Pulsar 3, was für ein Gerät...

Diskutiere Pulsar 3, was für ein Gerät... im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; So, ich habs getan, und mir eines der stärksten (und teuersten....) momentan verfügbaren Modellbaulader gekauft. Den Pulsar 3. Inclusive Alles...
yardonn

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So, ich habs getan, und mir eines der stärksten (und teuersten....) momentan verfügbaren Modellbaulader gekauft.
Den Pulsar 3.
Inclusive Alles, 1,5 kW Netzteil und Bluetooth-Modul. Macht dann zusammen fast 1000€....

Man darf garnicht drüber nachdenken, wie lange man dafür mit dem Auto fahren könnte...

Eine bunte Palette von Gründen führten zu dieser Kaufentscheidung. Primär nicht mein Alleweder, sondern mein CityEl.
Die Zwischenzeitlich 60 Ah in 32 Zelle NiCd waren halt mit dem alten Lader (Pulsar 2+) bei max. 6,6 A Ladestrom nur noch über Nacht zu laden.an
Bei immer mehr Zugang zu Zwischenlademöglichkeiten wurde das immer nerviger.
Aber das alleine hätte nicht gereicht, dazu ist es einfach zu viel Geld, und mein CityEl nur das 2.t-Fahrzeug.

Denn Zusätzlich leide ich darunter, das fast alle meine Akkus fürs Alleweder aus Zellen bestehen, die zwar relativ Zügig zu laden sind, aber Einzelzellenüberwachung brauchen, und die verwendeten BMS kein schnelles Laden zulassen. Dank Mitgliedschaft im Drehstromnetz kann ich auf 200 Ladehalte in Ganz Deutschland zu greifen, und davon schon ein halbes Duzend in direkter Reichweite, aber mit meiner Bisherigen Ladetechnik machte auch beim Alleweder zwischenladen nur begrenzt Sinn.

Das ist jetzt anders:
Meine 6 Ah A123-Zellen: heute mal mit 24,9 Ampere in weniger als 15 min vollgeknallt. Dank integrietem Balancer ohne Risiko, eine Zellengruppe zu überladen.
Mein 9,6 Ah 10 S Konion Pack musste heute auch mal ran, hab im 20 Ampere Ladestrom zugemutet. Wurde zwar warm (jedes mal wohl besser nicht machen...), aber in weniger als 30 min (dank "Fastmode" keine lange Ladeschlussphase...) von ganz Leer zu 95% voll...
Sollte ich für die Langstrecken einen 2.ten 9.6 Ah Pack ausleihen können, dann würde ich immer noch mit 1,3 C Laden können, und so zügig ein paar weitere Reichweiten-Km ins Alleweder reinprügeln können...
Gut, bei den Konions geht es billiger mit mehreren einfachen CCCV-Chinaladern, aber meine A123 und meine 8 Ah LifePo brauchen halt beim Laden Einzelzellenüberwachung, und nur mit so einem Integriertem System kann ich das unterwegs mit akzeptabler Verkabelung sicher erledigen.

Außerdem war mir Wichtig, 24 Volt Akkus (die ich mir relativ leicht leihen kann...) benutzen zu können, um aus ihnen meine Hauptakku Nachladen zu können. Und der Pulsar läßt sich einfach an 12 Volt, 24 Volt und 48 Volt-Akkus anschließen. Leider noch keine 36 Volt akkus, aber das ist nur ein fehlendes Softwarefeature, was hoffentlich in absehbarer Zeit durch ein Update behoben wird.
Dank Powerlimiter von 50 Watt bis 1,5 kW kann ich jeden 24 volt Akku nehmen ohne ihn zu überlasten.
Der 16 s Balancer läßt bei mir kein Wünsche offen, sogar "48 Volt" in LiFePo kann ich damit direkt anschließen.

Naja, momentan nicht viel Zeit zum Reisen. Aber auch nicht viele 36 Volt Lithium-Akkus, so das Zwischenladen (neben sehr sparsamer Fahrweise)
meine realistischte Chance sein wird, meine Fernreiseziele (meist so ca. 100 km...) zügig zu erreichen.

Und, wenn alle (Lithium...) Stricke reisen, gehe ich halt wieder mit den guten alten NiCd-Blöcken auf Reise. Vieleicht dann einfach einen Weniger mit nehmen, dann passt auch der Lader noch rein, und Leichter ist er noch dazu.
Ein 5 Ah 32 Zellen NiCd.Block wiegt ca. 5 kg. Der Lader inclusive Netzeil und allen notwenigen Kabeln ziemlich genau 4 kg...
Also was öfter laden, dafür was weniger Akkus durch die gegen Schleppen.

Ins CityEl habe ich übrigens gerade in weniger als 1,5 Stunden 34 Ah reingeladen... früher hätte das ca. 5,5 Stunden gedauert...

Ich fühle mich wie ein Kind zu Weihnachten.
Und ich hab noch garnicht bei den Spielzeugfeatures angefangen.
Bluetooth... also werde ich in zukunft (wenn ich mal zeit habe, mich drum zu kümmern...) am Schreibtisch sehen können, wie der Ladevorgang gelaufen ist/ läuft... wenn man mehrere Akkus nacheinander lädt, und ein paar Treppen dazwischen liegen, auch was mehr als nur eine Spielerei...
Sobald das Smartphone-App dazu fertig ist, werde sogar ich mir wohl eins zulegen, ist dann beim Zwischenladen unterwegs viel leichter zu transportieren...)

Nach viel Frustation (hab in den letzen Monaten meine 2 16 Ah/ 36 Volt akkus mit je 4 kg gewicht abschreiben müssen....) endlich mal ein Fortschritt, was meine Flexibilität und Reichweit angeht. Wenn auch ein Teuerer...
Aber im Gegensatz zu Akkus hält ein Pulsar quasi ewig, da er vom Hersteller dauerhaft sehr günstig repariert wird, wenn doch mal was dran kommt. Meinen Pulsar 2 + hab ich schon 2 mal selber mit dummheit geschrottet, und war jedes mal mit 35 € Reperaturpauschale dabei. Und das noch innerhalb weniger Tage. So ein Service zu so einem Preis habe ich noch nie irgendwo gesehen...
Also eine Investion in die Zukunft, hoffe ich. Sollte besser lange halten und viele Kilometer mit vielen Akkus und diversen Fahrzeugen ermöglichen.
Sonst wäre es nur ein weiterer beweis, das Elektromobilität zwar faszienierend, aber auch meist ein wenig Teuer ist.
 
H

Heiko

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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Fotos vom Lader und Netzteil (mit Größenvergleichsobjekt) bitte!?
Mich interessiert, was man da so mitnehmen muß für die lange Tour.

Gruß und weiterhin viel Spaß damit!
Heiko
 
yardonn

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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Dimensionen gibt es auf der Website... Aber ich mache auch noch mal ein Photo...
Sperrig ist vor allem das Netzteil (2,6 kg...), aber mit einer perfekten Alleweder-Form, stark rechteckig nimmt es ungefähr so viel Platz ein wie ein Akkurad-Akkukoffer, passt also wunderbar mit in die Bodenwanne. Der Lader ansich ist nicht groß, wie ein großes Zigarrenkistchen.
In der Hinsicht echt akzeptabel.
Werde es aber mal ins alleweder legen und Fotographieren.
 
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vmax

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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Ja die Modellbaufrizen sind doch nicht alle Idioten:D
 

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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Ähm wo soll der Beweis dafür sein?
Tausend Euro für ein Ladegerät aus zu geben sehe ich nicht gerade als Beweis für Inteligenz an (wenn auch nicht unbeding für das gegenteil... hoffe ich ;) ). :D
Eigentlich muss man zu reich, fanatsisch oder verzweifelt sein, um so viel Geld aus zu geben...:D

Aber wenn du die erbauer des Gerätes meinst... in der Tat, clever gemacht. Hat aber ja auch recht lange gedauert, eigentlich warte ich schon ca. 2 Jahre auf des tatsächliche Erscheinen des Pulsar 3...
 
Alfred

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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Muss zugeben, ich habe auch schon geliebäugelt mit diesem High End - Lader:) ... aber 600 Euro nur für den Lader war mir dann doch etwas zu heftig!

Habe mich für den iCharger 3010B von Junsi entschieden. Kostet 1/3 und ist von der Leistung her (1000W) fast ebenbürtig.
(gibt's übrigens auch in Kombination mit Netzteil)
@für Heiko: Netzteil + Lader ca. 2,7kg

Der iCharger kann allerdings "nur" bis 10S balancieren, aber das reicht für meine Anwendungen aus :D

Gruß
Alfred
 
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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Ja, wenn man auf die reine Wattleistung schaut, ist der Junsi im Preis-Leistungsverhältniss deutlich besser, da er (reden wir mal über das komplettpacket, ich lade nicht aus Bleibatterien...) noch nicht mal die Hälfte Kostet.
Auch ich schmeiße nicht gerne Geld zum Fenster raus, deshalb mal meine Persönlichen Ko-Kriterien für den Junsi:
Ich habe 12 S LiFePo (A123 und andere) Akkus, und gerade die A123- Akkus kann ich auch mit über 1 kW laden.... (Junsie nur 10 S)
Ich musst 32 Zellen NiCd laden (Junsi nur 25....)
Ich will aus anderen Akkus laden können (Junsi nur bis 38 Volt, Pulsar 3 bis 60 Volt Eingangsspannung)
Der Pulsar 3 macht den doppelten Ballancerstrom (1 A), was zwar normalerweise nicht wirklich notwendig ist, wenn man aber wie ich Akkus immer mal wieder neu zusammenstellt, ergibt das eine beträchtliche Zeitersparniss... Ob der Junsi dabei genau wie der Pulsar 3 "kapazitiv" vorgeht, oder die Energie verheizt, weiß ich natürlich nicht. Wobei des Kapazitive Umladen ja noch den Vorteil hat, das auch die schwächste Zelle gestützt wird, so das der Balanciervorgang nochmal beschleunigt wird. Aber wie gesagt, beim normalen laden sollten Zellen nicht so debalanciert sein, das der Junsi da nicht ausreicht.


Für mich sind aber einfach die 32 Zellen NiCd mit Reflexladen das KO-Kriterium. Das kann sonst eigentlich keiner ausser die Jungs von PP-RC (Der Obit Microlader Pro konnte es auch, nur leider hab ich nur den ohne pro...).

Bastelt man aber nicht mit allen Möglichen Zellen, so ist auch der Junsi zu teuer. Dann schaltet man ein paar billige CCCV-Chinalader zusammen, und kommt so deutlich billiger auf die 1000 Watt. Ein Akku im Pedelec-Bereich sollte eigentlich nur 2 anschlüsse haben, + und - .... ;) alles andere ist was für Modellbauer (anderes Wort für chronische Bastler *grins*).
 
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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

ahh.. hat wirklich lange gedauert...
in den Foren (Modellbau) wurde ja schon immerwieder geredet über das Teil

boa.. Leistungsmässig echt der Hammer
ich hab noch ein 276Watt Orbit Pro (vor über 10 Jahren gebraucht gekauft, durch Softwareupdate Lipo und später auch noch Fepo4fähig gemacht worden)

damit hatte ich jahrelang den stärksten Lader am Flugplatz

aber 1500Watt.. mann... ;)
sind die 276Watt max. meines Orbits schon schwerer Tobak für ne Autobatterie (die ja als Versorgungsakku modellbautypisch verwendet wird) wenn er mit voller Leistung anfährt


vom Preis.. 600Euro... jomai..
andere hauen sich für 2000Euro ne Ledergarnitur ins Auto, für 1000Euro ein Schiebedach, für 1000Euro ne Klimaanlage, für 1000Euro ne Musikanlage
für 1000Euro Chiptuning für 20Mehr-PS

den Lader hast du 10Jahre und länger
und selbst in 10 Jahren wird das immernoch ein Top-Teil sein und sich vor 99% aller anderen Lader nicht verstecken brauchen

falls noch ein Pedelec auch daheim wo stehen hast:
spendierst ihm einen schön kleinen, leichten 10s Akku mit 2Ah
für die gemütliche, kurze Feierabendrunde

da gibts nämlich mittlerweile Lipos, die du offiziell mit 15C laden darfst !!
sprich: 4-5min Ladezeit *g*
 
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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Leider sind es keine Echten 1500 Watt, nur theoretisch.
Das Netzteil hat "nur" 1,5 kW, der Lader ist an diesem Netzteil auf eine Maximalleistung von 1250 Watt beschränkt. (das andere Empfohlen Meanwell hat schon 3 kW, das war mir doch was oversized, was Preis, Gewicht, Größe und Leistung anging.... auch wenn man da 2 Pulsar 3 dranhängen kann....)
Und Leider wird die Ladeleistung in der Leistungsabregelung immer noch nicht dynamisch angepasst (ist mir zumindest nicht aufgefallen), so das die 1,25 kW erst gegen Ladeende bei "Maximalspannung" anliegen.
Aber die meisten Akkus fangen schon mit knappen 1 kW Ladeleistung an zu laden... damit kann ich leben...
Bei mir geht es ja nur um massig Wh , die ich reinladen kann. 5 min Laden ist für mich uninteressant, da geht ja an Wh trotzdem "nichts" rein.
Ich plane eher so mit 1 - 1,5 kWh Akkukapazität (sehr langfristig...), und Ladepausen von etwas über einer Stunde...
Heißt dann bei mir im Alleweder ca. 100 km zügig (aber doch noch etwas vorsichtiger am Gasgriff als auf dem Weg zur Arbeit...) zurücklegen, und dann Ladepause.
Ohne zu viele Berge dürfte ich so auch mit Gepäck und kleinem Anhänger so einen Zyklus in 4-5 Stunden schaffen , so das ich (ohne Stress...) 300 km am Tag fahren kann (hm, was manche auch ohne Motor schaffen...).
Was für mich defakto "unbegrenzte" Reichweite bedeutet, muss ich noch mehr km an einem Tag "fressen", dann wohl mit dem Verbrenner auf der Autobahn, Velomobilfahren ist zwar Geil, aber es gibt wichtigeres im Leben, als ganze Tage am Stück drin zu verbringen, da sage auch ich lieber mit Kind und Frau im Auto als alleine im VM....
 
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AW: Pulsar 3, was für ein Gerät...

Also ich bin nach meinen Erfahrungen wieder vom BMS abgekommen. Solange ich das Zeug bediene, macht das auch nichts.

Geladen werden meine LiFes in der Regel ohne Balancer am 1,8A CCCV- China Schaltnetzteil. NACH jeder fünften bis zehnten Ladung stöpsel ich dann nochmal den Robbe TOP Equalizer 12S dran, der mit seinen 50mA Ausgleichstrom innerhalb weniger Minuten Gleichheit herstellt.
Für Nummer sicher und die Möglicheit, bis 16S aufzustocken wäre der Pulsar3 natürlich eine tolle Variante. Über 10 Zellen Balancer und Ladegerät in einem gibt's leider fast garnicht.

Entladen wird dann mit Unterspannungsabschaltung für den ganzen Akkupack. Nicht besonders genau, aber geht. Wer da noch sicher gehen möchte, kann zwei Celllog 8S anstöpseln. Die piepen bei unterschreiten der eingestellten Einzelzellenspg. und haben sogar noch Alarmausgänge, mit welchem man ein FET in der Hauptleitung ansteuern könnte.


Was mich beim Pulsar nur schon immer gestört hat, ist die Abhängigkeit vom Hersteller. Kommt eine bessere Zellchemie raus mit einer anderen Spannung pro Zelle, muss ich wieder hoffen dass der Hersteller Updatet. Und wenn die Spannung pro Zelle geringer als LiFe ist, dann muss ich evtl. auf ein Gerät mit noch mehr Balancer-Ausgängen hoffen.
Also irgendwie.... weis nicht. Deswegen hatte ich mich damals schon (wie Heiko) für den Kraftwürfel entschieden. Obwohl vom Hersteller nichts neues mehr heraus kommt, bin ich mit dem Lader immernoch unabhängig und benutze ihn noch. Wie der Pulsar damals noch ohne Balancer...

Wie weit ist denn die Reichweite vom Bluetooth? Von Keller bis Bühne wird es sicher nicht Reichen. Als typisch habe ich da eher 10m auf Sichtkontakt im Kopf.
 
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Was mich beim Pulsar nur schon immer gestört hat, ist die Abhängigkeit vom Hersteller. Kommt eine bessere Zellchemie raus mit einer anderen Spannung pro Zelle, muss ich wieder hoffen dass der Hersteller Updatet. Und wenn die Spannung pro Zelle geringer als LiFe ist, dann muss ich evtl. auf ein Gerät mit noch mehr Balancer-Ausgängen hoffen.
Ich kann die Bedenken nachvollziehen, aber solange pp-Rc nicht pleite macht, bis du gerade aus diesen Gründen bei dennen gut aufgehoben.
die haben schon heute unterstützung für Zellen eingebaut, die noch nicht mal ich kenne ;) (Irgendein LiXXX, bis 20 Zellen, aber natürlich nur 16 gebalanced, also noch geringer spannung als LiFePo...).
Die Softwareentwicklung hat da eigentlich nie grund zur Klage gegeben. Ich wüßte nicht, wann es mal bei irgendeinem Anderen Lader ein nennenswert verbreitetes Feature gegeben hat, was nicht kurzfristig per Update nachgerüstet wurde.

Und sogar mein über 10 Jahre alter Orbit (leider ohne Pro...) kann frei konfiguriert werden, was die Schlussspannung pro Zelle angeht... Damit kann ich sogar meine 12 S LiFePo laden, obwohl er nur 11 S "kann", indem ich 3,98 Volt Pro Zelle einstelle und dann 11 S einstelle.... Klar, hat keine Balancer...

Ein "Balancer" wird immer das Problem bleiben wenn es immer mehr S werden, da hilft nur ein Kaskadierbares System...


Zum Bluetooth kann ich noch nichts sagen, die hatten die Antenne vergessen... Und auch wenn ich die Heute Abend hab, werde ich wohl nicht viel Zeit dafür haben...
Die Sprechen von 100 Metern. Natürlich freihes Feld nehme ich an, wir reden schließlich über Modellbauer, die fliegen meist nicht in geschlossenen Gebäuden....
Ich sitze auch nur weniger 10 Meter vom Ladeplatz entfernt. Aber ob es die 2 Stahlbetondecken Durchdringt, da habe ich auch so meine Zweifel.
Funktionieren wird es aber auf jen Fall. Ich kann den Laptop an einem Seil aus dem Fenster runter lassen, bis zu direktem Sichtkontakt *grins*.#
Praktikabler wird da wohl ein Bluttooth-repeater (gibts sowas?).
Aber am Bluetooth hängt nicht mein Herz... konnte schon diverse Jahrzehnte ohne leben...
 
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Aber am Bluetooth hängt nicht mein Herz... konnte schon diverse Jahrzehnte ohne leben...
Ich denke da an unbeaufsichtigtes Laden. Oder Meldung im Fehlerfall. Am einfachsten wäre da wohl ein Alarmausgang, oder eine enorm laute Sirene. Die High-Tech Spielzeuglösungen wären da Bluetooth, WLAN oder Anruf auf's Handy (bzw. Feuerwehr).
 
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*gg*
bin also nicht der einzige, der auf den 12s-Trick beim Orbit draufgekommen ist ;)

solange sich das CCCV-Verfahren nicht ändert, kannst mit einem Orbit alle Zellen laden, egal mit welcher Spannungsvorgabe die da daherkommen

in dem fall wars gut, dass ihnen beim Orbit der Speicherplatz am EProm ausgegangen ist..
weil sonst hättens vielleicht einen Fepo4-Modus eingebaut
dafür war kein Platz mehr, weshalb sie den Umweg über das Setup mit einer variabel einzustellenden Zellspannung wählen mussten

na, das Teil wäre wirklich der Hammer...
für uns im Verein seit wir nen 230V-Anschluss haben, die Vereinsschleppmaschine

12s3p A123
damit könnte man dann elektrisch - mit wirklich nur sehr kurzen Pausen - den ganzen Tag lang schleppen
da braucht niemand mehr nen Verbrenner

und die hohe Zyklenzahl der A123 lässt auch 20mal Nachladen am Wochenende zu, ohne dass der Akku nach 2 Monaten hin ist
 
Alfred

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Ich habe 12 S LiFePo (A123 und andere) Akkus, und gerade die A123- Akkus kann ich auch mit über 1 kW laden.... (Junsie nur 10 S)
Junsi kann auch 12S LifePo4 mit 1kW laden, aber nur 10S balancieren ;)

Mit 32 NC - Zellen und bis 60V Eingangsspannung kann Junsi jedoch nicht mithalten.

Der Pulsar 3 macht den doppelten Ballancerstrom (1 A), was zwar normalerweise nicht wirklich notwendig ist, wenn man aber wie ich Akkus immer mal wieder neu zusammenstellt, ergibt das eine beträchtliche Zeitersparniss... Ob der Junsi dabei genau wie der Pulsar 3 "kapazitiv" vorgeht, oder die Energie verheizt, weiß ich natürlich nicht.
Ja auch hier hat der Pulsar die Nase vorne, Junsi kann "nur" 0,5A, und das nicht kapazitiv, sondern verheizt sie (Bleeding - Balancer)!

Mir geht's aber hauptsächlich um Power, und die hat der 3010B auch!
Ich kann zB. einen 10S/3P (6,6Ah) Lifepo4 Akku für meine Schleppmaschine mit knapp 30 Ampere in ca. 17min vollladen :D

Gruß
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Ich kann zB. einen 10S/3P (6,6Ah) Lifepo4 Akku für meine Schleppmaschine mit knapp 30 Ampere in ca. 17min vollladen :D
hehe.. genau das Szenario das ich vor 2 Postings selber vor Augen gesehen habe *gg*
 
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wie lange hast Du denn auf das edle Teil warten müssen
Kommt drauf an, wie man es sieht. Schon als ich vor über 2 Jahren den Pulsar 2+ gekauft habe, schielte ich eigentlich auf den 3er... so gesehen fast 2 Jahre.
Aber da ich zwischenzeitlich einige Lithiumpacks mit massig Kapazität hatte, die mit einfachen CCCV Ladern geladen werden werden können, war der bedarf nach mehr Power im Modellbaulader auch nicht so dringend...
Darüber das der 3er endlich fertig ist, bin ich mehr per Zufall gestolpert, als mein 2+ unverhoft den Geist aufgab...
Wollte dann direkt einen Haben, da gabs aber noch einen Monat Lieferzeit, da viele Vorbestellungen vorlagen... Und natürlich meinen 2+ Repariert als Reservelader.
Also erst mal nur den 2+ Reparieren lassen.
Mit unglaublicher ungeschicklichkeit hab ich den dann 3 Wochen später mal wieder dumm (man sollte keine 36 Volt am Lasteingang anschließen...) zerstört.
Diesmal hab ich aber dann nach 2 Wochen wartezeit den noch mal reparierten 2+ zusammen mit einem 3er bekommen...



Der Orbit Pro ist für mich mittlerweile relativ uninteressant, er kann es nicht mit dem 2+ aufnehmen, ausser das er Lüfterloss ist, was ohne ein Lüfterlosses Netzteil aber witzlos ist... Insbesondere da Orbit ja wohl keine Ladegeräte mehr baut...


Zum Bluetooth: konnte mich einlogen, leider stürzt die Pulsar-Graph software bei mir aber relativ schnell ab (kann nur wenige Klicks machen...).
Ach wäre das schön, wenn mal was ohne viel Zeiteinsatz funktionieren würde...
 
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Für mich sind aber einfach die 32 Zellen NiCd mit Reflexladen das KO-Kriterium.
Für mich wäre der Junsi in jedem Fall ausreichend, da ich nur 7s (24V-System) zu laden habe. Ich komme aber im normalen Alltag mit 150W Ladeleistung in der Firma und dem Akkurad-Lader (auch um die 150W) zu Hause super zurecht.
Schnellladen mache ich zur Not mit dem PowerCube (300W, oder eben echte 10A Ladestrom bei 29V).

Gruß
Heiko
 
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Ich komme aber im normalen Alltag mit 150W Ladeleistung in der Firma und dem Akkurad-Lader (auch um die 150W) zu Hause super zurecht.
Kommt Zeit, kommt Bedarf.
Ich hab auch mit 20 Zellen NiCd und dem Orbit Microlader mit 175 Watt Ladeleistung angefangen.
Das ging auch... aber zwischenladen war halt nicht drin, und so mussten die Akkus für die ganze Strecke reichen, was bei NiCd ganz schön belastet, wenn man 100 km fährt...
Den Pulsar 2+ gab es dann, als es das CityEl schon gab, das braucht halt 36 Volt, und die 175 Watt Ladespitzenleistung waren eindeutig nicht ausreichend... für das CityEl.
Bis Heute könnte ich über 95 % meiner Fahrten mit dem Orbit laden (wenn ich noch NiCd im Alleweder regelmässig nutzen würde...).

Es geht aber um die wenigen %, wo ich weiter fahren will, als eine Akkuladung reicht.
Und dann braucht es masive Ladepower, sonst sind die Wartezeiten unakzeptabel.
Aber weil es sich natürlich nur um wenige Fahrten handelt, habe ich diese Investition auch lange nicht intensiv betrieben, obwohl ich schon früher mit dem "Männerladegerät" etwas in einer ähnlichen Leistungsklasse hätte erstehen können.

Aber jetzt, nach über 25.000 km nur mit Strecken von maximal einer Akkureichweite wird es nun für mich Zeit, mich von Ladestation zu Ladestation zum Ziel zu hangeln, auf meinen wenigen Fernfahrten. Meine Bisherige Strategie, solche Strecken mit massiver Akkubestückung zu fahren hat zwar funktioniert, aber so toll war es auch nicht, zu viel Aufwand die Akkus zu organisieren und zu viel Gewicht und Stauraumverlust...
Aber wie das mit dem Zwischenladen klappt, muss auch erst die Zukunft haben.
 
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das es sich - nur aufs zwischenladen bezogen - wirklich auszahlt,
musst aber wohl öfters wie einmal am Tag bzw. länger als 1h zwischenladen

vom Volumen und Bauraum her dürfte ein 36V 20Ah-Akku auch kaum schwerer und grösser sein

und 36V 20Ah entspricht ja ca. dem, was du in 1-1,5h Nachladen kannst, richtig ?

allerdings: mit dem 36V 20Ah-Akku würdest dir diese 1-1,5h Nachladen unterwegs ersparen, deinen Schnitt deutlich erhöhen, wenn du eine 1-1,5stündige Zwangspause vermeiden könntest

auf der anderen Seite dürften die Kosten ähnlich liegen,
und der 36V 20Ah ist in 5Jahren (?) hin,
wärend das Ladegerät vielleicht 15 Jahre hält
und wenns mal wirklich weit ist, kannst bei 3h Pause auch 36V 40Ah nachladen
und: jeh mehr und grösser die Akkus, umso eher brauchst ja auch sowieso auch zuhause stationär ein grösseres Ladegerät (oder zusätzliches)
 
Thema:

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