Ripple / Restwelligkeit der Spannung bei Ladegeräten

Diskutiere Ripple / Restwelligkeit der Spannung bei Ladegeräten im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Hallo, ich will ein Labornetzteil als Ladegerät für Lithium-Akkus einsetzen. Da gibt es ziemlich große Unterschiede, was den Spannungs-Ripple am...
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dubbaluga

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Hallo,

ich will ein Labornetzteil als Ladegerät für Lithium-Akkus einsetzen. Da gibt es ziemlich große Unterschiede, was den Spannungs-Ripple am Ausgang betrifft. Jetzt ist die Frage:

Inwieweit hat die Restwelligkeit der Spannung einen Einfluss auf die Lebensdauer der geladenen Akkus?

Typische Werte sind, z.B.:
  • 100mVpp (12V; 4.3A) - 500mVpp (36V; 18A) ... "China DC-DC Netzteil", RD 6018
  • 6mVpp (60V, 5A) ... Korad KWR103 von Reichelt (lt. Datenblatt)
Über die Frequenz des Ripples kann ich leider keine genaue Aussage machen, dazu werde ich mal eines meiner Ladegeräte durchmessen, um eine Idee zu bekommen.

Vielen Dank für euren Input,
Rainer
 
planschi

planschi

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Details E-Antrieb
Performance Line CX Gen.4, DU V1.1.5.0, Purion V1.
Das liegt im KHz-Bereich und stört im Normalfall nicht mal Elektronik. Stören tut das vor allem ADCs. Ohne magnetische und sonstige Störungen sind die Messungen stabiler. Typisch ist i.R. <1% Ripple, bei DC/DC-Wandlern. Ich habe einen Wandler, bei dem war das so in der Beschreibung, dass man damit auch Akkus laden kann, Strom und Spannung einstellbar.
 
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paddy72

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Den Akkus selbst ist der Ripple völlig egal, da kannst Du auch mit pulsierendem Gleichstrom laden ohne jede Stabilisierung.
Und das gilt für jeden Akkutyp. Die andere Frage ist, ob es die Elektronik z.B. im BMS stören könnte? Bei den Schaltnetzteilen (so sind heute nahezu alle Ladegeräte aufgebaut) wird mit hohen Frequenzen gearbeitet, typ. 50 - 200 kHz, d.h. der Ausgangsripple ist hochfrequent und meist nicht sehr groß (1-2 % der Nennspannung) - da sehe ich überhaupt keine Gefahr. Schlimmer wäre eine Induktionsspitze beim Abschalten o.ä.
 
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dubbaluga

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Den Akkus selbst ist der Ripple völlig egal, da kannst Du auch mit pulsierendem Gleichstrom laden ohne jede Stabilisierung.
Okay, ich hab's mir fast gedacht: das System müsste doch relativ träge sein. Da ist so ein bisschen Ripple im höheren kHz-Bereich vmtl. vernachlässigbar, solang der Durchschnittswert stimmt.
Und das gilt für jeden Akkutyp. Die andere Frage ist, ob es die Elektronik z.B. im BMS stören könnte? Bei den Schaltnetzteilen (so sind heute nahezu alle Ladegeräte aufgebaut) wird mit hohen Frequenzen gearbeitet, typ. 50 - 200 kHz, d.h. der Ausgangsripple ist hochfrequent und meist nicht sehr groß (1-2 % der Nennspannung) - da sehe ich überhaupt keine Gefahr. Schlimmer wäre eine Induktionsspitze beim Abschalten o.ä.
Die Werte decken sich auch mit dem, was ich gerade bei meinem Cycle Satiator gemessen habe: 40.8V; 4A (10s Akku-Pack) mit einem Restwellenwert der Spannung von 240mVpp (~ 0.5% der Nennspannung) und einer Frequenz von ca. 250kHz.

Danke für eure Rückmeldungen!
 
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