Rückruf und Jobrad

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vavo01

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Servus,
Ich bin "Besitzer" eines Riese und Müller Packster 70, das ich über Jobrad lease. Dieses ist jetzt mit einem Fahrverbot belegt worden und wird vom Hersteller zurückgeholt. Damit ist der Vertrag mit Jobrad hinfällig.
Normalen Käufern erstattet Riese und Müller den kompletten Kaufpreis zurück. Bei Jobrad heißt es allerdings, dass die bis zur Stilllegung gezahlten Beiträge nicht zurückgezahlt werden. Hat jemand bereits Erfahrungen mit Jobrad und zurückgerufen Fahrrädern gemacht? Meine laienhafte Vorstellung ist die, dass Jobrad vom Hersteller ebenfall wie ein gewöhnlicher Kunde den kompletten Preis erstattet bekommt. Und deshalb das Geld (zumindest den Anteil für das Fahrrad) nicht einfach einbehalten darf, da diese Aufwendungen für sie wegfallen.
 
Nemo1966

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Seh ich auch so der Vermieter hat seinen Teil des Vertrages erfüllt und somit auch zurecht die Miete dafür bekommen.
Weil das Mietobjekt nicht mehr vorhanden ist hat er den Mietvertrag aufgelöst und für dich sind keine weiteren Kosten entstanden.
Was der Vermieter vom Hersteller bekommt und was er damit macht geht dich salopp gesagt nix an.
 
MisterFlyy

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Leasing ist eben kein Kauf. Dem LN ist ja kein Schaden entstanden.
Bei Diebstahl habe ich schon ähnliches hier gelesen.

Nach Ablauf der Leasingzeit kann der LG ein Angebot machen, muss er aber nicht.
Bei Rückruf oder Diebstahl hat er ja nichts mehr, was er anbieten kann.
 
goofy1968

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Jobrad ist Leasing
Leasing ist mieten
Mieten ist keine Ratenzahlung.
Der Leasinggeber hat ein Rad zur Miete gestellt ,wenn auch nicht für die
volle Zeit.
Die Miete wird er aber auch nur für die Zeit berechnet die es zur Verfügung stand.
 
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vavo01

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Seh ich auch so der Vermieter hat seinen Teil des Vertrages erfüllt und somit auch zurecht die Miete dafür bekommen.
Weil das Mietobjekt nicht mehr vorhanden ist hat er den Mietvertrag aufgelöst und für dich sind keine weiteren Kosten entstanden.
Was der Vermieter vom Hersteller bekommt und was er damit macht geht dich salopp gesagt nix an.
Eben das stimmt ja nicht. Der Vertrag wurde nicht, wie vereinbart erfüllt. Er wurde nach nur 6 Monaten quasi storniert.
Es ist ja richtig, dass Jobrad Anspruch auf die von ihnen erbrachte Dienstleistung hat. Die zahle ich ja auch gerne. Aber ein großer Teil der monatlichen Rate ist eben auch der Wertverlust des Rades. Diese Aufwendung hat Jobrad in dem Fall nicht mehr.
 
Fraenker

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Lies halt nach, was im Leasingvertrag zwischen deinem Arbeitgeber und dem Leasinggeber vereinbart ist.
Da gibt es bestimmt Klauseln, die eine vorzeitige Beendigung des Vertrages bei Abhandenkommen der Mietsache ermöglichen. Die Leasingrate, die dein AG an die Lessingfirma zahlt, spiegeln selbstverständlich den Wertverlust + Gewinn etc. für die Leasingfirma wider. Trotzdem hat dein AG das Rad nur gemietet und dir zur Benutzung überlassen.
 
goofy1968

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Aber ein großer Teil der monatlichen Rate ist eben auch der Wertverlust des Rades.
Das ist deine Logik, aber eine Leasingrate ist und bleibt eine Miete.

Und das der Besitzer eines Mietobjektes die Vorteile eines Verkaufes /Rückabwicklung an den Mieter weitergeben muss hab ich noch nirgends gelesen.
 
Nemo1966

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Wie will man einen Vertrag für einen Gegenstand erfüllen der nicht mehr da ist und für dessen verschwinden Jobrad nicht verantwortlich ist.
Nee da sieht du vom Wertverlust keinen Cent mehr.
 
Trekker

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So wie du deine Frage formulierst, gehe ich davon aus, dass du der Leasingnehmer bist.

Meine Vorredner haben Recht. Zu trennen ist das Vertragsverhältnis "Jobrad <=> Hersteller" und das Verhältnis "Jobrad <=> Du".

Jobrad ist Eigentümer des Leasinggegenstandes, du "nur" Leasingnehmer. Im Verhältnis "Jobrad <=> Du" ist Jobrad verpflichtet, den Leasinggegenstand an dich zu überlassen, mehr aber auch nicht. Du bist verpflichtet, die Leasingraten zu zahlen. Mit Ansprüchen, die der Radeigentümer gegen den Hersteller hat, hast du als Leasingnehmer nichts zu tun (Ausnahme: der Eigentümer hat Ansprüche an dich abgetreten).

Solltest du mit dem Leasingrad ein Rennen und das damit verbundene Preisgeld gewinnen, könnte Jobrad auch keine Beteiligung am Preisgeld verlangen. ;)
 
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Das war auch als allgemeine Info an den TO gerichtet.
Hätte ich besser verdeutlichen sollen.
Ich fahre auch ein Jobrad. Wenn man sich über die Bedeutung so einer Leasingsache klar ist,
ist das vorteilhaft und man hat am Ende der Leasingzeit vermutlich Optionen.
Aber über die möglichen Risiken sollte man sich eben auch im Klaren sein.
 
Fraenker

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und das Verhältnis "Jobrad <=> Du".
Dieses Verhältnis gibt es nicht. "Du" hat normalerweise nur einen Überlassungsvertrag mit seinem Arbeitgeber.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Jobradfahrer gar nicht wissen, wer da nun mit wem welchen Vertrag hat :eek: .
 
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vavo01

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Dann sieht es wohl so aus, dass ich den kapitalen Entwicklungsfehler von Riese und Müller mitfinanzieren darf:rolleyes:
 
MisterFlyy

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Wo ist denn der Unterschied, ob der Vertrag nun oder in einigen Jahren endet?
Nun kannst du mit einem neuen Rad weitermachen.
 
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