S-Pedelec: Hohes Potenzial als Verkehrsmittel - aber durch restriktive Vorschriften ausgebremst

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MisterFlyy

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Es gibt dafür wirklich ein Regelwerk, sind aber 2,5m inklusive des 0,5m Abstandes.


Das trifft jeden Radfahrer.
Besonders schön, diese mini Radstreifen bei uns neben der Fahrbahn.
Seh da hin und wieder Autofahrer die der Meinung sind, diese würden beim Überholen jegliche Abstandsregelung ausser Kraft setzen.
Meiner Meinung nach denken viele Autofahrer in Spuren. So wie auf der Autobahn jeder seine Spur hat, hat der Radfahrer auch seine Eigene. (n)
 
Kulle

Kulle

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Meiner Meinung nach denken viele Autofahrer in Spuren. So wie auf der Autobahn jeder seine Spur hat, hat der Radfahrer auch seine Eigene. (n)
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Mancher Radfahrer hinterlässt auch eigene Spuren...

...Euch allen allzeit unfallfreie Fahrt!
 
Philipp2301

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Ich war bisher davon ausgegangen:
Radschutzstreifen.jpeg

Das ist ein Radschutzstreifen,

Radweg.jpg

und dies ein Radweg.

Es scheint sich aber bei beiden um Radschutzstreifen aus unterschiedlichen Bundesländern zu handeln.

Bei uns in der Hauptstraße (B3) sind rechts und links Radschutzstreifen mit unterbrochener Markierung aufgemalt. Die Fahrbahn dazwischen reicht nicht für 2 PKW im Gegenverkehr. LKW haben durchfahrtsverbot, Anlieger und Busse dürfen aber fahren. Es MUSS also auf den Radschutzstreifen ausgewichen werden.

Für mich sind diese Markierungen auch aus diesem Grund ein Todesstreifen. Und natürlich fangen sie irgendwo an und hören genauso plötzlich an der Kreuzung wieder auf...
 
Philipp2301

Philipp2301

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Gut, die Bilder hatte ich nur von der Google-Bildersuche. Aber danke für den Artikel, hab ihn gerade gelesen. Das allerdings das knappe überholen nicht als Nachteil (von beiden) herausgestellt wird, erstaunt mich.
 
AvusTTR

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Ich fahre sehr gern auf dem Radfahrstreifen!
Da kann ich Morgens und Abends am Stau vorbei fahren! :)
 
tehdon

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Noch mehr geteerte Wege benötigen wir nicht.
Pauschal vielleicht etwas übertrieben, aber für den Großteil der existierenden Infrastruktur sicherlich treffend. Beispiel: Bin heute 22 km auf dieser Straße geradelt, nebenan Rad-/Fußwegkombi:
20190329.jpg


auf den gesamten 22 km hat niemand diesen Weg genutzt.
 
Bikerrider

Bikerrider

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Bei einer meiner Ortschaften, wo ich auf dem Weg zur Arbeit durchfahren muss ,ist der Fahrradstreifen gestrichelt.
Und gerade auf der Strecke staut es sich ab und zu. Die Autofahrer ziehen zum Teil dann auch noch gerne ganz zu, so dass man schlecht dran vorbei kommt. Echt ärgerlich sowas.
 
salearborist

salearborist

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...in Ulm werden die früher eigenständigen Radwege (Olgastrasse ab Hauptbahnhof) jetzt dem Fussgängerweg zugeschlagen - gibt dann ein kleines Schildchen unterhalb dem Fussgänger Schild in blau mit dem Vermerk (Radfahrer erlaubt).

Fährt man dann dort mit dem Radl - gibt es mindestens ein, zwei Fussgänger die sich massiv beschweren oder schlicht und einfach nicht zur Seite gehen wollen.

Unverständlich dass gerade im Zuge von Neubaumassnahmen (zweite Trambahnlinie, Umbau Sedelhöfe Ulm) nicht wieder die Radlwege extra abgegrenzt werden. Da konnte man vorher ordentlich und zügig entlangfahren - jetzt ist das eine ständige Ausweichstrecke. Und insgesamt wird man dadurch langsamer.
Ganz abgesehen davon dass die Radwege in Ulm in der Regel mitten im Strassennirgendwo enden und ohne großartige Beschilderung an der anderen Strassenseite vielleicht weiter geführt werden.

Und ganz neu:

frühere normale Zufahrtswege entlang der Stadtmauer werden jetzt zur Radfahrstrassen mittels Beschriftung auf der Fahrbahnmitte erklärt - und ein nahebei gesetztes Schild sagt "KFZ frei". Folglich fahren dort weiterhin Autos und nehmen nicht gerade Rücksicht auf die Radfahrer :eek:
 
WeliJohann

WeliJohann

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- gibt dann ein kleines Schildchen unterhalb dem Fussgänger Schild in blau mit dem Vermerk (Radfahrer erlaubt).
Dieses Schild bedeutet für alle Radfahrer Schrittgeschwindigkeit.
Sprich es ist völlig legitim sich bei dir zu beschweren, wenn du an den Fußgängern vorbei ziehst.
Ich meide solche Wege schon aus Prinzip weil ich mit dem Rad immer schneller als Schritttempo bin.

Mit fahrradfrohen Grüßen

Johannes
 
salearborist

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...und damit wird der Radverkehr deutlich eingebremst - Schrittgeschwindigkeit über fast 1000m ist doch nicht real. Wenn dass die Förderung vom Radlverkehr in Ulm sein soll - dann bleibe ich weiterhin auf der Strasse und meide alle Radlwege.

Dabei hat die Stadt Ulm einen Ansprechpartner für die Förderung vom Radfahren...der/die offenbar kein Interesse an der Förderung vom Radverkehr hat. :(:mad:
 
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roesti

Das ist traurig, zumal die Stadt gerade Millionen ausgibt, um eine schlecht angebundene S Bahnlinie auf den Eselsberg zu legen. Dort herrscht seit Jahren totales Chaos. Mit dem (S) Pedelec fährt trotzdem kaum jemand hoch.

An der Donau entlang bis an die Stadt heran ist es allerdings sehr vorbildlich. Weil ich die wenigen guten innerstädtischen Radwege zu schlecht kenne, traue ich mich ohne Komoot Vorplanung nicht mehr hinein.

P.S.: FAZ Serie schneller schlau zum Radverkehr in D:

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaft-in-zahlen/faz-net-schneller-schlau-auf-zwei-raedern-durch-die-welt-16112370.htm

darin "...Es scheint so, als würden die Deutschen sich trotz mangelhafter Radwege mit dem Rad auf die Straße trauen – und für die geringeren öffentlichen Ausgaben dann mit höherem Unfallrisiko bezahlen.."
 
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salearborist

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Der Donauradwanderweg ist in der Tat im Bereich Ulm recht ordentlich - aber das ist kein Vergleich für die Innenstadt Radlwege. Meine Ulmer Wohnung ist am Kuhberg, fahre dort hin mit der Karre, stelle den Range in die Garage und erledige die meisten Wege in Ulm mit dem Rad. Wohlbemerkt ohne E-Power, rein mit Kniezündung :)

Eselberg und Safranberg sind eine gewisse Herausforderung für den Radler - jedoch gab und gibt es schon immer Menschen die dort wohnen und ihr Rad fast ständig benützen.

Dank vieler Baustellen im Kernbereich ist derzeit der Radler fast immer deutlich schneller am Ziel wie der Herr Autofahrer.

Jedoch - die Zahl der sicheren Radabstellplätze hat durch die Baumassnahmen deutlich abgenommen (Bahnhof/Post Bereich, Münsterplatz Baustelle Hans im Glück, Honer usw.) und so ist es schon bei etwas besserem Wetter fast unmöglich sein Radl sicher abstellen zu können.
Mehr Geschäfte im Fussgängerzonenbereich verzichten auf eigene Radlständer, -plätze - und die Möglichkeiten das Rad an einen Lampenmasten, Verkehrsschildständer anzuketten sind auch nicht so hoch. Die meisten Plätze sind eben besetzt.
 
salearborist

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In Freiburg gibts am Bahnhof ein Parkhaus für Räder, https://www.radstation-freiburg.de/fahrradparkhaus/fahrradparkhaus - bis sowas mal nach Ulm kommen kann - werden noch viele Liter Wasser die Donau runterfliessen dürfen.
Selbst in der neu am Bahnhof errichteten Sedelhöfe sind Radparkplätze nur in geringem Umfang eingeplant - Glacis Galerie in Neu-Ulm hat gerade mal 16 Abstellplätze für Räder vorgesehen. Und die befinden sich im Bahnhofsbereich, ein nicht gerade sichere Umgebung... Abends ist es an Tagen mit gutem Wetter dort ein Treffpunkt der Heranwachsenden mit gesteigertem Egobewußtsein, gepaart mit Langeweile und Frust. Entsprechend mutig und mit Selbstbewußtsein muss der Mensch sein der sein Radl abholen will...

Private Investoren im Bereich Immobilienentwicklung empfinden Radlparkplätze als Zumutung und sorgen sich um die Kosten - zumindest die Projektentwickler die mir bekannt sind.
 
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