Probleme beim einschalten der Beleuchtung über MOSFET

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1337hm

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Hallo,

ich verwende an einem KT Controller ein MOSFET (IRF520) der einen DCDC Wandler für die Beleuchtung einschaltet (48V -> 10V).
Das hat rund 4000km gut funktioniert, dann hatte ich die Idee, zusätzlich zur Busch Müller IQ-X noch eine Cyo Premium zu montieren.

Das hat dann auch einige Zeit funktioniert, aber dann spinnte plötzlich der Controller -> keine Unterstützung und hat behauptet, der Akku sei der leer obwohl frisch geladen. Anschließend fing sich der Controller wieder, aber die Beleuchtung lies sich nicht mehr ausschalten.

Erste Vermutung: Feuchtigkeit im Controller. -> Nein, Controller war trocken.
Zweite Vermutung: Controller schaltet dauerhaft die 5V ein, obwohl dieser ausgeschaltet ist. -> Nein, dies funktioniert auch so wie es soll.

Also MOSFET getauscht -> Akku angeschlossen -> Beleuchtung noch aus -> Controller eingeschaltet -> Beleuchtung geht mit an -> Controller ausgeschaltet -> Beleuchtung bleibt eingeschaltet

Was mache ich falsch? Habt ihr Ideen, wie es besser geht?
 
onemintyulep

onemintyulep

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Weiss jetzt nicht was du konkret falsch machst, aber bei dem MOSFET-Schalter gibt es folgendes zu beachten:
Am Gate sollte der Widerstand nicht zu gross sein (Feuchtigkeit) Gleichzeitig sollte ein Widerstand zu Masse liegen (damit er auch beim Ausschalten schnell abschaltet). Du solltest auf jeden Fall eine Zenerdiode zwischen Gate und Masse vorsehen, auch wenn die Gatespannung weit unter 20V liegt. Es gibt nämlich eine Verbindung (Kapazität) zwischen Schaltspannung und Gate.
Dein Problem (Lichtschalter beeinflusst den Controller) kann ich mir jetzt auch nicht erklären. Das vorgenannte dient zum Schutz des FET. Wenn der kaputtgeht dann meistens leitend->Licht bleibt an.
 
1337hm

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Weiss jetzt nicht was du konkret falsch machst, aber bei dem MOSFET-Schalter gibt es folgendes zu beachten:
Ich weiß es jetzt, ich hab den ohne irgendwelche Widerstände und Zenerdioden verwendet... hat auch recht lange funktioniert :)

Am Gate sollte der Widerstand nicht zu gross sein (Feuchtigkeit) Gleichzeitig sollte ein Widerstand zu Masse liegen (damit er auch beim Ausschalten schnell abschaltet).
Kannst du das mit der Feuchtigkeit genauer erklären?
In welcher Größe sollte ich die Widerstände R_IN und R_GS wählen?

Du solltest auf jeden Fall eine Zenerdiode zwischen Gate und Masse vorsehen, auch wenn die Gatespannung weit unter 20V liegt. Es gibt nämlich eine Verbindung (Kapazität) zwischen Schaltspannung und Gate.
Ist eine Zener Diode bei diesem nicht schon integriert oder was sagt mit das Schaltbild?
https://www.infineon.com/dgdl/irf520npbf.pdf?fileId=5546d462533600a4015355e340711985
 
onemintyulep

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Der Schaltbild sagt lediglich dass du dir eine Diode zwischen Drain und Source in Sperrichtung denken sollst. Das Diodensymbol am Gate ist weil es ein N-FET ist.
Kannst du das mit der Feuchtigkeit genauer erklären?
Das betrifft dich wahrscheinlich nicht. Weil der FET kaum Strom braucht sondern nur die Spannung kann man einen sehr hohen Widerstand vor das Gate platzieren und einen entsprechend grossen Widerstand gegen Masse und der FET schaltet trotzdem. Aber dann landet man in der Grössenordnung die zB. durch Feuchtigkeit gebrückt wird und der FET schaltet durch die Feuchtigkeit, bzw. nicht.
Der Controller hat 5V am Lichtausgang, oder? Du solltest einen 100Ohm Höflichkeits-Widerstand vor das Gate schalten und zB. 10k gegen Masse. Die Zenerdiode ca. 10-15V parallel dazu. Wie gesagt warum der Controller davon betroffen war weiss ich nicht wirklich...
 
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