Radkurier mit Pedelec

Diskutiere Radkurier mit Pedelec im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Hallo! Ein guter Freund von mir arbeitet als Radkurier, bisher mit einem ganz gewöhnlichen Fahrrad. Er ist auch gut trainiert, klagt aber...
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ffnop

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Hallo!

Ein guter Freund von mir arbeitet als Radkurier, bisher mit einem ganz gewöhnlichen Fahrrad. Er ist auch gut trainiert, klagt aber manchmal abends über schwere Beine, wenn er einen langen und anstrengenden Arbeitstag hatte. Spaßeshalber meinte ich zu ihm, dass er sich ja auch ein Pedelec zulegen könnte.

Was haltet ihr von der Idee?

Etwas problematisch sehe ich es, dass er das Rad ja auch mal kurz alleine stehen lässt und nicht immer anschließen kann. So ein Pedelec wird dann wohl schnell gestohlen...

Oder was meint ihr?

LG
 
didi28

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AW: Radkurier mit Pedelec

Dann müsste es schon ein S-Pedelec sein, denn ein Radkurier ist häufig schneller als nur mit 25 km/h unterwegs. Auch der Akkuverschleiß wäre enorm. Und Radkuriere sind keine Großverdiener ...
 
yardonn

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AW: Radkurier mit Pedelec

Da muss er schauen, wie seine Fahrweise aussieht. Wenn er oft beschleunigt, muss er jedesmal die Masse von Motor und Akku mitbeschleunigen. Das kann sehr ineffektiv sein, bzw bei dauernder Motorunterstützung ganz schön Akkukapazität benötigen -> Geld und Gewicht....
Dann natürlich die Frage, Unterstüzung über 25 km/h, wieviel % der Zeit fährt er über 25 km/h?
Und wie viel fährt er am Tag, wieviel Kapazität, wieviele Akkus braucht er, kann er am Tag(z.B. in der Zentrale) nachladen, und so evtl. mit kleineren Akkus über den Tag kommen...
Und dann natürlich die Kosten. Motor und Akku unterliegen ja nun mal Verschleiß, und der Rest vom Fahrrad wird durch das zusatzgewicht auch nicht weniger belastet.
So aus dem Bauch raus würde ich sagen: eine gute Lösung würde in Anschaffung und Unterhalt zu teuer kommen, außer man ist Bastler und macht auch der E-Unterstützung auch ein Hobby.
 
hml

hml

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AW: Radkurier mit Pedelec

Eine Postbotin in unseren Bereich fährt in der Tat so ein Teil.
Ich denke, obwohl es sicherlich nur Kurzstrecken sind, alleine schon die ständige Anfahrerei erleichtert es schon mal.;)

Grüsse Heinz
 
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oskar97

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AW: Radkurier mit Pedelec

Eine Postbotin in unseren Bereich fährt in der Tat so ein Teil.
Ich denke, obwohl es sicherlich nur Kurzstrecken sind, alleine schon die ständige Anfahrerei erleichtert es schon mal.;)

Grüsse Heinz
Die Post setzt doch schon seit einiger Zeit Pedelecs (Heinzmann) ein.
Hier in Kiel fahren auch so einige ( man hört sie schon von weitem...).
 
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AW: Radkurier mit Pedelec

Hab einen Bericht über einen Essen-Bringservice gelesen, der E-Fahrräder einsetzt. Leider weiß ich nicht mehr wo. Der war total begeistert. Allerdings hat der sich Spezialräder (Isolierbox) mit Schwerlastmotor zusammenstellen lassen. Die waren dann in der Stadt schneller als die Autos und die Mitarbeiter haben sich um die Teile gerissen.

Ein Fahrradkurier nimmt doch immer neue Sendungen an der Station entgegen und fährt auch nicht 50 km in einem Stück. Der kann doch dann auch für jede Tour immer einen frischen Akku mitnehmen. Z.B. 2x Bosch am Rad und 2xBosch in der Station.

Thorsten
 
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labella-baron

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AW: Radkurier mit Pedelec

Da muss er schauen, wie seine Fahrweise aussieht. Wenn er oft beschleunigt, muss er jedesmal die Masse von Motor und Akku mitbeschleunigen. Das kann sehr ineffektiv sein, bzw bei dauernder Motorunterstützung ganz schön Akkukapazität benötigen -> Geld und Gewicht....(...).
Bin zwar kein Fahrradkurier, habe mich aber schon mit einigen unterhalten.
Das können nur fitte Leute mit entsprechender Konstitution machen.
An einem 7-Stunden Tag fahren die sicher 140 km bzw. das Äquivalent hierzu wegen des ständigen Stop-and-go in der Stadt.
Welches Pedelec leistet bei 140km einen nennenswerten Beitrag ohne nachladen?
Zu ständigem Akku-Wechsel, wo auch immer hat ein Fahrradkurier garantiert keine Zeit!
Noch ist der nicht eingeschränkte und trainierte menschliche Körper bei Dauerleistung jedem Pedelec überlegen - wenn er nur will / muss !
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: Radkurier mit Pedelec

ich bin seit paar Wochen (bald 2 Monaten) Fahrradkurier..

ich denke generell muss hier mal unterschieden werden zwischen
Postboten auf Rad und alles was in die Richtung geht (DHL, ...)

die fahren
1.) eher kurze Strecken (von Haus zu Haus)
2.) teilweise mit sehr grosser Last bzw. grossen Mengen, fix am RAd in irgendeinem Behälter montiert (Korb, etc.)

demgegenüber stehen die Fahrradboten
1.) hier gehts um die Zeit, schnell solls gehen
2.) Einzelkunden werden bedient (Franz A. ruft an, er braucht einen Boten der ihm ein neues Netzgerät für seinen Laptop schnell besorgt, Zentrale ruft bei mir, den Boten, an: "Fahr bitte ins Apple-geschäft auf der Mahü und kauf ein XY-Netzgerät fürs Apple Airbook und bring es dem Herrn Franz A., Adresse....., Geld kriegst dann von ihm)
3.) die Aufträge liegen meist weiter auseinander (also nicht von Haus zu Haus sondern eher von Bezirk zu Bezirk)

das sind zwei total verschiedene Anforderungen
ein Postbote mit seinem Heinzmann-Schwerlast-Fahrrad wird nicht ständig über Bordsteinkanten springen, wird nicht mit 40-55km/h mit dem Autoverkehr mitschwimmen (ohne Motor), nicht mit dem Radl mal 5-6 Stufen wo runterfahren weils ne Abkürzung ist, nicht sein Radl im Laufschritt 30 Stufen wo hochtragen weils ne Abkürzung ist, muss nicht ständig andere Radler überholen...

zu guter Letzt stellt sich dann noch die Frage: WO diese Botenfahrten gemacht werden
z.b. NewYork vs. Wien
NewYork hat die Boten berühmt und cool gemacht, man könnte meinen dass die dort vom Fahren her am meisten gefordert werden..
weit gefehlt:
die Boten fahren dort meist nur paar Blocks ab, also nur kurze Strecken
als Lieferung werden auch nur Briefe und Disketten transportiert (drum haben die dort auch so ne kleine, "coolere" Tasche)
und meiste Zeit verbringen sie eigentlich im Lift der Hochhäuser

bei uns in Wien hingegen: die Häuser sind nicht so hoch, meist rennt man die 2-3 Stockwerke statt auf den Lift zu warten
und gefahren wird die ganze Stadt (so gross ist Wien nicht)
und Ladungen: alles was in den grossen Rucksack reinpasst, bis 30kg
(vor ein paar Jahren war sogar mal ein Amputat (ein abgetrennter Arm) bzw. einmal eine Niere für eine Operation dabei)

die ist auch ein Grund warum bei uns kaum Fixies gefahren werden..
mit nem Fixie und ca. 10% in der Berggasse hier in Wien und 7 grosse BENE-Ordner hinten im Rucksack -> ja da schaust dann blöd aus, da kannste dann schieben

fix montierte Taschen am Radl gibts nicht (gabs früher mal, haben sich als ungeeignet herausgestellt)
(siehe Unterschied zum Postboten)
bei ner fix montierten Tasche wird das Ladegut bei Kopfsteinpflasterfahrten zu Brei geklopft

zum: "als Boote muss man konditionell topp sein"
ne, glaub ich nicht bzw. nur bedingt
wenn man nicht so topp ist, dann fährt man halt langsamer und schaft weniger Aufträge, weniger Kohle

am meisten Zeit holt man sowieso - sorry - beim "war noch Orange"-Interpretieren von Ampeln raus
im Prinzip seh ichs so: solange ich niemanden behindere fahr ich drüber, Ampelfarbe is da völlig wurscht
eigentlich schaut man oft gar nicht mehr auf die Ampel, stehen die Autos, na dann fahr ich (ob rot oder grün, egal)


2min unnötig an einer Ampel stehen -> das holt bis zum nächsten Ampelstopp auch ein Lance Armstrong nimma auf

wennst mehrere Aufträge gleichzeitig hast und die route blöd planest -> das holt keien Jan Ulrich auf

(bei uns gibts ne Fahrradbotin, sehr erfahren..
sicher gibts männliche Fahrer die ihr konditionell wohl überlegen sind,
aber die wenigsten schaffen am Tag soviele Fahrten wie sie...
ok: sie ist konditionell wohl besser wie 99% aller anderen Frauen auf Rädern in Wien, ist mit dem Radl schon quer durch Asien gedingelt)

was ich also zur Kondition meine:
ob du mit 20km/h oder 25km/h Schnitt fährst ist ned so tragisch,
weil Ampelstehzeiten, Wartezeiten beim Kunden, Kunden bzw. Empfänger finden, Liftfahren, ....
das macht einen nicht unbeträchtlichen Teil aus

ein Pedelec müsste
a) ein S-Pedelec sein, schneller als 25km/h
(ansonsten: für die Botentypischen kurzen Sprints reicht der Wiegetritt.. Oberkörperpower dazu in Kombination mit einem leichten Radl -> das reicht um mit dem Verkehr mitschwimmen zu können)

b) leicht sein (also 15kg oder weniger) um es auch über Stiegen tragen zu können, um aus voller Fahrt gesteige hochsprichen zu können usw. damit es agil ist (Slalomfahren um Fussgänger rum, etc.)


was ich mir vorstellen könnte:
ein Gruber-Assist-Rennrad (schön leicht) in Kombination mit einem 360Wh-akku um 2,5kg

wäre aber leider sehr uncool laut
Hauptgrund gegen ein Pedelec ist aber sicher: halt uncool in den Augen der Kollegen





so.. jetzt zum Motor:
Postbote, Schwerlast, .... Elektromotorunterstützung oder E-Bike --> unbedingt

aber beim klassischen Fahrradbotendienst.. ich weiß nicht so recht

zum einen: man fährt nicht ständig zur Zentrale (wo man nachladen könnte)
es gibt Tage, wo ich den ganzen Tag nicht in der Zentrale bin..
ich melde mich in der Früh um 7 Uhr von der coach mit Frühstück in der Hand per Handy an, dass ich frei bin
sobald ich einen Auftrag krieg (jeh nach Dringlichkeit) gehe bzw. stürme ich dann in den Hof zum Radl und es geht los
und ich krieg dann laufend meine Aufträge per SMS (die älteren Profis per Funkgerät)
und das mach ich dann 12 Stunden lang bis 19:00 und fahr dann heim, ohne jeh in der Zentrale gewesen zu sein

also bei so ner 12 Stunden Schicht denk ich auch dass es hin und wieder schon mal 100km sein werden
allerdings sind 10km in der Stadt mit speed anstrengender wie 30km dahingondeln am Lande, selbst wenn am Lande der Schnitt höher ausfällt
 
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labella-baron

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AW: Radkurier mit Pedelec

ich bin seit paar Wochen (bald 2 Monaten) Fahrradkurier..(...)
Danke für den sehr differenzierten und ausführlichen Insider-Bericht.
Er bestätigt zum Teil meine Skepsis und korrigiert andererseits manche meiner Annahmen.
 
Kraeuterbutter

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http://www.veloce.at/webcontent/buch.php


;)
(einer, wenn nicht der erste Botendienst Europas (bald 25 Jahre alt, da gabs noch nicht mal Mountainbikes, anfangs fuhren sie mit Waffenradl weil schön robust))


edit: achja, der Faktor "Coolness" ist nicht zu unterschätzen
ist sicher ein grosser Unterschied zum Fahrrad-Postboten

es sind z.b. auch einige Magister (also Uniabschluss) dabei...
die Fahren, obwohl sie schon seit Jahren Uniabschluss haben immernoch für Veloce
nicht weil man so wahnsinnig viel Geld verdienen kann, sondern weil sie den Job halt wirklich cool finden

auch gibts Leute die bereits im "Alltags-Berufsleben" stehen, trotzdem 1-2mal im Jahr sich aufs Radl setzen und paar Tage für Veloce als Boote fahren, einfach ums nochmal zu spüren
weil es ist GANZ was anderes privat durch die Stadt zu fahren, oder im Auftrag :D

vondaher passt der Pedelec-Antrieb auch sicher mehr zum Postboten/DHL-Radl oder zur Fahrradrikscha
 
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Nader

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AW: Radkurier mit Pedelec

Oder was meint ihr?

LG
ganz im Gegenteil zu anderen, finde ich ein Unterstützung durch eine Elektroantrieb gerade für einen Radkurier ganz interessant und hilfreich. (war auch vor 15 Jahren als Student als Kurier tätig). Ich glaube wenn man einen 10Ah Akku vernünftig über ganze Tagestour verteilen kann würde es enorm viel Entspannung bringen. Man könnte je Stunde ca. 15 Minuten mit Unterstützung fahren und die Muskeln erholen lassen. Am Tagesende wird man nicht mehr kaputt aussehen!;)
 
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AW: Radkurier mit Pedelec

von der Reichweite seh ich da auch kein Problem...

eher vom Gewicht
es würde mich stören
mein Pedelec mit leichtem Akku wiegt ca. 20kg und ist somit auch schon eher zu den leichten zu zählen (zumindest konnte man vor 2-3 Jahren kein Pedelec unter 20kg kaufen)

als Kurier-Radl wärs mir aber zu schwer, da bin ich ja schon mit meinem 14kg Stahlmountainbike ohne Motor auf der schweren Seite
(wenn ich mir die Carbon-Rennräder (z.b. Kuota) einiger Profi-Kurriere so anschaue)

drum auch mein Gedanke Richtung Gruber-Assist..
hier wäre inkl. Elektromotor wohl ein 12kg-Radl möglich
der Akku könnte eventuell im Rucksack verbaut und verstaut sein

leider leider leider ist der Gruber-Assist einer der lauteren Antriebe :(

aber generell hast wohl schon recht:
das es mit Pedelec nicht geht ist eher eine selbstauferlegte Einschränkung
es wäre total uncool... (zumindest in den Augen der anderen... ich selber gehöre jetzt ja beiden Welten an ;) , finde somit auch Elektroräder coooool)
im Endeffekt wäre man aber wohl (wenns ein s-Pedelec ist) wirklich schneller
die paar Sekunden die man durch wildes, wendiges rumgetrickse mit einem leichten Rad rausholt, holt man dann mit dem Elektroradl auf jeder Geraden wieder rein
 
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naja.. wir wissen doch alle wie "Sonntag-vormittag-Rennradfahrer" über uns Pedelec-Fahrer denken => uncool

und Fahrradkuriere denken ähnlich über diese Sonntags-schön-wetter-Rennradlfahrer

und wenn gilt: a < b < c => a < c

na dann kann man sich vorstellen, wie uncool erst pedelecs vor den Radkurier-Augen sind ;)
denken sicher nicht alle so, aber wohl die meisten
 
Nader

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naja, ein Radkurier muss auch das passende und entsprechende Pedelec haben: sportlich, leicht und schnell! deine Gedanke über Gruber-Assist sind in richtige Richtung, aber Gruber ist nicht schnell.

Wenn mein S-Pedelec fertig ist (und angenommen ist auch bisschen schneller), glaubst du werden die Radkurier es uncool finden? ich glaube eher nicht!
 
Kraeuterbutter

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bei der Unterstützung:
Gruber Assist ist doch ein Tretlager-Motor
der bis zu einer Kadenz von 90U/min der Pedale unterstützt
vondaher sollte er auch schnell sein

wir reden hier doch von UNTERSTÜTZUNG und nicht alleine fahren..
vielleicht schafft er mit seinen 100Watt Output keine 30km/h vonsich aus,
aber Unterstützung wird er doch - jeh nach Übersetzung der Schaltung - auch bei 40km/h noch liefern, sofern nicht eine Elektronik hier irgendwie eingreift und begrenzt

zu deinem doppel-Motor-S-Bike..
ich finds cool
aber Radkuriere - so fürchte ich - werden es zwar interessant finden, aber würden sich damit nicht in der Öffentlichkeit zeigen

ich hab die Blicke am Fahrertisch gesehen, als das Thema E-Bikes gestreift wurde, und ich erwähnte, dass ich selber auch eines habe ;)
ich konnte nur noch meine Ehre retten, als ich erzählte dass ich damit einen Anhänger ziehe, und DESHALB die E-Unterstützung habe ;)

geh mal in diverse Mountainbike-foren und lies dir die Kommentare zum Gruber-Assist durch
hier im Pedelec-Forum halten viele den Gruber-Assist ja für zu schwach (weil sie sich ein Fahren mit 30km/h und mehr mit reinem Pseudo-Treten erwarten),
in den Mountainbike-Foren hingegen sind bereits die max. 100Watt die der Motor auf die Kurbel stemmt (was somit nur als Unterstützung dienen kann) bereits zuviel und unfair/uncool
 
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Nader

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AW: Radkurier mit Pedelec

...aber würden sich damit nicht in der Öffentlichkeit zeigen
also ich sage jedem gerne, dass ich ein Pedelec fahre und darauf bin ich stoltz, allerdings fahre ich ein Sportliches.

Geht es bei Radkurier darum Geld zu verdienen oder sich sportlich, cool, sexy zu äußern?

Es kommt immer darauf an, wie man als Radkurier auftritt und nicht was man fährt oder wie man fährt. Was die andere Kurier über mich sagen würden, ist mir doch sch.. egal!
-
 
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AW: Radkurier mit Pedelec

ich fahr auch Pedelec, und bin auch stolz drauf, auch weil ichs selber umgebaut hab, eigene Ideen verwirklicht, etc. etc.
siehe: http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Modellbau_Anhaenger/Posings/E-Bike%20mit%20Anhaenger_DSCF1071_v4.jpg
auch ist meines mindestens so sportlich wie deines ;)
(fahr ja so 36km/h Schnitt INKLUSIVE Anhänger und mit nur unter 5Wh/km Verbrauch)

Geht es bei Radkurier darum Geld zu verdienen oder sich sportlich, cool, sexy zu äußern?
beim Post-Kurier gehts sicher zu 90% ums Geldverdienen

bei den Radkurieren dürfte der Prozentsatz wohl bei einigen anders ausschauen, sonst würden nicht Leut mit Studium-Abschluss den Job machen, wo sie doch anderswo deutlich mehr verdienen könnten
ich hatte selber schon einige Jobs (Nebenjobs), und bei einigen habe ich DEUTLICH mehr verdient als jetzt als Fahrradkurier
trotzdem ists für mich bis jetzt der coolste (Neben)Job den ich jeh gemacht habe

ich werde auch diesen Sommer als Fahrradkurier weiterfahren, obwohl ich zuhause am Lande - wie jedes Jahr - ne Ferial-Jobmöglichkeit hätte wo ich das doppelte im Monat verdienen könnte (ca. 2500netto)

deine Frage war ja auch ob die anderen Kuriere es cool finden würden, und nicht dass es dir sch**** egal ist was die anderen über dich denken...
2teres find ich coole Einstellung die ich soweit eigentlich teile,
und ersteres ist das was ich selber erlebt habe: E-Bikes kommen bei den Kurieren nicht so gut an ;)
 
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AW: Radkurier mit Pedelec

Kräuterbutter, nimmst du denn dein Pedelec, wenn du Sendungen austrägst? Schließt du es dann immer irgendwo an oder wie verhinderst du, dass es gestohlen wird?

MfG
 
Reinhard

Reinhard

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AW: Radkurier mit Pedelec

Er hat doch in diesem Thread schon ausführlich beschrieben und begründet, warum ein er (s)ein Pedelec nicht für Kurierfahrten nimmt ...:rolleyes:
 
Thema:

Radkurier mit Pedelec

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