Pendler: nur 10% nutzen das Fahrrad

Diskutiere Pendler: nur 10% nutzen das Fahrrad im Plauderecke Forum im Bereich Community; Das Auto ist beliebter denn je. Quelle: Statistisches Bundesamt Etwa die Hälfte der Bundesbürger hat einen Pendelweg von unter 10 km. Da ist...
Jenss

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Dem ist leider so!

Kenne immer noch sehr viele, die jede Strecke die länger als ihr Auto ist mit diesem fahren.

Unsere Nachbarn fahren sogar extra extra die 150m zum Wald um mit dem Hund Gassi zu gehen. (kein Scherz...lass es vlt 300m sein...)

Ohne Worte!
 
Sack84

Sack84

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Pendelweg von unter 10 km
Was bedeutet das? Einfache Fahrt, oder insgesamt? Macht einen gewaltigen Unterschied.
Auch je nach Topografie und Jahreszeit kann man das echt nicht jedem zumuten, schon gar nicht täglich.
Dazu kommen die alltäglichen Probleme als Radfahrer, inklusive Unfallgefahr, Diebstahlgefahr, technische Probleme und Pannen. Alles Probleme die man mit dem Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht, oder weit weniger hat.
Nur meine Meinung.
 
bielefeld-michi

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Deutschland ist immer noch ein Autoland, es ist noch ein weiter Weg bis zu niederländischen Verhältnissen.
Es fehlt uns ein Tempolimit, Parken in den Städten muss teurer werden, Radwege ausbauen ect.
Aber die "Bleifüße" bekommen nach wie vor "Fußpflege" ...
 
Sack84

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3 Pedelecs. 1 Front, 1 Heck, 1 Mitte. 14A, 43,2V.
Auch wenn bestimmt nicht gern gesehen; aber helfen würden mMn vor allem höhere Spritpreise.
Und damit verteuert sich jeder Transport mit Lieferwagen, Lkws und Taxis und das wird dann auf den Endverbraucher umgelegt, aber die Transporter, Lkws und Taxis fahren dann trotzdem weiter, denn die Pakete wollen ausgeliefert und die Regale gefüllt werden.
 
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Kaspar

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Und damit verteuert sich jeder Transport mit Lieferwagen, Lkws und Taxis und das wird dann auf den Endverbraucher umgelegt, aber die Transporter, Lkws und Taxis fahren dann trotzdem weiter, denn die Pakete wollen ausgeliefert und die Regale gefüllt werden.
Konsum kostet halt.
Außerdem würde das Bewegung in die Andersgestaltung der letzten Meile bringen.
 
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schmadde

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Bei BMW kommen angeblich übers komplette Jahr gemittelt 12,5% der Mitarbeiter mit dem Fahrrad (zumindest bei den 25.000 MA im FIZ). Lt BMW Group unterstützt Fahrradmobilität. sind es 20% im Sommer und immer noch 10% im Winter:

"Ins Forschungs- und Innovationszentrum im Münchner Norden (FIZ) kommen im Sommer bis zu 20% der Mitarbeiter mit dem Rad – im Winter immer noch deutlich über 10%. Aber auch international wird zur Arbeit geradelt. Die Spitzenreiter hier: In den Werken Oxford, Hams Hall und Goodwood sind es 10% und in Steyr 15%."

Wohlgemerkt bei einem Autohersteller, bei dem die Mitarbeiter die Autos zu subventionierten Preisen fahren können bzw. die an der Entwicklung beteiligten teils als Teil der Arbeit.
 
K

Kaspar

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Wenn Transporte teurer würden, müssten diese wieder massiv an Kosteneffizienz zulegen. Das geht bei hohen Preisen für den Treibstoff nur durch Elektrifizierung, Nutzung von Lastenrädern, Einrichtung von Abholstationen an öffentlich hoch frequentierten Orten, Kummulierung von Bestellungen etc.
 
Kasselaner

Kasselaner

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Wenn Transporte teurer würden, müssten diese wieder massiv an Kosteneffizienz zulegen. Das geht bei hohen Preisen für den Treibstoff nur durch Elektrifizierung, Nutzung von Lastenrädern, Einrichtung von Abholstationen an öffentlich hoch frequentierten Orten, Kummulierung von Bestellungen etc.
Solch ein Experiment läuft derzeit in Kassel.
Nicht schlecht wie ich finde.

Einen Monat autofrei: Untere Königsstraße gehört jetzt Radfahren und Fußgängern
 
gerbindu

gerbindu

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Es soll Menschen geben die nicht in der Stadt leben, täglich 40 km zur Arbeit und 40 km zurück fahren müssen. Es ist keine ÖPNV möglich die kürzer dauert als 90 Minuten.
In logischer Konsequenz bleibt nur die Fahrt über Bundesstraßen und Autobahn um zur Arbeit zu kommen.
Man kann natürlich auch kündigen und von ALG leben, damit die Autohasser zufrieden sind.
Auf welchem Planeten leben diese Kritiker? Fahren die alle mit dem Pedelec oder Biobike?
Vermutlich haben die alle kein Auto und wohnen in der Stadt neben dem Bahnhof.
Ich freue mich jetzt schon auf steigende Spritpreise.
Kopfschüttel hoch 3.
 
DerPeters

DerPeters

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Wenn Transporte teurer würden, müssten diese wieder massiv an Kosteneffizienz zulegen. Das geht bei hohen Preisen für den Treibstoff nur durch Elektrifizierung, Nutzung von Lastenrädern, Einrichtung von Abholstationen an öffentlich hoch frequentierten Orten, Kummulierung von Bestellungen etc.

Naja man kann ja auch weiterhin bei den Löhnen sparen... das Puffert die Kostensteigerung wieder ein wenig ab.:oops::rolleyes:
 
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Elmo

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Es soll Menschen geben die nicht in der Stadt leben, täglich 40 km zur Arbeit und 40 km zurück fahren müssen.
Um diese ging es hier zunächst gar nicht. Wenn Du es schon einmal ansprichst:

Pendelexzesse kosten Lebenszeit und -qualität. Die existieren, weil wir exakt dies über Jahrzehnte mittels steuerlicher Anreizsysteme massiv gefördert haben. Diese Mechanismen gilt es meiner Meinung nach grundsätzlich zu überwinden. Die Funktion der Städte wird ad absurdum geführt, wenn sie nur noch Büroflächen und Blechlawinen beherbergen.

Zum Einkaufen kommt ja auch fast keiner mehr - ist bequemer im Internet. Die Pizza bringt der Lieferservice, muss man da auch nicht mehr hin.
Es hilft alles nichts. Wenn wir unsere Art zu leben nicht ändern, wird es in sehr naher Zukunft zumindest für unsere Gattung schlicht kein Leben mehr geben können.

Wasch mich aber mach mich nicht nass ist keine Lösung.
 
K

Kaspar

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Es soll Menschen geben die nicht in der Stadt leben, täglich 40 km zur Arbeit und 40 km zurück fahren müssen. Es ist keine ÖPNV möglich die kürzer dauert als 90 Minuten.
In logischer Konsequenz bleibt nur die Fahrt über Bundesstraßen und Autobahn um zur Arbeit zu kommen.
Man kann natürlich auch kündigen und von ALG leben, damit die Autohasser zufrieden sind.
Auf welchem Planeten leben diese Kritiker? Fahren die alle mit dem Pedelec oder Biobike?
Vermutlich haben die alle kein Auto und wohnen in der Stadt neben dem Bahnhof.
Ich freue mich jetzt schon auf steigende Spritpreise.
Kopfschüttel hoch 3.
Wie im Eingangspost zu sehen, trifft das jedoch nicht auf die Mehrheit zu.
Und in dieser Minderheit gibt es natürlich Menschen unter den von dir skizzierten Bedingungen, denen das stark zu schaffen machen würde, weil Alternativen fehlen. Dafür müssen Lösungen her.
Trotzdem würde es auch die Richtigen treffen:
Viele Menschen nehmen diese Wege ausschließlich aus Gewohnheit/Bequemlichkeit auf sich, weil es bislang der einfachste Weg war, nicht umziehen oder den Job wechseln zu müssen.

Rahmenbedingungen ändern sich. Das war schon immer so und das wird immer so bleiben. Das darf jedoch nicht die Rechtfertigung sein, einen klimaschädlichen Lebensstil auf ewig fortsetzen zu dürfen.
 
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