Radweg nur für MTBs?

Diskutiere Radweg nur für MTBs? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ich nicht. Vor mir aus können die Straßen für Autos so aussehen, denn mit einem Auto kommt man da problemlos durch. Mit dem Fahrrad je nach Modell...

schmadde

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Viele Biker sind froh, wenn nicht jeder Feldweg zugepflastert wird.
Ich nicht. Vor mir aus können die Straßen für Autos so aussehen, denn mit einem Auto kommt man da problemlos durch. Mit dem Fahrrad je nach Modell entweder gar nicht oder nur mit sehr viel mehr Kraftanstrengung oder Akkuverbrauch. Und die Klamotten sehen hinterher auch aus wie Sau - es fährt ja nicht jeder blos zum Vergnügen in Radklamotten durch die Gegend.
 

mango

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der weg wäre für mich mit dem tiefeinsteiger schaffbar, aber langsam und konzentriert. beim schlammigen teil hätte ich aber auch überlegt, ob ich weiterfahre.

ich kenn es, dass kurze stücke von wegen mal schlecht sind, aber nicht, dass radwege durchgehend mies sind zum radeln mit citybikes.
 

Strombremse

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Ich hätte auch keine Probleme damit solche schlechteren Feldwege mit meinem MTB zu befahren. Aber darum gehts mir gar nicht, denkt man an ältere Menschen, die evtl. nicht so sicher auf dem Rad unterwegs sind, wird es gefährlich. Noch dazu in solchen unsäglichen Schlammwüsten. Darum kann und will ich es einfach nicht akzeptieren, das hier nicht Milliarden in die Hand genommen werden um in Deutschland endlich Flächendeckend vernünftige und sichere Radwege zu bauen. Geld wäre in Hülle undFülle vorhanden. ( Ja ich weiß, die Autolobby ist stärker, aber der Wähler hat auch eine gewisse Macht, hier was zu bewegen)
 

bielefeld-michi

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Es würde ja auch okay sein wenn ein Zusatzschild angeschraubt wird: schlechte Wegstrecke
 

Loehm

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Ich finde es schon traurig, wie wenige hier (und wenn nicht hier, wo dann?) die Sinne für das Thema Verkeherswende offen sind.
Wenn ich sogenannte Fahrradwege sehe, oder Strecken allgemein für die Fahrradtauglichkeit bewerte, stelle ich persönliche mir 2 Fragen:

1) Wie wäre es, dort täglich(!) zur Arbeit/mit Einkäufen herzufahren (imho ein riesen Unterschied zu "kann man doch mal herfahren)?
2) Kann diese Radinfrastruktur dazu beitragen, dass andere Menschen ihr Auto mal stehenlassen und stattdessen Wege mit dem Fahrrad zurücklegen?

Ich glaube, meine Meinung zu den gezeigten Bildern muss ich nicht weiter erläutern. ;)
 

bielefeld-michi

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Der Thread begann mit ein paar Bildern und dem Hinweis das in 300 Meter Entfernung ein deutlich besserer Weg zur Verfügung steht. Kostengünstig und schnell umsetzbar wäre in diesem Fall ein Hinweis/Umleitungsschild.
Das gesparte Geld für eine in diesem Fall (meiner Meinung nach) unsinnige und umweltschädliche Asphaltierung lieber in den innerstädtischen Ausbau von Radwegen stecken.
 

Vito

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Nun, ich sehe das ein wenig anders.

Für Radwege, die vor allem für Pendler dienen oder eben, um schnell von a nach b zu kommen ist eine Befestigung und ein möglichst guter und sicherer Ausbau natürlich wünschenswert und erforderlich.

Aber handelt es sich bei dem im ersten Posting gezeigten um einen solchen?
Ich vermute eher nicht :
Agrippastraße Etappe 2: Erftstadt bis Zülpich

Gerade solche landschaftlich schönen und vor allem für Freizeitfahrten ausgeschilderten Wege sollte man meiner Meinung nicht auch noch versiegeln. Fändet ihr das wirklich so toll, Natur für solche Wege zu opfern?
 

schmadde

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Der Thread begann mit ein paar Bildern und dem Hinweis das in 300 Meter Entfernung ein deutlich besserer Weg zur Verfügung steht. Kostengünstig und schnell umsetzbar wäre in diesem Fall ein Hinweis/Umleitungsschild.
Sicher, aber dann soll man doch verdammt nochmal das Radwegschild dort anbringen und nicht auf dem Drecksweg. Darauf bezieht sich doch die Kritik: das solche Scheisswege als offizielle Radroute ausgeschildert werden, obwohl offenbar sogar ein besserer direkt daneben ist.
 

schmadde

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Gerade solche landschaftlich schönen und vor allem für Freizeitfahrten ausgeschilderten Wege sollte man meiner Meinung nicht auch noch versiegeln. Fändet ihr das wirklich so toll, Natur für solche Wege zu opfern?
Man muss nicht die ganze Welt zubetonieren - aber bei Vekehrsverbindungen für Autos werden solche Fragen komischerweise nie gestellt und die hätten noch nichtmal ein Problem ohne Asphalt. Solange es ein offiziell ausgeschilderter Radweg ist gehört da auch eine anständige Oberfläche drauf, so meine Meinung.
 

Strombremse

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Wenn ich in unserer Gegend sehe, wie misserabel die Radwegestruktur insgesamt ist, frägt man sich schon was die Planer in der Birne haben. Wege hören mittendrin einfach auf. Oder der Bringer, sie enden dann irgendwo und man soll auf der Landstraße weiterfahren, wo zwischen Teer und Grünstreifen kein Platz mehr ist. Viel Spaß mit Kindern. Wenn ich so unterwegs bin fällt mir immer wieder auf, wie stümperhaft und katastophal eigentlich das Radnetz insgesamt angelegt ist. Und es geht mir nicht um Teer, man könnte dies auch mit komprimiertem durchlässigem Schotter machen. Im Vergleich zur Fahrbahn von Autos, komme ich bis in jede Dorfkneipe problemlos. ( Bin auch selber Autofahrer). Aber Radfahren ist manchmal wirklich ein Spießrutenlauf, zumal der Autoverkehr drastisch zugenommen hat. Schade, das die Minister und die ganzen Personen, was mit Politik zu tun haben nicht selber mit dem Rad fahren müssen, ( dann hätten sie auch endlich mal eine Vorbildfunktion) sondern sogar noch rumkutschiert werden. Denn erst dann würden sie merken, das man hier dringend was tun muss im ganzen Land.
 

Jaap

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Nun, ich sehe das ein wenig anders.
Ich auch.
Aber erst nachdem ich weiß daß die Strecke zu einem touristischen Knotenpunkt Netzwerk gehört.

Daß offizielle Ort zu Ort Radwegenetz NRW ist schwer lückenhaft und weißt in der Gegend gar keinen Radweg aus.

Deshalb landen dann Ortsunkundige mit dem Rad auf der alten Römerstraße. Und wundern sich über die Beschaffenheit.

Mir ist die Problematik deshalb bewusst, weil ich genau auf Grund der Problematik schon seit ca. 15 Jahren Versuche Personen im ADFC für ein Knotenpunkt Netzwerk 2.0 zu begeistern.
Dies deshalb weil mir klar war daß die Superidee Knotenpunkt über die Grenze schwappen wird. Aber viel Potential verschenkt wird wenn man einfach nur kopiert.
Da liegt der Focus einfach zu oft auf Abseits Verkehr und Schönwetter Radler.

Grundidee 2.0 ist man nehme nicht nur die touristischen Wege wie in den Niederlanden/Belgien sondern alle die vernünftig fahrbar sind und welche sich sinnvoll verknüpfen lassen.
Und kombiniere dies mit einer farbigen Kennzeichnung ähnlich wie Skipisten.
Blau= Radweg an/auf Straße oder Radschnellweg
Grün= asphaltierter Feldweg
Braun= unbefestigt
In Kombination mit Rot= leichte Steigung
In Kombination mit Schwarz= starke Steigung
Als Strich für gut fahrbar
Als Punkt für Rüttelpisten oder Schönwetterpiste.

Zwischen den einzelnen Knotenpunkten gibt man noch die Entfernungen an.
Und für die Steigungen die Höhenmeter.
Die dreistelligen Nummern versieht man mit der Kennzeichnung des Landkreises. (AB 001)
Und Hauptrouten bekommen aufeinander folgende Nummern. (Grund: ich kann mir nur 3 Zahlen merken)

So etwas lässt sich relativ leicht mit einer kleinen ortskundigen Truppe für einen Kreis erstellen.
Und einfach auf Karte und Internet darstellen.
Und der nächste Kreis kann problemlos anknüpfen.
Wer die Idee umsetzen will.
Einfach machen.

Bei uns in der Gegend bekomme ich leider keine Unterstützung. Wir bleiben lieber bei grünen Schildern, wo auf dem einen drauf steht wo ich hin will. Und beim nächsten fehlt der Ort wieder. So daß ich nie weiß. Bin ich richtig oder schon wieder falsch weil ich ein Schild übersehen habe.
 

ThomasM68

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Wenn ich in unserer Gegend sehe, wie misserabel die Radwegestruktur insgesamt ist, frägt man sich schon was die Planer in der Birne haben. Wege hören mittendrin einfach auf. Oder der Bringer, sie enden dann irgendwo und man soll auf der Landstraße weiterfahren, wo zwischen Teer und Grünstreifen kein Platz mehr ist. Viel Spaß mit Kindern. Wenn ich so unterwegs bin fällt mir immer wieder auf, wie stümperhaft und katastophal eigentlich das Radnetz insgesamt angelegt ist. Und es geht mir nicht um Teer, man könnte dies auch mit komprimiertem durchlässigem Schotter machen. Im Vergleich zur Fahrbahn von Autos, komme ich bis in jede Dorfkneipe problemlos. ( Bin auch selber Autofahrer). Aber Radfahren ist manchmal wirklich ein Spießrutenlauf, zumal der Autoverkehr drastisch zugenommen hat. Schade, das die Minister und die ganzen Personen, was mit Politik zu tun haben nicht selber mit dem Rad fahren müssen, ( dann hätten sie auch endlich mal eine Vorbildfunktion) sondern sogar noch rumkutschiert werden. Denn erst dann würden sie merken, das man hier dringend was tun muss im ganzen Land.
Sehe keinen Wohnort bei Dir, aber ich glaub wir wohnen im gleichen Dorf. :D Auch hier keine Chance in den Hauptort zu kommen ohne solche Wege zu fahren die auf den 1. Bildern zu sehen sind. Man könnte natürlich über die kurvige, enge Landstraße mit etlichen Rasern ausweichen, mache ich auch aber nur in der Dunkelheit. Ansonsten gibt es hier auch nur "Ab durch die Hecke" Meine Frau krieg ich nur bei gutem Wetter zum Radfaahren, alles rutschig und schlammig. Ich steh drauf, sie aber nicht.
 

ThomasM68

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Bei uns in der Gegend bekomme ich leider keine Unterstützung.
Ich find die Idee gut, und würde da auch gerne meinen Beitrag dazu leisten. Da ich sowieso alle Touren Tracke wäre der Aufwand sicher vertretbar. Gib mal bitte mehr Infos dazu, gerne auch per PN. Für mich könnte das aber auch ein Thema für einen eigenen Thread sein, wären sicherlich einige hier dazu bereit mitzuarbeiten. Jungs mit Spezialwissen zu OSM usw. sind hier sicherlich auch vertreten.
 

Wildwolf

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und nicht auf dem Drecksweg.

Da hast du einfach scheissedreck Bikes.

Matsch besteht zu 99% aus handelsüblicher Erde. Den Rest machen die Fleckenteufel aus.
Sie sind es, die dem Matsch seine verschmutzenden Eigenschaften geben,
indem sie den Radler zurufen: Los, kriech auf mir 'rum!
und dem E-Biker vorgaukeln, dieser Feldweg sei eine Abkürzung.

Manchmal ist es aber auch das Füllmaterials im menschlichen Kopf, welches von diesen Personen fälschlicherweise oft als Gehirn bezeichnet wird.

#StayHealthy&Strong

Nice Day

Wolf
 
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ThomasM68

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Zu den Schildern die wir hier Radweg nennen würde mich mal die Rechtslage interessieren. Soweit mir bekannt sind ja nur die Blauen Schilder mit weißem Rad Schilder die einen Radweg kennzeichnen. Diese weißen Schilder mit rotem oder grünem Rad und Pfeil sehe ich eher wie die Schilder die einen Wanderweg kennzeichnen. Siew zeigen mir nur eine Route an, die ich mit dem Rad benutzen kann, ohne besondere Rechte und Pflichten. Dafür spricht für mich vor allem, das diese Schilder ja überall zu finden sind, auch im Wald, der ja größtenteils im Privatbesitz ist und den wir nur mitbenutzen dürfen. Kennt jemand hier die genaue Rechtslage?
 

Fauler Hund

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Um Wege egal welcher Art und Beschaffenheit als Radweg auszuweisen sollten diese meiner Meinung nach gewisse Kriterien erfüllen. Kriterien wären für mich nicht nur mindestens eine wassergebunde Decke, sondern auch eine Mindestbreite. Nicht jeder sammelt leidenschafftlich Zecken oder spielt gerne im Matsch wie die MTBler. :p
Lustig wirds immer wenn ich mit OSMand unterwegs bin und dann auf irgendwelchen Trampelpfaden, Hofdurchfahrten mit Hofhunden oder meterhoch zugewachsenen Forstwegen ende. 😁
 

ThomasM68

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Um Wege egal welcher Art und Beschaffenheit als Radweg auszuweisen sollten diese meiner Meinung nach gewisse Kriterien erfüllen.
MTB macht auch Spaß. Aber nicht unter den genannten Wegbedigungen. :) Aber Spaß beiseite. Wenn die Mindestbedigungen die Du genannt hast mal verbindlich werden, haben wir bald keine Wege mehr die wir befahren können. Wenn jemand z.B. In seinem Wald diese Bedigungen einhalten muss, macht er wahrscheinlich lieber die Schilder weg als den Weg zu befestigen.
 

Tinkerer

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Sieht ja noch gut aus. Man beachte das Radwege-Schild unter dem Verbotsschild.

Anhang anzeigen 347902

Falsche Erwartungshaltung. Das ist mitnichten ein "Radweg Schild". Die roten Pfeile schildern lediglich eine Fernroute aus und führen oft genug auch einfach mal eine Straße entlang. - Ob das dann wirklich die jeweils optimale Route ist, ist natürlich ein Thema für sich.

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Man muss sich etwas an diese Schilder gewöhnen, aber dann sind sie mEn meistens gut und hilfreich. Ortsnamen mit km Angaben stehen halt überwiegend nur an großen Kreuzungen / Abzweigungen und die kleinen Schilder sind teilweise etwas sparsam verteilt. Da heißt es dann, stur dem Weg folgen, wenn kein Schild vorhanden ist. Wenn man abbiegen muss, wird schon wieder eins kommen. Das einzige echte Problem mit diesen Schildern ist mMn, dass man sie im Dunkeln mitunter schwer bis schlimstenfalls (die kleinen) garnicht sieht, weil sie weit über der Hell-Dunkel-Grenze des Scheinwerfers hängen.

In Kombination mit dem Radroutenplaner-NRW sind die Schilder noch besser, weil man den Routenplaner so einstellen kann, dass er die Route bevorzugt entlang dieser ausgeschilderten Strecken plant. Das Ganze kann man dann als gpx-Track exportieren und auf das Navi übertragen. So hat man quasi eine doppelte Wegführung und findet sich auch in unbekannten Gegenden recht zuverlässig zurecht.
 

MisterFlyy

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Das einzige echte Problem mit diesen Schildern ist mMn, dass man sie im Dunkeln mitunter schwer bis schlimstenfalls (die kleinen) garnicht sieht, weil sie weit über der Hell-Dunkel-Grenze des Scheinwerfers hängen.

Ein weiteres Problem, zumindest hier in der Gegend, ist das irgendwelche Scherzkekse die Schilder verdrehen. Für den ortskundigen nicht so schlimm, aber wer sich auf die Beschilderung verlässt, kann schon mal in die Total falsche Richtung fahren. 👎
 
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