RIXE COMP XS 4.0 Buchner/akkubike.com

Diskutiere RIXE COMP XS 4.0 Buchner/akkubike.com im Vorstellung von Mitgliedern und ihren Pedelecs Forum im Bereich Community; Hallo zusammen, schon lange lese ich hier gerne mit, heute möchte ich auch meinen Pendler-Umbau vorstellen. Seit Jahren fahre ich mit dem Rad zur...
E-Bernd

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Hallo zusammen,
schon lange lese ich hier gerne mit, heute möchte ich auch meinen Pendler-Umbau vorstellen.
Seit Jahren fahre ich mit dem Rad zur Arbeit (Gesamt ca. 55 Km, 700 Hm), letztes Jahr wurde mein bisher bestes Rad aber gestohlen. Als Lehre davon habe ich mir ein preiswertes Rixe Comp XS 4.0 (robustes Schülerrad 26 Zoll, Klaufaktor geringer) zugelegt. Dieses Rad (Deore 24G 17 Kg ) war dann aber zu dem vorher (SLX 12 Kg) doch ein zu großer Unterschied. Deshalb habe ich mich entschlossen das Rad mit einem Pedelec-Antrieb noch zu verbessern. Gesucht habe ich deshalb etwas was nur bei Bedarf (Steigung, Gegenwind) genutzt wird und sonst wenig störend sein sollte.
Das Ziel war den Zeitaufwand um ca. 1 Std pro Tag zu reduzieren, bei täglicher Fahrt dann Freitags nicht so fertig zu sein und im Winter auch mit den Spikereifen fahren zu können.
Nach Probefahrten mit Kalkhoff, Flyer hatte ich auch mal AVE Street im Blick. Am Schluss habe ich mich aber für den Pedelec-Nachrüstssatz der Fa. Buchner WWW.AKUBIKE.COM (konstant seit Jahren am Markt) entschieden.
Ende Februar 2010 habe ich den Umbau durchgeführt was mir technisch handwerklich nicht so beschlagen auch mit viel Mühe gelungen ist.
Inzwischen habe ich über 6000 Km (auch Winter, Schnee) hinter mir.
Den größten Teil der 6000 Km bin ich mit Kettenantrieb und dem 12V 20 Ah Akku (12 x 20 = 240 x 0,7 = 168 Wh) gefahren, Ende Oktober wurde ein neuer 12V 20 Ah Akku zugelegt, mit ca. 5000 Km und ca. 200 Ladungen hat der abgelöste Akku seinen Dienst getan.
Im Juli habe ich mir zusätzlich den kleineren 12 V 15 AH Akku (12 x 15 = 180 x 0,7 = 126 Wh) gegönnt, neben der Steigung (ca. 350-400 Hm) habe ich auf dem Rückweg auch meist noch Gegenwind (West) und für den Winter (Kälteproblem, Spikes, Schnee, Umwege) war der eine Akku etwas wenig.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit war dann mit ca. 23-25 Kmh etwas höher weil ich den Motor (kleines Standardritzel) nun deutlich öfters benutze. Die Gewichte 6 Kg Akku1 (Vorne) + 4 Kg Akku2 (hinten)+ 1 Kg Motor = Antrieb 11 Kg + Rad = 17 Kg = Rad-Gesamt 28 Kg + meine 100 Kg (zeitweise nur 1 Akku 4+1+17 = 22 Kg, 6+1+17=24 Kg).
Seit September habe ich den Antrieb für 48 Euro (Angebot Fa. Buchner) von Kette auf Riemen umgestellt was ich als eine deutliche Aufwertung des Antriebs empfinde, bisher habe ich damit mehr als 1000 Km absolut ohne Probleme abgespult. Wenn der Motor unter Belastung zu stark zieht rutscht der Riemen oder früher Kette durch, deshalb gebe ich erst Gas wenn das Rad schon in Bewegung ist und bei starker Steigung schalte ich die Kettenschaltung entsprechend, bzw. erhöhe den Muskelanteil.
Einen Vergleich mit anderen Antrieben habe ich nicht. Nach einer kurzen Probefahrt mit Kalkhoff, Flyer hatte ich diese Pedelecs als etwas schwerfälliger, deren Antrieb schwächer in Erinnerung.
Das ist aber nur Gefühlsache, die Testpedelecs hatten keinen Tacho und bei dem Gashebel von Buchner ist der Antrieb gefühlsmäßig dann deutlicher zu spüren. Die Testwerte von Elektrorad (Steigung 5 %) Reichweite Berg / Kmh erreiche ich wohl im unteren oder mittleren Bereich, auf dem Heimweg habe ich ca. 14 Km bergauf (Hälfte der Strecke) mit ca. 5 % Steigung zwischen 10 Kmh bis 18 Kmh (einmal 22 Kmh) je nach Bedingungen. Wobei das beim Elektrorad-Test ja wohl immer nur 100 Hm am Stück waren (danach Bergab) bei mir aber in einem Stück fast 300 Hm hoch.
Mit ein wichtiger Kaufgrund war für mich der gute Freilauf und Zusatzgewicht nur 5 Kg (Antrieb 1, Akku 4), was es auf der Hinfahrt ermöglicht auch ohne Motor zu fahren und dann nur auf der Rückfahrt den Akku zu benutzen. Das Laden bei der Arbeitsstelle (Umzug steht an) könnte ja mal nicht mehr erlaubt sein, aus anderen Gründen nicht mehr gehen und ein Akku sollte ja nach Gebrauch sofort ans Ladegerät.
Auch bei viel Regen und bei Schnee hatte ich bisher keinen Ausfall des Antriebs.
Bei Schnee/Eis ist der Antrieb gerade mit dem Daumengas eine große Hilfe, man fährt sicherer und kann den eigenen Kraftaufwand verringern was zu einer sicheren Fahrweise verhilft, habe bisher meinen Sattel noch auf Sommerstellung oben. Mit ein Vorteil, mein Nabendynamo konnte bleiben, bei Reifenpannen gibt es keine Probleme und die Kettenschaltung hat auch keine Einschränkung, der Antrieb besteht aus vielen Teilen die alle bei Ersatz-Bedarf für unter 100 Euro nachbestellt werden können.
Die Riemenscheibe ist auf den Speichen gegenüber dem Ritzelpaket befestigt. Bisher musste ich einmal die Speichen nachziehen, was aber bei einem neuem Rad wohl nach einer gewissen Zeit immer notwendig ist. Mit Kette war um die 2000 Km eine neue Kette und die Kunststoffantriebsscheibe fällig (30 Euro) was sich aber wie bei Kette, Ritzel, Kettenrad oder Bremsbeläge als normaler Verschleiß darstellt. Die Verschleißgrenze kündigte sich mit dem runterfallen der Kette und Geräuschen an, da die Zähne vom Kunststoffzahnrad abschleifen. Bis man das blickt versucht man es mit neuen Einstellungen.
Ansonsten konnte ich das runterfallen der Kette an einer Hand abzählen, mit dem Riemen habe ich jetzt überhaupt keine Probleme mehr, damit ist der Hinterradausbau dann noch einfacher.
Der Nachrüstsatz wird sicher nicht für jede Käufergruppe passen und nicht mit BionX etc. vergleichbar, für mich hat er bisher aber gut gepasst.


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Beim Link gibt es einen Schreibfehler richtig ist www.akkubike.com
 
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Bis 6 Kmh kann über den Daumengashebel ohne pedalieren die Schiebe-/Anfahrhilfe benutzt werden. Über 6 Kmh müssen die Pedale bewegt werden (Kurbeldrehbewegung/Pedelecsensor) damit der Motor bis 25 kmh unterstützt. Wobei der Sensor über einen Teststift am Controller ausgeschaltet werden kann, mit dem eingesteckten Stift darf man aber in Deutschland nicht auf die Straße. Ohne den Stift sollte das Nachrüst-Set was ich bisher hier gelesen habe aber der Pedelec-Norm entsprechen.
 
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Nun bin ich über 11.000 Km mit dem Antrieb der Fa. Buchner (www.AKKUBIKE.COM) an meinem Alltags- und Arbeitsweg-Fahrrad unterwegs. Bei ca. 7000 Km hatte ich einen Ausfall des Controllers der wurde aber kostenlos ersetzt. Nach etwa 10.000 Km ist dann auch der Motor kaputt gegangen. Für 120 Euro habe ich dann einen neuen bekommen, für 60 Euro hätte ich aber auch einen Austauschmotor bestellen können. An den Defekten war ich wohl selber schuld, zu oft mit unter 10 Kmh und Vollgas zu starke Steigungen gefahren, das kann man aber mit anderen Nabenantrieben wie ich nun hier schon gelesen habe auch nicht gefahrlos machen. Auf dem Arbeitsweg gibt es halt knackige Steigungen und im Winter wenn es immer dunkel ist sieht man den Tacho nicht bzw. vergisst man auch manchmal auf Halbgas zurück zugehen. Mitten im Wald wo man auf 7 Km in der Dunkelheit nie jemandem begegnet möchte man auch lieber mit Schwung jede Steigung nehmen. Sollte da vielleicht wieder einen anderen Weg nehmen, vor allem im Winter. :rolleyes:
Zur Zeit fahre ich das Motorritzel mit 16 Zähnen an dem 26 Zoll-Rad das hat den Vorteil das ich mit um die 20 Kmh meine Steigungen (einmal 300 Hm am Stück) hoch komme, dafür bleibe ich in der Ebene unter 25 Kmh bei der Motorunterstützung, habe aber einen brauchbaren Schnitt (20-22 Kmh) und strenge mich weniger an.
Davor bin ich das Ritzel mit 25 Zähnen gefahren, Schnitt 24-25 Kmh (hinzu sogar 29 kmh), berghoch hatte ich da weniger Unterstützung und es war schon anstrengender, musste also schon einen größeren Eigenanteil leisten., Dafür aber ein viel besserer Schnitt, sogar etwas besser als mit meinem BionX-Rad.
Vor dem 25-er hatte ich auch das Ritzel mit 23 Zähnen das dann etwas dazwischen lag.
 
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