Schlechte Erfahrung mit der Firma Flyer !!

Diskutiere Schlechte Erfahrung mit der Firma Flyer !! im Flyer Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Mein E Bike ist knapp 3 Jahre alt und mein 16 Ah Akku ebenso ( meine Frau und ich haben uns 2 E Bike`s für 8000 Euro bei der Firma Franz in...
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Harald45

Mein E Bike ist knapp 3 Jahre alt und mein 16 Ah Akku ebenso ( meine Frau und ich haben uns 2 E Bike`s für 8000 Euro bei der Firma Franz in Mülheim Kärlich gekauft)
Er hat 33 Ladungen mit dem Original Ladegrät und ca. 1500 km hinter sich und ist nun defekt.
Die Antwort von der Firma Flyer, ich könne einen neuen Akku statt für 690 Euro für 599 Euro kaufen fand ich schon mal unverschämt.
Ich hätte wahrscheinlich nach den inzwischen vergangenen 6 Wochen noch keine Antwort, wenn ich nicht zwei Mal selber nachgehakt hätte.
Unmöglich wie man als Kunde behandelt wird. Zumal man im Internet den gleichen Akku von Panasonic neu
für 289 Euro kaufen kann.
Das ist Service, weiter so.
 
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Creative_Inspire

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Ohne die Firma in Schutz nehmen zu wollen - für das Akkuleben ist eine einigermaßen gekonnte Behandlung erforderlich. Bei 3Jahren und 1500km liegt der Schluss nahe, dass die Akkus Monatelang ohne Ladung herumlagen. Wenn dann noch ein wenig smartes BMS im Spiel war...
 
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Harald45

Nun habe ich auch noch ein wenig Ahnung von Elektronik und habe den Akku genau nach Händleranweisung behandelt.
Es ärgert mich besonders der Umgang mit Kunden.
Die Firma Flyer sollte wissen, Qualität bedeutet, dass der Kunde und nicht die Wäre zurück kommt.
Ich habe mich bei der Firma Bosch erkundigt, da verfährt man anders mit solchen Problemen.
 
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Pöhlmann

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  • Ist vielleicht der Hersteller Biketec gemeint, mit der Marke Flyer? Gerade die gibt für die Branche eine normalerweise überdurchschnittlich gute Garantie, außer ausgerechnet für den Akku.
  • Ich möchte schwer bezweifeln, dass man einen baugleichen Akku im Netz neu für 289 Euro kaufen kann. Insbesondere die Originale von Panasonic, wenn sie nicht gerade Jahre im Regal hinter sich haben.
  • Es wäre sinnvoll, die genaue Modellbezeichnung und die Akkukapazität anzugeben. Sonst muss man sich unter den -zig Flyer - Modellen eins auswürfeln und kann auch wenig zum Akku sagen.
Ich kann nachvollziehen, dass ein nach 3 Jahren toter Akku für die Käufer eines Pedelecs eigentlich unakzeptabel ist. Bei einem Automobil würden sich die Hersteller das nicht trauen. Bei Pedelecs ist das aber leider branchenüblich, woran auch ein einzelner Händler kaum etwas ändern kann. Der steht genauso im Regen, sollte sich aber fragen lassen, ob er bei der nicht gar so kleinen Spanne für die Biketec - Pedelecs sich z.B. mit dem Kunden die Kosten teilt. Bei 8000 Euro sollten da einige hundert Euro drin sein ...

Wichtig ist aber, dass man einen Pedelec - Akku korrekt einlagert, z.B. etwa halb geladen im kühlen, trockenen Keller. Die von Panasonic sollten eigentlich 6 Monate ohne Nachladen durchhalten, aber sicherheitshalber sollte man spätestens nach 3 Monaten mal den Ladestand kontrollieren.
Das BMS ist zumindest bei den 26V - Panasonic - Akkus leidlich smart und geht nach Tagen bis Wochen in einen Schlafzustand, in dem es sehr wenig Strom verbraucht. Leider ist das Aufwecken aus dem Tiefschlaf selbst bei den von Panasonic produzierten Fahrakkus nicht einheitlich geregelt. Manche Akkus wachen nach kurzem Drücken des Knopfes am Gehäuse auf, andere muss man kurz ins Ladegerät geben, sodass die Kontrolle des Ladezustandes etwas umständlich geraten kann.
Ich habe auch schon mal einen leichten Schreck bekommen, als ich nach einem Wochende den Knopf am Steuergerät drückte und der kompatible Akku von E-Bike Vision keinen Saft lieferte. So jung und schon verdorben? Ein Griff zum Akkugehäuse und der Saft war wieder mit mir. :D
 
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Mein E Bike ist knapp 3 Jahre alt und mein 16 Ah Akku ebenso ( meine Frau und ich haben uns 2 E Bike`s für 8000 Euro bei der Firma Franz in Mülheim Kärlich gekauft)
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Die Antwort von der Firma Flyer, ich könne einen neuen Akku statt für 690 Euro für 599 Euro kaufen fand ich schon mal unverschämt.
Ich hätte wahrscheinlich nach den inzwischen vergangenen 6 Wochen noch keine Antwort, wenn ich nicht zwei Mal selber nachgehakt hätte.
Unmöglich wie man als Kunde behandelt wird. Zumal man im Internet den gleichen Akku von Panasonic neu
für 289 Euro kaufen kann.
Das ist Service, weiter so.
Ich kann nur empfehlen, dem Händler intensiv auf den Zahn zu fühlen. Wir handeln seit mehr als 8 Jahren Flyer und haben immer eine mehr als weitreichende Kulanz erlebt. Wie äußert sich den der Defekt des Akkus?

Warum wenden Sie sich telefonisch nicht einfach direkt an Flyer - einer freundliche und offene Anfragen steht aus meiner Sicht nichts im Wege.

Baugleiche Akkus gibt es nicht für 289,00 €. Hier handelt es sich um billige Imitate - Finger weg davon sonst droht kompletter Garantieverlust.
 
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Mal unabhängig vom Akku....


...ich wohne unweit von Biketec entfernt. Auch wir wollten 2 Flyer kaufen. Nach Terminabsprache wollten wir dann verschiedene Bikes ausprobieren. Leider war man selbst da nicht in der Lage uns die Bikes zur Verfügung zu stellen, ohne was spezielles ausprobieren zu wollen. Ein paar anschliessende Nachfragen wegen Modellen und Lieferzeiten wurden ebenfalls ausschliesslich nur auf mehrfaches nachhaken (vollkomme unschlüssig und unbefriedigend) beantwortet. Anfang des Jahres wollte ich dann Informationen zu den 2014 Flyer und mir die neue T-Serie anschauen. Es war angeblich kein Bike vorhanden. Dann ging ein Mitarbeiter mit mir durch die Werkshallen und "fand" dann ein einziges T-Modell 2014. Das war ein Prototyp. Zudem entsprach der Rahmen nicht dem was auf den Bildern zu sehen war. Es wurde im Hause heruntelefoniert und niemand konnte sagen, wie die aktuellen Modelle denn nun wirklich aussehen. Nachdem die Lieferzeit (unverbindlich) mit ca. 16 Wochen angegeben wurde, korrigierte man sich innerhalb der folgenden 10 Tage dann auf (ebenso unverbindliche) "ca. 26 Wochen"........

Der Kundenumgang bei Flyer/Biketec ist unter aller Sau und das Management macht jedes Jahr schlimmere Fehler. Sei es Modellpolitik, Kundenumgang oder Planung für die Fertigung der Bikes. Ein Bekannter hat sich noch ein Flyer im Januar diesen Jahres bestellt. Angekommen ist es Mitte Juli. Ich kenne auch mehrere Händler die Flyer aus ihrem Programm rausgeschmissen haben.

Wenn man jetzt, wie in diesem Fall hier, weiter so mit den Kunden umgeht, dann wird Biketec nicht mehr lange leben. Das ist meine Prognose jedenfalls. Es drängen viele neue Hersteller auf den Markt und im Bereich Motor und Schaltungen, sowie Integration passiert (bei anderen hertsellern) sehr viel.

Ich befürchte das wird Biketec auch verschlafen. Na dann.....Gute Nacht Biketec/Flyer!
 
udogigahertz

udogigahertz

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Die Antwort von der Firma Flyer, ich könne einen neuen Akku statt für 690 Euro für 599 Euro kaufen fand ich schon mal unverschämt.
Warum ist das unverschämt?

Die Garantiezeit ist lange abgelaufen und auch die nachherige Kulanzzeit wurde weit überschritten, wenn dann was kaputtgeht, ist das halt Pech und vom Kunden zu tragen. Das ist doch in jeder Branche so. Wie lange nach dem Kauf sollte denn deiner Meinung nach eine Firma noch für die eigenen Produkte geradestehen? 5 Jahre? Oder 10?

Insofern gibts da gar nichts zu meckern.

Eine andere Frage ist die nach dem Warum: Warum legt jemand den Gegenwert eines Neuwagens (Dacia) für 2 Fahrräder auf den Tisch eines Händlers? Die dann in 3 Jahren auch nur sporadisch genutzt werden? Zu viel Geld gehabt? Wenn jemand das Pedelec-Fahren zu seinem Hobby gemacht hat und damit auch nahezu täglich fährt, kann man ja die Faszination für hochpreisige Pedelecs durchaus noch verstehen, aber für nur gelegentliche Ausfahrten? Verstehe ich nicht.

Meine beiden Aldi-Discountpedelecs werden wohl öfters benutzt, sind jetzt auch 3 Jahre alt, ein Akku fängt jetzt auch an, etwas zu schwächeln, na und? Dafür habe ich damals auch nur 1.400 Euronen bezahlt, für beide Pedelecs, wohlgemerkt. Die funktionieren völlig problemlos und erfüllen ihren Zweck. Sehen allerdings auch nicht so schnuckelig aus, wie so ein Flyer, zugegeben.

Leider hat der Kaufpreis kaum Auswirkungen auf die Dauerhaltbarkeit der Akkus, wie man sieht, es ist also in höchstem Maße naiv, wenn man glaubt, dass man für ein Mehrfaches des Kaufpreises auch ein Mehrfaches an Qualität und Dauerhaltbarkeit bekommt, dem ist nicht so.

Sich aber über eine bestimmte Firma hier öffentlich beschweren, weil lange nach jedem Ende der Garantie was kaputtgeht und diese Firma unerhörterweise keinen Umsonst-Ersatz anbietet ist schon stark.


Grüße
Udo
 
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Üps

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Mein E Bike ist knapp 3 Jahre alt und mein 16 Ah Akku ebenso ( meine Frau und ich haben uns 2 E Bike`s für 8000 Euro bei der Firma Franz in Mülheim Kärlich gekauft)
Bei 6 Monaten gesetzlicher Gewährleistung tauscht kaum noch jemand einen Akku nach 3 Jahren aus.

Er hat 33 Ladungen mit dem Original Ladegrät und ca. 1500 km hinter sich und ist nun defekt.
Kann vorkommen. Vielleicht zu voll gelagert, oder zu leer werden lassen und nicht balanciert. Warum auch immer: Ein nach 3 Jahren defekter Akku ist noch ok. Und 33x 45 Kilometer fahren in so einer langen Zeit klingt nicht nach halbvoll lagern, regelmäßig Laden und Balancieren der Zellen.

Die Antwort von der Firma Flyer, ich könne einen neuen Akku statt für 690 Euro für 599 Euro kaufen fand ich schon mal unverschämt.
Na, das ist doch schon entgegenkommend! Bei anderen hättest du 700 Euro ohne wenn und aber gezahlt.


Zumal man im Internet den gleichen Akku von Panasonic neu
für 289 Euro kaufen kann.
Da sucht vermutlich jemand einen Dummen.

Nun habe ich auch noch ein wenig Ahnung von Elektronik und habe den Akku genau nach Händleranweisung behandelt.
Bei optimaler Behandlung wäre der Akku vermutlich nicht defekt, sondern hätte höchstens an Leitwert und Kapazität verloren. Und selbst wenn nicht: 3 Jahre sind ok für einen Akku. Insbesondere bei Hochkapazitiven Zellen mit BMS.


Ich habe mich bei der Firma Bosch erkundigt, da verfährt man anders mit solchen Problemen.
Ich glaube nicht, dass Bosch nach 3 Jahren mit möglicherweise auch noch nicht optimaler Dauer-Lagerung noch Garantie gewährt! Und selbst wenn sie Kulanz zeigen und sich den Akku schicken lassen, werden sie vermutlich irgendeine Fehlbehandlung finden und dann die Kulanz verweigern!
 
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Pöhlmann

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Toyoata macht beim Prius (Hybrid) vor, dass man für Akkus auch eine kundenfreundlichere Garantie geben kann.
Biketec / Flyer muss sich immerhin sagen lassen, dass sie bei den Pedelecs im preislich gehobenen Segment antreten. Man würde sich dort sicher keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn man in derartigen Fällen wenigstens im Preis etwas großzügiger wäre. 13% Nachlass für den neuen Akku sind etwas knickerig.

Aber ich kann mir auch vorstellen, dass allein die im Thread - Titel zur Schau gestellte Anspruchshaltung fern der gut nachlesbaren Garantiebedingungen dazu führt, dass sich hier weder der Händler noch Biketec / Flyer sonderlich ins Zeug legen. Da macht schon mal der Ton die Musik.
 
udogigahertz

udogigahertz

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Toyoata macht beim Prius (Hybrid) vor, dass man für Akkus auch eine kundenfreundlichere Garantie geben kann.
Die Akkus, die Toyota verwendet, kannst du doch nicht hier so einfach mit den Pedelec-Akkus vergleichen, Toyota verwendet fast nur "gute-alte"-Nickel-Metallhydrit-Akkus, die für ihre Speicherfähigkeit sehr viel schwerer sind und mehr Volumen benötigen als "unsere" Lithium-Akkus. Außerdem werden diese speziell für diesen Zweck hergestellten Nickel-Metallhydrit-Akkus von Toyota andauernd in einem nur sehr engen Ladebereich gehalten und ständig überwacht, man nutzt also deren mögliche Kapazität bei weitem nicht aus, sie werden also immer im "Schongang" betrieben. Genaue Zahlen sind mir nicht bekannt, aber aus verschiedenen Publikationen darüber glaube ich zu wissen, dass Toyota nur 50% der normalen Kapazität dieser Akkus nutzt, was dann im Umkehrschluss dazu führt, dass diese Zellen so lange halten.

Würden die Pedelec-Hersteller das gleiche "kundenfreundliche" Verfahren anwenden, so würden wir dann heute anstatt 10 Amperestunden Kapazität bei 36 Volt und 5 Kilo Gewicht ungefähr nur 2 bis 3 Amperestunden Kapazität haben ......... bei 20 Kilo Akkugewicht und der Notwendigkeit, diesen Trumm von Akku auf einem Anhänger hinter uns herziehend zu transportieren .......... dann können die Pedelechersteller hier auch getrost 5 Jahre Garantie geben. Willst du das?


Grüße
Udo

P.S.: Nicht alles, was hinkt ist auch ein Vergleich.
 
Holgi

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Leider gibt es immer noch keine Angaben von Harald45 über Art des Defektes, 26V oder 36V-System, geht das Ladegerät nicht, dreht der Motor nicht oder ist die Reichweite zu gering. Da Harald45 anscheinend 2 baugleiche Räder hat kann man doch ganz einfach durch Austausch der Akkus, Ladegeräte den Fehler eingrenzen.
Die Firma Biketec gibt im übrigen 2 Jahre Garantie auf den Akku. Das dieser noch mindestens 70% seiner Kapazität hat.
 
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Pöhlmann

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... Toyota verwendet fast nur "gute-alte"-Nickel-Metallhydrit-Akkus, ...
... darüber glaube ich zu wissen, dass Toyota nur 50% der normalen Kapazität dieser Akkus nutzt ...
Toyota ist inzwischen mit Plug-In - Hybriden im Lithium - Ionen - Zeitalter angekommen. Und auch nicht jeder Pedelec - Akku wird mit maximaler (=100%) Zyklentiefe gefahren. Gerade hier im Forum gibt es einige, die sich da - außer z.B. auf längeren Touren - freiwillig zurückhalten. Weniger als 80% Zyklentiefe dürften aber eher unter Luxus rangieren, d.h. damit landet man bei etlichen 18650er Zellen in der Gegend von 365*5 möglichen Zyklen, bis 20% Kapazitätsverlust erreicht sind. Wobei man die Zellen auch nicht mit so hohen Strömen belasten sollte, wie man das bei einigen Kombinationen von Antrieb und betont kleinem Akku sieht, bei denen die Experten hier nach einem Range-Extender rufen.
Geben wir für weitere 3 Jahre Alterung noch 30% Reserve hinzu ...

Ich würde es inzwischen jedenfalls in Kauf nehmen, wenn mein mit ca. 630Wh angegebener Fahrakku statt 3350g um 7kg wiegen müsste, um für 5 Jahre dieselbe Mindestreichweite zu erzielen. Gegen angemessenen Aufpreis. natürlich.

Im vorliegenden Fall wurde der Ärger mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht von den Zellen ausgelöst. Das ist bei 3 Jahren und 33 Zyklen kaum zu erwarten.
Ich sehe hier vorrangig folgende Knackpunkte:
  • Der Nutzer hat den Akku fast entladen in die Ecke gelegt und nicht rechtzeitig nachgeladen.
  • Es ist ein BMS verbaut, welches sich zu viel Strom genehmigt. Obwohl es technisch inzwischen keine Schwierigkeiten mehr bereiten sollte, ein BMS so zu bauen, dass im Tiefschlaf nur noch um 10 Mikroampere zieht, was bei 2Ah - Zellen in 5 Jahren gerade mal 25% der Nennkapazität verbraten würde. Da kann man den Akku beruhigt halb entladen für 3 Jahre in den Keller legen, auch wenn sich in solchen Fällen ein rechtzeitiger Verkauf empfiehlt. :D
  • Das BMS ist ist in der Disziplin "Balancieren" schlecht ausgelegt.
  • Das BMS verweigert bei reichlich debalancierten Zellenbänken auf Verdacht erst mal den Dienst. Und Ladegerät + BMS haben nicht die Fähigkeit, eine intelligente Analyse durchzuführen und geeignet nachzuladen. Das ist übrigens ein technisch sinnvoller Kompromiss zwischen Sicherheit und Kosten ...

Es wäre übrigens sehr interessant, vor einem Austausch des angeblich defekten Akkus die Spannungen der Zellenbänke durchzumessen, um zu sehen, ob der Akku wirklich tot oder nur heftig aus der Balance ist, sodass das BMS streikt. Aber das können wohl nur wenige Experten im Forum durchziehen. Allerdings sollte man selbst für einen als "defekt" angegebenen 18Ah - Akku auf eBay erstaunliche Summen erzielen können ...

Im Prius Plug-In soll der Akku übrigens 140kg wiegen, bei 5,2 kWh Inhalt , bestückt mit Panasonic - Zellen. Ich nehme mal an, dass die Kapazitätsangabe etwas weniger optimistisch ausfällt als bei vielen Pedelec - Anbietern. Und die Bauweise dürfte deutlich robuster sein, einschließlich der Vorkehrungen für eine aktive Kühlung bzw. Beheizung. Das muss funktionieren, auch wenn die Kiste im Juni in Rom stundenlang in der Sonne stand. Der Fahrer wird auch nicht alle 100 Kilometer mal am Akku rütteln, um festzustellen, dass keine Schraube locker ist ...
 
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Üps

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Ja, im Automobil wird halt ein Aufwand betrieben, um die Funktionssicherheit zu gewährleisten, den wir Pedelecfahrer weder bezahlen, noch mitschleppen wollen.
 
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Pöhlmann

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Für einige Details aus der Kfz - Branche werden die Pendler unter den Pedelec - Fahrern hier aber gerne zahlen, wenn im Gegenzug z.B. die Verfügbarkeit des Fahrzeugs steigt, auch gerne durch größere Service - Intervalle.

Im vorliegenden Fall hat es unter Umständen nur eines zu dummen BMS bedurft, um "liegenzubleiben".
Der Käufer hätte hier vermutlich einen Kapazitätsverlust durch Lagerung von 30% in 3 Jahren in Kauf genommen, wenn er nur hätte losfahren können, d.h. dafür müssen nicht unbedingt zusätzliche Reserven sein oder man kann den Akku von vornherein etwas größer kaufen. Ist ja beim Panasonic 26V - Motor nicht so schwierig - ansonsten muss der Hersteller so gnädig sein, für sein verdongeltes System einen größeren Akku anzubieten.
Dass viele Akkus bei einigen Pedelec - Anbietern bereits nach zwei Jahren auf der Kippe stehen, sollte der Käufer nicht unbedingt akzeptieren.
 
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Creative_Inspire

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Es ist noch schlimmer: Die "Pendler" wollen die Features, die für sie geeignet wären nicht nur nicht bezahlen, sondern auch gar nicht fahren. Ein richtig gnadenlos simples, krüdes System wäre das Richtige, das aber keiner will (der 4000€ für ein Rad ausgibt).

Die Leute wollen doch "beschissen" werden...
 
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Üps

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Die Leute wollen doch "beschissen" werden...
So ist es! Und wenn ein Anbieter einen 3kg Akku mit 360Wh verspricht, der nächste den 3kg-Akku für den gleichen Preis mit 450Wh anbieten kann, dann fragt keiner nach der vielleicht geringeren Zyklentiefe und besseren Haltbarkeit, sondern man nimmt den Akku der mehr zu bieten scheint! Wenn 90% so denken, wird sich der flache Zyklus beim Pedelec nicht durchsetzen! Beim Auto ist es eine andere Situation! Da ist das Gewicht weniger wichtig, dafür wird unbedingt erwartet, dass der Antrieb innerhalb 10 Jahren noch keinen wirtschaftlichen Totalschaden verursacht!
 
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ravenought

War das thema nicht Unzufriedenheit mit dem service von biketec? Was soll da die akku Diskussion?
 
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ravenought

Versucht mal bei biketec anzurufen um Auskunft über verbaute teile zu erhalten. Verlangt eine genaue Bezeichnung. Meine Erfahrung ist ihr koennt euch auf eine wochenlange email und telefon Odyssee begeben. Nach 3 wochen und 5 emails und 3 telefonate spaeter wurde mir erst geholfen. Und wenn man sich beschwert sagen die "wir geben eh eigentlich nicht Auskunft gehen sie zum fachhaendler." Die sind arrogant und unverschämt zu Kunden und kulant zu haendlern.
Jetzt ist due leistung meines akkus von heute auf morgen um ein achtel gefallen. Natürlich habe ich den Garantiefall angemahnt. Da haben die doch tatsächlich behauptet dies sei normal..... und ich koenne mir ja einen neuen akku kaufen. Da faellt mir nichts mehr zu ein. Dann ist due huelle meines schaltzuges angerissen und offen. Sieht aus wir angeschnitten. Und zwar genau an der stelle wo der schaltzug den rahmen verlässt. Wahrscheinlich ist der rahmen und das lochnicht ordentlich entkratet worden. Und die scharfe kante hat meinen schaltzug angeschnitten. Wie ich das bei einem der vice Chefs von dem laden reklamiert habe. Sagten die " das dei normaler Verschleiß". Klar, bei eibem 10 monate alten fshrrad schneiden dich die schaltzuege auf magische weise sm rshmen von selbst an und das nennt biketec dann Verschleiß. ...
Das war wohl mein letztes Fahrrad der Firma biketec gewesen....
Kalkhoff und bulls ist genauso schlimm. Bulls wollte mich vor kauf des rades noch nicht mal beraten. Die "betaten keine kunden direkt". Kalkhoff lieferte Monate lang nicht und 4 Monate nach vereinbarten Termin beschwerte ich mich per email. Die lapidare antwort war " wir fuehlen uns an Liefertermine nicht gebunden" natürlich habe ich sofort stoniert. Biketec haben vollmundig versprochen anders zu sein aber kaum haben die ihr geld behandeln die die kunden wie deppen.

Das ist meine Erfahrung. ..

Ich mache gerade den motoradfuehrerschein.
 
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Habberdash

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Details E-Antrieb
Bosch Classic mit NuVinci Harmony
@ravenought
Weshalb meinst du, dass Pedelec Hersteller die Endkunden direkt beraten sollten? Bei welchen Produkten ohne Direktverkauf findest du sowas? Mir fällt kein Produzent dazu ein. Wie sollte der Produzent diesen Service finanzieren? Beratung des Endkunden, Kulanz bei Problemen nach der Garantiezeit und noch den Zwischenhändler und Endhändler finanzieren, damit diese sich nicht schulen müssen und weder beraten noch den Kunden pflegen?
Du scheinst zu vergessen, dass du kein Kunde bei Biketec bist, sondern direkt bei deinem Fahrradhändler.
Ich habe mein Pedelec direkt bei dem Hersteller gekauft. Da gab es nur einen Internet Shop sowie ein Testzentrum. Der muss keinen Zwischenhändler ernähren und hat deshalb die finanziellen Mittel und die personelle Struktur, um sich um Kundenwünsche und Fragen zu kümmern.
 
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ZNolte

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Riese und Müller ist da zum Beispiel anders drauf. Freundliche Hotline, bemühtes Personal.
 
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Schlechte Erfahrung mit der Firma Flyer !!

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