Petition wider das Verbot von Lastenrädern in Zügen der Deutschen Bahn zum 1.8.19

Diskutiere Petition wider das Verbot von Lastenrädern in Zügen der Deutschen Bahn zum 1.8.19 im Plauderecke Forum im Bereich Community; Nein, auch nicht mehr...aber da stimmt noch etwas nicht:-)
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Ullerich

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Okay, Freiwein für alle? :D Besser?
 
Vito

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Nein, ein zu diskutierender Aspekt wäre z.B. die schlechtere Gesundheitsversorgung durch immer mehr Krankenhäuser, hier könnten wir sehr gut von Dänemark lernen...
 
Flatliner

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Nein, ein zu diskutierender Aspekt wäre z.B. die schlechtere Gesundheitsversorgung durch immer mehr Krankenhäuser, hier könnten wir sehr gut von Dänemark lernen...
Da könnte ich dir einen mehrstündigen Vortrag drüber halten woran dies liegt und wie man es ändern könnte. ;)
Sprengt aber leider den Rahmen hier und ist OT...
 
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felsen2000

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Nein, ein zu diskutierender Aspekt wäre z.B. die schlechtere Gesundheitsversorgung durch immer mehr Krankenhäuser, hier könnten wir sehr gut von Dänemark lernen...
Ich verstehe Ihren Punkt und im Kern sage ich ja auch nichts anderes. Mit anderen Worten: ich gebe Ihnen Recht. Es gibt von allem ein "zuviel" (und ein "zu wenig "). Und selbst bei "genau richtig" kann noch der Zeitpunkt falsch sein.

Das Leben besteht aus Kompromissen.
 
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E-Strampler

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@FlatIiner ich sehe es so, daß ist ein Zug (DD Hbf-Elsterwerda), der morgens Richtung Land (Brandenburg) fährt. Da fährt kein Pendler auf Arbeit. In Elsterwerda hat man dann Regio-Anschluß nach B ( von C kommend). Nachmittags ist's ne ganz andere Hausnummer. Da ist der Bahnsteig (DD Hbf) gut gefüllt, aber man kommt mit Fahrrad auch mit. Diese Strecke ist ne "Entlastungsstrecke" westelbisch von DD Hbf nach Coswig, die Stammstrecke nach Coswig ( weiter nach L bzw B) verläuft über DD-Neustadt ostelbisch.
 
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Syno

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Weil man zum Beispiel mit dem Pedelec 10 km bis zur Bahn fährt, dann 30 km mit der Bahn fährt und dann noch mal 5 km mit dem Pedelec.
Nur mal so als Beispiel. Wäre nur mit dem Pedelec nicht so dolle.
Kann man so machen, muss man aber nicht
Ich habe auch mal den Zug genommen, war mir zu nass.
Mit dem Bio-Fahrrad zur Radstation am Bahnhof, dann mit dem Zug und mit dem zweiten Rad vom Ziel-Bahnhof zur Arbeit (und Abends anders herum).
Zug war am Zielbahnhof wegen der Schulferien zu etwa 3/4 besetzt.
Von außen sind die Einstiege für die Fahrradmitnahme, bzw. deren Transport gekennzeichnet. Innen gibt es dagegen keinerlei Hinweise darauf, dass besetzte Klappsitze für das Anlehnen von Rädern freizumachen sind. Befestigungsgurte ebenfalls Fehlanzeige.
Der Grund wird sein, dass die Züge auch mal auf anderen Strecken eingesetzt werden und daraus kein Anspruch auf die Fahrradmitnahme und Platzfreigabe hergeleitet werden kann.
Im Zugwagen waren 5 Fahrradmitnehmer, zu dem Zeitpunkt kein Problem. Aber der Platzbedarf für die Räder ist schon recht hoch.
Zwei Räder = vier Personen, die dann sogar sitzen könnten.

Wenn man jetzt auf das Thema Verbot von Lastenrädern in der Bahn zurückkommt, finde ich das grundsätzlich konsequent. Meist kostet die Fahrradmitnahme nur ein Bruchteil eines Einzelfahrscheins. Warum sollte die Bahn die zahlenden anderen Kunden durch Wegnahme von Sitzplätzen vergraulen, um "Sperrgut" preisgünstig zu transportieren?
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass die Fahrradmitnahme insbesondere von Sparfüchsen praktiziert wird, die z.B die kostenpflichtige Unterbringung in Radstationen damit umgehen wollen.
Wenn Fahrräder, Pedelecs und Lastenräder nach Platzbedarf berechnet würden und dann die Mitnahme z. B. das Doppelte eines Personenfahrscheins kosten würde, wäre das Thema sicher schnell erledigt. ;)
 
Georg

Georg

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Nein, ein zu diskutierender Aspekt wäre z.B. die schlechtere Gesundheitsversorgung durch immer mehr Krankenhäuser, hier könnten wir sehr gut von Dänemark lernen...
Vielleicht sollten man zuerst mehr Irrenhäuser bauen?
 
Georg

Georg

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Nein, ein zu diskutierender Aspekt wäre z.B. die schlechtere Gesundheitsversorgung durch immer mehr Krankenhäuser, hier könnten wir sehr gut von Dänemark lernen...
Weißt Du das wirklich nicht?
 
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Jaap

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Von außen sind die Einstiege für die Fahrradmitnahme, bzw. deren Transport gekennzeichnet. Innen gibt es dagegen keinerlei Hinweise darauf, dass besetzte Klappsitze für das Anlehnen von Rädern freizumachen sind. Befestigungsgurte ebenfalls Fehlanzeige.
Der Grund wird sein, dass die Züge auch mal auf anderen Strecken eingesetzt werden und daraus kein Anspruch auf die Fahrradmitnahme und Platzfreigabe hergeleitet werden kann.
Frag doch mal bitte bei der Bahn nach wo und wie du dein Fahrrad bei Mitnahme abzustellen hast.
Dann werden die dir mitteilen dass du dein Fahrrad aus Sicherheitsgründen genau dort abzustellen hast, wo du höflicher Mensch lieber aufstehen würdest.
 
rio71

rio71

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Von außen sind die Einstiege für die Fahrradmitnahme, bzw. deren Transport gekennzeichnet. Innen gibt es dagegen keinerlei Hinweise darauf, dass besetzte Klappsitze für das Anlehnen von Rädern freizumachen sind.
mag ich net glauben.. 😁
hier noch nen beispiel.. 😇

 
C

Chasseral

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Wir wollten dieses Jahr ein Tandem + ein "Normalrad" im Fernverkehr der DB transportieren. Offizielle Aussage am Schalter: Geht grundsätzlich, sicherheitshalber solle man aber für das Tandem 2 Fahrrad-Fahrscheine lösen, da es je nach Personal und realer Länge al 2 Räder gewertet werden könne. Das Problem aber war: Selbst mit mehreren Reisetagen Flexibilität und 100 km Flexibilität bei Start- und Zielbahnhof gab es mit 4 Monaten (!) Vorlauf für eine Zugreservierung keinen Fernverkehrszug mehr, in welchen 2 Fahrräder reingepasst hätten. Die Lösung war dann: Kofferanhänger mieten, Tandem + Normalrad reinladen und Anhänger per Auto zum Zielort ziehen. Ökologisch eine katastrophale Lösung, aber für uns letztendlich eine sehr bequeme. Trotzdem wäre ich lieber mit der Bahn gefahren. Das scheint aber vorerst leider kaum sinnvoll machber zu sein, unabhängig von Verbotsformulierungen und Details in den Beförderungsbedingungen.

Unabhängig davon: In Nahverkehr bin ich öfters mit dem Tandem in der Bahn unterwegs. Das klappt in den Zügen und mit dem Ein- und Aussteigen problemlos. Auch seitens der Zugbegleiter bekam ich nie Probleme: Was jedoch zu beachten ist: Nicht auf allen Bahnhöfen kann man mit dem Tandem den Bahnsteig erreichen (nur Treppen, Aufzüge zu klein). Solche Bahnhöfe kann man nicht als Start- oder Zielbahnhof verwenden, und man kann dort nur umsteigen, wenn der Anschlusszug am gleichen Bahnsteig hält. Diese Problembahnhöfe sind oft auch sehr große Bahnhöfe. Auf kleinen Bahnhöfen auf dem Land geht das hingegen in der Regel problemlos.
 
mawadre

mawadre

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Bist Du sicher, dass die Pensionen von einer Handvoll unterbezahlter Hilfskräfte der Grund ist warum bei der Bahn kein Geld für sinnvollen Betrieb da ist? Ich habe nicht den Eindruck. Es sieht für mich eher so aus, als ob kein politischer Wille da ist, das Geld für die Bahn auszugeben.
Hier z.B.
Nach Überzeugung von Bahn-Kenner Böttger wären bis zum Jahr 2030 rund 80 Milliarden Euro nötig, um die notwendigen Renovierungen und Zukunftsaufgaben wie Netzausbau und Digitalisierung zu finanzieren. Zugesichert habe der Bund als Eigentümer aber bislang lediglich 20 Milliarden Euro.
Verspätete Züge, kaputte Technik, Personalmangel: Was bei der Deutschen Bahn alles schiefläuft - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft

Oder hier:
Unterwegs im ICE in Deutschland. Abfahrt 15 Minuten nach Fahrplan. Das Boardrestaurant hat nichts außer Getränke und zwei fertig abgepackte Kuchen. Alles andere ist aus und das Personal frustriert. Die Antwort auf das Warum des Gastes: die Technik ist ganz neu und seit Erstinbetriebnahme schon defekt (kein Strom, etc.). Auf der Zwischenstation in Nürnberg hätte man normalerweise Nachschub bekommen sollen aber die dortige Stelle ist unterbesetzt. Unterbesetzt heißt, dass mit der niedrigsten Tarifstufe (1400 Euro im Monat, zufällig genau der Mindestlohn) der Bahn niemand in Nürnberg und weiterem Umkreis eine Wohnung bezahlen kann.

Der Münchner Standort ist scheinbar aus dem selben Grund bald ohne Personal.
Flächendeckender ÖV ist unvorstellbar teuer. Die gute SBB wird zu ca. 75% aus Steuern und nur 25% aus Tickets finanziert. Und selbst mit dem im Vergleich sehr guten Angebot, Netzabdeckung, Qualität, Pünktlichkeit und günstigen Fahrpreisen gibt's genügend, denen es jetzt zu teuer ist, nach der nächsten Preiserhöhung zu teuer ist, eine tägliche Verbindungen Tür zu Tür mit einer Stunde Mehraufwand gegenüber dem Auto zu viel ist usw. Hauptstrecken sind teilweise schon sechsspurig. Morgen fahre ich durch einen Eisenbahn-Tunnel, der 23 Milliarden Franken gekostet hat. Usw.
 
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Tomcat1960

Tomcat1960

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Irgendwo müssen die 30 Mrd. € ja herkommen, die in diesem Land mit erschreckender Beständigkeit jedes Jahr von der Öffentlichen Hand verschwendet werden...
 
Thema:

Petition wider das Verbot von Lastenrädern in Zügen der Deutschen Bahn zum 1.8.19

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