R&M Riese & Müller Thread

Diskutiere Riese & Müller Thread im Bosch Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Bin quasi neu hier. Habe vor einiger Zeit schon mal ein paar Beiträge verfasst. Jetzt länger nicht mehr. Fahre seit drei Jahren ein Flyer XT mit...
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BlueMagic

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Bin quasi neu hier. Habe vor einiger Zeit schon mal ein paar Beiträge verfasst. Jetzt länger nicht mehr. Fahre seit drei Jahren ein Flyer XT mit dem ich grs. sehr zufrieden bin. Inzwischen über 31.000 km.
Sehr viel Stadt, allerdings meist ruhigere Seitenstrassen, Isarradweg, Englischer Garten. Aber auch Ausflüge ins Oberland oder an der Isar. Bis Grünwald oder Schäftlarn auch schon mal nach dem Büro. Habe mir vorgenommen, mit dem Flyer mind. 50.000 km zu fahren. Wenn es durchhält evtl. mehr. Denke aber, dass ich mir in zwei bis drei Jahren ein neues Bike zulegen werde.
Auf die Vollfederung will ich eigentlich nicht mehr verzichten. Nachdem ich nur bei Schnee- und/oder Eisdecke auf die U-Bahn umsteige, geht ohne Trekkingausstattung nichts. Satteltaschen sind zur Erledigung von Einkäufen und für Regenkleidung immer dabei. Hätte auch gerne breitere Reifen. Denke 27,5, 2,6 sollte reichen. Was mich extrem nervt ist der hohe Ketten- und Kassttenverschleiss der 10Gang XT-Schaltung. Bin leider ein motorischer DAU und habe mit Büro, Nebenjob, Radfahren und Tanzen auch garnicht die Zeit, dauernd am Rad herum zu schrauben. Das muss funtionieren! Ist ein unverzichtbares Fortbewegungsmittel. Muss daher mind. 2x jährlich zum Händler. Das ist immer ziemlich teuer. Je nachdem was gemacht wird, habe ich immer mind. 150 einmal sogar 500 € bezahlt. Bei den 500 € war allerdings der komplette Antriebsstrang dabei, den ich durch eine Unachtsamkeit selbst geschrottet habe. Was auch immer ins Geld geht sind die Plastikverkleidungen des Panasonic- Motors, die immer wieder mal brechen. Sturz, Umgeworfen usw. Passiert halt bei sehr viel Gebrauch. Lege die notwendigen Wartungen meist in den Urlaub, jm nicht zuviele Tage verzichten zu müssen.
Daher kommt für mich vom derzeitigen Angebot eigentlich nur das R&M Delite Rohloff in Frage. Nachdem es hier nur einen Charger GX Thread, aber keinen Delite- gibt, schreibe ich hier. Das Delite kostet leider in der Minimalvariante 6.000 €. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer und lohnt sich nur, wenn ich mir dadurch Wartungskosten und - zeit sparen kann.
Hat hier schon jemand Erfahrung mit dem Delite Rohloff? Gibt es da auch Schwachstellen, wie die Plastikabdeckungen? Wie hoch ist der Kettenverschleiss bei der Rohloff? Gibts beim Delite auch so lange Bestellzeiten?

Freue mich schon auf die Antworten.

Viele entspannte Urlaubsgrüsse von der Hebrideninsel Islay

BlueMagic
 
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ZNolte

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Dann mach doch einen Delite Thread auf. Alles andere verwässert hier nur diesen sowieso schon mit der Zeit auf alle Charger Modelle erweiterten Thread und ist leider off Topic.
 
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Ex600

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Daher kommt für mich vom derzeitigen Angebot eigentlich nur das R&M Delite Rohloff in Frage.
Ich fühle ähnlich. Leider gibt es keinen aktuellen Fred zum Delite.

Dann mach doch einen Delite Thread auf
Ich habe das schon erwogen, befürchte aber, daß das eine sehr ruhige Angelegenheit werden dürfte. Beim Delite 2017 wurde die Rahmengeometrie verändert und ausgeliefert ist bisher wohl noch kaum eines, wenn überhaupt. Hinzu kommt der enorme Preis. Vermutlich wird es nur begrenzt Erfahrungsberichte geben.

Mein lokaler Händler hat ein Delite 2017 bestellt (allerdings mit Kettenschaltung) Der zunächst angekündigte Liefertermin wurde von KW 42 auf KW 52 verschoben.
 
dastylein

dastylein

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@BlueMagic : Schau Dir auch mal das Heisenberg XF1 an ... Sahneteil, nur leider taugt Vollfederung nix bei hoher Zuladung ...
Ergänzung:
Kettenverschleiss bei Rohloff und 250W Mittelmotor ca 1Kette pro 2500km nach meiner Erfahrung
Ergänzung:
Alle Kettenblätter und Ritzel waren beim S-Flyer nach ca 20Tkm fällig
 
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BlueMagic

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Jetzt ist mein Beitrag zum R&M Delite in den Flyer-Ordner verschoben worden. Macht das Sinn? Wäre vielleicht doch unter Kaufberatung besser aufgehoben. Bin aber kein Admin hier. Ihr werdet das schon richtig machen.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Wenn bei der Rohloffschaltung tatsächlich alle 2.500 km eine neue Kette notwendig ist, lohnt sich der Mehrpreis für das Delite Rohloff kaum. Dann kann ich mir irgendwann einen neuen Panasonicakku gönnen und weiterhin 2-3× jährlich eine neue Kette für das Flyer. Bin aktuell ca. 8.000 km mit der Kette gefahren. Wobei es die letzten Wochen vor dem Urlaub mit dem Schalten dann schon sehr nervig war.
 
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Creative_Inspire

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Was auch immer ins Geld geht sind die Plastikverkleidungen des Panasonic- Motors, die immer wieder mal brechen. Sturz, Umgeworfen usw.
?????? die Plastikverkleidungen ist schon extrem zäh und stabil. Und wenn kaputt kosten sie sicher nicht die Welt. Wenn du vom alten Pana weg und zu Bosch gehst bekommst du sicher deutlich mehr Unterstützung und "Fancy Shit". Aber ob sich die Kosten für deinen Antrieb dadurch senken wage ich doch zu bezweifeln. Mach dich bitte erstmal mit dem Geschäftsmodell der neuen Antriebe vertraut: Verdongelte Akkus, Intitivas usw.

Und warum das R&M? Es gibt von Flyer einfach endgeile neue Räder wie zu Beispiel: Das neue Fyler XT

Nur wegen der Schaltung würde ich jetzt nicht auf das Rad verzichten wollen. Ob dir die Rolhoff jetzt so ultimativ hilft Kosten zu sparen wage ich in Frage zu stellen. Ich hatte auch mal gedacht, dass ich zum Mittelmotor unbedingt eine Nabenschaltung brauche. Heute weiß ich es besser!
 
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BlueMagic

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Das Thema verdongelter Akku kenne ich bisher nicht. Bisher schafft mein 3 Jahre alter Panasonic- Originalakku bei Dauer-Standard immer noch mindestens 75 km. Das reicht noch. 100 km oder mehr schaffe ich, wenn ich gut drauf bin und versuche durch optimierte Gang- und Geschwindigkeitswahl bzw. ganz Abschalten oder Eco die Unterstützungsleistung zu minimieren. Das braucht es aber nur bei längeren Ausflügen. Also war bisher kein dringender Bedarf für einen neuen Akku. Das kann/wird sich natürlich ändern. Bin schon auf den Leistungsabfall im kommenden Winter gespannt.
Ein neuer Original-Akku kostet 850 €: https://www.elektrofahrrad24.de/akku-panasonic-basis-ebike-36-volt-154-ah#.V_KbwGUxmf1
Würde auch ein günstigeres Noname-Produkt nehmen. Hast einen Link für mich?
Den 500 Wh Bosch-Akku habe ich für 699 € gefunden.

Die grössere Plastikabdeckung hat nach meiner Erinnerung ca. 30€ ausgemacht.

Flyer ist mit dem neuen xt auch auf Bosch- Motoren umgestiegen. War bisher mit der Zuverlässigkeit und Leistung des Panasonic-Motors recht zufrieden.

Leider gibt es das Flyer nicht mit 27,5 (plus) Bereifung. Das wäre bei meinen Touren manchmal schon recht angenehm.

Bin bei den e-bike- Tagen im Mai im Olympiapark sowohl das neue Flyer TX als auch das Charger GX probe gefahren. Da war das R&M wesentlich angenehmer zu fahren. Sogar ohne Federung. Vermutlich lag es an den breiteren Reifen. Ein Delite mit Rohloffschaltung gab es leider nicht zum ausprobieren.

Hoffe doch sehr, dass ich nächstes Jahr im Mai bei den e bike Tagen mal ein Delite Rohloff ausprobieren kann.

Nochmal zur Kette. Fahre die Ketten extrem lange, weil mich die Werkstatttermine nerven. Die Kettenschaltungen haben allgemein einen wesentlich höheren Verschleiss als Nabenschaltungen.
Warum sollte ich da mit der Rohloff nicht mit einer Kette und einem Ölwechsel pro Jahr (10.000-12.000) auskommen können?
Ergänzung:
Ach ja, was bitte sind Intitivas?
 
dastylein

dastylein

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@BlueMagic : Mit ner Rohloff Geld zu sparen ist mir noch nie in den Sinn gekommen
Aber wenn du so kalkulierst, möchte ich meine Kettenverschleiss-Erfahrung präzisieren: ich hab jährlich die Kette standardmäßig wechseln lassen , ob nötig oder nicht.... die Maximalstrecke mit einer Kette war so ca 4500 Km .. vielleicht hätte man noch 1000 Km nutzen können . Es gibt für Nabengetriebe stabilere Ketten mit weniger zulässiger Verschränkung ( muss ja auch keine Kassette bedient werden) . Die sollen ca doppelte Laufleistung haben .. hab ich aber keine Erfahrung zu.

Und es ist zu Bedenken, das ich im Wiegetritt zusammen mit dem Motor eine enorme Kettenbelastung von max 220Nm am Tretlager oder 250kg Zugbelastung der Kette erreiche. Das werden dann an der Rohloffnabe 75Nm ... einer der Gründe warum mir dringend von einer Kettenschaltung abgeraten wurde, die bei dieser Belastung schnell verschleißt ... ( ich hatte übrigens eine Tandemnabe mit 130Nm Maximalbelastbarkeit)
 
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BlueMagic

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Verstehe ich das falsch oder spricht dein letzter Absatz genau für meine Theorie?
Die hohe Belastung des Antriebsstrangs ist für die Kettenschaltungen zu viel. Der Verschleiss steigt. Bevor ich das Flyer gekauft habe, habe ich einige Händler abgeklappert. Einer hat mir genau das prophezeit, was jetzt eingetreten ist. Hoher Wartungsaufwand, viel Verschleiss. Der hat mir damals dringend zu der Rohloffnabe geraten.
Habe ich damals leider ignoriert. Das Flyer-Angebot war einfach zu verlockend. Die hohen Anschaffungskosten waren bei den zwei Rädern für meine Frau und mich schon ein sehr gewichtiges Argument gegen die teure Rohloff.
 
dastylein

dastylein

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Ob die Belastung für die Kettenschaltung zu viel ist, hängt von deinem Gewicht und die Fahrweise ab. 100kg +++ und Wiegetritt ist Kassettenmordend , die Kettenbelastung bleibt aber unabhängig vom Getriebe. Mit der Kurbellänge kann man da noch ein bisschen tricksen, aber nur wenns an die Belastungsgrenzen geht; ansonsten solle man die bei ca Schrittlange x 0,22 wählen.

Wenn ich einen Wunsch an ein S-Pedelec hätte, wäre das eine Tandem Rohloff Nabe
Einen 500w Mittelmotor , Gates Riemenantrieb, Magura Gustavs , Rock Schock Gabel, 26" Downhillbereifung :) , aber da werd ich noch warten und suchen müssen
Ergänzung:
Für ein Reiserad machen aber 500w nur bedingt Sinn :)
 
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BlueMagic

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Na vielleicht erklärt das ein wenig. Bringe nur ca. 62kg auf die Waage.
Und Wiegetritt kommt bei mir so gut wie nie vor. Da ist die Belastung dann wohl schon erheblich geringer und ich komme evtl. tatsächlich mit der Rohloff auf nur einen Kettenwechsel im Jahr, bei einer Laufleistung von gut 10.000 km. Wenn das das Ergebnis des Wechsels auf ein Delite Rohloff wäre, wäre ich sehr zufrieden.
Ergänzung:
Mit dem Gates Riemen habe ich mich noch nicht beschäftigt. Aber vielleicht gibt es da ja bis in zwei Jahren entsprechende Angebote an vollgefederten Rädern mit Trekkingausstattung 27,5 Bereifung und Rohloff.
Ergänzung:
S-Pedelec kommt für mich solange nicht infrage, solange es die unsinnigen gesetzlichen Vorgaben bzgl. Radwegenutzung in D gibt, weil kein Politiker eine Ahnung hat. Erstaunt hat mich im kürzlich erschienenen Artikel in der Zeit die Haltung des adfc-"Experten". Solange die Lobby dermaßen schlecht ist, braucht man sich über solche Gesetze nicht wundern. Die Fahrradlobby sollte sich mal ein Beispiel an der Automobillobby nehmen. Da ist trotz irrer Stickstoffwerte in den Innenstädten einfach kein Dieselverbot machbar. Für mich als darunter leidender Radler ein Unding!
 
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rolan

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Also
logisch eigentlich, daß eine Kette bei der Kettenschaltung - schon durch die Schaltvorgänge - schneller verschleißt als die bei der Nabe. Glaube, bei mir ist die aktuelle Kette bei einer 8-Gang-Nabe, mehr als ein Jahr drauf (ca. 8- 9000 km). Ist aber eine gute (auch teure). Gewechselt wird nach Messung und aktuell kurz vor der nächsten, langen Tour in 2017. Mit der Rohloff kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Ob der Preisaufschlag gerechtfertigt ist? Muß jeder für sich entscheiden - ich ärgere mich, diese "damals" nicht dazu geordert zu haben.

Dann
was bin ich froh, daß die Räder, die sich S-Bike nennen, die Radwege meiden müssen. Ist ja mit den normalen schon eine Zumutung, so wie manche Zeitgenossen blind durch die Gegend rasen. Ein Moped gehört ganz klar auf die Straße!
 
Helena

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Hier in der Schweiz fahren alle, auch S-Peds, auf Radwegen und -streifen und das klappt sehr gut. Und ist mit der Hauptgrund, warum hier überhaupt soviele S-Peds unterwegs sind, und das trotz Velohelmpflicht.
Ich sehe mich klar als Radfahrer, bei einem Moped / Mofa muss man nicht mehr pedalen.

Wenn einer wie ein Arsch herumfährt ohne Rücksicht auf Verluste, dann liegt das am Charakter und nicht am Gefährt. Kein Wunder, gibts bei Euch in Deutschland keine nennenswerte Verbreitung von S-Peds angesichts dieser doofen Gesetzeslage. Da macht Ihr so herrliche Radschnellwege, doch nicht für S-Peds... ist doch bescheuert. Wie sollen die Leute da zum Umstieg vom Auto ermuntert werden?
 
rolan

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Das mit dem Charakter ist schon richtig und auch schön gesagt - nur verleitet halt ein schnelles Gefährt auch dazu, schnell (und meistens auch rücksichtsloser) zu fahren und verdirbt dadurch den Charakter - sofern ein solcher, ein guter, ein vernünftiger noch ein wenig vorhanden war. Wer schon mal von Bozen Richtung Trient gefahren ist, der weiß, was ich meine.
 
Helena

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Bozen - Trient? Dort machen aber sicher keine S-Peds Probleme, die wird es dort wohl kaum geben (da Motorradhelmpflicht in Italien)... ;) Ich bezog mich ja auf Deine Aussage, dass Du keine S-Peds auf Radwegen haben willst...
 
rolan

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... die wird es dort wohl kaum geben (da Motorradhelmpflicht in Italien)...
... hat keinen Zweck zu diskutieren, wenn Du Behauptungen aufstellst, die Du dann selber in Frage stellst ... Jawoll, ich mag keine S auf normalen Radwegen, weil deren Fahrer - nach meiner Erfahrung - rasen. Und Du, @Helena, warst noch nie auf den Radwegen Südtirols unterwegs? Gut, wer selber ein Mofa fährt, bemerkt die Gleichartigen auch nicht so.
 
Helena

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Ich würde nie nach Italien mit unseren S-Peds. Keine Lust, so zu enden wie das Schweizer Ehepaar, denen die Velos konfisziert wurden, weil sie eben nur einen Velohelm trugen http://konzept-b.ch/toeffhelmpflicht-fuer-e-bike-italien-beschlagnahmt-schweizer-velos.html
Verstehe Deine Aggression nicht, in dem Fall irre ich mich, wenn Du tatsächlich schon S-Peds auf italienischen Radwegen gesehen hast. Woran hast Du die erkannt? Am Nummernschild? Oder weil sie halt schneller als 25 km/h unterwegs waren? Was ist für Dich rasen? Alles über 25 km/h?
Ich sehe ja auch immer mal wieder viel zu schnell fahrende Velofahrer ohne jegliche Unterstützung auf unseren Radwegen, die den Fussgängern nur so um die Ohren brausen. Was dann?

Die Infrastruktur gehört dann eigentlich verbessert; Fussgänger und Velofahrende gehören strikt getrennt. Mischzonen sind das allerletzte und werden nur geschaffen, damit man den Autofahrern keinen Platz wegnehmen muss. Dort sollte man ansetzen, dann können auch schnellere Radfahrer langsamere gut überholen...
 
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Ich muss Helena voll Recht geben. Das Problem ist, dass Radwege z.B. hier in München häufig direkt neben dem Bürgersteig angeordnet sind. Rechts Fussgänger, links parkende Autos. An manchen Stellen ist dann auch noch schräg parken angesagt und die Schnauzen oder Hinterteile der PKWs ragen in den ohnehin nicht übermässig breiten Radweg. Dann ist überholen kaum noch möglich. Und dazu noch das S-Pedelec- Verbot auf Radwegen, das unter diesen Voraussetzungen allerdings konsequent ist.
Es wird halt leider in D immer noch fast die gesamte Verkehrspolitik und Stadtplanung den Statussymbolfetischisten (so nenne ich die SUV-Fahrer, die in der Stadt im Schnitt 15 km in die Arbeit fahren und dafür 2,5 to mit mind. 200 PS bewegen, weil 60.000 € ausgeben und dann U-Bahn fahren und das Symbol in der Garage stehen lassen ja noch blöder ist, als die Stadtluft zu verpesten) untergeordnet wird. Nicht einmal die ständige Überschreitung der Grenzwerte sorgt für ein Umdenken. Nein, die Industrie produziert munter weiter viel zu grosse umweltfeindliche Blechmonster und die Politik baut die Strassen dafür.
Fazit: In den Städten muss die Aufenthaltsqualität für Menschen verbessert werden und nicht die Zahl der Parkplätze erhalten bleiben. Und dazu kann auch die Attraktivität für zweirädrige Statussymbole beitragen um die Zahl der PKW-Pendler zu reduzieren.

Ist zwar jetzt off-topic hier, aber so ist es halt, wenn sich threads entwickeln.
 
rolan

rolan

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Ich muss Helena voll Recht geben.
Nicht so schnell, bitte. Wer in fremden Länder seinen Urlaub verbringt, sollte sich schon an deren Gesetze halten - so unsinnig sich diese auch anhören. Über SUVs als Statussymbol zu schwadronieren, wenn man selber einen Status-Flyer XT fährt?
Nach der Schelte über Leute mit Blechmonster und dem hoffentlich vorhandenen Wissen über die Schädlichkeit von Akkus bei Herstellung und Entsorgung, wäre es doch konsequent, wie weiland der Özi oder der Tell, per Pedes über die Alpen zu spazieren.

Daher kommt für mich vom derzeitigen Angebot eigentlich nur das R&M Delite Rohloff in Frage. Nachdem es hier nur einen Charger GX Thread, aber keinen Delite- gibt, schreibe ich hier. Das Delite kostet leider in der Minimalvariante 6.000 €. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer und lohnt sich nur, wenn ich mir dadurch Wartungskosten und - zeit sparen kann. Hat hier schon jemand Erfahrung mit dem Delite Rohloff? Gibt es da auch Schwachstellen, wie die Plastikabdeckungen?
Und um zurück auf deine Delite - Frage zu kommen:
Lohnt sich für dich ein Rad um die 6 000 €, wenn Du dir Gedanken über die Kosten einer Plastikabdeckung machst (die nur bei viel Pech oder Unachtsamkeit kaputt geht)?
 
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