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Pendler Rad Direkt-Antrieb Motor Umbau auf VR oder HR ?

Dieses Thema im Forum "Umbau-Pedelecs" wurde erstellt von Radmonaut, 17.07.17.

  1. Radmonaut

    Radmonaut

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    Hallo Radler,

    Das Thema Elektrifizierung eines Fahrrades und die ganzen technischen Konzepte und psysikalischen Hintergründe sind so umfassend, dass ich auf eure Erfahrungswerte und hilfreiche Tips hoffe. Weil ich das ganze Thema etwas verwirrden und komplex finde, neige ich möglicherweise dazu, unpräzise oder abwegige Fragen zu stellen. Ich versuche mein Anliegen daher vom Start weg übersichtlich darzustellen.

    Also: Ich habe kein Auto und pendele täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit (Hinweg + Rückweg = 25Km). Dafür stehen mir zwei Räder zur Verfügung:

    • Ein 28" Herrenrad, mit 60er Rahmen: Bergamont AluVagonda ohne Motor. Wird auch alle paar Jahre für Radreisen benutzt.
    • Und ein recht betagtes Damenrad mit kleinem Rahmen KTM City Blitz Pedelec mit einem alten Heinzmann Vorderrad Motor und 5 stufen Gasgriff, welches ca 23KmH schafft, seit ich ihm einen LifePo4 Akku 36V, 15Ah spendiert habe. Am Motor stehen folgende Daten: Egston MK II Heinzmann 870-00 113-22 Betreibsart S1 | Mmax 29Nm | Imax 18Amp | In 10Amp | n 144/m | P 250W | U 32V Der Akku den ich dafür benutzte hat folgende Daten: Nominal Voltage 38,4V | Capacity 15Ah | Discharge Current max 15Ah | Discharge Current 10 sec 30A | Nominal Energy 576Wh | Charge Current max 6A | Charge Voltage max 43,8V
    Es hat sich bei mir etabliert, dass ich mit dem eigentlich für mich unpassenden elektrischen Damenrad zur Arbeit fahre, weil es schneller geht und ich nicht verschwitzt ankomme. Wenn ich Zeit habe nehme ich aber lieber mein Bergamont Tourenrad. Wenn ich freizeitliche Radtouren mache, dann sowieso.

    Die Strecke führt durch die Norddeutsche Tiefebene, kaum Hügel. Ich bin relativ fit, aber kein Sportler. Gewicht ca 75Kg. Technisches Geschick ist in Ansätzen vorhanden, aber kein detailliertes Wissen. Das Rad welches umbegaut werden soll hat derzeit Felgenbremsen. Es hat keine Rücktrittbremse. Ausserdem hat es eine (billige?) Suntour Federgabel. Am Hinterrad habe ich eine Breite der Radaufahme von ca. 13cm gemessen und vorne ca. 10cm. Da die Räder eingebaut waren, konnte ich es nicht exakter messen.

    Ich würde mir jetzt aber gerne einen zeitgemäßen Umbausatz für das Bergamont gönnen und der darf es auch ruhig etwas schneller machen: 45Kmh wären großartig. Wenn man dann noch auf 25KmH limitieren könnte wäre es perfekt. Reichweite sollte mindestens 45 Kilometer betragen. Das wäre dann mein Rad für die warme Jahreszeit. Bei Schnee und Frost steige ich auf das langsamere KTM Damenrad mit kleinem Rahmen um, weil man das dann einfach besser handeln kann. Spike-Reifen sind dafür auch schon angeschafft^^.

    Ich suche also einen vernünftigen Umbausatz für das Bergamont Rad, der nicht zu teuer ist. Bisher habe nur welche bei elfkw.at/shop und e-mon-shop.de gefunden, die preislich in Frage kämen. Aber was ist das richtige für mich ?

    Da es soviele Unklarheiten gibt, fange ich mal mit einem Kriterium an, dass vorgegeben ist: das Rad soll 45KmH laufen können. Ok, also auf dem Reifen steht 28" 42-622. Das entspricht ja ca. einem Abrollumfang von 2200 mm. Jetzt rechne ich ja einfach aus, dass der Motor ca. 340 Umdrehungen für 45KmH machen muss, richtig ? Im elfKW shop gibt es Motoren mit 33o Umdrehungen, das würde dann can 43KmH entsprechen, also völlig OK. Es gibt auch einen Motor mit 400 Umdrehungen, also 52Kmh.

    So, das ist jetzt also meine erste Überlegung: Welchen Motor soll ich nehmen ? Den mit 330 U/min für das Vorderrad ? Er wiegt ca. 6 Kg. Oder nehm ich gleich den großen mit 400 U/min...der ist ja nicht viel teurer. Wiegt allerdings fast 10Kg. Gut wenn ich vorne Gepäcktaschen dranne habe, dann sind das auch gerne mal 10 - 15 Kg mehr. Von daher... kein Problem. Aber so ein Motor hat ja noch andere Kräfte als meine Gepäcktaschen.

    Zweites Kriterium das feststeht ist mein Akku: 36V, 15Ah. Ich hab nicht das Geld, um da jetzt was neu anzuschaffe. Der Akku ist noch gut, ca 2 Jahre alt, hat vielleicht 300 Ladezyklem mitgemacht. Der soll also weiter verwendet werden. Ich würde allerdings evtl einen 12 V Zusatzakku dazuschlalten, als Booster. Das wäre ja nicht so teuer und könnte jederzeit auch nachträglich realisiert werden. Dazu meine Frage: Würde ein 36V Motor das dauerhaft vertragen ?

    Und abschliessend vielleicht noch die Frage: Wenn man jetzt so einen großen 10KG Motor nimmt, dann ist der doch auch viel hitzebeständiger oder ?

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    Zuletzt bearbeitet: 17.07.17
  2. Herr Weber

    Herr Weber

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    Schau dir mal auf BMS-Battery den Cute Q128 an.
    Der wiegt nur 3kg und würde in der 48V Variante annähernd die Geschwindigkeit bringen, die du gerne hättest.
    Mit 36V wirds eher eng und deinen Akku mit nem weiteren 12V zu boosten, das wird nix!!!
    Nicht zu vernachlässigen ist bei dem Speed dein Luftwiderstand, sprich deine Sitzposition.
    Hats bei dir eigentlich viel Steigungen/Berge?
     
  3. Radmonaut

    Radmonaut

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    Sry ich habe den Artikel einige Minuten später nochmal angepasst, weil ich genau die von dir gefragte (und andere) Angaben vergessen hatte:
    Ich fahre fast ausschliesslich im flachen Land. Es gibt nur sehr wenige Steigungen, aber die würde ich notfalls mit Muskelkraft fahren. Der Arbeitsweg hat keine Steigungen. Auf längeren Radtouren kann es hügel geben oder eben Brückenrampen, aber nix wildes.

    Ich habe auch noch ein paar Bilder im Startpost zugefügt und die Maße der Radaufnahme Vorne (ca. 10cm breit) und hinten (ca. 13cm breit)

    Hab noch eine Sache vergessen: Der Akku sollte mindestens 45KM am Stück halten. Denn die Strecke käme auch ab und zu vor. Ich würde dann den Akku dort Laden und hätte auf dem Rückweg wieder ca. 45 KM zu fahren.

    Der Tip mit einem 12V Bleiakku als Boost, kam von einem Händler. Warum schliesst du das denn so kategorisch aus ?

    DerCute Q128 von BMS-Battery ist aber ein Getriebemotor oder ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.17
  4. Omarad

    Omarad

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    Das kannst du mit 45km/h und 570Wh vergessen. Mit der Möhre, vor allen Dingen mit der Gabel wollte ich nicht dauerhaft 45 fahren, schon gar nicht mit nem 10kg Motor.
    Reduziere deinen Tempowunsch auf 35 und alles wird gut (von der rechtlichen Problematik mal abgesehen.)
     
  5. Radmonaut

    Radmonaut

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    Was heisst hier mit der Möhre ?:mad: Ok, ok ich hätte es vorm fotografieren waschen sollen, aber es musste schnell gehen.

    Nein im ernst: Mir ist bewusst, dass es ein älteres Rad ist und ausserdem ist Alu evtl nicht so stabil wie Stahlramen, richtig? Und die alte Gabel macht wirklich keinen sehr vertrauenswürdigen Eindruck. 35Kmh wären schon mal deutlich besser als die 23Kmh die ich jetzt mit dem alten KTM erreiche. Mit 35KmH könnte ich also auch gut leben. Aber eines bitte ich zu bedenken: Mit der Möhre, also dem Bergamont Tourenrad, habe ich schon zig tausend Kilometer durch Deutschland und Europa hinter mir, und dabei war auch so manche Abfahrt wo ich mitsamt meinem Resiegepäck deutlich über 45Kmh auf dem Tacho hatte. Jagut, mir ist bewusst, dasss das eigentlich kein Argument ist. Man könnte halt sagen, das es leichtsinnig war. Aber ich meine doch, dass die Wahrheit meist dazwischen liegt. Ich meine....über 40KmH schafft man mit den meisten Rädern berab doch öfters im Alltag. Sicher mit schwerem Gepäck oder einem Motor der 10Kg Mehrgewicht mit sich bringt, ist das nochmal was anderes, weil die Masse ja nachschiebt, wenn man bremsen muss. Aber andererseit, soviel Masse sind die 6 bis 10Kg vom Motor nun auch nicht.
    Oder direkt gefragt, würde ein Gabeltausch Sinn machen ? Und welche sollte man nehmen für höhere Geschwindigkeiten und einen schweren Motor ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.17
  6. oxygen36

    oxygen36

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    Nicht nur vorm fotografieren, sondern alle Monate oder 500km. So wie es für mich aussieht wurde das jetzt schon 10 mal vergessen. Der verschobene Gummi-Faltenbelag auf dem linken Gabelholm zeigt mir das eindeutig. Da kommt schön das Wasser in die Gabel rein und im Winter gefriert das Wasser in der Gabel- fest gefroren.
    (ist mir im Übrigen mit Bremsbowdenzügen passiert)
     
  7. Radmonaut

    Radmonaut

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    Also so lange ist die letzte Wäsche nun wirklich noch nicht her. Es wurde aber ein paar mal bei nassem Wetter im Gelände gefahren. Jedenfalls spielt die Reinlichkeit des Fahhrades ja keine Rolle bei der Planung des Umbaus.
    Zum kaputten Faltenbalg muss ich leider auch was schreiben: Der sagt jawohl nun wirklich nichts darüber aus, wann das Rad letzmalig gewaschen wurde. Der ist im übrigen schon sehr lange kaputt. 8 Jahre vielleicht ? Wenn ich am Rad mal was in der Werkstatt was machen lasse, werde ich darauf auch freundlich hingewiesen. Aber kaputt gefroren ist in all den Jahren noch nichts, ich fahre mit dem Rad aber auch sehr selten bei Frost. Da nehme ich das andere Rad. Wie gesagt das ist seit mindestens 8 Jahren kaputt... wenn es so dramatisch wäre, dann hätte es ja schon die Gabel ja schon x mal kaputt sein müssen. Ich guck ja ab und zu bei eBay nach Gabeln. Also ich will die schon ersetzten. Problembewusstsein ist also vorhanden. Aber dramatisiert doch bitte nicht immer alle so, wegen dem kaputten Faltenbalg.

    PS: Wenn der Umbau fertig ist, mache ich Fotos im sauberen Zustand :p
     
  8. oxygen36

    oxygen36

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    Kleine Notiz am Rande: Das Waschen dient mir nicht nur um ein sauberes Bike zu haben sondern auch um Risse in Alurahmen zu entdecken:
    Bianchi evo1 (1999) nach 1 Jahr Riss bei Schaltauge- Gratis Austauch
    Bianchi evo2 (2000)nach 8 Jahren Riss unten beim Tretlager - Verschrottet !
    MTB Mistral XTR(1993) Riss beim Ausfallende nach 10 Jahren und Riss bei Oberrohr (lange nicht entdeckt,gefunden-dachte die Sattelstütze verursacht das Quitschen)
    Riss in einer Rennradfelge Mavic Elite. Speiche Hinterrad ausgerissen. (nach 2 Jahren 2010)
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.17
  9. Radmonaut

    Radmonaut

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    Hm ok danke für den Hinweis. Ich bleibe bei der Wahrheit: Nach Rissen habe ich meinen Rahmen noch nie untersucht. Daher nochmal danke für den Hinweis, ich werde da zukünftig drauf achten. Ein Ebike ist ja doch Sicherheitstechnisch anders zu behandeln als ein "analoges" Rad. Ich hätte aber auch vor den Radreisen darauf achten sollen. Habe das Rad aber vor großen Touren in der Fahrradwerkstatt meines Vertrauens checken lassen und instand setzten lassen. Ausser die Federgabel.. da war ich dickköpfig. Zur Federgabel noch eine kleine Anmerkung: Man kann die Härte nicht mehr einstellen. An der Seite wo der Faltenbalg lose ist, ist auch die Stellschraube defekt. Aber die Gabel federt noch gut.
     
  10. Omarad

    Omarad

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    Naja, war jetzt schon etwas flapsig ausgedrückt von mir. Es gibt sicher schlechtere Räder. Es macht schon einen relativ stabilen Eindruck. Bremsen und Gabel sind halt Unterklasse. Diese billigen Suntourgabeln sind auch sehr schnell ausgeschlagen und haben dann ordentliches Spiel in den Führungen
    Und ich schrieb "dauerhaft 45", das ist ganz was anderes als mal kurz 45.

    Auch den Vorbau würde ich gegen einen deutlich niedrigeren tauschen, schon aus Gründen der Aerodynamik. wird es nämlich auch bei 35 eng mit dem Akku...
    Was die höhenverstellbaren Vorbauten sollen, wenn die eh praktisch jeder auf die höchstmögliche Position einstellt, verstehe ich eh nicht.
    Tausche die Gabel gegen was besseres, was auch gut motorkompatibel ist (Ausfallenden müssen Bauraum für den Motor lassen), vorne eine gute Scheibenbremse, neuer Steuersatz in "Ahead" Ausführung und einen Vorbau in einem fixen Winkel. Das fährt sich dann garantiert schonmal 100% besser.
     
  11. Radmonaut

    Radmonaut

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    Ja, also das mit dem höhenverstellbaren Vorbau ist wirklich sinnlos, wenn er immer auf maximaler Höhe eingestellt ist. An dem Rad war vorher ein Brezel-Lenker, da hatte die Höhenverstellung noch etwas mehr Sinn, weil sich da verschiedene Griffpositionen geändert haben, wenn man den Winkel verstellt hat. Aber vor der letzten großen Tour (Osteuropa) hab ich den Lenker in der Werkstatt auswechseln lassen, der Vorbau wurde aber halt so gelassen.

    Ich tendiere auch dazu möglichst aufrecht zu sitzen. Ich habe aber schon gelesen, dass der Fahrtwind eine entscheidende Komponente bei der Reisegeschwindigkeit in Bezug auf die Akku-Haltbarkeit ist. Also werde ich meine Sitzposition anpassen und den Lenker niedriger machen.

    Im elfKW shop stehen ja leider keine Einbaumaße dabei. In dem e-mon-shop aber schon: Bei diesem Satz sind es z.b. Einbaubreite : 95-100 mm. Das deckt sich ja mit dem was ich pi mal Daumen an meiner Gabel gemessen habe, nämlich ca. 10cm innenmaß
    http://e-mon-shop.de/product_info.php?products_id=222

    Ich habe oben im Steuerrohr eine Imbusschraube, wenn ich die löse, kann ich die Lenkerstellung korrigieren, also links-rechts Zentrierung. Bei einem "Ahead" Vorbau stellt man mit der Schraube auch die Lenkerhöhe ein, richtig ?

    Sollte ich besser eine Stahl Federgabel nehmen ?
    Ist hier was brauchbares dabei ? Erst kommen in der Liste 10 Gabelschafte, dann kommen die Federgabeln selber:
    https://www.ebay.de/sch/i.html?_odk..._nkw=stahl+federgabel+ahead+28"&_sacat=177815
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.17
  12. _Willy_

    _Willy_

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    Ich würde auf jeden Fall einen HR-Motor nehmen. Dabei gibt es aber evtl. ein Problem: Aktuelle Naben für 8-12 fach Kettenschaltung sind 135 mm breit. Alte 7-fach Naben oft (immer?) nur 125 mm. Deine gemessenen 13 cm liegen genau dazwischen ...

    LG Willy
     
  13. Radmonaut

    Radmonaut

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    So genau konnte ich das nicht messen, weil das Hinterrad montiert ist. Ist also nur eine grobe Messung. Aber warum denn ausschliesslich HR ? Mir ist ja klar, das es Menschen gibt, die finden ein motorisiertes Hinterrad besser und das es Menschen gibt, die den Motor lieber vorne haben. Was mich also interessieren würde ist, warum du den Motor in jedem Fall hinten verbauen würdest. Sicher das Motorgewicht vorne zu haben, ist erst mal eine Umstellung. Aber wie gesagt ich hatte vorne am Lowrider über viele Kilometer auch schwere Gepäcktaschen (bis zu 16kg insgesamt) und das ging auch. Damit bin ich natürlich meistens nicht so schnell gefahren, aber der Motor sitzt ja auch zentralerer vom Schwerkunkt genau auf der Nabe/Achse als die Gepäcktaschen links und rechts.

    Ich kann ja mal meine Gründe nennen, warum ich dazu tendiere den Motor vorne zu verbauen:
    • Gewichtsverteilung. Ich hab den Akku hinten, Gepäcktaschen habe ich auch oft hinten, vorne nur selten.
    • Allradantrieb. Ich treibe das hintere Rad an, der Motor das vordere. Habe auch gehört, dass ansonsten hinten erhöhte Wahrscheinlichkeit von Speichenbruch auftritt
    • Stabilität. Bei schlechten Straßenverhältnissen, z.b. Matsch oder Dreck z.b. an einer Brücke zieht der Motor das Rad eher in die Spur
    • Schnellere Montage / Demontage. Beim Transport im Auto oder aus anderen Anlässen lässt sich das Rad vorne schneller und einfacher ausbauen.
    Der letzte Punkt ist eventuell wichtig, wenn ich das Rad auch mal ohne elektrische Unterstützung fahren will. Da der Direktläufer ja ein Schleppmoment haben soll von ca 9w oder zwei Dynamos, würde ich dann einfach das alte Laufradausbauen und das alte einspannen. Das ginge Ruck zuck.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.17
  14. Omarad

    Omarad

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    Da ist ja eine halbwegs aktuelle, billige Shimano Kassettennabe mit 7-fach Ritzel drauf. Da dürfte die Einbaubreite mindestens 130, eher 135mm sein, die 126mm Einbaubreite ist seit ca. 1990 out. Also einen Heckmotor mit 7 fach bekommt er da problemlos rein.
    Vorne müsste 100mm sein. Bei Montage eines Frontmotors ist aber nicht nur die Achsbreite wichtig, der Motor muss überall zwischen die Gabel passen. Viele Gabeln sind zwischen den Gabelholmen zu eng, obwohl sie im Bereich der Achse 100mm haben.
    Glaub mir, ein schwerer Frontmotor fährt sich nicht besonders. Nimm einen leichteren Getriebemotor. Nicht ohne Grund werden bei Frontmotoren bestimmt zu 95% Getriebemotoren verbaut.
     
  15. Radmonaut

    Radmonaut

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    Sorry ich hab' was vergessen etwas zu erwähnen, das kaufentscheiden ist: Ich möchte es gerne sehr leise haben. Das war auch ein Grund, warum ich eher einen Direkläufer anvisiert habe und keinen Getriebemotor. Und da ich im Flachland unterwegs bin, habe ich den GM schon fast ausgeschlossen.

    Bist du denn schon mal einen DD im VR gefahren ?
     
  16. Ewi2435

    Ewi2435

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    Bisher waren alle getriebemotoren die ich hatte deutlich leiser als MM oder DD
     
  17. labella-baron

    labella-baron

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    Hm - das folgende ist erstmal ins Unreine geschrieben:

    Man könnte einen Direktläufer für ein Faltrad mit 100mm Achsaufnahme suchen.
    Der wäre wesentlich passender und leichter und würde in 28" eingespeicht ca. 28"/20" * 25km/h = 35km/h machen, wenn ein Controller ihm genug Strom zur Verfügung stellt. Dann darfst du aber niemals mit Vollstrom bergauf fahren !! - aber du bist ja nur im flachen unterwegs!
    Leider funktioniert die Seite www.crystalyte-europe.com momentan nicht - dort könnte es vermutlich sowas geben.

    Edit: Jetzt funktionierte es wieder, aber es gibt keinen Faltradmotor mit 100mm. Aber der könnte mit 3,8kg passen.
     
  18. Omarad

    Omarad

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    Ja, so einen chinesischen 6kg Klopfer, 205mm Durchmesser. Allerdings nur kurz. Die Dinger sind auch schlecht ausgewuchtet. Gut, das hätte man nachholen können. Ich liebe meinen goswiss und die bionx finde ich auch gut, aber vorne wollte ich das nicht haben. Mit einem Sinuscontroller kann auch ein Getriebemotor sehr leise sein, deutlich leiser als MTB-Profil auf der Straße z.B.
     
  19. WattWatt

    WattWatt

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    DD rein, die günstigen haben 1000W muss man wissen ob man das Fahren möchte. Die 7 fach Kassette passt da auch noch drauf. Preis von 200€ ebay bis ca. 400 Euro für den ganzen Antrieb.
    Ladegerät ca. 55 Euro, Akku weiß ich leider nicht was Du nehmen möchtest. Ich fahre Lipos.
     
  20. Radmonaut

    Radmonaut

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    Ich hab leider nicht das Geld für einen bionix oder goswiss. Ansonsten hätte ich mir wohl auch ein S-Pedelec gekauft. Aber nochmal zu der Lautstärke: Sind die GM wirklich genau so leise wie ein DD ? Ich hätte vermutet, dass das Planetengetriebe immer Geräusche macht. Und besonders unangenehm soll es sein, wenn man einen GM vorne verbaut, da man so nahe dran ist.

    Heute wurde noch ein anderer Pendler-Umbau-Thread gestartet, da schreibt Frank71:

    "Für dein Vorhaben bräuchte man ein Rennrad oder Fitnessbike mit Triathlon Lenker.
    Mit 250 Watt Motor auf Asphalt wird man 40 km/h vermutlich über längere Zeit schaffen.
    Ein 14 Ah Akku würde vermutlich reichen.
    "
    https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/umrüstung-hardtail-mtb-auf-45-km-h-für-pendler.49611/#post-859482

    Einen 15Ah LiFePo Akku habe ich ja.. Kann ich irgendwie ausrechen, wieviel Reichweite man dann mit dem Akku hätte ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.07.17