Rücksichtslose Menschen

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öcher

öcher

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Wer heute glaubt auf Grund der Kleidung aufs Portemonnaie schließen zu können hat nun wirklich keine Ahnung vom echten Leben.
Schon vor 40 Jahren wurde man diesbezüglich eines besseren belehrt,
Herrenausstatter (viele werden schon nicht mehr wissen was sowas ist) zwei Männer älterer und jüngerer der ältere olle Cordhose und ungepflegte und abgelatschte Schuhe, beide Parka, ausgesucht wurde ein Lammfell Mantel für den jüngeren (Sohn) bezahlt wurden 2500 DM per Amex.
Visitenkarte für Kartei da gelassen, Prof.Dr. Dr. Xxx. RWTH Aachen.
Meine Frau meinte noch wenn sie es nicht besser gewusst hätte, könnte man ihm 5 DM in die Hand gedrückt haben.
Soviel zu Klamotten und Kohle.
 
N

Nullkommanix

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Du hast also mehrere Accounts?
Ja klaro!
Wer heutzutage nicht mindestens 104 Accounts hat, ist nicht wirklich dabei!
Meine Lieblingsaccounts ist mein Social Credit Prime Account, das meiner Zentralbank und mein Shitcoin Account.
Accounts sammeln sich über lange Zeiträume an und verstopfen dann deinen Flux. Also immer schön pflegen damit sowas nicht passiert.
 
D

dgy

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Ich würde da auch nicht Platz machen. Rennradfahrer haben keinen Sonderstatus. Ein Rad ohne Klingel ist ein nicht-verkehrssicheres Fahrrad. Und auf rufen muss man nicht reagieren.
Rücksichtsvoll wäre es von dem besagten Rennradfahrer gewesen, langsam heranzufahren, zur Not abzusteigen und zu fragen ob er vorbei kann.
Sein Rad ist immerhin nicht konform mit der Straßenverkehrsordnung. Sein Hobby wird geduldet oder hingenommen. Im Straßenverkehr und auf Radwegen hat der Rennradfahrer mit der fehlenden Ausstattung eigentlich nichts zu suchen. Das ist immer noch so eine geduldete Grauzone, worin sich Rennradfahrer bewegen. Es werden mehr Pedelec Fahrer wegen Tuning Verdacht in Kontrollen gerufen, als nicht stvzo konforme Rennradler.

Im Straßenverkehr und auch auf Radwegen gilt immer die Rücksichtnahme auf den langsameren Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger, auch wenn der sich mal querstellt. Das verlangt die Rücksicht.

Ich gebe Dir in dem Punkt Recht, dass man die Reaktion der Fußgänger auch als rücksichtslos bezeichnen kann, da sie den Rennradfahrer vielleicht sogar mit Absicht oder aus einer Trotzreaktion heraus nicht vorbei gelassen haben. Das gründet sich dann aber wohl auch in deren Erfahrungswerten mit Radfahrern. Dass Fußgänger so reagieren müssen sollte schon zum Bedenken anregen, wie das Verhalten von Radfahrern auf Fußgänger wirkt und was es in ihrem Verhalten macht. Ich kann das Verhalten nachvollziehen, da Rennradfahrer mit einem nicht- verkehrssicherem Rad auch keine Radwege befahren dürfen und ein Zurufen nicht zwingend beachtet werden muss.

Auf ein Klingeln, hätten die Fußgänger sehr wohl reagieren "müssen", da es sich beim Edertal Radweg um einen ausgewiesenen Radweg handelt und Fußgänger sich mit Rücksicht auf Radfahrer nach der rechten Wegseite orientieren müssen, um den Verkehrsfluss nicht zu behindern oder zu gefährden. Dennoch gilt dann für den Radfahrer ein Überholen mit Schrittgeschwindigkeit.

Und dann ganz persönlich an Dich, Trampas: Man bezeichnet andere Menschen nicht als Idioten. Sowas geht gar nicht. Da empfehle ich Dir, an Deiner sozialen Haltung, Achtung und Wertschätzung gegenüber anderen Menschen zu arbeiten und Dein Wertesystem zu erweitern.
Also ich habe mich auch als Radler schon oft über Rennradfahrer geärgert, die mit hoher Geschwindigkeit, lautlos plötzlich von hinten an einem vorbeirauschen und das auch noch mit möglichst geringem Abstand.
Ich frage mich echt, warum die meisten Rennradler keine Klingel haben, um einfach einem vorausfahrenden (oder gehenden) zumsignalisieren „Nicht erschrecken, ich überhole gleich schnell von hinten“. Ich würde das schon aus Interesse an der eigenen Sicherheit (was passiert, wenn der zu überholende plötzlich,ein wenig nach links schwenkt!?) tun.
Mir ist das völlig schleierhaft, warum Rennradler hier so ignorant sind! (Egal ob eine Klingel jetzt vorgeschrieben ist oder nicht).
 
SchalkerJung

SchalkerJung

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Weiß scheiß aussieht ganz einfach.
 
E

Elektroflitzer

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Wir wissen ja, was passiert, wenn man klingelt. Dadurch erst kommt plötzlich Bewegung in die Sache...wundert mich nicht, daß viele erst garnicht klingeln. Mache ich auch je nach Situation nicht, halte aber Abstand, und die entsprechende Geschwindigkeit. Man darf schließlich auch erwarten, daß weitere Verkehrsteilnehmer vorausgesetzt werden, und nicht das Gegenteil. Erschrecken kann da kein Argument sein, das ist nicht einzusehen.
Da kann es mir auch egal sein, ob sich jemand erschreckt, weil ich ohne Klingeln vorbeifahre, oder durch die Klingel
🤪
Habe fertig 😒
 
SchalkerJung

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Das ist natürlich ein Grund. Bestimmt sieht das Rennradl, wenn es mich mit meinen 100kg überholt und ich es weil unbemerkt per Linksschwenk ramme, auch nach dem Sturz ohne Klingel noch besser aus, als eines vorher mit Klingel :unsure: - alles klar!
In der Regel kann der typische Pedelec Fahrer den Geschwindigkeiten eines Rennradfahrers nicht standhalten. 😝 Und wenn Du keinen Rückspiegel hast (viele haben den ja) ist der Rennradfahrer auch schon meilenweit entfernt und Dein Linksschwenk geht ins Leere und Du liegst auf der Schnauze. 🤣
 
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mumpel

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Heute musste ich wieder erleben, dass viele Fußgänger das Klingeln ignorieren.
 
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SilbernerSurfer

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Kann es sein, dass es in den USA zum guten Ton gehört zu klingeln oder sich durch zurufen bemerkbar zu machen wenn man überholt?
 
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dgy

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In der Regel kann der typische Pedelec Fahrer den Geschwindigkeiten eines Rennradfahrers nicht standhalten. 😝 Und wenn Du keinen Rückspiegel hast (viele haben den ja) ist der Rennradfahrer auch schon meilenweit entfernt und Dein Linksschwenk geht ins Leere und Du liegst auf der Schnauze. 🤣
Du bist ja ein richtiger Spaßvogel - schön, dass du dir die Situation so realistisch vorstellen und dich so freundlich freuen kannst (y)
Und keine Sorge, ich habe keinen Rückspiegel…
 
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stardealer

stardealer

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Also, ich will da nicht mehr reininterpretieren. Die Leute haben den Rennradfahrer und mich von Weitem gesehen. Ob das Fahrrad nun auf den Radweg darf, oder nicht, ist doch vollkommen egal. Ich verlange ja auch nicht, dass jemand vor Ehrfurcht in die Büsche springt, aber den Weg zu teilen ist in meinen Augen Pflicht. Ob der der Tritt mit dem Rucksack okay war, hat mich auch eine Weile beschäftigt, mein innerer Schweinehund sagt ja.

Für mich entspricht das Verhaltensmuster leider dem was ich mit manchen ambitionierten Rennradlern erlebt habe. Rücksichtslos, aggressiv und überreagierend sobald sich jemand nicht ihren Vorstellungen entsprechend auf "ihrem" Weg verhält.
Das du oder auch irgendjemand anderes eine Sachbeschädigung in unbekannter Höhe als legitime Reaktion auf eine solche leichte Behinderung empfindet, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.
 
G

Gast54506

Ich finde diese Dynamik in diesem Forum wirklich interessant. Alleine aufgrund meiner Beiträge geben sich hier manche Forenteilnehmer die Mühe, meine Persönlichkeit zu werten.

... das meinst Du ernst, oder? Du bist sicher auch einer von denen, die permanent anderen erklären was sie wie richtig zu machen haben. Ich tippe mal auf Lehrer, ü55, Trekking-Pedellec, StVZO-Konform ...
Deine Aussage muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, herrlich. Dazu fällt mir nur "alter weißer Mann" ein (bin ich selber auch, aber so alt will ich im Kopf nie werden).

Gernot1610: Das ist nicht wertschätzend. Du bist mich da jetzt wirklich persönlich angegangen. Das macht etwas mit mir. Wenn Du mir Deine Meinung zu meiner Person mitteilen möchtest, dann nicht anonym, dann schicke mir eine PN und wir telefonieren miteinander oder treffen uns auf ein Bierchen. Dann. kannst Du mir Deine Meinung zu meiner Person gerne kundtun. Ich werde das anerkennend respektieren und darüber nachdenken.

Jeder Diskussionsteilnehmer darf seine Meinung sachlich äußern und auch sachliche Gegenargumente anerkennend annehmen und gegebenenfalls überdenken oder seiner Ansicht nach bekräftigen ohne persönlich in einer solchen Weise persönlich gewertet zu werden.

Wir leben in einer multioptionalen Kommunikationskultur, worin jeder seine Meinung zu einem Thema auch äußern darf, solange er andere Teilnehmer oder Teilnehmerinnen einer Diskussion persönlich nicht wertet, in deren persönlichen Rechten verletzt, diskriminiert oder einschüchtert.

Meine Argumente mögen nicht immer den Vorstellungen meines Gegenüber entsprechen.
Es ist in einer sachlichen Diskussion von meiner Seite aus nicht erwünscht, mit einer Annahme über meine Persönlichkeit gewertet oder beurteilt zu werden.
Das ist Provokation, Einschüchterung oder einfach nur gestänkert.

Ich mag vielleicht in vielen meiner Annahmen falsch liegen, das hat dann aber auch seine Gründe, Erfahrungen, etc. Doch bin ich offen für konstruktive Argumente, Perspektiven und Denkweisen, die mich in meiner Haltung zu anderen Denkweisen anregen.

Es gab in diesem Thema einige meiner Sichtweisen, über die ich nachdenke. Das ist vor allem das Thema Sicherheit, auch gegenüber den Rücksichtslosen.
Ich revidiere meine Ansicht, dass ich nicht aus dem Weg gegangen wäre. Meine Ansicht gründet sich auch auf einer Trotzreaktion gegenüber manchen Rennradlern, die sich auf meinen täglichen Touren eben auch sehr rücksichtslos verhalten.
Ich sehe ein, dass eine trotzige Gegenreaktion, den Weg nicht frei zu machen, zu einem Schaden des anderen führen kann, was selbstverständlich keine erwünschte Lösung der Problematik ist. Danke für die diesbezüglichen Beiträge.
Zugegeben, triggert mich das Thema auch ein wenig, das mich als Fußgänger und Radfahrer stark beschäftigt, da ich eben "nur" zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs bin und tagtäglich das rücksichtslose Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer beobachte und erlebe.

Ich wünsche mir einen weiteren konstruktiven Austausch zu diesem Thema, ohne persönliche Wertungen.
 
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Geierlamm

Geierlamm

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@Gast54506

Zunächst: persönliche Verunglimpfungen haben nichts mit Meinung zu einem Sachthema zu tun und gehören sanktioniert.
Jedem kann mal was Rausrutschen, das ist wahr, aber dann hat man sich zu entschuldigen.

Nun zum Eigentlichen:

"multioptionale Kommunikationskultur"
ist ein schönes Wort, aber was soll es sagen?

Dass es völlig beliebig ist ,was einer äußert , es ist halt seine Meinung?
Und ob diese Meinung einer wissenschaftlichen Nachprüfung standhält , sei ebenso beliebig?

Ich erlebe in dieser von massenmedialen Lautsprechern beherrschten Kommunikationswelt immer mehr Getöse statt wirklich begründeter Meinung.
So entbehrt diese Schelte von Rennradlern jeglicher Grundlage.
Selbstverständlich ändert das Steigen auf ein Fahrrad , welches auch immer es sein mag , den Charakter eines Menschen nicht.
Der rücksichtslose Egoist und der empathische Altruist bleiben sich treu.
Also müssen wir uns an die Fakten halten.
Da zeigt sich wo die wirklichen Gefahren lauern.
Der rücksichtslose Egoist auf dem Fahrrad sorgt vielleicht für momentanen Ärger, aber Verletzung oder gar Tod drohen woanders.
Im Parallelfaden " Radlerperspektive im Straßenverkehr "sind zig Beispiele aufgeführt, dass selbst bei besten Absichten man in unserer Infrastruktur als Radler grosse Probleme hat sich durchzukämpfen.
So sagen es auch die einschlägigen Statistiken!
Nebenbei würden viele der Konfliktpunkte entschärft, würde man dem Radverkehr den gebührenden Platz tatsächlich einräumen ,wie es in Sonntagsreden immer wieder beschworen wird.

Gruss

Geierlamm
 
Woodi

Woodi

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begründeter Meinung
Meinung ist immer begründet, weil faktenbasiert - fehlen Fakten, handelt es sich regelmäßig nicht um Meinung, sondern um Glauben! Diesen Unterschied müssen wir wieder lernen!
 
Vito

Vito

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Meinung ist immer begründet, weil faktenbasiert - fehlen Fakten, handelt es sich regelmäßig nicht um Meinung, sondern um Glauben! Diesen Unterschied müssen wir wieder lernen!

Wie bitte?

Eher ist genau das Gegenteil Deiner Behauptung der Fall.

"...Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt...„

[Quelle: Meinung – Wikipedia]

Meinen und Glauben sind sich also recht ähnlich.
 
Ü

Üps

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Meinung ist immer begründet, weil faktenbasiert - fehlen Fakten, handelt es sich regelmäßig nicht um Meinung, sondern um Glauben! Diesen Unterschied müssen wir wieder lernen!
Ist das ein Scherz-Post, oder gibt es wirklich Menschen mit solch seltsamem Sprachverständnis?

Edit: Ich glaube eher, du musst hier etwas lernen, nicht wir:

versteht man unter Meinung eine von direkter Betroffenheit, von individuellen Wertvorstellungen, Geschmack und/oder Gefühlen geprägte Einstellung eines Menschen gegenüber einem bestimmten Gegenstand.
Im heutigen Sinne bezeichnet eine „Meinung“ meist eine persönliche Auffassung, die jemand von einer Sache hat.[2] In dieser Bedeutung wird das Wort spätestens seit dem 18. Jahrhundert gebraucht:

"Persönlich" bedeutet selbstverständlich, dass andere bei identischer Faktenlage durchaus zu einer anderen Auffassung kommen können!
 
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