Qual der Wahl zwischen drei Rädern :)

Diskutiere Qual der Wahl zwischen drei Rädern :) im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo, allerseits :) Ich darf mir zum Hochzeitstag ein Pedelec wünschen :) Das Gemeine: Ich muss es selbst aussuchen. Damit bin ich hoffnungslos...
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Melanchton

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Hallo, allerseits :)

Ich darf mir zum Hochzeitstag ein Pedelec wünschen :) Das Gemeine: Ich muss es selbst aussuchen. Damit bin ich hoffnungslos überfordert, obwohl mein Google-Fu nicht ganz schlecht ist.

Haben soll es:
26" Radgröße, 44 < Rahmenhöhe < 49
Mittelmotor
tiefer Einstieg

Cool aber optional wäre:
Rücktritt

Ein paar habe ich ins Auge gefasst, aber bei allen bleiben bei mir Fragen offen :( Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

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City - E-Bike PROPHETE GENIESSER City E-Bike 26
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smartEC CitX-7NS City Pedelec Mittelmotor, 1.699,00 €
Fischer Cita 4.1i
https://www.alternate.de/FISCHER-Fahrrad/Cita-4-1i-(2021)-Pedelec/html/product/1688809

Ich habe gehört, man kann bei einzelnen Motoren die Unterstützung bis 100% einstellen, so dass man ohne Kraftaufwand fahren kann. Das wäre mein Traum, weil ich behindert bin. Geht das bei einem dieser Räder? Falls ja, welches Zubehör wäre nötig?

Im Forum erwähnte jemand, dass er einen Bafang Motor (AEG, eigentlich) habe, den er durch Software von 5 auf 9 Unterstützungsstufen umstellen konnte. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind AEG-Motoren (im Prophete) baugleich mit Bafang. Was wäre nötig, um das auch zu haben?

Die mitgelieferten Displays finde ich sehr ... nützlich. Mein innerer Geek möchte aber eines mit anderen Anzeigen, zB aktuelle Akkulast. Kann man hübsche Displays nachrüsten? Falls ja, worauf muss man achten?

Mein Mann hatte auch an einem Umbausatz überlegt. Bei diesen gibt es welche, die man optional mit einem Gashebel ausstatten kann, so dass das Rad praktisch ein eBike wird. Falls meine Behinderung fortschreitet, wäre es gut, wenn ich diese Option hätte. Ginge das bei diesen Rädern? Durch welche Ringe müsste ich springen, um die entsprechende Zulassung zu bekommen? Oder reicht es, das Rad einfach entsprechend zu versichern?

Bitte entschuldigt, falls die Fragen schon beantwortet wurden. Über die Forensuche habe ich nichts gefunden, oder ich habe die falschen Stichworte. In dem Fall würde ich euch bitten, mich in die richtige Richtung zu schubsen und ich geh' wieder suchen :)

Lieben Dank fürs Lesen!
 
mango

mango

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wenn du nur wenig beinkraft hast, brauchst du ein pedelec -ohne- drehmomentsensor. du brauchst dann lediglich die pedale ohne kraft in bewegung zu halten. der motor übernimmt den rest. pseudopedalieren nennt man das.

die meisten mittelmotoren haben aber einen drehmomentsensor. manchmal findet man welche ohne diesen sensor. das müsstest du aber vorher gezielt abklären.

zudem brauchst du eine nabenschaltung mit rücktritt.

wenn du ein pedelec mit vorderradmotor, nabenschaltung und stromstufensteuerung wählst, bist du auf der sicheren seite. die pedelecs kann man pseudopedalierend fahren. prophete hat z.b. passende räder, vermutlich auch mit 26er rädern, im angebot.

bei otto oder neckermann wirst du aber vermutlich auch andere anbieter finden.
 
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Melanchton

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wenn du nur wenig beinkraft hast, brauchst du ein pedelec -ohne- drehmomentsensor. du brauchst dann lediglich die pedale ohne kraft in bewegung zu halten. der motor übernimmt den rest. pseudopedalieren nennt man das.

Ich glaube, das meinte ich mit Fahren ohne Kraft. Danke, dass ich ein neues Suchwort habe :)

Vorhin habe ich ein Video auf Youtube über eine Software von Bafang gefunden. Es wurde nicht alles erklärt, aber es sah so aus, als könnte man da einstellen, wie viel Unterstützung der Motor liefert. Wäre es bei einer passenden Einstellung nicht egal was der Sensor ausliest?

Vorausgesetzt, der Drehmomentsensor ist nicht verbaut, wie misst ein Pedelec dann, wie viel Unterstützung es liefern soll? Oder sind die Stufen dann bedeutungslos?

wenn du ein pedelec mit vorderradmotor motor wählst, bist du auf der sicheren seite. die pedelecs kann man pseudopedalierend fahren. prophete hat z.b. passende räder, vermutlich auch mit 26er rädern, im angebot.

Einen Vorderradmotor habe ich ausprobiert, es ging grandios in die Unterwäsche :( Ich hatte das Gefühl, überhaupt keine Kontrolle zu haben, vor allem in den Kurven. Deswegen habe ich mich für einen Mittelmotor entschieden.

Ein Rücktritt ist für mich optional, weil ich im Zweifel die Kraft in den Beinen verliere, aber nicht in den Händen. Ich brauche also so oder so zwei Handbremsen.
 
mango

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Einen Vorderradmotor habe ich ausprobiert, es ging grandios in die Unterwäsche :( Ich hatte das Gefühl, überhaupt keine Kontrolle zu haben, vor allem in den Kurven. Deswegen habe ich mich für einen Mittelmotor entschieden.
das war vermutlich ein motor mit geschwindigkeitsstufen. die sind gefährlich. du bräuchtest einen mit stromstufen.

mach aber evtl. mal eine probefahrt auf einem mittelmotor mit drehmomentsteuerung. bosch, shimano, yamaha haben die beispielsweise. evtl. reicht die beinkraft dafür. rheumatisch bedingt hab ich auch nicht mehr so viel power in den beinen, komme aber mit meinem mittelmotor mit drehmomentsensor gut zurecht.

mit den bafang motoren kenne ich mich nicht aus. da können dir andere besser was zu schreiben.
 
Radon76

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Hallo, wenn dein Mann eh schon an einen Umbausatz gedacht hat, dann klingen deine Anforderungen nach einem
Bafang BBS01. (da gibt es auch viele Displays zur Auswahl um deinen inneren Geek zu befriedigen;))
Der Einbau ist im übrigen kein Hexenwerk.

Da brauchst du die Pedale nur bewegen und schon geht es vorwärts, quasi ohne Kraftaufwand.
Der Gashebel war bei meinen Bestellungen immer schon dabei, hatte ihn allerdings nur testweise einen Tag lang verbaut. (funktioniert)
Der Gashebel ist in Deutschland bis 6 km/h erlaubt.
Wie es mit einer Regelung darüber hinaus ausschaut weiss ich leider auch nicht.
Den Motor kannst du auch mit der Software programmieren, was wegfällt ist der Reiter "Torgue", da der BBS01 nicht
Drehmomentgesteuert ist, was ja deinem Anforderungsprofil entspricht.

Zur Prgrammierung gibt es hier auch einen grossen Tread: Programmierung BBS01 / BBS02
 
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Fiddeli

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Hallo Melanchton,

ich als Frau würde noch darauf achten, dass das Rad nicht mehr als 20 kg wiegt und da sind die Räder mit Nabenmotoren meist im Vorteil, Dann die PAS- Steuerung und so sollte dem Spaß nichts mehr im Wege stehn. I

Allerdings würde ich einen Hinterradnabenmotor empfehlen, da die Motoren vorne bei unwidrigen Straßenverhältnissen und in anderen Situationen, ausbrechen können und mir die Gewichtsverteilung unvorteilhaft vorkommt. Es existierten ebenfalls Heckmotoren mit Drehzahlsensoren z.B. von Mahle:

OPTIMA E40

Oder:
Geero – das innovative Retro E-Bike

Gibt es leider nicht als Tiefeinsteiger.

Bei Poison lässt sich etliches selbst konfigurieren, Du müsstest den H400B von Bafang wählen:

E605 Light Sport Lady 28 Zoll wählbare Gruppen

Der Rahmen fängt ab 150 cm Körpergröße an, sogar ein Riemenantrieb ist verfügbar.

Eine Kettenschaltung konnte ich mit früher auch nicht vorstellen, macht aber bei hügeligen und bergigen Straßenverhältnissen mehr Sinn. Schließlich fährt man mit dem Pedelec wesentlich weiter, als man es anfangs gedacht hat. Ein Vorteil ist, dass man beim Nabenmotor wegen den Verschleißteilen rund um die Kette, sich weniger sorgen muss.

VG
 
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RUBLIH

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Motoren die Unterstützung bis 100% einstellen, so dass man ohne Kraftaufwand fahren kann. Das wäre mein Traum, weil ich behindert bin.
Mein Mann hatte auch an einem Umbausatz überlegt
Cool aber optional wäre:
Rücktritt
ich als Frau würde noch darauf achten, dass das Rad nicht mehr als 20 kg wiegt und da sind die Räder mit Nabenmotoren meist im Vorteil,

Fasse ich dieses mal als "Basis" zusammen und schwelge ein wenig:
Es gibt leichte Fahrräder. In dieser Rahmengröße um 12Kg - ohne Motor.
Die haben dann meist keine Federgabel.
Rücktritt meint Nabenschaltung. Ist eine schlechte Bremse. Wird mit dem Pedelec nun eine höhere Geschwindigeit als vorher erreicht - ich halte Rücktritt für gefährlich. Die Reaktionszeit und die Bremsbetätigung, Bremsleistung ist unzureichend. Fährt man aber wie gewohnt um 17..20km/h - eher im Flachen - kann man mit Rücktritt zurechtkommen.
Umbausatz mit VR Nabenmotor. Daumengas "total illegal" um dann mit etwas Pedalbewegung sehr entspannt fahren - dabei ist mein Gewicht bestimmt um Faktor 2 größer. Meine Pedelec wiegen 18 und 19Kg - bei RH64 - das meint XXL.

In der Summe:
Ein nettes Rad mit soliden Rahmen - der optimal zum Körper paßt mit Rücktrittbremse und Frontmotor mit Hand/Daumengas, mit etwas größerem Akku für Distanzen bis 30km, unter 20Kg bei hoher Unterstützung. Für den Komfort mit dicken Reifen - damit bügelt man bei geringer Geschwindigkeit sehr viele Unebenheiten so weg - es gleitet förmlich. Der Lenker mit gebogenen Griffen sehr hoch, für eine fast aufrechte Sitzposition. Der Sattel weich und breit, gegebenfalls mit Federn hinten - Wittkopp und Co ;)

Es gilt bei jeder Komponente genau hinzusehen - was brauche ich - was will ich - was ist überflüssig - was bringt was

So bevorzuge ich leichte angenehme Lenker mit leichten Vorbauten, leichter Sattelstütze, leichtem Lenkopflager, leichter Pedalerie, mit leichtem Tretlager, leichtem Gepäckträger, leichten Speichen, leichten Nippeln, leichten Motor, leichten Rahmen, leichtn Felgen, leichten Reifen....

In der Summe kommt das Wort "leicht" häufig vor. Leicht findet sich am Rad meist selten. Verbaut werden Gepäckträger aus massivem Rohhr mit überdimensionierten Halterungen, Stahlkurbeln an überschweren Tretlagerdingern, mit suoperschwren Pedalen, am extrem schweren Stahllenkern an STahl Einsteckvorbauten, mit schwerem NECO Stahl Steuersatz, an billigesten schweren Alufelgen mit schwere Speichen, schweren Nippeln, schweren Schlauch, schweren Reifen und das geht so weiter. Es gilt, möglichst billige minderwertige Produkte, bei maximalen Gewicht um ein möglichst schweres Rad zu kreieren um maximalen Profit rauzuschlagen.

Nun den Kompromiß suchen/finden - was wie wo....
 
M

Melanchton

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Hallo, wenn dein Mann eh schon an einen Umbausatz gedacht hat, dann klingen deine Anforderungen nach einem
Bafang BBS01. (da gibt es auch viele Displays zur Auswahl um deinen inneren Geek zu befriedigen;))
Der Einbau ist im übrigen kein Hexenwerk.

Ein Umbau wäre ebenfalls super spannend, zumal der Herr Gatterich damit auch ans Basteln kommt :) Er hatte genau diesen Bafang scharf angeguckt und der Motor hat zurück gezwinkert :D

Leider scheitert das an einem passenden Rahmen. Ein brauchbares Rad mit passender Zulandung (ich möchte auf 150kg max. Gesamtgewicht kommen) plus Motor sprengt unser Budget :(

Ich habe ein altes Pedelec (von 2010 oder so) und mag den Rahmen, aber da lässt sich der Motor scheinbar nicht verbauen und es fehlt die zweite Handbremse für hinten. Ich hänge mal ein Bild an. Falls dir etwas einfällt, wie ich diesen Rahmen weiternutzen kann, immer her mit den Ideen!

Allerdings würde ich einen Hinterradnabenmotor empfehlen, da die Motoren vorne bei unwidrigen Straßenverhältnissen und in anderen Situationen, ausbrechen können

Ich habe mich für einen Mittelmotor entschieden. Vorderrad habe ich ausprobiert (mein Mann hat einen und mein altes Rad auch): Der ist mir zu instabil, vor allem auf Feldwegen, und ich hasse das Gefühl, gezogen zu werden. In Kurven kam ich überhaupt nicht klar damit. Hinterradmotor kenne ich nicht.

Einen Mittelmotor fand ich perspektivisch am besten, weil die Baugruppen getrennt sind. Sollte ich den Motor hinrichten oder einen anderen wollen, kann ich den so leichter austauschen, ohne gleich auch ein Rad mit tauschen zu müssen.

Eine Kettenschaltung konnte ich mit früher auch nicht vorstellen, macht aber bei hügeligen und bergigen Straßenverhältnissen mehr Sinn.

Ich bin Nabenschaltungen gewöhnt, aber so groß ist der Unterschied heute auch nicht mehr :) Sie sind aufwändiger in der Wartung, aber dafür muss man nicht alles ersetzen, wenn mal was kaputt geht.

Wenn Du nicht so gross bist könnte ein Faltrad mit PAS für dich passen. Handliches Rad. Z.b diese hier:

Da sind mir dann die Räder ein bisschen zu klein :) Ich bin sowohl 26" als auch 28" gefahren und mochte die Agilität der kleineren Räder lieber, das spräche für ein Klapprad. Aber ich wohne auf dem Land, das heißt oft genug unbefestigte Wege. 26" ist da ein guter Kompromiss, denke ich.

Hier vermeidet ein kluger Radfahrer Straßen, denn die Einheimischen fahren wie die Henker :) Nur Touristen fahren auf Straßen, aber die tragen Spandex in Neonfarben - das verbietet bei meiner Körperform meine Eitelkeit :D

Ein nettes Rad mit soliden Rahmen - der optimal zum Körper paßt mit Rücktrittbremse und Frontmotor mit Hand/Daumengas, mit etwas größerem Akku für Distanzen bis 30km, unter 20Kg bei hoher Unterstützung. Für den Komfort mit dicken Reifen - damit bügelt man bei geringer Geschwindigkeit sehr viele Unebenheiten so weg - es gleitet förmlich. Der Lenker mit gebogenen Griffen sehr hoch, für eine fast aufrechte Sitzposition. Der Sattel weich und breit, gegebenfalls mit Federn hinten - Wittkopp und Co ;)

Genau so :) Ich werde mit ziemlicher Sicherheit einen anderen Sattel brauchen, mein Po ist nicht normkonform. Ein zweiter Akku wird so oder so dazu kommen, durch meine Behinderung werde ich wahrscheinlich sehr oft mit hoher Unterstützung fahren müssen.
 

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Radon76

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Wären denn Halterungen vorhanden, um hinten eine Felgenbremse nachzurüsten?

Ansonsten sieht das Tretlager passig aus.
Müsste natürlich nachgemessen werden. Breite maximal 73mm, Innendurchmesser mindestens 33,5mm.
Rücktrittbremse evtl. auf Freilauf umbauen.
Oder ein neues Hinterrad mit Nabenschaltung und Freilauf. Kostet auch nicht die Welt.
 
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Melanchton

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Wären denn Halterungen vorhanden, um hinten eine Felgenbremse nachzurüsten?
Nein, das nicht. Aber ein Schweißer, der auch mit Alu umgehen kann.

Äääh.

Mein geliebter Ehegatte hat gerade Nägel mit Köpfen gemacht 😍🤪🤩🤩🥳 Er hat das Fischer bestellt.

Ich glaube, ich heirate ihn. Nochmal. Und dann nochmal.

Sobald das Rad da ist, werde ich berichten :) OK, spätestens dann, wenn ich nach der Probefahrt wieder aus dem Krankenhaus komme :D

Dann steht das Spielen mit der Motoreinstellung und einem Gashebel an. Da werde ich sicher wieder über Hilfe dankbar sein :)
 
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Melanchton

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Das Rad ist da und ich möchte euch Rückmeldung geben.

TL;DR: Ich liebe es!

Das Fischer Cita 4.1i ist ein richtig solides Gerät :) Bei Fischer kann man im Onlineshop Räder mit "Mängeln" (aka: wurde schon mal ausgeliefert) deutlich billiger bekommen als im Einzelhandel. So habe ich knapp 300€ unter Listenpreis gekauft.

Freudige Überraschung: Es hat eine hydraulisch gefederte Sattelstütze und die Bremsen haben Schnellspanner. Ansonsten wie im Laden beschrieben mit Federgabel und allem drum und dran. Was ich erwartet habe, war, dass man einen Schlüssel drehen muss, um den Akku scharf zu schalten, aber den Schlüssel braucht man nur, um den Akku zu entnehmen; das ist praktisch, weil ich den Schlüssel dann am Bund lassen kann. Die Klingel ist anämisch, da muss was stärkeres her.

Der Motor (Bafang M200) ist super leise. Das Rollgeräusch der Reifen übertönt ihn :) Dadurch, dass der Akku im Rahmen verbaut ist und der Mittelmotor kaum aufträgt, fällt er echt nicht auf. Das kommt meiner Eitelkeit zugute :D

Dafür hat er eine Eigenschaft nicht, die ich gerne hätte: Pseudopedalieren :( Zumindest habe ich noch nicht herausgefunden, wie es geht.

Beim Bergfahren müssen wir zwei uns noch ein bisschen aneinander gewöhnen. Ich habe die Angewohnheit, beim Schalten Druck von den Pedalen zu nehmen. Versuche ich, am Berg einen höheren Gang einzulegen, schaltet sich der Motor ab, ich schalte, es wird langsamer, ich trete und muss sofort wieder runter in den niedrigeren Gang. Das spielen wir dann mindestens zwei Mal, denn wenn ich den Druck beim wieder runterschalten weg nehme, wird es nochmal langsamer. Das diskutieren Fred und ich aber noch aus, es liegt mit Sicherheit an meinem Schaltzeitpunkt und ist reine Gewöhnungssache :)

Ein weiteres Problem scheint mir, dass der Motor je nach Stufe mit der Unterstützung aufhört, bevor er 25km/h erreicht hat. Das fühlt sich seltsam an und verhindert, dass ich mit Tempo einen Berg hoch fahre. Damit wird es schwierig, bei einem Tal Schwung zu holen: Ich muss auf eine gewisse Geschwindigkeit runter, bevor der Motor wieder mitarbeitet, oder die Unterstützung frühzeitig auf Stufe 5 hoch setzen.

Natürlich möchte ich jetzt gerne mit den Einstellungen spielen. Weiß jemand von euch, welches Schnittstellenkabel ich brauche? Oder gehe ich damit besser zu einem Händler bzw einer Werkstatt?
 
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Hallo, allerseits :)



Natürlich möchte ich jetzt gerne mit den Einstellungen spielen. Weiß jemand von euch, welches Schnittstellenkabel ich brauche? Oder gehe ich damit besser zu einem Händler bzw einer Werkstatt?
Moin,

schau dir mal den Stecker vom Display an ist dieser dreieckig geht da nix mit Software. (Can-Bus Protokoll)
Da es sich um ein 2021er Modell handelt vermute ich ganz stark das es Can-Bus ist.

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schau dir mal den Stecker vom Display an ist dieser dreieckig geht da nix mit Software. (Can-Bus Protokoll)
Da es sich um ein 2021er Modell handelt vermute ich ganz stark das es Can-Bus ist.
Ja, der Stecker sieht aus wie deiner, ist aber fünfpolig. Warum sollte es bei einem Can-Bus nicht gehen? Ist auch nur ein Bus.
Das funktioniert nur wenn man die PAS, also Drehzahlsensoren verbaut hat.
Das sollte der Fall sein.
 
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