S-Pedelec Markt wird gepusht...

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von fünfunvierziger, 04.10.18.

  1. Axel_K.

    Axel_K.

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    Um 1300 € gefördert zu bekommen muss dafür erst mal der mindestens 12 Monate besessene Verbrenner nachweislich entsorgt und das S-Ped mit Öko-Strom betrieben werden, was ist daran nicht klug?
    --- Beitrag zusammengeführt, 11.10.18 ---
    Und wieviele bietet der Markt davon bitte neu an?
     
  2. jm1374

    jm1374

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    Ein neuer Motor von Go SwissDrive kostet mit Einspeichen ca. 1.200€. So hoch war jedenfalls der Kostenvoranschlag. Ich habe aber noch niemanden gefunden der einen Motortausch bezahlen musste. Ist ja kein störanfälliger MM der spätestens ausfällt wenn die Laufleistung 5stellig wird.

    Ja, einiges wurde beim Bullen während der Garantiezeit getauscht und Kulanz gab es auch nicht wenig. Lass das insgesamt 1.000€ Kulanzwert gewesen sein. Seit 2 Jahren muss ich alles selbst bezahlen und der Unterhalt ist trotzdem nicht zu teuer. Klar wäre das anders wenn ich für jede Kleinigkeit zur Werkstatt fahren müsste.

    Der Markt für günstige S-Pedelecs ist doch sehr dünn und selbst gute Gebrauchte findet man selten. Wie wenig S-Pedelecs unter 4000€ haben wir im entsprechenden Thread gefunden? Wie bei jeder Förderung kann man individuelle Eckpunkte festlegen. ZB das Räder unter 2.500€ und über 6.000€ nicht förderwürdig sind. Dann kann man noch Abstufungen bei der Förderung machen. Wäre doch vieles denkbar, oder?
     
  3. HeGer

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    Da vermutlich viele Leute ein S-Pedelec genauso "sorgsam" behandeln würden, wie sie es mit ihren normalen Rädern tun, würden gerade die günstigen, die vielleicht nochmal mehr Pflege bedürfen um Spaß zu machen, ziemlich schnell runtergeranzt sein. Bei einigen wohl schon nach dem ersten Winter...
    Nicht jeder kümmert sich so intensiv um sein Rad wie es hier wohl viele tun und hält es damit länger am Leben und vor allem länger von größeren und somit teureren Reparaturen fern.
     
  4. Borland

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  5. jm1374

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    Wusste ich doch das einer anspringt. :) Ist ein Reflex, oder?
     
  6. ZMartin

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    Mea culpa, Asche über mein Haupt. Hatte es selbst falsch verstanden. Danke für den Hinweis.

    Lieber soll mein sauer verdientes Steuergeld für die Förderung von Leichtfahrzeugen draufgehen, als für die unsägliche Prämie des Bundes NUR FÜR E-AUTOS oder gar wieder eine Abwrackprämie, die ausschließlich für den Kauf von Autos gezahlt wird. Denn mal sehen, wann der Erste mit diesem Vorschlag für neue Diesel um die Ecke kommt.

    Wir werden ja sehen, wer und wie viele diese Prämie in Limburg in Anspruch nehmen werden. Leider wohne ich nicht dort, kann also nicht aus erster Hand berichten.
     
  7. cephalotus

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    Ökostrom hat doch JEDER hier dem es wichtig ist PKW zu ersetzen.
    Ansonsten ist das eh eine unsinnige Bedigung, da die Nachhaltigkeit weder prüf- noch sanktionierbar ist.

    Das mit dem PKW verschrotten lasse ich gelten. Wieviel gibt es wenn nicht?


    Derzeit z.B das Winora.

    Wieviele Modelle braucht es denn?

    Ich finde die Förderung nicht gut gemacht und ich hab eine gewisse berufliche Erfahrung mit der Ausgestaltung von Förderprogrammen.
     
  8. Borland

    Borland

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    So wie Deine gebetsmühlenartige Verbreitung von Unwahrheiten.
    Man muss da ja was gegen sagen sonst glaubt das noch einer und zum Schluss fahren alle mit häßlichen Rädern durch die Gegend.
    Da die dann alle 1.000.000KM halten geht die ganze Fahrradindustrie den Bach runter.
     
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  9. linzlover

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    Bei manchen Argumentationen hier in diesem inzwischen doch längeren Thread kann ich nur den Kopf schütteln... Schonmal dran gedacht, dass es auch einfach SPASS machen kann, ein S-Pedelec zu fahren? Man gerne auch Alltag und Arbeitsweg mit Sport und Bewegung verbinden möchte? Auch ein S sogar wenn gewünscht mit leistungssportlich orientiertem Humankrafteinsatz gefahren werden kann? Motorradfahrer bzw. Rennradfahrer werden das vermutlich eher verstehen als verbotsfreudige rechthaberische U-Bahn-Fetischisten.

    Zu den Radwegen: hier in AT ist S=Moped, also generelles Radwegverbot. Dafür darf ich auch dort fahren, wo radfahren verboten ist - z.B. der eine oder andere innerstädtische Umfahrungstunnel (da ist meist 60 erlaubt, mit 40 wirdst von den Autofahrern angemacht, weil "Fahrrad" - mit den dann möglichen Tuning-60 ist Ruhe, auch wenn ich mich dafür als Verbrecher bezeichnen lassen muss hier). Meist bleibe ich auch auf der Straße - der Blechdosentreiber samt der übergoßen Derivate davon sieht mich einfach besser, und die allermeisten Radwege sind auch mit 25km/h nur unter Vorbehalt überhaupt befahrbar. Und wenn ich hier und da an stark befahrenen Bundesstraßen mal doch den Radweg nehme, dann ist das zwar offiziell verboten, aber es interessiert genau niemanden.
     
  10. paolino

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    Km stand etwa 5000, komplett neu repariert, hat etwa 800CHF gekostet, und 3 Monaten gewartet!!! :-O ich persönlich nie wieder ;-)
     
  11. ZMartin

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    Was wäre denn vernünftig? Ich bin ab und zu im Gespräch mit Politikern und Planern, die, so habe ich das Gefühl, oft bei Null mit dem Thema anfangen. Und ich selbst fand das Limburger Programm sehr gut, vor allem, da endlich mal Leichtkraftfahrzeuge als Beitrag zur e-Mobilität wahrgenommen werden.
     
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  12. HeGer

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    Ohne dass ich mich besonders mit Förderung auskenne, aber gefühlt ist es ähnlich wie bei der Förderung von E-Autos: der höhere Anschaffungspreis eines Fahrzeugs ist nicht das Haupt-Hemmnis. Es liegt primär an anderen Faktoren. Beim Auto die fehlende Reichweite und das lange "auftanken", beim S-Pedelec die ungünstigen rechtlichen Regelungen sowie z.B. die Infrastruktur (Radschnellwege, Verkehrsplanung allgemein etc.).
    Mit einer Verringerung der Anschaffungskosten erreicht man primär diejenigen, die sowieso von dem Prinzip überzeugt sind und bringt nur wenige dazu, es auszuprobieren und dadurch an der eigenen Mobilität etwas zu ändern.

    Wie gesagt, habe mich damit nicht "wissenschaftlich" beschäftigt, das sind jetzt eher spontane Gedanken.
     
  13. Axel_K.

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    Ah ja (y), also jeder dem es wichtig ist den PKW zu ersetzen? - Und wenn nicht, dann tankt er (oder sie) halt weiterhin den üblichen Kohle-/Atomstrom- oder sonst was -Mix und bekommt dafür halt keine Förderung.

    Wenn Du Dich wirklich mit der Gestaltung von Förderprogrammen auskennst weißt Du sicher auch wie wichtig es ist darauf Aufmerksamkeit zu lenken, Marken zu setzen und schlüssig zu bleiben. Ist doch nur konsequent Elektroantriebe mit nachhaltiger Energie zu bewerben und zu betreiben. Verstehe Deine Kritik daran, dass hierfür als Werbung und Anreiz 200 € Förderung anteilig in Aussicht gestellt werden vor diesem Hintergrund absolut nicht .

    Ah so, weder prüf- noch sanktionierbar? - Hast Du überhaupt mal 'n Blick in das Papier geworfen...?

    Na immerhin! (y) - Letzteres kannst Du nachlesen wie jeder der dem Link oben zum Förderprogramm folgt. Einfach dort "Förderrichtlinie Elektromobilität" anschauen. - Nix drin gelesen, aber kritisieren... (y)(y)(y)
     
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  14. andreas70

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    Die, zumindest gefühlte, massive Diskrepanz beim Preis/Leistungs Verhältnis im Vergleich zu den für Pendler "gleichwertigen" Alternativen (E- oder Sticke- Roller) spielt IMO schon eine große Rolle.
     
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  15. schmadde

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    Beim E-Auto gebe ich Dir recht, weil es für viele damit ausserhalb der finanziellen Reichweite ist.

    Beim S-Pedelec sehe ich allerdings tatsächlich den Kaufpreis als das Haupthemmnis an. Kann doch jeder S-Pedelec Besitzer an seiner eigenen Kaufentscheidung festmachen. Auch @cephalotus selbst hat hier mehrfach darauf hingewiesen, dass sich sein S niemals gekauft hätte, wenn er nicht sensationell günstig drangekommen wäre. Ich hab auch sehr lange an der Entscheidung rumgemacht, obwohl auch ich es 1.000€ unterhalb Listenpreis gekauft habe und dem Elektrorad eher positiv gegenüber eingestellt war. Die Entscheidung (S-)Pedelec oder nicht habe ich locker 10 Jahre verschleppt, nahezu ausschliesslich wegen des hohen Anschaffungspreises (und der 25km/h Beschränkung, mit der für mich ein E-Antrieb keinen Sinn macht).

    Wenn das Ding dann dasteht wird die Rechnung komischerweise anders aufgemacht, sowohl @cephalotus als auch ich haben mehr Geld in Teile gesteckt als wir das jemals geglaubt hätte. Er hat glaube ich mittlerweile sogar ein zweites S.

    Für den Staat ergibt das alles auch Sinn: Studien mit Pedelecs, die kostenlos oder vergünstigt bereitgestellt wurden haben gezeigt, dass die Leute dann damit sehr häufig fahren, in der Regel wesentlich häufiger als vorher selbst geglaubt. Und was die Infrastruktur und weiche Kosten anbetrifft sind (E-)Fahrräder sehr viel günstiger, Autos werden entgegen der Gehirnwäsche seitens ADAC hierzulande massiv subventioniert. Also ist das Geld für die Förderung doch recht schnell wieder drin.
     
  16. cephalotus

    cephalotus

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    Im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz gab es die letzten 10 Jahre tausende Förderprogramme, quasi alles und jedes wird irgendwo irgendwie gefördert. Und was nutzt es, außer einem gigantischen Verwaltungsaufwand und großen Summen Steuergeld?
    Solarthermieanlagen werden jetzt wie lange schon gefördert? Und, hat es was genutzt? Dämmung vom Gebäuden? Manche Förderung halte ich sogar für direkt schädlich in Bezug auf eine Dakorbonsierungsstrategie, so z.B. die mehrfache Klein-KWK Förderung.

    Ich sehe einen Sinn von Förderung bei Forschung, bei Pilotprojekten zum Erkenntnisgewinn und zur gezielten Markteinführung neuer noch unwirtschaftlicher Technologien mit glaubwürdiger Perspektive.
    Ein s-Pedelec für Privatpersonen muss man ganz gewiss nicht fördern, ein Lastenpedelec für KMU lasse ich mir noch eingehen im Bereich "Markteinführung". Da müssten aber die Hersteller glaubwürdig darlegen, wie sie in 5 Jahren den Markt ohne Förderung bedienen wollen.
    Die Entwicklung der M99 zu fördern ist in meinen Augen auch noch okay, das ist einfach eine "neue Technologie". Den Verkauf zu fördern fände ich falsch.

    Ansonsten ist der mit riesen Abstand einfachste Weg zu effektivem Klimaschutz eine CO2 Steuer auf alles was CO2 und andere Treibhausgase außerhalb biologischer Kreisläufe emittiert. Einfach und simpel und statt dass es Geld kostet erzeugt es Einnahmen. Gerne können dafür Lohnnebenkosten o.ä. gesenkt werden.

    Jetzt nehmen wir mal mich als Beispiel für s-Pedelec. Ich ersetze damit quasi keinen einzigen PKW km, ich fahre die Dinger rein zum Spaß und ohne Notwendigkeit und ich habe insgesamt 3 Stück gekauft (1 für die Freundin, weil es doof ist wenn nur einer eins hat). Ökostrom habe ich sowieso seit vielen, vielen Jahren, weil für mich Umweltschutz nicht nur ein vorgeschobenes Argument ist.
    Klar würde ich die 800 Euro Förderung mitnehmen, genauso wie das alle anderen sPed Fahrer auch tun, einen Effekt erzielt man damit nicht, es ist reine Verschwendung von Steuergeld.
    Vielleicht würde ich ein 4. kaufen und dann gleich auf ebay mit Gewinn weiter verscherbeln. Ich kenne den sPed Markt vermutlich besser als die, die das Förderprogramm konzipiert haben.

    Den Bezug von Ökostrom müsste man über den Zeitraum Zweckbindungsfrist prüfen, nicht nur durch einmaliges Vorlegen. Ich bin mir auch nicht sicher (und zu faul nachzusehen), wie sie Ökostrom überhaupt definieren. Der Verwaltungsaufwand, die Akten nach Jahren nochmal alle durchzuarbeiten, die Unterlagen anzufordern und ggf. nachzufordern und dann zu sanktionieren stehen in keiner sinnvollen Relation zur Fördersumme. wenn man es nicht prüft stellt sich generell die Frage was das soll. Für 200 Euro wechselt man dann halt einmal zum Ökostromanbieter und im nächsten Jahr wieder zurück.

    Ich behaupte seit langen, dass sPed zu teuer sind, aber das ist gewiss kein Markteintrittshemmnis. Auch normale Pedelec sind zu teuer und verkaufen sich wie warme Semmeln.

    Die Markteintrittshemmnisse für sPed in Deutschland sind von ganz anderer Natur. Da muss man ran, wenn man wirklich mehr davon will (will man?)

    Und Geld für bessere Infrastruktur schadet auch nicht. Der Hauptgrund, warum ich mit dem sPed vergleichsweise weniger fahre liegt vor allem an der Diebstahlgefahr (und nein, eine Versicherung mit Selbstbeteilung von 300 Euro und das Wissen, dass ich gar keinen adäquaten Ersatz kaufen kann helfen mir da kein bisschen weiter). Wo bleiben sichere Abstellmöglichkeiten z.B. mit Videoüberwachung (die nur bei einem Diebstahl dann auch ausgewertet wird). Absperrbare Boxen mit integrierter Lademöglichkeit wären natürlich noch besser.

    Und gerne eine Aufklärungskampagne für Autofahrer, denen man auf Plakaten das sPedelec erklärt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.10.18
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  17. t_streng

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    glaub ich nicht. In D geben manche 20jährige mehr Geld für Alufelgen und Rennauspuff aus als ein S-Pedelec kostet.
     
  18. Axel_K.

    Axel_K.

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    Wer sagt das und weshalb nicht? Vorbild macht Schule und die Verbreitung macht salonfähig. Die Hemschwellen wo's geht senken, aber das hatten wir an anderer Stelle im Thread auch schon.

    Ein Lastenpedelec wird im Übrigen auch für Privatpersonen gefördert sowie das S-Pedelec umgekehrt auch für kleine und mittlere Firmen (KMU)... Was man in der Firma nutzt und kennenlernt entdeckt man für sich dann manchmal auch für privat.

    Bist sicher nicht das Maß aller Dinge, werde froh mit Deinen drei S-Peds. Mir ersetzen sie mittlerweile 5-stellige Beträge an ansonst per PKW gefahrenen Kilometern. Gleiche Dich damit quasi mit aus ;). Aber verstehe nun was Du oben damit...

    ...gemeint hattest. :whistle:

    Mir scheint Du hast Dich mit den Fördervoraussetzungen immer noch nicht auseinandergesetzt und ignorierst blind was man Dir schreibt... :rolleyes:.



    Eigentlich mühsam sich mit jemandem auseinanderzusetzen, der die Fördervoraussetzungen wohl nicht mal ansatzweise gelesen hat, dafür dann aber irgendwelche faseligen Scheinkritikpunkte an den Haaren herbeizieht und dabei auch noch vorgibt..


    ..zu haben. :eek:

    So, sorry, don't feed (any longer) the Troll... ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.10.18
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  19. cephalotus

    cephalotus

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    Es gibt keine praktische Möglichkeit die Haltedauer von 36 Monaten bei s-Pedelec zu prüfen..

    Bei Ökostrom steht nicht dabei, was als Ökostrom zählt und wie lange man ihn beziehen muss. Gibt es für "Ökostrom" eine rechtliche Definition? Vermutlich genügt der Stromliefervertrag zum Zeitpunkt der Antragstellung, alles andere wäre vom Prüfaufwand unpraktikal. Bei solchen geringen Fördersummen braucht es ein schnelles Standardverfahren ohne aufwändigen Nachforderungs- und Prüfprozess.

    Übrigens können pro Antragsteller 2 Fahrzeuge pro Kalenderjahr gefördert werden.

    Ich könnte mir also noch 2018 zwei sPed im Sonderangebot kaufen und im Januar 2019 nochmal zwei. Macht dann 3200 Euro Förderung nur für mich. Jetzt müsste man noch ein Angebot wie seinerzeit finden für sPed zu 999 Euro das Stück. Macht dann 200 Euro Eigenanteil. Selbst wenn ich die nur einmotte kann ich die nach 3 Jahren mit schönem Gewinn verkaufen und dann ist es rechtlich 100% sauber.

    Die Haltedauer wird aber niemand überprüfen. An die Versicherungsdaten dürfen sie nicht ran (und es ist auch keinen Zwang die Räder tatsächlich zu versichern und damit zu fahren formuliert, "halten" kann ich auch ein unversichertes sPed), Zulassung gibt es bei sPed nicht und für eine Hausdurchsuchung bei einer Stichprobenkontrolle fehlt jede rechtliche Grundlage. (mal davon abgesehen dass das eh nicht passieren wird, weil niemand sowas überprüfen WILL).

    Aber die Ausgestaltung des Programms ist nicht mein eigentlicher Kritikpunkt. meine Kritik ist, dass ich eine Förderung von sPedelec grundsätzlich für überflüssig halte. Wer eins will kauft sich eins.
    Weder ist hier erkennbar, dass die Technologie eine Starthilfe zur Markteinführung bräuchte (die Dinger sind seit 10 Jahren verfügbar, sie wurden in den 10 Jahren nicht billiger sondern teurer und sie werden auch in weiteren 10 Jahren nicht billiger sein), noch gibt es Forschungsbedarf noch braucht man Pilotprojekte (geschätzt 30.000 von den Teilen fahren in D schon herum)

    Das sind Mitnahmeeffekte und Leute die sich sPedelec kaufen sind keine armen Leute, dazu könnt ihr ja mal eine Umfrage im Forum machen...
    Ebenso, wieviele sPedelec-Fahrer tatsächlich einen PKW abgeschafft haben durch die Anschaffung des sPed. Ich behaupte das sind deutlich weniger als 10%.

    Außerdem könnte man noch eine Umfrage starten, wieviele Leute sofort einen PKW durch ein sPed ersetzen würden, dies aber bisher noch nicht getan haben, weil Ihnen just 1300 Euro dazu fehlten. Ich behaupte es sind nicht viel mehr als Null.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.10.18
  20. Axel_K.

    Axel_K.

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    :eek::rolleyes:

    Weißt Du was? - Träum' weiter und übe Dich in Deinen...


    Und wenn Dich mal jemand frägt, weshalb Steuererklärungen immer so lange und umständlich sind, dann gehst vielleicht einfach mal in Dich ;).

    Ich finde Kommunen, die den Mut haben in der Hinsicht einfach etwas pragmatisch zu bewegen, wesentlich sympathischer als fortwährende Bedenkenträger oder den Tausendfüßler der kein Bein mehr vor's andere bekam. :whistle:
     


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