Relativ neuer 48 V Akku nach Starkregen tot

Diskutiere Relativ neuer 48 V Akku nach Starkregen tot im BionX Forum im Bereich Nabenmotoren; Ich habe an meinem BionX System (Software 6.4) einen relativ neuen 48 V Akku. (11,6 Ah, 556 Wh, ich glaube max. 2 Jahre alt, müsste ich nochmal...

Seemann

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Ich habe an meinem BionX System (Software 6.4) einen relativ neuen 48 V Akku.
(11,6 Ah, 556 Wh, ich glaube max. 2 Jahre alt, müsste ich nochmal nachschauen)
Das Rad steht in der Regel in einem trockenen Abstellraum und hat in den letzten Wochen kein Wasser abbekommen.

Seit ein paar Wochen hat sich das System beim Anfahren ab und zu mal aufgegangen,
das Display zeigte noch normal an, es kam aber keine Unterstützung.
Nach aus- und wieder einschalten funktionierte alles wieder.

Nun gab es heute einen Starkregen (mit Gewitter) und das Rad stand im Regen.
Nun lässt sich nichts mehr anschalten, das Display bleibt aus.

Ob das eine mit dem anderen zusammenhängt weiß ich nicht.

Der Akku aus meinem anderen BionX Rad funktioniert in meinem Rad einwandfrei,
mein Akku in dem anderen Rad auch nicht, dort bleibt auch das Display tot.
Es liegt also definitiv am Akku.

Was kann es sein ? Akku-Elektronik kaputt ?
Hat der 48 V Akku eine interne Sicherung ?
Was kann man machen, wenn die Elektronik platt ist, die Zellen sind ja noch relativ neu ?
 

Seemann

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Habe jetzt nochmal nachgeschaut: Der Akku ist ca. 1,5 Jahre alt und wurde bei ebikes4you gekauft.
Ob der Regen ursächlich ist, weiß ich natürlich nicht, obwohl das ja eigentlich für einen Fahrrad Akku kein Problem sein darf.
 

Stud54

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Das ist nicht ganz richtig. Diese Akkugehäuse sind doch nicht IP67 und das BMS ist immer unter Spannung.
Halt mal einen Plus und Minuspol ins Wasser bei 36 oder 48V. Da ist nach kurzer Zeit nichts mehr übrig.

Also mach auf das Ding und finde den Fehler...
 

Seemann

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Das ist nicht ganz richtig. Diese Akkugehäuse sind doch nicht IP67 und das BMS ist immer unter Spannung.
Halt mal einen Plus und Minuspol ins Wasser bei 36 oder 48V. Da ist nach kurzer Zeit nichts mehr übrig.

Also mach auf das Ding und finde den Fehler...


Ein Fahrrad Akku sollte einen Regenguss ja wohl überstehen.

Natürlich kann ich den aufmachen, dann sehe ich einen Akku und eine Platine.
Und dann ? Das bringt mir nichts.

Ob Liofit da was machen kann ?
 

ebion

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Mit Aufmachen steigt die Chance mehr Informationen zu bekommen. Akku-Plus/Minus, Balancer-Anschlüssen und Temperatursensor sind steckbar. Also abstecken und Akku separat messen. Platine auf Korrosion untersuchen. Die Platine ist lackiert aber ich denke der Lack überdeckt nicht alle Bauteile und vor allem nicht die Steckverbinder.
 

Seemann

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Ich werde erstmal ebike4you anschreiben, immerhin hat der Akku 2 Jahre Garantie, vorher mache ich nichts auf.

Dass die Zellen tot sind, kann eh nicht sein, da ich die letzten Tage ganz normal gefahren bin und die Elektronik kann ich nicht messen.

Ich benutze das S-Pedelec fast täglich.
Was in der letzten Woche auffällig war, war dass manchmal ! der Akku startete, das Display war ganz normal an, es kam aber keine Unterstützung.

Dann habe ich aus und wieder an geschaltet und es lief ganz normal.
Das war aber nur ca. 3x von 30 Benutzungen, könnten aber Anzeichen für eine beginnende Störung gewesen sein.

Nun, nach dem Starkregen ging gar nichts mehr, das Display bleibt tot.
(Wie gesagt mit dem anderen Akku meiner Frau klappt alles)

Evtl. war es nur Zufall, dass es jetzt nach dem Regen gar nicht mehr funktioniert.

Hat jemand noch einen 48 V Akku zu verkaufen, meinetwegen auch einen kleinen 6,3 Ah, damit ich weiter fahren kann ?

Wenn ich den Akku irgendwo hinschicke dauert sowieso alles 1-2 Wochen,
Solange kann ich nur schwer auf das Rad verzichten.

Hat der 48 V Akku eine interne Sicherung wie der alte 36 V ?
 

trifi70

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Die sind leider nicht regendicht, schon gar nicht Starkregen. Selbst wegen Ablauföffnung bin ich nicht sicher... die Montageposition ist auch nicht an allen Rädern gleich.

Versuch Garantie (genauer: Gewährleistung ggü. dem Händler). Wenn das nicht durchgeht, dann öffnen und schauen. Korrosion, Kurzschluss. Sicherung. Alles ist möglich.
 

Seemann

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Noch ein Hinweis: Die Unterstützungsfehler der letzten Wochen waren allesamt bei trockenem Wetter, das Fahrrad steht auch immer trocken und hat seit Wochen (bis auf gestern 20 min. Starkregen) keinen Regen gesehen.
 

Seemann

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19.09.06-Foto Akku Bionv 48V-11,6 Ah.jpg

Hier mal ein Foto des Akkus.
 

Stud54

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Wie gesagt, ist an dem Akku nirgends ein Label, welches durchs Öffnen beschädigt wird, schraub auf.

Mir wäre das zu blöd, erst 2 Wochen auf nen Händler zu warten. Bei Akkupreisen von 350 Euro wäre das auch finanziell kein Verlust.
 

Seemann

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Wie gesagt, ist an dem Akku nirgends ein Label, welches durchs Öffnen beschädigt wird, schraub auf.

Doch, der Akku hat ein unbeschädigtes Garantie-Label.

Mir wäre das zu blöd, erst 2 Wochen auf nen Händler zu warten. Bei Akkupreisen von 350 Euro wäre das auch finanziell kein Verlust.

Den Akku gibt es nur noch sehr selten und kostet dann (zur Zeit) ca. 750 EUR.
(Ich habe 2018 = 600,- EUR bezahlt)
750 EUR Akkukosten für 1,5 Jahre finde ich happig.

Das Problem sind ja (höchstwahrscheinlich) nicht die Zellen, sondern das BMS (die Elektronik).
Die kannst du (so gut wie) nicht kaufen.
 

Stud54

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750 Euro....ja Wahnsinn....so viel Geld für soooo wenig Akku...😋
Dann ab zum Händler...
 

trifi70

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Morgen Anruf bei Händler. Ich hatte da im Winter Kontakt und da gings um Garantie und wegen Insolvenz BionX etc., aber auf Webseite prangte groß "3 Jahre Garantie, nur bei uns". Am Telefon wurde das dann eingeschränkt, eben wegen der Insolvenz.

Nun weiß ich nicht, wie der Stand ist, deshalb Anruf, ob Chance auf Ausgleich/Ersatz besteht. Wenn nicht, dann aufmachen.

Ein Handy was ins Wasser gefallen ist funktioniert auch nicht mehr... Wasser leitet halt... Kriechströme und später dann Korrosion. Deshalb möglichst schnell handeln. Jetzt kannst Du nur schauen, ob und wie Du Wasser rausbekommst (Lagenänderung, Schütteln? warm lagern, aber nicht direkt auf der Heizung!). Öffnen ist aber effektiver.

Sicherung ist mit Sicherheit drin. Mindestens Thermosicherung, vermutlich auch eine normale Sicherung 30A oder so. Wenn nicht auf Platine, dann ev. eingeschleift im dicken Kabel zwischen Platine und Akku.
 

cephalotus

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Naja, erstmal anhören was der Händler sagt. Vermutlich wird er sagen, dass er als Händler nach 6 Monaten aus dem Schneider ist. Vrmutlich wird er auch keine Ersatzakkus mehr haben, aber Versuch macht klug....

Als nächstes den Akku baldmöglichst öffnen, wenn wirklich ein Wasserschaden vermutet wird. Dazu Schrauben entfernen und bevorzugt an der Unterseite des Gehäuse versuchen dieses einen Spalt aufzuhebeln. Dann Holzkeile oder Plastikkeile darin verkeilen und die Zeit für die arbeiten lassen. Der Akkupack ist links und rechts verklebt, da kann man mit purer Gewalt einiges kaputt machen oder man lässt die Zeit für sich arbeiten Unter dauerhafter Spannung löst sich der Kleber langsam im Verlauf von Stunden.

Dann weißt Du mehr.

Von der Verwendung eines alten Akkupacks mit den 22P Zellen rate ich ab. Die Zellen kommen mit den Belastungen im BionX sPedelec nicht klar und sterben ratzfatz. Was Sinn machen kann ist der Kauf eines solchen alten Akkus (in 2 Stunden läuft einer auf ebay aus), um das BMS daraus zu verwenden.

Oder gleich noch einen der letzten 11,6Ah Akkus kaufen. Dann kann man den anderen in Ruhe reparieren lassen oder sich auf die Suche nach einem BMS machen. Es ist immer klug, Ersatzteile zu haben. Einen zweiten BionX Akku herum liegen zu lassen ist nicht tragisch, wenn man den nur halb voll und kühl lagert (mit Deep Sleep) halten die Zellen das 15 Jahre problemlos durch, außer das BMS macht damit irgendwas übles.

Ich hab 5 Jahre alte PF verbaut (ca 4 Jahre lagen sie im Kühlschrank), die sind von neuen Zellen quasi nicht zu unterscheiden.

Die 750 Euro sind unschön, zu den billigsten Zeten lag der Akku mal bei 600 Euro. Andererseits waren es früher auch mal 1000 Euro. So what?

MfG

---

Die BionX Akkus haben an der Nahtstelle der Gehäusehälften eine dünne Dichtung. Ich klebe die Gehäuse dennoch mit breitem Klebeband entlang dieser Naht ab, das ist ein minimaler Aufwand und schadet nicht.
Ebenso mache ich an die Ladebuchse mit Klebeband einen kleinen Regenabweiser. Den muss ich so alle 6-12 Monate mal ersetzen. Auch hier ist der Aufwand winzig.
Ich hab sicherlich schon mehr als 100 Regenfahrten hinter mir mit den BionX Akkus.

Ob es bei Dir wirklich ein Wasserschaden ist oder nur Zufall wird sich zeigen müssen.

MfG
 
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Seemann

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Den Akku bekomme ich schon auf, ich habe eine Flex :)
Spaß beiseite, hatte meinen alten 36 V auch schon geöffnet und kenne die Klebernummer. Mein 36 V war auch mit Klebeband abgeklebt, musste dann aber (auch) wegen Elektronikschaden ersetzt werden. Da waren aber auch die Zellen hin.
 

basst

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mein 2Jahre alter 48V 11,6h von Ebike4you ist ebenfallsin den letzte Wochen verreckt.
Anfangs ging das Bike sporanisch nicht mehr an und lies sich nur nur einstecken des Ladegeräts wieder aktivieren.
Dann nach dem letzten Laden keine Reaktion mehr.

- Ebikes4you gibt keine Gewährleistung, da der Hersteller insolvent ist und Händlergarantie sind nur 6 Monate.
- Liofit hat nach 6 Wochen den Akku unrepariert zurückgeschickt, da sie den Fehler nicht finden konnten (35€ Bearbeitungsgebühr)
- danach hab ich den Akku zu Akkudiagnose.de / Akkuzentrum.de geschickt.

Kam nach 10 Tagen zurück, 150€ + 12€ Porto. Es wurde laut Reparaturbereicht eine neu entwickeltes BMS eingebaut. Hab den alten Motor (nicht D), G2 Konsole Software Rev 64

Erster Test: Rad lässt sich über die Konsole starten, Akku leuchtet grün, Motor läuft, Rekuperation und Fahrstufen lassen sich wählen. Einmal um Block den Berg rauf passt alles.
Probefahrt steht noch aus.
 

trifi70

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Bitte aufmachen. Fotos posten. Danke (y)

:eek:;)

Würde mich wirklich interessieren, ob das BMS von Akkudiagnose jetzt fertig entwickelt ist und funktioniert. Oder haben sie das BMS zwar getauscht, aber gegen ein "recyceltes" originales...?

Halte uns bitte auf dem Laufenden wie sich das BMS von der Zuverlässigkeit her schlägt.

Und: herzlich willkommen im Forum ;)
 

Seemann

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Ich habe meinen Akku zu Liofit geschickt mit dem Hinweis möglicher Wasserschaden.
Es kam relativ zügig eine Mail mit der Diagnose „Zellen leicht schief“ und „Wasserschaden an der Platine“.
Sie meinen es reparieren zu können für 135 EUR, dauert 4 Wochen.

Ich habe das direkt beauftragt und warte......

Bei mir waren die Symptome aber (vor dem vermeintlichen Wasserschaden) leicht anders wie bei @basst.
System fuhr immer hoch, nur unterstützte (ganz selten) nicht, nach 1x an und 1x Ausschalten lief es dann einwandfrei.
 
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