Reibrollenantrieb mit Modellbaumotor u.ä.

Diskutiere Reibrollenantrieb mit Modellbaumotor u.ä. im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; 2 coole Umbauten mit interessanten Detaillösungen ! hier das Video mit dem Reibrollenantrieb (zu-und-wegklappbar vom Lenker aus !)...
Kraeuterbutter

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Manni

AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

Hallo

Super der Frontmotor.
Ich bin gerade mit meinem zweiten Projekt am scheitern.
Jetzt möchte ich ein Crossbike pimpen.
Kennt jemand den Bastelwastel?

Grüße vom Neuling
 
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Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

die 5-Gang-Nabe vorne drinnen gefällt mir auch..
ist ja - trotz der 5-Gang-Nabe - immernoch leichter wie fast alle Hub-Motoren am Markt

was mich allerdings stutzig macht:
bereits im 1. Gang hat er 40km/h im Leerlauf !
(also im 5. dann irgendwas um 80km/h im Leerlauf)


hier wäre wohl ein langsamerer Motor bzw. eine höhere Übersetzung noch nötig :(

ansonsten: die vorteile eines Tretlagermotors (mitbenutzen der Schaltung) kombiniert mit den Vorteilen eines Frontmotors (Allrad, Schalten am Hinterrad am Berg leichter möglich, ...)
 
didi28

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AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

Interessante Lösungen, ein Elektrofahrrad muss aber nahezu lautlos sein, sonst ist es für mich kein Fahrrad. Äußerst nervig, das Getriebegeräusch, leider.
 
S

sackspeed

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AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

ich habe die NuVinci Nabe. Die ist absolut leise und läßt sich
stufenlos von 0.5 bis 1.75 regeln. Mittlerweile gibt es sogar
eine vollelektronische Ansteuerung. ich benutze zur Zeit einen
Crystalyte 406. Damit schaffe ich in der Ebene problemlos 45 Km/h
und bergab sogar über 60 Km/h. Würde man jetzt einen 2 - 3 KG
Außenläufer (in Arbeit) mit der Nabe kombinieren, wäre das der
absolute Hammer. Die Nabe bietet auch für Normalfahrer einiges.
So ist zum Beispiel eine getrennte Ansteuerung von Tret- und Motor-
antrieb möglich. Bastellösungen wie die Tretlagerantriebe braucht man
hier nicht. Ein Tretlagerantrieb alleine kostet schon mehr wie die ganze
Nabe. Selbst mit einem Bafang Motor als Antrieb kommt man locker
über 50 NM und kann trotzdem recht schnell unterwegs sein.

Gruß

Mario
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

mehr details, Bilder !!!!
sowas wollen wir immer sehen !
 
S

sackspeed

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AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

Die Nabe hat ihr Gewicht, kann aber dafür aber auch 3 KW übertragen.
Die normalen Getriebenaben halten maximal 750 Watt aus und
lassen sich unter Last (Motor) nicht schalten. Das Mehrgewicht gegenüber
einer Schaltungsnabe beträgt ca 2,5 Kg. Das ist nicht viel, wenn man
einen Motor mit richtig Power verwendet. Der von mir geplante Motor
setzt am Hinterrad immerhin 100 NM frei. Dazu noch meine wenigen NM.
Das reicht auch für steile Berge!!! :D


http://www.evalbum.com/popupimg.php?8658
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

ne Rohloff wiegt ja auch 1,8kg

echt interessant wie das funktioniert.. und diese eine Kugel alleine überträgt bis zu 3kw..
find ich interessant, immerhin ist die Kontaktfläche ja sehr gering bei einer Kugel (deswegen wohl der Trick mit dem komprimierten Öl)

beim Nano Hubmotor gehts doch um weit weniger Drehmoment und Leistung und trotzdem ist da der Reibrollenantrieb (mit grösserer Übertragungsfläche) da teilweise schon an der Grenze

vielleicht könnte man diese Nuvini-Nabe auch kleiner bauen, 3kw brauchts im Fahrrad ja nicht
 
S

sackspeed

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AW: 2 Videos: Reibrollenantrieb und Vorderradantrieb mit 5Gang Schaltung !

Genau das ist das Problem. Ein halbwegs trainierter Mensch tritt
ca. 60 NM. Das ist nicht wenig. Dazu kommt noch die Kraft des
Motors. Es treten Kraftspitzen auf, die die herkömmlichen Naben
sehr schnell zerstören können. Wenn das Drehmomentproblem
nicht wäre, hätte die gute alte Fahrradkette schon längst aus-
gedient. Auserdem finde ich es ziemlich schwierig, E-Motor,
Tretkraft und das Fahren selbst so zu koordinieren, das optimaler
Vortrieb entsteht. Bei der NuVinci regelt man das über einen einzigen
Griff. Oder vollelektronisch über ein Servo. Die Beschleunigung ist
echt super und man kann immer!!! voll reintreten. Das Beste ist
der Preis. Die Nabe ist nicht viel teurer als eine Shimano oder SRAM.
Man kann Standart Fahrrad oder Moppedritzel verwenden. Ein
Freilauf ist auch vorhanden. Da nehme ich das höhere Gewicht gerne
in Kauf.


Gruß

Mario
 
M

MartinGrrr

Beim Emotor würde Ich gleich zum brushless outrunner Motor greifen, zB. diesen: http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=3890&Product_Name=HXT_63-74_200kv_Brushless_Outrunner_(Eq:5240) Den zusätzich genannte Wert von 200 kv bedeutet schlicht 200 Umdrehungen per Minute pro angelegter Volt. Dieser Motor liefert ungefähr 2,2 kW effektiv bei 36 V und Stromaufnahme von 75 A. Dazu läuft die Achse (8mm und richtig gute Lagerung) nur mit 7200 U/m. Zahnriemen und solches wurde Ich aus Gewichtsgründe nicht benutzen. Da wäre der Verschleiss von Reifen für mich angesagt: Rollenantrieb. Schau euch diese Lösung (wenn auch nicht mit der obrig genannte überstarke motor) mal an auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=JzstENmZ8cc Übrigens, Ich würde um Gewicht zu sparen einen kleineren, nicht so starken motor wählen. Der Antrieb würde Ich selbstverständlich mit im Modellbau üblichen LIPO's ausführen. PS: Mein Liegerad erreicht mit einer 350W brushless Emotor eine Geschwindigkeit von 45 km/h. 10 cell Lipo's (5 A/h) und einen 40A regler geben mir unter gutem mittreten fast 60 minuten Fahrzeit, nur auf E-antrieb schaff ich bis 25 minuten farhzeit. Das Accupakket ist dabei recht leicht! https://www.pedelecforum.de/forum/images/smilies/smile.gif Gruss, Martin
 
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Kraeuterbutter

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

dein Posting passt hier ned wirklich in den Thread...
mal abgesehen davon:
wie effizient glaubst läuft so ein 2,2kw Aussenläufer, wenn von ihm nur 0,1kWh gefordert werden, ein Wert der durchschnittlich bei ebikes anliegt wenn man mittritt
kanns dir sagen: miserabelst..
der Leerlaufstrom bewegt sich bei solchen Motoren ja schon meist im Bereich um 2A+
dann - aufgrund der hohen Drehzahl noch Getriebe nötig - was die Ampere nochmals nach oben treibt

also wenn man so einen Motor nimmt - meine Meinung - dann nur, wenn man die Leistung auch wirklich abfordert
sonst ist das Wirkungsgradmässig doch sicher eine Grausamkeit
da vautech - so mein Eindruck - auf der legalen Seite bleiben will dürfte so ein Motor eher keine Option sein
auch sind Modellbaumotoren aufgrund der Drehzahl immer ein Eck lauter

will jetzt die Modellbaumotoren ned schlecht machen, bin ja selber Modellbauer (RC-Flug, RC-Heli, RC-car - alles elektrisch)
 
M

MartinGrrr

AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

@ Kräuterbutter: Es gibt auch andere Lösungen als die Hochtechnischen die hier gezeigt worden sind.

Das Idee für ein einfacher Rollenantrieb ergibt ein ungeheuren Gewichtsersparniss, dieses Vorbild zeigt den Einsatz solch ein kleiner brushless eMotor in Rollenantrieb.

http://www.youtube.com/user/ruedb#p/a/u/6/oRY0-sWwCTQ

Wenn mann im Frontfork ein Hinterrad mit Gangschaltung einbauen würde und den brushless eMotor über ein Minibike-kette und Zahnrad hinzu fügen würde, bekäme mann dieses effiziente Antriebsteil, welches um einiges weniger Gewicht auf der Schale bringt als ein traditioneller Hubmotor.

http://www.youtube.com/watch?v=QDOR7MdY2FY

PS. Zu Ihre (nicht gerade freundlicher) Antwort käme noch ein kleiner Gedanke meinerseits... Obwohl Sie mit eMotore (brushless) bekannt sind, wieso wissen Sie dann nicht das es auch niedrigtourige, hocheffiziente und leistungsstarke brushless Kleinstexemplare gibt?

Mein Vorbildmotor, den HXT63-74-200, liefert bei 12V, 18A mit 30% Powerskalierung des Reglers bereits ungefähr 70% Wirkungsgrad und leistet damit 150W effektiv. Dabei kann der Motor bis 48V betrieben werden, wobei unter 40% Reglerskalierung bereits 85% Wirkungsgrad angesagt ist...
Dieser Motor ist bei niedrige Spannungen also gar nicht so Hochtourig oder "...Wirkungsgradmässig doch sicher eine Grausamkeit..." wie Sie denken!
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

Hallo MartinGrrr...
wollte auf keinen Fall unfreundlich rüberkommen (vielleicht die späte STund schuld)

mit "dein Posting passt hier ned wirklich in den Thread..." hab ich auf
36V... + 75A....2,2kw
reagiert
solche Anfragen landen nämlich meist in der Ablage: https://www.pedelecforum.de/forum/forumdisplay.php?f=22

das sind Zahlen die hier im Forum doch nimma so gern gesehen werden,

vondaher wollte ich somit zur vorsicht mahnen, hab erst später gesehen, dass du neu hier bist und das vielleicht nicht weißt




@ Kräuterbutter: Es gibt auch andere Lösungen als die Hochtechnischen die hier gezeigt worden sind.

[..]


Wenn mann im Frontfork ein Hinterrad mit Gangschaltung einbauen würde und den brushless eMotor über ein Minibike-kette und Zahnrad hinzu fügen würde, bekäme mann dieses effiziente Antriebsteil, welches um einiges weniger Gewicht auf der Schale bringt als ein traditioneller Hubmotor.

http://www.youtube.com/watch?v=QDOR7MdY2FY
ja, ich kenne das Video von BastelWastel..
der hat da oft wirklich interessante Ansätze die man sonst so niergends sieht
die Getriebenabe im Vorderrad gefällt mir auch
was er wohl noch nicht so gut gelöst hat, ist der zu schnell drehende Motor bzw. die zugeringe Übersetzung
hat er ja laut Video bereits im 1. Gang 40km/h
da wird er die anderen Gänge gar ned brauchen

aber ne sehr interessante Lösung von ihm die hier schon mal im Forum diskutiert wurde

PS. Zu Ihre (nicht gerade freundlicher) Antwort käme noch ein kleiner Gedanke meinerseits... Obwohl Sie mit eMotore (brushless) bekannt sind, wieso wissen Sie dann nicht das es auch niedrigtourige, hocheffiziente und leistungsstarke brushless Kleinstexemplare gibt?


Mein Vorbildmotor, den HXT63-74-200, liefert bei 12V, 18A mit 30% Powerskalierung des Reglers bereits ungefähr 70% Wirkungsgrad und leistet damit 150W effektiv. Dabei kann der Motor bis 48V betrieben werden, wobei unter 40% Reglerskalierung bereits 85% Wirkungsgrad angesagt ist...
gut, eventuell weiß ich das wirklich nicht
bin von meinen Erfahrungen ausgegangen

und da ists immer so, dass Motoren, die ne Nennleistung von XY Watt haben, bei 1/10 oder gar nur 1/20stel dieser Leistung deutlich schlechteren Wirkungsggrad haben
meine Erfahrung stützt sich zugegeben aber auch auf schnellerdrehende Modellbaumotoren

aber auch wenn ich mir z.b. meine Nabenmotor anschaue (sehr langsam drehend):
bei 36V und 7A rum liegt der Wirkungsgrad laut diagrammen irgendwo im Bereich 75-78%

bei einem 1/10 der Leistung (0,7A) liegt der Wirkungsgrad bei 0%,
weil das ist der Leerlaufstrom

hast du genauere Messungen/Diagramme wo man die Daten des von dir erwähnten Motors nachlesen kann ?
würde mich interessieren

und nochmal sorry, wollte dich sicher ned ungut oder unfreundlich angehen
bin denk ich kein "Unfreundlicher" ;)

ad REibrollenantrieb noch: da gibts auch schon mehrere Lösungen mittels Modellbaumotoren die ich gesehen habe
die meisten kranken aber da noch bzw. denke dass die diese Lösungen gebaut haben und anschauen aber ned wirklich benutzen..

z.b. diese Lösung hier: http://www.youtube.com/watch?v=6ikILO6qrgc
die freistehende Welle des Motors
Frage (und bitte nicht unfreundlich missverstehen): wie lange werden die Lager des Motors das mitmachen ?
vom Modellbauher kenne ich diese Motoren und etwas zu hohe Riemenspannung oder der Kreiseleffekt eines Propellers zerstören über kurz oder lang die Lager eines solchen Motors

gut: ist konstruktiv keine grosse SAche, da ein Gegenlager dazu zu bauen
aber bei den meisten Versuchen die ich so mit Modellbau-Außenläufern bis jetzt gesehen habe, fehlt dieses
und das sagt mir: oft und viel können die damit noch ned gefahren sein, sonst wären die Motorlager bereits hin

was ja auch nen Unterschied macht: im Modellbau fliegt man sein Modell am Wochenende mal, Motor läuft jedesmal für paar Minunten
da kommt so ein Lagerproblem erst nach vielleicht 20 Betriessstunden (= 3-4 Jahren) zu tage
20 Betriebsstunden hingegen kann man mit einem Elektrorad schnell mal an einem Wochenende "erfahren"

also: bei den Reibrollenantrieben glaube ich dass viele der gezeigten Lösungen nicht standfest sein dürften und im Internet/Youtube toller ausschauen als sie in der Praxis dann sind
wobei konstruktiv besserungen möglich wären, es sicher kein Ding der Unmöglichkeit ist
 
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charlys-tante

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AW: Reibrollenantrieb mit Modellbaumotor

Reibrollenantrieb

Hallöchen,
so Reibrollenantriebe gab es doch schon vor ca.15 Jahren werksmässig von Diamant und ?? und Nachrüstsätze von Zapp und diversen Anbietern.
Hat sich alles nicht durch gesetzt.Habe im Keller eins der ersten Herkules mit umbebauten Lkw-Lüftermotor und Kette aufs Hinterrad war damals Hi-Teck heute würde jeder sagen:schlechter Wirkungsgrad ,zu laut,zu anfällig:D.
 
HorstG

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

Hallo MatinGrrr
Bin selbst einige Jahre den ZAP-Reibrollenantrieb gefahren.
Bei den guten alten Gummireifen funktionierte das auch noch zufriedenstellend - aber bei den neuen Leichtlauf-Gummimischungen ( Schwalbe Kojak) leidet der Wirkungsgrad doch erheblich! Da braucht man nämlich einen wesentlich höheren Anpressdruck, um noch eine ausreichene Kraftübertragung von der Reibrolle auf den Reifen zu erhalten - und das ist die Zwickmühle:
Will man eine gute Kraftübertragung vom Motor zum Reifen, muss man entweder einen Reifen mit hohem Rollwiderstand nehmen, oder aber einen nicht unerheblichen Teil der Motorleistung per Anpressdruck "verheizen".
Ich habe mein Trike sowohl mit dem Zap Drive als auch mit einem NC 205 Nabenmotor gefahren, Fazit:
Der Zap-Drive verbraucht für 25 km/h bei konventionellen Gummireifen etwa 10% mehr Leistung als der Nabenmotor, bei Leichtlaufreifen infolge des erhöhten Anpressdrucks sogar ca. 20% mehr (am Cycle Analyst abgelesen). Ausserdem wird der ZAP Drive infolge des erhöhten Anpressdrucks sehr schnell heiss, im Gegensatz zum Nabenmotor, den auch 2 Stunden Maximalleistung buchstäblich "kalt" lassen.

Hat halt alles seine Vor- und Nachteile

Horst
Abgesehen davon "jault" der Antrieb von BastelWastel noch lauter als der ohnehin schon nicht leise ZAP Drive.
 
M

MartinGrrr

AW: Reibrollenantrieb mit Modellbaumotor

Ich Bitte meinerseits auch um "Vergebung". Auch Ich war vielleicht, die Sprache nicht ganz eigen, ein wenig Grob. Ich weiss von früher (habe auch gut herumexperimentiert!) das Gleitlager tatsächlich völlig unge-eignet sind für Reibrollenantrieb. Kleinstkettenantrieb machte da besser mit, aber es gab 'nur' Bleiakkus oder Nicad-cellen, die so überteuert waren das diese nicht benutzt wurden. Und Mabuchi oder Jumbomotoren schaften nicht die Leistungen die mann bräuchte fürs eRad. Zuruck zum Faden: Der springende Punkt bei brushless eMotors ist ein niedriger drehzahl unter vollast zu 'finden'. Ich weiss nicht ob einer bereits mal ein Nabenmotor zerlegt hat? Da ist gut zu sehen wie die niedrige Drehzahl erreicht wird: Sehr viele Spulen! Je mehr Spulen, desto niedriger den Drehzahl, und natürlich ein guter (niedrigfrequenz ?) Regler. Ich mus zum (legalen!) eBike die hier entwickelt worden ist nur sagen: Chapeau! Es sieht Toll aus. PS. Ich werde nicht mehr über (illegalen) eMotorbenutzung reden/schreiben!
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: Reibrollenantrieb mit Modellbaumotor

hi... was ist ein "niedrigfrequenter" Regler ?

meines Wissens nach ists doch mittlerweile umgekehrt der Fall...
vor Jahren gabs die niedrig-frequenten Regler mit 50hz oder so... (Modellbau, Bürstenmotoren)
die haben dazu beigetragen die Magnete der Motoren zu schwächen
drum ist man die der Freuqenz höher raufgegangen (irgendwo im 1000ter-Bereich)

moderne Regler habe noch höhere Frequenzen bis in den nichthöhrbaren Bereich rein (32Khz Taktfrequenz und mehr - vor allem bei sehr niederinduktiven Motoren)

achja, wegen Mabuchi: da gabs bzw. gibts sogar 3 Antriebe für E-bikes die sowas verwenden
a) SRam Sparc 12V zahnradnabenmotoren
b) SRam Sparc 16V Zahnriemennabenmotor
---> beide SRam Sparcs verwenden jeweils 2 Mabuchi 550er (vielleicht auch nicht Mabuchi, auf jedenfall die typsiche Blechbüchse halt)

c) http://www.akkubike.com/de_home.htm
---> schaut ebenso verdächtig nach Mabuchi aus ;)

aber wie du sagst: allesampt nicht so ideale Lösungen

wennst dich für Modellbaubrushless-Motoren im E-bike näher interessierst, schau doch mal bei endless sphere im Forum vorbei...
denen ist Lärm (nahezu) wurscht, Legalität sowieso und Leistung: alles unter 2Kw ist sowieso a schass für sie ;)

Matt hat hier: http://www.recumbents.com/WISIL/shumaker/default.htm z.b. ein außergewöhnliches Bike auf die Beine gestellt..
er bietet den Antrieb auch käuflich an !
5kW Leistung bei sehr geringem Gewicht

wäre interessant, wenns sowas auch mit nur legalen 500Watt max (daraus kann man 250Watt Nenndauerleistung stricken) gäbe..
das müsste nochmal ein Eck kleiner und leichter machbar sein
(< 1kg inklusive des Getriebes und Halterung, montierbar wie Tongxin, quasi als gewichtsmässigen Equivalent zum Gruber Assist, nur für 1/5 des Preises *gg*)

für sowas interessieren sich die Amis aber wenig

(sieht man z.b. am ebike-simulator: der kleinste einstellbare Strombegrenzungswert ist 20A.... das jemand mit 14A, 10A oder gar nur 7A fahren könnte, kommt denen da drüber gar nicht erst in den sinn *gg*)
 
Postmann

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AW: Reibrollenantrieb

Foren, bei denen ich mich anmelden muss um Bilder zu sehen finde ich beknackt.
 
Thema:

Reibrollenantrieb mit Modellbaumotor u.ä.

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