Riese & Müller Charger3/4 - Entfaltung: Kette vs. Enviolo vs. Rohloff

Diskutiere Riese & Müller Charger3/4 - Entfaltung: Kette vs. Enviolo vs. Rohloff im Kaufberatung Forum im Bereich Diskussionen; Also keine Angaben für die Geschwindigkeit mit TF 75 oder 80 bei Gang 11 oder 12? Das wäre ja das Entscheidende.
Nebutzermame

Nebutzermame

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Panasonic GX Ultimate am Flyer Upstreet 5,
Also keine Angaben für die Geschwindigkeit mit TF 75 oder 80 bei Gang 11 oder 12? Das wäre ja das Entscheidende.
 
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Patatas

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Als Threadersteller möchte ich eine kurze Zwischenmeldung geben:

ich habe alle drei Schaltungen am Charger 3 GT für wenige Minuten probegefahren (keine Steigung, geteerte Straße, mehrfaches Anfahren mit und ohne e-Unterstützung).
Alle drei Schaltungen machten in dieser kurzen Zeit, mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen, einen guten Eindruck.
Aufgrund der geplanten Urlaubsfahrten im Mittelgebirge nehme ich jedoch von der Enviolo Abstand; würde ich nur bei uns im Flachland und immer mit Unterstützung fahren, wäre die Enviolo eine Option.

Das Charger4 ist mit dem verbesserten, robusteren Linkglide XT System ausgerüstet.
Die Rohloff ist für das Charger4 (noch) nicht erhältlich.

Da bei uns in der Firma die Einführung des Radleasing kurz bevor steht, warte ich noch und werde dann entscheiden.
Ich werde mich dann in ein paar Wochen nochmal zu meiner finalen Entscheidung melden und gerne nach einigen Monaten teilen, ob ich mit meiner Wahl nachhaltig zufrieden bin.

Vielen Dank für Eure Beiträge und beste Grüße
 
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Elmo

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Da bei uns in der Firma die Einführung des Radleasing kurz bevor steht, warte ich noch und werde dann entscheiden.
Ein Charger 3 ist nicht mehr konfigurierbar, ein Charger 4 Rohloff wird es nicht vor 2024 geben.
Die letzten neuen Charger 3 Rohloff werden gerade verkauft.

Wenn Du also noch ein paar Monate warten willst, hast Du Dich hinsichtlich der Chargers zumindest, implizit für Kettenschaltung entschieden.
 
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Patatas

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Hallo zusammen,

schneller als erwartet ist nun eine Entscheidung gefällt worden und ein Charger3 GT Rohloff gekauft.

Warum jetzt so schnell?
Meine Frau kann sich mit der Kette nicht anfreunden (persönliche Präferenz) und meine eigenen Zweifel wurden durch ihre Ablehnung angereichert; es soll also für uns beide eine Rohloff-Schaltung werden.
R&M hat das Charger3 abgekündigt und R&M konnte keinerlei Information zur Rohloff mit dem Charger4 GT geben.
Daher habe ich jetzt aus dem Lagerbestand eines Händlers ein Charger3 GT Rohloff gekauft, bevor nichts mehr verfügbar ist.

Für meine Frau soll es dann wohl, sobald verfügbar (2023?) das HNF Nicolai XD4 All-Terrain (Rohloff) werden, da die Charger3 GT Mixte Rohloff noch schlechter verfügbar sind und ihr die Linienführung/Lackierung des HNF besser gefällt. Da HNF wg. Rohloff auch im MJ 2023 auf Bosch BES2 setzen muss, wären Akkus und Ladegeräte untereinander (R&M/HNF) tauschbar. Wir werden also wohl beide wg. gewünschter Rohloff auf das alte System setzen müssen, obwohl das neue System verfügbar ist. Das ABS, der größere Akku und das günstige Smartphone-Grip haben mich beim BES3 angesprochen, sei's drum.

In einigen Wochen werde ich mich dann nochmals melden.

Viele Grüße
 
hadizet

hadizet

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@Patatas atas
Gratulation zur Entscheidung für Gates und Rohloff.
Die Mehrkosten sind gut angelegt
 
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wildduck

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Ich bin RR-, MTB- und Trekkingbike Fahrer (Ultegra, XTR, XT) und wir haben ein Allzweckrad von R&M mit Rohloff/Kette im Einsatz. Alle ohne Motor.

Auf der Suche nach einem optimalen (so was gibt es bekanntlich nicht) eBike bin jüngstens „alle“ zur Verfügung stehende Antriebs-Alternativen im direkten Vergleich und ausgiebig (insb. Jeweils 10 Minuten ganz ohne Motor) auf dem selben (ein I:SY) probegefahren.

Meine Fahrzit aus 10+ Jahren Rohloff und den Testfahten:

- Rohloff passt nicht zum eBike. Zu viele Gänge, zu großer Praxis-untauglicher Übersetzungsbeteich. Eine eBike spezifische 9-Gang Rohloff ist lange überfällig.

- die Rohloff ist laut. Insbesondere im oft genutzten 7. Gang.

- die Rohloff schalt schlecht - oder gar nicht - unter Last.

- die Rohloff ist sehr robust, aber auch sehr teuer.

- die Rohloff E14 schon sehr geil und lässt einen alle Nachteile vergessen.

- wer Effizienz in den Vordergrund stellen möchte muss Kettenschaltung fahren.

- wer auf Komfort und Wartungsarmut aus ist, sollte Nabe und Riemen neben.

- der Effizienzverlust durch den Riemen von 1-2Watt ist vernachlässigter. Ein simpler Reifenwechsel gleich das im Zweifel recht einfach aus.

- ohne Motoreinsatz konnte ich zw. Rohloff und Enviolo keinen für mich erkennbaren bewertbaren Effizienzvorteil der Rohloff herausfahren - erst recht nicht mit Motor. Eher im Gegenteil: ich empfand die Möglichkeit der Enviolo die Kadenz exakt auf meine „Optimalfrequenz“ abzustimmen, als“ einfacher zu treten „ als die Rohloff.

- die Enviolo hat einen fürs eBike mit starken Motoren (Bosch CX) optimalen Übersetzungsbereich und wirkt sehr modern = leise, unter Last schaltbar und insb. stufenlos schaltbar (von sowas träumem Rennradfahrer Nachts)

- die Enviolo ist zwar schwer(er), aber eBikes sind eh schwere Eisen und ein Motor ist auch noch ab Board, warum sollte das zu einem echten Problem werden.

- anderes Problem: auf ebener Strecke fahre ich mit allen Antriebsarten bei gewohntem Krafteinsatz aus dem 25km/h Bereich raus. Der Motor ist für mich (kurz vor 60) also derzeit leider nur eine Anfahrthilfe aber keine Fahrthilfe - aber man wird ja nicht jünger…

Für mein (kommendes) eBike habe ich mich für Enviolo mit Riemen und Bosch Petrormance Line (ohne CX, aber Modelljahr 2023 = Smart + 75NM) entschieden.

Von der schlechten Schaltperformance der Rohloff und Schimano Naben mal abgesehen liegen die Nabenschaltung alle recht eng beieinander. Lediglich die Kettenschaltung ragt da durch ihren Leichtlauf und ihre Spritzigkeit heraus.

Aber das ist natürlich alles sehr subjektiv. Was ja auch gut so. Andere mögen zu ganz anderen Urteilen kommen.

Ride on…
 
hadizet

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wer Effizienz in den Vordergrund stellen möchte muss Kettenschaltung fahren.
Kommt entscheidend auf den Fahrstil an.
Wer immer meint, in jeder Situation mit einer bestimmten TF fahren zu müssen, für den mag deine Aussage zutreffen.
MMn ist das bei der Masse der Pedelecfahrer anders. Da werden auch die Unterstützungsstufdn bewußt genutzt.

Zum 7. Gang: ja der ist laut. Man kann ihn aber einfach weitgehend vermeiden.

Sollte ich mir nochmal ein Rad kaufen, dann wird wieder eine E14 sein. Es sei denn, es gäbe bis dahin eine Rohloff mit weniger Gängen.
Preisliche Alternative nach derzeitigem Stand wäre für mich die Nexus 5 Gang, elektrisch geschaltet. Und nie wieder 'ne Kette!
 
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Ravenous

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Ich fahre bei der Rohloff e14 so gut wie nie im 7. Gang.

Allerdings hat das Superdelite Mountain auch Vorne ein kleineres Kettenblatt, daher passt bei mir der 8. Gang als Anfahrgang perfekt.

Das mag bei einem Supercharger oder standard Delite mit größerem vorderen Kettenblatt anders sein, da wird man eher im 6. oder 7. Gang anfahren und dann hat man den lauten 7. Gang der unteren Gänge und den etwas längeren Schaltvorgang von 7 auf 8 mitten im Beschleunigen. Daher ist für mich die Übersetzung vom Superdelite Mountain perfekt.

Ich finde auch nicht, dass die e14 zu viele Gänge hat. Die feinere Gangabstufung mit geringeren Sprüngen ermöglicht es mir immer im für mich idealen Trittfrequenzbereich zu fahren.
 
Zeerookah

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Für mein (kommendes) eBike habe ich mich für Enviolo mit Riemen und Bosch Petrormance Line (ohne CX, aber Modelljahr 2023 = Smart + 75NM) entschieden.
Beim smarten System von Bosch hast du eh nur die Wahl zwischen Kette oder Enviolo. Rohloff E14 wird es nicht geben.
 
T

TomFrank

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Ich habe auch ein R&M Delite /2021 mit Enviolo Schaltung mit Gates Riemen. Mir ist aufgefallen, dass R&M für das 25km/h Pedelec dieselbe Übersetzung verbaut wie für das HS. 55 Zähne vorne, 24 hinten. Bei HNF bauen sie 55/24 für das HS aber 55/28 für das 25km/h! Das bringt eine deutlich bessere Entfaltung nach unten.

Ich habe meinen Händler darum gebeten, Antwort: Motor muss anders programmiert werden, geht nicht und die Garantie ist weg. Ich glaube das aber nicht und werde es nach der Garantiezeit ausprobieren. Billig ist es leider nicht, denn neben dem 28er Gates Ritzel muss auch der Riemen 4 Zähne länger sein.

In der Tat kann ich mit meinem Bike bei 50km/h locker mit treten, aber da geht es dann sowieso bergab. Andersherum fehlt es nach unten, wenn es steil wird. Ich bin trotzdem bereits den Tremalzo Pass am Gardasee mit diesem Rad gefahren (hoch und runter) und dann heimwärts über den Reschenpass und Fernpass mit sehr steilen Abschnitten. Es stimmt nicht, dass die Schaltung dafür nicht geeignet ist!! Man muss halt immer auf eine vernünftige Kadenz kommen, bei mir heißt das mindesten 10-12km/h auch bergauf. Mit dem Turbo-Modus habe ich auch heftige Steigungen geschafft.

Bergauf in einen kleineren "Gang" zu schalten ist meines Erachtens mit einer Enviolo einfacher als bei einer Kettenschaltung.
 
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Bürger-Rikscha

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Zunächst mal herzlichen Glückwunsch an Patatas zur Darstellung, wie man an eine Pedelec-Auswahl rangehen muß. Nämlich nicht nur auf Motor und Drehmoment schauen, sondern die gesamte Auslegung mit dem eigenen Fahrverhalten und den eigenen körperlichen Möglichkeiten abgleichen. Er hat damit auch für sich und seine Frau die richtige Entscheidung getroffen. Da waren wir leider beim letzten Kauf nicht so analytisch unterwegs und haben leider den totalen Fehlkauf geleistet, nämlich das Charger 3 GT vario.
Meine Frau hatte das Vorläufermodell - Charger 2 GT vario - und war äußerst zufrieden. Wir fahren viele lange Strecken (ca. 80 - 100 km) mit vielen Steigungen, häufig den Albaufstieg auf Waldwegen mit Geröll und mit Gepäck. Trotz der Knieprobleme bei meiner Frau konnten wir solche Strecken mit einem 2ten Akku im Gepäck sehr gut bewältigen.
Aufgrund der guten Erfahrungen hatten wir mit dem Charger 3 nur eine kurze Probefahrt auf der Ebene gemacht und ansonsten ließen wir uns von dem stärkeren Motor und vom eingebauten 2ten Akku und von der Marke R&M beeindrucken, da wir bisher gute Erfahrungen gemacht hatten.
Jedenfalls ist das Charger 3 ein kompletter Ausfall. Es verhält sich träge, benötigt sehr viel Kraft am Berg, vor allem bei Geröll und macht überhaupt keinen Spass. Grund für die Misere ist die vollkommen falsche Auslegung für bergiges Gelände. Mit der Auslegung kann man gut fahren, wenn man zwischen 12 und 44 km/h fährt und einen Asphalt-Untergrung hat. Das mag in manchen Gegenden in Norddeutschland gut sein, aber es passt nicht für Mittelgebirge und Wege, die nicht aspaltiert sind. Und gerade dort fängt der Spass mit einem Pedelec ja an. Zusätzlich wird genau diesselbe Konfiguration genutzt für den Antrieb, der bis 25 km/h, als auch für den der bis 45 km/h zugelassen ist. Bei einer Übersetzungsbandbreite von 380% ist das ein Unding, da mit Sicherheit eine der Konfigurationen nicht passt. In dem Fall ist es eindeutig die normale Konfiguration bis 25 km/h.
Was uns dann wirklich geärgert hat, ist die Antwort von R&M auf diese Problemstellung, nämlich dass es ihnen leid tut, dass wir da ein Problem haben. Zusätzlich kam noch der Hinweis, dass beim Einbau von anderen Ritzeln und Riemen keine Produkthaftung übernommen wird.
 
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Ravenous

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Warum kauft man ein Tourenrad mit Enviolo, wenn man Strecken am Berg mit Geröll fahren will?
 
Wolfgang42

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ch bin trotzdem bereits den Tremalzo Pass am Gardasee mit diesem Rad gefahren (hoch und runter) und dann heimwärts über den Reschenpass und Fernpass mit sehr steilen Abschnitten. Es stimmt nicht, dass die Schaltung dafür nicht geeignet ist!! Man muss halt immer auf eine vernünftige Kadenz kommen, bei mir heißt das mindesten 10-12km/h auch bergauf. Mit dem Turbo-Modus habe ich auch heftige Steigungen geschafft.

Bergauf in einen kleineren "Gang" zu schalten ist meines Erachtens mit einer Enviolo einfacher als bei einer Kettenschaltung.

Für mich ist auch die Enviolo weit vorne in meinem Lastenheft. Ich werde überwiegend Ebene mit mäßigen Steigungen fahren, aber ab und zu auch steilere Anstiege, Und von den technischen Daten, dass die Enviolo TR die 85 Nm verträgt, sollte es auch klappen. Und wenn Du praktische positive Erfahrungen mit kräftigeren Anstiegen hast, zeigt, dass die Enviolo im Turbomodus durchaus auch für Passfahrten geeignet ist.
 
Scott-Biker

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Warum kauft man ein Tourenrad mit Enviolo, wenn man Strecken am Berg mit Geröll fahren will?
Weil man es nicht besser wusste? Hier im Forum nachfragen ist auch nicht immer hilfreich.
Hier wird zu Recht beschrieben, dass man mit einer Enviolo auch Alpenpässe wie Tremalzo, Reschenpass usw. fahren kann. Dass diese "Autostraßen" aber nur eine max. Steigung von ca. 8-10 % haben und nicht wirklich eine Steigung darstellen, ist die zweite Seite der Medaille.
Mit der Enviolo benötigt man bei einer Geschwindigkeit von ca. 12 km ( übersetzungsbeding niedrigste Geschwindigkeit) bei einer Steigung von ca. 10 % ca. 500Watt Leistung (20 % Verlust der Nabe inklusive). Trotz Turbo /Bosch Motor sind hier ca. 125 Watt Eigenleistung dauerhaft erforderlich, was für einige sicher schon problematisch ist.
Da der Asphaltierte oder Betonierte "Radweg" hoch zum Tremalzo (nicht die Autostrada) doppelt so steil und mit bis zu 25 % Steigung gesegnet ist, wäre hier mit Enviolo-Antrieb mehr als 500 utopische Watt Eigenleistung erforderlich.
 
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wildduck

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Weil man es nicht besser wusste? Hier im Forum nachfragen ist auch nicht immer hilfreich.
Hier wird zu Recht beschrieben, dass man mit einer Enviolo auch Alpenpässe wie Tremalzo, Reschenpass usw. fahren kann. Dass diese "Autostraßen" aber nur eine max. Steigung von ca. 8-10 % haben und nicht wirklich eine Steigung darstellen, ist die zweite Seite der Medaille.
Mit der Enviolo benötigt man bei einer Geschwindigkeit von ca. 12 km ( übersetzungsbeding niedrigste Geschwindigkeit) bei einer Steigung von ca. 10 % ca. 500Watt Leistung (20 % Verlust der Nabe inklusive). Trotz Turbo /Bosch Motor sind hier ca. 125 Watt Eigenleistung dauerhaft erforderlich, was für einige sicher schon problematisch ist.
Da der Asphaltierte oder Betonierte "Radweg" hoch zum Tremalzo (nicht die Autostrada) doppelt so steil und mit bis zu 25 % Steigung gesegnet ist, wäre hier mit Enviolo-Antrieb mehr als 500 utopische Watt Eigenleistung erforderlich.
Wieder was gelernt:
  1. Reschenpass, Großglockner & Co. sind keine Steigungen.
    Oft gefahren, da muss ich (FTP 230, leider sinkend) wohl noch deutlich mehr trainieren um zum gleichen Schluss zu kommen.

  2. Die Welt ist voller 25% Steigungen.
    Bei uns im Ruhrgebiet heißen diese übrigens "Treppen" oder "Rutschen", letztere sind jedoch oft von Kindern belegt.

  3. Übersetzungsverhältnisse sind durch die verwendete Nabe bedingte Naturkonstanten.
    Hmmmm ... Gates Enviolo Ritzel gibts von 22 - 28, Gates Bosch Gen 4 Kettenblätter von 29 bis 63 mit mind. 1.8-facher Übersetzung bei Reifen in 28/50-622 Zoll und dann auch noch die Trittfrequenz ... ach hätte ich doch mal in Mathe (und so) besser aufgepasst.
PS.: Wer Geißenpeter oder Heidi heißt und täglich auf die Alm pendeln muss, der darf meinen Flachland-Sarkasmus gerne kritisieren oder erwidern...;)
 
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