S-Pedelec: Hohes Potenzial als Verkehrsmittel - aber durch restriktive Vorschriften ausgebremst (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren)

Diskutiere S-Pedelec: Hohes Potenzial als Verkehrsmittel - aber durch restriktive Vorschriften ausgebremst (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren) im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Da hat er nicht ganz Unrecht, die Ebikes werden auch immer fetter und schwerer, genau so wie die SPedelecs. Zu welchem Zweck eigentlich? Damals...
Andre5

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Da hat er nicht ganz Unrecht, die Ebikes werden auch immer fetter und schwerer, genau so wie die SPedelecs. Zu welchem Zweck eigentlich?
Damals, zu prähistorischen Zeiten, vielleicht kann sich noch jemand dunkel erinnern ? Also da wollte man ein möglichst leichtes Rad.
Das war da ziemlich angesagt, so richtungsmäßig.
 
Nebutzermame

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War mit den Handy auch einmal so, als polyphone Ruftöne in waren und man mit den ersten Farben auf den Displays experimentierte. Da gab es mal ein Panasonic mit weniger als 90 Gramm. Dan kamen die Displays mit immer mehr Farben und sogar Kamera zum anstecken an die Ladebuchse und später integrierten Kameras. Die Displays wuchsen, die Akkus mussten dies auch tun, dann gab es eine Zeit lang Galaxy Notes, die brannten und man 90er-Jahre-Rapper-Hosen gebraucht hätte, um sie in die Hosentasche zu nehmen. Etwas davor wurde der Menschheit mitgeteilt, dass Apple plant, ein Handy zu entwickeln, das ohne Knöpfe auskommt. Was will ich damit sagen: Die Abnehmer nahmen die immer potenteren Geräte an, freuten sich, wollten mehr Displaydiagonalen, Megapixel und Akkukapazität. Das Gewicht war auf einmal zur Nebensache geworden. Ähnlich bei den Autos. Meine A Klasse wiegt über 1800 Kilo, mich störts nicht. Ich habe Spass an der umfangreichen Ausstattung und weiss, dass um die Fahrgastzelle alle möglichen Verstärkungen verbaut sind und an jeder Ecke im Innenraum ein Airbag wäre.
Genauso am Rad: Rohloff, Lampen, stabile Rahmen, Gepäckträger, zwei Akkus und so weiter. Das SC ist schwer und wirkt massig, aber viele nehmen das an, weil sie die umfangreiche Ausstattung schätzen. Ähnlich bei Klever und bspw. Stromer, die auch um und über 1000 Wh Akkukapazität haben.
 
Andre5

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War mit den Handy auch einmal so, als polyphone Ruftöne in waren und man mit den ersten Farben auf den Displays experimentierte. Da gab es mal ein Panasonic mit weniger als 90 Gramm. Dan kamen die Displays mit immer mehr Farben und sogar Kamera zum anstecken an die Ladebuchse und später integrierten Kameras. Die Displays wuchsen, die Akkus mussten dies auch tun, dann gab es eine Zeit lang Galaxy Notes, die brannten und man 90er-Jahre-Rapper-Hosen gebraucht hätte, um sie in die Hosentasche zu nehmen. Etwas davor wurde der Menschheit mitgeteilt, dass Apple plant, ein Handy zu entwickeln, das ohne Knöpfe auskommt. Was will ich damit sagen: Die Abnehmer nahmen die immer potenteren Geräte an, freuten sich, wollten mehr Displaydiagonalen, Megapixel und Akkukapazität. Das Gewicht war auf einmal zur Nebensache geworden. Ähnlich bei den Autos. Meine A Klasse wiegt über 1800 Kilo, mich störts nicht. Ich habe Spass an der umfangreichen Ausstattung und weiss, dass um die Fahrgastzelle alle möglichen Verstärkungen verbaut sind und an jeder Ecke im Innenraum ein Airbag wäre.
Genauso am Rad: Rohloff, Lampen, stabile Rahmen, Gepäckträger, zwei Akkus und so weiter. Das SC ist schwer und wirkt massig, aber viele nehmen das an, weil sie die umfangreiche Ausstattung schätzen. Ähnlich bei Klever und bspw. Stromer, die auch um und über 1000 Wh Akkukapazität haben.
So ein Ozeandampfer-SPedelec wäre, nichts für mich, denn
ein Fahrrad hört für mich auf Fahrrad zu sein, wenn ich es nicht mehr aus eigener Kraft bewegen kann und das sehen die Instanzen womöglich ähnlich.
 
Tinduck

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So ein Ozeandampfer-SPedelec wäre, nichts für mich, denn
ein Fahrrad hört für mich auf Fahrrad zu sein, wenn ich es nicht mehr aus eigener Kraft bewegen kann und das sehen die Instanzen womöglich ähnlich.
Das S ist schon kein Fahrrad mehr :) zumindest für den Gesetzgeber.

Die Gewichtszunahme bei Pedelecs und S-Pedelecs hängt primär mit dem Verwendungszweck zusammen.

Ein Biobike muss möglichst leicht sein, weil man sich sonst totstrampelt, und als Sportgerät sowieso.

Bei (S-)Pedelecs steht aber eine andere Anwendung im Vordergrund, damit wird primär gependelt oder in der Freizeit gecruist. Und dadurch, dass Motor und Akku einen den Berg hochwuchten und in der Ebene nett unterstützten, kommt Komfort und Reichweite in den Vordergrund, anstatt Leichtbau. Die drei Kilo mehr für nen Zusatzakku nimmt man doch gern in kauf, wenn man sich dann über die Reichweite keine Sorgen mehr machen muss... etc. pp.

Ein leichtes Trekkingrad wiegt ca. 15 Kilo, selbst wenn man da nur zwei Akkus und einen Motor dranhängt, ist man schon bei 24 oder mehr Kilo. Schmale, leichte Reifen will heute auch keiner mehr fahren, wieder ein Kilo mehr. Wenn man dann noch Intube-Akkus will, wiegt der Rahmen auch schnell noch vier, fünf Kilo mehr und dann ist man wieder beim Panzer. Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo man da groß was sparen sollte, selbst wenn man wollte. OK, Carbonrahmen etc. bringt nochmal ein paar Kilo, aber um welchen Preis...

Wie schon mehrmals geschrieben, ich halte auch die Zulassung von allem, was einspurig ist und Pedale hat für den Radweg OK, wenn die Geschwindigkeit entsprechend begrenzt wird, vor allem Innerorts. Mit dem Vorschlag könnte man sicherlich eine Mehrheit bekommen. Allerdings stellt sich dabei die Frage, wie das kontrolliert und sanktioniert werden soll im Falle von Übertretungen.
 
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iGude

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Daher die Aussage, dass man nicht sagen kann, dass eine Tendenz bei den aktuellen S-Pedelecs vorherrscht, die dafür sorgt, dass die Akzeptanz für das Benutzen der Radwege abnimmt.
Es geht auch nicht um eine Akzeptanz auf dem Radweg. Und wenn doch hat man die ja eh nur von Menschen die gar nichts zu sagen haben. Denn ein S muss nicht auf dem Radweg aktzeptiert werden, es darf da nicht fahren. Wissen wir ja.

Wenn, dann will man doch die Politik davon überzeugen S-Pedelecs, zumindest stellenweise, auf dem Radweg zu erlauben.

Nehmen wir mal deinen Supercharger mit dem vergleichweise eher schwächlicheren Motor. Das würde immer noch wie damals als L1e-A durchgehen, da auch nur 350W Nennleistung. OK Hupe ist dran, geschenkt.

Nun nehmen wir ein nur vorgestelltes S aus der Zukunft, mit 1000W angegebener Nennleistung, Blinker, ABS, auch Hupe, PAS bis 45km/H oder sogar noch ein echter Gasgriff - Nein! Besser: Einen Boostknopf wie aktuell bei den VanMoofs (Vielleicht bekommt das geplante S auch so einen). Mit dem ich auf Knopfdruck die maximalste Power des Motors entfalten kann bis 45km/h.

Man zeige Beide Bikes im Vergleich einem "Entscheider" der auch am Ende da den Kopf für hinhalten muss und frage ihn ob überhaupt und wenn welches Bike er für den Radweg zulassen würde. Ich bin mir sicher das er wenn er es nicht weiterhin kategorisch ablehnt für ein Bike wie deines entscheidet.

Also nochmal ganz deutlich: Es geht um keine Optik, es geht auch um keine Bulligkeit oder zuviel Ausstattung!
Es geht mir darum das ich befüchte das sich zukünftig die S in eine Richtung entwickeln wo man von oben herab immer weniger Argumente hat das Bike auf dem Radweg zu dulden und immer mehr Argumente dafür sprechen das dass Bike doch auf der Fahrbahn bestens aufgehoben ist.

Wieso spendiert man denn zb einem "Fahrrad" 2 zugelassene Blinker obwohl man das gar nicht muss?
Es ist nützlich bei der Nutzung der Fahrbahn! Die Hersteller stellen sich also auch darauf ein, und statten die Bikes dementsprechend aus, das Ihre Fahrzeuge auf der Fahrbahn genutzt werden sollen so wie es eben das Gesetz erfordert!
Wieso soll dann die Politik sagen das diese Fahrzeuge grundsätzlich auch alle Radwege befahren dürfen, wo sie doch der Hersteller perfekt für die Fahrbahn ausgestattet hat?

Auf dem Radweg braucht ein S-Pedelec keine Hupe, keine Blinker, kein PAS fürs kraftlose Pedalieren...usw.
 
Nebutzermame

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Es geht auch nicht um eine Akzeptanz auf dem Radweg. Und wenn doch hat man die ja eh nur von Menschen die gar nichts zu sagen haben. Denn ein S muss nicht auf dem Radweg aktzeptiert werden, es darf da nicht fahren. Wissen wir ja.

Wenn, dann will man doch die Politik davon überzeugen S-Pedelecs, zumindest stellenweise, auf dem Radweg zu erlauben.

Nehmen wir mal deinen Supercharger mit dem vergleichweise eher schwächlicheren Motor. Das würde immer noch wie damals als L1e-A durchgehen, da auch nur 350W Nennleistung. OK Hupe ist dran, geschenkt.

Nun nehmen wir ein nur vorgestelltes S aus der Zukunft, mit 1000W angegebener Nennleistung, Blinker, ABS, auch Hupe, PAS bis 45km/H oder sogar noch ein echter Gasgriff - Nein! Besser: Einen Boostknopf wie aktuell bei den VanMoofs (Vielleicht bekommt das geplante S auch so einen). Mit dem ich auf Knopfdruck die maximalste Power des Motors entfalten kann bis 45km/h.

Man zeige Beide Bikes im Vergleich einem "Entscheider" der auch am Ende da den Kopf für hinhalten muss und frage ihn ob überhaupt und wenn welches Bike er für den Radweg zulassen würde. Ich bin mir sicher das er wenn er es nicht weiterhin kategorisch ablehnt für ein Bike wie deines entscheidet.

Also nochmal ganz deutlich: Es geht um keine Optik, es geht auch um keine Bulligkeit oder zuviel Ausstattung!
Es geht mir darum das ich befüchte das sich zukünftig die S in eine Richtung entwickeln wo man von oben herab immer weniger Argumente hat das Bike auf dem Radweg zu dulden und immer mehr Argumente dafür sprechen das dass Bike doch auf der Fahrbahn bestens aufgehoben ist.
Jetz bin ich hier auch raus. Wenn man nicht verstehen will, will man nicht.

Wenn ich von „Akzeptanz“ schreibe, meine ich natürlich nicht jene von Ulf Guckinsland, dem ich morgen auf dem Weg zur Arbeit begegne, sondern natürlich den Gesetzgeber.

Von zukünftigen S Pedelecs Angst haben und deshalb verpassen, in der Gegenwart etwas zu ändern. Ich Stelle diesen Faden nun auch auf ignorieren.

Zum Schluss meines Engagements hier noch ein Dankeschön an @Tinduck
 
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iGude

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und deshalb verpassen,
Wir werden nichts verpassen, keine Angst! Es werden noch ganz krasse Sachen kommen.
Es geht immer weiter!
Nur wohl eben nicht auf dem Radweg für S-Pedelecs.

Ich bin ja selbst für S auf dem Radweg und hab ein S und fahre es auch gerne.
Nur wie man die Obrigkeit davon überzeugen soll das sie die S auf den Radweg lassen ohne schon an der aktuellen Sachlage was zu ändern erschliesst sich mir nicht.

Bis 2017 hat man die S ja als Leichtmofa ausser Orts auf den Radweg gelassen. Aber selbst das hat man ja abgeschafft.
 
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iGude

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Allerdings stellt sich dabei die Frage, wie das kontrolliert und sanktioniert werden soll im Falle von Übertretungen.
Tja das ist eben das große Problem.
Und da es dafür sicher keine brauchbare Lösung geben wird, wird auch keiner hergehen und Fahrzeuge bis 4kW auf Radwegen erlauben.

Deshalb der Gedanke die S-Pedelecs wieder nach L1e-A wie bis 2017 zu beschränken. Das würde dann zwar immer noch weitesgehends auf Vertauensbasis laufen das man sich zu benehmen hat aber das ist ja 1. nicht neu in unserem Verkehrssystem, 2. hat man die theoretisch möglichen Höllenstühle ausgeschlossen und 3. auch die ganzen stinkenden und knatternden Verbrenner die nämlich auch unter L1e-B wie das S, ja aktuell auch, laufen.
 
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Jaap

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Das würde immer noch wie damals als L1e-A durchgehen,

Man kann sich jetzt darüber streiten ob ein S-Pedelec jemals ein Leichtmofa war. Weil mit Motorunterstützung über 20km/h hat es die Grundidee eines Leichtmofa nie erfüllt.
Und deshalb wurden die Eingruppierung ja auch geändert.

Und L1E-A auf max 25km/h begrenzt.

Ich glaube auch nicht daß sich daran etwas ändert.
Für die Freigabe von Radwegen auch vollkommen irrelevant. Da die StVO nichts mit der Eingruppierung zu tun hat.
Problematischer ist die im Moment zunehmende Praxis viele Radwege mit Gehweg "Radfahrer frei" zu beschildern. (In den meisten Fällen ohne die gültigen Vorschriften zu beachten. Hier eine Auflistung der Vorschriften und Ausschlußkriterien
Radfahren auf Gehwegen)

Und da bei Radfahrer frei Schrittgeschwindigkeit gilt, ist man spätestens vor Gericht der Depp.
 
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Jaap

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Das würde immer noch wie damals als L1e-A durchgehen,

Man kann sich jetzt darüber streiten ob ein S-Pedelec jemals ein Leichtmofa war. Weil mit Motorunterstützung über 20km/h hat es die Grundidee eines Leichtmofa nie erfüllt.
Und deshalb wurden die Eingruppierung ja auch geändert.

Und L1E-A auf max 25km/h begrenzt.

Ich glaube auch nicht daß sich daran etwas ändert.
Für die Freigabe von Radwegen auch vollkommen irrelevant. Da die StVO nichts mit der Eingruppierung zu tun hat.
Problematischer ist die im Moment zunehmende Praxis viele Radwege mit Gehweg "Radfahrer frei" zu beschildern. (In den meisten Fällen ohne die gültigen Vorschriften zu beachten. Hier eine Auflistung der Vorschriften und Ausschlußkriterien
Radfahren auf Gehwegen)

Und da bei Radfahrer frei Schrittgeschwindigkeit gilt, ist man spätestens vor Gericht der Depp.

https://www.stvo2go.de/schrittgeschwindigkeit/
 
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iGude

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Man kann sich jetzt darüber streiten ob ein S-Pedelec jemals ein Leichtmofa war.
War es natürlich nie.

Aber wie schon gesagt kann man so die anderen KFZ die auch unter L1e-B ausschließen und irgendwo müsste man ja eine Grenze ziehen.
Und da würde das einfach am besten passen.
Denn aktuelle L1e-B werden sicher keinesfalls anders reguliert.
Da wäre ich auch strikt dagegen.
Dann müsste man wie auch schon vorgeschlagen eine eigene S Kategorie erfinden.
Dafür müssten sie aber auch beschränkt werden. Mit bis zu 4kW auch unvorstellbar.
 
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Ist jetzt vielleicht halb OT.

Für mich dient es zum besseren Verständnis.

Warum nutzt ihr ein S-Ped?

Im Vergleich gäbe es ja tatsächlich die eRoller die auch 45Kmh fahren, mehr Reichweite haben, und schon für 1000 bis 2000€ zu haben sind.

Ich frage das wertfrei, zu meinem besseren Verständnis.
 
Seemann

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Warum nutzt ihr ein S-Ped?

Im Vergleich gäbe es ja tatsächlich die eRoller die auch 45Kmh fahren, mehr Reichweite haben, und schon für 1000 bis 2000€ zu haben sind.

Ist das eine ernsthafte Frage in einem Pedelec-Forum ?

OK dann fang ich mal an:

Ich will Fahrrad bzw. Pedelec fahren, mich stört aber die 25 km/h Schallmauer und > 25 km/h fahre ich noch nicht einmal
mit einem relativ leichten motorlosen Rad über mehr als 10 min.

Ich fahre fast nie schneller als 35 km/h, das reicht mir auch, die 45 km/h brauche ich nicht, da ich nur innerhalb der Stadt
tagsüber beruflich unterwegs bin.

Was besseres gibt es doch nicht, Bewegung an der frischen Luft und Mobilität in einem.
Auf einem Roller würde ich mich langweilen, würde frieren und fetter werden, das will ich nicht.
 
Fraenker

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Ist jetzt vielleicht halb OT.

Für mich dient es zum besseren Verständnis.

Warum nutzt ihr ein S-Ped?
Ohwehohweh, jetzt sprichst du ein wirklich heißes Eisen an.
Ich glaube (nicht wissen), dass bei den angestrebten Geschwindigkeitsprofilen mit einem S-Ped (speziell bei den neuen Boliden ala ST5 etc.) die Eigenleistung eher als homöopathisch zu betrachten ist.
Als Begründung liest man allerdings immer über die sportliche Komponente während der Fahrt - Naja.
Also bei meinem 25er Ped komme ich laut Nyon immer so auf ca. 40-50% Eigenanteil an der insgesamt erbrachten Leistung.
Ob da mehr als 15% bei einem artgerecht bewegten S-Ped realistisch sind, weiß ich nicht, halte es aber für unwahrscheinlich.
Ob es zusätzlich zum "Pseudopedalieren" weitere ernst zu nehmende Unterschiede zu einem 45er E-Roller gibt....?
Edit: Klar, ein bedeutender Unterschied ist, dass der E-Roller nicht mit einet Fahrradtarnung daherkommt.
 
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