Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer

Diskutiere Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Der TE selbst hat im Startbeitrag die Tatsache, dass er wegen Regelverstößen Strafe zahlen muss in Zusammenhang mit einer deswegen womöglich (?)...
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X-Trailer

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Da kam das übliche Argument: "Wenn sie dann mit 40 von hinten anbrausen, dann erschrecken die anderen Radfahrer". Mein Einwand, dass ich das gar nicht tue, wurde...

So viel zum Beitrag von S-Pedelecs zur Verkehrswende 🤢.

Schade, dass der Thread so zugemüllt wird.

Der TE selbst hat im Startbeitrag die Tatsache, dass er wegen Regelverstößen Strafe zahlen muss in Zusammenhang mit einer deswegen womöglich (?) zum Scheitern verurteilten Verkehrswende gestellt.

Daher ist die Diskussion, ob und inwiefern dieser Zusammenhang generell gilt, nicht „Zumüllen“, sondern im Spektrum des Themas.
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #282
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jup

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Es ist und bleibt falsch, die in §1 formulierte grundsätzliche Präambel argumentativ zum aushebeln der konkreten folgenden §§ nutzen zu wollen.

Durch das Sonderzeichen ist die Nutzung für S-Pedelecs ja in Freiburg explizit erlaubt, die hier oft zitierte Nahtoderfahrung für S-Pedelecs findet nicht statt, wenn sich die anderen Verkehrsteilnehmer an Vorschriften halten würden.

Ich glaube, kein Mensch hat etwas dagegen, wenn man das auf dafür geeigneten Radwegen gezielt so ausschildert. Ganz im Gegenteil, das soll man gerne konsequent tun, nachdem man sich die einzelnen Radwege genau angesehen hat. Das heißt dann aber noch lange nicht, dass das dasselbe wäre, wie pauschal alle Radwege (und Parkwege und Waldwege) einfach unterschiedslos für S-Peledecs freizugeben.

Dieses immer wieder angeführte Extrembeispiel "gut ausgebauter und ansonsten kaum benutzter Radweg entlang einer von Kfz viel und schnell befahrenen Landstraße, auf der man mit dem S-Pedelec ständig in Lebensgefahr schwebt" ist nunmal nicht typisch für alle Radwege und taugt daher auch überhaupt nicht, um für die pauschale Freigabe von Radwegen für S-Pedelecs zu argumentieren. Den soll man dann passend ausschildern und fertig.
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #283
robat1

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Hi,

Man könnte ja auch ein generelles Tempolimit von z.B. 32 auf Radwegen und Feldwegen für S-Peds einführen.
Das kostet entgegen tausender Schilder so gut wie nichts.
Zumindest nicht mehr als über Schilder im BT abzustimmen.

Dann wäre wenigstens die Benutzung an sich nicht mehr illegal.
Auf einer Landstrasse zu fahren ist in meinen Augen wirklich nicht zumutbar.

Dass dann einer mal schneller als 32 wird, wenn weit und breit keiner im Weg ist, wäre doch für jeden akzeptabel.

Robert
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #284
Eddy.m

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Auf Gehwegen (zu denen zählen auch die Rad-/Gehwege, Zeichen 240) darf man zwischen 7 km/h und 15 km/h fahren. Leider sind dies die meisten "Radwege" außerhalb geschlossener Ortschaften.
Auf Fahrradstraßen, Zeichen 244.1 und Fahrrad Zone, Zeichen 244.3, gilt ein Tempolimit von 30 km/h.
Ich bin auch schon Fahrradwege gefahren mit Geschwindigkeitsbegrenzung Zeichen 274, (20 km/h).
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #285
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cephalotus

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Dieses immer wieder angeführte Extrembeispiel "gut ausgebauter und ansonsten kaum benutzter Radweg entlang einer von Kfz viel und schnell befahrenen Landstraße, auf der man mit dem S-Pedelec ständig in Lebensgefahr schwebt" ist nunmal nicht typisch für alle Radwege und taugt daher auch überhaupt nicht, um für die pauschale Freigabe von Radwegen für S-Pedelecs zu argumentieren. Den soll man dann passend ausschildern und fertig.

Das ist kein "Extrembeispiel", sondern Überland eher der Normal- als der Ausnahmefall.

Die Radwege, bei denen sPed angeblich schwangere Mütter mit Kinderwagen, alte Omas am Rollator und Blinde rücksichtslos umkurven sind die Radwege, wo man als sPed Fahrer idR eh nicht freiwillig drauf fährt, sondern dann eh lieber die Straße nimmt.

Und dann gibts halt immer die Sonderfälle, wo der gesunde Menschenverstand in Kombination mit Rücksicht schon ein ganz vorzüglicher Ratgeber wäre. Rücksicht ist einem gegeben oder nicht, und dass jmd. von sich behauptet zu wenig Verstand zu haben hab ich noch nicht erlebt.

Neulich hat mir mal einer in der Stadt auf dem s-Ped nach dem Abbiegen "Du Arschloch" hinterher gerufen, da war ich auf der Straße unterwegs, weil der Rad/Fußweg daneben eine unfahrbare Katastrophe ist.
Warum genau weiß ich nicht so recht, vielleicht hab ich ihm vor dem abbiegen zu abrupt gebremst oder war ihm generell mit 40km/h zu langsam, keine Ahnung. Passiert mir ziemlich selten.
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #286
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cephalotus

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Hi,

Man könnte ja auch ein generelles Tempolimit von z.B. 32 auf Radwegen und Feldwegen für S-Peds einführen.
Das kostet entgegen tausender Schilder so gut wie nichts.
Zumindest nicht mehr als über Schilder im BT abzustimmen.

Dann wäre wenigstens die Benutzung an sich nicht mehr illegal.
Auf einer Landstrasse zu fahren ist in meinen Augen wirklich nicht zumutbar.

Dass dann einer mal schneller als 32 wird, wenn weit und breit keiner im Weg ist, wäre doch für jeden akzeptabel.

Robert

32 ist eine unübliche Geschwindigkeit und gilt die dann auch für PKW auf Feldwegen? Und was genau definiert einen Feldweg eigentlich?

Radwege außerorts für s-Pedelec freigeben und aus die Maus.

Innerorts kann man da, wo man meint halt ein Moped frei Schild aufstellen. München hat sowas, ich fand das einfach nur katastrophal mit dem s-Ped (kein Navi kann damit was anfangen), aber die Stadt ist ja sowieso ein Irrsinn, was den Verkehr betrifft, wenn man da als Tourist unterwegs ist und die Strecken das erste Mal fährt.
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #287
robat1

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Auf Gehwegen (zu denen zählen auch die Rad-/Gehwege, Zeichen 240) darf man zwischen 7 km/h und 15 km/h fahren. Leider sind dies die meisten "Radwege" außerhalb geschlossener Ortschaften.
Auf Fahrradstraßen, Zeichen 244.1 und Fahrrad Zone, Zeichen 244.3, gilt ein Tempolimit von 30 km/h.
Ich bin auch schon Fahrradwege gefahren mit Geschwindigkeitsbegrenzung Zeichen 274, (20 km/h).
Hi,

bin immer wieder erstaunt was ihr alles wisst.
Geh jetzt einfach mal davon aus dass das stimmt wie du es schreibst.

Auf Gehwegen (zu denen zählen auch die Rad-/Gehwege, Zeichen 240) darf man zwischen 7 km/h und 15 km/h fahren. Leider sind dies die meisten "Radwege" außerhalb geschlossener Ortschaften.

Also alle Radwege neben Gehwegen?
Und somit alle innerhalb der Stadt.
Somit leider schon wieder die nächste vollkommen weltfremde Regel von Personen die selbst vermutlich nicht mal ein Rad besitzen.

Kein Mensch ausser "vielleicht" einem Rollstuhlfahrer kann sich an die 7-15 halten.
Die 15 überschreitet sogar meine 84 jährige Mutti auf ihrem Biobike.

Der Erfolg des ganzen Schwachsinns ist, dass sich mit der Zeit auch noch der Letzte seine eigenen Regeln macht.

Robert
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #288
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jup

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Das ist kein "Extrembeispiel", sondern Überland eher der Normal- als der Ausnahmefall.

Die Radwege, bei denen sPed angeblich schwangere Mütter mit Kinderwagen, alte Omas am Rollator und Blinde rücksichtslos umkurven sind die Radwege, wo man als sPed Fahrer idR eh nicht freiwillig drauf fährt, sondern dann eh lieber die Straße nimmt.

Es geht hier um Radwege und damit nicht um "schwangere Mütter mit Kinderwagen, alte Omas am Rollator und Blinde" (die auf Radwegen eh nix verloren haben), sondern um alle möglichen Radfahrer vom Kind bis zum Senior, die eher sehr viel langsamer fahren als S-Pedelecs, und auf diese Geschwindigkeiten sind die Radwege dann auch ausgelegt, bis hin zu der Tatsache, dass da gar kein Platz zum sicheren Überholen ist.

Jetzt so wie du vom einen Extrem ins andere zu springen, führt nur dazu, dass man das, worum es eigentlich geht, dabei völlig ausblendet. Damit kann man sich dann ganz toll streiten, aber zu Ergebnissen kommt man so nicht.
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #289
robat1

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Innerorts kann man da, wo man meint halt ein Moped frei Schild aufstellen. München hat sowas, ich fand das einfach nur katastrophal mit dem s-Ped (kein Navi kann damit was anfangen), aber die Stadt ist ja sowieso ein Irrsinn, was den Verkehr betrifft, wenn man da als Tourist unterwegs ist und die Strecken das erste Mal fährt.
;-)
Ja kann ich mir für Fremde schon vorstellen.
Wie mans eben gewohnt ist.

Irrsinn find ich nur die Parksituation bei uns in München, wenn man doch mal das Auto in der Stadt braucht.
Aber spätestens mit dem 9€ Ticket braucht man als Tourist auch kein eigenes Fahrzeug mehr in München, so dicht ist das Netz der Öffentlichen.

Auf dem Rad in unsrem Verkehr (vor allem mit den wirklich schnellen Bioradlern ;-) übersieht man sowieso alles sehenswerte wenn man nicht überfahren werden möchte.
Da ist Tram und Bus die beste entspannteste Art die Stadt zu erkunden.

PS

Mit Moped meinst du Mofa.
Moped sagt man (trots ..ped) im Sprachgebrauch zu allen Motorrädern.

Robert
 
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Sack84

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  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #291
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Mit Moped meinst du Mofa.
Moped sagt man (trots ..ped) im Sprachgebrauch zu allen Motorrädern.
Auf den "Mofa frei" Radweg darfst Du mit einem aktuellen L1e-B s-Pedelec ja garnicht drauf, denn das ist kein Mofa (L1e-A)
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #292
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cephalotus

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Es geht hier um Radwege und damit nicht um "schwangere Mütter mit Kinderwagen, alte Omas am Rollator und Blinde" (die auf Radwegen eh nix verloren haben), sondern um alle möglichen Radfahrer vom Kind bis zum Senior, die eher sehr viel langsamer fahren als S-Pedelecs, und auf diese Geschwindigkeiten sind die Radwege dann auch ausgelegt, bis hin zu der Tatsache, dass da gar kein Platz zum sicheren Überholen ist.
... und wieso kommst Du auf die Idee, dass ein s-Pedelecfahrer ein Interesse daran hat, auf genau solchen Radwegen zu fahren?

Warum sollte ich innerorts auf dem Radweg mit 12km/h hinter "Kind bis Senior" "ohne Überholmöglichkeit" fahren, wenn daneben eine Straße verläuft, auf der ich auch fahren kann? (außerorts kenne ich solche überfüllten und so engen Radwege nicht, der Elbradweg hier z.B. ist zwar schwer mit allem möglichen befüllt, aber auch locker breit genug zum Überholen)

Das ist doch unlogisch.

Solche Radwege benutze ich in der Stadt doch nur, wenn es schlichtweg sinnvoll nicht anders geht und dann fahr ich halt auch 12km/h. Wenn man nicht überholen kann, kann man's eben nicht.

Ich fahr natürlich außerorts nicht auf der Bundesstraße, sondern auf dem Radweg, hier auf der Straße zu fahren wäre genauso grotesk.

Gestern hatte ich z.B. mit dem sPed eine Begegnung auf dem provisorischen Fußweg neben einer Baustelle. War zu eng für zwei. Fußgänger kam entgegen, ich hab deutlich abgebremst, Fußgänger ging 'nen Schritt zur Seite, ich fuhr vorbei und hab mich per Handzeichen bedankt. Das war's auch schon. Umgekehrt trete ich als Fußgänger auch zu Seite oder mach als Radfahrer mal 'nem PKW Platz und umfahre kleine Kinder und Hunde und herumeiernde Senioren grundsätzlich mit großem Abstand, weil man da nie weiß, was die machen.

Man kann sich das Leben im Verkehr wirklich auch völlig unnötig kompliziert machen. Solche Aktionen "kosten" einen vielleicht mal 3-5 Sekunden, wenn überhaupt.
Alleine für den Beitrag hier kann ich locker 20 Ausweich- oder Bremsvorgänge im Alltagsverkehr durchführen.
 
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Elmo

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Es geht hier um Radwege und damit nicht um "schwangere Mütter mit Kinderwagen, alte Omas am Rollator und Blinde" (die auf Radwegen eh nix verloren haben),
Wer bestimmt denn worum es hier geht?
Meine Realität hier auf dem Land ist nämlich eine andere als Deine. Es gibt diese von dir beschriebenen Radwege hier faktisch nicht.

Es gibt hier Überland vor allem Wirtschaftswege, die nur zum Teil als Radwege ausgewiesen sind. Ein Paradies für uns Rennradfahrer, weil man sich bis zu den Alpen fast vollständig abseits der Autostraßen bewegen kann. Angelegt vermutlich irgendwann in den 50er Jahren, leider mittlerweile immer häufiger in schlechterem Zustand. Und es gibt die geteilten Rad-Fußwege oder aufgemalte Randmarkierungen auf Autostraßen. Gerne auch in 50 cm Breite, die plötzlich vor einer Engstelle verschwinden, wo sich die Radler offenbar in Luft auflösen sollen.

Wenn tatsächlich einmal Fuß/ und Radweg getrennt ausgewiesen sind, hält dies die Fußgänger dennoch nicht davon ab, darauf kreuz-und quer rumzulaufen um z.B: den Bus zu erreichen. Farbliche Kennzeichnung und räumliche Trennung sind Mangelware. Den Zustand der Fahrbahndecke erwähne ich gar nicht - nicht umsonst fahre ich Stollenbereifung.

Die Wirtschaftswege - auf einem solchen wurde der TE ja offenbar verwarnt - sind am angenehmsten zu befahren. Ich bin in der glücklichen Situation, daß 80% meines Arbeitsweges parallel einer Bundesstraße damit gesäumt ist. Hier tummelt sich je nach Lokation deshalb wirklich alles. Vom Skater über Renterpulks in 3er Reihen, Rennräder, Rollator, Jogger. Die Dichte ist naturgemäß Tageszeit-abhängig und nimmt mit der Entfernung zur nächsten Siedlung ab. Hinzu kommt gerade zur Erntezeit - verschiedene Arten landwirtschaftlichen Verkehrs sowie vereinzelt PKWs mit ortskundigen Einheimischen, die ein paar Meter sparen wollen. Daher findet man immer wieder auch Metallpfähle an Engstellen, die einen unkundigen Radfahrer schwer verletzen können.

Die Alternative ist somit entweder, sich kooperativ aber in weiten Teilen illegal auf dieser alternativen Infrastruktur zu bewegen oder vom PKW-Verkehr genötigt, beschimpft und nicht selten gefährdet zu werden. Immer natürlich mit normgerechtem Helm, ausreichend Profil und Versicherungskennzeichen.

Ich halte es da wie @EMS oder @holzhai und nehme zum Schutz meiner Gesundheit eine Verwarnung billigend in Kauf. Bisher in 7 Jahren ohne Probleme.
Die Regeln die mich dazu nötigen all dies illegal zu tun, halte ich für sachfremd.

Wenn zudem gleichzeitig E-Scooter dort völlig legal fahren dürfen, die tatsächlich und nachweisbar für zahlreiche zum Teil schwere Unfälle verantwortlich sind.
Die haben wir hier weniger - das ist eher ein Problem der Städte.
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #295
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jup

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Wer bestimmt denn worum es hier geht?
Meine Realität hier auf dem Land ist nämlich eine andere als Deine. Es gibt diese von dir beschriebenen Radwege hier faktisch nicht.

Wenn es praktisch keine Radwege gibt, wo ist dann das Problem?

Mir ging es um Radwege, die eben für den typisch anzutreffenden Radverkehr angelegt wurden und der fährt nunmal nicht schnell. Die kann man dann nicht einfach mit einem Federstrich für S-Pedelecs freigeben, weil die damit möglichen Geschwindigkeiten weder zu den von anderen dort gefahrenen Geschwindigkeiten noch zu den Erwartungshaltungen anderer Verkehrsteilnehmer passen, die bei einem augenscheinlich muskelbetriebenen Fahrrad eben nicht davon ausgehen, dass das erheblich schneller ist und schneller beschleunigt als Fahrradfahrer.

Aber ja, dass hier alle munter aneinander vorbeireden, ist häufig so.
 
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Callamon

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Aber mir reicht schon dass es die Regel gibt, und noch schlimmer, Orte wo der Schwachsinn sogar umgesetzt wird.
Ich hab für diesen Irrsinn NullKommaNull Verstännis.
Oftmals ist die aber gar kein Schwachsinn.

Es gibt reichlich Kreuzungen, bei denen die Ampeln so geschaltet sind, dass die sich kreuzenden Fahrtrichtunge gleichzeit gelb zeigen. Fährt man in diese bei Gelb noch ein ist man noch mitten auf der Kreuzung, wenn der Querverkehr bereits Grün hat. Doofe Situation, vor allem, wenn der Querverkehr zuvor nicht stand, sondern fahrenderweise auf die Ampel zukam und daher bei Grün einfach weiterfahren kann, ohne abzubremsen. Daher macht diese Regel durchaus Sinn.
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #297
perro

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  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #298
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Auf Gehwegen (zu denen zählen auch die Rad-/Gehwege, Zeichen 240) darf man zwischen 7 km/h und 15 km/h fahren. Leider sind dies die meisten "Radwege" außerhalb geschlossener Ortschaften.
Auf Fahrradstraßen, Zeichen 244.1 und Fahrrad Zone, Zeichen 244.3, gilt ein Tempolimit von 30 km/h.
Ich bin auch schon Fahrradwege gefahren mit Geschwindigkeitsbegrenzung Zeichen 274, (20 km/h).
Auf Gehwegen darf man (außer Kinder bis 10 Jahren) gar nicht FAHREN. Deswegen heißen sie ja GEHwege.
🤦‍♂️
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #299
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Tempolimits auf Radwegen scheinen mir sowieso fragwürdig - da ein Tacho nicht vorgeschrieben ist!
 
  • Polizei erwischt bösen S-Pedelecfahrer Beitrag #300
Eddy.m

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@ Ex-BioBiker: es geht um diese beiden Gehwege die auch gleichzeitig Radwege sind.

3. Ein blaues, rundes Schild mit den Symbolen Fußgänger und Radfahrer, durch eine Waagerechte getrennt, weist darauf hin, dass der Weg von beiden Verkehrsteilnehmern gemeinsam zu nutzen ist (gemeinsamer Fuß- und Radweg, Z 240). Hier gilt es, besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen.
Das Verkehrszeichen muss an bzw. nach Einmündungen wiederholt werden, wenn es weiterhin Gültigkeit haben soll.

Verkehrsschilder, Radfahrer




4. Blaue, runde Schilder mit dem Fußgängersymbol (Z 239) können durch ein „Radfahrer frei“-Zusatzschild (siehe Punkt 17) erweitert werden. Es bedeutet, dass das Mitbenutzen des Gehweges durch Radfahrer gestattet ist.
 
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