Schlechter Service Lease-a-bike/Derby Cycle Firmenleasing Jobrad

Diskutiere Schlechter Service Lease-a-bike/Derby Cycle Firmenleasing Jobrad im Plauderecke Forum im Bereich Community; Hallo, ich bin neu hier im Forum, seit knapp drei Jahren bin ich Besitzer eines Focus Thron Pro der Firma Derby Cycle. Als ich das Fahrrad...
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FocusThron

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Hallo,

ich bin neu hier im Forum, seit knapp drei Jahren bin ich Besitzer eines Focus Thron Pro der Firma Derby Cycle.

Als ich das Fahrrad anschaffen (Kaufen) wollte, überzeugte mich mein Händler vom Nutzen der Dienstfahrrad-Option. Da mir die Konditionen fair erschienen und die Möglichkeit, dass Fahrrad mit 4% Restwert in meinen Besitz zu übernehmen eine super Preisersparnis. Über den Rechner von https://www.lease-a-bike.de rechnete sich die monatliche Rate und der Kaufpreis super.

Die Abwicklung bzw. Bestellung über meinen örtlichen Händler war problemlos und sehr gut.

Als nach wenigen Wochen nach der Auslieferung die Kette in einem Gang anfing durchzurutschen, tauschte mein Händler auf Kulanz das hintere Schaltgetriebe. Das Fahrrad ließ sich zu Begin nicht über das Bedienteil am Lenker einschalten. Da mein Händler nichts erreichen konnte, probierte ich es selber. Eine Nachfrage bei Derby Cycle wurde telefonisch recht unprofessionell abgewickelt. Auf meine bitte mich mit dem Kundenservice/Technischen Support zu verbinden, erhielt ich folgende Antwort „Haben wir nicht, wenn wir dafür einen Mitarbeiter abstellen würden, dann hätte er ja den ganzen Tag nichts anders zu tun.“! Autsch...! Was war das denn bitte? Nach Monaten des Wartens erhielt ich die Nachricht von meinem Händler, dass ein Softwareupdate zur Verfügung steht. Damit war das Problem gelöst.


Am 7. Dezember erhielt ich eine Mail von Derby Cycle mit folgendem Wortlaut:


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Sommer 2017 haben die obersten Finanzbehörden (OFD) der Bundesländer die Bewertung des marktüblichen Preises von gebrauchten E-Bikes geändert und pauschal auf 40% der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) festgesetzt. Dies hat zur Folge, dass auf die Differenz zwischen Kaufpreis und „marktüblichem Preis“ Steuern und Sozialabgaben anfallen.

Wie ist die Situation bei lease-a-bike?

Bislang sind die gebrauchten Fahrräder immer zum Restwert an den regionalen Fachhandel verkauft worden, der wiederum dem Mitarbeiter ein Angebot zum Kauf gemacht hat. Da der Fachhändler in seiner Preisfindung frei ist, wurde in der Vergangenheit kein zusätzlicher geldwerter Vorteil durch die regionalen Finanzämter festgestellt.

Durch die neue Bewertung der OFD wird der geldwerte Vorteil nun aber pauschal unterstellt. Da sich dieser geldwerte Vorteil theoretisch auch bei lease-a-bike nachweisen lässt, sehen wir uns in der Pflicht, Unternehmen und Mitarbeiter vor einer eventuellen Steuernachzahlung zu schützen und auf die steuerliche Veränderung zu reagieren.

Unsere Lösung:

Als Anbieter sind wir in der Lage diesen geldwerten Vorteil als Dritter zu übernehmen und nach § 37b EStG zu versteuern. Dies wurde durch ein BMF-Schreiben vom 17.11.2017 bestätigt. Da wir weiterhin vom Dienstfahrradleasing und seinen Vorteilen überzeugt sind, werden wir einen Teil der Mehrbelastung übernehmen.

Damit wir dem Mitarbeiter ein bestmögliches Angebot machen können, optimieren wir momentan gemeinsam mit unserer Leasinggesellschaft die Kalkulationen. Wir werden Anfang Januar 2018 eine Aussage zum angebotenen Preis für Mitarbeiter machen.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Derby Cycle lease-a-bike



Am 12.02.18 erhielt ich nun eine weitere Nachricht:


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wir Ihnen bereits im Dezember mitgeteilt haben, hat es im letzten Jahr eine Neubewertung des „marktüblichen Preises“ für gebrauchte E-Bikes durch die obersten Finanzbehörden der Länder gegeben. Dies hat zur Folge, dass die Differenz zwischen tatsächlichem Kaufpreis des Mitarbeiters und „marktüblichem Preis“ versteuert werden muss.

Auslöser für diese notwendige Nachversteuerung sind die Finanzbehörden.

Durch ein BMF-Schreiben vom 17.11.2017 wurde festgelegt, dass auf diese Versteuerung §37b EStG angewendet werden kann.

Als Anbieter ist es uns möglich, diese Versteuerung vorzunehmen. Deshalb werden wir zukünftig als Anbieter selbst, dem Mitarbeiter ein Angebot zum Kauf des Dienstfahrrades machen. Die Abwicklung erfolgt weiterhin über den regionalen Fachhandel.

Zudem haben wir uns entschieden einen Teil der Mehrbelastung zu tragen.

Deshalb beträgt der Kaufpreis für den Mitarbeiter bei allen bestehenden und neuen Verträgen lediglich 13 % der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP).

Als zusätzliche Hilfestellung haben wir Ihnen ein Informationsblatt für Ihre Mitarbeiter angehängt.

Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Derby Cycle lease-a-bike


Da war ich nun etwas verwundert, die Diskussion über die Besteuerung konnte ich den Medien entnehmen. Meine Anfrage zum erwarteten Kaufpreis wurde wie folgt beantwortet:


Sehr geehrter Herr XX,

der Kaufpreis beträgt 13% der unverbindlichen Preisempfehlung Ihres Fahrrades.

Das FOCUS THRON PRO 120 hat einen UVP von 3.699€



Das war eine tolle Antwort. Beantwortet von einem Praktikanten, Geschäftsführer oder wem auch immer?! Namen sind bei Derby Cycle scheinbar Top Secret.

Der genannte Preis ist übrigens falsch. Laut Leasingvertrag beträgt dieser nämlich 3669,00 Euro.

Rechnerisch ergeben sich damit folgende Preise bzw. Preisdifferenz:

3669,00 Euro zu 4% Restwert = 146,76 Euro.
3669,00 Euro zu 13% Restwert = 476,97 Euro
Das Fahrrad kostet mich also 330,21 Euro mehr.

Dies teilte ich Derby Cycle am 12.02.18 mit. Eine Antwort gab es nicht. Ich informierte meinen Händler über die Informations-KOmmunikationspolitik von Derby Cycle. Daraufhin rief mein Händler bei Derby Cycle an. Niemand konnte Ihm eine vernünftige Erklärung liefern. Es gab die Information das der Rückkaufwert nicht „fest“ versprochen wurde. Über die veränderten Konditionen wurde der Händler durch mich (Kunden) informiert. Später gab es dann eine Information für den Händler über die weiterhin attraktiven Konditionen für den Kunden von Derby Cycle.

Am 02.05.18 erneute Nachfrage bei Derby Cycle zum Bearbeitungsstand meiner Nachricht.

Keine Antwort!

08.06.18 erneute Nachfrage mit Schilderung des Falles an einen direkten Mitarebiter von Derby Cycle, von welchem ich damals den Vertrag bekam. Herr A. W. hielt es nicht für nötig zu antworten.


21.08.18 Kontaktaufnahme über Instagram mit Focus Bikes. Man versprach mir sich um das Problem zu kümmern.


21.09.18 erneute Nachfrage unter Posts und per private Nachricht an Focus Bikes, welcher gelöscht wurde. Mein Beitrag unter einem Bild wurde gelöscht.

Weiterhin keine Antwort.

03.10.18 Nachricht von Focus Bikes das mein Anliegen noch nicht geklärt ist.

09.10.18 Nachricht von Focus Bikes das man das erst mal mit Derby Cycle intern besprechen muss, da der Kundenservice in deren Hand liegt.

15.10.18 Nachricht von Focus Bikes per Mail.

Hallo XX,

ersteinmal Sorry, dass Du so lange auf die Antwort warten musstest. Nach interner Rücksprache mit dem Kundenservice von Derby Cycle können wir Dir leider keine weitere Info geben. Wir von FOCUS haben keinen direkten Kundenservice, es läuft komplett über Derby Cycle. Es tut mir leid, dass ich bzw. wir von FOCUS nicht mehr für Dich tun können. Ich verstehe Deinen Unmut. Du kannst nochmal mit dem Kundenservice von Derby direkt in Kontakt treten unter [email protected]

Viele Grüße
And.



Es gibt Firmen die sich etwas unprofessionell anstellen bei Support/Service, was hier aber bei der Firma abläuft ist wirklich das Letzte.

Mein nächster Schritt wäre es jetzt sich an den Verbraucherschutz zu wenden.

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder nutzt das Leasing über Lease-a-bike und hat folgende Informationen erhalten?

Andere Anbieter wie z.B. Jobrad haben sich übrigens dazu entschieden, Altverträge mit den bei Abschluss genannten Konditionen auslaufen zu lassen. Das ist wohl die fairste Lösung für den Kunden.
 
Borland

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... Da mir die Konditionen fair erschienen und die Möglichkeit, dass Fahrrad mit 4% Restwert in meinen Besitz zu übernehmen eine super Preisersparnis...

Hast Du diese Konditionen "vertraglich" , "schriftlich" bestätigt bekommen?
 
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schmadde

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Die Unsicherheit bzgl. der Besteuerung des Restwerts, die von Anfang an bei den Jobrad Angeboten klar war (und - das muss fairerweise gesagt werden - auch von denen kommuniziert wurde) hat mich unter anderem dazu bewogen dieses Angebot nicht anzunehmen. Speziell die überteuerte Versicherung hat eine evtl. Ersparniss ja fast vollständig aufgefressen. Ich hab damals dann mit meinem AG eine Vereinbarung über Entgeldumwandlung geschlossen.

Auch was war weder für mich noch für die Firma am Ende ein richtig gutes Geschäft, wie sich rausgestellt hat, als ich dann früher als geplant die Stelle gewechselt habe. Ich bin der Meinung, dass man wenn man günstig einkauft billiger fährt als mit "Steueroptimierung" zum Listenpreis. Und man hat keine Scherereien beim Umbau oder wenn man ein neues will bevor der Zeitraum abgelaufen ist.

Mein nächste Rad hab ich dann wieder privat bezahlt und fahre damit wesentlich besser. Dieses ganze Steuersparmodell hilft doch nur einem: Jobrad.
 
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FocusThron

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Weder im Leasingvertrag noch in den AGB´s https://secure.el-ag.de/dl/bwGS/agb konnte ich Informationen über den Rückkaufwert erfahren. Dieser wurde lediglich werbewirksam über den Kostenrechner kommuniziert.

Die Unsicherheit bzgl. der Besteuerung des Restwerts, die von Anfang an bei den Jobrad Angeboten klar war (und - das muss fairerweise gesagt werden - auch von denen kommuniziert wurde) hat mich unter anderem dazu bewogen dieses Angebot nicht anzunehmen. Speziell die überteuerte Versicherung hat eine evtl. Ersparniss ja fast vollständig aufgefressen. Ich hab damals dann mit meinem AG eine Vereinbarung über Entgeldumwandlung geschlossen.

Auch was war weder für mich noch für die Firma am Ende ein richtig gutes Geschäft, wie sich rausgestellt hat, als ich dann früher als geplant die Stelle gewechselt habe. Ich bin der Meinung, dass man wenn man günstig einkauft billiger fährt als mit "Steueroptimierung" zum Listenpreis. Und man hat keine Scherereien beim Umbau oder wenn man ein neues will bevor der Zeitraum abgelaufen ist.

Mein nächste Rad hab ich dann wieder privat bezahlt und fahre damit wesentlich besser. Dieses ganze Steuersparmodell hilft doch nur einem: Jobrad.

Die Erkenntnis bin ich nun leider auch reicher. Das grenzt für mich aber schon am Rande der Legalität. Es wurde definitiv nicht offen Kommuniziert das sich der Restkaufwert erhöhen kann wie du es bei Jobrad hattest.
 
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schmadde

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Weder im Leasingvertrag noch in den AGB´s https://secure.el-ag.de/dl/bwGS/agb konnte ich Informationen über den Rückkaufwert erfahren. Dieser wurde lediglich werbewirksam über den Kostenrechner kommuniziert.
Soweit ich mich entsinne hat es damals geheissen (vermutlich in diesem mistigen "Kostenrechner", der alle brauchbare Information weggelassen hat), dass der Rückkaufwert nicht garantiert werden kann weil das sonst vom Finanzamt beanstandet werden kann. Genau das ist dann offenbar auch passiert. Das ist ärgerlich, war aber vorherzusehen. Das war seitens Jobrad und deren Kunden in meinen Augen pure Zockerei und die Hoffnung unter dem Radar der Behörden wegen Geringfügigkeit durchzurutschen.

Hat wohl nicht geklappt.

Das grenzt für mich aber schon am Rande der Legalität.
Das ist bei vielen Steuersparmodellen der Fall, nicht nur beim Fahrradleasing. In dem Fall hat die Legalität dann doch obsiegt.
 
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z.B. vom Autoleasing für Privatleute wird immer abgeraten wegen des Restwertrisikos. Scheint hier auch der Fall zu sein.
 
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FocusThron

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z.B. vom Autoleasing für Privatleute wird immer abgeraten wegen des Restwertrisikos. Scheint hier auch der Fall zu sein.

Verständlich und bewusst. Privat KFZ-Leasing wird aber wohl auch zu 90 % ohne KFZ-Übernahme gemacht. Im Fall der Fahrräder hat man diese nach dem Leasingzeitraum aber schon fast "abgezahlt". Mit der Attraktivität des Restkaufwertes zu werben macht meines Wissens nach kein Autohändler.
 
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Hab dazu letztens erst einen interessanten Artikel gelesen: https://www.finanztip.de/dienstfahrrad/ (zu diesem Thema hier insbesondere den Abschnitt "Rad nach Ablauf des Leasingvertrags kaufen?" beachten)

Ich war auch kurz davor mein Rad über Job-Leasing zu beziehen, hab mich aber letztlich dagegen entschieden. Nicht unbedingt wegen der finanziellen Aspekte (ich hätte gut was sparen können da mein Arbeitgeber sich daran beteiligt hätte), sondern weil ich mich (glaube ich) nicht so wohlfühlen würde mit einem geleasten Rad. Es wäre nicht wirklich "meins". KA ob man das nachvollziehen kann, aber das Rad ist für mich ein reines "Freizeitvergnügen" und soll nicht an die Arbeit erinnern... Vielleicht nehme ich das Angebot des AG doch noch an für ein Klapprad, mit dem ich dann auch tatsächlich zur Arbeit fahren würde :)
 
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Was sagt denn dein Händler zum Preis vom Rad?
Der ist ja dein Ansprechpartner.
Ich habe mir vom Händler unterschreiben lassen das ich das Rad für 4% kaufen darf.
 
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Dein Händler hat bestimmt nicht gewusst was er da unterschreibt aber ob das verbindlich ist wage ich zu bezweifeln. Er steht doch in keinem Vertragsverhältnis mit dem Rad. Das ist nur die Leasingfirma!

Man darf in den Leasingverträgen gar nicht den genauen Rückkaufspreis angeben sonst wäre das kein Leasing sondern ein Finanzkauf!
 
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Dein Händler hat bestimmt nicht gewusst was er da unterschreibt aber ob das verbindlich ist wage ich zu bezweifeln. Er steht doch in keinem Vertragsverhältnis mit dem Rad. Das ist nur die Leasingfirma!

Man darf in den Leasingverträgen gar nicht den genauen Rückkaufspreis angeben sonst wäre das kein Leasing sondern ein Finanzkauf!
Mh ich denke doch, das steht auch nicht im Leasing Vertrag, sondern ist eine Abmachung mit dem Händler an den das Rad nach ende des Leasing übergeht.
Die Vorlage habe ich per Email von Derby Cycle bekommen.
Ist noch 11 Monate hin bei mir und mein Händler hat bei mir eh verloren, der sieht mich so schnell nicht mehr.
 
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Man darf in den Leasingverträgen gar nicht den genauen Rückkaufspreis angeben sonst wäre das kein Leasing sondern ein Finanzkauf!

Kann ich als ex Pkw Neuwagen Verkäufer so absolut bestätigen!

Das Thema beruht ja auch nicht auf einer Änderung der AGBs der Leasingfirma, sondern auf einer Gesetzesänderung. Wenn während eines laufenden Vertrages die MwSt erhöht wird, werden die Raten auch teurer. Auf solchen Kosten will ja kein Händler/ keine Bank sitzen bleiben.

Ist in der Tat einfach sehr unglücklich verlaufen und die Mehrkosten würden mich auch ärgern, aber ich denke die wirst du tragen müssen.
 
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Müssen tut er gar nichts. Er kann das Rad auch einfach nicht kaufen und wieder abgeben. Dann hat er sozusagen 3 Jahre ein Leihrad gehabt und die Leasingfirma muss das Rad woanders loswerden. Wenn man natürlich an dem Rad hängt auch keine echte Option, kann ich verstehen.
 
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schmadde

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Müssen tut er gar nichts. Er kann das Rad auch einfach nicht kaufen und wieder abgeben.
Schon, aber dann wird die Sache ja so richtig teuer. Diese ganze "Jobrad" Geschichte lohnt sich ja nur, weil man das Rad am Ende billig kaufen kann und auf den Wertverlust keine Steuern zahlen muss, weil das Rad dem AG gehört und der das als Betriebskosten geltend machen kann. Ohne diesen Vorteil zahlt man nur drauf, weil man die Leasing-Firma ja auch noch durchfüttern muss.
 
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Sehe ich auch so. Der "Gewinn" ergibt sich nur, wenn ich das Rad nach 3 Jahren günstig übernehme.
Je nachdem in welchem Zustand das Rad nach Vertragsende ist und wie viele km es drauf hat, dürfte es sehr wahrscheinlich auch noch mehr wert sein als der Restwert, sodass es mit Gewinn weiterverkauft werden kann.

Außer in meinem Fall, da könnte man das auch anders sehen. Mein AG zahlt komplett die Rate, Versicherung und Inspektion.
Das Rad ist wie eine Lohnerhöhung und ich zahle nur den geldwerten Vorteil.
Also quasi wie beim Dienstwagen. Aber ich wäre natürlich blöd, das Rad nach den 3 Jahren nicht zu kaufen...
 
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Ich finde nicht das die Sache dann "teuer" wird. Im Gegenteil. Wenn man das Rad nur als Leihrad sieht, wären z.B. 80 Euro im Monat sehr günstig. Und wenn das sogar noch der Arbeitgeber übernimmt (auch nur teilweise): noch besser! Und nach drei Jahren kann man auf ein neues Modell umsteigen.
Sieht man das Rad als Eigentum muss man natürlich anders rechnen.
 
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Schon, aber dann wird die Sache ja so richtig teuer. Diese ganze "Jobrad" Geschichte lohnt sich ja nur, weil man das Rad am Ende billig kaufen kann und auf den Wertverlust keine Steuern zahlen muss, weil das Rad dem AG gehört und der das als Betriebskosten geltend machen kann. Ohne diesen Vorteil zahlt man nur drauf, weil man die Leasing-Firma ja auch noch durchfüttern muss.

Das ist es ja was ich meine. Der Rechner zieht einzig und alleine darauf ab, das der Arbeitnehmer das Rad am Ende kauft. Meiner Meinung nach wurde/wird dies in den Rechnern z.b. bei Lease-A-bike von Derby Cycle wo ich mein Rad her habe komplett verschwiegen. Wäre transparent kommuniziert worden das der Restwert auch 500 Euro sein kann, hätte ich dies in meine Überlegung einbezogen und mich letztendlich gegen dieses Modell entschieden.

Mein Händler ist letztendlich die arme Sau. Ein Top Fahrradladen, aufgrund der Informationspolitik von Derby Cycle kann er rein garnichts machen. Für Ihn ist das ja quasi nur eine Art Vermittlungsauftrag. Er ist der Prügelknabe für den Kunden, welche als erstes bei Ihm auf der Matte steht.
 
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Das ist es ja was ich meine. Der Rechner zieht einzig und alleine darauf ab, das der Arbeitnehmer das Rad am Ende kauft.
Nicht der Rechner zielt darauf ab. Das ganze Steuersparmodell zielt darauf ab und damit das Geschäftsmodell des Anbieters. Das ist bei Steuersparmodellen durchaus üblich und zu einem gewissen Grad halt Zockerei. Wer das Risiko nicht eingehen will, sollte halt nicht versuchen das Finanzamt zu übervorteilen...
 
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Nicht der Rechner zielt darauf ab. Das ganze Steuersparmodell zielt darauf ab und damit das Geschäftsmodell des Anbieters. Das ist bei Steuersparmodellen durchaus üblich und zu einem gewissen Grad halt Zockerei. Wer das Risiko nicht eingehen will, sollte halt nicht versuchen das Finanzamt zu übervorteilen...

Für Leute die kein Steuerrecht studiert haben und über eventuelle Veränderungen bzw. das Risiko keine Informationen erhalten, zielt der Rechner einzig und alleine auf die Ersparnis zum Kauf hin ab.

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Für Leute die kein Steuerrecht studiert haben und über eventuelle Veränderungen bzw. das Risiko keine Informationen erhalten, zielt der Rechner
Ich hab auch kein Steuerrecht studiert, nur oft genug Steuern gezahlt um zu wissen wie das Ganze so ungefähr funktioniert.

Das Problem ist nicht wie Du hier immer behauptest "der Rechner", sondern das ganze Konzept dahinter. Und auch wenn die Firma versucht, Dir das Ding möglichst schmackhaft zu machen (wie jede Werbung in unserem Wirtschaftssystem): der Antrieb hier auf Kosten des Staates sich hier einen Vorteil zu verschaffen eint Euch beide, den Anbieter und Dich. Insofern sitzt ihr beide im selben Boot wenn das Schlupfloch gestopft wird, das schon auf sehr wackeligen Füßen stand.

Dabei find ich die Idee, Fahrräder (auch elektrisch unterstützte) steuerlich zu begünstigen durchaus nicht verkehrt und sicher besser als so manche andere Subvention. Nicht nur für den einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft als ganze. Nur wäre es halt Aufgabe der Politik hier einen vernünftigen Rahmen zu schaffen. Der für Autos existierende passt auf Fahrräder nicht, weil die keine so hohen laufenden Kosten haben die so ein Modell attraktiv machen könnten auch ohne mit der Abschreibung zu tricksen.
 
Ich finde nicht das die Sache dann "teuer" wird. Im Gegenteil. Wenn man das Rad nur als Leihrad sieht, wären z.B. 80 Euro im Monat sehr günstig.
Findest Du 80€ im Monat für ein Fahrrad wirklich günstig? Das sind fast 1.000€ im Jahr. Finde ich extrem viel, für das Geld kann man schon fast ein Auto unterhalten und betreiben. Ich hab immer teure Fahrräder gefahren aber an 1.000€ pro Jahr nur Wertverlust (Verschleissteile und Reperaturen sind bei dem Angebot ja auch nicht dabei) bin ich noch nie auch nur annähernd gekommen.
 
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