Sachs/Hercules Electra classic alltagstauglich?

Diskutiere Sachs/Hercules Electra classic alltagstauglich? im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo allerseits, hat jemand Erfahrungen mit den "Urvätern" der E-Bikes, den "guten alten" Sachs bzw. Hercules Electra classic? Ab und an ist...

joergwi

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Hallo allerseits,
hat jemand Erfahrungen mit den "Urvätern" der E-Bikes, den "guten alten" Sachs bzw. Hercules Electra classic? Ab und an ist solch ein Rad preiswert bei Ebay abzuschießen. Meine Frage: Wäre ein solches Rad geeignet, um, ausgestattet mit einem frischen Akku, einem älteren Herrn das Radeln wieder schmackhaft zu machen? Besonders und gerade die "Leichtmofa"-Eigenschaften, also Losfahren ohne Treten, wäre wichtig. Nur: Wie alltagstauglich ist diese großväterliche Technik heute?
 

Üps

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AW: Sachs/Hercules Electra classic alltagstauglich?

Um Gottes Willen...

https://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?8904-Hercules-Electra-classic-Umbau-sinnvoll-(vom-E-Bike-zu-Pedelec)

Für so etwas dann auch noch Versicherung zahlen? Von der Zulassung ganz zu schweigen. Falls das Ding ohne Tretsensor überhaupt zulassungsfähig ist. Und was spricht gegen ein Minimum an sportlicher Betätigung eines echten Pedelec? Zumal die Tretkontrolle doch besonders bei älteren Herrschaften einen echten Sicherheitsgewinn darstellen dürfte.
 
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udogigahertz

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AW: Sachs/Hercules Electra classic alltagstauglich?

Hallo allerseits,
hat jemand Erfahrungen mit den "Urvätern" der E-Bikes, den "guten alten" Sachs bzw. Hercules Electra classic? Ab und an ist solch ein Rad preiswert bei Ebay abzuschießen. Meine Frage: Wäre ein solches Rad geeignet, um, ausgestattet mit einem frischen Akku, einem älteren Herrn das Radeln wieder schmackhaft zu machen? Besonders und gerade die "Leichtmofa"-Eigenschaften, also Losfahren ohne Treten, wäre wichtig. Nur: Wie alltagstauglich ist diese großväterliche Technik heute?

Ich habe ERfahrungen mit so einem uralt-Teil, hatte selber vor ein paar Jahren mir eine solches Leichtmofa bei Ebay ersteigert, angeblich in allerbestem Zustand. Allerdings war natürlich der vorsintflutliche Nickel-Cadmium-Akku platt, der zog nicht mal mehr ne Maus vom Teller (davon war aber auszugehen), einige Speichen am Hinterrad waren lose, eine Speiche war bereits mittels Notspeiche geflickt worden, die Motoraufhängung war anders befestigt als im Originalzustand, da hatte jemand dran rumgeschweißt (funktionierte aber), der Tacho war kaputt, das Messgerät war hinüber und, und und. Also war einiges an Arbeit gefordert, um das Ding überhaupt zum Fahren zu bringen. Als Ersatz für den Akku kaufte ich mir zwei BleiGel- 12 Volt Akkus mit 7 Ah Kapazität aus dem Modellbaubereich (Gesamtkosten: ca. 50 Euro anstatt über 300 Euro für neue Sanyo-Zellen), die passten genau in die Halterung der Nickelakkus und wogen komischerweise auch nicht mehr als die Cadmiums. Die hatte ich dann für den Antrieb (24 Volt) in Serie geschaltet, aber zum Laden mittels 2 12Volt-Ladegeräten aus dem Modellbaubereich die Anschlüsse jedes Akkus einzeln aus der Box herausgeführt. Das klappte wider Erwarten ganz gut und das Teil lief auch ..... aber bei maximal 19 km/h war Schluss mit Vortrieb rein elektrisch, Reichweite knapp 19 Kilometer.

Also ich würde die Finger von diesen Teilen lassen, da muss man doch zuviel Arbeit, Zeit und Geld investieren um als Gebrauchsgegenstand benutzt zu werden, das rentiert sich nicht. Jedes Aldi-Pedelec ist da klar besser - in jeder Hinsicht, mit ein wenig vollkommen mühelosem pseudopedalieren lassen sich damit in der höchsten Unterstützungsstufe ohne Mühe Geschwindigkeiten jenseits von 20 km/h erreichen. Außerdem muss man dafür (für diese alten E-Mofas) auch noch ein Versicherungskennzeichen kaufen, also wirklich - was soll das?


Grüße
Udo
 

G.Rosenau

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Hallo allerseits,
hat jemand Erfahrungen mit den "Urvätern" der E-Bikes, den "guten alten" Sachs bzw. Hercules Electra classic? Ab und an ist solch ein Rad preiswert bei Ebay abzuschießen. Meine Frage: Wäre ein solches Rad geeignet, um, ausgestattet mit einem frischen Akku, einem älteren Herrn das Radeln wieder schmackhaft zu machen? Besonders und gerade die "Leichtmofa"-Eigenschaften, also Losfahren ohne Treten, wäre wichtig. Nur: Wie alltagstauglich ist diese großväterliche Technik heute?
Hallo Gruss von derinsel Rügen
Habe ein solches. Fahrrad und bin auch schon 73 .bin ganz begeistert da ich eine u Unterstützung beim treten habe.Ist eigentlich ein elektromofa fahre aber ohne Kennzeichen da ich immer mittrete und die anfahrhilfe brauche da ich durch einen Schlaganfall eine linksseitige Schwäche habe Habe bisher keine Schwierigkeiten gehabt. Wünsche den Alten Herrn viel Freude damit vielleicht mal erst probieren lassen ob er damit zurecht kommt. Alles gute G rosenau
 
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