S-Pedelec: Hohes Potenzial als Verkehrsmittel - aber durch restriktive Vorschriften ausgebremst

Diskutiere S-Pedelec: Hohes Potenzial als Verkehrsmittel - aber durch restriktive Vorschriften ausgebremst im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Warum das S-Pedelec als Verkehrsmittel nix taugt. Liebe Mitforisten, auf dem eingefügten Bild seht ihr zwei Fahrräder der Marke Haibike...
tehdon

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Warum das S-Pedelec als Verkehrsmittel nix taugt.

Spedelec-Pedelec.png

Liebe Mitforisten,

auf dem eingefügten Bild seht ihr zwei Fahrräder der Marke Haibike. Abgesehen von ein paar Details sind diese nahezu baugleich. Natürlich gibt es die ein oder andere, kleinere Abweichung im Bezug der verbauten Komponenten aber im Großen und Ganzen würde mir jeder beipflichten, wenn ich sage, dass der relevante Unterschied in der Unterstützungsabriegelung bei 25 beziehungsweise 45 km/h besteht.

Wen die Details interessieren, der kann sich in den Fußnoten gerne hier die Spezifikationen beider Modelle ansehen(1).

Ich bin nun seit Mai letzten Jahres mit dem oben abgebildeten 45er-Vehikel unterwegs und dabei überwiegend begeistert. Ich nutze das S-Pedelec zu über 95% fürs tägliche Pendeln, mein Arbeitsweg beträgt 25km einfach im ländlichen Raum.

Meiner persönlichen Erfahrung nach handelt es sich bei der Kategorie der sogenannten „S-Pedelecs“ um ein Verkehrsmittel, welches im alltäglichen Pendelverkehr ein unglaubliches Potenzial hat. Mittlerweile ist die Antriebs- und Akkutechnik soweit, dass ich dem S-Pedelec eine große Alltagstauglichkeit in der breiten Gesellschaft zuschreibe, solange folgende Rahmenbedingungen gegeben sind:

  • Pendelstrecken von 15 – 35 km
  • Viel Überland-, wenig Stadtfahrten
  • Die Möglichkeit, das Rad an der Arbeitsstelle sicher zu verwahren und nachzuladen
Kein anderes Verkehrsmittel des Individualverkehrs kommt an die Energiebilanz eines S-Pedelecs heran, was natürlich vorwiegend daran liegt, dass nur Fahrergewicht plus ca 30kg bewegt werden und nicht, wie beispielsweise beim Auto, Fahrergewicht plus 1,5 Tonnen.


Je länger die Zeit ist, die ich mich mit meinem Fahrrad befasse und in der ich hier im Forum die Diskussionen, die Fahrrad- und Komponentenhersteller, die Händler und die Journaille beobachte, welche sich ja auch ab und an mit dem Thema „S-Pedelec“ befasst, desto öfter platzt mir die Hutschnur, wenn ich merke, auf welchen Wegen die Gattung der schnellen Pedelecs durch teils unglaublich widersinnige Vorschriften klein gehalten wird. Falls ich also in den folgenden Zeilen etwas in Rage gerate oder in die Polemik abschweife, bitte einfach zurücklehnen und genießen.

Woran liegt es also, dass nicht jeder, auf den die oben genannten Rahmenbedingungen zutreffen, morgens auf seinem S-Pedelec mit guter Laune in die Arbeit segelt? Ich hab da mal was vorbereitet:


1.: Die Fahrrad- und Komponentenhersteller

Laut ZIV belief sich der Anteil der S-Pedelecs am E-Bike-Sektor im Jahr 2017 auf 1% (2). Klar, dass es sich da viele Komponentenhersteller zweimal überlegen, ob sie ihre Produkte da noch gesondert für die 45er-Klasse zertifizieren lassen, kostet ja alles Geld. Und bei den Fahrradherstellern sieht es ähnlich aus. Ein Massenhersteller wie Haibike hat 2019 gut 100 verschiedene Modelle auf den Markt geschickt. Zwei davon sind S-Pedelecs, beide Trekkingmodelle. Einziger Unterschied: Eins ist Bosch, das andere Yamaha.

Weiteres Beispiel gefällig? Warum ist wohl an den oben abgebildeten Rädern der leistungsfähigere, für hohe Geschwindigkeiten weitaus geeignetere Lupine- Scheinwerfer nur am 25er-Modell verbaut? Naa? Genau.

Das alles streckt sich über die Auswahl der Modelle bis über alle Komponentengruppen. Lampen, Vorbau, Bremshebel (!), Mäntel… Kurz: Alles, was die Anpassung des Gefährts an den individuellen Bedürfnissen des Besitzers ermöglicht, erfährt drastische Einschränkungen durch COC und Angebot am Markt.


2.: Die Anhängersituation

Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht verboten, ans S-Pedelec einen Anhänger zu hängen. Es gibt nur keine zugelassenen Anhänger oder Anhängerkupplungen (siehe Punkt 1)! Bei meiner Recherche bin ich übrigens auf eine uralte Moped-Kupplung gestoßen, die man mittlerweile auf Ebay für irrwitzige Beträge erstehen kann, weil sie noch für motorisierte Zweiräder zugelassen ist. Ich fand das allerdings schon so albern, dass ich nicht weiter gründelte, ob diese Kupplung dann auch irgendwie ihren rechtmäßigen Weg an ein S-Pedelec finden kann.

Anders sieht es freilich mit Kinderanhängern aus. Die dürfen von Gesetz wegen überhaupt nicht am S-Pedelec betrieben werden. Nochmal zur Verdeutlichung: Mit dem Fahrrad oben links darf ich meine Kinder zum Kindergarten bringen, mit dem baugleichen Fahrrad oben rechts nicht, weil es mir der Gesetzgeber anscheinend nicht zutraut, meine Geschwindigkeit auf 25 km/h zu reduzieren. Mit 250 km/h auf der Autobahn und drei Kindern im Kindersitz ist hingegen völlig normal. Warum fällt eigentlich niemandem auf, wie bescheuert das ist?


3.: die Infrastruktur

Kommen wir zum großen Finale: Wer sich als S-Pedelec-Fahrer die zweispurige Landstraße mit 100 km/h fahrenden KFZ und 80 km/h fahrenden LKW teilt, der muss lebensmüde sein. Glaubt mir, seit meine schöne, niederfrequentierte Nebenstrecke seit zwei Wochen vom Sturm verbaumt ist, muss ich das momentan machen, und es ist schlicht und einfach brutal gefährlich. Ich gehe soweit, dass ich sage: Wenn sich der Gesetzgeber SO die korrekte Nutzung dieses Verkehrsmittels vorstellt, dann können wir es gleich bleiben lassen, dann machen wir ein generelles Verbot schneller Pedelecs. Die Dieselfahrverbote werden das mit dem Klimaschutz schon alleine schaffen.

Spaß beiseite, es ist und bleibt der Knackpunkt beim S-Pedelec fahren und ich denke, viele meiner Pendelkollegen erkennen sich wieder, wenn ich sage: Es ist ein ständiges Abwägen, ob man in bestimmten Situationen seine Sicherheit aufs Spiel setzt oder eine Verwarnung in Kauf nimmt, weil man den Radweg benutzt. Und ja, in so vielen Situationen wäre der Radweg oder der asphaltierte Feldwirtschaftsweg die einzig sinnvolle Lösung. Nicht nur für den Radfahrer, sondern auch für den Straßenverkehr. Natürlich hat keiner Bock, auf seinem Arbeitsweg ständig auf 45 km/h runterbremsen zu müssen. Hab ich ja auch nicht, wenn ich mal mit dem Auto unterwegs bin. Aber so oft und vehement man darüber streiten kann, ob Radwege der richtige Ort fürs S-Pedelec sind: Die Landstraße ist es definitiv nicht!



Zusammenfassend
muss ich erwähnen, dass ich mich mit nur einem knappen Jahr als S-Pedelec-Pendler und gerade mal 4000 km Erfahrung noch bei den Greenhorns hier im Forum einordne. Dennoch bin ich mir sicher, dass die drei angesprochenen Faktoren die Hauptgründe für die geringe Nutzung dieser Fahrzeuggattung in Deutschland sind. Ohne Frage ist die Infrastruktur hierbei der wichtigste Faktor und wenn sich hier nichts ändert, dann bleiben wir in unserem Nischendasein verhaftet und der Rest der Bevölkerung steigt morgens brav wieder ins Auto. Dabei gibt es doch wirklich viele Möglichkeiten, alleine dadurch, dass die Gattung der „S-Pedelecs“ ja verkehrsrechtlich sehr klar definiert ist. Angepasste, zertifizierte Radwege, Geschwindigkeitsbegrenzungen, das ist doch kein Hexenwerk! Herrgott, in der Schweiz funktioniert das doch auch. Und mir sind noch keine Statistiken begegnet, dass die Radfahrerkultur dort durch den hohen Anteil von schnellen Ebikes zusammengebrochen wäre.

Aus dem Jahr 2015 stammt eine vom Umweltministerium geförderte Studie, die sich u.A. auch mit dem Einsatz von S-Pedelecs als Pendelfahrzeuge befasst (3). Zitat:

„Einzelne Teilnehmer haben ihr S-Pedelec im Projektverlauf verkauft, weil sie den alltäglichen Einsatz als unzumutbar erlebt haben.“

Das kann ich voll und ganz nachvollziehen.

Warum schreibe ich das alles, wo doch jedes Thema schon zig mal in Variationen durchgekaut wurde? Weil seit Jahren nichts passiert, um diesen Missstand zu ändern, und weil wir keine Lobby haben – selbst für den ADFC sind wir ja von den eigenen Pfründen zu verbannen. Die einzige logische Erklärung, die ich hierfür habe (Achtung, jetzt wird’s wieder polemisch): Die ADFC-Spitze besteht aus lauter Hardcore-Rennradfahrern, die Repressalien durch Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Radwegen fürchten. „Zwinkersmiley“.

Vor Allem schreibe ich das aber, weil endlich was passieren muss in der Verkehrspolitik. Weil der Status Quo, gerade in den Ballungszentren, jetzt schon katastrophal ist und immer schlimmer wird. Und weil ich davon überzeugt bin, dass die verbreiterte Nutzung von S-Pedelecs hier einen großen Beitrag leisten könnte und ich aber meine Hand ins Feuer lege, dass unter „Autoschmuser-Andi“ (Nockherberg! Gröhl!) hier nix, aber auch gar nix passieren wird.

Nächsten Monat sind EU-Wahlen. Vielleicht für den ein oder anderen die Zeit, noch mal die eigenen Kandidaten zu dem Thema zu kontaktieren.


___
Quellen:


(1) manuals

(2) https://www.ziv-zweirad.de/fileadmin/redakteure/Downloads/Marktdaten/PM_2018_13.03._E-Bike-Markt_2017.pdf

(3) https://www.erneuerbar-mobil.de/sites/default/files/2016-09/150916_Abschlussbericht_Pedelection_final.pdf
 
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Hochsitzcola

Hochsitzcola

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Jetzt bin ich mal genauso polemisch: Warum fährst du nicht einen E-Roller? Ist alles identisch zum S-Pedelec, 45 km/h, darf nicht auf den Fahrradweg, Helmpflicht, Versicherungspflicht, sogar der Motor ist auch von Bosch, der Rest kommt auch aus China. Kostet aber nur ein Drittel vom S-Pedelec und bietet noch ein abschließbares Staufach.... :eek::ROFLMAO::whistle: Man kann sich auch im super-bunten, super-stylischen Ganzkörper-Strampelanzug draufsetzen...
Ich bin dafür, daß 45er Roller auf den Fahrradweg dürfen!!!

Gruß
hochsitzcola
 
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Bikerrider

Bikerrider

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@tehdon deinen Beitrag finde ich schon sehr treffend. (y)
Ich denke auch das es wenn überhaupt noch Jaaahhhrrree dauert, bis sich etwas für die S Pedelecs tut, sei es gesetzlicher Natur oder der Anpassung an vernünftige Wege und Strecken für unser Gefährt. Von der ökologischen Bilanz und der eigenen Gesundheit mal abgesehen gibt es nichts besseres um zur Arbeit zu kommen.
Auf meiner 40 km Pendelstrecke gibt es genug Punkte die zu verbessern wären und das obwohl ich schon versuche mich so gesetzeskonform zu verhalten wie es nur ebend geht.
Ich freue mich aber immer wieder wenn ich von der Schnellstraße abbiegen kann in ruhigere Bereiche um den Verkehr zu entgehen.
 
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radlwadl

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ja, diese ganze Autoverkehrspolitik is echt zum Verzweifeln...Muenchen is auch die reinste Autostadt...da bist du als Radler der totale Stoerfaktor...und wirst von den Autoabgasen vergiftet. aber hauptsache die feinen Autofahrer haben ihren Innenraumluftfilter, damit sie von ihrem selbstverursachten Gestank nix abbekommen.
 
iGude

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Danke für diesen sehr zutreffenden Beitrag. (y)
Kurz vor dem Ende dachte ich noch „mal sehen wann der erste...“ :p

Ich lehne mich mal zurück und genieße erstmal den Start des Wochenende. :)
 
Electric

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Gut, das ist nicht neu. Anders als hier im Forum hat „draußen“ niemand ein S-Pedelec, niemand. Genau deshalb.

Das ist allerdings falsch. Obwohl man die Gesetzeslage wohl nicht mittelfristig ändern kann. Entspannt Euch und nutzt das S-Pedelec als Genuß-Pendlerfahrzeug. Ich fahre zumeist knapp über 30 km/h, wenn es frei ist. Ich fahre außerorts fröhlich auf dem Radweg, fahre innerorts nicht wie ein Irrer.

Damit habe ich quasi ein getuntes Pedelec, nur ohne Sorge um meine Existenz. Und ohne Sorge vor den Ordnungshütern. Um die nicht zu verwirren, tarnt sich mein Rad als Pedelec. COC, Versicherungsschein und Kennzeichen habe ich dabei. In der Tasche. Das ist nicht ganz legal, aber legitim.

Es schadet niemandem, sondern setzt ganz im Gegenteil positive Signale. Nie bin ich je angehalten, beschimpft oder bedrängt worden - von einzelnen Fahrfehlern von Autofahrern mal abgesehen. Daher habe ich viel Freude mit dem S-Pedelec.
 
iGude

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Damit habe ich quasi ein getuntes Pedelec, nur ohne Sorge um meine Existenz. Und ohne Sorge vor den Ordnungshütern. Um die nicht zu verwirren, tarnt sich mein Rad als Pedelec. COC, Versicherungsschein und Kennzeichen habe ich dabei. In der Tasche. Das ist nicht ganz legal, aber legitim
Nicht das dass jetzt von irgendwem wieder falsch verstanden wird, gleich vornweg.

Ich finde es zwar besser wenn ein S-Ped auch als solches zu erkennen ist aber nur aus ich nenne es mal Werbezweck für diese Fahrzeuggattung. Ansonsten ist mir das vollkommen egal ob das Kennzeichen in der Tasche ist oder am Rad.

Allerdings finde ich es schon etwas traurig das man überhaupt das Bedürfnis verspürt sich als S-Pedelec Fahrer tarnen zu müssen wo wir doch in einer Zeit leben in der man nun sogar das 3. Geschlecht integriert hat.
 
Borland

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Solange man mit dem S-Ped auf dem Radweg ohne sichtbares Kennzeichen etc. bewegt und auf seinem Weg nicht durch verkehrsreiche Städte fahren muss, ist das für mich eines meiner liebsten Verkehrsmittel.
Ich hab aber auch eine sehr freundliche Pendlerstrecke auf den kompletten, 26 KM :)
Ich fahre auch selten über 40KMh damit.
 
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Wie meinen?
 
Helius-FR

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Reifen darf man nur Freigegebene Fahren
Licht darf nicht jedes ans S
Bremsgriffe mit dem Gnubbel am Ende

Ist ja nicht so das All diese Teile an Bikes ohne Motor mindestens genauso stark belastet werden oder auch genau so schnell oder schneller bewegt werden.
 
Biker36

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Daru
auf dem eingefügten Bild seht ihr zwei Fahrräder der Marke Haibike. Abgesehen von ein paar Details sind diese nahezu baugleich

Darum ist die Aussage das ein getuntes ebike gefährlich wäre Schwachsinn und die ganze Panik die in den Medien verbreitet wird ist Unsinn, weil bei den 25 km Rädern der selbe Rahmen, bremsen usw. verwendet werden.
 
Fraenker

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Noch ein Tuner:whistle:.
 
Borland

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Reifen darf man nur Freigegebene Fahren
Licht darf nicht jedes ans S
Bremsgriffe mit dem Gnubbel am Ende

Ist ja nicht so das All diese Teile an Bikes ohne Motor mindestens genauso stark belastet werden oder auch genau so schnell oder schneller bewegt werden.
Das sind aber auch keine Gründe gegen ein S für mich da ich mich eh nichtan die Vorgaben halten würde im Bedarfsfall ... ;)
 
N

Navigator62

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Bosch Classic 45 in Haibike Xduro Trekking S
zum Thema welche Wege zur Arbeit nutzen.

Ein Beispiel aus der täglichen Praxis:

schaut Euch den Kartenausschnitt an:

https://goo.gl/maps/mMDhpViGKa12

Wir haben da eine stark befahrene Bundesstraße/Zubringer und daneben einen 4m breiten Rad-/Feldweg der für



S-Pedelec wegen diesem Schild gesperrt ist.

Ihr dürft jetzt raten wo ich mit dem S-Ped fahre.
Stören tut es da niemand....

Ich denke es hilft alles nichts, man muß den gesunden Menschenverstand einschalten und dann selbst entscheiden.
 
mawadre

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Grace Easy S, Bionx PL350HT
Herrgott, in der Schweiz funktioniert das doch auch
Yepp, jeden Tag, sehe regelmäßig stehende und fahrende S-Pedelecs. Anteil in CH 18%, in D 1%. Meine ist ein Grace Easy S, stärkerer Rahmen, Motor, Akku, Bremsen, Lenker, Räder etc. identisch mit der 25er Grace Easy Version. Zusätzlich war nur das Mopedbremslicht als Rücklicht und der ultrahässliche Spiegel- beide mit E Prüfzeichen. Nochmal ganz herzlichen Dank an @Kalle Nicolai für seine tolle Arbeit damals bei Grace.

Ich weiß nicht, sie oft ich im Forum schon von und über die diversen absurden deutschen Versuche, S-Pedelecs, eRoller, eScooter und die ganze (Nichtauto) Elektromobilität kleinzuhalten.

Heute haben "zufällig" Welt weit Hunderttausende wenn nicht Millionen Menschen in Hunderten weltweiten Demos für den Erhalt unseres Klimas demonstriert. Ein gar nicht so verkehrter Ort, auch die absurden Regeln anzuprangern.
https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/weltweite-bewegung-zur-rettung-unseres-klimas.61555/#post-1154251
 
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S-Pedelec: Hohes Potenzial als Verkehrsmittel - aber durch restriktive Vorschriften ausgebremst

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