Pendler-Rennrad ersetzen

Diskutiere Pendler-Rennrad ersetzen im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo zusammen, Aktuell Pendel ich den Weg zur Arbeit mit meinem Rennrad. Einfach sind es flache 28km. Nun bin ich am überlegen, das Rennrad...
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MatthiasFFB83

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Hallo zusammen,
Aktuell Pendel ich den Weg zur Arbeit mit meinem Rennrad. Einfach sind es flache 28km. Nun bin ich am überlegen, das Rennrad gegen ein Pedelec zu tauschen. Die BMC Alpenchallenge AMP City würde mir gut gefallen. Nun aber zu meiner Frage: Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Umstieg vom Rennrad auf ein Pedelec. Bin mir nicht sicher, ob ich mit dem Pedelec nicht sogar langsamer wäre. Wahrscheinlich muss ich es einfach mal ausprobieren. Trotzdem würde mich Erfahrungen von euch interessieren. Würde mich sehr über Antworten freuen.
VG
Matthias
 
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Leonardo75

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Wie lange brauchst Du denn mit dem Rennrad für die Strecke? Mit dem Pedelec würde ich bei größerem ländlichen Streckenanteil wahrscheinlich eine Stunde und 20 Minuten brauchen.
 
oxygen36

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BoschCX Perform 250W 500Wh+2x400Wh 20m/h 75,4km/h
ob ich mit dem Pedelec nicht sogar langsamer wäre
Kommt auf deinen bisherigen Geschwindigkeitsschnitt an. Schnitt von 28km/h kannste mit einem Pedelec nicht erreichen. Schnitt 22,5Km/h (1h15min) jo immer mit einem Pedelec.
Lösung für dich: Add-E (oder Konkurrenz aus Frankreich G-Boost) um 1200€ auf dein Rennrad. Geschraubtes Tretlager nötig. In Österreich als Österreicher mache ich damit auch einen Schnitt von 32Km/h.
 
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John Doe

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hier ist das Pedelec-Forum in dem dem allem Elektrischen gehuldigt wird, die meisten hier sind älter und für ihr Gewicht zu klein. Im Rennradforum wirst du eher fündig. Bei solchen Fragen muss ich immer an Hans im Glück denken.
 
SchalkerJung

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Bin mir nicht sicher, ob ich mit dem Pedelec nicht sogar langsamer wäre.
Wirst Du sogar, das ging mir mit dem Cube auch auf die Eier, also schnell verkauft und wieder zurück aufs Rennrad und Gravelbike. Macht mehr Spaß und ist besser für die Figur. 😉 Mein Rat, bleib beim Rennrad. Kannst Dir ja vor dem Kauf ein eBike leihen.
 
Andre5

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Ein S Pedelec entfällt, weil es als Moped gilt, d.h. keine Wald und Feldwege, keinen Radweg und viel zu schwer.
Entweder beim Rennrad/ Trekking bleiben oder ein Ebike mit Chip für Speed auf Feldwegen und sonstigen abgelegenen Strecken ( ist leider nicht legal) .
 
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Omarad

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Na wirst ja gelegentlich auf e-biker treffen. Wenn du die alle vernaschst, dann ist man mit einem Pedelec offensichtlich langsamer. Wenn die dich alle überholen, wird es Zeit für ein Pedelec:)
S-Pedelec wäre meine Empfehlung. Wenn du nur selten anhalten musst sollten 45 Minuten kein Problem sein.
 
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Omarad

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Ein S Pedelec entfällt, weil es als Moped gilt, d.h. keine Wald und Feldwege, keinen Radweg und viel zu schwer.
Ein Bosch s-Pedelec wiegt exakt dasselbe wie ein Bosch Rad als 25er.
Mit chip darf nicht nur keine Wald, Feld und Radwege fahren, damit darf man überhaupt nicht fahren.
Ich fahre mit dem s zu 90% durch den Wald und es hat noch nie jemanden gestört. Falls ich da jemals erwischt werden sollte kostet das zweistellig, aber nicht meine Existenz.
 
Gernot1610

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Bleib beim Rennrad, da bist Du auf jeden Fall schneller mit.
 
VielfahrerB

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Mal auf die Ausgangsfrage zurückkommend einige Berechnungen zu Leistung und Geschwindigkeit (mit www.kreuzotter.de und aus eigenen Erfahrungen, hier für "Standardkörper- und Fahrradmaße" beispielhaft angestellt, dabei bei beiden Fahrradtypen moderat sportliche Eigenleistung angesetzt):

1. In der Ebene:
  • Rennrad bei Eigenleistung 160 Watt: Man erreicht 27 km/h (Oberlenkerhaltung) bzw. 31 km/h Unterlenkerhaltung
  • Pedelec mit 160 Watt Eigenleistung: Man erreicht gerade etwas mehr als 25 km/h, dann keine Motorunterstützung mehr. Erfahrungsgemäß nimmt man dann etwas Eigenleistung raus und lässt den Motor geradeso in der Unterstützungsstufe ECO mitziehen, was dann im Ergebnis zu ca. 140 Watt Eigenleistung und einem Motorleistungsanteil von ca. 20 % führt.
2. Bei Steigungen (z. B. 4 %) sieht die Sache anders aus:
  • Rennrad jetzt mit 200 Watt Eigenleistung: 17 km/h
  • Pedelec auch mit 200 Watt Eigenleistung plus ECO (gleich 100 Watt bei Bosch = 300 Watt): 21 km/h oder
  • Pedelec auch mit 200 Watt Eigenleistung plus Tour (gleich 160 Watt bei Bosch = 360 Watt): 23 km/h
3. Bei Gefällen (z. B. 4 %)
  • Rennrad wieder mit 160 Watt Eigenleistung: 43 km/h (Oberlenkerhaltung) bzw. 51 km/h (Unterlenkerhaltung)
  • Pedelec wieder mit 160 Watt Eigenleistung, Motor unterstützt nicht, weil >25 km/h: 42 km/h
Fazit: Man fährt mit Pedelec im Vergleich zum Rennrad:
  1. In der Ebene etwas langsamer, bei etwas geringerer Eigenleistung
  2. in der Steigung etwas schneller,
  3. im Gefälle etwas langsamer (Unterlenkerhaltung) bzw. etwa gleichschnell (Oberlenkerhaltung)
Nun ist die Frage, worauf kommt es Dir an: Tempo? Etwas weniger Eigenleistung?
 
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schmadde

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Ich bin von Rennrad auf ein S-Pedelec umgestiegen und fahre immer noch beides im Wechsel. Bin geringfügig schneller bei deutlich weniger Anstrengung.

Mit dem Pedelec bist du auf jeden Fall deutlich langsamer. Chip wäre das dämlichste was du machen kannst, vergiss das gleich wieder!
 
Andre5

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Ich denke, wenn man nicht so sehr gut trainiert ist und vor einem 8 bis 10 h - Arbeitstag,
die 28 Km mit möglicheteweise Steigungen absolvieren will oder muss wäre ein Ebike eventuell sinnvoll. Er sollte sich einfach einmal Eins ausleihen.
 
Andre5

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Für mich wäre für -meine- "Rad- Strecke" das Ebike ohne Chip
unbrauchbar.
Tatsächlich aber wären die Konsequenzen (was Omarad ansprach) mit einem S Pedelec
wesentlich geringer, wenn man damit auf z.B. einem "Radweg erwischt " würde :)
 
Geierlamm

Geierlamm

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Ist das nicht das Thema für @Geierlamm ?
Danke für die Blumen.
Ja klar bin ich dafür Fahrräder so puristisch wie möglich zu belassen. Für ein Strassenrad gilt möglichst rennradähnlich. Ein reines Rennrad, welches keine oder nur unzureichende Möglichkeiten für Schutzblech , Licht, breitere Reifen bietet, ist allerdings in der Nutzung etwas eingeschränkt. Immerhin ist man damit bei nicht ungewöhnlich steilem Geläuf immer schneller als mit einem Pedelec, wenn man die passende Position fahren kann.
Ein Gravelbike fahre ich ja , um nicht bei etwas holprigerem Schotter die Route ändern zu müssen. Zum Pendeln natürlich auch sehr gut. Position entspricht komfortabler Rennradposition,neben breiteren Reifen für Schotterstrecken sind auch diverse Anbringungsmöglichkeiten für Schutzblech etc. vorhanden. Meine Minimalunterstützung nützt bei 28 flachen Kilometern allerdings nix.
Ich fahre auf einer meiner flacheren Hausrunden z.b. die ersten 16 km ohne Motor, dann beginnt die erste Steigung, eine leichte Schotterpiste durch den Wald.
Ich muss ja nicht mehr pendeln, doch als reines Pendlerfahrzeug allemal ein Spedelec. Wenn's zumeist nur drauf ankommt, anzukommen klar doch.
Hat immerhin noch ein bißchen Fahrradfeeling, zwar immer ein träger Klotz, doch geradeaus schnell fahren tut's ja und wenn's darauf ankommt.
Nur nicht als einziges "Rad" . Dann verlernt man das Radfahren..
Doch wenn's sowas in meiner Pendlerzeit gegeben hätte , hätte ich eins gehabt.

Gruss

Geierlamm
 
andreasDo

andreasDo

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Die BMC Alpenchallenge AMP City würde mir gut gefallen.
Damit bist du gewichtsmäßig ja schon in einem guten Bereich. Ein 25 bis 30 kg Panzer ist sicherlich nicht die Alternative. Schau hier auch mal rein. Da geht es gezielt um vergleichbare Bikes.

Kommt auf deinen bisherigen Geschwindigkeitsschnitt an
Das ist die alles entscheidende Frage! Da deine Strecke überwiegend flach ist hat das Pedelec wahrscheinlich nur einen Geschwindigkeitsvorteil bei starkem Gegenwind und vielen Ampelstopps und so ... du bist dann halt schneller wieder auf Tempo.
Zu Tuning wurde schon alles gesagt ... das zu tun ist einfach nur hirnrissig. Beim S-Pedelec wird es eher schwer ein leichtes Modell zu finden. Da bist du für ausreichend Tempo auf die Unterstützung angewiesen.

Bin mir nicht sicher, ob ich mit dem Pedelec nicht sogar langsamer wäre.
Wenn sich das Pedelec ohne Motorunterstützung annähernd wie dein Rennrad fährt wirst du ja auf keinen Fall langsamer sein. Mit etwas wie einem Coboc Torino mit 14 kg wirst du sicherlich ein vergleichbares Tempo haben und zusätzlich den Motor ... oder tatsächlich so etwas
Add-E (oder Konkurrenz aus Frankreich G-Boost) um 1200€ auf dein Rennrad.
 
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grosserschnurz

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Hi,

ich würde beim Rennrad bleiben und vorne den kleinen von EBS verbauen, der macht gut 25 km/h und unterstützt schleichend bis gegen 35 km/h.

Der läuft im reinen Oberschenkelbetrieb auch sehr leicht und fast unauffällig.

Ok, mit 10Ah Akku kommst, kompl. umgerüstet auf ca. 6kg Mehrgewicht, aber all dein Rennradgewohnheiten wie Sitzposition usw. bleiben gleich
 
S

schmadde

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Ich denke, wenn man nicht so sehr gut trainiert ist und vor einem 8 bis 10 h - Arbeitstag,
die 28 Km mit möglicheteweise Steigungen absolvieren will oder muss wäre ein Ebike eventuell sinnvoll. Er sollte sich einfach einmal Eins ausleihen.
Die Strecke ist lt. Threadersteller flach, da gibts dann wohl keine Steigungen.

Für mich wäre für -meine- "Rad- Strecke" das Ebike ohne Chip
unbrauchbar.
Warum hast Du dann nicht gleich ein S-Pedelec gekauft? Ich werde nie verstehen, warum Leute sich gegen ein S-Pedelec entscheiden, weil sie nach Buchstaben des Gesetzes irgendwo nicht fahren dürfen (was in der Praxis keinen interessiert) um dann mit getuntem ebike zum Straftäter zu werden mit dem realen Risiko bei einem Unfall bis zum Lebensende finanziell ruiniert zu sein - und es gibt ja nichts was man mit dem getunten ebike dürfte was man mit dem S-Pedelec nicht dürfte. "Es sieht nicht so aus wie ein Pedelec" kann man ja durch Entfernen des Nummernschilds beheben, was zwar auch verboten ist, aber deutlich entspanntere Konsequenzen nach sich zieht.

Die Frage warum der TE denn vom Rennrad aufs Pedelec umsteigen will ist berechtigt, vielleicht kann er ja noch was dazu sagen. Ich hab das S gekauft, weil 5x die Woche 50km einfach zuviel des guten waren für den Körper, den geringen Zeitvorteil habe ich mitgenommen, wäre mir aber nicht so wichtig gewesen. Mit dem Rennrad hatte ich einen Schnitt zwischen 27 und 30, mit dem S 31-32km/h das ist nicht die Welt. Aber keine Notwendigkeit für eine Dusche und noch genügend Energie für Arbeit und Familie war es mir schon wert.
 
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