Plauderecke für 20" -Pedelec's

Diskutiere Plauderecke für 20" -Pedelec's im sonstige Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Man DARF mit bis zu 1,6 Promille fahrradfahren und die Polizei darf einem das weiterfahren nicht verbieten, wenn man keine Unsicherheiten zeigt...
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jup

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Stichwort Biergarten: "Wie haltet's ihr eigentlich mit Radl fahren und Biertrinken udgl.?
Oder ist das ein Tabuthema?

Man DARF mit bis zu 1,6 Promille fahrradfahren und die Polizei darf einem das weiterfahren nicht verbieten, wenn man keine Unsicherheiten zeigt.

Wobei 1,6 Promille schon verdammt viel sind. Ich bin vor Ewigkeiten mal mit ein paar Kommilitonen aus unserer Stammkneipe mit dem Rad nach Hause gefahren, wir hatten alle klapprige alte Räder und sind natürlich ohne Licht auf dem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung... dann kam ein Polizeiwagen und wir sind schnell abgebogen über ein paar Hinterhöfe. Leider kannten die sich auch aus in der Gegend und als wir am anderen Ende rauskamen, standen die da schon und haben uns angehalten. Mist!

Wir mussten alle pusten und ich hatte 0,8 Promille. Das war nach drei Weizen (über längere Zeit) und ich wäre GARANTIERT nicht mehr Auto oder Motorrad gefahren. Langsam Fahrrad fahren ging noch problemlos, die Polizisten haben uns nach etwas Smalltalk und Gehtests mit geschlossenen Augen dann noch über die Pflichten zu Beleuchtung und dem Fahren auf Gehwegen belehrt und dann haben wir uns alle freundlich eine gute Nacht gewünscht und das war es.

Also, wenn man entsprechend vorsichtig fährt, gehen ein paar Bier sicherlich, je nachdem wo man so fährt natürlich. Mache ich auch schonmal im Sommer, aber sehr vorsichtig.

Andererseits: Ein Freund von mir ist vor ein paar Jahren nach einer Party stinkbesoffen (aber so richtig, da war man irgendwann beim Wodka) mit dem Rad los, hat erst geschoben und meinte dann, jetzt hat er aber genug frische Luft gehabt und fährt jetzt. Er ist schon kurz nach dem Aufsteigversuch umgefallen wie ein Sack Kartoffeln und hat sich Oberschenkelhals und Oberarm gebrochen. Das hat Monate und mehrere Operationen gedauert, bis er wieder halbwegs auf den Beinen war, und er humpelt immer noch ein wenig, wenn er müde ist. Mal ganz abgesehen von der Möglichkeit andere zu gefährden, ist das alles andere als ungefährlich. Inzwischen trinkt er übrigens überhaupt keinen Alkohol mehr...

Die höhere Promillegrenze beim Radfahren halte ich für durchaus sinnvoll, denn würde man das so ansetzen wie beim Autofahren, dann würden viele sich sagen "dann kann ich ja auch gleich mit dem Auto fahren". Das Potential gerade zur Fremdgefährdung ist aber mit dem Auto massiv höher als mit dem Fahrrad, dann sollen die besser besoffen Fahrrad fahren als Auto.

Aber dass betrunkene Radfahrer häufiger verunfallen als nüchterne Radfahrer, ist schlicht Tatsache.
 
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Man DARF mit bis zu 1,6 Promille fahrradfahren und die Polizei darf einem das weiterfahren nicht verbieten, wenn man keine Unsicherheiten zeigt.

Wobei 1,6 Promille schon verdammt viel sind. Ich bin vor Ewigkeiten mal mit ein paar Kommilitonen aus unserer Stammkneipe mit dem Rad nach Hause gefahren, wir hatten alle klapprige alte Räder und sind natürlich ohne Licht auf dem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung... dann kam ein Polizeiwagen und wir sind schnell abgebogen über ein paar Hinterhöfe. Leider kannten die sich auch aus in der Gegend und als wir am anderen Ende rauskamen, standen die da schon und haben uns angehalten. Mist!

Wir mussten alle pusten und ich hatte 0,8 Promille. Das war nach drei Weizen (über längere Zeit) und ich wäre GARANTIERT nicht mehr Auto oder Motorrad gefahren. Langsam Fahrrad fahren ging noch problemlos, die Polizisten haben uns nach etwas Smalltalk und Gehtests mit geschlossenen Augen dann noch über die Pflichten zu Beleuchtung und dem Fahren auf Gehwegen belehrt und dann haben wir uns alle freundlich eine gute Nacht gewünscht und das war es.

Also, wenn man entsprechend vorsichtig fährt, gehen ein paar Bier sicherlich, je nachdem wo man so fährt natürlich. Mache ich auch schonmal im Sommer, aber sehr vorsichtig.

Andererseits: Ein Freund von mir ist vor ein paar Jahren nach einer Party stinkbesoffen (aber so richtig, da war man irgendwann beim Wodka) mit dem Rad los, hat erst geschoben und meinte dann, jetzt hat er aber genug frische Luft gehabt und fährt jetzt. Er ist schon kurz nach dem Aufsteigversuch umgefallen wie ein Sack Kartoffeln und hat sich Oberschenkelhals und Oberarm gebrochen. Das hat Monate und mehrere Operationen gedauert, bis er wieder halbwegs auf den Beinen war, und er humpelt immer noch ein wenig, wenn er müde ist. Mal ganz abgesehen von der Möglichkeit andere zu gefährden, ist das alles andere als ungefährlich. Inzwischen trinkt er übrigens überhaupt keinen Alkohol mehr...

Die höhere Promillegrenze beim Radfahren halte ich für durchaus sinnvoll, denn würde man das so ansetzen wie beim Autofahren, dann würden viele sich sagen "dann kann ja auch gleich mit dem Auto fahren". Das Potential gerade zur Fremdgefährdung ist aber mit dem Auto massiv höher als mit dem Fahrrad, dann sollen die besser besoffen Fahrrad fahren als Auto.

Aber dass betrunkene Radfahrer häufiger verunfallen als nüchterne Radfahrer, ist schlicht Tatsache.
Hallo Jup, vielen Dank für Deinen interessanten und offenen Beitrag!
 
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Eurobike 2022. Für 2023 hat i:SY ein "Adventure" Pedelec mit Federgabel, Stollen-Reifen und dem starken CX Motor von Bosch vorgesehen.
Was meint ihr, gibt es für solche P. genügend Abnehmer und in welchem Preis-Segment wird es sich ansiedeln?
 
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in welchem Preis-Segment wird es sich ansiedeln?
Laut ISY dzt. 4.300,-. https://www.imtest.de/254981/news/e-bike-isy-s10-adventure-das-sehr-kompakte-mountainbike-kommt/
Federgabel, Stollen-Reifen und dem starken CX Motor von Bosch
Federgabel würde ich begrüßen, Stollen brauche ich nicht, und auch nicht unbedingt den CX.

gibt es für solche P. genügend Abnehmer
Aber ja. Wenn man die Beschreibungen der dzt. ISY und QiO Fahrer im Forum liest, so handelt es sich meist um Bikes höherer Preissegmente. Billige QIOs und ISYs tummeln sich hier eher selten. (Meines ist genau in der Mitte)


Aber auch das QIO legt zu. Vorgestellt wurden auf der Bike 2022 ein XXL Rahmen, Premium Anbauteile, smarte Fähigkeiten, größere Akkus sowie einiges Zubehör.
Denke dieser "Zwerg und Müller" wird Preise des großen Vorbildes erreichen.

Allerdings ist das künftige ISY dem künftigen QiO alleine mit der Federgabel davongefahren.
Also anstrengen, Hartje, sonst läuft der QiOFan zur Gegenseite über! 😝 ;)
 
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angenommen, auch Kompaktbikes hätten, so wie deren Urvater das "le petit BI", einen Diamant- oder Trapezrahmen?
Würde diese Rahmenform weitere Zielgruppen ansprechen?
Wer würde ein ISY, QIO oder sonstiges aus dem 20" Segment fahren, könnte man neben den Tiefeinsteigern auch eines mit Oberrohr wählen?
 
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Laut ISY dzt. 4.300,-. https://www.imtest.de/254981/news/e-bike-isy-s10-adventure-das-sehr-kompakte-mountainbike-kommt/

Federgabel würde ich begrüßen, Stollen brauche ich nicht, und auch nicht unbedingt den CX.


Aber ja. Wenn man die Beschreibungen der dzt. ISY und QiO Fahrer im Forum liest, so handelt es sich meist um Bikes höherer Preissegmente. Billige QIOs und ISYs tummeln sich hier eher selten. (Meines ist genau in der Mitte)


Aber auch das QIO legt zu. Vorgestellt wurden auf der Bike 2022 ein XXL Rahmen, Premium Anbauteile, smarte Fähigkeiten, größere Akkus sowie einiges Zubehör.
Denke dieser "Zwerg und Müller" wird Preise des großen Vorbildes erreichen.

Allerdings ist das künftige ISY dem künftigen QiO alleine mit der Federgabel davongefahren.
Also anstrengen, Hartje, sonst läuft der QiOFan zur Gegenseite über! 😝 ;)

Ich verstehe immer weniger, warum i:SY es nicht ermöglicht, dass man sich sein Rad einfach zusammenklickt: Man sucht sich einen Motor aus, dann eine der dazu passenden Schaltungen, die Reifen, Bremsen, Front- und Heckgepäckträger, Federgabel und/oder gefederte Sattelstütze, Farbe... dann kommt ein Preis und ein Liefertermin raus. Verbindliche Bestellung mit Anzahlung und i:SY kann planen und die Käufer wissen, wann sie ihr Rad bekommen.

Klar führt das zu Lieferfristen, weil das Rad dann ja erst gebaut werden muss, aber dieses Ding soll ja auch erst im nächsten Sommer erscheinen, also in einem Jahr... und wer zwar eine Federgabel will, aber keine Stollenreifen (die Gabel hat ja eh nur 60mm Federweg, das macht daraus noch kein MTB), muss erst die Reifen wechseln, wenn er das Ding dann bekommt.

Eine Handvoll Modelle blind zu fertigen und dann zu hoffen, dass man von jedem nicht zu viele und nicht zu wenige herstellt, klingt eigentlich wie eine doofe Idee, oder? Zumal da inzwischen auch so schon eine erkleckliche Anzahl an verschiedenen Modellen zusammenkommt.
 
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Ich verstehe immer weniger, warum i:SY es nicht ermöglicht, dass man sich sein Rad einfach zusammenklickt:
Das beanstande ich genau so. Ebenso bei meinem Rad, dem QiO. Nennt sich Konfigurator, was den beiden abgeht.
Hätte ich mit meinem Budget (rund 3.500,- und etwas darüber) wählen können, so hätte ich evtl. anstelle des Riemens eine Kette genommen und dafür eine Federstattelstütze. Eine Alfine intern 8 wäre mir auch lieber gewesen da besser gelagert als die Nexus, aber die gibt es ohnehin nicht obwohl sie kaum mehr kostet.
Werde die beiden einmal anschreiben wenn mir sehr langweilig ist-was selten der Fall ist- und sie fragen, ob sie sich nicht doch mit ihren hochwertigen Rädern an das Riese und Müller Konfigurationsmodell anlehnen wollen.
 
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Fiktiv:
angenommen, auch Kompaktbikes hätten, so wie deren Urvater das "le petit BI", einen Diamant- oder Trapezrahmen?
Würde diese Rahmenform weitere Zielgruppen ansprechen?
Wer würde ein ISY, QIO oder sonstiges aus dem 20" Segment fahren, könnte man neben den Tiefeinsteigern auch eines mit Oberrohr wählen?
Servus,
ein Oberrohr an einem 20"er, also man müsste es zumindest mal grafisch einsehen können, um sich eine Meinung zu bilden.
Für mich wäre das jetzt nichts, für meine Frau auch nicht. Eher so für jüngere Menschen ..
 
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Das beanstande ich genau so. Ebenso bei meinem Rad, dem QiO. Nennt sich Konfigurator, was den beiden abgeht.
Hätte ich mit meinem Budget (rund 3.500,- und etwas darüber) wählen können, so hätte ich evtl. anstelle des Riemens eine Kette genommen und dafür eine Federstattelstütze. Eine Alfine intern 8 wäre mir auch lieber gewesen da besser gelagert als die Nexus, aber die gibt es ohnehin nicht obwohl sie kaum mehr kostet.
Werde die beiden einmal anschreiben wenn mir sehr langweilig ist-was selten der Fall ist- und sie fragen, ob sie sich nicht doch mit ihren hochwertigen Rädern an das Riese und Müller Konfigurationsmodell anlehnen wollen.

So in der Art halt .....Velotraum Konfigurator
 
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also man müsste es zumindest mal grafisch einsehen können, um sich eine Meinung zu bilden.
Diesen Link habe ich schon einmal hier gesendet. Da sieht man das uralte "le petit BI" sehr schön. Mit trapezähnlichem Rahmen.
DAS KOMPAKTRAD - EIN TREND WIRD 110 JAHRE
Mir würde sogar dieses Rad gefallen, freilich mit zeitgemäßer Technik ausgestattet.

Eher so für jüngere Menschen
Genau, das hatte ich gemeint, mit "zusätzlicher Zielgruppe". Unter denen gibt es sicher etliche die sich auf einem Tiefeinsteiger genieren oder für ihre Zwecke als unpassend sehen. Könnte verlorenes Geld für die Erzeuger sein, wenn sie sowas nicht auflegen.
 
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Ich verstehe immer weniger, warum i:SY es nicht ermöglicht, dass man sich sein Rad einfach zusammenklickt: Man sucht sich einen Motor aus, dann eine der dazu passenden Schaltungen, die Reifen, Bremsen, Front- und Heckgepäckträger, Federgabel und/oder gefederte Sattelstütze, Farbe... dann kommt ein Preis und ein Liefertermin raus. Verbindliche Bestellung mit Anzahlung und i:SY kann planen und die Käufer wissen, wann sie ihr Rad bekommen.

Klar führt das zu Lieferfristen, weil das Rad dann ja erst gebaut werden muss, aber dieses Ding soll ja auch erst im nächsten Sommer erscheinen, also in einem Jahr... und wer zwar eine Federgabel will, aber keine Stollenreifen (die Gabel hat ja eh nur 60mm Federweg, das macht daraus noch kein MTB), muss erst die Reifen wechseln, wenn er das Ding dann bekommt.

Eine Handvoll Modelle blind zu fertigen und dann zu hoffen, dass man von jedem nicht zu viele und nicht zu wenige herstellt, klingt eigentlich wie eine doofe Idee, oder? Zumal da inzwischen auch so schon eine erkleckliche Anzahl an verschiedenen Modellen zusammenkommt.
...aber es wäre auch zu bedenken, dass es Menschen gibt die von Pedelecs überhaupt keine Ahnung haben. Diese und das ist durch die Masse an newcomer schon beachtlich. Diese Gruppe von Käufern bevorzugen ein fertiges zusammengebautes Rad, das sie sich anschauen und sollte es ihnen gefallen auch kaufen. Aus Sicht der "alten Hasen", hast du schon recht.
 
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...aber es wäre auch zu bedenken, dass es Menschen gibt die von Pedelecs überhaupt keine Ahnung haben. Diese und das ist durch die Masse an newcomer schon beachtlich.
Naja, Frühling, ich glaube, da unterschätzt du die Leute. Wer ein Pedelec möchte kann zumindest Rad fahren, die Basics halt. 70% eines Pedelecs sind einfach ein "Fahrrad", der Rest das elektrische System.
Zudem gibt es ja den Fachhandel. Wer gar nichts weiß und auch nichts im Netz dazulernt, der geht eben zum Händler und lässt sich dort sein Rad "konfigurieren" nur eben aus verschiedenen fertigen Marken und Modellen.
Das sollte Erzeuger die online präsent sind und dort ihre Räder anbieten, aber nicht davon abhalten, ihre Modelle konfigurierbar zu machen.
 
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...aber es wäre auch zu bedenken, dass es Menschen gibt die von Pedelecs überhaupt keine Ahnung haben. Diese und das ist durch die Masse an newcomer schon beachtlich. Diese Gruppe von Käufern bevorzugen ein fertiges zusammengebautes Rad, das sie sich anschauen und sollte es ihnen gefallen auch kaufen. Aus Sicht der "alten Hasen", hast du schon recht.

Diese Menschen ohne Ahnung müssen sich ja auch so schon eines der etlichen Modelle aussuchen, ich zähle da jetzt schon ganze 11 verschiedene "normale" Modelle (zzgl. XXL und S-Pedelec und Sondermodelle, plus nächstes Jahr das neue mit Federgabel). Und das ohne die Farbvarianten, die natürlich nicht bei allen Modellen gleich sind. Von jedem dieser Modelle muss i:SY jetzt blind welche fertigen und hoffen, dass sie von keinem Modell zu viele oder zu wenige haben... und die Händler müssen sich überlegen, was sie davon bestellen, wenn sie die im Laden stehen haben wollen.

Und es spräche ja nichts dagegen, dann immer noch "optimale" Vorkonfigurationen anzubieten.
 
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Ob bei dem neuen i:SY s 10 Adventure, welches nächstes Jahr auf den Markt kommen soll, die Federgabel sich als extrem gut herausstellen wird, bleibt abzuwarten. Massiv sieht sie ja aus!
Warum diesem keine Nabe als Antrieb spendiert wurde, ist schon fragwürdig!
 
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Ob bei dem neuen i:SY s 10 Adventure, welches nächstes Jahr auf den Markt kommen soll, die Federgabel sich als extrem gut herausstellen wird, bleibt abzuwarten. Massiv sieht sie ja aus!
Warum diesem keine Nabe als Antrieb spendiert wurde, ist schon fragwürdig!

Mit der Kettenschaltung könnte man sicherlich auch einen Nabenmotor verbauen, aber warum? Dann bräuchte man auch einen anderen Akku, Controller, Bedienungselemente etc. (von Bosch gibt es ja keine Nabenmotoren) und zur Belohnung hätte man dann ein Rad, das für Steigungen nur noch sehr bedingt taugt, weil man zwar runterschalten kann, der Motor aber immer mit der selben Übersetzung das Hinterrad dreht, also bei niedrigen Geschwindigkeiten und damit niedriger Motordrehzahl die Leistung einbricht.

Ein i:SY mit Nabenmotor könnte vielleicht mit viel Leichtbau und minimalistischer Ausstattung eher als ein urbanes Hipster-Rad für flache Städte ein wenig Sinn machen, aber lohnt sich das für i:SY? Das wäre dann ja letztlich ein völlig anderes Fahrrad.

Wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass das ankommt, wenn man es richtig macht. Vielleicht die Kettenschaltung auch noch weglassen und den Bafang-Nabenmotor mit integrierter Zweigang-Nabenschaltung verbauen, wäre immer noch Welten besser als Single-Speed Räder wie das Cowboy... Aber irgendwie sehe ich i:SY nicht so richtig in diesem Markt.
 
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Mit der Kettenschaltung könnte man sicherlich auch einen Nabenmotor verbauen, aber warum? Dann bräuchte man auch einen anderen Akku, Controller, Bedienungselemente etc. (von Bosch gibt es ja keine Nabenmotoren) und zur Belohnung hätte man dann ein Rad, das für Steigungen nur noch sehr bedingt taugt, weil man zwar runterschalten kann, der Motor aber immer mit der selben Übersetzung das Hinterrad dreht, also bei niedrigen Geschwindigkeiten und damit niedriger Motordrehzahl die Leistung einbricht.

Ein i:SY mit Nabenmotor könnte vielleicht mit viel Leichtbau und minimalistischer Ausstattung eher als ein urbanes Hipster-Rad für flache Städte ein wenig Sinn machen, aber lohnt sich das für i:SY? Das wäre dann ja letztlich ein völlig anderes Fahrrad.

Wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass das ankommt, wenn man es richtig macht. Vielleicht die Kettenschaltung auch noch weglassen und den Bafang-Nabenmotor mit integrierter Zweigang-Nabenschaltung verbauen, wäre immer noch Welten besser als Single-Speed Räder wie das Cowboy... Aber irgendwie sehe ich i:SY nicht so richtig in diesem Markt.
Hochinteressante Sichtweise!
 
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Obwohl, jetzt bin ich irgendwie angefixt: Man nehme den i:SY-Rahmen, setze den "Tragegriff" (der ja eigentlich nur ein sehr tiefliegendes Oberrohr ist) höher, nämlich auf die Höhe des waagerechten Rohres am unteren Ende des Steuerkopfes. Damit bekommt man einen sehr schön verstrebten Knotenrahmen mit gekreuzten Rohren. Den Lack lässt man weg, Alu polieren, Klarlack drauf, fertig. Dann den Zweigang-Nabenmotor von Bafang in das Hinterrad, Zahnriemen natürlich.

Anstatt der groben Schwalbe-Reifen schöne fette Semi-Slicks auf die Felgen, griffige MTB-Alupedale anstatt der Plastik-Klapppedale, Schutzbleche weg, Gepäckträger weg, aber vorne einen Träger dran. Für den Lenker den SpeedLifter, hinten am Sattel die Stütze mit diebstahlgesichertem Schnellspanner wie beim QiO. Alles poliertes Alu oder Chrom natürlich.

Am linken Griff die Gangschaltung mit zwei Stellungen ("Ebene" und "Berg"), am rechten Lenkerende einen stufenlosen Drehgriff für die Unterstützung von 0 bis Maximal, mit Drehmomentsensor natürlich (weil alles andere Scheiße ist). Sonst nur einen Lichtschalter, alles andere (Tacho, Kilometerzähler etc.) nur per BT und Handy, kein Display. Spart Kosten und Gewicht und führt zu einem perfekt minimalem Design. OK, vielleicht am Lenker noch ein putziges winziges Rundinstrument mit Zeiger zur Akkustandanzeige von 0% bis 100%...

Das wäre dann zwar überhaupt kein klassisches i:SY mehr, aber ein sehr peppiges und minimales (und leichtes) Stadtfahrrad, das bei jüngeren und stilbewussten Leuten womöglich sehr gut einschlagen würde. Die Vorteile eines Kompaktrads wären ja immer noch dieselben und so ein Ding wäre einfach super sexy. Genau das Richtige, um in der Stadt um die Autos zu wedeln. Ließe sich für 2990€ oder so sicherlich profitabel produzieren, ist ja nix dran.

PS: Ein wenig wie dieses ansonsten etwas häßliche 20"-US-Faltrad (Luna Eclipse), das aber auch nur 1395$ kostet, trotz Federung vorne und hinten, 1000W Motor und 670 Wh Akku, hmm...

silver_01__57417.jpeg
 
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