programmierbares?? mini-BMS

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christoph-rp

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AW: programmierbares?? mini-BMS

BMS und die Balancerleitungen abgebrannt. .. Also bitte Vorsicht beim verbinden mit dem Controller.
Danke für Deine, leider ernüchternden, Erfahrungen, an dem Punkt Verbinden bin ich auch diese Woche. Da meine Elektronikkenntnisse ausbaufähig sind, sind dazu sind einige Fragen offen, die mir hoffentlich jemand beantworten kann:

1. Kann ich dort, wo auf der Grafik der Charger angeschlossen ist, auch den Controller anschließen? Also ein Anschluß für Laden und Betrieb?

2. Wo mache ich, wenn ich die Grafik ansehe, da am besten eine Sicherung rein?

3. Den englischen Text unter der Grafik, mit dem Widerstand und dem Kondensator und dem Funken, wann da was und aus welchem Grund angeschlossen und entfernt wird, hab ich nicht ganz erfasst. Die Teile hab ich hier, aber: Muss man das nur einmal machen beim erstmaligen Anschluß, oder jedes Mal beim Verbinden Akku->Controller? Welche Funktion haben der Kondensator und der Widerstand (roter Punkt) genau? In welcher Reihenfolge geht man da beim Anschluß am besten vor? Danke für alle Beiträge.
 

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Alv

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AW: programmierbares?? mini-BMS

1. Kann ich dort, wo auf der Grafik der Charger angeschlossen ist, auch den Controller anschließen? Also ein Anschluß für Laden und Betrieb?
Hängt von der intenen Schaltung des BMS ab. Eher nicht.
2. Wo mache ich, wenn ich die Grafik ansehe, da am besten eine Sicherung rein?
In die Minusleitung des Akkus.
 
Reinhard

Reinhard

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AW: programmierbares?? mini-BMS

1. Kann ich dort, wo auf der Grafik der Charger angeschlossen ist, auch den Controller anschließen? Also ein Anschluß für Laden und Betrieb?
Nein. Dort wo im Schaltplan "LOAD" steht, kommt der Controller bzw. die Last hin.
 
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haegar

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AW: programmierbares?? mini-BMS

Auf jeden fall Sicherung in die +leitung, wenn die Sicherung durchgeht und ein Verbraucher Saft ziehen will ist das wohl tödlich ( für das BMS :) )
 
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salue

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AW: programmierbares?? mini-BMS

Hallo Zusammen.
Dem "intelligenten BMS" von BMSBattery(eCityPower) fehlt wohl ein vernünftiger Einschaltstrombegrenzer. Darum habe ich mir die im Anhang dargestellte Schaltungsergänzung überlegt, die neben der Funktion zur Begrenzung des Einschaltstromes auch noch die Funktionen "Blitzschutz für die Stecker" und "Allgemeiner Ein-/Ausschalter" erfüllen soll.

Da ich ein Elektrolaie bin wäre es nett, wenn die Experten die Schaltung mal begutachten könnten.

Vom Prinzip sollte die Schaltung so funtionieren:
1. Beim Einschalten oder Anstecken an den Akku wird FET1 über den
Spannungsteiler RSPT1/2 sofort durchgeschalten, so daß über den
Ladewiderstand die Kapazitäten im Kontroller geladen werden können.

2. Gleichzeitig beginnt sich CT zu laden, wegen RT mit einer
Zeitkonstante von 5 Sekunden, so daß in dieser Zeit die
Spannung an den Gates von FET2/3 auf ca. 11V ansteigt.

3. Bei Gatespannung um 3 bis 4V fangen FET2/3 an durchzuschalten, also
vermutlich nach etwa 1 Sekunde, genug Zeit also um CC zu laden.

4. Fet2 überbrückt nun den Ladewiderstand, so daß der volle Strom fließen
kann und Fet3 schaltet über den Steuereingang den Controller ein.

5. Im Ausgeschalteten Zustand kann über keinen Weg Strom fließen,
also auch nicht über den Ladewiderstand.

Bitte schaut euch das doch mal kritisch an.

Spezielle Fragen: Sind die FETs richtig ausgewählt und beschaltet?
Stimmt die Abschätzung mit der Zeitkonstanten?

Gruß
Salü
 

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haegar

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Die idee ist ja gut aber doch etwas aufwändig, eine zweite Verbindung direkt vom AKKU zum Controller mit Vorwiderstand würde es vl auch tun.
1. Abbrand vermeiden
2. Elko kann sich vorher schon aufladen
3 Wenn Das BMS abschaltet und der Elko leer ist muß man nicht darauf achten das das BMS wieder zuschaltet, über das extrakabel ist das Elko gleich wieder voll.
 
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salue

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AW: programmierbares?? mini-BMS

@haegar
Danke für Deine Anmerkungen.
Ja, das mit dem 2. Kabel ist die Lösung für die Guten, die niemals Handlingsfehler machen. Habe mich bisher auch dazugerechnet. Aber jetzt schon 2 x Controller gegrillt wegen Einstecken in der Nacht in unbeleuchtetem Gelände vor steilem Berg (einmal mit Massegehäuse vom XLR-Stecker im männlichen Gegenpart nen Kurzschluß im Kontroller verursacht wie genau ist mir immer noch unklar, einmal vergessen die invertierenden Ladekabel fürs Turnigy abzuziehen.)

Bin jetzt gebranntes Kind. Und deshalb jetzt lieber auf Nummer sicher!!! Einmal, nach dem Laden, die Kabel in der verkehrten Reihenfolge gesteckt und schon raucht das BMS ab. Und wenn ichs nicht vergesse, meiner Freundin wirds passieren, so selten wie sie fährt. Zudem verschrecke ich sie, wenn ich ihr erklären muß daß sie die Kabel nur so und so stecken darf. Also bitte Plug und Go ohne große Erklärungen. Und drum soll mein Akkupack zukünftig beim Montieren ans Fahrrad auch automatisch verbunden werden, so daß ich keine Stecker mehr in der richtigen Reihenfolge separat stecken muß.
Ist ja auch kein gutes Engineering wenn man Handlingsfehler nicht verhindert. Und mein Ziel bei der Bastelei ist es, wenn schon nicht bessere Qualität, so doch mindestens die gleiche und einfacheres oder mindestens gleiches Handling zu erreichen wie die Standardfahrradhersteller. Und bei denen funktionierts auch einfach mit "Akku Einstecken", ohne Extrakabel.
Diese kleine Bequemlichkeit beim Handling und die dadurch entstandene Sicherheit wäre mir der Mehraufwand in der Schaltung schon wert. Und die soll ja das Handling von 2 Kabeln automatisch übernehmen. Vielleicht sind deshalb ja die kommerziellen E-Bikes so teuer, weil halt doch noch einige kleine, feine Details hineinentwickelt wurden. Und im Fall eines billigen Fernost BMS ist die obige Lösung doch ein kostengünstiger Weg um auf europäischen Standard mit easy handling zu kommen.

Die Frage ist jetzt aber immer noch offen: Würde die Schaltung denn, so wie ich sie dimensioniert habe, funktionieren? Um mit den Kosten noch etwas runterzukommen könnte ich mir auch den IRF 1405 vorstellen. Kostet dann noch 1,35€ statt 6€, hat aber halt 3-4 mal so viel Rdson; Schaltungskosten gesamt dann ca. 3€ (5€ auf Streifenraster-LP), soviel kostet ja schon bald ein vernünftiger Stecker.
 
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haegar

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Jaja, Handlingsfehler .....kann leider passieren, Da der Akku bei mir immer am Rad bleibt stört mich das wenig.
Durch deine Schaltung blicke ich leider nicht so ganz, noch eine Variantefür die Elektriker hier: würde es nicht reichen den FET durchschalten zu lassen wenn über einen Parallelen wiedestand die Spannung vor dem Controller auf ca 95% der Spannung(per z-Diode) erreicht ist?
Die Kosten sind weniger der Grund, eher Baugröße und Anfälligkeit, kenne mich aber mit FET`s nicht aus.
 
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haegar

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Die schreiben ja daß im prinzip auch ein widerstand geht, wenn der Controller im leerlauf nur wenig strom braucht. Für einen konstanten vorladestrom ginge auch das hier:
http://www.bayer-soft.de/elektro/strombeg/konstant.htm , wegen 35 V max. noch nen kleine Widerstand vor?!
Es gibt die BMS ja jetzt für 13$ (bei abnahme von 100 Stk ;-) ),
da kann man ja mal testen
 
pbor87

pbor87

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AW: programmierbares?? mini-BMS

Hi,
Es gibt die BMS ja jetzt für 13$ (bei abnahme von 100 Stk ;-) ),
da kann man ja mal testen
Da hat sich der "Blitzschutz" schon bei einem BMS rentiert,der ist ja abnehmbar und kann in einer Flotte von 100 BMS nacheinander eingesetzt werden.:D
 
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salue

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AW: programmierbares?? mini-BMS

@Paraman und pbor
Sorry, die Geschichte mit einem einzigen Mosfet funktioniert zwar als Blitzschutz, aber nicht mit dem mini-BMS. Da bleiben dann zwar die Stecker heil, das BMS raucht aber trotzdem ab, weil der Kondensatorladestrom nicht begrenzt wird.

Und drum hab ich mir eine Schaltung ausgedacht, die einfacher und kostengünstiger sein sollte als die käufliche Vorladeschaltung. Ja, wirklich einfacher! Denn wenn man sich mal die Bedienungsanleitung der käuflichen Vorladeschaltung durchließt, dann wird man merken, daß man selbst mit dieser Schaltung eine bestimmete Steckreihenfolge einhalten muß, was bei meiner nicht der Fall sein sollte.

Den ersten FET (bei mir FET2) brauchen wir also sowieso schon (Ein-/Ausschalter ohne Blitz). Und der Zweite (bei mir FET1) erledigt dann die Vorladung über einen Widerstand automatisch, da brauchen wir dann keinen zusätzlichen Taster oder nen Widerstand am Steckergehäuse und auch keine Bedienungsanleitung zum Einschalten. Und der dritte FET soll sicherstellen, daß der Kontroller erst aktiviert wird wenn die Vorladung erledigt ist. Ich geb's zu, auf den Letzten könnte man wohl als Erstes verzichten. Aber wer ein bisschen Löten kann, dem ist's halt auch schon egal ober er noch nen FET und nen R dazulötet. Dann hat er aber was simples in der Bedienung und muß nicht erst "Vorglühen".

Aber meine Frage, liebe Experten, habt Ihr leider immer noch nicht beantwortet.
Würde das denn so, wie ich es dimensioniert habe, funktionieren, wenigstens theoretisch?

Selbst wenn's für Euch zuviel Aufwand wäre, mir macht das Basteln Spaß und ich hab gern was G'scheites.

@haegar
Ja, deinen Vorschlag, Widerstand nur durch FET überbrücken, ist ja bei mir auch der Ausgangspunkt. Nur realisier ich's halt nicht mit der Elko-Spannung, sondern mit einem separaten Kondensator. 95% Elkospannung wäre aber wohl für's Gate zu hoch. Trotzdem find ich Deine Idee nachdenkenswert.
Wenn aber der überbrückende FET wieder abgeschaltet wird und der Akku gesteckt bleibt, dann verbraucht der Kontroller dauernd Strom. Und wenn der Kontroller dann auch noch richtig Strom einsteuert, was er ja jederzeit versehentlich kann (z.B. Fehlbedienung durch Fahren in abgeschaltetem Modus bei gestecktem Akku), dann brennt der Vorladewiderstand durch. Also leider noch keine vollständige Lösung. Sorry, zum schlechten Verständnis meiner Schaltung. Ich hab mir die Erläuterungen nochmal durchgelesen und glaube nicht daß ich es besser erklären kann. Was verstehst Du denn nicht? Überigens kann man das fast so klein hinpfriemeln wie nen zweiten Taster.

Salü
 
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Noch einfacher wäre doch ein niederohmiger (Leistungs-)NTC?
Im kalten Zustand begrenzt er den Stromfluß, erwärmt er sich durch den Stromfluß, verringert er seinen Widerstand.
Solche NTCs werden z.B. in Schaltnetzteilen oder Trafos mit hoher Induktivität eingesetzt im den Einschaltstrom zu begrenzen.
 
Paraman

Paraman

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AW: programmierbares?? mini-BMS

Sorry, die Geschichte mit einem einzigen Mosfet funktioniert zwar als Blitzschutz, aber nicht mit dem mini-BMS. Da bleiben dann zwar die Stecker heil, das BMS raucht aber trotzdem ab, weil der Kondensatorladestrom nicht begrenzt wird.
Da hast Du recht. Aber mit Überbrückung von einem z.B.100 Ohm Widerstand müsste sich die Sache in Griff bekommen lassen. Die Überbrückung müsste halt zeitgesteuert (nach z.B. 2 Sekunden ) oder, wahrscheinlich etwas aufwändiger, spannungsgesteuert einschalten.
Sorry, dass ich Dir nicht weiterhelfen kann - bin selber auch kein Elektro-Profi.
Man käme halt dann mit nur einem FET aus und auch der restliche Schaltungsaufwand würde sich in Grenzen halten. Bin gespannt was ihr noch rausbekommt. In 2 Wochen dürften meine BMS kommen.
 
Paraman

Paraman

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salue schrieb:
Und wenn der Kontroller dann auch noch richtig Strom einsteuert, was er ja jederzeit versehentlich kann (z.B. Fehlbedienung durch Fahren in abgeschaltetem Modus bei gestecktem Akku), dann brennt der Vorladewiderstand durch.
Diode in Reihe zum Vorwiderstand?
 
H

haegar

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über den Widerstand wird doch der Strom begrenzt, wenn man z.B nen 1000Ohm nimmt bei 40 V Akku gehen da nach "uri" etwa 40ma drüber, macht 1,6 Watt.
das sollte ein entsprechender Widerstand für 1-2 Sekunden doch schaffen.
Wie lange es dauert um 1 Farrad (nicht Fahrrad :) ) aufzuladen weiß ich aber auch nicht, vl jemand hier im Forum???
Die Elko`s haben j nur ein Bruchteil davon.
 
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