch Raureif auf der Straße, deswegen bin ich recht verhalten gefahren.

Hinweg mit 2,5a (90wh) Akku.
Fahrtdauer für 11,5 km mit 145 hm 25:27. Durchschnittsgeschwindigkeit 26,7km/h.
Bin die ganze Zeit in der höchsten Stufe gefahren, der kleine Akku hat gereicht, hatte am Ende unter Last noch 32Volt. Akkuladeanzeige am Akku zeigte noch etwas Restkapazität an.
Regler, Akku und Motor waren nie mehr als Handwarm.

Rein von der Fahrzeit bin ich mit dem anderen Rad mit dem Boschmotor nicht schneller, allerdings merkt man am Berg einen deutlichen Unterschied. Der Q100 hat doch deutlich weniger kraft, da muss ich mehr Muskelkraft aufbringen. Es gehen aber alle Steigungen mit 20+ km/h, das passt. Die etwas schlechterePerformance am Berg wird jedoch durch das deutlich leichtere Treten bei 25+km/h und die damit höhere Geschwindigkeit (26km/h Bosch zu 32-35 km/h Q100) wett gemacht. Ich denke das ich die Fahrzeit mit dem Q100 noch etwas reduzieren kann.

Rückfahrt war wegen einer losen Kabelverbindung an der Kabelverlängerung vom Pas im Biobikemodus. Da merkt man dann den Tretwiederstand des Motors am Berg deutlich…

Mehr zum Rad in den nächsten Tagen
Zum einen:

32 bis 35 km/h ohne Unterstützung?
Wie lange?
Und wenn längere Strecke, wozu brauchst du einen Motor?

Zum anderen:
An den Tretwiderstand glaub ich nicht recht, jedenfalls nicht in grossem Maße, aber ansonsten hättest du eben eine Reibrolle nehmen sollen. Die bietet garantiert keinen , wenn weggeklappt.

Gruss

Geierlamm
 
stema16

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Zum einen:

32 bis 35 km/h ohne Unterstützung?
Wie lange?
Und wenn längere Strecke, wozu brauchst du einen Motor?
Auf meiner Pendelstrecke gibt es einen 2,5km lagen Abschnitt (zwischen Km 7 und 9,5, ) mit 1-4% Gefälle, dort erreiche ich mit dem neuen Bike eine deutlich höhere Geschwindigkeit. Hier sorgen das deutlich geringere Gewicht, die bessere Aerodynamik und der geringere Tretwiederstand des Rads für mehrt Speed.
Den Motor brauche ich am Berg, ohne Motor verliere ich da viel Zeit und komme deutlich ins schwitzen, das möchte ich vermeiden, der der größte Zeitgewinn ist die Tatsache das ich auf der Arbeit mit dem pedelec nicht duschen muss sondern sofort an den Arbeitsplatz kann.
2022-01-17 08_12_04-Ebike old _ E-Bike-Radfahrt _ Strava.png

Zum anderen:
An den Tretwiderstand glaub ich nicht recht, jedenfalls nicht in grossem Maße, aber ansonsten hättest du eben eine Reibrolle nehmen sollen. Die bietet garantiert keinen , wenn weggeklappt.

Gruss

Geierlamm
Ich kann nur mein Empfinden weitergeben - ohne Motorunterstützung ist am Berg ein deutlicher Wiederstand zu spüren, in der Ebene bei rund 30 Km/h fällt das nicht so auf. Natürlich spielt auch das Radgewicht ein Rolle - mein Vergleich mit dem Biobike war auf dem Rennrad (ca. 9kg).

Wie bereits gesagt, für mich geht das Konzept ganz gut auf - heute Abend wird in der Werkstatt die Verkabelung optimiert, dann gehts morgen mit dem neuen Rad zur Arbeit - bin gespannt wie sich der Motor auf dem Rückweg schlägt.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Dann wird's klar. Mit meinem im Avatar abgebildeten Rad ist bei leichtem Gefälle selbst mir als 70 jährigem dieses Tempo ohne Unterstützung noch möglich. Mit dem Fully mit dem Bafang mit 1 kW maximaler Leistung "verfeure" ich dann ganz nett Akkukapazität und es macht nicht richtig Spass, weil zuviel Mopedfeeling.
Also du machst das völlig richtig mit der Minimalunterstützung.
Prinzipiell hat natürlich alles was sich mitdreht auch einen gewissen Widerstand, doch eine Flatterjacke oder der Unterschied beim Rennrad zwischen Oberlenker und Unterlenkergriff dürften größer sein als so ein kleines Motörchen mit möglicherweise mässigem Freilauf.

Gruss

Geierlamm
 
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miwe2011

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Das mit dem Tretwiderstand mag sich auch noch etwas bessern. Bei mir brauchte der Motor auch ein paar Kilometer, bis die Lager eingelaufen waren. Inzwischen ist der Freilauf inzwischen gefühlt ähnlich einem Nabendynamo. Aber klar, ans Rennrad kommst du nicht ran.
 
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