Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer

Diskutiere Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Das stimmt. Aber die Wahrscheinlichkeit dessen ist natürlich größer, wenn man ein KFZ auf einer für dieses verbotenen Fläche bewegt - Stichwort...
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Callamon

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Welche Folgen so ein Unfall für Angehörige hat, steht in keiner Zeitung!

Allen Verkehrsteilnehmer, Fußgänger, Fahrradfahrer, Pedelecfahrer, S-Pedelecfahrer u.s.w kann
der Führerschein entzogen werden durch Führerscheinstelle und oder Richterliche Anweisung.
Das stimmt.

Aber die Wahrscheinlichkeit dessen ist natürlich größer, wenn man ein KFZ auf einer für dieses verbotenen Fläche bewegt - Stichwort "Vorsatz" - , als wenn ein Unfall mit einem Fahrzeug dort passiert, wo es auch fahren darf.
 
andreasDo

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... vorsätzlich den Radweg befahren ist nicht dasselbe wie vorsätzlich einen Unfall herbeiführen. Aber da ich kein Jurist bin wie scheinbar @Callamon halte ich mich jetzt zurück und warte auf die entsprechenden Belege.
 
Callamon

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Schachner SBS08
Seufz... man kann auch alles komplett zerreden.

Die Kernfrage war, ob es einen Unterschied mache, ob man mit einem Pedelec auf einem Radweg einen Unfall verursacht oder mit einem S-Pedelec.

Da kann man jetzt tausende von Varianten aufführen, ich nannte ein einfaches Beispiel. Unstrittig ist doch wohl: ein S-Pedelec ist auf einem Radweg nicht erlaubt. Damit verursacht man also entweder einen Unfall mit einem Fahrzeug, dass auf dem Radweg fahren darf oder aber mit einem Fahrzeug (KFZ), das es nicht darf. Allein das macht einen Unterschied. Würden wir hier ernsthaft ebenso derart klein-klein diskutieren, wenn die Frage lauten würde "macht es einen Unterschied, ob ich mit einem Fahrrad auf einem Radweg einen Unfall verursache oder mit einem PKW?". Denn im Grunde ist die Frage dieselbe.
 
robat1

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Offensichtlich ohne "naheliegende" Umgehungsstrasse, und somit nicht ohne mehr Abgase zu umfahren.

Und dann in der Durchganssreke 30 einführen....... diese Dörfer habe ich satt bis oben hin. Kein Wunder dass da manch ein Hitzkopf extra Gas gibt.

Wir sind jetzt 8 Jahre lang jedes WE, von München Richtung Osten, jeden Freitag "nach der stressigen Arbeit" 90km Landstrasse zu unserem 100% Pflegefall gefahren und Sonntag spät Abend wieder zurück.
Und am Montag ohne jede Erholung wieder in die Arbeit.

Und dabei ging es auf der Strecke durch geschätzte 10 Dörfer wovon ein Teil tatsächlich auf der Durchgansstrasse 30 eingeführt hat und die ........ Anwohner das damit millitant "betonen" dass Sie vor einem nur 20-25 fahren und dann mit 3kmh abbiegen.

Das beruhigt den Verkehr nicht, sondern mach die Leute die heutzutage noch was zu leisten haben und das ganze System des Gekdverschenkens finanzieren nur aggressiev.

Nach jedem solcher Schulmeister und Kriecher hab ich dann ungewollt Gas gegeben weil es mir einfach zum Hals raus hing, und mir die Zeit davon lief bis zur Ablösung beim Pflegefall.

Bin für einheitlich 30 innerorts. An bestimmten Stellen eben weniger. (20)

Hi S.Surfer,

Bis jetzt hielt ich dich immer für einen Vernünftigen Typen. Echt schade.

Wie du an deiner eigenen Beschreibung selbst sehen könntest, wenn du wolltest, fahren Raser immer ihre Geschwindigkeit egal was auf den Schildern steht.

Ein generelles 30 oder gar ..... 20 ändert nichts daran. Nur dass Leute die immervernüftig fahren dann auch schon zu schnell sind, weil eben nicht jeder vom Nichtstun lebt.

Der einzige Effekt der mit generellem 30 erreicht wird, ist dass alle die vernüftig flüssig 50 auf Durchgangsstrassen fahren wollen, weil sie in den 16-20h in denen sie nicht schlafen eine gewisse Menge an Verpflichtungen zu erfüllen haben, zusätzlich gestresst, genervt und ausgebremst werden.
Das führt dann nur zu Agressionen und riskanten Überholmanövern nach dem Dorf.

Sowas wünschen sich nur Leute die mehr aus dem Topf entnehmen als sie einzahlen ....
Mehr hab ich zu diesen 30 Forderungen nicht mehr zu sagen.
Ende

Robert
 
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onitali

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Rein rechtlich kann man natürlich argumentieren, dass ein Unfall mit einem Auto auf dem Radwege das selbe wie mit einem S-Pedelec auf dem Radweg ist. Aber dann müsste sich auch die Frage stellen, warum Rennräder am Radweg fahren dürfen und S-Pedelecs nicht, angesichts der Tatsache, dass ein S-Pedelec viel mehr mit einem Rennrad als mit einem Auto gemeinsam hat.

Dies ist übrigens kein Affront gegen Rennradfahrer, sondern gegen die absurde Gesetzgebung, die S-Pedelecs nicht auf Fahrrädern erlaubt. Zumindest in einem Paragraphenreiterland wie Deutschland führt das dann zu so ärgerlichen Situationen wie sie der Threadersteller erlebt hat (und, mal nebenbei bemerkt, führt das dann leider auch zu so erbitterten schwarz-weiß-Diskussionen in Threads wie diesen...). Ich bin froh, dass die Schweizer da gesetzestechnisch vernünftiger unterwegs sind... und dass bei uns in Österreich es zwar rechtlich ebenso absurd wie in Deutschland ist, es in der Praxis aber niemanden interessiert. :)
 
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Eicher

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es in der Praxis aber niemanden interessiert. :)
"Lenkererhebung" heist das in dann in dem Schreiben aus Österreich!
Und das Bayrische Finanzamt zieht dann den Geldbetrag ein, bei Verstößen
mit KFZ in Austria. Nur mal so nebenbei ;)
Oder fahr mal als Berufskraftfahrer mit Ziff. 95 am Samstag mit Wohnanhänger
nach Frankreich......... Da sind dann locker mal 3K € fällig.
Regeln gibt es überall! Sich daran zu halten macht das Leben halt leichter! Für Alle!
 
MisterFlyy

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Diesen kann man bei Fahrten mit einem KFZ auf einem Radweg wohl voraussetzen, denke ich.

Die rote Ampel mit dem Auto missachten, das Tempolimit ignorieren ist dann auch Vorsatz, oder?

Wenn deinen Annahme richtig ist, wäre fast immer Vorsatz mit im Spiel und die Kfz-Haftpflichtversicherung könnte genauso oft den Regress durchsetzen.

Der Unfall muss das Ziel des Handelns sein, damit der Vorsatz zieht.
 
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SilbernerSurfer

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Offensichtlich ohne "naheliegende" Umgehungsstrasse, und somit nicht ohne mehr Abgase zu umfahren.

Und dann in der Durchganssreke 30 einführen....... diese Dörfer habe ich satt bis oben hin. Kein Wunder dass da manch ein Hitzkopf extra Gas gibt.

Wir sind jetzt 8 Jahre lang jedes WE, von München Richtung Osten, jeden Freitag "nach der stressigen Arbeit" 90km Landstrasse zu unserem 100% Pflegefall gefahren und Sonntag spät Abend wieder zurück.
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Und dabei ging es auf der Strecke durch geschätzte 10 Dörfer wovon ein Teil tatsächlich auf der Durchgansstrasse 30 eingeführt hat und die ........ Anwohner das damit millitant "betonen" dass Sie vor einem nur 20-25 fahren und dann mit 3kmh abbiegen.

Das beruhigt den Verkehr nicht, sondern mach die Leute die heutzutage noch was zu leisten haben und das ganze System des Gekdverschenkens finanzieren nur aggressiev.

Nach jedem solcher Schulmeister und Kriecher hab ich dann ungewollt Gas gegeben weil es mir einfach zum Hals raus hing, und mir die Zeit davon lief bis zur Ablösung beim Pflegefall.



Hi S.Surfer,

Bis jetzt hielt ich dich immer für einen Vernünftigen Typen. Echt schade.

Wie du an deiner eigenen Beschreibung selbst sehen könntest, wenn du wolltest, fahren Raser immer ihre Geschwindigkeit egal was auf den Schildern steht.

Ein generelles 30 oder gar ..... 20 ändert nichts daran. Nur dass Leute die immervernüftig fahren dann auch schon zu schnell sind, weil eben nicht jeder vom Nichtstun lebt.

Der einzige Effekt der mit generellem 30 erreicht wird, ist dass alle die vernüftig flüssig 50 auf Durchgangsstrassen fahren wollen, weil sie in den 16-20h in denen sie nicht schlafen eine gewisse Menge an Verpflichtungen zu erfüllen haben, zusätzlich gestresst, genervt und ausgebremst werden.
Das führt dann nur zu Agressionen und riskanten Überholmanövern nach dem Dorf.

Sowas wünschen sich nur Leute die mehr aus dem Topf entnehmen als sie einzahlen ....
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Robert
Deine Situation mit dem Pflegefall ist sicher nicht schön.
Aus meinem beruflichen Umfeld kenne ich einige solcher Situationen und weiß was das mit einem macht.

Erstmal ist dein Kommentar jetzt ganz schön persönlich und wertend.

Und spekulativ obendrein!

Ich gebe zu ich bin ein wenig über den Ton und Inhalt verärgert. Und zwar aus mehreren Gründen die ich nicht weiter erläutern werde.


Zu den Fakten:

Doch, es gibt eine Umgehungsstrasse. Auf der darf man sogar 100 fahren.
Und die ist nicht nur naheliegend, sondern beginnt direkt am Ortseingang, endet direkt am Ortsausgang, beinhaltet nicht eine Ampel.

Ja, ich gehe arbeiten! 40 Stunden die Woche. Seit meinem 17. Lebensjahr.
Nehme also nicht mehr aus dem Topf als ich hinein gebe. Wie auch immer das berechnet wird?

Nein, Raser können nur solange rasen, solange sie nicht erwischt werden.
Und alle Anderen, aus welchen Gründen auch immer, halten sich weitestgehend daran.

Nein, ob man von einer Tempo 30 Zone, oder Tempo 20 aggressiv wird kommt nicht per se von der Geschwindigkeitsbeschränkung.
Das kommt erstmal von der eigenen Einstellung.
 
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SilbernerSurfer

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Die rote Ampel mit dem Auto missachten, das Tempolimit ignorieren ist dann auch Vorsatz, oder?

Wenn deinen Annahme richtig ist, wäre fast immer Vorsatz mit im Spiel und die Kfz-Haftpflichtversicherung könnte genauso oft den Regress durchsetzen.

Der Unfall muss das Ziel des Handelns sein, damit der Vorsatz zieht.
Da ist was dran.

Allerdings denke ich, dass die Versicherung die Regulierungssumme mindern kann bei grober Fahrlässigkeit.
Und wenn ein S-Pedfahrer auf dem Radweg fährt ist das mit Vorsatz und grob fahrlässig.

Das ist nur meine Meinung, ich bin kein Rechtsexperte.
 
andreasDo

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Wenn man dieser Logik folgt ergibt sich:
  • Pedelec fährt auf dem Fußweg (erlebe ich hier ständig) und verusacht Unfall = sollte eine Privathaftpflicht bestehen fordert diese Regress (oder verweigert Leistung komplett) wegen Vorsatz und es könnte eine Verurteilung wegen Körperverletzung folgen.
  • Pedelec fährt auf der Straße statt auf benutzungspflichtigem Radweg und verursacht Unfall = s.o.
  • Pedelec fährt entgegen Fahrtrichtung auf Radweg und verursacht Unfall = s.o.
  • ....
Sicherlich gibt es noch mehr Beispiele die zeigen: Bleibt zu Hause! Das Risiko durch Pedelec- oder S-Pedelecfahren im Gefängnis zu landen ist verdammt groß!
 
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Boerni556

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Seufz... man kann auch alles komplett zerreden.

Die Kernfrage war, ob es einen Unterschied mache, ob man mit einem Pedelec auf einem Radweg einen Unfall verursacht oder mit einem S-Pedelec.

Da kann man jetzt tausende von Varianten aufführen, ich nannte ein einfaches Beispiel. Unstrittig ist doch wohl: ein S-Pedelec ist auf einem Radweg nicht erlaubt. Damit verursacht man also entweder einen Unfall mit einem Fahrzeug, dass auf dem Radweg fahren darf oder aber mit einem Fahrzeug (KFZ), das es nicht darf. Allein das macht einen Unterschied. Würden wir hier ernsthaft ebenso derart klein-klein diskutieren, wenn die Frage lauten würde "macht es einen Unterschied, ob ich mit einem Fahrrad auf einem Radweg einen Unfall verursache oder mit einem PKW?". Denn im Grunde ist die Frage dieselbe.
Ja. Die überraschende Antwort lautet: es macht einen Unterschied. Denn 25% aller Fahrradfahrer (Pedelec) haben keine Haftpflichtversicherung. Dieser Prozentsatz beträgt bei s- Pedelecfahrern 0,00 %. Denn sollte hier einer ohne Versicherung unterwegs sein, greift gar die Verkehrsopferhilfe.

D.h. bei Unfällen mit Radfahrern können 25% aller Opfer nicht auf dessen Versicherung zugreifen, sondern sie verzweifeln am Unfallverursacher und dessen (im Normalfall) nicht vorhandener Bonität.
 
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Eicher

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Die rote Ampel mit dem Auto missachten, das Tempolimit ignorieren ist dann auch Vorsatz, oder?
Das prüft nahezu jeder Verkehrsrichter!
Und Versicherungen zahlen nun mal nicht gerne das Geld Ihrer Versicherten.
Das wird lieber angelegt.
Wenn der /Die Beschuldigte dann noch meint Gesetzgeber werden zu wollen,
das mögen Richter schon mal gar nicht!
Vor allem, wenn dann Sprüche kommt wie:
"Sonnst hätte ich doch den Termin nicht geschafft, Herr Richter!"
Dann ist Bewährung verwirkt!
Der geringste Personenschaden genügt!
Das hat mit Schwarzmalerei nicht `s zu tun!
Das ist Realität!
Folgende Aussage findet man nicht im Wortlaut eines Gesetzbuches:
Unwissenheit und Dummheit, schützt nicht vor Strafe!
 
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SilbernerSurfer

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Es geht um grob Fahrlässig, und das ist meines Wissens nicht so leicht nachzuweisen.

Und meines Wissens nach ist die Minderung der Regulierungssumme nicht besonders hoch. Hängt wohl auch immer vom Einzelfall, und vom Richter ab.

Das macht mir keine Sorgen!

Mir machen eher Leute Sorgen, die keine private Haftpflicht haben!

Wer zahlt wenn Pedelec-, Fahrradfahrer, Fussgänger einen Schaden verursachen die keine private Haftpflichtersicherung besitzen?
 
MisterFlyy

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Kommt es bei einem Unfall zum Personenschaden, so ist generell bei Verschulden eines der Unfallfahrer fahrlässige Tötung oder Körperverletzung im Straßenverkehr anzunehmen. Eine vorsätzliche Tat kann zumeist ausgeschlossen werden.
Quelle: https://www.bussgeldkatalog.net/bussgeldbescheid/fahrlaessigkeit/

Vorsatz ist es, wenn ich den Radweg mit dem Ziel benutze, den nächsten Radfahrer über den Haufen zu fahren. Ich will einen Unfall verursachen.


Wer zahlt wenn Pedelec-, Fahrradfahrer, Fussgänger einen Schaden verursachen die keine private Haftpflichtersicherung besitzen?
Niemand, das Opfer selbst, bzw dessen Versicherungen im Rahmen ihrer Leistungspflicht. Zum Beispiel, die Krankenkasse für den Krankenhausaufenthalt.
 
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Boerni556

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Diese Märchen von der angeblichen Leistungsfreíheit der Haftpflichtversicherung bei Verstößen gegen Verkehrsregeln des Versicherungsnehmers halten sich ziemlich hartnäckig. Aber das ist kompletter Unfug. Im Prinzip gehen jedem Unfall Verstöße voraus. Die Versicherung gibt es ja gerade deswegen. Denn die Regeln ordnen nur die Verantwortlichkeit (Haftung für den Schaden des Unfallgegners) für den Unfall zu. Also die Frage, wessen Versicherung mehr zahlt.
 
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Da hast Du völlig recht.
Es ist mir vollkommen unverständlich, dass Pedelecfahren, also Motor unterstütztes
Fahren (Mofa) nicht versichert sein muss!
Rechlich gesehen, sind für mich MOFA und Pedelec gleich zu setzten.
Genau so wie Moped und S-Pedelec.
 
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Boerni556

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Quelle: https://www.bussgeldkatalog.net/bussgeldbescheid/fahrlaessigkeit/



Niemand, das Opfer selbst, bzw dessen Versicherungen im Rahmen ihrer Leistungspflicht. Zum Beispiel, die Krankenkasse für den Krankenhausaufenthalt.
Für diesen Fall sollte man in seine eigene private Haftpflichtversicherung eine sog. “Forderungsausfalldeckung“ aufnehmen. Die bezahlt meinen Schaden, wenn der Unfallverursacher nicht versichert ist. Die holt sich das Geld dann beim Verursacher…
 
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Das Pedelec ist eben dem Fahrrad gleigestellt.
Ja, hat jedoch Eigenschaften, die ein Fahrrad bei weitem übertreffen.
Es geht nicht um Höchstgeschwindigkeit!
Beschleunigung, Gewicht sehe ich als Problematisch und Versicherungswürdig.
Meine persönliche Meinung!
 
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Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer

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